MECHANISCHER AUFBAU Das Instrument wurde für die Montageauf einem Panel konzipiert. Eine Öffnung von 9x71mm ausführen, das Instrument einsetzen und mit den beiliegenden Bügeln befestigen. Die Befestigung durch Druck mit den betreffenden Bügeln. Die Instrumente dürfen nicht in sehr feuchten oder stark verschmutzten Räumen montiert werden.
TECHNISCHE KENNDATEN Front-Schutzgrad: IP65 Gehäuse: Korpus aus Kunstharz PC+ABS UL94 V-0, Scheibe aus Polykarbonat, Tasten aus thermoplastischem Kunstharz; Maße: vorn74x3 mm, Tiefe 60 mm. Montage: auf einem Panel, mit Bohrschablone 71x9 mm (+0,/–0,1 mm). Einsatztemperatur: –5…55 °C. Lagertemperatur: –30…85 °C. Raumfeuchte für den Einsatz: 10…90 % RH (keine Kondensatbildung) Raumfeuchte für die Lagerung: 10…90% RH (keine Kondensatbildung).
Tabelle der Tasten Taste Beschreibung Taste Beschreibung Scrollt die Menüpunkte Verlassen des Menüs (ESC) Erhöht die Werte Konfigurierbar siehe Par. H33 Zeigt den Sollwert für mindestens 5 Sek. drücken Schaltet die manuelle Abtauung ein siehe Par. H31 Zeigt die Alarme - falls vorhanden Scrollt die Menüpunkte Zugriff auf die Menüs Soll-...
STATUSMENÜ (SOLLWERT / FÜHLER / ALARME) (Siehe Schema Statusmenü) Zum Öffnen des Menüs “Status” die Taste “Set” drücken und wieder loslassen. Wenn keine Alarme vorliegen, erscheint das Label “SEt”. Mit den Tasten “UP” und “DOWN” kann man die anderen Ordner des Menüs scrollen.
PROGRAMMIERUNGSMENÜ (Siehe Schema Programmierungsmenü) 1) Sichtanzeige Benutzerparameter (Usr). Um das Menü “Programmierung” zu öffnen, für mehr als 5 Sekunden die Taste “Set” drücken. Falls vorgesehen, wird nach dem BENUTZERPASSWORT (siehe Parameter “PA1”) gefragt und (wenn das richtige Passwort eingegeben wurde) danach erscheint das Label des ersten Ordners. Wenn das Passwort falsch war, erscheint wieder das Label PA1.
PASSWORT Die Passworte “PA1” und “PA” ermöglichen den Zugriff auf die Parameter des Benutzers und des Installateurs. In der Stan- dardkonfiguration sind die Passworte nicht vorhanden (Wert =0). Um sie (Wert ≠0) freizugeben und ihnen den gewünschten Wert zuzuordnen, muss man das Menü “Programmierung” öffnen und in den Ordner mit dem Label “diS” gehen. Wenn die Passworte freigegeben sind, wird folgendes angefragt: - PA1 beim Eintritt in das Menü...
Die Vorgänge führt man durch, in dem man auf den Ordner mit dem Label “FPr” zurückgreift und je nach Bedarf die Befehle “UL”, “dL” oder “Fr” wählt; die Freigabe des Vorgangs erfolgt durch Drücken der Taste “Set”. Wurde der Vorgang durchgeführt, erscheint “y”, ist der Vorgang fehlgeschlagen “n”. Download “von Reset”...
WEITERE FUNKTIONEN Mit der Funktion LAN können am Netz bis zu 8 Instrumente für den standardmäßigen Gebrauch und bis zu 4 Instrumente an V800 (siehe Handbuch V800 Code 9MAX0016) angeschlossen werden. Die Distanz zwischen einer Vorrichtung und der nächsten darf maximal 7 Meter betragen, während die maximale Distanz zwischen dem ersten und dem letzten Instrument des Leitungsnetzes etwa 50 m betragen muss.
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• H45=1: Die Abtauung wird freigegeben, in dem man kontrolliert, ob zumindest einer der zwei Fühler unter der eigenen Endtemperatur der Abtauung liegt (dSt für den 1.Verdampfer und dS für den . Verdampfer) • H45=: Die Abtauung wird freigegeben, in dem man kontrolliert, ob beide Fühler unter ihrem Sollwert des Abtauendes (dSt für den 1.Verdampfer und dS für den .
