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MAHA CONNECT-Serie Originalbetriebsanleitung
MAHA CONNECT-Serie Originalbetriebsanleitung

MAHA CONNECT-Serie Originalbetriebsanleitung

Rollen-bremsprüfstände für pkw, transporter und lkw
Inhaltsverzeichnis
CONNECT SERIES
Rollen-Bremsprüfstände für PKW, Transporter und LKW
C_MBT C 3.5 W220
C_MBT C 3.5 W250
C_MBT S 3.5 W220
C_MBT S 3.5 W250
C_MBT C 4.0 W220
C_MBT C 4.0 W250
C_MBT S 4.0 W220
C_MBT S 4.0 W250
C_MBT C 5.0 W280
C_MBT S 5.0 W280
C_MBT C 13.0 W280
Original-Betriebsanleitung
BA023001-de
Installation | Betrieb | Service
C_MBT S 13.0 R100 MS
C_MBT S 13.0 R100 MU
C_MBT S 15.0 R100 MS
C_MBT S 15.0 R100 MU
C_MBT S 18.0 R115 MS
C_MBT S 18.0 R115 MU
C_MBT S 18.0 R115 MI
C_MBT S 18.0 R160 MS
C_MBT S 18.0 R160 MU
C_MBT M 18.0 W301
C_MBT T 18.0 W360
C_MBT S 20.0 R115 MU
C_MBT S 20.0 R115 MI
C_MBT S 20.0 R160 MU
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für MAHA CONNECT-Serie

  • Seite 1 CONNECT SERIES Rollen-Bremsprüfstände für PKW, Transporter und LKW Original-Betriebsanleitung BA023001-de Installation | Betrieb | Service C_MBT C 3.5 W220 C_MBT S 13.0 R100 MS C_MBT C 3.5 W250 C_MBT S 13.0 R100 MU C_MBT S 3.5 W220 C_MBT S 15.0 R100 MS C_MBT S 3.5 W250 C_MBT S 15.0 R100 MU C_MBT C 4.0 W220...
  • Seite 2 Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, MAHA ist einer der weltweit führenden Hersteller von Prüf- und Hebetechnik und legt vor allem Wert auf Qualität und Leistungskraft. Das Unternehmenskonzept umfasst Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Produkten für den Einsatz in Kfz-Werkstätten, bei Fahrzeugherstellern und Prüforganisationen.
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhalt Allgemeine Sicherheitshinweise ........................11 Einführung ..............................11 Symbole und Signalwörter ........................11 1.2.1 Personenschäden ..........................11 1.2.2 Produkt-, Maschinen-, Anlagenschäden .................... 11 Verhalten im Störfall ..........................12 Verhalten bei Unfällen ..........................12 Anforderungen an das Bedienungs- und Servicepersonal ..............12 Produktspezifische Sicherheitshinweise ....................
  • Seite 4 2.6.3 Lärmemission ............................57 Beschreibung der Software-Bedienoberfläche .................... 58 Messbildschirm im PKW-Modus ......................58 Messbildschirm im LKW-Modus ....................... 60 Messbildschirm im Motorrad-Modus ....................... 61 Messbildschirm im Dreirad-Modus ......................61 Messbildschirm im Quad-Modus ......................62 Funktionen im Burger-Menü ........................62 3.6.1 Funktionen Bremsprüfstand .......................
  • Seite 5 Wiegeeinrichtung justieren........................110 6.2.1 Nullpunkt abgleichen ........................111 6.2.2 Wiegeeinrichtung justieren ....................... 111 6.2.3 Datei importieren ..........................111 Achsdämpfungsprüfstand justieren ....................... 112 6.3.1 Option aktivieren ..........................112 6.3.2 Kalibrieren ............................112 6.3.3 Justieren ............................112 Bedienung ..............................121 Sicherheitshinweise ..........................121 Sicherheitseinrichtungen .........................
  • Seite 6 10.5 Motoren mit mechanischer Bremse lösen ..................... 159 10.6 Prüfrollen über Monteurtaster ansteuern ....................162 Außerbetriebnahme, Demontage und Entsorgung ..................163 Zubehör ................................ 163 12.1 C_MSA (MAHA-Universal-Analoganzeige) ..................... 163 12.1.1 Beschreibung ............................. 163 12.1.2 Lieferumfang ............................. 165 12.1.3 Technische Daten ..........................165 12.1.4 Montage .............................
  • Seite 7 12.7.2 Lieferumfang ............................. 202 12.7.3 Montage steckbare Rollenabdeckung ..................... 202 12.7.4 Montage klappbare Rollenabdeckung C(ompact) ................203 12.7.5 Montage klappbare Rollenabdeckung S(plit) .................. 204 12.8 Überfahr- und Senkschwelle C_MBT C/S 3.5/4.0/5.0 W220/W250/W280 .......... 204 12.8.1 Technische Daten ..........................205 12.8.2 Lichtschranke der Senkschwelle ...................... 205 12.8.3 Einstellungen an der Lichtschranke im Rollensatz .................
  • Seite 8 12.14.3 Elektrischer Anschlussplan ......................226 12.14.4 Montage ............................. 228 12.14.5 Inbetriebnahme / Konfiguration der GSQ-Sensoren................ 236 12.14.6 Kurzanleitung Inbetriebnahme ......................236 12.14.7 Fehlercodeliste ..........................240 12.15 Grubensicherung C_GSL.......................... 242 12.15.1 Beschreibung ............................. 242 12.15.2 Gesamtansicht ..........................243 12.15.3 Voraussetzungen ..........................243 12.15.4 Anwendungsbeispiele ........................
  • Seite 9 12.26.2 Lieferumfang ............................. 267 12.26.3 Technische Daten ..........................267 Konformitätserklärung ..........................268 BA023001-de...
  • Seite 10 [Leere Seite] BA023001-de...
  • Seite 11: Allgemeine Sicherheitshinweise

    Allgemeine Sicherheitshinweise Einführung • Diese Betriebsanleitung muss vor Arbeitsaufnahme aufmerksam gelesen und verstanden werden. • Die speziellen Sicherheitshinweise vor den jeweiligen Abschnitten der Be- triebsanleitung beachten. • Die aufgeführten Abläufe, Reihenfolgen und die entsprechenden Sicher- heitshinweise sind unbedingt einzuhalten. • Ein gedrucktes Exemplar der Betriebsanleitung ist ständig verfügbar am Ge- rät aufzubewahren.
  • Seite 12: Verhalten Im Störfall

    Verhalten im Störfall Sollte die Störung nicht anhand der beschriebenen Vorgehensweisen in Kapitel „Fehlersuche und -beseitigung“ beseitigt werden können, folgendermaßen vorgehen: • Hauptschalter ausschalten und gegen Wiedereinschalten (unbefugte Be- nutzung) sichern. • Service kontaktieren. Verhalten bei Unfällen • Ersthelfer, Rettungsdienst und/oder Notarzt verständigen: Wo ist der Unfall passiert (Adresse, Halle, …)? Was ist passiert? Wie viele Verletzte gibt es?
  • Seite 13: Produktspezifische Sicherheitshinweise

    Produktspezifische Sicherheitshinweise • Es gilt ein Aufenthaltsverbot im Gefahrenbereich während des Ein-, Aus- und Überfahrens sowie der Fahrzeugprüfung. • Die Zugänglichkeit von Not-Aus-Schalter und Not-Halt-Schlagtaster muss gewährleistet sein. • Bei allen Arbeiten am Prüfstand ist persönliche Schutzausrüstung (Sicher- heitsschuhe, Handschuhe) zu tragen. •...
  • Seite 14: Allgemeine Maschinenbeschreibung

    Allgemeine Maschinenbeschreibung 2.2.1 Aufbauschema und Legende C_MBT „C“ (Compact) Aufbau eines C_MBT C 3.5/4.0 W220 (ungeteilter Rollensatz) Unmittelbarer Gefahrenbereich um den Prüfstand (innerhalb der inneren gelb/schwarzen Markierungen) Bereich der Fahrzeugaufstellfläche vor und nach dem Prüfstand Seitenbereich links und rechts neben dem Prüfstand Bremsprüfstand Schaltschrank Universalkonsole...
  • Seite 15: Aufbauschema Und Legende C_Mbt „S" (Split)

    2.2.2 Aufbauschema und Legende C_MBT „S“ (Split) Aufbau eines C_MBT S 3.5/4.0 W220 (geteilter Rollensatz) Unmittelbarer Gefahrenbereich um den Prüfstand (innerhalb der inneren gelb/schwarzen Markierungen) Bereich der Fahrzeugaufstellfläche vor und nach dem Prüfstand Seitenbereich links und rechts neben dem Prüfstand Bremsprüfstand Schaltschrank Universalkonsole...
  • Seite 16 Aufbau eines C_MBT S 3.5/4.0 W220 (geteilter Rollensatz mit Arbeitsgrube) Unmittelbarer Gefahrenbereich um den Prüfstand (innerhalb der inneren gelb/schwarzen Markierungen) Bereich der Fahrzeugaufstellfläche vor und nach dem Prüfstand Seitenbereich links und rechts neben dem Prüfstand Bremsprüfstand Schaltschrank Universalkonsole Simultananzeige Analog / TV-Bildschirm Mobile Endgeräte (browserfähig) mit Touchscreen / WLAN-Router Arbeitsgrube zwischen den Rollensatzhälften BA023001-de...
  • Seite 17 Aufbau eines C_MBT S 13.0/15.0 R100 MU (geteilter Rollensatz mit Arbeitsgrube) Unmittelbarer Gefahrenbereich um den Prüfstand (innerhalb der inneren gelb/schwarzen Markierungen) Bereich der Fahrzeugaufstellfläche vor und nach dem Prüfstand Seitenbereich links und rechts neben dem Prüfstand Bremsprüfstand Schaltschrank Universalkonsole Simultananzeige Analog / TV-Bildschirm Mobile Endgeräte (browserfähig) mit Touchscreen / WLAN-Router Arbeitsgrube zwischen den Rollensatzhälften BA023001-de...
  • Seite 18: Allgemeine Beschreibung Der Prüfstände

    Notebook in unmittelbarer Nähe des Prüfstandes und ist über LAN- Kabel oder kabellos per WLAN mit der Steuereinheit verbunden. Des Weiteren kann als Simultananzeige ein handelsüblicher TV-Monitor (zusammen mit einer MAHA-C_BOX) oder die MAHA-Universal-Analoganzeige eingesetzt werden. Ist WLAN vorhanden, dient auch ein browserfähiges Smart Device (Mobiltelefon, Tablet-PC, o.
  • Seite 19: Bestimmungsgemäßer Gebrauch

    Mit der Tastrolle wird direkt die Raddrehzahl gemessen. Aus dem Vergleich der Antriebs- mit der Tastrollendrehzahl – beide Werte über Sensoren ermittelt – kann die Größe des Schlupfes bestimmt werden. Um unnötigen Reifenver- schleiß zu vermeiden, schalten MAHA-Prüfstände bei Erreichen des (gesetzlich) vorgegebenen Maximalschlupfes automatisch ab. 2.2.5 Bestimmungsgemäßer Gebrauch...
  • Seite 20: Bremsprüfung Von Allrad-Fahrzeugen

    Während des Bremsvorgangs wird ständig die Drehzahl von Antriebsrolle und Tastrolle verglichen. Wird so stark abgebremst, dass mindestens eine Tastrolle den maximal erlaubten Schlupf (z.B. 27 % Schlupf) überschreitet, werden die Antriebsmotoren automatisch abgeschaltet. Dies dient sowohl zum Schutz der Antriebsmotoren vor Überlastung als auch zum Schutz der Bereifung vor zu starkem Profilabrieb.
  • Seite 21: Bremsprüfung Von Nutzfahrzeugen Über 3,5 T Zgg

    HINWEIS Bei Gegenlaufbetrieb ist es zweckmäßig, im Semi-Automatik-Modus zu prüfen, damit bei stehenden Rollen aus dem Prüfstand ausgefahren werden kann, ohne die oben erwähnten Verspannungen im Antriebsstrang zu erzeugen. Eine elektromechanische Motorbremse, die optional erhältlich ist, erleichtert das Ausfahren zusätzlich. Modus 3: Automatische Allraderkennung In diesem Modus wird der Anlaufwiderstand der Fahrzeugachse überwacht und ausgewertet.
  • Seite 22 Werkstatt nach „Hauptschalter EIN“ die Fahrzeugart LKW vorgewählt ist. Hingegen kann es für eine Prüfstation, die im Mischbetrieb PKW und LKW- Prüfungen durchführt, von Vorteil sein, wenn der Prüfstand die PKW-Vorwahl aufweist. Das Umstellen der Fahrzeugart erfolgt für den Anwender im Burger- menü.
  • Seite 23: Gesamtübersicht C_Mbt „C" Mit Komponenten

    2.2.9 Gesamtübersicht C_MBT „C“ mit Komponenten Gesamtübersicht C_MBT C 3.5/4.0/5.0 mit Komponenten (geschlossener Rollensatz) Gesamtübersicht C_MBT C 13.0 W280 mit Komponenten (geschlossener Rollensatz) Prüfstandrollen Elektromotor Tastrolle mit Schlupf- und Befahren-Sensor (Namur) Mittelabdeckung (transparent dargestellt) Lagerabdeckung IFM (Interfacemodul) 2.2.10 Gesamtübersicht C_MBT „S“ mit Komponenten Gesamtübersicht C_MBT S 3.5/4.0/5.0 mit Komponenten (geteilter Rollensatz) Prüfstandrollen Elektromotor...
  • Seite 24: Gefahrenbereich

    Gefahrenbereich 2.3.1 Für Fahrzeuge bis 3,5 t zGG Beim Betrieb des Prüfstands dürfen sich keine Personen oder Hindernisse im Gefahrenbereich befinden (Quetschgefahr!). Dieser ist durch eine gelb-schwarze Markierung um den Prüfstand zu kennzeichnen. Für einen störungsfreien Betrieb wird dringend ein geschlossener, trockener und überdachter Aufstellort empfohlen.
  • Seite 25 Gefahrenbereich BA023001-de...
  • Seite 26: Für Fahrzeuge Über 3,5 T Zgg

    2.3.2 Für Fahrzeuge über 3,5 t zGG BA023001-de...
  • Seite 27 Gefahrenbereich nach DIN EN 17003 BA023001-de...
  • Seite 28: Aufstellschema

    Aufstellschema 2.4.1 Aufstellschema PKW-Prüfstand Aufstellschema BA023001-de...
  • Seite 29: Steuerungsbeschreibung

    Steuerungsbeschreibung Die Steuereinheit besteht aus einem Schaltkasten mit elektrischen und elektronischen Komponenten in Verbindung mit der entsprechenden Bedien-, Steuerungs- und Überwachungssoftware und den zur sicheren Bedienung notwendigen Bedienelementen. Im Rollensatz befindet sich ein Großteil der Sensorik, die Motoren und ein Schnittstellenmodul.
  • Seite 30 – unterstützt die Option „automatische Allraderkennung“ (automatische Messung in Gegenlauf) • Optionale DC-Bremse oder magnetische Bremse (abhängig von der Prüf- standvariante) • Optionale Leitungsschutzschalter für weitere Optionen (z. B. MSD) • Empfänger-Modul für Funkteilnehmer: FFB, RCD, PFM (optional) • Steuerung GSQ-Grubenabsicherung (optional) •...
  • Seite 31: Verdrahtungsschema

    2.5.1 Verdrahtungsschema BA023001-de...
  • Seite 32: Nummernkreis Der Referenzkennzeichen

    2.5.2 Nummernkreis der Referenzkennzeichen Die Referenzkennzeichen beziehen sich auf alle Bezeichnungen von elektri- schen Bauteilen innerhalb und außerhalb des Schaltschranks. Dabei ist ein fester Nummernkreis immer einer eindeutigen Funktion zugeordnet. Ebenso findet eine Unterscheidung bei der Beschriftung von linker (+A) und rechter (+B) Rollensatzhälfte (Spur) statt.
  • Seite 33: Schaltschrankaufbau Grundvariante C_Mbt Pkw

