Z-5R
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Betriebsarten von Zutrittskontrollsystemen mit Steuergerät Z-5R:
- Normalbetrieb: Der Zugang mit einfachen und Sperrkarten ist erlaubt.
- Betriebsart „Sperrung": Der Zugang mit Sperrkarten ist erlaubt, mit einfachen Karten jedoch
verboten. Wird mit Hilfe einer Sperrkarte ein- oder ausgeschaltet. Nützlich in Fällen, in denen zum
Beispiel der Kreis der Personen, die einen Raum betreten dürfen, vorübergehend beschränkt
werden soll.
- Betriebsart „Accept": Der Zugang mit einfachen Karten, Sperrkarten und allen neuen Karten ist
erlaubt, wobei alle neuen Karten automatisch mit dem Status „einfache Karte" abgespeichert
werden. Dadurch kann das Steuergerät innerhalb einer bestimmten Zeit eine neue Datenbank
aufbauen.
- Betriebsart „Trigger": Emuliert eine einfache Verriegelungsbetriebslogik. Jede Kartenberührung
ändert den Status des Leistungs-MOSFETs und damit den Verriegelungsstatus. Beim Verriegeln
des Leistungs-MOSFETs ertönt ein kurzer Signalton, beim Entsperren ertönen zwei kurze
Signaltöne. Dieser Modus wird normalerweise bei elektromagnetischen Schlössern verwendet,
aber es können auch andere Verriegelungsvorrichtungen genutzt werden. Bitte beachten Sie, dass
Verriegelungsvorrichtungen, die nicht für längere Betriebszeiten konzipiert sind, wie etwa
elektromechanische Schlösser, bei einem derartigen Betrieb nach einer gewissen Zeit versagen
können.
Einrichtungsvarianten für ein Stand-Alone-Zutrittskontrollsystem für eine Tür:
A. Zugang mit einer Karte nach EM-Marine-Standard, Ausgang mit Hilfe eines Schalters, der das
Schloss öffnet (siehe Abb. 4):
- am Eingang ein Lesegerät vom Typ Matrix-II,
- am Ausgang ein Schalter zur Schlossbetätigung + Netzteil + elektromagnetisches Schloss oder
elektromechanisches Schloss / elektromechanischer Riegel.
B. Wenn sowohl Zugang als auch Ausgang über Karten nach EM-Marine-Standard erfolgen sollen,
wird das Lesegerät, das im Raum angebracht ist und für den Ausgang verwendet wird, in diese Fall
parallel angeschlossen. Das heißt, es werden dieselben Klemmen verwendet wie für das
Lesegerät, das sich außerhalb des Raums befindet und für den Zugang verwendet wird. Dabei
kann auf einen Schalter für den Ausgang verzichtet werden.
Optische und akustische Funktionsanzeigen des Steuergeräts.
Wird eine Karte an das Lesegerät gehalten, das an das Steuergerät angeschlossen ist, sind
folgende Varianten möglich:
- Die Karte ist in der Datenbank des Steuergeräts Z-5R vorhanden: Die grüne LED blinkt, das
Summer-Signal ertönt und das Schloss wird für die voreingestellte Zeitdauer geöffnet (oder bis
zum Auslösen des Türsensors).
- Die Karte ist in der Datenbank des Steuergeräts Z-5R nicht vorhanden: Die grüne LED blinkt zwei
Mal und es werden zwei kurze Signaltöne ausgegeben.
4. PROGRAMMIERUNG DES STEUERGERÄTS
Wichtig! Vergessen Sie nicht, vor der Programmierung ein Kontaktlesegerät oder ein Lesegerät
anzuschließen, das das iButton-Protokoll unterstützt.
Bei der Beschreibung des Programmierverfahrens wird der Begriff „Anlegen einer Karte an das
Lesegerät" verwendet. Darunter ist zu verstehen, dass die Karte in einer Entfernung vor das an
das Steuergerät angeschlossene Lesegerät gehalten wird, die ein sicheres Auslesen der
Kartennummer gewährleistet (max. 2 cm).
Erstes Einschalten des Steuergeräts Z-5R (in der Datenbank sind keine Schlüssel
gespeichert).
Nach dem Anschluss der Stromversorgung werden für die Dauer von 16 Sekunden kurze
Signaltöne ausgegeben. Dies bedeutet, dass der Speicher des Steuergeräts leer und der
Speichermodus für Master-Karten aktiviert ist. Legen Sie eine Karte an das Lesegerät, während
die Signaltöne ertönen. Dadurch wird die Kartennummer dieser Karte als Master-Karte (Master-
Schlüssel) gespeichert. Wenn die Ausgabe der kurzen Signaltöne stoppt, wurde die erste Master-
Karte erfolgreich gespeichert.
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