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ALLGEMEINER EINGANG DRUCKWÄCHTER Dieser Regler führt die Diagnose an einem Digitaleingang durch, der über die Konfigurationstabelle zugeordnet ist, er wird durch Einstellen der Parameter H11 und H1 = 9 aktiviert. Bei einem Eingriff am Druckwächtereingang hat man die sofortige Abschaltung der Verdichtervorrichtungen, die Sichtanzeige des Eingriffs durch Einschaltung der Alarmled und auf dem Display erscheint das Label nPA im Ordner der Alarme.
KONDENSATORGEBLÄSE Dieser Regler ist dem Fühler Pb3 zugeordnet und durch folgendes gekennzeichnet: • Sollwert der Auslösung • Betriebsdifferential • Ausschluss der Gebläse bei der Abtauung • Einschaltverzögerung nach der Abtauung Bei Eingabe eines Digitalausgang als Kondensatorgebläse (H1...H4=10), verhält sich dieser Ausgang wie folgt: Falls der Fühler Pb3 nicht vorhanden ist und der Alarm E3 ausgelöst wurde, bleibt der Regler, ausgenommen im Abtauzyklus, immer eingeschaltet.
Alarm Fühler 2 Siehe Handbuch V800 Alarm MOP 9MAX0016 Alarm max. Ausgang Externer Alarm * keine Kommunikation zwischen ID985/V und V800. 1E7* 2E7* Alarm LAN mit V800 Direkt von ID985/V festgestellter Alarm. Siehe Alarm E7 - Tabelle Alarme ID985/V. ID 985/V...
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Tabelle Alarme ID985/V Label Defekt Ursache Effekte Behebung des Problems • Sichtanzeige Label E1 • Abschaltung des Reglers bei Alarm Höchst- Fühler • Fühler NTC/PTC (siehe H00) kontrollieren • Ablesen der Werte außerhalb des Ar- temperatur und Mindesttemperatur beitsbereichs Zelle beschädigt •...
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Label Defekt Ursache Effekte Behebung des Problems • Wert von Pb1 gelesen > HAL nach Zeit Hochdruckalarm • Aufzeichnung Label AH1 im Ordner AL • Die Rücksetzung der von Pb1 abgelesenen gleich mit “tAO”. Temperatur unter HAL-AFd abwarten. Temperatur Pb1 •...
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Label Defekt Ursache Effekte Behebung des Problems • von Pb3 erfasster Wert <LAL mit PbA = 1�� 2 * Niederdruc- Warten�� bis der von Pb3 erfasste Tempera- • von Pb3 erfasster Wert < SA3 mit PbA = kalarm turwert über •...
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• an Uhr gebundene Funktionen nicht Uhr-Alarm • Uhr defekt oder Batterie leer Technischen Service Eliwell kontaktieren vorhanden Zum Stummschalten des Alarms eine beliebige Taste drücken. Hier beginnt die fix leuchtende LED zu blinken. Bei gleichzeitigem Auftreten werden sie auf dem Display im Abstand von 2 Sekunden im Wechsel gezeigt Bei gleichzeitigem Auftreten werden sie auf dem Display im...
EINSATZBEDINGUNGEN - ZULÄSSIGER GEBRAUCH Aus Sicherheitsgründen muss das Instrument gemäß den beiliegenden Anweisungen installiert und benutzt wer- den. Im Besonderen dürfen unter normalen Bedingungen, die unter gefährlicher Spannung stehenden Teile nicht erreichbar sein. Die Vorrichtung muss so untergebracht sein, dass sie ausreichend vor Wasser und Staub geschützt ist.
Haftung für die Benutzung desselben. Das gleiche gilt für alle Personen oder Gesellschaften, die an der Erstellung des vorliegenden Handbuches beteiligt sind. Die Eliwell Contrlols S.r.l. behält sich das Recht vor, jederzeit und ohne Vorankündigung formale und/oder inhaltliche Änderungen vorzunehmen.