    2.5.3 Schaltschrankaufbau Grundvariante C_MBT PKW BA023001-de...
  • Seite 34: Schaltschrankaufbau Vollausstattung C_Mbt Pkw

    2.5.4 Schaltschrankaufbau Vollausstattung C_MBT PKW Schaltschrank 700x550x220 mm Schaltschranktür BA023001-de...
  • Seite 35: Schaltschrankaufbau C_Mbt Llkw

    2.5.5 Schaltschrankaufbau C_MBT LLKW Schaltschrank 700x550x220 mm Schaltschranktür BA023001-de...
  • Seite 36: Schaltschrankaufbau C_Mbt Lkw

    2.5.6 Schaltschrankaufbau C_MBT LKW Vollausstattung Schaltschrank 700x550x220 mm, Stern-Dreieck Schaltschranktür BA023001-de...
  • Seite 37 Vollausstattung Schaltschrank 700x550x220 mm, zwei Prüfgeschwindigkeiten Schaltschranktür BA023001-de...
  • Seite 38 Vollausstattung Schaltschrank 1200x800x300 mm Schaltschrankwand Schaltschranktür links innen BA023001-de...
  • Seite 39: Anschluss Und Terminierung Des Zentralmoduls (Zm)

    2.5.7 Anschluss und Terminierung des Zentralmoduls (ZM) Anschluss des Zentralmoduls Terminierung ZM Term wenn kein OM vorhanden Open wenn OM vorhanden Term wenn IFM in Reihe (ZM-IFM-IFM) Open wenn IFM parallel (IFM-ZM-IFM) BA023001-de...
  • Seite 40: Codierung Zm-Om

    2.5.8 Codierung ZM-OM Anschluss der Optionsmodule BA023001-de...
  • Seite 41 Anschluss der Optionsmodule BA023001-de...
  • Seite 42 ZM-OM • Möglichkeit 1 (nur ZM) Zentralmodul ZM: S2 (+S-A1.0-S2) – Term ON • Möglichkeit 2 (ZM und OM) Zentralmodul ZM: S2 (+S-A1.0-S2) – Open (Term OFF)FM Optionsmodul OM: +S-Option -S3 (Open/Term OFF) -A2.0 Dreh-/Messrichtung über Taster 0-15 -A2.1 Senkschwelle 0-15 -A2.2 Rollensatzanhebung 0-15...
  • Seite 43: Codierung Zm-Ifm

    2.5.9 Codierung ZM-IFM Anschluss des Interface-Moduls ZM-IFM CAN-Adresse S1 – Terminierung OFF S1 – Terminierung ON IFM-CT Abschlusswiderstand AUS Abschlusswiderstand EIN „0“ 8 (IFM-BA*) „1“ „2“ „3“ „4“ „5“ „6“ BA023001-de...
  • Seite 44 CAN-Adresse S1 – Terminierung OFF S1 – Terminierung ON IFM-CT Abschlusswiderstand AUS Abschlusswiderstand EIN „7“ * Das Interfacemodul Basic (IFM-BA) ist immer mit Adresse „0“ und Term „ON“ voreingestellt. Es ist kein Adress-Drehschalter S1 vorhanden. • Möglichkeit 1 Farben im Bild CAN BUS: YE/GN/WH/BN (geschlossener Rollensatz) Zentralmodul ZM: -S3 (+S-A1.0-S3) –...
  • Seite 45 • Möglichkeit 2 (geschlossener Rollensatz) Zentralmodul ZM: -S3 (+S-A1.0-S3) – Term ON Interfacemodul Comfort IFM-CT: -S3 (+A-A3-S1) – Term ON: Adresse “0” (→ Drehschalter S1 auf 8) BA023001-de...
  • Seite 46 • Möglichkeit 3 (geteilter Rollensatz) Zentralmodul ZM: -S3 (+S-A1.0-S3) – Open (Term OFF) Linkes IFM Comfort IFM-CT: S1 (+A-A3-S1) – Term ON: Adresse “1” (→ Drehschalter S1 auf 9) Rechtes IFM Comfort IFM-CT: -S1 (+B-A3-S1) – Term ON: Adresse “2” (→...
  • Seite 47 • Möglichkeit 4 (geteilter Rollensatz, in Reihe ZM-IFM-IFM) Zentralmodul ZM: -S3 (+S-A1.0-S3) – Term ON Linkes IFM Comfort IFM-CT: -S1 (+A-A3-S1) – Term OFF: Adresse “1” (→ Drehschalter S1 auf 1) Rechtes IFM Comfort IFM-CT: -S1 (+B-A3-S1) – Term ON: Adresse “2” (→...
  • Seite 48: Bedientaster (Kleiner Schaltschrank)

    2.5.10 Bedientaster (kleiner Schaltschrank) BA023001-de...
  • Seite 49: Bedientaster (Großer Schaltschrank)

    2.5.11 Bedientaster (großer Schaltschrank) 2.5.12 Meldeleuchte am Schaltschrank im Fehlerfall Die Meldeleuchte „Steuerung Ein“ (-P1) im Frontdeckel des Schaltschranks leuchtet, sobald der Hauptschalter eingeschaltet und die Steuerung initialisiert ist und keine Störung vorliegt. Im Störungsfall blinkt die Netzlampe mit Frequenz 1 Hz. Ausführliche Fehlercodeliste siehe Abschnitt „Fehlersuche und -beseitigung >...
  • Seite 50: Technische Daten

    Technische Daten 2.6.1 Technische Daten PKW-/Transporter-Prüfstand C_MBT C 3.5 C_MBT C 3.5 C_MBT S 3.5 C_MBT S 3.5 W220 W250 W220 W250 Spur 2,20 RS 2 Spur 2,50 RS 4 Spur 2,20 RS 2 Spur 2,50 RS 4 ungeteilt ungeteilt geteilt geteilt Achslast [kg]...
  • Seite 51 C_MBT C 4.0 C_MBT C 4.0 C_MBT S 4.0 C_MBT S 4.0 W220 W250 W220 W250 Spur 2,20 RS 2 Spur 2,50 RS 4 Spur 2,20 RS 2 Spur 2,50 RS 4 ungeteilt ungeteilt geteilt geteilt Achslast [kg] 4.000 4.000 4.000 4.000 Spurweite min.
  • Seite 52 C_MBT C 5.0 C_MBT S 5.0 W280 W280 Spur 2,80 RS 5 Spur 2,80 RS 5 ungeteilt geteilt Achslast [kg] 5.000 5.000 Spurweite min. [mm] variabel Spurweite max. [mm] 2.800 variabel Antriebsleistung 2x4 kW 2x4 kW Prüfgeschwindigkeit 5 km/h 5 km/h Rollenlänge [mm] 1.032 1.032...
  • Seite 53: Technische Daten Lkw-Prüfstand

    2.6.2 Technische Daten LKW-Prüfstand LKW Leicht C_MBT C 13.0 W280 Spur 2,80 ungeteilt Achslast [kg] 13.000 Spurweite min. [mm] Spurweite max. [mm] 2.800 Antriebsleistung 2x 7,5 kW Prüfgeschwindigkeit 5 km/h Rollenlänge [mm] Nenndurchmesser [mm] Rollen aufgeschweißt/ Kunststoff Nenndurchmesser [mm] Rollen MIXED Prüfrolle m.
  • Seite 54 C_MBT S 13.0 C_MBT S 15.0 C_MBT S 18.0 C_MBT S 18.0 R100 MU R100 MU R115 MU R115 MI Motor unten Motor vorn geteilt Achslast [kg] 13.000 15.000 18.000 18.000 Antriebsleistung [kW] 2x11 Prüfgeschwindigkeit [km/h] Rollenlänge [mm] 1000 1150 Nenndurchmesser [mm] Rollen aufgeschweißt/ Kunststoff...
  • Seite 55 C_MBT S 18.0 C_MBT S 18.0 C_MBT S 20.0 C_MBT S 20.0 R160 MS R160 MU R115 MU R115 MI Motor seitlich Motor unten Motor unten Motor vorn geteilt Achslast [kg] 18.000 20.000 Antriebsleistung 2x 11 kW Prüfgeschwindigkeit 3 km/h 2,3 km/h Rollenlänge [mm] 1.600...
  • Seite 56 C_MBT S 20.0 R160 MU C_MBT M 18.0 W301 C_MBT T 18.0 W360 Motor unten Mobil Agrar geteilt Achslast [kg] 20.000 18.000 Spurweite min. [mm] Spurweite max. [mm] 3010 3600 Antriebsleistung 2x 11 kW Prüfgeschwindigkeit 2,3 km/h Rollenlänge [mm] 1.600 1.150 Nenndurchmesser [mm] Rollen aufgeschweißt/...
  • Seite 57: Lärmemission

    2.6.3 Lärmemission Die Lärmemission während einer Fahrzeugprüfung wird hauptsächlich vom Motor des Fahrzeugs verursacht. Diese Lärmemission ist von Fahrzeug zu Fahrzeug verschieden und kann nicht dem Prüfstand zugeordnet werden. Rollenbremsprüfstand Der durch den Bremsprüfstand (Rollenantrieb) verursachte Lärm-Emissionswert beträgt im Bereich der Arbeitsplätze des Bedienpersonals weniger als 70 dB(A). Achsdämpfungsprüfstand Der Lärm-Emissionswert, der durch den Prüfstand MSD 3000 durch die schwingenden Prüfplatten verursacht wird, beträgt im Bereich der Arbeitsplätze...
  • Seite 58: Beschreibung Der Software-Bedienoberfläche

    Beschreibung der Software-Bedienoberfläche Die Steuerplatine des Bremsprüfstands erzeugt eine Website, über welche die Benutzerführung und die Messwertanzeige erfolgt. Die einfachste Möglichkeit, sich mit einem C_MBT-Prüfstand zu verbinden, ist die Verwendung eines handelsüblichen Computers mit Internet-Browser. Unterstützt werden alle gängigen Browser (z. B. Mozilla Firefox, Microsoft Edge, Google Chrome) in der jeweils aktuellen Version.
  • Seite 59 Automatik/Manuell Anzeige, ob Automatikbetrieb aktiviert, oder manueller Betrieb (dann Hand-Symbol). Einstellungen Klick auf Zahnrad öffnet Systemeinstellungen. Bremskraft Anzeige der Bremskräfte links/rechts in kN, als digitaler Wert und mit Zeiger Bremsartanzeige Es wird immer diejenige Bremse gelb markiert angezeigt, auf die der aktuelle Messwert gespeichert wird.
  • Seite 60: Messbildschirm Im Lkw-Modus

    Messbildschirm im LKW-Modus Die Messwertanzeige für LKW-Prüfstände ähnelt derjenigen der PKW-Prüf- stände, erweitert um einige Funktionen, die im Folgenden beschrieben werden. Manuelle Ovalitäts- Ovalität wird sofort gemessen, wo sich der messung Zeiger aktuell befindet; Segmentgröße und -zeit werden aus den Einstellungen übernommen Manuelles Messende Zwischenspeichern des aktuellen Messwerts Letztes Messergebnis Wiederanzeigen...
  • Seite 61: Messbildschirm Im Motorrad-Modus

    Messbildschirm im Motorrad-Modus Die Messwertanzeige im Motorrad-Modus ist reduziert auf eine einzelne Zeiger- uhr. Sie befindet sich unabhängig von der gewählten Prüfstandseite immer links auf der Bedienoberfläche. Die Funktionen entsprechen denjenigen im semi- automatischen PKW-Modus. Messbildschirm im Dreirad-Modus Die Messwertanzeige im Dreirad-Modus besteht aus einer oder zwei Zeiger- uhr(en), je nachdem, ob die ausgewählte Achse über ein Rad oder zwei Räder verfügt.
  • Seite 62: Messbildschirm Im Quad-Modus

    Messbildschirm im Quad-Modus Die Messwertanzeige im Quad-Modus entspricht derjenigen im PKW-Modus, lediglich der Messbereich ist standardmäßig kleiner eingestellt. Funktionen im Burger-Menü In der linken Spalte kann zwischen den Funktionen für die verschiedenen Prüf- geräte ausgewählt werden (abhängig von der Konfiguration des Prüfstands): Bremsprüfstand Achsdämpfungsprüfstand (optional.) Radlauftester (optional)
  • Seite 63 Dreirad-Modus, Einzelrad hinten Quad-Modus PKW-Mehrachsmodus (unterhalb der eingestellten Gewichts- gewichtsabhängige schwelle PKW-Modus, oberhalb LKW- PKW-LKW-Umschaltung Modus) Hauptdrehrichtung (Voreinstellung) (automatischer Gegenlaufbetrieb, Mes- sung des jeweils vorwärtsdrehenden Allrad Rades; zuerst linke Seite, dann automa- tisch rechte Seite) Gegenfahrtrichtung (Messung in entgegengesetzter (opt.) Fahrrichtung) (Messung nur des linken Rades, rechte Einzelrad Links...
  • Seite 64: Funktionen Achsdämpfungsprüfstand (Optional)

    (Messwerterfassung bei Schwellwert- Pre-Trigger Überschreitung) Pre-Trigger LKW (maximale Bremskraft sichern) 3.6.2 Funktionen Achsdämpfungsprüfstand (optional) Achsdämpfungsprüfstand (aktiviert den Achsdämpfungstest) (aktiviert die Gewichtserfassung durch Achsdämpfungsprüfstand, kein Achs- Achsdämpfungsprüfstand dämpfungstest; nur verfügbar, wenn Wiegemodus keine Wiegeeinrichtung im Bremsprüf- stand vorhanden ist!) Achsdämpfungsprüfstand (deaktiviert den Achsdämpfungstest) ausschalten 3.6.3 Funktionen Radlauftester (optional)
  • Seite 65: Aktuelle Messung

    3.7.1 Aktuelle Messung Fahrzeugauswahl (opt.) Öffnet eine Liste mit Prüfaufträgen (ES_IN) Aktuelle Messung Ergebnisanzeige für die aktuelle Messung Übersicht der letzten 10 gespeicherten Messungsarchiv Messungen Administration (opt.) Fahrzeugverwaltung Personendaten: • Eingabe des Kundennamens Vor-, Nachname • Eingabe von zusätzlichen Informationen (opt.) Bemerkung Fahrzeugdaten: •...
  • Seite 66 • Druck pro Achse in bar; nur bei aktivierter Hochrechnung (opt.) Speichert die aktuellen Messergebnisse. Speichern Opt. ES_IN: kann auch ES_OUT erzeugt werden, je nach Einstellung im ES-Service Weiterleiten Schreibt die Messergebnisse zurück (ES_OUT), (opt.) je nach Einstellung im ES-Service Löschen Löscht die Messergebnisse Auswahl des gewünschten Prüfgerätes...
  • Seite 67: Messungsarchiv

    3.7.2 Messungsarchiv Im Messungsarchiv werden die gespeicherten Messungen aufgelistet (max. 10 Fahrzeuge), um sie bei Bedarf erneut anzuzeigen („Einblenden“-Button anklicken) oder in Form eines Prüfprotokolls zu drucken. Mit den Pfeilen kann die entsprechende Spalte sortiert werden. Fahrzeug- messungen, die nicht mehr benötigt werden, können gelöscht werden. Drucken Wird „Drucken“...
  • Seite 68: Fahrzeugauswahl (Optional)

    3.7.3 Fahrzeugauswahl (optional) Sobald unter „Einstellungen“ die Option „Order Interface (ES_IN/OUT)“ aktiviert wird, erscheint eine neue Ansicht „Fahrzeugauswahl“. Wird das Pull-Down-Menü mit dem Pfeil nach unten erweitert, können Fahrzeu- ge ausgewählt werden, für die bereits Prüfaufträge erfasst wurden (z. B. im IT- System eines Autohauses oder einer Prüfstation).
  • Seite 69 • Fahrzeugtyp Typ 1 und Typ 2 des Fahrzeugs • Kraftstoffart • Turbo Turbo vorhanden • Geschwindigkeits- Geschwindigkeitsbegrenzer vorhanden begrenzer • Taxameter Taxameter vorhanden Prüfungsdaten: • Prüfungsdatum • Startzeit • Schlusszeit • Dauer der Prüfung Speichern (Übertragung der Messwerte ins Speichern Messarchiv) Weiterleiten (Schließen des Prüfauftrags und...
  • Seite 70: Optionale Anzeige-Bildschirme

