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Wichtige Begriffe - Divus Videophone Box Benutzerhandbuch

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VIDEOPHONE BOX Benutzer-Handbuch .
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1.2 WICHTIGE BEGRIFFE

Zum besseren Verständnis der folgenden Beschreibungen und Anleitung finden Sie hier eine Erläuterung der
wichtigsten Begriffe:
VoIP: „Voice over IP" ist ein internationaler Standard, der, wie der Name schon vermuten lässt,
Sprachkommunikation über das Netzwerk ermöglicht. Vor allem für die Internettelefonie entwickelt, wird diese
Technologie auch in anderen Bereichen eingesetzt, wie z.B. bei Telefonzentralen oder eben dem Videophone-
System.
VoIP-Server: Dieser Server ist eine Software, welche wie eine Telefonzentrale die Anrufe der einzelnen Geräte
im Netzwerk verwaltet; die Identifikation des VoIP-Servers erfolgt einfach über die IP-Adresse der Hardware, auf
welcher der VoIP-Server läuft. In einem Netzwerk können auch mehrere VoIP-Server ohne Probleme
koexistieren, wichtig ist dabei nur, dass alle Geräte, die untereinander kommunizieren sollen, den selben VoIP-
Server verwenden.
Client: Als Client wird in diesem Handbuch eine Software oder ein Gerät verstanden, welches sich am VoIP-
Server anmelden und somit Anrufe tätigen kann; Die Videophone-Software ist z.B. ein solcher Client. Jeder
Client wird durch eine dreistellige Kennzahl (101,102,103...) gekennzeichnet und kann unter dieser Nummer
erreicht werden.
Videophone-Box: Die Videophone-Box ist eine Hardware, welche die analogen Signale der Video-
Gegensprechanlage netzwerkfähig macht und mit dem VoIP-Server in Wechselwirkung tritt. Gleichzeitig stellt
die Videophone-Box das Kamerabild der Türstation als Netzwerk-Stream zur Verfügung, welchen die einzelnen
Clients über die Videophone-Software jederzeit abrufen können (vorausgesetzt, das Videobild ist permanent
aktiv).
Videophone-Software: Software für die Kommunikation mit der Video-Gegensprechanlage und Anzeige des
Kamerabildes der Türkamera, sowie für die Kommunikation der einzelnen Clients untereinander.
a/b Telefonsignal: international standardisiertes Signal (analoges Telefonsignal), wie es von handelsüblichen
analogen Telefonen verwendet wird.
DTMF-Signal: „Dual-Tone-Multi-Frequency", im deutschen Sprachraum besser bekannt als
„Mehrfrequenzwahlverfahren" (MFV) ist ein standardisiertes Verfahren zur Übermittlung der gewählten
Rufnummer an das Telefonnetz. Dabei entspricht jedes Zeichen einem bestimmten Ton, der sich aus mehreren
Frequenzen zusammensetzt und von normierten Telefonzentralen und damit auch vom Telefonnetz
wiedererkannt wird. Die a/b Wandler-Module, an welche die Videophone-Box angeschlossen wird, nutzen diese
Technologie ebenfalls, um über den übermittelten DTMF-Ton eine Aktion auszuführen, wie z.B. den Türöffner zu
aktivieren. Dabei werden meist nur kurze Zeichenkombinationen, ja meistens sogar nur einzelne Zahlen,
verwendet. Zum Beispiel öffnet das a/b Wandler-Modul von BPT die Tür, wenn es vom Client das Zeichen
„2" als DTMF-Ton während der bestehenden Sprechverbindung empfängt.
Netzwerk-Stream: Im Grunde genommen handelt es sich dabei um einen Datenfluss, der über das Netzwerk
abgerufen werden kann. Im Falle der Videophone-Box handelt es sich dabei um Einzelbilder von der
Videophone-Box, die als Datenfluss von der Videophone-Software abgerufen werden und im Hauptfenster der
Videophone-Software als Video wiedergegeben werden.
Backend: Hauptprogramm der Videophone-Software. Es beinhaltet die gesamte Funktionalität der Software und
läuft im Hintergrund. Nur durch das „Aufpoppen" des Videofensters und das Ertönen des Klingeltones bei einem
eingehenden Anruf macht sich das Backend bemerkbar.
GUI: „Graphical User Interface". Englischer Begriff für eine graphische Oberfläche, über welche der Benutzer die
Software steuern kann. Auch die Videophone-Software hat eine integrierte „GUI".
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