PARAMETERTABELLE BESCHREIBUNG BEREICH DEF. M.E. PAR. DRIVER 1 ELEKTRONISCHES EXPANSIONSVENTIL V800 HINWEIS: für die komplette Beschreibung dieser Parameter siehe Handbuch V800 �MAX001� siehe Handbuch V800 �MAX001� HINWEIS: die Parameter der Ordner EE0/EE1 sind entweder auf der Ebene USr oder Ins zu sehen�� aber nicht auf beiden Ebenen. Freischaltung Ventildriver.
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BESCHREIBUNG BEREICH DEF. M.E. PAR. Ausführung der Vorrichtung. Parameter nur zum Lesen. % Ventilöffnung. Parameter nur zum Lesen. Wert des Überhitzungsfühlers. Parameter nur zum Lesen. °C/°F Wert des Sättigungsfühlers. Parameter nur zum Lesen. °C/°F Überhitzungstemperatur. Parameter nur zum Lesen. °C/°F DRIVER 2 ELEKTRONISCHES EXPANSIONSVENTIL V800 Parameter analog zu EE0.
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BESCHREIBUNG BEREICH DEF. M.E. PAR. Offset SetPoint. Temperaturwert�� der bei einem reduzierten freigeschalteten Sollwert rechnerisch -30.0...30.0 °C/°F zum Sollwert zu summieren ist (Funktion Economy). Die Aktivierung ist über eine Taste möglich�� die zu diesem Zweck konfiguriert wurde. Compressor min on time. Mindesteinschaltzeit des Verdichters vor seiner eventuellen Abschaltung. 0...250 Bei Nullstellung nicht aktiv.
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0/1/2 Usr/Ins 0= elektrische Abtauung - Verdichter während der Abtauung ausgeschaltet (OFF) 1= nicht benutzt wenn ID985/V am I Driver V800 angeschlossen ist. Sonst: Abtauung durch Zyklusumkehr (Heißgas) - Verdichter während der Abtauung eingeschaltet (ON) 2= ‘Free’: vom Verdichter unabhängige Abtauung defrost interval time.
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BESCHREIBUNG BEREICH DEF. M.E. PAR. defrost time 1. Maßeinheit für die Abtauintervalle (Parameter “dit”). 0/1/2 0 = Parameter “dit” in Stunden ausgedrückt 1 = Parameter “dit” in Minuten ausgedrückt 2 = Parameter “dit” in Sekunden ausgedrückt defrost time 2. Maßeinheit für die Abtaudauer (Parameter “dEt”). 0/1/2 0 = Parameter “dEt”...
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BESCHREIBUNG BEREICH DEF. M.E. PAR. defrost Stop temperature 2nd evaporator. Temperatur des Abtauendes (vom Fühler am 2. Verdamp- -50.0...150 °C/°F Usr/Ins fer festgelegt). defrost (at) Power On. Bestimmt ob das Instrument bei der Einschaltung abzutauen ist (vorausge- Flag Usr/Ins setzt die am Verdampfer gemessene Temperatur lässt dies zu). y = ja�� bei Einschaltung abtauen; n = nein��...
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BESCHREIBUNG BEREICH DEF. M.E. PAR. Fan on-start temperature. Starttemperatur der Gebläse; wenn die Temperatur am Verdampfer unter -50...150 -50.0 °C/°F dem in diesem Parameter eingegebenen Wert liegt�� starten die Gebläse nicht. Der Wert ist positiv oder negativ und entsprechend dem Parameter FPt kann er die Temperatur als absolut oder bezogen auf den Sollwert zeigen.
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BESCHREIBUNG BEREICH DEF. M.E. PAR. Fan oFF (in duty cycle). OFF-Zeit Gebläse für Duty Cycle. Gebrauch der Gebläse im Modus Duty Cycle; 0...99 gilt für FCO = dc und H42=1 (2. Verdampferfühler vorhanden) Sollwert Kondensatorgebläse -50...150 °C/°F Differential Kondensatorgebläse -30...30 °C/°F Verzögerungszeit Einschaltung Kondensatorgebläse nach Defrost 0..59...
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BESCHREIBUNG BEREICH DEF. M.E. PAR. defrost Alarm Override. Alarmausschlusszeit der Temperatur nach der Abtauung. 0...999 Usr/Ins Verzögerung der Alarmmeldung* nach der Deaktivierung des Digitaleingangs (Schließung des Ports) 0...10 Stun- *Mit Alarm ist der Alarm Höchst- und Mindesttemperatur gemeint. time out door Open. Verzögerungszeit Alarmauslösung offene Tür. 0...250 temperature Alarm Override.