    Optionale Anzeige-Bildschirme 3.8.1 Waage-Bildschirm (optional) Sobald eine Wiegeeinrichtung im Prüfstand verbaut ist, erscheint eine weitere Ansicht: Hier werden über den Rädern die Radgewichte angezeigt, über der Achse das Achsgewicht. Unterhalb des Achsgewichts erscheint bei einer Änderung des Gewichts die Differenz. Lastsimulation (optional) Sind zusätzlich Vorrichtungen zur Lastsimulation verbaut (Niederziehvorrich- tung und/oder Rollensatzanhebung), kann über die +/–...
  • Seite 71: Anzeige Funk-Teilnehmer (Optional)

    3.8.2 Anzeige Funk-Teilnehmer (optional) Ist ein Funk-Empfänger im Prüfstand verbaut und die optionalen Funkdruckum- setzer sind aktiviert, erscheint eine weitere Ansicht: Hier werden die vorhandenen Funk-Teilnehmer angezeigt, z.B. die Funkfernbe- dienung RECO S, ein Pedalkraftmesser PFM oder Funkdruckumsetzer RCD 50. Zusätzlich werden die Messwerte angezeigt: •...
  • Seite 72: Einstellungen

    Einstellungen Durch Anklicken des Zahnrads im MAHA-Logo öffnet sich das Menü „Systemeinstellungen“. INFO: Das Menü „Systemeinstellungen“ ist gesperrt, wenn der Prüfstand befahren ist und kein Fehler vorliegt. Das Menü wird entsperrt, wenn das Fahrzeug den Prüfstand verlässt. Hier sind in der linken Spalte folgende Untermenüs verfügbar:...
  • Seite 73 Sprachen Einstellung der Sprache des Prüfstands Einstellungen Geräte Akt./Deakt.: Prüfgeräte aktivieren/deaktivieren Optionen: gebuchte allg. Zusatz-Funktionen aktivieren SW-Update: Updatemöglichkeit für Software ZM zurücksetzen: ZM zurücksetzen auf Auslieferungszustand Funk Optionen: Buchbare Funk-Optionen (Fernbedienung, Funkdruckumsetzer, Pedal-/Handkraftmesser) Funkdiagnose: Status-Informationen zu Endgeräten, Bedienerführung zur Kopplung der Geräte etc. Justierung: Justieren von Endgeräten (nur für angemeldete Benutzer)
  • Seite 74: Allgemein/Netzwerk

    Internetserver, hier keine Passwortänderung möglich; sobald angemeldet: Passwort ändern! 3.9.2 Allgemein/Netzwerk Das „Netzwerk MAHA (X13)“ ist fest konfiguriert und kann nicht geändert werden (Ethernet-Schnittstelle X13 auf dem Zentralmodul). Dagegen kann das „Netzwerk Kunde (X12)“entsprechend den Anforderungen angepasst werden (Ethernet-Schnittstelle X12 „EXT“ auf dem Zentralmodul).
  • Seite 75 X13 MAHA Die X13 MAHA-Schnittstelle dient vor allem zum Anschluss eines MAHA Access Points, so dass der Prüfstand über das WLAN des Access Points erreichbar ist. Das Netzwerk-interface an X13 MAHA versucht beim Start des Zentralmoduls (oder Einstecken eines Kabels) für 30 Sekunden via DHCPv4/v6 IP-Adressen zu beziehen.
  • Seite 76 Nach einem Neustart des Zentralmoduls arbeitet die X12 EXT-Schnittstelle dann mit statischer IP. Vorgehensweise zur Konfiguration der X12 EXT-Schnittstelle Verbinden eines Laptops o.ä. mit der X13 MAHA-Buchse des Zentralmoduls über ein Netzwerkkabel. Die Netzwerkschnittstelle des Laptops muss dabei als DHCP-Client konfiguriert sein. Das bedeutet, dass in den Eigenschaften der entsprechenden Ethernet-Verbindung im Element „Internetprotokoll,...
  • Seite 77 Aufrufen der WebApp des Zentralmoduls über einen Webbrowser. Das Zentralmodul ist entweder über die IP 192.168.201.1 oder über den Namen des ZM + .maha erreichbar (im Auslieferungszustand wäre dies also z. B. http://maha-mbt.maha). Anmeldung im Monteurmenü, z. B. über einen vorher herunter geladenen Offline Schlüssel.
  • Seite 78: Login Monteur-Menü

    Nach erfolgter Anmeldung kann hier auch das Passwort geändert werden. Offline-Freischaltung Ist der Prüfstand nicht online, kann sich der Anwender mittels Software- Schlüssel („maha-key“) anmelden. Diese Datei muss zuvor auf das Endgerät heruntergeladen werden und ist auf der MAHA-Homepage im Support-Bereich unter „Software/Connect Downloads“ verfügbar (Anmeldung mit E-Mail-Adresse und Passwort erforderlich): https://www.maha.de/de/support/software/connect-downloads...
  • Seite 79: Transport, Handhabung Und Lagerung

    Transport, Handhabung und Lagerung Sicherheitshinweise WARNUNG • Beim Verladen, Ausladen und Transport immer geeignete Hebegeräte, Flur- fördergeräte (z. B. Kran, Hubstapler usw.) sowie korrekte Lastaufnahme- und Anschlagmittel verwenden. Siehe auch Abschnitt „Transport und Hand- habung“. • Immer darauf achten, dass die zu transportierenden Teile sachgerecht und absturzsicher unter Berücksichtigung von Größe, Gewicht und Schwerpunkt aufgehängt bzw.
  • Seite 80: Lieferumfang

    Lieferumfang Jeder Prüfstand wird standardmäßig ab Werk mit einer Verpackung versendet. Diese beinhaltet: • Rollensatz (Grundausstattung) • Schaltschrank (Grundausstattung) • Optionen laut Preisliste Anzahl und Inhalt der gelieferten Packstücke sind auf Beschädigung und Voll- ständigkeit gemäß Auftragsbestätigung zu prüfen. Etwaige Transportschäden sind sofort zu dokumentieren und dem Überbringer zu melden.
  • Seite 81 C_MBT C 5.0 W280 C_MBT S 5.0 W280 C_MBT C 13.0 W280 Abmessungen Pack- stück Rollensatz 295 x 80 x 50 cm 175 x 80 x 82 cm 295 x 80 x 50 cm (L x B x H) Gewicht Packstück 450...750 kg 550...850 kg 450...750 kg...
  • Seite 82 C_MBT S 18.0 R115 MS C_MBT S 18.0 R115 MU C_MBT S 18.0 R115 MI Abmessungen Pack- stück Rollensatz 225 x 115 x 65 cm 150 x 115 x 100 cm 150 x 150 x 75 cm (L x B x H) Gewicht Packstück 2x 850...1250 kg 2x 1000...1350 kg...
  • Seite 83 C_MBT S 20.0 R115 MU C_MBT S 20.0 R115 MI C_MBT S 20.0 R160 MU Abmessungen Pack- stück Rollensatz 150 x 115 x 100 cm 150 x 150 x 75 cm 195 x 115 x 98 cm (L x B x H) Gewicht Packstück 2x 1000...1350 kg 2x 900...1200 kg...
  • Seite 84: Transport Und Handhabung

    Transport und Handhabung Transport und Handhabung des Prüfstands ist nur in der Original-Verpackung zulässig. Auf der Palette kann der verpackte Prüfstand mit dem Gabelstapler bewegt werden. Für das Be- und Entladen und das Einsetzen ins Fundament sind die unten dargestellten Aufnahmepunkte zu nutzen. Die Lastaufnahme- ösen nach dem Transportvorgang zur Wiederverwendung (Demontage, Reparatur) dem Betreiber übergeben.
  • Seite 85: Montage

    Montage Sicherheitshinweise WARNUNG • Montage, Erstinbetriebnahme und Instandhaltung des Geräts dürfen nur durch speziell hierfür ausgebildetes Fachpersonal erfolgen. Zum Fachper- sonal gehören autorisierte, geschulte Fachkräfte des Herstellers, der Ver- tragshändler und der jeweiligen Service-Partner. • Der Schaltschrank muss so positioniert werden, dass der Not-Aus-Haupt- schalter oder der Not-Halt-Schlagtaster (optional) sich in unmittelbarer Nä- he zum Prüfstand in einer Höhe von 0,6…1,7 m über der Standebene befin- det und bei Prüfhallen mit mehreren Anlagen dem jeweils richtigen Prüf-...
  • Seite 86: Installationspläne

    Installationspläne C_MBT C 5.0 W280 C_MBT S 5.0 W280 Fundamentplan 10022761 Elektroschaltplan 202.30.005800 C_MBT C 3.5/4.0 C_MBT S 3.5/4.0 C_MBT C 3.5/4.0 C_MBT S 3.5/4.0 W220 W220 W250 W250 Fundamentplan 10022761 10022761 Elektroschaltplan 202.30.005800 C_MBT C 5.0 W280 C_MBT S 5.0 W280 Fundamentplan 10022761 Elektroschaltplan...
  • Seite 87: Schaltschrank Montieren

    • 3 Stück 6er Beilagscheiben, MAHA # 22 0125 06 3. • 3 Stück 8er Dübel, MAHA # 23 5008. Diese Dübel sind geeignet für Normal- beton, Mauerwerkswände, haufwerksporigem Leichtbeton und Porenbeton. Für andere Materialien müssen bauseits geeignete Befestigungssysteme verwendet werden! Montagevorgang Bohrlöcher nach Skizze und mit Hilfe einer Wasserwaage an der...
  • Seite 88: Elektrische Installation

    5.3.2 Elektrische Installation HINWEIS • Der Leitungsquerschnitt der bauseitigen Zuleitung ist abhängig von den ört- lichen Gegebenheiten (z. B. Umgebungstemperatur, Verlegeart, Leitungs- länge, Netzimpedanz) und den örtlichen Bestimmungen. • Bei der Montage und den regelmäßigen Wartungsarbeiten ist durch das au- torisierte und ausgebildete Fachpersonal ein fester Sitz aller elektrischer Anschlussklemmen zu prüfen und alle elektrischen Schraub- Anschlussklemmen nachzuziehen.
  • Seite 89 Bild: PHOENIX CONTACT Bild: PHOENIX CONTACT Bild: PHOENIX CONTACT HINWEIS Darauf achten, dass danach die gelben Warnabdeckungen wieder auf den Klemmen aufgesteckt sind. Die Zuleitung L1 – L2 – L3 muss ein elektrisches Rechtsdrehfeld aufweisen. Schaltschrank groß (1200x800x300) Zuleitung aus dem Rohrauslass des Fußbodens direkt durch den Schaltschranksockel in den Schaltschrank einführen.
  • Seite 90 Die Zuleitung wird am linken Rand der Montageplatte nach oben geführt und erst direkt vor dem Hauptschalter (-Q1) abgemantelt. Rote Schutzabdeckung des Hauptschalters (-Q1) entfernen und Einzeladern (L1, L2, L3, N) der abgemantelten Zuleitung ohne Zugbelastung an die Anschlüsse aufklemmen und mit 2,5 Nm festschrauben. Die PE-Einzelader 18 mm abisolieren und an der grün-gelben PE-Push-In- Klemme neben dem Hauptschalter anklemmen.
  • Seite 91: Rollensatz Montieren

    Rollensatz montieren 5.4.1 Mechanische Installation Montagematerial • 4 Stück Bolzenanker B, M10x90 verzinkt. MAHA # 23 5090. Diese Bolzen- anker sind geeignet für ungerissenen Beton. Ankermaße Bohrlochdurchmesser [mm] Verankerungstiefe [mm] Anzugsmoment Tinst [Nm] Schlüsselweite [mm] Montagevorgang Rollensatz mit geeignetem Vierer-Kettengehänge an den 4 Laschen am Mitteldeckel in das vorgefertigte Fundament heben.
  • Seite 92 Nach dem Absenken in das Fundament können wie unten dargestellt die Anhängelaschen entfernt werden. Hierfür mit SW 13 die 4 Stück M8er Schrauben (rot markiert) entfernen. Geschlossener Rollensatz Geteilter Rollensatz Die Mittelabdeckung abnehmen und zur Seite legen. Das Montagematerial zur Wiederverwendung (Demontage, Reparatur) dem Betreiber übergeben. Die Lagerabdeckungen links und rechts entfernen, damit der Prüfstand im Fundament fixiert werden kann.
  • Seite 93 Geschlossener Rollensatz Geteilter Rollensatz Trittschutzbleche demontieren. Hierfür mit SW 17 die 4 Stück M10er Schrauben (rot markiert) entfernen. Geschlossener Rollensatz Geteilter Rollensatz Wenn kein Bohrer mit ausreichender Länge zur Verfügung steht, dann ggf. die Tastrollen‐Spiralfeder (rot markiert) entfernen. Die Demontage der Spiralfeder muss links und rechts identisch durchgeführt werden.
  • Seite 94 Geschlossener Rollensatz Geteilter Rollensatz Prüfstand rundum im Fundament zentrieren, an den Fixierstellen (rot markiert) mit geeignetem 10er Steinbohrer min. 90 mm Tiefe bohren. Die Fixierbohrungen müssen links und rechts identisch durchgeführt werden. Bolzenanker einschlagen, Prüfstandzentrierung im Fundament nochmals kontrollieren. Bolzenanker mit Ratsche und Verlängerung SW 17 festziehen. Geschlossener Rollensatz Geteilter Rollensatz Die Transportsicherung (rot markiert) mit Ratsche und Verlängerung SW 17...
  • Seite 95 10 Prüfstand über die 4 Nivellierschrauben (rot markiert) mit Ratsche und Verlängerung SW 17 auf das gewünschte Niveau (z. B. bodeneben) einstellen. Darauf achten, dass sich der Prüfstand nicht verklemmt. Es ist zweckmäßig, das Niveau im Uhrzeigersinn nach und nach auszugleichen. Das Niveau der Rahmenoberkante kann variabel von 245…300 mm eingestellt werden.
  • Seite 96: Elektrische Installation

