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IEK SIG-DEC DCC Betriebsanleitung

Digitaler signaldecoder
Digitaler Signaldecoder
SIG-DEC
Dieses Produkt ist kein Spielzeug. Altersklasse ab 15 Jahre. Bitte bewahren Sie die
Betriebsanleitung auf, sie ist Bestandteil des Produktes.
Made in Germany
Gemäß EU–Richtlinien 2001/95/EU, 2015/863/EU,
2014/30/EU
Betriebsanleitung
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Digitaler Signaldecoder zum Einbau in eine Modellbahnanlage, im NRMA
DCC Standard-Format, zum direktem Anschluß eines oder zweier
Lichtsignale. Für LED-Signale mit gemeinsamem Pluspol oder Signale mit
Glühlampen. Nur zu verwenden in trockenen Räumen. Alle anderen
Anwendungen sind nicht bestimmungsgemäß.
Allgemeines
Der Signaldecoder SIG-DEC funktioniert auf Grundlage des NRMA DCC
Standards. Er
dient zum digitalem Ansteuern eines vierbegriffigen
Hauptsignals und eines dreibegriffigen Vorsignals oder zweier Hauptsignale.
Darstellbar sind die Signalbilder "Hp00", "Hp1", "Hp2", "Hp0 mit Sh1", an
der linken Klemmleiste und "Vr0", "Vr1", "Vr2" oder "Hp0" ,"Hp1" und
"Hp2" an der rechten Klemmleiste.
Bei der Verwendung eines Hauptsignals mit einem Vorsignal kann durch
Umschalten des Betriebsmodus das Vorsignal dunkel getastet werden. Das
ist erforderlich beim Einsatz des Decoders zur Ansteuerung für Hauptsignale
mit am selbem Mast montierten Vorsignalen. Vorbildgerecht wird dann das
Vorsignal dunkel getastet, sofern am Hauptsignal das Signalbild
gezeigt wird. Die Signalbildübergänge erfolgen, ebenfalls vorbildgerecht,
mit weichem Lichtwechsel. Zudem besitzt der Decoder die Option zur
Zugbeeinflussung. "Computerfahrer" benötigen diese Möglichkeit nicht Alle
anderen Modellbahner können an den beiden Enden des SIG-DEC ein
zusätzliches Zugbeeinflussungsmodul anstecken um so die gewünschte
Zugbeeinflussung zu erzielen. Bei Verwendung als Decoder für ein
Hauptsignal mit Vorsignal wird das ZGB-M an die linke Seite angesteckt
und bei Verwendung zweier Hauptsignale zusätzlich ein ZGB-M an der
rechten Seite.
D C C
Art-Nr. 0208
Die Adressen werden mit Hilfe des Programmiertasters eingestellt. Um eine
möglichst hohe Flexibilität zu erzielen werden dabei die Adressen
nicht "blockweise" zu je vier Adressen eingestellt, sondern jedem Ausgang
kann einzeln eine beliebige Adresse zugewiesen werden. So kann dem
Vorsignal eine Adresse für das dahinter liegende, oder das am selbem Mast
befindliche Hauptsignal zugewiesen werden.
Der verfügbare Adressbereich erstreckt sich von " 1 bis 2048"
Anschluß des Decoders an das Digitalsystem
Den Anschluß des Decoders an Ihr Digitalsystem können Sie gleichermaßen
von der Zentraleinheit oder vom Gleis vornehmen. Verbinden Sie dazu die
linken Anschlüsse mit dem System. Der Anschluß "B" wird mit dem rotem
Kabel der Zentrale/Booster oder dem Mittelleiter der Schiene verbunden, der
Anschluß "0" mit dem braunem Kabel der Zentrale oder der allgemeinen
Bahnstrommasse. Achten Sie hierbei auf die richtige Polung der
Verbindungen. Andere Digitalsysteme benutzen die Bezeichnung "J" und
"K" oder auch "rot" und "schwarz". Hier ist es selbstverständlich auch
möglich, den Signaldecoder direkt "unterwegs" vom Gleis zu versorgen.
