Prozessorsystem bestimmt. Vereinzelte beschriebene Funktionen sind im Stadium der Realisierung. Es besteht daher kein Anspruch auf Erfüllung. Die KW Aufzugstechnik GmbH haftet nicht für Schäden in Folge von Fehlgebrauch sowie Reparaturen und Änderungen, die von Dritter, nicht autorisierter Seite vorgenommen wurden. Dieses Handbuch wurde mit großer Sorgfalt erstellt.
Verwendungszweck des Mikroprozessorsystems DAVID-2003 Das Mikroprozessorsystem DAVID-2003 ist ein Steuersystem, das für den Einsatz in Aufzugsanlagen vorgesehen sind. Andere Einsatzmöglichkeiten sind mit der Firma KW Aufzugstechnik GmbH abzustimmen. Folgende gesetzlichen Vereinbarungen sind beim Einbau und Betrieb zu beachten: EG-Richtlinie 89/392/EWG (Maschinenrichtlinie) .
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 1.3 EG-Konformitätserklärung Produkt Steuergerät für Aufzugsanlagen Mikroprozessorsystem DAVID-2003 Hiermit erklären wir, dass das oben genannte Produkt die unten genannten einschlägigen EG-Richtlinien erfüllen gemäß folgenden Normen konzeptioniert und produziert wurde. Die Betriebsanleitung liegt den Geräten bei. Die Sicherheitshinweise sind vor Einsatz des Gerätes genau zu lesen...
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 1.4 Beschreibung Prozessorabfrage-Sicherheitskreis Funktionsbeschreibung Mit der im Zentralrechner integrierten Schaltung werden die Spannungszustände im Sicherheitskreis von Aufzugsanlagen erfasst. Die Sicherheitskreisspannung wird mit Hilfe von X2-Kondensatoren und Widerständen geteilt und an die Eingänge der Optokoppler geleitet. Die Weiterverarbeitung dieser Signale erfolgt potentialgetrennt durch die nachfolgenden Elektronikschaltungen.
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 1.5 Beschreibung Temperaturüberwachung Produkt Steuerungssystem für Aufzugsanlagen Mikroprozessorsystem DAVID-2001/2003 – Zentraleinheit ZR Die Zentraleinheit ZR besitzt eine elektronische Schaltung zur Erfassung der Temperatur innerhalb des Gerätes. In der Software kann die Temperaturschwelle zur Stillsetzung der Anlage kann zwischen 30 Grad Celsius und 100 Grad Celsius eingestellt werden.
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 2. Leistungsbeschreibung 2.1 Leistungsspektrum des Mikroprozessorsystems DAVID-2003 Hoch flexible Aufzugssteuerung für Seil- und Hydraulikanlagen bis zu 32 Haltestellen. Wählbar sind Führer- Sendesteuerungen, Ein- Zweiknopf-Sammelsteuerungen, sowie eine Vorauswahlsteuerung. Die Zusatzkarte GR im Zentralrechner ermöglicht ein Gruppenkonzept mit bis zu 8 Aufzugsanlagen.
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 Anzahl Art der Schnittstelle Verwendung Steuerspannungsausgänge max.4,0A Zur Versorgung der Schachtschrankgeräte, eventuell des Schachtes. Notstromgeräteausgänge Es sind alle Ein- und Ausgänge des Notstromgerätes vorhanden, wie Alarmhupe und Taster, Bündiganzeige und Notlicht. 230V AC Eingänge Exakte Diagnose bei Sicherheitskreisunterberechnung.
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 H01- Klemmenbeschreibung Zentralrechner Notlicht +12V DC Steuerspannung +24V DC DAVID-2003 Steuermasse 0V DC Steuerspannung +24V DC ZR Ebene 1 Sprechanlage +12V DC 100 Steuerspannung +24V DC Bündiganzeige +12V DC Steuerspannung +24V DC Steuerspannung +24V DC...
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 ZF-7 Freier Ein- und Ausgang 0V DC Steuermasse ZF-6 Freier Ein- und Ausgang ZF-5 Freier Ein- und Ausgang Schnell / K5 ZF-4 Freier Ein- und Ausgang ZF-3 Freier Ein- und Ausgang Langsam/Bremse ZF-2 Freier Ein- und Ausgang...
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 Sicherh.-Kreis U1 Anzeige Fahrkorbstand 11A Verzögerung. Auf Sicherh.-Kreis U2 11B Verzögerung. Ab Sicherh.-Kreis U3 12A Bündig Auf Sicherh.-Kreis U4 12B Bündig Ab Sicherh.-Kreis U5 13A Vorendschalter Unten Sicherh.-Kreis U6 13B Vorendschalter Oben Sicherh.-Kreis U7 Zone 1 Sicherh.-Kreis U8...
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 2.3 Gerätebeschreibung Zusatzgruppe DAVID-ZG-24 Die Erweiterungseinheit ZG-24 bietet 24 zusätzliche Ein- und Ausgänge. Verbunden wird die ZG-24 mit einem Buskabel RJ45 und der Spannungsversorgung (200 und 500 ) mit der Zentraleinheit ZR oder dem Schachtbus. Die Ein- und Ausgangsbelegung ist frei wählbar. Es können bis zu 4 Zusatzgruppen in einem Steuerungssystem betrieben werden.
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 2.5 Gerätebeschreibung Vorsteuergruppe HYDRAULIK-UNGEREGELT SHU-60 Die Vorsteuergruppe SHU60 ist für die Vorsteuerung von ungeregelten Hydraulikaufzugsanlagen in Verwendung. Die Temperaturüberwachung des Antriebsmotors ist auf dieser Leiterplatte integriert. Die Versorgungsspannung, Motortemperatur und die Ansteuerung der Ventile wird über eine LED Balkenanzeige visualisiert.