    5.4.2 Elektrische Installation Montagematerial PKW Benötigte Kabel zwischen Rollensatz und Schaltkasten (Grundvariante): a. Motorkabel links Spur +A und rechts Spur +B (MAHA # 1404769) Leitung 7G1,5 mm² YSLY-JZ; 15 Meter Rundstecker 7-polig b. CAN-Datenleitung IFM (MAHA # 1402469) Leitung 2x2x0,5 mm² PVC-Datenleitung; 15 Meter...
  • Seite 97 Montagematerial LKW (geteilter Rollensatz) Benötigte Kabel zwischen Rollensatz und Schaltkasten (Grundvariante): a. 2 Stück Motorkabel vorkonfektioniert linke Rollensatzhälfte +A und rechte Rollensatzhälfte +B (MAHA # 1408450) Leitung 7G4,0 mm² YSLY-JZ; 24 Meter Anschlussbelegung Motorstecker Montage Motorstecker an Motorkabel (bei nicht vorkonfektioniertem Motorkabel) •...
  • Seite 98 Pin 1 — YE (gelb) Pin 2 — GN (grün) Pin 3 — WH (weiß) Pin 4 — BN (braun) c. 2 Stück Schutzleiter vorkonfektioniert (MAHA # 1403841) Einzelader GN/YE 4.0 mm² PVC-flexibel; 25 Meter mit Kabelschuh Ø 6,5 mm Montagevorgang HINWEIS Zuerst Steckverbinder vorsichtig auf die IFM-Buchsen setzen und drehen, bis die Löcher auf die Pins einrasten.
  • Seite 99 Benötigte Kabel vom Rollensatz aus durch bauseits vorhandenes Leerrohr mit den abgezwickten Kabelenden in Richtung Schaltkasten durchziehen. Die beiden Motorkabel direkt an den am Motor vorhandenen Kupplungen anstecken, bis die Steckverbindung einrastet. PKW-Motorstecker LKW-Motorstecker Am IFM die Schutzkappe von X1 abziehen. Die CAN-Datenleitung mit dem M12-Stecker vorsichtig auf die aufstecken und den Arretierungsring am Stecker in Rechtsdrehung festdrehen.
  • Seite 100 Innerhalb des Schaltschranks alle Kabel am vorhandenen Kabelbinder (oberhalb der Kabeleinführung) zugentlasten. Die beiden Motorkabel auf die benötigte Länge kürzen, abmanteln und die Einzeladern ohne Zugbelastung auf die Push-in-Federzugklemmen (Motorklemmen) -X1L aufklemmen. Dazu die Einzeladern 10…12 mm abisolieren und verdrillen. Darauf achten, dass die Federzugklemme nicht auf die Isolierung der Einzelader quetscht.
  • Seite 101 Steckermontage/-demontage: Detailansichten • M12 CAN-Stecker Montage/Demontage am IFM Montage durch vorsichtiges Einstecken des 4-poligen Steckers und leichtes Rechtsdrehen der Arretierungsmutter zur Fixierung des Steckers. • M8 Sensor-Stecker Montage/Demontage am IFM Montage durch vorsichtiges Einstecken des 3/4-poligen Steckers. Die Arretierung erfolgt durch leichtes Einrasten beim Einstecken. Der Stecker darf nicht unter Druck gedreht werden! •...
  • Seite 102 Montage durch vorsichtiges Einstecken des 7-poligen Steckers. Die Arretierung erfolgt durch leichtes Einrasten beim Einstecken. Der Stecker darf nicht gedreht werden! Für die Demontage mithilfe eines Schraubendrehers die Arretierungsnase leicht betätigen und währenddessen den Stecker abziehen. BA023001-de...
  • Seite 103 • Motorstecker LKW Montage/Demontage Montage durch vorsichtiges Einstecken des 7-poligen Steckers. Die Arretierung erfolgt durch manuelles Schließen der seitlichen Bügel, diese müssen über die Bolzen am anderen Gehäuseteil schnappen. Für die Demontage zuerst die seitlichen Bügel öffnen und anschließend den Stecker auseinanderziehen.
  • Seite 104 Anschluss Rollensatz PKW C_MBT „C“ BA023001-de...
  • Seite 105 Anschluss Rollensatz PKW C_MBT „S“ BA023001-de...
  • Seite 106 Anschluss Rollensatz LKW C_MBT „S“ (Schaltschrank 700x500x220 mm) BA023001-de...
  • Seite 107 Anschluss Rollensatz LKW C_MBT „S“ (Schaltschrank 1200x800x300 mm) BA023001-de...
  • Seite 108: Funktionsprüfung

    Funktionsprüfung INFO: Die Abnahme des Bremsprüfstands erfolgt durch einen Sachkundigen. Er über- prüft alle Funktionen und Sicherheitseinrichtungen und bestätigt das Ergebnis. Außerdem muss ein zweites, der Bedienungsanleitung beiliegendes Blatt („Qualitätsnachweis für Montage- und Servicearbeiten“) vollständig ausgefüllt an den Hersteller zurückgesandt werden. Bei der Abnahme sind folgende Punkte nochmals besonders zu prüfen: •...
  • Seite 109: Kalibrierung/Justierung

    Kalibrierung/Justierung INFO: Kalibrierintervall: mindestens alle 2 Jahre Bremskraft justieren „Systemeinstellungen“ öffnen und „Bremsprüfstand/Kalibrieren Bremskraft“ auswählen. Über den Link die Anmeldung durchführen. Es öffnet sich folgender Bildschirm: Im Schaltschrank beide Motorschutzschalter auf Position „OFF“ stellen. 6.1.1 Grundeinstellungen Hier können die spezifischen elektrischen Werte einer Messfeder eingegeben werden, die bei der Fertigung festgestellt wurden und auf der Messfeder eingraviert sind.
  • Seite 110: Datei Importieren

    Datei ausgelesen und übernommen (gespeichert im IFM) INFO: Eine vollständige Justierung ist vorzuziehen (Bauteiltoleranzen etc. auf Platine). 6.1.5 Bremskräfte justieren mit MJV II Siehe Kurzanleitung BA020001_003, zum Download verfügbar auf der MAHA- Homepage www.maha.de. Wiegeeinrichtung justieren „Systemeinstellungen“ öffnen und „Bremsprüfstand/Kalibrieren Waage“ auswählen.
  • Seite 111: Nullpunkt Abgleichen

    Nullpunkt abgleichen 6.2.1 Bei unbefahrenem Prüfstand einen Nullabgleich der Wiegeeinrichtung durchführen: Auf der jeweiligen Seite den Button „Abgleichen“ drücken. 6.2.2 Wiegeeinrichtung justieren Mittels geeichter Radlastwaage das Achsgewicht/Radgewicht eines Fahrzeugs ermitteln.. Mit dem Fahrzeug den Prüfstand befahren. Werte Links und Rechts entsprechend der Radlastwaage eintragen (= Vergleichsverfahren).
  • Seite 112: Achsdämpfungsprüfstand Justieren

    Achsdämpfungsprüfstand justieren 6.3.1 Option aktivieren Sobald die MSD-Option unter dem Reiter „Achsdämpfungsprüfstand“ aktiviert wird, wird der Unterreiter „Kalibrieren MSD“ bzw. „Justieren MSD“ eingeblendet. Kalibrieren MSD – ohne Login Justieren MSD – mit Login 6.3.2 Kalibrieren Bei der Kalibrierung können kein Nullpunktabgleich und keine Justierung der Amplitude und des Gewichts durchgeführt werden.
  • Seite 113 Bildschirmaufbau: • Links: Reihenfolge einer Justierung; Schritte sind anklickbar, Ansicht passt sich an. • Rechts: Funktionsbereich für den entsprechenden Justierungsschritt • Für die Punkte Nullpunktabgleich sowie Justieren von Amplitude und Ge- wicht werden mit Hilfe einer Grafik der Bodengruppe die aktuellen Amplitu- den- und Gewichtswerte angezeigt.
  • Seite 114 Kraftmessdose leicht unter Spannung stellen, Platte ca. 1 mm nach un- ten drücken. • Die Buttons zur Justierung werden aktiv, sobald der jeweils eingegebene Wert in einem vordefinierten Bereich liegt: Amplitude: 5…50 mm in 1er-Schritten Gewicht: 30…1500 kg oder 300…15 000 N in 1er-Schritten •...
  • Seite 115 Schritt 4: Federkonstante ermitteln • Ablauf in Kürze: Mittels Spindel die einzelnen Messpunkte (200 N, 2000 N, 4000 N, …) ansteuern. Entsprechenden Wert der Kraftmessdose in das zugehörige Feld in der linken Tabelle eintragen und übernehmen (Enter-, Tab-Taste). Neuer Mittelwert – die Federkonstante – wird automatisch ermittelt. Den ermittelten Wert speichern.
  • Seite 116 Mittelwert außerhalb der Toleranz – mit Graph • Der neu ermittelte Mittelwert wird durch festgelegte Grenzen bewertet und mit einem roten Kreuz versehen, wenn dieser nicht im Toleranzbereich liegt. Untergrenze: 340 000 Obergrenze: 360 000 • In der Tabelle „Erweiterte Justierungsdaten“ werden weitere Werte der Mes- sungen aufgeführt.
  • Seite 117 • Sobald für beide Seiten die Federkonstante ermitteln worden ist, wird die Auswahl links grün hinterlegt und ein Haken angezeigt. Schritt 5: Eigendämpfung ermitteln • Ablauf in Kürze: Platte so weit herunterdrücken, bis sich der mechanische Haltestempel einrasten lässt. Spindel lösen und Kraftmessdose entfernen. Messung für die jeweilige Seite starten.
  • Seite 118 Eigendämpfung außerhalb der Toleranz; mit Graph • Um die Eigendämpfung für die jeweilige Seite messen zu können, muss im Vorfeld die Federkonstante für die entsprechende Seite ermittelt worden sein. • Mit Klick auf den Button „Start man. Links“ oder „Start man. Rechts“ wird die Messung gestartet.
  • Seite 119 Schritt 6: Kurbelhub ermitteln • Ablauf in Kürze: Kurbelhubmessung starten. Den ermittelten Wert speichern. Nach automatischem Nullpunktabgleich die Abdeckplatten montieren. Funktionsprüfung durchführen; z. B. auf Platten stellen, Körpergewicht prüfen. • Mit Klick auf den Button „Kurbelhub messen“ öffnet sich ein Fenster. Der Benutzer muss das Starten der Messung bestätigen, da hierbei automatisch die Motoren des Achsdämpfungsprüfstandes eingeschaltet werden.
  • Seite 120 • Die ermittelten Kurbelhub-Werte werden durch festgelegte Grenzen bewer- tet und mit einem roten Kreuz versehen, wenn diese nicht im jeweiligen To- leranzbereich liegen: Untergrenze: –3,3 mm Obergrenze: 2,8 mm • Über den Button „Wert speichern“ kann der neu errechnete Kurbelhub ge- speichert werden.
  • Seite 121: Bedienung

    Bedienung Sicherheitshinweise WARNUNG • Die gesetzlichen Unfallverhütungsvorschriften beachten. • Vor der Fahrzeugprüfung im Reifenprofil klemmende Fremdkörper entfer- nen. • Den Prüfstand mit dem Fahrzeug langsam (Schrittgeschwindigkeit) und mittig auf-/ab-/überfahren. • Der Fahrzeugführer muss eine entsprechende Fahrerlaubnis für das zu prü- fende Fahrzeug besitzen und darf nicht unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen oder die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigenden Medikamenten stehen.
  • Seite 122: Sicherheitseinrichtungen

    • Der Bediener darf während der Prüfung das Fahrzeug nicht verlassen. • Es darf kein Fahrzeug im/auf dem Rollensatz oder auf den optionalen Ram- pen abgestellt werden. Parken im Sicherheitsbereich ist nicht erlaubt. • Die Zugänglichkeit des Not-Aus-Schalters und des Not-Halt-Schlagtasters muss gewährleistet sein.
  • Seite 123 Person. Nationale Vorschriften für berührungslose Schutzeinrichtungen sind durch den Betreiber zu beachten. • Gelb-schwarzes Markierungsband Das gelb-schwarze Markierungsband um Rollensatz und Grube dient zur Abgrenzung des Prüfstands und muss bei Defekt ersetzt werden. Art.-Nr. 19 6014 (38 mm) / 19 6015 (50 mm). •...
  • Seite 124: Vorbereitungen

    Variante 2: WLAN-Verbindung herstellen Soll der Prüfstand kabellos angesteuert werden, kann optional ein WLAN-Router (z.B. TP-Link) am ZM angeschlossen werden (Ethernet X13 MAHA). Dieser spannt ein eigenes WLAN für den BPS auf und ermöglicht das Vernetzen mit entsprechendem Zubehör (z.B. Analoganzeige, C_BOX). Damit ist es möglich, zu PC/NB auch browserfähige Smart-Devices (SmartPhone, Tablet-PC) zur...
  • Seite 125 • WLAN-Router „TP-Link“ mit Netzteil verbinden und einschalten. • Im Netzwerk- und Freigabecenter WLAN-Router auswählen SSID „TP_LINK_xxxx“ und Verbin- dung aufbauen. • Wireless-Passwort „PIN“ eingeben. Mobile Endgeräte (Android oder iOS) Info: Auf der Unterseite des optionalen WLAN-Routers befindet sich ein Label, auf dem der Name neben „SSID“...
  • Seite 126: Variante 3: Einbindung Des Prüfstands In Eigenes Firmen-Netzwerk

    7.3.4 Variante 3: Einbindung des Prüfstands in eigenes Firmen-Netzwerk Alternativ kann das ZM des Prüfstands auch in ein Firmen-Netzwerk eingebunden werden. Dazu ist der Ethernet-Port X12 „EXT“ konfigurierbar analog zu einer LAN- Schnittstelle eines PCs, siehe Abschnitt „Allgemein/Netzwerk“. Damit ist der Bremsprüfstand innerhalb des Netzwerks erreichbar, indem ein Rechner per Netzwerkkabel an eine übliche Netzwerkdose dieses Netzwerks angeschlossen wird.
  • Seite 127: Bremsprüfung Mit Automatikablauf Durchführen

    7.4.2 Bremsprüfung mit Automatikablauf durchführen Info: Zur Bedienung ist ein Rechner mit Monitor, ein TV oder ein SmartDevice erforderlich. Prüfablauf ohne Fernbedienung (Automatikablauf angewählt) Statuszeile*: „Bitte Prüfstand befahren“ Prüfrollen befahren (beide Tastrollen werden betätigt) Automatischer Rollenstart (ca. 3 Sekunden nach Tastrollenbetätigung) Statuszeile*: „Bitte bremsen“...
  • Seite 128: Bremsprüfung Mit Semi-Automatikablauf Durchführen

    7.4.3 Bremsprüfung mit Semi-Automatikablauf durchführen Info: Zur Bedienung ist ein Rechner mit Monitor, ein TV oder ein SmartDevice erforderlich. Prüfablauf mit Fernbedienung/Smart Device (Semi-Automatikablauf angewählt) Statuszeile*: „Bitte Prüfstand befahren“ Prüfrollen befahren (beide Tastrollen werden betätigt) Semi-automatischer Rollenstart (nach Tastrollenbetätigung und Freigabe durch Fernbedienung/Smart Device) Statuszeile*: „Bitte bremsen“...
  • Seite 129: Allrad-Bremsprüfung Mit Smartdevice/Pc Im Automatikablauf Durchführen

    7.4.4 Allrad-Bremsprüfung mit SmartDevice/PC im Automatikablauf durchführen Prüfablauf ohne Fernbedienung (Automatikablauf angewählt) Statuszeile*: „Bitte Prüfstand befahren“ Prüfrollen befahren (beide Tastrollen werden betätigt) Automatischer Rollenstart (ca. 3 Sekunden nach Tastrollenbetätigung) Bei erhöhtem Anlaufwiderstand durch den Allradantrieb schalten die Motoren unverzüglich wieder ab. „Anlaufüberwachung“...
  • Seite 130: Allrad-Bremsprüfung Mit Smartdevice/Pc Im Gegenlauf Manuell Durchführen

    Automatischer Rollenstart im Gegenlauf (ca. 3 Sekunden) (Motor rechts vorwärts) Statuszeile*: „Bitte bremsen“ Hochbremsen bis zur maximalen Bremskraft, dann Bremse wieder lösen oder bremsen bis zum Blockieren der Räder (Schlupf). Rollen stoppen ggf. bei Schlupf oder Pre-Trigger! Der rechte Zeiger fährt auf den max. Bremswert. Statuszeile*: „Bitte ausfahren“...
  • Seite 131 Statuszeile*: „Bitte bremsen“ Hochbremsen bis zur maximalen Bremskraft, dann Bremse wieder lösen oder bremsen bis zum Blockieren der Räder (Schlupf). Rollen stoppen ggf. bei Schlupf oder Pre-Trigger! Der linke Zeiger fährt auf den max. Bremswert. Automatischer Rollenstart im Gegenlauf (ca. 3 Sekunden) (Motor rechts vorwärts) Statuszeile*: „Bitte bremsen“...
  • Seite 132: Allrad-Bremsprüfung Im Gegenlauf Mittels Tastschalter Am Schaltschrank Durchführen

    7.4.6 Allrad-Bremsprüfung im Gegenlauf mittels Tastschalter am Schaltschrank durchführen Taster für rechten Motor 1x drucken. (Leuchtmelder Motor rechts leuchtet) Statuszeile*: „Bitte Prüfstand befahren“ Prüfrollen befahren (beide Tastrollen werden betätigt) Automatischer Rollenstart im Gegenlauf (ca. 3 Sekunden) (Motor links vorwärts) Statuszeile*: „Bitte bremsen“ Bereit-Lampe leuchtet (bei Analoganzeige) Hochbremsen bis zur maximalen Bremskraft, dann Bremse wieder lösen oder bremsen bis zum Blockieren der Räder...
  • Seite 133: Einzelrad-Bremsprüfung Mit Smartdevice/Pc Manuell Durchführen