Beachten Sie bitte, dass die Digitalinformationen über den Anschluß "B"
(CS+IB) ) in den Decoder gelangen müssen. Bei Zentralen die den Farbcode
"rot" und "schwarz" benutzen entspricht "schwarz" dem Anschluß "B" bzw.
"K" und !nicht! "rot"! Die Anschlüsse dürfen deshalb nicht vertauscht
werden, da der Decoder andernfalls keine korrekten Digitalinformationen
erhalten würde.
Leider haben sich die Hersteller von Digitalzentralen nicht auf eine
einheitliche Beschriftung oder einen einheitlichen Farbcode für die
Kabelfarben geeinigt. Sollte der Decoder nicht funktionieren, so vertauschen
Sie die Anschlüsse an den Anschlüssen "B" und
Anschluß ruft keinerlei Zerstörungen sondern lediglich eine Fehlfunktion
des Decoders hervor.
Der Decoder hat keine integrierten Vorwiderstände um Lichtsignale mit
Leuchtdioden anzusteuern, da diese Vorwiderstände fast immer bereits an
den Anschlusskabeln der LED-Signale
Stromflussrichtung so gewählt, dass der gemeinsame Rückleiter über die
Schutzdiode mit der "Anode" (das ist der Anschluß ohne Ring) an den
Anschluß
"Rückleiter" vorgenommen werden muß. Das ist die
Stromflussrichtung der meisten handelsüblichen LED-Signale., z.B. von der
Fa. Viessmann*. (Gemeinsamer Pluspol)
Sollten Sie Signale haben bei denen keine Vorwiderstände vorhanden sind,
so schalten Sie jeweils einen Widerstand von 1,5 kOhm / 0,25 W in Reihe
mit den Anschlusskabeln.
Sofern Sie Lichtsignale mit Glühlampen verwenden, so können Sie diese
ohne weitere Vorkehrungen an den Decoder anschließen. Die Glühlampen
sollten eine Betriebsspannung von ca. 19 V haben. Das gemeinsame
Massekabel des Lichtsignals wird mit "Rückl." ( Nr. 6 ) Verbunden und die
Glühlampen mit den Anschlüssen der entsprechenden Kabelfarben, die auch
auf dem Decoder bezeichnet sind. Haben Sie nur ein dreibegriffiges Signal,
schließen Sie "rot" des Signals an "Rt/Rt" des Decoders an.
"rot"
"0". Ein verkehrter
vorhanden sind. Auch ist die
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Inhaltszusammenfassung für IEK SIG-DEC DCC

  • Seite 1 Die Adressen werden mit Hilfe des Programmiertasters eingestellt. Um eine möglichst hohe Flexibilität zu erzielen werden dabei die Adressen nicht “blockweise“ zu je vier Adressen eingestellt, sondern jedem Ausgang kann einzeln eine beliebige Adresse zugewiesen werden. So kann dem Vorsignal eine Adresse für das dahinter liegende, oder das am selbem Mast befindliche Hauptsignal zugewiesen werden.
  • Seite 2 Die Buchse mit der Bezeichnung “L“ ist eine zusätzliche Option des Nun beginnt die nächste LED bzw. Glühlampe am Anschluß “Gr“ zu Signaldecoders. Hier können Sie die Versorgungsspannung für die blinken. Das ist gleichzeitig der Hinweis, dass der Decoder die erste Adresse angeschlossenen Signale gesondert einspeisen um somit Ihren digitalen “verstanden“...
  • Seite 3 EG-Konformitätserklärung Dieses Produkt erfüllt die Forderungen der unten benannten EU-Richtlinien und trägt dafür die CE-Kennzeichnung: 2001/95/EU Produktsicherheits-Richtlinie 2015/863/EU zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten (RoHS) 2014/30/EU über elektromagnetische Verträglichkeit (EMV-Richtlinie). Die hierfür zu Grunde liegenden Normen werden nachfolgend benannt: DIN-EN 55014-1 und 55014-2: Elektromagnetische Verträglichkeit - Anforderungen an Haushaltsgeräte, Elektrokleingeräte, Elektrowerkzeuge und ähnliche Elektrogeräte.