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 2.6 Gerätebeschreibung Vorsteuergruppe HYDRAULIK- Geregelt SHG60 Die Vorsteuergruppe SHG60 dient zur Vorsteuerung von geregelten Hydraulik- aufzugsanlagen der Firma Beringer und Giehl. Die Temperatur-überwachung des Antriebsmotors ist auf dieser Leiterplatte integriert. Die Versorgungsspannung, Motortemperatur und die Ansteuerung der Ventile wird über eine LED Balkenanzeige...
Zur Versorgung mit +24V DC der Geräte auf dem Fahrkorb, 2,0A Zum Anschluss von zwei Lautsprechern für die Gongausgänge türseitenabhängige Funktion des Kabinengongs. Lastsensoreingang Vorbereitet zum Anschluss des KW-Lastsensors. +24V DC Eingänge Teil freibelegbar Türsteuereingänge, Sonderfunktionen. Zum Anschluss eines Inkrementalgebers für die Inkrementalgebereingänge...
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 direkt mit der Prozessoreinheit verbunden. H02- Klemmenbeschreibung Fahrkorbrechner Eingang Überlast FEA0 Verzögerg.Pkt. AUF Eingang Volllast FEA1 Verzögerg.Pkt. AB Freier Ein/Ausgang 2 FEA2 Bündig AUF Freier Ein/Ausgang 3 FEA3 Bündig AB Freier Ein/Ausgang 4 FEA4 Korrektur Oben...
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 Der Innentableaurechner ITR befindet sich hinter dem Kabinentableau oder im Inspektionskasten auf dem Fahrkorb und ist zuständig für die Innenrufe, Türtaster-Befehle, Visualisierung des Fahrt- und Kabinenstandes,.. . Es sind eine 8- und eine 16- Haltestellenversion erhältlich.
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 2.11 Gerätebeschreibung Etagenrechner ER-2001 Der Etagenrechner ER-2001 stellt alle Ein- und Ausgänge in einer Etage für eine 2er Gruppe (Aufzugsanlage A1 und A2) zur Verfügung. Es sind Rufeingänge für zweimal Selektivität), und je zwei Zwangsanholungseingänge bereitgestellt.
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 DAVID-V114-D 23.09.2004 Seite - 23 -...
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 2.12 Gerätebeschreibung Etagenrechner ER-2004 Der Etagenrechner ER-2004 bietet 8 Ein- Ausgänge, wovon Ein- Ausgänge freibelegbar sind. Alle nötigen Rufeingaben, sowie Pfeilausgaben, sogar für selektive Türansteuerungen sind vorhanden. Zusätzlich können über die beiden 10 poligen Flachbandbuchsen...
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 2.13 Gerätebeschreibung Einheitshängekabel EHK 40 Das Hängekabel EHK40 stellt die Verbindung zwischen dem Zentralrechner und dem Fahrkorbrechner dar. Von der physikalischen Struktur des Hängekabels sind Aufzugsanlagen mit einer Haltestellenanzahl von bis zu 32 Haltestellen realisierbar.
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 Weiße Hängekabeladern mit schwarzer Beschriftung Pin-Stecker Bennenn. Ader Funktion Ziel Schirm=Erde Schirm=Erde Schirm=Erde Schirm=Erde LT2 - P1 1 Datenleitung B Intern LT1 - P1 2 Datenleitung A Intern 80 - P2 3 Schachtkopierung Spur A Intern, Relaistrenn.
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 2.14 Gerätebeschreibung Handprogrammiergerät HPG60 Das Handprogrammiergerät HPG60 ist das universelle Ein- und Ausgabegerät für das komplette Steuerungs- und Regelsystem. Es weist 6 Tasten, ein vierzeiliges LCD-Display, eine rote Leuchtdiode, sowie eine 9-polige RS232-Schnittstelle auf. Mit dem HPG60 können sämtliche Parameter betrachtet und verändert werden. Permanente Zustandsmeldungen auf dem Display zeigen die aktuellen Aktionen des Steuerungssystems an.
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 3. Menübeschreibung 3.1 Menü- und Parameterstruktur A-ANLAGENPARAMETER A1 Anlagenbezeichnung Werkseinstellung Anlageneinstellung A1.1 Fabrikat XXXXXXXXXX A1.2 Fabriknummer XXXXXXXXXX A1.3 Steuerungsnummer XXXXXXXXXX A1.4 Ort XXXXXXXXXX A1.5 Zeit / Datum xx:xx:xx xx.xx.xxxx A1.6 Sprache Deutsch, Englisch Deutsch A1.7 Displayzeile-1 XXXXXXXXXX A1.8 Displayzeile-2...
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 Kabinentürentprellung 0,1 bis 2,0 Sek. 0,3 Sek. Tür verzögert Öffnen 0,0 bis 2,0 Sek. 0,5 Sek. Tür begrenzt Öffnen Nein, Ja 1,0 bis 10 Sek. 6 Sek. Türüberwachung Öffnen Nein, Ja 1,0 bis 60 Sek.
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 Sofort Sperren Nächste Ebene & Sperren B2-Rufbearbeitung B21 Innenrufe Türreversierung Innenuf Aus, Ein Selektive Innenrufe Nein / Ja Nein Ruflöschung nach Fehler Sofort, 1 bis 10 Sek. 4 Sek. Innentableaurechner ITR-1 aktiv / ITR-1 & ITR-2 aktiv...
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 B34 Seil-Spannungsgeregelt Fremdbelüftung Nein, Ja-1 bis 600 sek. Nein Richtungsschütz verzögert ein Nein, Ja-10 bis 300 ms. 100 ms Netz-&Richtungsschütze verzögert aus Nein, Ja-10 bis 2000 ms. 600 ms Bremsschütz verzögert ein Nein, Ja-10 bis 2000 ms.
