Beschreibung des Anbaugeräts ..................5 3 EINBAU ............................. 8 Vorgehensweise für den Einbau ..................9 3.1.1 Einbau des Geräts - TYP 675 ..................9 3.1.2 Einbau des Geräts - TYP 676 ..................12 Montage der Gabelzinken am Anbaugerät ..............15 4 HYDRAULIKSYSTEM ........................16 Hydrauliksystem –...
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..............................31 Wartung des Seitenschubzylinders ................. 31 8 STÖRUNGSBEHEBUNG ........................ 32 Mögliche Störungen und entsprechende Abhilfen............32 Schmierung ........................33 Seite 2 von 34...
1 SICHERHEITSVORSCHRIFTEN FÜR DAS BEDIENSPERSONAL 1 SICHERHEITSVORSCHRIFTEN FÜR DAS BEDIENSPERSONAL Nicht durch den Hubmast treten Mitfahren auf dem Gabelstapler verboten Neigung Aufheben 75mm Fahrtrichtung Nicht unter gehobene Lasten vorbeigehen Seite 3 von 34...
2.1 Verwendung und Aufbewahrung der vorliegenden Anleitung Diese "Bedienungs- und Wartungsanleitung" (im Folgenden als Anleitung bezeichnet) wird zusammen mit dem Anbaugerät A.T.I.B. - ZINKENVERSTELLGERÄT TYP 675 | 676 in Übereinstimmung mit der Richtlinie 2006/42/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17.05.2006 und den folgenden Ergänzungen ausgestellt.
2 VORWORT 2.2 Beschreibung des Anbaugeräts TYP 675 TYP 676 Seite 5 von 34...
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2 VORWORT Alle Anbaugeräte A.T.I.B. – ZINKENVERSTELLGERÄT TYP 675 | 676 sind mittels eines Klebetypenschilds gekennzeichnet (siehe Tabelle 1), welches am Gerät angebracht ist (siehe Abbildung 1 und Abbildung 2). Bitte beziehen Sie sich immer auf die Seriennummer. TYP 675...
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11. MAX. DREHMOMENT Für dieses Anbaugerät nicht anwendbar. Das Anbaugerät A.T.I.B. - ZINKENVERSTELLGERÄT TYP 675 | 676 ist konzipiert, entwickelt und ausgeführt, um die Verstellung des Achsabstands der Gabeln mittels eines Zweizylinder- Hydraulikantriebs und den Seitenschub derselben Gabeln mittels eines Hydraulikzylinders (SLS, gültig für Typ 676) zu ermöglichen.
Arbeits- oder Inbetriebnahmephase vermieden werden. Es handelt sich um Richtwerte und können sich in Abhängigkeit von dem Anbaugerät unterscheiden. DURCHFLUSSMENGE (L/Min) Max. TYP / ISO 2328 Betriebsdruck minimal maximal optimal (bar) 675 ISO III 675 ISO IV 676 ISO III 15/10 25/20 20/15 676 ISO IV 35/12 60/25 45/18 Tabelle 2 Die fettgedruckten Werte betreffen die Durchflussmenge des Seitenschiebers.
3 EINBAU 3.1 Vorgehensweise für den Einbau 3.1.1 Einbau des Geräts - TYP 675 1. Überprüfen Sie vor dem Einbau den Zustand des Gabelträgers und TYP 675 stellen Sie sicher, dass das untere Profil frei von Rauheit ist. 2. Stellen Sie außerdem sicher, dass die Profile des Gabelträgers nicht verformt sind, damit eine gute Kupplung mit dem Zinkenverstellgerät möglich ist.
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3 EINBAU 5. Zum Handling verwenden Sie Hebebänder oder Hubketten, die entsprechend dem auf dem Typenschild angegebenen Gewicht des Anbaugeräts dimensioniert sind (siehe Abbildung 1 und Tabelle 1 auf Seite 6). Abbildung 4 6. Dann haken Sie das Anbaugerät von oberen Greifpunkten ein und positionieren Sie es mittels eines Laufkrans oder eines Hebezeugs mit ausreichender Tragkraft auf dem Gabelträger.
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3 EINBAU 7. Schrauben Sie die 2 unteren Haken G wieder an, so dass sie unterhalb des Gabelträgers P befestigt werden (mit max. Spiel 1,5mm wie in der Abbildung 5); für das Anziehen bitte das in Tabelle 3 angegebene Anzugsmoment beachten. KLASSE GEWINDE ANZUGSDREHMOMENT...
3 EINBAU 3.1.2 Einbau des Geräts - TYP 676 1. Überprüfen Sie vor dem Einbau den Zustand des Gabelträgers und stellen Sie sicher, dass das untere Profil frei von Rauheit ist, die das TYP 676 Gleiten der unteren Gleitstücke beeinträchtigen könnte. 2.