    Rollen stoppen ggf. bei Schlupf oder Pre-Trigger! Der rechte Zeiger fährt auf den max. Bremswert. Statuszeile*: „Bitte ausfahren“ Langsam aus dem Prüfstand fahren. *In Verbindung mit Monitoranzeige 7.4.7 Einzelrad-Bremsprüfung mit SmartDevice/PC manuell durchführen Prüfablauf „Einzelrad links oder rechts“ im Burgermenü über SmartDevice/PC vorwählen.
  • Seite 134: Einzelrad-Bremsprüfung Mittels Tastschalter Am Schaltschrank Durchführen

    Statuszeile*: „Bitte bremsen“ Hochbremsen bis zur maximalen Bremskraft, dann Bremse wieder lösen oder bremsen bis zum Blockieren des Rades (Schlupf). Rollen stoppen ggf. bei Schlupf oder Pre-Trigger! Der rechte Zeiger fährt auf den max. Bremswert. *In Verbindung mit Monitoranzeige Info: Ein Wechsel der Radseite links/rechts ist mittels SmartDevice/PC bei befahrenem Prüfstand möglich.
  • Seite 135 Rollen stoppen ggf. bei Schlupf oder Pre-Trigger! Der linke Zeiger fährt auf den max. Bremswert. Automatischer Rollenstart (ca. 3 Sekunden) (Motor links) Statuszeile*: „Bitte bremsen“ Hochbremsen bis zur maximalen Bremskraft, dann Bremse wieder lösen oder bremsen bis zum Blockieren des Rades (Schlupf).
  • Seite 136: Prüfablauf Lkw Achszuweisung (Automatikablauf Vorgewählt)

    7.4.9 Prüfablauf LKW Achszuweisung (Automatikablauf vorgewählt) Prüfablauf LKW mit Achszuweisung (Automatikablauf angewählt) Statuszeile*: „Bitte Prüfstand befahren“ Prüfrollen befahren (beide Tastrollen werden betätigt) Automatischer Rollenstart (ca. 3 Sekunden nach Tastrollenbetätigung) Im Bedarfsfall den Funkdruckumsetzer Px ändern/vorwählen Hochbremsen bis zur maximalen Bremskraft, dann Bremse wieder lösen oder bremsen bis zum Blockieren der Räder (Schlupf).
  • Seite 137: Prüfstand Verlassen

    7.4.10 Prüfstand verlassen Ausstattungsabhängig ist beim Verlassen des Prüfstands Folgendes zu beachten: HINWEIS Fahrzeug nicht bei stehenden Rollen aus dem Prüfstand fahren. Ausnahme: Statische Ausfahrhilfe ist vorhanden. a. Dynamische Ausfahrhilfe mit Automatikstart Warten, bis Rollen automatisch wieder gestartet wurden. Dann Fahrzeug aus dem Prüfstand fahren.
  • Seite 138: Abbremsungs-Tabelle

    Abbremsungs-Tabelle Achslast Achs-Bremskraft in kN in kg 50 100 67 100 75 100 80 100 83 100 86 100 88 100 89 100 1000 90 100 1100 91 100 1200 92 100 1300 92 100 1400 93 100 1500 93 100 1600 94 100 Abbremsung in %...
  • Seite 139: Prüfung Und Instandhaltung

    Prüfung und Instandhaltung Sicherheitshinweise WARNUNG • Der Schaltschrank muss so positioniert werden, dass der Not-Aus- Hauptschalter oder der Not-Halt-Schlagtaster (optional) sich in unmittelba- rer Nähe zum Prüfstand in einer Höhe von 0,6…1,7 m über der Standebene befindet und bei Prüfhallen mit mehreren Anlagen dem jeweils richtigen Prüfstand zugeordnet werden kann.
  • Seite 140: Pflegehinweise

    Pflegehinweise • Das Gerät ist in regelmäßigen Abständen zu reinigen und mit einem Pfle- gemittel zu behandeln. • Lackschäden sind sofort auszubessern, um Korrosion vorzubeugen. • Zur Vermeidung von Schäden dürfen Reinigungsarbeiten nicht mit aggres- siven Reinigern oder mit Hoch- und Dampfdruckgeräten durchgeführt wer- den.
  • Seite 141: Ketten Reinigen

    Verschleißüberprüfung mittels Kettenverschleißlehre 2 % (MAHA-Best.-Nr. 1400079). • Die Kettenverschleißlehre ist für alle Ketten der MAHA-Prüfstände geeignet. Sie kann für Ketten des Typ 12B 3/4“ und Typ 16B 1“ eingesetzt werden. • Sollte die Kettenverschleißlehre wie unten zu sehen ganz eintauchen, muss die Kette zwingend ersetzt werden, da sonst Folgeschäden auftreten kön-...
  • Seite 142: Ketten Nachspannen / Prüfrollen Austauschen

    HINWEIS Die Ketten müssen vor der Verschleißprüfung korrekt gespannt werden, andernfalls können die Messergebnisse fehlerhaft sein. 8.4.3 Ketten nachspannen / Prüfrollen austauschen Kettenspiel prüfen: Die Kette soll sich von Hand ca. 5 mm auf- und ab bewegen lassen. Wenn die Kette zu leicht gespannt ist, folgendermaßen vorgehen: Befestigungsschrauben der Stehlager beidseitig lösen.
  • Seite 143 A Kette B Befestigungsschrauben C Einstellschraube Anzugsmomente der Lagerschrauben VORSICHT Festigkeitskennzeichnung auf den Schrauben vor der Verwendung prüfen. für Ketten- Gewinde/ Festig- Anzugs- Prüfstandtyp Position spannung Schraube keit moment erforderlich 50 Nm Laufrolle C_MBT 3.5/4.0/5.0 120 Nm Motorlager nein M18x60 10.9 400 Nm Laufrolle...
  • Seite 144: Ketten Schmieren

    Die Lebensdauer der Kette steht in direkter Abhängigkeit von der Schmierung. Wird der Schmierfilm dauerhaft gepflegt, lässt sich der Verschleiß der Kette auf ein Minimum reduzieren. Geeignetes Schmiermittel: LongLub-Haftschmiermittel (MAHA Art.-Nr. 35 1020) • Kette auf der ganzen Länge schmieren, dabei die Rollen von Hand weiter- drehen.
  • Seite 145: Tastrollenscharniere Schmieren

    8.4.5 Tastrollenscharniere schmieren Info: Instandhaltungsintervall: 200 Betriebsstunden / 12 Monate Abdeckbleche vom Rollensatz entfernen. Schmierpunkte (Pfeil) mit sprühbarem Schmiermittel behandeln. Dabei Tastrolle auf und ab bewegen. Vorgang an beiden Tastrollen durchführen. Abdeckbleche wieder am Rollensatz montieren. BA023001-de...
  • Seite 146: Fehlersuche Und -Beseitigung

    Fehlersuche und –beseitigung Sicherheitshinweise WARNUNG • Montage und Erstinbetriebnahme des Geräts dürfen nur durch speziell hier- für ausgebildetes Fachpersonal erfolgen, denen ein detailliertes techni- sches Handbuch zur Verfügung steht. Zum Fachpersonal gehören autori- sierte, geschulte Fachkräfte des Herstellers, der Vertragshändler und der jeweiligen Service-Partner.
  • Seite 147: Fehlercodes

    Fehlercodes Beschreibung: Fehlercodes besitzen eine 5-stellige Notation nach dem Schema „YY0XX“ • YY steht für die Fehlercodegruppe (z. B. 32 „Drehzahlsensor der linken Tast- rolle) • 0 dient hier als Trennzeichen • XX steht für die Unterkategorie der jeweiligen Fehlercodegruppe (z. B. 00 für Kurzschluss, 01 für Kabelbruch) •...
  • Seite 148 10005 Fehlercode UART-Fehler Bezeichnung Mögliche Lösung Versorgungsspannung an X1 überprüfen Software-Update durchführen Fehlercode 10006 Bezeichnung CAN-Bus-Fehler Mögliche Lösung CAN-Adressen am IFM kontrollieren Fehlercode 10007 Bezeichnung CAN-Bus-Fehler Mögliche Lösung Konfiguration „Geteilter Rollensatz“ in MBT-Optionen kontrollieren CAN-Adressen am IFM kontrollieren Fehlercode 10008 Bezeichnung IFM-Fehler Mögliche Lösung...
  • Seite 149 Nothalt Schlagtaster Bezeichnung Nothalt-Schlagtaster lösen Mögliche Lösung 14003 Fehlercode Nothalt Bezeichnung Mögliche Lösung Aus Prüfstand fahren Neustart des Prüfstands durchführen 14006 Fehlercode Nothalt Prüfstand einseitig befahren Bezeichnung Aus dem Prüfstand fahren und beidseitig befahren Mögliche Lösung 14007 Fehlercode Nothalt Fahrzeug passt nicht zur Konfiguration Bezeichnung Fahrzeugkonfiguration anpassen Mögliche Lösung...
  • Seite 150 Nothalt Grubensicherung Bezeichnung Grubensicherung quittieren Mögliche Lösung 14051 Fehlercode Nothalt Überflurabsicherung Bezeichnung Überflurabsicherung freigeben Mögliche Lösung 14060 Fehlercode Nothalt keine Funkfernbedienung gekoppelt Bezeichnung Funkfernbedienung mit Funkempfänger koppeln Mögliche Lösung 22000 Fehlercode Motorschutzschalter hat ausgelöst Bezeichnung Aus Prüfstand ausfahren Mögliche Lösung Motorschutzschalter auf „ON“...
  • Seite 151 Drehzahlsensor linke Prüfrolle X11 Bezeichnung Sensorabstand zu Kettenrad (ca. 2 mm) überprüfen Mögliche Lösung 37000 Fehlercode Drehzahlsensor rechte Prüfrolle X12 Bezeichnung Kurzschluss Beschreibung 37001 Fehlercode Drehzahlsensor rechte Prüfrolle X12 Bezeichnung Kabelbruch Beschreibung 37002 Fehlercode Drehzahlsensor rechte Prüfrolle X12 Bezeichnung Sensorabstand zu Kettenrad (ca. 2 mm) überprüfen Mögliche Lösung 40000 Fehlercode...
  • Seite 152 40006 Fehlercode Nullpunktdrift links abnormal: Prüfstand gesperrt Bezeichnung Messfederspiel kontrollieren Mögliche Lösung Neustart mit Hauptschalter durchführen Service benachrichtigen 40007 Fehlercode Nullpunktdrift rechts abnormal: Prüfstand gesperrt Bezeichnung Messfederspiel kontrollieren Mögliche Lösung Neustart mit Hauptschalter durchführen Service benachrichtigen 41000 Fehlercode Befahren-Sensor links X4 Bezeichnung Kurzschluss Beschreibung...
  • Seite 153 Fehlercode 50001 Bezeichnung Nullpunktfehler Wiegeeinrichtung links Mögliche Lösung Wiegeeinrichtung entlasten Neustart des Prüfstands durchführen Fehlercode 50002 Bezeichnung Nullpunktfehler Wiegeeinrichtung rechts Mögliche Lösung Wiegeeinrichtung entlasten Neustart des Prüfstands durchführen Fehlercode 50003 Bezeichnung Nullpunktdrift Waage links > 10 daN Mögliche Lösung Wiegeeinrichtung entlasten Fehlercode 50004 Bezeichnung...
  • Seite 154 Mögliche Lösung Wiegeeinrichtung entlasten Neustart mit Hauptschalter durchführen Service benachrichtigen 71000 Fehlercode Auffahrsensor Radlauftester X19 Bezeichnung Kurzschluss Beschreibung 71001 Fehlercode Auffahrsensor Radlauftester X19 Bezeichnung Kabelbruch Beschreibung 72000 Fehlercode Abfahrsensor Radlauftester X20 Bezeichnung Kurzschluss Beschreibung 72001 Fehlercode Abfahrsensor Radlauftester X20 Bezeichnung Kabelbruch Beschreibung BA023001-de...
  • Seite 155: Reparatur

    Der Monteur-Key darf nicht älter als das Software-Image sein! Es empfiehlt sich, immer den Key und die Software zeitgleich herunterzuladen. Beides herunterzuladen unter https://www.maha.de/de/software CONNECT DOWNLOADS. Folgende Arbeitsschritte beim Tausch der Steuerung sind einzuhalten: Sofern das zu tauschende Zentralmodul noch ansprechbar ist, die Einstellungen des Prüfstands speichern: Einstellungen/Allgemein:...
  • Seite 156 Zentralmodul bei ausgeschaltetem Hauptschalter austauschen. Nach dem Austausch des Zentralmoduls die Anlage wieder einschalten. Ggf. neu mit dem Prüfstand via LAN-Kabel verbinden („maha-mbt“ oder mit IP-Adresse 192.168.201.1) und als Monteur anmelden. Das Anmelden im Monteurmenü (siehe Abschnitt „Betrieb > Einstellungen >...
  • Seite 157 Mit Klick auf wird das Update nach dem erfolgten Hochladen gestartet. Nach erfolgtem Software-Update muss der Prüfstand neu gestartet werden, damit die Einstellungen wirksam werden. Anschließend können alle weiteren Arbeitsschritte wie bei einer Inbetriebnahme durchgeführt werden. Ggg. Können die zuvor exportieren Einstellungen wieder übernommen werden: „Einstellungen/Allgemein/Support“.
  • Seite 158: Sensorfunktion Prüfen

    10.3 Sensorfunktion prüfen WARNUNG • Während der Prüfung der Sensorfunktionen darf der Hauptschalter aus- schließlich von autorisiertem und geschultem Fachpersonal bedient wer- den. • Darauf achten, dass sich keine weiteren Personen im Gefahrenbereich auf- halten. • Die Tastrollen nur einzeln drücken, nie gleichzeitig. Diagnosemenü: Die mechanischen Bremsen werden beim Aufrufen des Diagnose-Menüs automatisch gelöst.
  • Seite 159: Schaltabstand Der Sensoren Einstellen

    10.4 Schaltabstand der Sensoren einstellen Alle 6 Namursensoren sind identisch und haben einen Schaltabstand von max. 4 mm. Um eine sichere Funktion zu gewährleisten, ist es wichtig, dass die Sensoren richtig eingestellt sind. Für eine sichere und fehlerfreie Funktion wird ein Schaltabstand von 2…3 mm empfohlen.
  • Seite 160 Möglichkeit 1 zur Bremsentriegelung Benötigtes Equipment: Bremsentriegelungsadapter MAHA # 1404314 Anschluss: Motorzuleitungsstecker am Motor im Rollensatz abstecken. Anstecken des Motorsteckers vom Bremsentriegelungsadapters am Motor. Anschluss des Schuko-Steckers vom Bremsentriegelungsadapter an 230 VAC; 50/60 Hz; L, N, PE Schuko-Steckdose (max. B16A, 30 mA RCD).
  • Seite 161 Möglichkeit 3 zur Bremsentriegelung Mechanische Bremse über Software entriegeln (ohne Monteur Key) Monteurmenü öffnen Wenn „Kalibration Bremskraft“ oder „Diagnose“ geöffnet wird, entriegelt sich die mechanische Bremse automatisch (linke und rechte Bremse), solange man in diesem Menü verweilt. Bei Verlassen des Menüs verriegelt sich die mechanische Bremse wieder automatisch.
  • Seite 162: Prüfrollen Über Monteurtaster Ansteuern

    Der Monteurtaster darf nur durch autorisierte und geschulte Monteure für den unbedingt notwendigen Zeitraum eingesetzt werden. Danach unverzüg- lich wieder abstecken. Benötigtes Equipment: Monteurtaster MAHA # 1402226 Anschluss: Vorhandene Stecker am Zentralmodul ZM -X4 und -X14 ggf. abstecken. Anstecken der beiden 2-poligen Stecker des Monteurtasters am Zentralmodul ZM -X4 und -X14.
  • Seite 163: Außerbetriebnahme, Demontage Und Entsorgung