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 B45 Minimale Kopierung Impulsentprellzeit 2 bis 50 ms 50 ms Korrekturfahrt nach unten, oben Unten B46 R&S Kopierung Impulsentprellzeit 2 bis 50 ms 50 ms Korrekturfahrt nach unten, oben Unten B5-Visualisierung B501 Standanzeige Kabine Gray-Code / 1ausN / Binär/ 7-Seg...
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 ZG-Eingang ZK7 E00 Keine Funktion ZG-Eingang ZL0 E00 Keine Funktion ZG-Eingang ZL1 E00 Keine Funktion ZG-Eingang ZL2 E00 Keine Funktion ZG-Eingang ZL3 E00 Keine Funktion ZG-Eingang ZL4 E00 Keine Funktion ZG-Eingang ZL5 E00 Keine Funktion...
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 Betriebsstundenzähler Betriebsstundenzähler löschen Betriebsstunden löschen D4-Türbewegungszähler Türbewegungen Türseite 1 Türbewegungen Türseite 2 Anzeige Türwartung bei 100..100.000 Ausgabe einer Meldung über A126 Wartungszähler Türen Die beschrieben Funktionen sind zum größten Teil realisiert, bzw. werden im Laufe der Zeit weiterent-wickelt.
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 4.Funktionsbeschreibung 4.1 Grundlagen der Bedienung / HPG 60 Das Handprogrammiergerät HPG60 weist 6 Tasten, ein vierzeiliges LCD-Display, eine rote Leuchtdiode, sowie eine 9-polige RS232-Schnittstelle auf. Das mitgelieferte serielle Kabel ist in die 9polige Schnittstellenbuchse am HPG60, sowie an dem...
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 1.0 Anlagenparameter A1- Anlagenbezeichnung Parameter: A1.1 Fabrikat Es steht der Platz für 20 Zeichen zur Verfügung, um eine Fabrikatsbezeichnung einzutragen. Als Zeichensatz stehen 95 Zeichen ( Buchstaben, Ziffern, Satzzeichen & Sonderzeichen ) zur Verfügung. Parameter: A1.2 Fabriknummer Es steht der Platz für 20 Zeichen zur Verfügung, um eine Fabriknummer einzutragen.
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 Parameter: A2.2 Steuerungsart Bei diesem Parameter kann man folgende Grundtypen von Steuerungen festlegen: Vorauswahlsteuerung Sammelsteuerung 2 Knopf-Sammel Sammelsteuerung 1 Knopf-Sammel-ab und aufwärts Sammelsteuerung 1 Knopf-Sammel-abwärts Nicht-Sammelnd Führersteuerung Sendesteuerung Die Vorauswahlsteuerung, die Sammelsteuerung 1 Knopf-Sammel-ab-und aufwärts, sowie die Führersteuerung sind zur Zeit noch nicht implementiert.
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 B1- Türparameter 1.0 Beschreibung der Ein-und Ausgänge der Türsteuerung Klemme Lage Hardware Funktion Freie Wahl FKR, Relais- Türbefehlsleitung Tür 1 Auf – Dieser Ausgang dient zum Ansteuern des Relais- bzw. ausgang der Türantriebsregelung auf dem Fahrkorb, bzw. bei 400V AC Antrieben ausganges zum Ansteuern des Wendeschützes K40A.
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 24V DC Türendschalter Zu Eingang Tür 1 bzw. Tür 2 0V DC an diesem bzw. Eingang Eingang bedeuten, dass sich die Tür in der Endstellung Zu befindet, d.h. sie ist komplett geschlossen. ( Funktionsmodell Öffnerkontakt NC) Reaktion: Abschalten der Türbefehlsleitung Tür 1 Zu bzw.
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 Parameter: Türendschalter Bei diesem Parameter kann man zwischen zwei Einstellungen wählen, nämlich „Öffner“ und „Schließer“. Dieser Parameter erscheint nur, wenn eine Türart mit Türendschalter gewählt wurde. Der Defaultwert ist „Öffner“. Parameter: Türmotor aktiv Bei diesem Parameter kann man zwischen zwei Einstellungen wählen, nämlich „Immer“ und „In Ruhe aus“.
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 Parameter: Weiterfahrtszeit triggern Nach Ablauf der Weiterfahrtszeit wird die Tür geschlossen. Wird hierbei die Tür blockiert, bzw. tritt eine Türreversierung ein, so kann in diesem Parameter entschieden werden, ob nach der Türreversierung nochmals die Weiterfahrtszeit gestartet wird. Die Standardeinstellung ist hier auf Nein.
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 Parameter: Taster Tür Zu Zeit Die einstellbare Zeit ist eine Verzögerungszeit für den Tür Zu Taster. Erst nach Ablauf der Zeit wird der Tür zu Befehl weitergeleitet. Der Wert der Werkseinstellung beträgt 1,0 Sekunden. Parameter: Türüberwachung Versuche Bei diesem Parameter ist einstellbar wie viele Versuche erlaubt sind, die Tür zu schliessen, bevor ein...
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 B13- Drängelfunktion Parameter: Drängeln Bei diesem Parameter kann eine Zeit eingestellt werden, die zur Anwendung kommt, wenn die Photozelle dauerhaft blockiert ist. Ähnlich der Funktion „Photozellenüberwachung“ ist diese Funktion aber für den Normalbetrieb gedacht. Nach verstreichen der eingestellten Zeit wird die Photozelle missachtet und die Tür kann geschlossen werden, falls ein Innen- oder Aussenruf vorliegt.
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 werden und nachdem der Sicherheitskreis geschlossen ist kann ohne Zeitverzug gestartet werden. Damit lässt sich die Haltestellenverlustzeit weiter reduzieren. Parameter: Typ Si-Schaltung In diesem Parameter kann der Typ der Sicherheitsschaltung gewählt werde. Der zur Zeit verwendete Typ SIS-60 (Rekoba) stellt noch den Defaultwert dar.
