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independence gliders for real pilots www.independence-world.com Betriebsanleitung Version 1.0 - 21.06.2012 Rettungssystem Owner´s manual Rescue system Smart mit / with RAM AIR Pockets Fly market GmbH & Co. KG Am Schönebach 3 D-87637 Eisenberg Tel.: +49-8364-9833-0 Fax: +49-8364-9833-33 Mail: info@independence-world.com...
Für etwaige Personen- oder Materialschäden, die im Zusammenhang mit diesen Rettungssystemen stehen, kann der Hersteller nicht haftbar gemacht werden. 1. TECHNISCHE DATEN Fallschirmmuster: Gleitschirmrettungssystem Smart L Drachenrettungssystem Smart L HG Hersteller: Fly market GmbH & Co. KG Am Schönebach 3 D-87637 Eisenberg Tel. +49-8364-9833-0 Gleitschirmrettungsgerät:...
2. Verwendungszweck Manuell auszulösendes Rettungssystem für in Luftnot geratene einsitzige Gleitschirm und Hängegleiter Piloten. 3. Betriebsgrenzen Maximale Gebrauchsgeschwindigkeit: 115 km/h (32 m/s) Packintervall: 12 Monate, danach ist eine Neupackung erforderlich und im Pachnachweisheft zu vermerken. Durch die Einwirkung von Nässe, Sand, Salz oder sonstige Umwelteinflüsse kann das Packintervall sich verkürzen. Nachprüfintervall: 24 Monate, danach ist eine komplette Kontrolle des Rettungssystem erforderlich.
8. Lagerung Öle, Fette, Säuren und Farben dürfen nicht in unmittelbarer Nähe mit dem Fallschirm gelagert werden. Der Raum soll trocken sein. Fallschirme die länger nicht benutzt werden sollen geöffnet, die Kappe lose aufgerollt in einer luftdurchlässigen Tragetasche gelagert werden. Hohe Temperaturen wie zum Beispiel in einem in der Sonne parkendem Auto müssen vermieden werden! 9.
15. Geräteaufbau Die Fallschirmkappe besteht aus 16 Bahnen (siehe Technische Daten). Die Kappe ist aus risshemmenden Nylongewebe gefertigt. Die Nähte in der Kappe sind als Kappnähte ausgeführt. Basis und Scheitel sind mit umlaufend eingenähten Bändern verstärkt. Die Fangleinen sind mit der Kappe vernäht, die Fangleinenanschlüsse an der Kappe sind mit V-tapes verstärkt. Der Scheitel ist über die Mittelleinen eingezogen und mit den Scheitelleinen verbunden.
16. Packanleitung 1. Packschlaufen mit einer Leine auffädeln und einhängen. 2. Bahn 8 auf die rechte Seite legen. 3. Alle Bahnen legen bis die Bahn 1 (Stempelbahn) oben 4. Die linke Seite auf die rechte Schlagen. liegt und mit Packgewichten beschweren. 5.
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Schematische Schematische Darstellung Darstellung des S-Schlags des S-Schlags 7. Fangleinen 1 und 16 und Mittelleinen auf kreuzungsfreien 8. Basis S-förmig einschlagen und die RAM Air Pockets Verlauf kontrollieren. seitlich etwas herausziehen. 9. Packschnur entfernen! 10. Oberes Kappenende in den Innencontainer einlegen und restliche Kappe in kleinen S-Schlägen vor den Innencontainer legen.
13. Innencontainer mit den Fangleinen verschließen. Zuerst die Mitte, dann Außen. 17. Einbau in Außencontainer 1. Auslösegriff in der mittleren Schlaufe des Innen- 2. Mit Hilfe zweier Packschnüre die beiden seitlichen containers einschlaufen. Verbindungsleine an der Verschlußklappen schließen und mit den Splinten des gewünschten Seite aus dem Außencontainer herauslaufen Auslösegriffes provisiorisch sichern.
5. Zur Vermeidung von Fehlauslösungen wird in den deutschen Lufttüchtigkeitsforderungen (LTF) eine Mindestauslösekraft von 20 N vorgeschrieben. Sollte diese nicht erreicht werden, ist der Einbau einer Sollbruchschnur n o t w e n d i g . E s w i r d d a d u r c h e i n e d e f i n i e r t e Mindestzugkraft zur Auslösung von 20 N sichergestellt.
Einbau: Sind die o.g. Voraussetzungen erfüllt, wird das Rettungsgerät entsprechend der Schritte unter Punkt 16 - Schritt 1 bis 9 gepackt. Der weitere Ablauf des Einlegens in den gurtzeugspezifischen Innencontainer ist aus der Betriebsanleitung des Gurtzeuges ersichtlich. Zeigt die Betriebsanleitung des Gurtzeuges eine so genannte Stack-Pack Packweise, so ist diese ebenfalls möglich. Die nachstehende Bebilderung zeigt die Stack-Pack Packweise nur beispielhaft! Kleeblattcontainer Packweise Fangleinen am Containerboden:...