    Bei Arbeiten an Hydraulik-/Pneumatikkomponenten ist eine Schutzbrille zu tragen. Bei Arbeiten in der Höhe sind geeignete Arbeitsgerüste/-bühnen zu verwenden. Zubehör 12.1 C_MSA (MAHA-Universal-Analoganzeige) 12.1.1 Beschreibung Die C_MSA (CONNECT_MAHA-Simultan-Anzeige) dient der Darstellung von Messwerten, die durch einen Bremsprüfstand erzeugt werden. Die LEDs dienen zur Benutzerführung und zeigen an, ob die Anzeige in Betrieb und verbunden ist, und ob sich die Zeiger auf den kleinen oder den großen...
  • Seite 164 MAHA-Universal-Analoganzeige BA023001-de...
  • Seite 165: Lieferumfang

    12.1.2 Lieferumfang • Universal-Analoganzeige mit drei Zeigeruhren, Typ: C_MSA • 2 m Netzwerk-Patchkabel • 1 Steckernetzteil 12 V DC / 2 A 12.1.3 Technische Daten • B x H x T ca. 910 x 585 x 70 mm • Spritzwassergeschützte Ausführung für den Betrieb im Außenbereich •...
  • Seite 166: Montage

    • 4 Stück 6‐Kant‐Holzschrauben 8x70 mm, MAHA # 22 0571 08070 1 • 4 Stück 10er Dübel, Typ Fischer-DUOPOWER 10 x 50, MAHA # 1405584 HINWEIS Diese Dübel sind geeignet für Beton, Vollziegel, Kalksandstein. Für andere Materialien müssen bauseits geeignete Befestigungssysteme verwendet...
  • Seite 167 Lochbild der Zeigeranzeige ist identisch mit VESA-Standard 200 x 100 (VESA = Video Electronics Standards Association). • 4x Befestigungslöcher M6 Innengewinde, max. 10 mm Einschraubtiefe • 4 Stück Befestigungsschrauben M6x12 werden mit dem optionalen MAHA- Wandhalter geliefert. • Gewicht der Anzeige beträgt ca. 13 kg. BA023001-de...
  • Seite 168 • Anzeige wird über die 4 Gewinde der VESA-Befestigung an der Halterung montiert. • Selbstklebende Abdeckung wird nach Abschluss der Inbetriebnahme zum Schutz vor Nässe und Staub mit der Kabeldurchführung nach unten aufge- klebt. Klebefläche muss staub- und fettfrei sein. BA023001-de...
  • Seite 169: Status-Leds

    Kabeldurchführung 4 x Gewinde geschlossen M6 Selbstklebende Abdeckung Zugentlastung m. Kabelbinder 4 x M6 x 12 mm 12.1.5 Status-LEDs Bedeutung der LED-Statusanzeige Bremsbereit Kleiner Messbereich aktiv 0–8 kN Großer Messbereich aktiv 0–45 kN BA023001-de...
  • Seite 170: Einrichtung

    Keine WLAN-Verbindung Schnell blinkend Aus 12.1.6 Einrichtung Platinenübersicht A WPS-Taster B Pairing-Taster C LAN-Anschluss WLAN- / LAN-Verbindung zum Prüfstand herstellen • Möglichkeit 1: Direkte LAN-Verbindung zum Zentralmodul Die Analoganzeige mit einem LAN-Kabel an den MAHA-Port (X13) des Zentralmoduls anschließen. BA023001-de...
  • Seite 171 Das andere Ende in eine freie RJ45-Buchse des Routers stecken. Den Router mit der Steuerplatine des Prüfstands (ZM) über die RJ45- Buchse X13 „MAHA“ verbinden. Nach der erfolgreichen Netzwerk-Verbindung wechselt die schnell blinkende LED „Bremsbereit“ auf die schnell blinkende LED „kleiner Messbereich“.
  • Seite 172 „Externe Geräte“ die Analoganzeige mit dem Status „Kopplung aktiv“. Kopplung (Pairing) mit Zentralmodul • Website des Prüfstands mittels Smartdevice, PC oder Laptop aufrufen (Standard: http://maha-mbt.maha, alternativ: http://192.168.201.1). • Systemeinstellungen aufrufen (MAHA-Logo anklicken). • Unter „Allgemein“ den Reiter „Externe Geräte“ auswählen (kein Login not- wendig).
  • Seite 173 Ergebnis Die Analoganzeige ist initialisiert („LED kleiner Messbereich“ blinkt langsam, bis die Systemeinstellungen verlassen werden, danach leuchtet die LED dauerhaft), und in der Ansicht „Externe Geräte“ hat die Analoganzeige den Status „Verbunden“. • Die Kopplung kann durch Drücken des Buttons „Kopplung beenden“ jeder- zeit abgebrochen/beendet und die Systemeinstellungen können verlassen werden.
  • Seite 174 Funktionstest Mit einem Funktionstest kann die Funktion der Zeiger und LEDs der Analog- anzeige überprüft werden. Der Funktionstest kann entweder über die Ansicht „Externe Geräte“ oder über das Justage-Menü der Analoganzeige gestartet werden. Ablauf eines Funktionstests • Alle LEDs erlöschen •...
  • Seite 175 • Den gewünschten Zeiger durch Anklicken auswählen. • Der Nullpunkt bzw. Endwert des rechten und linken Zeigers entspricht 0 kN bzw. 8 kN. • Der Nullpunkt bzw. Endwert der Differenzanzeige entspricht 0 % bzw. 70 %. Nullpunkt justieren • Auf den Button „Nullpunkt“ klicken, falls der Zeiger in der WebApp nicht auf 0 kN/0 % steht.
  • Seite 176: Software-Update

    Nullpunkt und Endwert überprüfen Die Justage kann überprüft werden, indem Nullpunkt und Endwert durch Klicken der Buttons „Nullpunkt“ und „Endwert“ angefahren werden. 12.1.7 Software-Update Ist ein Software-Update für die Analoganzeige verfügbar, erscheint in der Ansicht „Externe Geräte“ ein Update-Button. Nach Klick auf diesen Button erscheint ein Fenster mit der aktuell installierten und der verfügbaren Software- Version.
  • Seite 177: C_Box

    Die C_BOX ist das digitale Pendant zur Analoganzeige. Sie dient als Schnittstelle zwischen einem handelsüblichen TV-Gerät oder einem Monitor und einem Bremsprüfstand der CONNECT-Serie. Die Anzeigen können über ein HDMI- Kabel mit der C_BOX verbunden werden, die wiederum per LAN-Kabel oder WLAN mit dem Prüfstand verbunden ist.
  • Seite 178: Lieferumfang

    Anschlüsse Oberseite/Unterseite WPS-Taster Pairing-Taster E-Paper User Interface Integrierte Magnethalterungen 2 Schlüssellöcher zur alternativen Befestigung 12.2.2 Lieferumfang • Netzwerkmodul (LAN/WLAN), Typ: C_BOX • 2 m Netzwerk-Patchkabel • 1 Steckernetzteil 5 V DC 12.2.3 Technische Daten Einsatztemperaturbereich ................. +5…+45 °C Betriebsspannung ..............230 V/0,5 A AC-Input Stromaufnahme max.
  • Seite 179: Anforderungen An Anzeigen

    12.2.4 Anforderungen an Anzeigen Die als Anzeigen verwendeten TV-Geräte oder Monitore müssen einen HDMI- Eingang aufweisen. HINWEIS Es wird empfohlen, • Anzeigen mit einer Mindestauflösung von 1920*1080 (Full HD) zu verwen- den. • ein natives HDMI-Kabel zu verwenden, da bei Verwendung eines Adapters keine Garantie für eine korrekte Darstellung gegeben ist.
  • Seite 180: C_Box Mit Bremsprüfstand Verbinden

    Version gibt die Version der C_BOX an. 12.2.6 C_BOX mit Bremsprüfstand verbinden Um eine C_BOX mit einem Bremsprüfstand der CONNECT-Serie zu verbinden, sind zwei Schritte nötig. Diese Schritte sind für neue und bereits eingerichtete Geräte identisch. Einbinden der C_BOX in das Netzwerk des Prüfstandes.
  • Seite 181: Kopplung (Pairing) Mit Zentralmodul

    Netz. 12.2.7 Kopplung (Pairing) mit Zentralmodul • Website des Prüfstands mittels Smartdevice, PC oder Laptop aufrufen (Standard: http://maha-mbt.maha, alternativ: http://192.168.201.1). • Systemeinstellungen aufrufen (MAHA-Logo anklicken). • Unter „Allgemein“ den Reiter „Externe Geräte“ auswählen (kein Login not- wendig). Dort werden alle erreichbaren C_Boxen im Netz inklusive Status angezeigt (möglich: Verbunden, Besetzt, Kopplung aktiv oder Frei):...
  • Seite 182: Fehlerbehandlung

    o Nach Ablauf des Countdowns oder bei Verlassen des Menüs wird die Kopplung beendet. • Menü geöffnet lassen und zur C_BOX gehen. • Pairing-Button der C_BOX kurz drücken. o Dazu einen dünnen Gegenstand in die untere Öffnung drücken. o Das Pairing-Feld der C_BOX erscheint mit einem Zähler. Nach Ablauf des Countdowns wird das Pairing automatisch beendet.
  • Seite 183: Software-Update

    12.2.9 Software-Update Update vom Supportbereich der MAHA-Homepage www.maha.de herunterladen. C_BOX per LAN-Kabel mit PC/Notebook verbinden. o Die Netzwerkschnittstelle des Computers muss dabei als DHCP-Client konfiguriert sein. Das bedeutet, dass in den Eigenschaften der entsprechenden Ethernet-Verbindung im Element „Internetprotokoll, Version 4“ die Optionen „IP-Adresse automatisch beziehen“ und „DNS- Serveradresse automatisch beziehen“...
  • Seite 184 Das Update wird hochgeladen und geprüft, bitte warten. Wenn das Update fertig hochgeladen wurde, wird im Feld „Name“ die Versionsnummer angezeigt. o Sollte die falsche Datei hochgeladen worden sein, kann durch erneutes Klicken in das Eingabefeld ein anderes Update ausgewählt werden. o Wurde die gewünschte Version hochgeladen, den blauen Button „Update“...
  • Seite 185 11 Das Board startet jetzt neu, und das Update wird angewendet. Dieser Neustart dauert etwas länger als ein normaler Neustart. HINWEIS Während des Neustarts die C_BOX nicht von der Stromversorgung trennen! 12 Das Update ist durchgelaufen, wenn im Browser die Konfigurationsseite erscheint.
  • Seite 186: Konfiguration Wlan-Router

    Ziel Die korrekte Konfiguration versetzt den TP-Link WR841N in einen Zustand, in welchem er zusammen mit dem MAHA C_MBT CONNECT betrieben werden kann. Nach der Konfiguration ist es möglich, mit mobilen Endgeräten wie Note- books, Smartphones, Tablets etc. über den TP-Link WR841N via WLAN auf den MAHA C_MBT CONNECT zuzugreifen.
  • Seite 187 • „Wireless Password/PIN“ für Netzwerk des TP-Link WR841N bestimmen, auch dieses ist auf der Rück- seite angegeben. • Unter Windows die Netzwerk-Übersicht öffnen, un- ter Windows 10 durch Klick auf das rot umrandete Icon. • Auf den Netzwerknamen des TP-Link WR841N kli- cken, dieser lautet ähnlich wie „TP-Link_0000“.
  • Seite 188 • Falls erforderlich, „Wireless Password/PIN“ des TP- Link. • WR841N als „Netzwerkschlüssel“ eingeben und auf „Weiter“ klicken. • Ein „Netzwerkschlüssel“ ist in der Regel mindes- tens 8 Zeichen lang. • Nach diesem Schritt sollte die WLAN-Verbindung aufgebaut worden sein, andernfalls erfolgt eine Windows-Meldung, dass der Netz werkschlüssel nicht korrekt ist.
  • Seite 189 • Nach erfolgreichem Login er- scheint die dargestellte Website. Operation Mode einstellen Die Anmeldung an der Administrationsoberfläche des TP-Link WR841N ist erfolgt, siehe Abschnitt „An Administrationsoberfläche anmelden“. • Zunächst in der linken Menüleiste auf „Operation Mode“ klicken. • Dann auf der sich öffnenden Seite den Punkt „Access Point“...
  • Seite 190 IP-Adresse einstellen • Im Browser wieder auf die Adresse http://192.168.0.1 navigieren. • Ggf. wieder anmelden, wie in Ab- schnitt „An Administrationsober- fläche anmelden“ beschrieben. • Die Oberfläche des TP-Link WR841N ist nach dem Ausführen der Schritte aus Abschnitt „Opera- tion Mode einstellen“ wesentlich übersichtlicher geworden.
  • Seite 191 An Administrationsoberfläche anmelden (bei geänderter IP) Der MAHA C_MBT CONNECT soll die Verwaltung seines Netzes übernehmen, daher darf der TP-Link WR841N dies nicht tun. Zunächst wie im Abschnitt „Verbindung mit TP-Link WR841N herstellen“ beschrieben wieder mit dem Netz des TP-Link WR841N verbinden.
  • Seite 192 Verbindungstest mit MAHA C_MBT CONNECT • TP-Link WR841N über Netzwerk- kabel mit dem MAHA C_MBT CONNECT verbinden. • Am MAHA C_MBT Kabel in die Buchse X13 „MAHA“ einstecken. • Am TP-Link WR841N eine beliebige der orangefarbenen Buchsen be- nutzen. •...
  • Seite 193: Funkfernbedienung Reco S

    • In die Adresszeile des Browsers den Namen des C_MBT CONNECT eingeben: http://maha-mbt.maha • Wenn die dargestellte Website an- gezeigt wird, war die Konfiguration erfolgreich! 12.4 Funkfernbedienung RECO S 12.4.1 Beschreibung Die Funkfernbedienung RECO S gilt als „Bedienstand“ und ermöglicht es, im Prüfstand Voreinstellungen zu tätigen.
  • Seite 194 öffnen b. Die RECO S Fernbedienung in die Ladeschale stellen und warten, bis diese im Lademodus ist (LED an dem MAHA-Symbol blinkt gleichmäßig). Die Nothalt LED ist dabei aus. c. Anschließend die Taste (0) für mind. 3 s drücken, bis die Pfeil-LEDs in den schnellen Laufbandmodus wechseln.
  • Seite 195: Bedienung Mit Reco S

    g. Wenn der Koppel-Vorgang erfolgreich war, wird in der Statuszeile “Kopplung erfolgreich” angezeigt. Wenn “Kopplung fehlgeschlagen” angezeigt wird, muss der Vorgang wiederholt werden. h. Wenn der Koppel-Vorgang erfolgreich war, wird die komplette Zeile der Fernbedienung automatisch von “nicht verbundene Funkgeräte anzeigen” in die Anzeige der verbundenen Funkgeräte verschoben.
  • Seite 196 Über die Taste (–) werden die Zylinder ausgefahren und dadurch der Zug auf den Fahrzeugrahmen verringert. b. Rollensatzanhebung Über die Taste (+) werden die Zylinder ausgefahren, was bei Tandem- Achsen das Gewicht der zu prüfenden Achse erhöht. Über die Taste (–) werden die Zylinder eingefahren, was bei Tandem- Achsen das Gewicht der zu prüfenden Achse verringert.
  • Seite 197 Automatischer Rollenstart (nationale Vorschriften beachten!) Auswahl im Burger-Menü „Automatischer Rollenstart“ mittels Navigations- tasten und Bestätigung mit (ok). g. Pre-Trigger Auswahl im Burger-Menü „Pre-Trigger“ mittels Navigationstasten und Bestätigung mit (ok). • Manueller Motorstart bei Befahren des Prüfstands Ist der Rollensatz beidseitig befahren und wird auf der Fernbedienung die Motorstart-Taste (I) gedrückt, erscheint am Bildschirm ein Popup-Fenster „Rollenstart mit Fernbedienung.
  • Seite 198: Funkfernbedienung Mrc 1100

    Das Fenster schließt sich und der Messbildschirm ermöglicht die nächste Bremsprüfung. Der Cursor steht wieder automatisch auf dem Burger-Menü. 12.5 Funkfernbedienung MRC 1100 12.5.1 Beschreibung Die Funkfernbedienung dient ausschließlich zur Betätigung der Rollensatzanhebung bei PKW, wo-bei es nur eine Fernbedienung pro Prüfstand geben darf.
  • Seite 199: Funkempfänger