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 Bei Diesem Parameter kann eineingestellt werden, ob bei Überlast die Funktion der Nachholung aktiv ist. Der Wert der Werkseinstellung ist die aktive Nachholung, wie sie auch dem derzeitigen Stand der EN81 entspricht. Parameter: Störungsverhalten Tritt bei der Nachregulierung ein Fehler auf, so sind folgende Reaktionen einstellbar: Absenken + Sperren;...
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 In diesem Parameter kann die selektive Türsteuerung mit einem zweiten Außenruf-Strang aktiviert werden. An den Durchladehaltestellen sind jeweils an den beiden Außenrufseiten 2 Rufknöpfe vorhanden. Je nachdem an welcher von den beiden Türseiten die Außenrufdrücker betätigt werden, wird dort die Tür geöffnet.
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 Es existiert ein Gruppenalgorithmus, der all diese Daten bewertet. Unter Berücksichtigung all dieser Informationen, Anzahl Entfernung Außenrufe, Vorzugsfahrtrichtungen Gruppenmitglieder, Zahl der vorhandenen Innenrufe,... , wird eine aktuelle Gewichtung des Zielalgorithmus errechnet, die dann den Aufzug zu einer bestimmten Zielebene sendet, der diesen Ruf in der kürzesten Zeit bearbeiten kann.
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 Ein-Ausgang Aufzug-6 Freie Funktionswahl bei Aufzug 6 Ein-Ausgang Aufzug-7 Freie Funktionswahl bei Aufzug 7 Ein-Ausgang Aufzug-8 Freie Funktionswahl bei Aufzug 8 H01- Klemmenbeschreibung Etagenrechner ER-2001 für den Gruppenbetrieb 21h Fahrkorbstand A1 binär/cray Freibel.: Pfeil A1 AUF 97A 22h Fahrkorbstand A1 binär/cray...
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 Adresseinstellung Etagenrechner 1. Grupppenbus ( Für jeweils 2 Aufzugsanlagen ) Etage Nummer / Einstellung an den Dippschaltern Etage Nummer / Einstellung an den Dippschaltern 000000 001000 000001 001001 000010 001010 000011 001011 000100 001100 000101...
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 Gruppenverkabelung bei einer 3er-Gruppe Gruppenverkabelung bei einer 4er-Gruppe DAVID-V114-D 23.09.2004 Seite - 56 -...
230V AC. Nur in Ausnahmefällen, bzw. Altanlagen werden Ventilspannungen mit 205V DC benutzt. Zu 95% kommen Vierventilköpfe zum Einsatz mit folgenden Ventilen – Schnell-Auf – Schnell-Ab – Langsam-Auf – Langsam-Ab. Bei KW kommen nur Softstartgeräte zum Einsatz. Der Direktanlauf wird in der Software nicht berücksichtigt.
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 Der zeitliche Ablauf einer Normalfahrt: 1) Die Tür läuft zu und ist verriegelt. Die Steuerung gibt auf die Vorsteuergruppe Auf und Schnell heraus. Zeitlichverzögert wird ebenfalls der Fahrbefehl Auf herausgegeben, so dass erst jetzt die Thyristoren des Softstartgerätes aktiviert werden, um ein leistungsloses Schalten des Schützes zu gewährleisten.
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 B34- Seil Spannungsgeregelt 1.0 Schützansteuerung Grundsätzlich benötigt der spannungsgeregelte Seilaufzug vier Vorsteuersignale Bez Vorsteuerung Seil Frequenz Geregelt Seil Spannungsgeregelt K3 Fahrtschütz K1 Auf-Schütz K3 Fahrtschütz K2 Ab-Schütz K5 Netzschütz K5 Netzschütz K7-Bremsschütz K7-Bremsschütz Tabelle: Vergleich der Vorsteuerung bei verschiedenen Antriebsarten Die Fahrbefehle sind ähnlich zu denen bei frequenzgeregelten Anlagen...
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Umrichters und der Steuerung erfolgt über eine Tastenkombination am HPG60: Die linke Taste muß gedrückt bleiben und dann wird die unterste Taste gedrückt. Als wählbare Softwareprotokolle stehen der KW-Liftbus und DCP-3 zur Verfügung. Parameter V0 verzögert aus Es kann ein freibelegbarer Ausgang der Zentralrecheneinheit für die Motorfremdbelüftung gewählt werden.
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 Parameter Nachregulierung Manche Regelungsfabrikate können keine Geschwindigkeit Vn zur Nachregulierung ausgeben. Durch die Menüeinstellung kann gewählt werden, ob die Nachregulierfahrt mit der Geschwindigkeit Vn oder V0 durchgeführt wird. Parameter Störungseingang Durch die Menüeinstellung kann gewählt werden, wie die Steuerung auf Fehlermeldungen der Regelung zu reagieren hat.
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 B4 – Schachtkopierung B41 – Standardkopierung Allgemein Grundsätzlich sind bei der Standardkopierung 6 Magnetschalter nötig. Falls die Anlage eine Nachregulierfunktion oder die Einfahrt mit offener Tür hat, sind zusätzlich zwei weitere Magnetschalter, für Zonen erforderlich.
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 DAVID-V114-D 23.09.2004 Seite - 64 -...
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 Parameter: Impulsentprellzeit Abhängig von den eingesetzten Magnetschaltern und dem Schaltabstand muß die Impulsentprellzeit gewählt werden. Die Werkseinstellung in Höhe von 30 Millisekunden, stellt einen guten Mittelwert dar. Parameter: Korrekturfahrt nach Falls es in der Schachtkopierung zu Fehlzählungen kommt, wird eine Korrekturfahrt durch geführt. In diesem Parameter kann eingestellt werden, ob die Korrekturfahrt nach Unten oder nach Oben durchgeführt wird.
