Z-5R
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3. DIE FUNKTIONSWEISE DES STEUERGERÄTS Z-5R
1. Das Steuergerät kann sowohl mit kontaktbehafteten Identmitteln, wie dem DS1990A iButton, als
auch mit kontaktlosen Identmitteln wie Karten verschiedener Standards betrieben werden. Sollen
DS1990A iButtons verwendet werden, muss ein Kontaktlesegerät, bei der Verwendung von Karten
ein Kartenleser, der dem Kartenstandard entspricht (EM-Marine, Mifare u. ä.), an das Steuergerät
angeschlossen werden. Die Kartenleser müssen den Code über das iButton-Protokoll übertragen,
indem sie einen DS1990A iButton emulieren. Da man davon ausgehen kann, dass die kontaktlosen
Systeme die kontaktbehafteten nahezu verdrängt haben, werden die Funktionen des Steuergeräts
hier in Kombination mit einem Matrix II-Lesegerät, das über das iButton-Protokoll angeschlossen
ist, beschrieben, was praktisch vollkommen dem Betrieb mit einem Kontaktlesegerät entspricht.
2. Die jeweilige Funktion des Zutrittskontrollsystems hängt davon ab, ob die Nummer der
gelesenen Karte im Speicher des Steuergeräts gespeichert ist oder nicht, sowie vom Kartenstatus,
der bei der Speicherung zugeordnet wird. Statt des Begriffs „Kartennummer" wird häufig der Begriff
„Schlüssel" verwendet. Daher sind die Begriffe „Karte" und „Schlüssel" (z. B. „Karte anlegen" oder
„Schlüssel anlegen") in dieser Beschreibung gleichbedeutend. Die Liste der Karten (Schlüssel) mit
Statusangabe heißt „Datenbank des Zutrittskontrollsystems".
3. Um das Steuergerät Z-5R verwenden zu können, muss jeder neuen Proximity-Karte ein Status
zugewiesen werden (dieser bestimmt die Rechte des Karteninhabers). Der Kartenstatus wird im
Programmiermodus beim ersten Kontakt der Karte mit dem an das Steuergerät angeschlossenen
Lesegerät festgelegt. Soll der Kartenstatus geändert werden, muss die Karte zunächst aus dem
Speicher des Steuergeräts gelöscht und anschließend mit dem neuen Status wieder
abgespeichert werden. Bitte beachten Sie, dass eine Löschung der Master-Karte nur durch
vollständiges Löschen oder Überschreiben des gesamten Speichers des Steuergeräts möglich
ist, d. h. durch Löschen der Datenbank des Zutrittskontrollsystems.
Mögliche Statusvarianten:
- Master-Karte: nur für die Programmierung des Steuergeräts Z-5R, keine Zugangskarte.
- einfache Karte (Zugangskarte): für den Zutritt am Zugangspunkt (außer in der Betriebsart
„Sperrung").
- Sperrkarte: für den Zutritt am Zugangspunkt (auch in der Betriebsart „Sperrung") sowie zum Ein- und
Ausschalten der Betriebsart „Sperrung".
Sperrkarten öffnen das Schloss in dem Moment, in dem die Karte das Lesegerät verlässt.
4. Das Steuergerät Z-5R wird mit leerem Speicher geliefert. Für die Inbetriebnahme ist es zunächst
erforderlich, die Daten der Master-Karten zu speichern, mit deren Hilfe dann die Programmierung
des Steuergeräts erfolgt. Im folgenden wird die Speicherung der Kartendaten beschrieben.
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