WARNUNG
Vor Arbeiten an der Anlage sicherstellen,
dass die Rohrleitungen und die Armaturen
abgekühlt und entleert sind.
Elektrische Komponenten (Regler, Pumpen,
etc.) vor Beginn der Arbeiten vom Strom
trennen
Die Solarstation immer tiefer als die Kollektoren mon-
tieren, damit bei Stagnation kein Dampf in das Aus-
dehnungsgefäß gelangen kann.
Wird das Ausdehnungsgefäß gleich hoch oder höher
als die Solarstation montiert, ist eine Wärmedämm-
schleife notwendig.
Nach jeder Entleerung die Anlage mit Frischwasser
spülen.
Die Solarstation ist nicht für den direkten Kontakt mit
Schwimmbadwasser oder Lösungsmitteln geeignet.
6.1 Sicherheitsventil
Bei der Montage der Abblasleitung sind folgende
Punkte zu beachten:
– Die Abblasleitung muss mit Gefälle verlegt werden.
− Der Leitungsquerschnitt der Abblasleitung muss
gleich dem Austrittsquerschnitt des Membran-Si-
cherheitsventils sein.
− Die Abblasleitung soll höchstens zwei Bögen auf-
weisen und eine Länge von 2m nicht überschrei-
ten.
− Die Abblasleitung muss so ausgeführt werden, dass
keine Drucksteigerung beim Ansprechen des Si-
cherheitsventils möglich ist.
− Die Abblasleitung darf nicht ins Freie geführt wer-
den, die Mündung muss frei und beobachtbar sein.
− Eventuell austretende Wärmeträgerflüssigkeit muss
gefahrlos abgeführt werden.
− Mündet die Abblasleitung in einem Ablauftrichter,
muss der Ablauf des Trichters den doppelten Durch-
messer des Ventileintritts aufweisen.
6.2 Einsatz von Hocheffizienzpumpen
Europas führende Hersteller von Heizungs-
pumpen haben sich zu einer einheitlichen
Kennzeichnung des Energieverbrauchs ver-
pflichtet. Das Energielabel ist vergleichbar
mit denen bei Kühlschränken und anderen
Haushaltgeräten. Die sogenannte Hochef-
fizienzpumpen (ECM - Technik, Synchron-
motor mit Dauermagnetrotor) gehören der
Referenzklasse A an. Der Wirkungsgrad ist
doppelt so hoch wie bei konventionellen
Pumpen (Asynchronmotoren). Die Pumpen-
drehzahl (Förderstrom) passt sich automa-
tisch dem Bedarf an. Durch diese beiden
Faktoren kann der Stromverbrauch um 80%
sinken.
CHTUNG
Änderungen an der Wärmedämmung sind
nicht zulässig Der Pumpenkopf muss di-
rekten Zugang zur Umgebungsluft haben
Wichtige Informationen zum Wechsel / Anschluss
von Reglern und drehzahlgeregelten Hocheffi-
zienzpumpen
Zusätzlich zum Spannungsversorgungskabel (230V)
benötigen drehzahlgeregelte Hocheffizienzpumpen ein
separates Kabel zur Übertragung des Steuersignales.
Gebräuchliche Steuersignale sind 0-10 Volt und Puls-
weitenmodulation (PWM) in proportionaler und inver-
tierter Form.
Die erforderliche Signalart ist der beiliegenden Bedie-
nungsanleitung der jeweiligen Pumpe zu entnehmen
Sind die Steuersignale von Regelung und Pumpe nicht
aufeinander abgestimmt, ist ein Betrieb nicht möglich.
CHTUNG
Zur Vermeidung von Störungen und schwe-
ren Schäden an Anlagen mit drehzahlgere-
gelten Hocheffizienzpumpen ist Folgendes
zu beachten:
– Austausch der Pumpe nur gegen eine
Pumpe mit identischem Steuersignal
– Austausch eines Reglers nur gegen einen
Regler mit identischem Steuersignal
– Durch Kombination von Pumpe und Reg-
ler mit unterschiedlichen Steuersignalen
ist die Betriebssicherheit nicht gewähr-
leistet, Anlagenschäden und Gesund-
heitsschäden sind nicht auszuschließen
– Im Rahmen der ersten Inbetriebnahme
als auch nach Austausch der Pumpe
oder des Reglers ist folgender Funkti-
onstest durchzuführen:
1. Pumpe im Handmenü (Relaistest)
„EIN" schalten - die Pumpe muss nun
laufen.
2. Anschließend die Pumpe im Handme-
nü „AUS" schalten, die Pumpe darf
nun nicht mehr laufen.
– Elektroarbeiten dürfen nur von qualifizier-
tem Elektro-Fachpersonal durchgeführt
werden.
– Vor Arbeiten an elektrischen Komponen-
ten sind diese spannungsfrei zu schal-
ten.
– Alle Arbeiten und Einstellungen im Rah-
men des Austausches dürfen, wenn nicht
ausdrücklich anders erwähnt, nur von
qualifiziertem Fachpersonal ausgeführt
werden.
– Hocheffizienzpumpen arbeiten nahezu
geräuschlos. Störungen durch Luftan-
sammlungen können mit einem Pumpen-
defekt verwechselt werden. Dies ist bei
der Funktionskontrolle zu beachten
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