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 B42 – Relativkopierung 1.0 Allgemein Die Relativkopierung stellt eine digitale Schachtkopierung dar, die maximal 4 Magnetschalter erforderlich macht. Zone 1 Zone 2 (Nur erforderlich bei Nachregulieren oder Einfahrt mit offener Tür) S13A Vorendschalter Oben S13B Vorendschalter Unten Alle Magnetschalter sind bistabile Blockschalter mit den entsprechenden Rundmagneten.
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 4.0 Einheitsschachtkopierungssystem DAVID-V114-D 23.09.2004 Seite - 67 -...
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Parameter: Impulsentprellzeit Abhängig von den eingesetzten Magnetschaltern und dem Schaltabstand muß die Impulsentprellzeit gewählt werden. Die Werkseinstellung in Höhe von 2 Millisekunden ist für KW-Magnetschalter . Parameter: 2.Vorendschalter Unten Es gibt eine goldene Regel, dass der Vorendschalter Unten sich zwischen der 1. und 2.Haltestelle sich befinden muß.
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 B43 – Absolutkopierung Allgemein Die Absolutkopierung stellt eine digitale Schachtkopierung dar, die nur einen Magnetschalter erforderlich macht. Damit lässt sich die Nachregulieren oder die Einfahrt mit offener Tür realisieren. S71 Zone 1 Als Absolutwertgeber kommt das System der Firma Schmersal zum Einsatz.
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 B44 – Motorkopierung Allgemein Die Motorkopierung stellt eine digitale Schachtkopierung dar, die maximal 4 Magnetschalter erforderlich macht. Zone 1 Zone 2 (Nur erforderlich bei Nachregulieren oder Einfahrt mit offener Tür) S13A Vorendschalter Oben S13B Vorendschalter Unten Alle Magnetschalter sind bistabile Blockschalter mit den entsprechenden Rundmagneten.
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 4.0 Einheitsschachtkopierungssystem DAVID-V114-D 23.09.2004 Seite - 71 -...
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Parameter: Impulsentprellzeit Abhängig von den eingesetzten Magnetschaltern und dem Schaltabstand muß die Impulsentprellzeit gewählt werden. Die Werkseinstellung in Höhe von 2 Millisekunden ist für KW-Magnetschalter. Parameter: 2.Vorendschalter Unten Es gibt eine goldene Regel, dass der Vorendschalter Unten sich zwischen der 1. und 2.Haltestelle sich befinden muß.
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 Seilschlupfeffekte für alle Etagen kompensiert. Für alle anderen Etagen ist eine Bündigkorrektur nur von einer Richtung erforderlich. Parameter: Bündig-Ebene-XX Nach erfolgreicher Lernfahrt sind in diesem Parameter die Bündigstände in Millimeter für die einzelnen Ebenen hinterlegt.
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 B45 – Minimale Kopierung Allgemein Grundsätzlich sind bei der Minimalen Kopierung 6 Magnetschalter nötig. Falls die Anlage keine Nachregulierfunktion oder keine Einfahrt mit offener Tür hat, kann ein Magnetschalter, nämlich S72 weggelassen werden. Die Bündigstellung erfolgt richtungsabhängig. Alle Magnetschalter sind bistabile Blockschalter mit den entsprechenden Rundmagneten.
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 Parameter: Korrekturfahrt nach Falls es in der Schachtkopierung zu Fehlzählungen kommt, wird eine Korrekturfahrt durch geführt. In diesem Parameter kann eingestellt werden, ob die Korrekturfahrt nach Unten oder nach Oben durchgeführt wird. Der Standardwert ist die Fahrt nach Unten.
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 B46 – R&S Kopierung Allgemein Grundsätzlich sind bei der R&S Kopierung 5 Magnetschalter nötig. Falls die Anlage keine Nachregulierfunktion oder die Einfahrt mit offener Tür hat, können die Magnetschalter, S71 und S72 weggelassen werden. Die Bündigstellung erfolgt richtungsabhängig. Alle Magnetschalter sind bistabile Blockschalter mit den entsprechenden Rundmagneten.
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 B5 Visualisierung B501- Standanzeige Allgemein Der Kabinenstand der Aufzugsanlage kann grundsätzlich auf drei Ausgabegeräten visualisiert werden: A) Zentralrechner ZR Steuerungsschrank B) Innentableaurechner ITR Fahrkorb C) Etagenrechner ER Zugangsebene Auf jeder dieser Recheneinheiten stehen jeweils 8 Ausgabekanäle zur Verfügung, wobei der Fahrkorbstand als 1 aus N-Darstellung, Binär-Code, Graycode, 7-Segmentanzeige und als selbst...
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 Binärcode Bei der Binärcode Darstellung wird der Haltestellenstand als Kombination von mehreren aktiven Ausgängen dargestellt. „1“ entspricht der Ausgabe von +24V DC. Haltestelle 24h 23h 22h 21h 1.Ebene 2.Ebene 3.Ebene 4.Ebene 5.Ebene 6.Ebene 7.Ebene 8.Ebene 9.Ebene...
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 7-Segmentanzeige Auf den Ausgabekanälen 21h bis 27h kann auch eine 7-Segmentanzeige angesteuert werden. Die Anordnung der Ausgabekanäle gestaltet sich folgendermaßen: Ausgabe Segment a Segment b Segment c Segment d Segment e Segment f Segment g Für jede Haltestelle kann eine Bezeichnung gewählt werden.