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BESCHREIBUNG BEREICH DEF. M.E. PAR. LICHT UND DIGITALEINGÄNGE Freigabe Lichtrelais über Mikroschalter der Tür. Flag n = offene Tür Licht nicht eingeschaltet; y = offene Tür Licht eingeschaltet (wenn es ausgeschaltet war). Abschaltverzögerung (Ausschaltung) Lichtrelais (Licht der Zelle). Das Licht in der Zelle bleibt für dLt 0...31 Minuten nach der Schließung der Tür eingeschaltet��...
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BESCHREIBUNG BEREICH DEF. M.E. PAR. Verzögerung Gebläseeinschaltung ab Freigabe. 0...250 Ermöglicht die Wahl des Instruments als Master (0) oder Slave (von 1 bis 7). 0...7 Hinweis: Für die Slaves aufeinander folgende Nummern benutzen (z.B. 1�� 2 �� 3 ; 4�� 5 �� 6 �� usw). Nur auf Master bezogen.
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BESCHREIBUNG BEREICH DEF. M.E. PAR. Während der Ereignisse freigegebene Funktionen: 0 = Steuerung gesperrt;1 = reduzierter Sollwert; 0...4 2 = reduzierter Sollwert + Beleuchtung; 3 = reduzierter Sollwert + Beleuchtung + Aux; 4 = Instrument aus. Uhrzeit (Stunden/Minuten) des Ereignisbeginns. Bei Erreichendieser Uhrzeit beginnt die Modalität 0...23/ Std/ “NACHT”.
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BESCHREIBUNG BEREICH DEF. M.E. PAR. Baudrate. 24=2400 baud; 48=4800 baud; 96=9600 baud;192=19200 baud. 24/.../192 DISPLAY LOCk. Blockierung Sollwertänderung siehe entsprechenden Abschnitt. Es bleibt auf jeden Fall die Flag Usr/Ins Möglichkeit in die Programmierung zu gehen und die Parameter zu ändern�� einschließlich des Status dieses Parameters��...
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BESCHREIBUNG BEREICH DEF. M.E. PAR. CAlibration Intervention. Eingriff des Offsets an der Sichtanzeige�� Thermostatsteuerung oder an 0/1/2 beiden. 0 = ändert nur die gezeigte Temperatur; 1 = summiert nur mit der von den Reglern benutzten Tem- peratur�� nicht für die Sichtanzeige�� sie bleibt unverändert; 2 = summiert mit der gezeigten Temperatur��...
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BESCHREIBUNG BEREICH DEF. M.E. PAR. Wahl des Werttyps�� der auf dem Display gezeigt werden soll. 0/1/2/3 0 = Sollwert; 1 = Zellenfühler Pb1 ; 2 = Verdampferfühler Pb2 ; 3 = Displayfühler Pb3. KONFIGURATION HINWEIS: Das Instrument muss jedes Mal, wenn man die Parameterkonfiguration des Ordners CnF ändert, aus-und wiedereingeschaltet werden, um Störungen an der Konfiguration und bei den laufenden Zeitschaltungen auszuschließen.
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BESCHREIBUNG BEREICH DEF. M.E. PAR. Modus Eintritt in die Abtauung bei doppeltem Verdampfer 0/1/2 0= Die Abtauung wird freigegeben�� in dem man lediglich kontrolliert�� ob die Temperatur des 1. Verdampfers unter dem Parameter dSt liegt�� 1= Die Abtauung wird freigegeben�� in dem man kontrolliert�� ob zumindest einer der zwei Fühler unter der eigenen Endtemperatur der Abtauung liegt (dSt für den 1.Verdampfer und dS2 für den 2.
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BESCHREIBUNG BEREICH DEF. M.E. PAR. reduzierter Sollwert Zusätzlich AOF* Reset Druckwächteralarm * Default HINWEISE: ORD = ORDNER (Beispiel: der Ordner DEF beinhaltet die Parameter DEFrost bzw. die Abtauung); PAR. = PARAMETER; DEF. = DEFAULT; LIV= EBENE: nennt die Ebene auf der die Parameter gezeigt werden und die mit Passwort zugänglich ist (siehe betreffenden Abschnitt) WRT= WERT: von Hand auszufüllen��...