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3 EINBAU 5. Entfernen Sie die unteren Haken vom Anbaugerät und fetten Sie die unteren Gleitstücke ein (siehe Abbildung 7). Im Fall von Schnellwechselpratzen, nehmen Sie einfach den Splint weg und drehen Sie die Pratzen nach unten (a). Im Fall von Standardpratzen, entfernen Sie die entsprechenden Befestigungsschrauben...
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3 EINBAU 8. Bringen Sie das Schutzblech wieder in die ursprüngliche Position. 9. Schrauben Sie die 2 unteren Haken G wieder an, so dass sie unterhalb des Gabelträgers P befestigt werden (mit max. Spiel 1,5mm wie in der Abbildung 9); für das Anziehen bitte das in Tabelle 4 angegebene Anzugsmoment beachten.
3 EINBAU 3.2 Montage der Gabelzinken am Anbaugerät Montieren Sie die Gabelzinken, nachdem MONTAGE / GABELN Gabelarretierungen aus den Adapterplatten abgeschraubt haben (siehe Abbildung 10). Der Montagevorgang der Gabelzinken ist für beide Gerätetypen gleich. Abbildung 10 2. Nach der Montage, schrauben Sie die Gabelarretierungen wieder an (siehe Abbildung 11). Abbildung 11 Seite 15 von 34...
4 HYDRAULIKSYSTEM 4 HYDRAULIKSYSTEM 4.1 Hydrauliksystem – TYP 675 TYP 675 / ISO III VERSORGUNG 80 bar ZINKENVERSTELLZYLINDER 80 bar Abbildung 12 Seite 16 von 34...
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4 HYDRAULIKSYSTEM TYP 675 / ISO IV ZINKENVERSTELLZYLINDER VERSORGUNG Abbildung 13 Seite 17 von 34...
4 HYDRAULIKSYSTEM 4.2 Hydrauliksystem – TYP 676 TYP 676 / ISO III VERSORGUNG 80 bar ZINKENVERSTELLZYLINDER 80 bar SEITENSCHUBZYLINDER Abbildung 14 Seite 18 von 34...
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4 HYDRAULIKSYSTEM TIPO 676 ISO IV SEITENSCHUBZYLINDER ZINKENVERSTELLZYLINDER VERSORGUNG Abbildung 15 Seite 19 von 34...
5 GEBRAUCHANWEISUNGEN 5 GEBRAUCHANWEISUNGEN Vor der Verwendung des Geräts müssen die Dichtigkeit der Hydraulikleitungen, die einwandfreie Montage und der richtige Anschluss überprüft werden, indem etwa zehn Probeläufe durchgeführt werden. Bei der Benutzung des Geräts müssen die unten aufgelisteten Anweisungen befolgt werden: 1.
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5 GEBRAUCHANWEISUNGEN Der Entwurf und die Ausführung aller A.T.I.B. - Anbaugeräte berücksichtigen einen gewissen Abstand der Last (verglichen mit ihrem Schwerpunkt) von der Schlagfläche der Gabelzinken. Falls der Bedarf besteht, den Abstand des Lastschwerpunktes (LSP) von der Schlagfläche der Gabelzinken zu erhöhen, muss das Lastgewicht verkleinert werden. In diesem Fall ist die Einsichtnahme des Diagramms in Abbildung 16 empfohlen, wo ein Multiplikationsfaktor Lastverkleinerung...
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5 GEBRAUCHANWEISUNGEN Der max. erreichbare Seitenschub könnte die Stabilität des Staplers beeinträchtigen. Es wird empfohlen, sich an den Staplerhersteller zu wenden, um die Resttragfähigkeit der Kombination Gabelstapler + Anbaugerät zu überprüfen. Der Zustand des Straßenbelags, die Geschwindigkeit der Lastbewegung und die Hubhöhe können die Stabilität der Last beeinflussen, was je nach den spezifischen Fällen berücksichtigt werden muss.
6 REGELMÄßIGE WARTUNG 6 REGELMÄßIGE WARTUNG Die Nichteinhaltung der für die Wartung festgelegten Regeln und Zeiten beeinträchtigt den ordnungsgemäßen Betrieb des Anbaugeräts und führt zum Verlust der Garantiebedingungen. Alle Wartungsarbeiten müssen bei stillstehendem Gabelstapler und bei ausgeschaltetem sowie drucklosem Hydraulikkreis durchgeführt werden; bitte grenzen Sie den gesamten Wartungsbereich ab und benutzen Sie die erforderliche persönliche Schutzausrüstung.