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 Darstellung der Pfeilanzeige im Sonderbetrieb Bei den Betriebsarten Inspektion & Rückholsteuerung und Sonderfahrt, kann entschieden werden, ob die Kabinenpfeile permanent, blinkend oder gar nicht ausgegeben werden. B504- Kabinengong Im ersten Parameter dieses Menüs kann die Kabinengongfunktion aktiviert werden. An den Klemmen 330 und 331 für die Türseite 1, sowie an den Klemmen 332 und 333 für die Türseite 2 der FKR-...
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 Nein ( keine Pfeilausgabe) ( Stehender Pfeil) Scroll ( Laufender Pfeil) Segmente Kabine Je nach gewählter Matrixeinheit kann gewählt werden, ob eine 2 oder 3 segmentige Matrixanzeige angesteuert werden soll. Pfeilanzeige Etagenrechner Für die Anzeige in der Kabine kann zwischen folgenden Darstellungsmodi gewählt werden:...
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 B600- Überwachungsfunktionen Parameter: Schützüberwachung Start Ist die Schützüberwachung aktiviert ( Defaultwert), werden die Haupt- und Bremsschütze in zweierlei Hinsicht überwacht: Durch Kommandogabe und damit verbundenem Fahrtbeginn werden die Haupt- und Bremsschütze angesteuert. Schalten diese aber nach Verstreichen einer Toleranzzeit, die im Parameter „Laufzeitüberwachung –...
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 Parameter: Laufzeitüberwachung – Verzögerung Die eingestellte Zeitdauer für die Laufzeitüberwachung des Verzögerungsvorganges, d.h. die Zeitdauer zwischen dem Verzögerungspunkt und der Einfahrt in die Zone bzw. des Bündigsignals, wurde überschritten und die Anlage stillgesetzt. Sind die Sonderfahrtmodi „Inspektionsfahrt“ oder „Rückholfahrt“ aktiv, so ist die „Laufzeitüberwachung –...
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 Parameter: Bremslüftüberwachung Eingang Der Eingang der Bremslüftüberwachung ist umschaltbar zwischen der Funktion eines Schliessers (High aktiv) oder der eines Öffners ( low aktiv). Parameter: Schaltschranktemperatur Die Zentraleinheit ZR besitzt eine elektronische Schaltung zur Erfassung der Temperatur. Die Temperaturschwelle zur Stillsetzung der Anlage kann zwischen 30 Grad Celsius und 100 Grad Celsius ein gestellt werden.
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 Der Zustand Inspektionssteuerung EIN und Kommando Auf oder Ab hat zur Folge: Im Display des HPG60 wird Inspektionsbetrieb angezeigt. Dieser Betrieb hat die höchste Priorität und stoppt daher alle anderen Funktionen und Sonderfahrten. War der Fahrkorb in Bewegung, so wird er gestoppt. Alle Innen- und Außenkommandos werden gelöscht.
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 e IRS60 Funktionsbeschreibung der Rückholsteuerung Zum Erreichen des Zustands Rückholsteuerung EIN ist folgendes nötig: A) Schaltpegel am Eingang 61 geht auf Low (0V), aber Eingang 60 muss auf High sein. B) Sicherheitskreiseingang U9 ( und damit alle folgenden!) wird spannungslos.
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 B602- Notstromgerät Allgemein Das Notstromgerät ist in dem Zentralrecheneinheit bereits integriert und stellt bei 12V einen maximalen Strom von 1,2A zur Verfügung. Dieser Strom dient zum Laden des 12V 2,2 AH Akkus, sowie zur Versorgung Der Sprechanlage, des Alarmtasters, des Alarmhorns, der Bündiganzeige und des Notlichtes.
B604- Lastmesssensor Allgemein Grundsätzlich kann zwischen zwei Lastgebersystemen gewählt werden. Zum einen kann der Lastsensor der Firma KW eingesetzt werden, zum anderen sind freibelegbare Eingänge vorhanden, an denen andere Fabrikate von Lastmesssensoren angeschlossen werden können. Parameter: Eingang Überlastschalter Die Eingänge der Überlastmeldung sind umschaltbar zwischen der Funktion eines Schliessers (High aktiv) oder der eines Öffners ( low aktiv).
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 Parameter: Ebene Bei Seilaufzugsanlagen kann eine Ruheebene frei gewählt werden. Als Standartwert ist hier die „Nächste Ebene“ eingestellt. Das heißt, dass wenn während der Fahrt der +24V DC Eingang für die Steuerungs- und Lichtabschaltung aktiv wird, der Fahrkorb an der nächst möglichen Haltestelle anhält und die Türen öffnet und nach einer gewissen Zeit das Licht ausschaltet.
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 B607 – Etagensperrung 6.0 Allgemein Um den Verkehrsfluß zu regeln, bzw. eine Zugangskontrolle zu gewährleisten, ist es möglich, bestimmte Ebenen zu sperren. 7.0 Sperrung von Etagen durch Parametereinstellung Die dauerhafte Sperrung von Ebenen, kann durch die Parametereinstellungen getroffen werden, in denen bestimmte Etagen gesperrt werden.
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 B609-614 – Sonderfunktionen Allgemeine Hierarchie der Sonderfunktionen Kapitel Rang Funktion Beschreibung Die Feuerwehrsteuerung gliedert sich in zwei B611 Feuerwehrsteuerung Funktionsblöcke: a) Feuerwehranholung in der 1. oder 2. Feuerwehrebene b) Feuerwehrfahrt in der Kabine mit Totmann- Türsteuerung...
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 B609 – Notstromevakuierung Notstromevakuierung bei Einzelfahrern Ist die Notstromevakuierung für Einzelfahrer aktiviert, so wird nur das 230V-Signal am Eingang 401 ausgewertet. 230V AC Pegel bedeutet Normalbetrieb, 0V AC ist der Notstrombetrieb, wobei der Fahrkorb in die eingestellte Notstromebene fährt und die Tür der eingestellten Türseite öffnet. Außen und Innensteuerung ist deaktiviert.