    12.5.3 Funkempfänger Betriebsart: Totmann-Steuerung (jedes Relais schaltet so lange, wie die entsprechende Taste gedrückt wird (max. 36s) Einstellung: Jumper J1 in Position 1-2 Antenne: Antenne befindet sich im Inneren des Schaltschranks, deshalb ist eine direkte Sichtverbindung vom Fahrzeug zum Schaltschrank notwendig.
  • Seite 200: Funkdruckumsetzer Rcd 50

    12.6 Funkdruckumsetzer RCD 50 12.6.1 Beschreibung Der Drucksensor ist für pneumatische Druckwerte bis 20 bar ausgelegt. Der Druckluftanschluss ist als NW5-Kupplungskopf ausgeführt, die Datenübertra- gung erfolgt über Funk mit 433 MHz. Der Drucksensor verfügt über einen inter- nen Akku, der über die Ladestation MAH RCD LB 1 oder die Ladebox RCD 30 geladen wird.
  • Seite 201: Signal-Leds

    12.6.3 Signal-LEDs Die Anzeige am Drucksensor kann drei Farben annehmen: Rot, Gelb und Grün. a. Drucksensor außerhalb der Ladebox Anzeige Bedeutung Grüne LED ein. Sensor-Messwerte werden abgefragt. Grüne LED alle 5 s kurz ein. Empfangsbereit. Rote LED alle 5 s kurz ein. Empfangsbereit, Offset-Error* am Sensor.
  • Seite 202: Rollenabdeckung C_Mbt C/S 3.5/4.0/5.0 W220/W250/W280

    12.7 Rollenabdeckung C_MBT C/S 3.5/4.0/5.0 W220/W250/W280 Durch die Rollenabdeckung wird ein schonendes Überfahren des Prüfstands möglich. Die Abdeckungen können dabei wahlweise abnehmbar oder nach außen klappbar betrieben werden. VORSICHT Beim Klappen oder Abnehmen der Rollenabdeckung persönliche Schutzausrüstung tragen. Bei der Montage und Handhabung der Rollenabdeckung unbedingt die vorgesehenen Grifflöcher verwenden.
  • Seite 203: Montage Klappbare Rollenabdeckung C(Ompact)

    Standard Lagerabdeckung (ohne Rollenabdeckung Scharnierausschnitte) LFK-Schraube Halteseil mit Schlüsselring 12.7.4 Montage klappbare Rollenabdeckung C(ompact) Lagerabdeckung mit Ausbrüchen für das Scharnier verwenden. Je 4x Gewinde M8 in Lager- und Rollenabdeckung zur Befestigung der Scharniere schneiden. Linke und rechte Variante des Scharniers vormontieren. Vormontierte Scharniere mit Senkschrauben an Lager- und Rollenabdeckung befestigen.
  • Seite 204: Montage Klappbare Rollenabdeckung S(Plit)

    Vormontiertes Scharnier Senkschraube Halteseil und Schlüsselring 12.7.5 Montage klappbare Rollenabdeckung S(plit) Die Montage der einzelnen Komponenten ist identisch der Compact-Variante. Lagerabdeckung mit Ausschnitten Rollenabdeckung Standard Lagerabdeckung (ohne Scharnierausschnitte) 12.8 Überfahr- und Senkschwelle C_MBT C/S 3.5/4.0/5.0 W220/W250/W280 Die Überfahr- und Senkschwelle dient zum schonenden Überfahren und kontrol- lierten Absenken des Fahrzeuges in den Rollensatz mittels Lichtschranke.
  • Seite 205: Technische Daten

    VORSICHT Bei allen Arbeiten am Rollensatz muss zwingend die Pneumatik-Zuleitung drucklos gemacht werden. Klemmgefahr! HINWEIS • Nicht an Standorten verwenden, an denen direkte Einstrahlung von Umge- bungslicht oder Außenlicht auf die lichtempfindliche Oberfläche stattfindet. • Vermeiden Sie es, den Auswahlschalter „Betriebsmodus“ (Light-on, Dark-on) sowie den Empfindlichkeitsregler mit zu hoher Kraft zu drehen oder sogar zu überdrehen.
  • Seite 206: Einstellungen An Der Lichtschranke Im Rollensatz

    12.8.3 Einstellungen an der Lichtschranke im Rollensatz • Betriebsmodus L wählen. Am D-L Drehschalter kann der Betriebsmodus einge- stellt werden Beim Wechsel des Betriebsmodus kehren sich die EIN/AUS-Zustände um: L=Light-on, D=Dark-on • Empfindlichkeitseinstellung MAX. wählen. Die grüne LED muss immer leuchten, damit ein stabiler Betrieb gewährleistet ist.
  • Seite 207: Einstellungen Im Connect-Monteurmenü

    12.8.5 Einstellungen im CONNECT-Monteurmenü In der Optionsübersicht „Bremsprüfstand“ die Senkschwelle aktivieren (Anmeldung nötig) 12.8.6 Diagnose im CONNECT-Monteurmenü • Diagnose des „Bremsprüfstands“ öffnen. • Anzeige im Diagnosemenü leuchtet grün, wenn Objekt von der Lichtschran- ke erkannt wird: • Anzeige im Diagnosemenü leuchtet grau, wenn kein Objekt von der Licht- schranke erkannt wird: ->...
  • Seite 208: Wiegeeinrichtung Statisch/Dynamisch Für C_Mbt C (Compact)

    12.9 Wiegeeinrichtung statisch/dynamisch für C_MBT C (Compact) 12.9.1 Beschreibung Mit der statisch/dynamischen Wiegeeinrichtung kann das Achsgewicht des Prüffahrzeugs ermittelt werden. Über das Servicemenü ist wahlweise die Auswertung statisch oder dynamisch einstellbar. INFO • Durch die Wiegeeinrichtung entfällt für die Prüfstände C_MBT C/S 3.5/4.0/5.0 die stufenlose Höhenverstellung (245 –...
  • Seite 209: Montage

    12.9.4 Montage Die Druckmessdosen mechanisch mit den Trägerplatten verschrauben (jeweils 1x Zylinderschraube mit Innensechskant, M16x30, Anzugsmoment = 206Nm, 1x Scheibe A17). Das Trägerblech ist nicht symmetrisch, weshalb darauf geachtet werden muss auf welche Seite die Druckmessdose geschraubt wird. Die vormontierten Druckmessdosen mit dem Prüfstandsrahmen verschrauben (jeweils 3x Sechskantschraube M12x30, Anzugsmoment = 84Nm, 3x Scheibe A13).
  • Seite 210 BA023001-de...
  • Seite 211: Wiegeeinrichtung Statisch/Dynamisch Für C_Mbt S (Split)

    12.10 Wiegeeinrichtung statisch/dynamisch für C_MBT S (Split) 12.10.1 Beschreibung Mit der statisch/dynamischen Wiegeeinrichtung kann das Achsgewicht des Prüffahrzeugs ermittelt werden. Über das Servicemenü ist wahlweise die Auswertung statisch oder dynamisch einstellbar. INFO • Durch die Wiegeeinrichtung entfällt für die Prüfstände C_MBT C/S 3.5/4.0/5.0 die stufenlose Höhenverstellung (245 –...
  • Seite 212: Lieferumfang

    Druckmessdose Interface-Modul COMFORT 12.10.2 Lieferumfang • 8x Druckmessdose mit Kabel und Stecker inkl. Befestigungsmaterial • 2x Interface-Modul COMFORT (erforderlich bei Nachrüstung) 12.10.3 Technische Daten • Kabellänge Druckmessdose 3m 12.10.4 Montage Bei der Wiegeeinrichtung statisch/dynamisch für C_MBT S (Split) gibt es zwei unterschiedliche mechanische Ausführungen der Waagemessdosen, weshalb sich die Montage in 2 Varianten darstellt.
  • Seite 213 Sechskantmutter Gewindebuchse Zylinderschraube mit Innensechskant Druckmessdose Zylinderstift gehärtete Auflageplatte Die Montage erfolgt dabei in folgenden Schritten: Die Gewindebuchse in den Waagewinkel schrauben. Die Druckmessdose an der Unterseite des Waagewinkels platzieren und mit der Zylinderschraube mit Innensechskant (M16x25) leicht andrehen, sodass sich die Druckmessdose noch drehen lässt.
  • Seite 214 Druckmessdose so ausrichten, dass das Kabel direkt in die dafür vorgesehene Öffnung im Rahmen verlegt werden kann und der Zylinderstift zur Verdrehsicherung montiert werden kann. Die Kabel der Waagemessdosen zum Interface-Modul führen und entsprechend mit Kabelbinder fachgerecht befestigen. Sollte die Kabellänge nicht ausreichen müssen Verlängerungskabel mit Stecker und Buchse verwendet werden.
  • Seite 215 Die gehärteten Auflageplatten auf die dafür vorgesehene Position der verlorenen Schalung im Fundament legen. Die beiden Prüfstandshälten ins Fundament heben und mit den Druckmessdosen auf die gehärteten Auflageplatten stellen. Die Höhe der Druckmessdosen über die Gewindebuchse so einstellen, dass der Prüfstand auf allen vier Druckmessdosen aufliegt. Die Zylinderschraube mit Innensechskant mit 206Nm anziehen.
  • Seite 216 Mit der Seckskantmutter die Gewindebuchse sichern. BA023001-de...
  • Seite 217: Zwei Prüfgeschwindigkeiten

    12.11 Zwei Prüfgeschwindigkeiten HINWEIS • Bei zu kurz eingestellter Hochlaufzeit schließen die internen Überbrü- ckungskontakte, bevor der Motor die Nenndrehzahl erreicht hat. Dies kann zu Schäden an den Überbrückungsrelais führen. • Es ist darauf zu achten, dass die angegebene Schalthäufigkeit nicht über- schritten wird! Nach jedem Start muss den Leistungshalbleitern ausrei- chend Zeit zur Abkühlung gegeben werden.
  • Seite 218: Einstellung

    12.11.2 Einstellung Auf der Frontseite befinden sich 3 Potentiometer, mit denen folgende Einstellungen vorgenommen werden können: Parameter Poti Einstellbereich Anlaufzeit Anlaufzeit von 0,5...10 s einstellbar Startspannung UStart 40…80 % der Nennspannung Auslaufzeit von 0,25...10 s einstellbar Werkseitig bereits voreingestellt, siehe Elektroschaltplan. 12.11.3 Anzeige Auf der Gerätevorderseite befinden sich zwei Leuchtdioden, die folgende...
  • Seite 219: Störungsbeschreibung

    12.11.6 Störungsbeschreibung Fehler Betriebszustand Gelbe LED blinkt 1x Versorgungsspannungsfehler wiederholt mit kurzer Pause oder Last zu gering Gelbe LED blinkt 2x Kühlkörpertemperatur zu hoch/Gerät wiederholt mit kurzer Pause thermisch überlastet Gelbe LED blinkt 3x Elektronikfehler wiederholt mit kurzer Pause Gelbe LED blinkt 4x Phasen- / Zündfehler in Phase 1 wiederholt mit kurzer Pause Gelbe LED blinkt 5x...
  • Seite 220: Starthäufigkeit

    12.11.9 Starthäufigkeit Bei werkseitiger Parametereinstellung ist die Starthäufigkeit auf < 40x pro Stunde begrenzt. Bei Änderung der Parametereinstellungen (nur durch autorisierte Service- Techniker!) kann die folgende Grafik als Hilfestellung dienen. 12.11.10 Zwei Prüfgeschwindigkeiten LLKW Bei der Option „zwei Prüfgeschwindigkeiten LLKW“ werden Frequenzumrichter und eine zusätzliche Konfigurationsdatei benötigt.
  • Seite 221: Signalanzeige Für Funkdruckumsetzer

    12.12 Signalanzeige für Funkdruckumsetzer 12.12.1 Beschreibung Da es im Zuge der LKW-Prüfung vorkommen kann, dass ein Funkdruckumsetzer am Fahrzeug vergessen wird, soll dem Anwender das Fehlen eines Funkdruck- umsetzers signalisiert werden. 12.12.2 Ablauf Szenario 1: Wird ein (oder werden mehrere) Funkdruckumsetzer aus der Lade- box genommen, leuchtet oder blinkt (abhängig von der Ausführung der Signalsäule) die Signallampe.
  • Seite 222: Gewichtssimulatoren

    12.13 Gewichtssimulatoren Siehe Betriebsanleitung BA042501 „MLS-Gewichtssimulatoren“. 12.13.1 Niederziehvorrichtung Hydr. Gewichtssimulator, 1-fach HD-Zylinder (Niederziehvorrichtung) Typ: MLS 1100; Lieferumfang: Hydraulikaggregat etc. Typ: MLS 2100 (VZ 985052) / MLS 2150 (VZ 985018) Bedienung über Funkfernbedienung MRC 1100 (nicht für MLS 2300) 12.13.2 Rollensatzanhebung Rollensatzanhebung integriert, mechanisch-hydraulisch für C_ MBT 13.0 /15.0 Bedienung über Smart-Device, C_RECO S oder PC (FFB nicht enthalten)
  • Seite 223: Grubensicherung C_Gsq

    12.14 Grubensicherung C_GSQ WARNUNG • Der Controller ist vor/bei der Inbetriebnahme nicht aktiv! Erst nach Inbetrieb- nahme und Prüfung der Sicherheitseinrichtung durch autorisiertes Service- Personal ist eine funktionierende Sicherheitsfunktion gegeben. • Vor dem Quittieren der ausgelösten Sicherheitsfunktion sicherstellen, dass sich niemand im Gefahrenbereich (inkl. Grube) aufhält. •...
  • Seite 224: Quittierung

    12.14.2 Quittierung Szenario 1: Prüfstand ist unbefahren, kein Rollenstart • Gefahrenbereich wird betreten, Grubensicherung löst aus. • LED von -S100 leuchtet rot. • In Statuszeile kommt „Grubensicherung ausgelöst“. • Taster -S100 zum Quittieren hat keine Funktion und muss nicht betätigt werden.
  • Seite 225 • Taster -S100 zum Quittieren hat keine Funktion, solange der Gefahrenbe- reich betreten ist. • Wird der Gefahrenbereich verlassen, beginnt LED -S100 zu blinken und in der Statuszeile steht „Grubensicherung quittieren“. • Wird jetzt versucht, mit der Fernbedienung einen Motor-Start auszuführen, kommt folgende Meldung: •...
  • Seite 226: Elektrischer Anschlussplan

    12.14.3 Elektrischer Anschlussplan BA023001-de...
  • Seite 227 Anschlussplan für maximal 7 Module/Riegel BA023001-de...
  • Seite 228: Montage

    Anschlussplan für maximal 10 Module/Riegel Zusätzliches Netzteil zur Versorgung der Module/Riegel notwendig! 12.14.4 Montage WARNUNG Die länderspezifischen Normen, Vorschriften, Richtlinien bezüglich Ausführung/Montage/Inbetriebnahme müssen eingehalten werden. Für die Installation der Grubensicherung werden GSQ-Sensoren (Sender und Empfänger) benötigt. Die GSQ-Sensoren werden immer paarweise als Sender und Empfänger benö- tigt.
  • Seite 229 Hier im Beispiel ist der Kabelsatz für die GSQ I dargestellt. Auf der linken Seite ist der Deckel des ersten GSQ-Sensormoduls zu sehen. Die nicht belegte Kabelverschraubung wird für das Anschlusskabel zum GSQ- Safetymodul benötigt. Auf der rechten Seite ist der Deckel für das letzte GSQ- Modul zu sehen (mit Blindstopfen).
  • Seite 230 Anordnung der Sensorelemente GSQ I, II und III BA023001-de...
  • Seite 231 Anordnung der Sensorelemente GSQ IV und V BA023001-de...
  • Seite 232 Adresse der Sender- und Empfänger-Module einstellen Vor Montage der Sender und Empfänger-Module muss den einzelnen Modulen (Riegel) eine Adresse zugewiesen werden. Die Adresse wird direkt auf der Platine des GSQ-Sender- und Empfänger-Moduls eingestellt. Dazu muss der Drehschalter S3 auf die jeweilige Adresse entsprechend der Position des Moduls gedreht werden.
  • Seite 233 Für die Verbindung zwischen den ersten GSQ-Sensormodulen und dem GSQ- Safetymodul ist eine geschirmte Datenleitung mit 4x0,34 mm² notwendig, z.B. Helukabel TRONIC-CY (LiY-CY 4x0.34). Die maximale Länge beträgt 50 m. An den letzten GSQ-Sensormodulen ist jeweils der Abschlusswiderstand anzubringen. Festlegung der Blickrichtung Es ist als erstes die Blickrichtung in die Grube festzulegen.
  • Seite 234 Kabelauslass nach oben – „GSQ EMPF xxxx“ links montieren Alle GSQ EMFP 1114 / GSQ EMFP 854 sind links in der Grube zu montieren, beginnend von der Blickrichtung aus mit GSQ-Sensorpaar 1. Alle GSQ SEND 1114 / GSQ SEND 754 sind rechts in der Grube zu montieren, beginnend mit GSQ-Sensorpaar 1.
  • Seite 235 Steckerübersicht Über die beiden OSSD-Ausgänge (Output Signal Switching Device, X1.1-4) stellt das GSQ-Safetymodul zwei voneinander entkoppelte Relaisausgänge (OSSD) zur Verfügung. Durch die redundante Ausführung mit zwangsgeführten und überwachten Kontakten wird vom GSQ-Safetymodul ein sicheres Abschaltsignal zur Verfügung gestellt. Auf der Seite des Bremsenprüfstands können diese beiden Signale für eine sichere Abschaltung der Motoren verwendet werdn.
  • Seite 236: Inbetriebnahme / Konfiguration Der Gsq-Sensoren

