3B SCIENTIFIC ® PHYSICS
Bedienungsanleitung
10/23 ALF/UD
1. Sicherheitshinweise
Brennspiritus vorsichtig in Spiritusbrenner
einfüllen, darauf achten, dass nichts ver-
schüttet wird.
Spiritusbrenner nie befüllen, solange der
Docht noch glimmt oder eine andere offene
Flamme in der Nähe ist.
Spiritusflasche nach Gebrauch sofort ver-
schließen.
Nicht in die offene Flamme fassen.
Vorsicht! Flamme nur mit befestigtem De-
ckel löschen.
Der Stirlingmotor erhitzt sich beim Betrieb mit
offener Flamme.
Während und nach dem Betrieb des Stir-
lingmotors Verdrängungszylinder nicht be-
rühren.
Stirlingmotor vor dem Wegräumen abküh-
len lassen.
Stirling-Motor G 1002594
1 Schwungrad mit Markierung (zur
Bestimmung der Drehzahl)
2 Motor-Generator-Einheit mit zwei-
stufiger Riemenscheibe
3 Schalter
4 Glühbirne
5 4-mm-Sicherheitsbuchsen
6 Spiritusbrenner
7 Temperatur-Messstutzen 1
8 Verdrängerkolben
9 Schlauchanschluss mit Kappe für
Druckmessungen
10 Temperatur-Messstutzen 2
11 Arbeitskolben
12 Gewindestange M3 (verbunden mit
Arbeitskolben)
2. Beschreibung
Der Stirlingmotor ermöglicht die qualitative und
quantitative Untersuchung des Stirlingschen
Kreisprozesses. Er kann in drei verschiedenen
Modi betrieben werden: als Wärmekraftma-
schine, als Wärmepumpe und als Kältema-
schine.
Verdrängungszylinder und Verdrängerkolben be-
stehen aus hitzebeständigem Glas, Arbeitszylin-
der, Schwungrad und Getriebeabdeckungen aus
Acrylglas. Somit lassen sich jederzeit die einzel-
nen Bewegungsabläufe sehr gut beobachten. Die
Kurbelwellen sind kugelgelagert und bestehen
aus gehärtetem Stahl. Die Pleuel sind aus ver-
schleißfestem Kunststoff gefertigt.
Die eingebaute Motor-Generator-Einheit mit
zweistufiger Riemenscheibe ermöglicht die Um-
wandlung der erzeugten mechanischen Energie
in elektrische Energie. Mit Umschaltmöglichkeit
zum Betrieb einer eingebauten Lampe sowie
zum Betrieb externer Lasten oder zur Einspei-
sung elektrischer Energie zum Betrieb als Wär-
mepumpe oder Kältemaschine.
Durch Befestigung des im Lieferumfang enthal-
tenen Fadens an der Gewindestange am Ar-
beitskolben lässt sich dessen Hubweg messen.
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