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Gima 27709 Bedienungsanleitung Seite 3

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Inhaltsverzeichnis
- Um das Handling des Rollstuhls mit Passagier an Bord zu erleichtern, ist es zu empfehlen, das Gewicht auf die
zwei großen Räder zu konzentrieren. Je größer das Gewicht auf den großen Rädern ist, desto leichter lässt
sich der Rollstuhl steuern.
- Für den Transport des Rollstuhls ist es notwendig, diesen auf geeignete Weise zu befestigen, damit er keine
ungewünschten Bewegungen ausführen kann.
- Wenn der Rollstuhl von einer anderen Person geschoben werden oder in jedem Fall, wenn die Hände vom
Handlauf genommen werden, muss die Bremse festgesetzt werden.
- Um die Auflagefläche (bei einigen Modellen) zu erhöhen, ist es empfehlenswert nach Erreichen des Ziels den
Rollstuhl um einige Zentimeter zurückzufahren, damit die Vorderräder (drehbar) sich nach außen drehen.
Empfehlungen für die selbständige Steuerung oder die Steuerung durch einen Roll-
stuhlführer
Vorwärts auf einen Bürgersteig gelangen
Dieses Manöver bringt ein erhöhtes Risiko eines unkontrollierten Kippens nach hinten mit sich und
sollte nur von erfahrenen Benutzern ausgeführt werden, die sich der Risiken bewusst sind; in diesem
Fall ist wie folgt vorzugehen:
- Vorwärts auf einen Bürgersteig bis zur Bordsteinkante oder zu
überwindenden Stufe zufahren und absichern, dass keine Behin-
derungen wie zu hohe Hindernisse oder zu tiefe Fußstützen vor-
liegen.
- Das Körpergewicht nach hinten verlagern, um das Gewicht auf
den Vorderrädern zu verringern, die sich um die minimale Höhe
anheben müssen, und sodann Kraft auf den Handlauf ausüben,
um das Gleichgewicht zu erhalten.
- Wenn die vorderen Räder sich auf dem Hindernis befinden, die
Körperposition in die entgegen gesetzte Richtung verändern, das
Gewicht so weit wie möglich nach vorne verlagern und mit aller
Kraft die Handläufe der Antriebsräder betätigen.
Rückwärts auf einen Bürgersteig gelangen
Dieses Manöver bringt ebenfalls die Gefahr des Kippens mit sich,
aber sie ist hier leichter zu kontrollieren; es sollte in jedem Fall nur
von erfahrenen Benutzern ausgeführt werden, die sich der Risiken
bewusst sind; in diesem Fall ist wie folgt vorzugehen:
- Rückwärts an den Bürgersteig oder die zu überwindende Stufe heranfahren und prüfen, dass die Fußstützen
gegenüber dem zu überwindenden Hindernis nicht zu tief liegen.
Es könnte vorkommen, dass es gelingt, mit den angetriebenen
Rädern fast auf die Stufe hinauf zu kommen, aber dass dann die
Fußstützen auf die Erde stoßen und das Anheben des Rollstuhls
bis zur vollkommenen Überwindung der Stufe verhindern.
- Körpergewicht nach vorne verlagern, um das Gewicht auf den An-
triebsrädern zu verringern, und unter energischem Fortbewegen
des Rollstuhls mit den Antriebsrädern ganz auf das Hindernis fah-
ren.
- Sobald sich die Antriebsräder auf der Höhe des Hindernisses be-
finden, das Körpergewicht in umgekehrter Richtung und auf die
hinteren Räder verlagern und weiter rückwärts fahren, um auch
die Vorderräder auf das Hindernis zu bringen.
Vorwärts von einem Bürgersteig hinunter fahren
Dieses Manöver bringt ebenfalls die Gefahr des Kippens mit sich,
aber sie ist hier leichter zu kontrollieren; es sollte in jedem Fall nur
von erfahrenen Benutzern ausgeführt werden, die sich der Risiken
bewusst sind; in diesem Fall ist wie folgt vorzugehen:
- An den Bürgersteig oder die zu überwindende Stufe heranfahren
und prüfen, dass die Fußstützen gegenüber dem zu überwinden-
den Hindernis nicht zu tief liegen. Es könnte vorkommen, dass die Fußstützen vor den Vorderrädern auf die
Erde stoßen und die weitere Bewegung des Rollstuhls verhindern.
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