    12.14.5 Inbetriebnahme / Konfiguration der GSQ-Sensoren Aufbau GSQ-Safetymodul INFO • Die LED V leuchtet, sobald die Versorgungsspannung (24V DC) am GSQ- Safetymodul anliegt • Die LED H1 an X4 blinkt, sobald das GSQ-Safetymodul im Inbetriebnahme- Modus ist • Die LED H1 an X4 leuchtet, sobald das GSQ-Safetymodul bereit ist 12.14.6 Kurzanleitung Inbetriebnahme •...
  • Seite 237 Aus =  An =  Blinken =  Schritt Vorgang Bemerkung Kapitel S1 drücken und halten (ca. 10s), Prüfstand Start Inbetriebnahme   einschalten, bis LED P2 Programm blinkt  Fehler: LED P1 & P2 blinken abwechselnd, dann weiter Automatisches Überprüfen mit „1.9 Störungen“...
  • Seite 238 Aus =  An =  Blinken =  Schritt Vorgang Bemerkung Kapitel  Nach dem Bedecken des letzten Augenpaares ist die LED P1 & P2 leuchten   Konfiguration beendet. S1 für 5s drücken, Speichern der Konfiguration   bis LED P1 &...
  • Seite 239 • Stimmt die signalisierte Anzahl (Blinkcode) mit der tatsächlich verbauten Anzahl der Sender- und Empfänger-Modulen überein, S1 kurz drücken, um die Anzahl zu bestätigen. • Wenn der Blinkcode eine falsche Anzahl signalisiert, weiter mit „g) Störungen“. c) Überprüfung Reihenfolge GSQ-Sender und Empfänger Module •...
  • Seite 240: Fehlercodeliste

    Darauf achten, dass die Adresse 8 ausgelassen wurde, siehe „Adresse einstellen der Sender-Empfänger Module“! Folgende Dinge müssen bei Störungen kontrolliert werden: ACHTUNG: Fehlersuche immer bei spannungslosem Prüfstand durchführen (Hauptschalter AUS!) • Adresseinstellung an Drehschalter S3 GSQ-Sender und Empfänger prüfen. • Verdrahtung zu Sender und Empfängermodulen prüfen.
  • Seite 241 Fehlercode Fehlerbeschreibung Lösung Installationsprozedur Sensoraugenzahl stimmt nicht mit erneut durchführen, oder gespeichertem Wert überein Service benachrichtigen Systemfehler Konfiguration Service benachrichtigen Systemfehler Eingang 1 Service benachrichtigen Systemfehler Eingang 2 Service benachrichtigen Systemfehler Eingang 3 Service benachrichtigen Systemfehler Eingang 4 Service benachrichtigen Systemfehler Relais Service benachrichtigen Systemfehler Schütz Überwachung...
  • Seite 242: Grubensicherung C_Gsl

    12.15 Grubensicherung C_GSL WARNUNG • Der Controller ist vor/bei der Inbetriebnahme nicht aktiv! Erst nach Inbetrieb- nahme und Prüfung der Sicherheitseinrichtung durch autorisiertes Service- Personal ist eine funktionierende Sicherheitsfunktion gegeben. • Vor dem Quittieren der ausgelösten Sicherheitsfunktion sicherstellen, dass sich niemand im Gefahrenbereich (inkl. Grube) aufhält. •...
  • Seite 243: Gesamtansicht

    Zur Verwendung der C_GSL-Grubensicherung müssen sämtliche der folgenden Kriterien erfüllt sein; andernfalls ist eine C_GSQ-Grubensicherung erforderlich. • Bremsprüfstand der CONNECT-Serie • Mindesteinbauhöhe von 500 mm und unterhalb des Rollensatzes, wenn die- ser in die Grube ragt. Ist der Rollensatz bündig zur Grube eingebaut, kann die C_GSL auch auf gleicher Höhe mit dem Rollensatz installiert werden.
  • Seite 244: Anwendungsbeispiele

    12.15.4 Anwendungsbeispiele Möglichkeit 1: Einfache Grube ohne Hindernisse Einbau ist auch hinter der Treppe möglich! Möglichkeit 2: Grube mit Treppen links und rechts an den Wänden Dabei ist zu beachten, dass die Lichtschranke min. 50 mm über der höchsten Treppenstufe eingebaut wird. WICHTIG: Maximalabstand der Lichtschranken zur Grubenwand einhalten! BA023001-de...
  • Seite 245: Quittierung

    12.15.5 Quittierung Szenario 1: Prüfstand ist unbefahren, kein Rollenstart • Gefahrenbereich wird betreten, Grubensicherung löst aus. • LED von -S100 leuchtet rot. • In Statuszeile erscheint „Grubensicherung ausgelöst“. • Taster -S100 zum Quittieren hat keine Funktion, muss nicht betätigt werden. •...
  • Seite 246 • Taster -S100 zum Quittieren hat keine Funktion, solange der Gefahrenbe- reich betreten ist. • Wird der Gefahrenbereich verlassen, beginnt LED -S100 zu blinken, und in der Statuszeile steht „Grubensicherung quittieren“. • Wird jetzt versucht, mit der Fernbedienung einen Motorstart auszuführen, erscheint folgende Meldung: •...
  • Seite 247: Elektrischer Anschlussplan

    12.15.6 Elektrischer Anschlussplan INFO: Siehe auch Originaldokument im Lieferumfang. BA023001-de...
  • Seite 248: Montage

    12.15.8 Montage WARNUNG Die länderspezifischen Normen, Vorschriften, Richtlinien bezüglich Ausführung/ Montage/Inbetriebnahme sind einzuhalten. Lieferumfang Die C_GSL wird in zusammengebautem Zustand (s. Abb.) geliefert. Im Paket sind auch sämtliche Zubehörteile zur Montage und Verkabelung enthalten. Einbau und Inbetriebnahme Für die Installation der C_GSL ist keine externe Software und kein Spezialwerk- zeug notwendig.
  • Seite 249 b. Lichtschranken montieren • Lichtschranken mit der Halterung montieren. c. Kabel verlegen und anschließen • Verbindungskabel -W170.SC (schwarz / 1414461 / M12BU 8p 20m) Das offene Ende an die zugehörigen Klemmen (-X1:170…176) nach Schalt- plan im Schaltschrank anschließen. Die Buchse am anderen Ende ist am Y-Verbinder (1414288 / 0,5m) anzu- stecken, welcher unter dem Rollensatz platziert wird.
  • Seite 250 Verlängerungskabel bis zur Drehvorrichtung verlegen, wo die Sender mon- tiert werden. Darauf achten, dass das Kabel vor Beschädigungen geschützt wird (z. B. Verlegung im Kabelkanal)! Den Stecker des Verlängerungskabels am Y-Verbinder unter dem Rollensatz anstecken. Die Buchse am Verbindungskabel -W172.C (grau / 1414462 / M12ST 0,3m) anstecken.
  • Seite 251 2a. Die Halterungen über die Drehvorrichtungen (A) horizontal ausrichten. 2b. Die Lichtschranke kann auch separat am Auszug (B) ausgerichtet werden. Dazu die Muttern wie dargestellt lösen. Nach der Ausrichtung der Lichtschranken muss an den Enden der Empfän- germodule jeweils eine blaue LED leuchten. Wenn die vier blauen LEDs leuchten und die Lichtschranken nicht unterbrochen sind, muss das Sicher- heitsrelais freischalten, und der Prüfstand ist betriebsbereit.
  • Seite 252: Fehlererkennung Und -Behebung

    Wenn die Lichtschranke funktioniert, können die herumhängenden Kabel mit den mitgelieferten Kabelbindern und der Klebeschelle an den vorgese- henen Befestigungspunkten fixiert werden. 12.15.9 Fehlererkennung und -behebung Wenn die Lichtschranke nicht freigeschaltet werden kann, weil ein Fehler aufge- treten ist, gibt es Hilfestellungen, die auf der Lichtschranke über Leuchtmelder ausgegeben werden: Die Lichtschranken müssen richtig verkabelt sein.
  • Seite 253 Auf dem Empfänger werden ebenfalls Kürzel ausgegeben, die grün leuchten müssen. OSSD CODE BA023001-de...
  • Seite 254 Sollte die Lichtschranke nach diesen Schritten immer noch nicht freischal- ten, sollte geprüft werden, ob die Option „Grubensicherung“ im CONNECT- Prüfstand aktiviert ist. Andernfalls Kontakt mit der MAHA-Hotline aufnehmen. BA023001-de...
  • Seite 255: Kabelbaumverlängerung

    12.16 Kabelbaumverlängerung Die Standardlänge des steckbaren Kabelbaumes beträgt beim PKW-Prüfstand (C_MBT 3.5 – 5.0) 14 m und beim LKW-Prüfstand (C_MBT 8.0 – 20.0) 24 m. Die dazugehörigen Leerrohre im Fundament zwischen Rollensatz und Schalt- schrank dürfen maximal 10 m (PKW-Prüfstand) und 20 m (LKW-Prüfstand) betragen.
  • Seite 256: Aufbau Motorgegenlager Split-Prüfstände

    12.17.3 Aufbau Motorgegenlager Split-Prüfstände Das Motorgegenlager von Standardmotor und Motor mit mechanischer Bremse unterscheidet sich nur am Adapter. Dieser ist bei der Option Ausfahrhilfe aufgrund der längeren Bauform des Motors nicht notwendig. HINWEIS Das Motorgegenlager muss in der Höhe so justiert werden, dass keine Verspannungen auf den Motor kommen.
  • Seite 257 BA023001-de...
  • Seite 258: Einstellung

    12.18.2 Einstellung GEFAHR Lebens- oder Verletzungsgefahr durch Stromschlag! Der Bremsstrom darf nur von einer autorisierten Elektrofachkraft eingestellt werden. Auf stromführende Teile achten. Zur fachgerechten Einstellung des Bremsstromes wird eine True RMS DC- Stromzange benötigt. Die Stromzange an einer Einzelader eines Motorkabels anbringen. Über das Einstellpotentiometer an der Frontblende des DC-Bremsmodules den benötigten Bremsstrom mittels eines Schraubendrehers einstellen.
  • Seite 259: Lieferumfang

    Motorradabdeckung Mittelabdeckung Absteckbolzen 12.19.2 Lieferumfang • Motorradabdeckung mit Absteckbolzen 12.19.3 Technische Daten • Abmaße: o W220: L x B x H ca. 720 x 660 x 60 mm o W250: L x B x H ca. 885 x 660 x 60 mm o W280: L x B x H ca.
  • Seite 260: Kabelfernbedienung Für Motorrad-Modus

    12.20 Kabelfernbedienung für Motorrad-Modus Kabelfernbedienung Taster „Motor Ein“ Taster „Motor Aus“ Not-Halt 12.21 Rollenheizung 12.21.1 Beschreibung Die Rollenheizung schützt im Winterbetrieb die Prüf- und Tastrollen vor Vereisung. HINWEIS • In Verbindung mit einer Überfahr- und Senkschwelle muss ein gesonderter Einbauplan angefordert werden! •...
  • Seite 261: Auffahrrampensatz Für Überflurbetrieb

    Rollenheizung 12.22 Auffahrrampensatz für Überflurbetrieb 12.22.1 Beschreibung Der Auffahrrampensatz eignet sich für den Überflurbetrieb und kann dabei auf der Auffahr- und/oder Abfahrseite verwendet werden. HINWEIS • Der Auffahrrampensatz kann nicht in Verbindung mit der Wiegeeinrichtung statisch/dynamisch, der Rollenheizung und der Überfahr- und Senkschwelle verwendet werden.
  • Seite 262: Montage

    12.22.3 Montage Die Rampen werden mittels Fixierbolzen und der am Prüfstand montierten Halterungen befestigt. Sollten zusätzlich Überfahrrampen im Einsatz sein werden die Auffahrrampe mit dem gleichen System an diesen befestigt. Zusätzlich können die Rampen am Boden mittels vier Ankerstangen fixiert werden.
  • Seite 263: Technische Daten

    12.23.2 Technische Daten • L x B x H 1200 x 850 x 270 mm • Gewicht pro Rampe ca. 120 kg • Achslast max. 4000 kg 12.23.3 Montage Die Rampen werden mittels Fixierbolzen und der am Prüfstand montierten Halterungen fixiert. Zusätzlich können die Rampen am Boden mittels vier Ankerstangen befestigt werden.
  • Seite 264: Universalkonsole C_Mcd

    12.24 Universalkonsole C_MCD Bedienelemente in der Universalkonsole: Für den Fall, dass der Schaltschrank weit abseits des Prüfstandes platziert ist, können die Bedienelemente aus der Schaltschranktür demontiert und seitlich in der Universalkonsole C_MCD platziert werden. Anordnung: Die Verbindung zu den Bedienelementen in der Universalkonsole entspricht einer Verlängerung.
  • Seite 265 BA023001-de...
  • Seite 266: Auffahrhilfe C_Mbt S 13.0/15.0 R100 Mu

    12.25 Auffahrhilfe C_MBT S 13.0/15.0 R100 MU 12.25.1 Beschreibung Zur besseren Befahrbarkeit des Bremsprüfstands ist die Auffahrhilfe optional erhältlich. Diese muss fest mit dem Rahmen verschraubt werden. Info: Die Auffahrhilfe ist nicht in Verbindung mit der Rollensatzanhebung VZ 935264 möglich. Auffahrhilfe 12.25.2 Lieferumfang...
  • Seite 267: Rollensatzabdeckung C_Mbt S 13.0/15.0/18.0/20.0

    12.26 Rollensatzabdeckung C_MBT S 13.0/15.0/18.0/20.0 12.26.1 Beschreibung Zur besseren Überfahrbarkeit des Bremsprüfstands ist die Rollensatzab- deckung optional erhältlich. Die einzelnen Abdeckungen werden in das Rollen- prisma gelegt und sind mit den jeweils zulässigen Achslasten überfahrbar. Rollensatzabdeckung Lieferumfang 12.26.2 • C_MBT S 13.0/15.0 R100: 4 Stück •...
  • Seite 268: Konformitätserklärung

    Konformitätserklärung Siehe folgende Seite(n). BA023001-de...
  • Seite 269 Ralf Kerkmeier, MAHA Maschinenbau Haldenwang GmbH & Co. KG, Hoyen 20, 87490 Haldenwang, Germany Haldenwang, 2025-03-01 Dr. Peter Geigle Geschäftsführer | Managing Director MAHA Maschinenbau Haldenwang GmbH & Co. KG · Hoyen 20 · 87490 Haldenwang · Germany ☎ +49 8374 585-0 ·  maha@maha.de ·  www.maha.de...

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