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 B610 – Brandfallevakuierung Brandfallevakuierungsbetrieb Im Parameter Brandfallevakuierungsbetrieb sind folgende Betriebsarten hinterlegt: A) Brandfallevakuierung mit einer Brandfallebene (Priorität-1) B) Brandfallevakuierung mit zwei Brandfallebenen (Priorität-2) C) Brandfallevakuierung mit drei Brandfallebenen (Priorität-3) D) Dynamische Brandfallevakuierung mit Durchfahrt des BrandHerdes E) Dynamische Brandfallevakuierung ohne Durchfahrt des BrandHerdes Ein bis drei Brandfallebenen mit unterschiedlicher Priorität.
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 Hauptzugangsstelle Durch Betätigen des FW-Schlüsselschalters in die Stellung EIN wird der FW-Aufzug unverzüglich in die Hauptzugangsstelle gerufen. Die Feuerwehrebene ist in der Software frei wählbar. Steht der Aufzug in einer Etage in Ruhe (mit geschlossenen Türen) wird automatisch eine Direktfahrt zur Hauptzugangsstelle eingeleitet.
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 Australisches Feuerwehrmodel Abweichend zum britischen Modell, besitzt das australische Modell ein Feuerwehrschloß mit drei Stellungen in der Aufzugskabine. Die dritte Stellung des Schlosses muß mit einem Eingang verbunden werden, der mit der Funktion E21- „Feuerwehr Befehl“ belegt ist.
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 B612 Rettungsfahrt (noch nicht realisiert) B613 Führerbetrieb Parameter Führerbetrieb Ist diese Funktion aktiviert, wird die Funktion des Führerbetriebs durch Betätigung des Innenvorzugsschlüsselschalter im Fahrkorb eingeschalten. Die Außensteuerung ist abgeschalten, d.h. die Steuerung reagiert nicht automatisch auf anliegende Außenrufe.
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 B615 Zeitrelais Parameter Zeitrelais-1 Durch Einstellung der Betriebart des Zeitrelais 1 und Festlegung des Aktivierungseinganges Eingang- Zeitrelais-1 und Schaltausganges Ausgang-Zeiterlais-1 in den Freiprogrammierbaren Ein- und Ausgängen des Menüs B7, ist es möglich, weitere Zusatzfunktionen an Aufzügen elegant zu lösen.
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 B7 Ein- / Ausgänge Allgemein Ab sofort sind die meisten der Ein- und Ausgabekanäle am Steuerungsystem DAVID-2003 freiprogrammierbar, d.h. die Ein- und Ausgänge der Rechnereinheiten ZR, ZG, FKR und ITR können frei mit den unterschiedlichsten Ein- und Ausgangsfunktionen belegt werden. Um bei diesem Steuerungssystem mit über 150 Ein- und Ausgänge nicht jeden Kanal einzeln belegen zu müssen,...
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 A33-TÜRANSTEUERUNG 2 Auf Ausgabe des Türantriebes Tür 2 Auf. A34-TÜRANSTEUERUNG 2 ZU Ausgabe des Türantriebes Tür 2 Zu. A35-SONDERFAHRT Ausgabe der Meldung der Sonderfahrt. A36-RETTUNGSFAHRT Ausgabe der Meldung der Rettungsfahrt. A37-FÜHRERBETRIEB Ausgabe der Meldung des Führerbetriebs.
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 A99 Quittung Aruf Auf HS05 Ausgabe der Quittung für den Außenruf Auf für Haltestelle 05 A100 A100 Quittung Aruf Auf HS06 Ausgabe der Quittung für den Außenruf Auf für Haltestelle 06 A101 A101 Quittung Aruf Auf HS07 Ausgabe der Quittung für den Außenruf Auf für Haltestelle 07...
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 A165 A166 Ausgang Zeitrelais-1 Schaltausgang des Zeitrelais-1 A166 A166 Ausgang Zeitrelais-2 Schaltausgang des Zeitrelais-2 A167 A167 Quittierung Ladezeittaster 1 Quittung des Ladezeittaster 1 während der aktiven Phase A168 A168 Quittierung Ladezeittaster 2 Quittung des Ladezeittaster 2 während der aktiven Phase...
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 B72- Belegung Eingänge Die Ausgänge der ZR-, ZG-, FKR-, und ITR-Einheit können grundsätzlich mit den unten aufgeführten Funktionen belegt werden: Display-Darstellung Funktion E00-KEINE FUNKTION Dem Eingang wird keine Funktion zugeordnet. E01-NOTSTOMBETRIEB Eingang für die Meldung des Notstrombetriebes E02-NOTSTROMFAHRT Eingang für den Beginn der Notstromfahrt...
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 E59-Brandmelder HS17 Eingang für Etagenbrandmelder der Haltestelle 17 E60-Brandmelder HS18 Eingang für Etagenbrandmelder der Haltestelle 18 E61-Brandmelder HS19 Eingang für Etagenbrandmelder der Haltestelle 19 E62-Brandmelder HS20 Eingang für Etagenbrandmelder der Haltestelle 20 E63-Brandmelder HS21 Eingang für Etagenbrandmelder der Haltestelle 21 E64-Brandmelder HS22 Eingang für Etagenbrandmelder der Haltestelle 22...
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 E125 E125-Parkhaltestelle HS19 Eingang für die Anfahrt zur Parkhaltestelle 19 E126 E126-Parkhaltestelle HS20 Eingang für die Anfahrt zur Parkhaltestelle 20 E127 E127-Parkhaltestelle HS21 Eingang für die Anfahrt zur Parkhaltestelle 21 E128 E128-Parkhaltestelle HS22 Eingang für die Anfahrt zur Parkhaltestelle 22...
