VIDEOPHONE BOX Benutzer-Handbuch .
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2. Verkabelung und Konfiguration
2.1 EINLEITUNG
Zum besseren Verständnis der Verkabelung und Parametrierung wird folgend kurz die Arbeitsweise der
Videophone-Box erklärt:
Die Videophone-Box dient ausschließlich dazu, die analogen Signale der Gegensprechanlage netzwerkfähig zu
machen, damit der VoIP-Server diese Signale verarbeiten kann. Damit die einzelnen Clients untereinander und
mit der Video-Gegensprechanlage kommunizieren können, müssen alle denselben VoIP-Server benutzen.
Das analoge a/b Telefonsignal wird von der Videophone-Box in einen internationalen VoIP-Standard
umgewandelt, über welchen der VoIP-Server mit der Gegensprechanlage kommunizieren kann. Das analoge
Videosignal wird von der Videophone-Box in einen netzwerkfähigen Stream umgewandelt, welchen die
Videophone-Software jederzeit abrufen kann. In der Videophone-Software werden diese beiden Signale
zusammengeführt und ermöglichen somit eine visuelle Kommunikation mit der Person, die gerade an der Tür
steht.
Sobald der Klingeltaster an der Gegensprechanlage betätigt wird, wählt ein entsprechendes Wählgerät oder
Wandler-Modul, welches über ein Telefonkabel (a/b Linie) mit der Videophone-Box verbunden ist, eine Nummer.
Die Videophone-Box erkennt diese Nummer und baut über das Netzwerk eine Verbindung zum VoIP-Server auf.
Dieser wiederum führt an-schließend die Aktionen aus, welche für die von dem Wandler-Modul gewählte
Nummer definiert worden sind; normaler-weise handelt es sich dabei um den Verbindungsaufbau zur
Videophone-Software auf den einzelnen PCs.
Sobald der VoIP-Server die Verbindung zu den einzelnen PCs aufgebaut hat, erscheint auf diesen die
Videophone-Software für die Kommunikation mit der Gegensprechanlage mit bereits aktiviertem Videobild;
außerdem ertönt ein Klingelsignal. Man hört also, dass jemand vor der Tür steht und sieht über die Videophone-
Software auch, wer dort steht und was er macht; dabei wird das analoge Videobild durch einen in der
Videophone-Box integrierten Videoserver in einen Netzwerk-Stream umgewandelt, den die Videophone-
Software vom Videoserver abruft und im Hauptfenster darstellt.
Per Knopfdruck auf die Buttons der Videophone-Software kann nun die Sprachverbindung aufgebaut werden.
Dabei wer-den sogenannte DTMF-Töne von der Videophone-Box über die a/b Linie an die Gegensprechanlage
gesandt, welche dann entsprechende Aktionen ausführen, wie z.B. die Aktivierung der Audiokommunikation.
Auf gleiche Weise können Türöff-ner und zusätzliche Kontakte der Gegensprechanlage geschaltet werden
(insofern von Videophone unterstützt) und bei Bedarf auch die Kommunikation beendet werden.
Außerdem ermöglicht die Videophone-Software die Kommunikation der einzelnen PCs untereinander.