6 REGELMÄßIGE WARTUNG 6.2 Wartungsarbeiten alle 300 Betriebsstunden 1. Überprüfen Sie den Zustand der oberen und unteren Gleitstücke. Falls ein übermäßig abgenutztes Bauteil gefunden wird, wird es empfohlen, die gesamte Baugruppe des betreffenden Teils auszutauschen. 2. Führen Sie auch die im vorstehenden Absatz aufgelisteten Vorgänge aus (siehe Absatz 6.1). 6.3 Wartungsarbeiten alle 1000 Betriebsstunden 1.
6 REGELMÄßIGE WARTUNG 6.4 Wartungsarbeiten alle 2000 Betriebsstunden 1. Führen Sie eine tiefgehende Prüfung des Anbaugeräts durch. Diese muss - womöglich - von qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden, das in der Lage ist, Probleme zu identifizieren, die die Sicherheit und die effiziente Nutzung des Geräts beeinträchtigen könnten.
7 VORGEHENSWEISE FÜR DEN ABBAU 7 VORGEHENSWEISE FÜR DEN ABBAU Alle Wartungsarbeiten müssen bei stillstehendem Gabelstapler und bei ausgeschaltetem sowie drucklosem Hydraulikkreis durchgeführt werden; bitte grenzen Sie den gesamten Wartungsbereich ab und benutzen Sie die erforderliche persönliche Schutzausrüstung. Falls die Zylinder demontiert werden müssen, verwenden Sie immer eine Schale oder einen Behälter, um das im Zylinder verbleibende Öl wiederzugewinnen.
7 VORGEHENSWEISE FÜR DEN ABBAU 7.2 Demontage der Gabelzinken aus dem Anbaugerät Entlasten Sie das Hydrauliksystem vom Druck. DEMONTAGE / GABELN 2. Entfernen Sie nacheinander die Gabelzinken, nachdem Sie die Gabelarretierungen aus den Adapterplatten abgeschraubt haben (siehe Abbildung 17). Abbildung 17 Seite 27 von 34...
7 VORGEHENSWEISE FÜR DEN ABBAU 7.3 Demontage der Zinkenverstellzylinder aus dem Anbaugerät 1. Lassen Sie den Druck aus dem Hydrauliksystem ab und trennen Sie die Schläuche. 2. Entfernen Sie die Gabelarretierungen A und dann die Adapterplatten B gemäß Abbildung Abbildung 18 3.
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7 VORGEHENSWEISE FÜR DEN ABBAU 4. Nehmen Sie die Zylinder weg von ihren Sitzen, nachdem Sie die entsprechenden Sprengringe entfernt haben (siehe Abbildung 19). Abbildung 19 Seite 29 von 34...
7 VORGEHENSWEISE FÜR DEN ABBAU 7.3.1 Zerlegung und Wiederzusammenbau der Zinkenverstellzylinder Sollte der Austausch des kompletten Zylinders notwendig werden, bauen Sie alles mit dem neuen Zylinder wieder zusammen, indem Sie den im vorstehenden Absatz beschriebenen Vorgang in umgekehrter Reihenfolge beachten. Falls manche Bauteile des Zylinders ersetzt werden müssen, bitte fahren Sie wie folgt fort: 1.
7 VORGEHENSWEISE FÜR DEN ABBAU 7.4 Wartung des Seitenschubzylinders (SLS) 1. Lassen Sie den Druck aus dem Hydrauliksystem ab und trennen Sie die Schläuche. 2. Nehmen Sie das Anbaugerät weg vom Gabelträger, wie im Absatz 7.1 auf Seite 26 beschrieben. 3.
8 STÖRUNGSBEHEBUNG 8 STÖRUNGSBEHEBUNG 8.1 Mögliche Störungen und entsprechende Abhilfen STÖRUNG URSACHE ABHILFE Druckbegrenzungsventil zu niedrig Druck erhöhen, ohne Höchstgrenze zu eingestellt überschreiten Wenden Sie sich an den Unzureichender Druck Staplerhersteller Unzureichende Kraft Verbrauchte Pumpe Pumpe ersetzen Abgenutzte Zylinderdichtungen Dichtsatz ersetzen Ölmangel im Tank Öl nachfüllen Ventilblock demontieren und reinigen;...
8 STÖRUNGSBEHEBUNG 8.2 Schmierung 1. Schmieren Sie alle gleitenden Teile durch die dafür vorgesehenen Schmiernippel. 2. Schmieren Sie die unteren Gleitstücke und die entsprechende Gleitoberfläche. TYP 675 Abbildung 22 TYP 676 Abbildung 23 Seite 33 von 34...