2.5
Restrisiken
Die Maschine wurde nach dem Stand der Technik und nach anerkannten sicherheitstechnischen Regeln
gebaut. Trotzdem können bei der Nutzung Gefährdungen nicht ausgeschlossen werden.
Restrisiken für spezifische Arbeiten sind im jeweiligen Kapitel aufgeführt.
Verletzungsgefahr durch Strahlmittel
Die beschleunigten Partikel des Strahlmittels können selbst nach dem Auftreffen auf dem
Werkstück noch energiereich genug sein, um Verletzungen zu verursachen.
Größere, durch das Strahlen abgetrennte Teile des Werkstücks können durch den Druckluft-
strahl davonfliegen.
Niemals die Strahlpistole auf Menschen richten
Sperren Sie den Arbeitsbereich großräumig ab.
Wenn möglich schirmen Sie den Arbeitsbereich gegen herumfliegende Teile ab.
Explosionsgefahr durch die entstehenden Stäube
Die beim Strahlen entstehenden Stäube können entflammbar oder explosiv sein. Bei Verwen-
dung nicht zulässiger Strahlgut / Strahlmittel-Kombinationen kann es zu gefährlichen chemi-
schen Reaktionen kommen.
Verwenden Sie Leichtmetalle nicht zusammen mit Stahl.
Vor dem Wechsel von Leichtmetall zu Stahl und umgekehrt ist die Strahlpistole gründlich
von Staub zu reinigen.
Vermeiden Sie Staubansammlungen innerhalb des Arbeitsbereiches und auf dem Werk-
stück.
Vermeiden Sie Zündquellen wie offenes Feuer, heiße Oberflächen oder Ähnliches in der
Nähe des Arbeitsbereiches.
Verletzungsgefahr durch gesundheitsgefährdenten Staub
Der Staub, der aus den abgetragenen Werkstückoberflächen besteht, setzt sich lose im ge-
samten Arbeitsbereich ab. Je nach Art des abgetragenen Materials (Lacke, Beschichtungen,
Grundmaterial) gehen Gefährdungen in Form von Vergiftungen, Erbgutschädigung und Muta-
tion aus. Ein Teil des Staubs bleibt mit dem Strahlmittel vermischt, so dass dieses kontami-
niert wird.
Beim Bearbeiten und Reinigen des Bauteils kann der Bediener in Kontakt mit dem Staub
kommen.
Fassen Sie alle vom Strahlstaub behafteten Oberflächen nicht ohne geeignete persönli-
che Schutzausrüstung an.
Vermeiden Sie den Kontakt mit allen strahlstaubbelasteten Oberflächen und ein Aufwir-
beln des Staubes.
GEFAHR
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