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 E191 E191-Zwangsanholung T2 HS04 Eingang Zwangsanholung an der selektiven Tür 2 in der Haltestelle 04 E192 E192-Zwangsanholung T2 HS05 Eingang Zwangsanholung an der selektiven Tür 2 in der Haltestelle 05 E193 E193-Zwangsanholung T2 HS06 Eingang Zwangsanholung an der selektiven Tür 2 in der Haltestelle 06...
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 E250 E250-Zwangsanholung Türseite 1 Eingangsfunktion am Etagenrechner; Zwangsanholung an der Türseite 1 E251 E251-Zwangsanholung Türseite 2 Eingangsfunktion am Etagenrechner, Zwangsanholung an der Türseite 2 E252 E252 Sperrung Türseite 1 Bei Aktivierung des Eingangs -> Türseite 1 nicht geöffnet. (Brandfalltor) E253 E253 Sperrung Türseite 2...
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 5.0Diagnose und Fehlerbeschreibung C0 Steuerungsreset über das Handprogrammiergerät Im Untermenü C0 RESET ist es möglich die Steuerungsrechner zurückzusetzen. Falles es während des Montagebetriebes oder Fehlersuche zu einem Zustand kommen sollte in der sich die Steuerung verriegelt, kann über das HÜG60 ein Steuerungsreset ausgelöst werden.
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 U2 Spannung anliegt. Wir die Rückholsteuerung ausgeschalten, ist dieser Parameter automatisch deaktiviert. DAVID-V114-D 23.09.2004 Seite - 110 -...
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 F01 Fehlerbeschreibung Fehlernr Fehlereintrag Fehlerbeschreibung Die Phase für die Kabinelichtversorgung, bzw. das Phase Notstrom Notstromgerät fehlt. Entweder ist die Sicherung F5 gefallen oder bei der Einspeisung fehlt die Phase Sikr. U1 Sicherheitskreisspannung Die Sicherheitskreisspannung fehlt. Entweder ist die Sicherung F7 für den Sicherheitskreis gefallen oder...
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 2.Vorendschalter Oben und Unten Der 2.Vorendschalter Oben S15A und Unten S15B schalten nicht. defekt Bei der Nachregulierung wurde der Nachregulierung-Bereich Nachregulierbereich verlassen Bei der Nachregulierung wurde die maximale Nachregulierung-Zeitüberschreitung Nachregulierzeit überschritten Nachregulierung-Versuche Bei der Nachregulierung wurde die maximale Anzahl der Versuche überschritten...
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KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 Adern beschädigt ? Die Kommunikation zum Innentableaurechner 2 ist Kommunikation I/O ITR 2 gestört. Ist das Hängekabel richtig gesteckt oder Adern beschädigt ? Aus dem Impulsgeber der digitalen Schacht- DSK Keine Impulse kopierung kommen keine Impulse. Ist der Geber und...
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 6.0 Information D1 Zustandsmeldungen Das Untermenü D1 ist noch nicht realisiert. D2 Fahrtenzähler Im Untermenü D2 ist der Fahrtenzähler realisiert. Es stehen zwei Fahrtenzähler zur Verfügung: Gesamtfahrtenzähler nicht löschbar Gesamtfahrtenzähler löschbar, für die Statistikauswertung Gesamtfahrtenzähler Auf löschbar, für die Statistikauswertung...
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 7.0 Inbetriebnahme der Aufzugsanlage I00 Montagefahrt Im Untermenü C7 Montagefahrt kann bei aktiver Rückholsteuerung dieser Parameter aktiviert werden. Bei der Montage einer Aufzugsanlage sind am Anfang die Schalter des Sicherheitskreises noch nicht gesetzt. Diese Funktion ermöglicht, obwohl die Sicherheitseingänge U3 bis U12 ohne Spannung sind, eine Fahrbewegung mit der Rückholsteuerung.
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 Ungefährer Bremsweg bei 0,8 m/s Verzögerung Maximale Fahrgeschwindigkeit 800 mm 0,50 m/s 1000 mm 0,63 m/s 1200 mm 1,00 m/s 1800 mm 1,20 m/s 2300 mm 1,60 m/s 3000 mm 2,00 m/s Der Einfahrweg darf länger sein, als im Normalbetrieb, da dort die Vorendschalter überbrückt werden und der Bremspunkt durch die digitale Kopierung ausgegeben wird.
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 A) Als erstes stellen Sie die Lernfahrtgeschwindigkeit im Menü Lernfahrt mit ein. Es stehen Ihnen die drei Geschwindigkeiten V1, V2, und V3 zur Verfügung. Denken Sie daran, dass nicht jeder Antriebsmotor für eine Fahrt mit langsamer Geschwindigkeit über die komplette Förderhöhe geeignet ist.
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 Ist der Etagenabstand kleiner als der eingegebene Wert „B42 Verzögerung bei V1“, wird bei dieser Fahrt automatisch die Geschwindigkeit V0 ausgewählt (extreme Kurzfahrthaltestelle, wenige cm). Die Parameter Verzögerung V0=>0 und Verzögerung V3 müssen immer einen Wert aufweisen! 6.0 Messen der Unbündigkeiten und Korrektur der Bündigwerte...
KW Aufzugstechnik GmbH Betriebsanleitung DAVID-2003 I03 TüV-Abnahme Im Untermenü C40 Laufzeittest ist es möglich, alle Laufzeiten für die nächste Fahrt auf 1,0 Sekunden zu begrenzen. Im Untermenü C41 Pufferfahrt ist es möglich, mit der Rückholsteuerung abwärts ohne Zwangsverzögerung durch den Vorendschalter 13B auf den Kabinen-Puffen zu fahren, wenn der Endschalter Unten durch Fachpersonal an der Klemmleiste X1 vorübergehend gebrückt wurde.