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® unverzüglich mit thermofin in Kontakt zu treten. Die weitere Montage und/oder der Betrieb des Gerätes ist bis zur vollständigen Klärung des Sachverhaltes unzulässig. Für hieraus – durch Nichtbeachten – entstehende Schäden kann von Seiten thermofin ® keine ® Haftung übernommen werden. Des Weiteren behält sich thermofin vor, weitere etwaige Garantieansprüche an diesem Gerät zurückzuweisen, welche sich darauf zurückführen lassen.
2. Generation 1. ALLGEMEINE HINWEISE Die Bedienungsanleitung dient zur optimalen Handhabung und Parametrierung des TCS.2. Sie soll es dem Anwender ermöglichen, die zu regelnde Anlage nach ökologischen und ökonomischen Aspekten einzustellen und einen störungsfreien Einsatz zu gewährleisten.
Ohne einen entsprechend klassifizierten Schaltschrank dürfen Steuergeräte der Baureihe TCS nur in trockenen, wettergeschützten und fachgerecht klimatisierten Räumen betrieben werden. Schaltschränke der Firma thermofin® erfüllen alle wichtigen Kriterien für eine Aufstellung im Freien und ermöglichen deshalb auch einen störungsfreien Betrieb mit eingebautem TCS.
2. Generation Menüstruktur Startbildschirm ® Nach dem Einschalten der Steuerspannung erscheint im Display das thermofin -Logo mit Adresse des Stammsitzes in Heinsdorfergrund. Danach wird das installierte Programm mit folgendem Startbildschirm geladen: C) Logo / Hand B) Kreis 2*...
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Analog IN Grundgerät Analog IN 4 „Drehzahl Slave 2“ (Kapitel 4.3.3) Logo / Hand ® Im Normalbetrieb wird hier das thermofin -Logo angezeigt. Ist jedoch der Handbetrieb eines digitalen oder anlogen Ausgangs aktiviert, erscheint ein gelb hinterlegtes Handsymbol mit dem Hinweis, welcher Ausgang aktuell auf Handbedienung gestellt ist.
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CAN Erweiterung gelegt (siehe Kapitel D) „Belegung Analoge I/O Erweiterungen“). Luftfeuchte: ® Um die maximale Verdunstung genau zu berechnen, wird bei thermofin -Adiabatic-Pad-Geräten ein relativer Luftfeuchtesensor verbaut. Ist ein solches Gerät angewählt, wird die Luftfeuchte auch im Startbildschirm angezeigt. Es gibt folgende Möglichkeiten, einen Feuchtesensor im Programm anzuwählen:...
Durch mind. 5s langes Betätigen des Feldes „Auftragsnummer/Pos.“ (siehe Bild 13) öffnet sich folgendes Fenster (Bild 15), in dem die kundenspezifischen Auftragsdaten sowie die Seriennummer vom Controller TCS.2 eingetragen werden. Diese Funktion kann vom Kunde nicht genutzt werden (Hersteller-Passwort notwendig).
0 = AUS, 1 = EIN + 24 V DC an Klemme X7.1 (DI-1), siehe über Klemme * Kapitel 1.4 (Anschlussbild TCS.2) Die Art des Kommunikationsbusses wird in den Geräteeinstellungen GLT Bussystem eingestellt. Siehe auch Kapitel 0 „Mögliche...
1 = FK – Freie Kühlung / WR - Signalart: Wärmerückgewinnung + 24 V DC an Klemme X7.2 (DI-2), siehe über Klemme * Kapitel 1.4 (Anschlussbild TCS.2) Die Umschaltung des Sollwertes wird von der Außentemperatur gesteuert. über AT Die Umschaltschwellen werden im Hauptmenü...
0 = AUS, 1 = EIN + 24 V DC an Klemme X7.3 (DI-3), siehe über Klemme * Kapitel 1.4 (Anschlussbild TCS.2) Die Art des Kommunikationsbusses wird in den Geräteeinstellungen GLT Bussystem eingestellt. Siehe auch Kapitel 0 „Mögliche...
0 – 10 V Signal an Klemme X4.31 (AI-3) bzw. über Klemme X4.32 (AI-4) bei zweikreisigen Geräten, siehe 0 – 10 V Kapitel 1.4 (Anschlussbild TCS.2) 2 – 10 V Signal an Klemme X4.31 (AI-3) bzw. über Klemme X4.32 (AI-4) bei zweikreisigen Geräten, siehe 2 –...
0 – 10 V Signal an Klemme X4.31 (AI-3) bzw. über Klemme X4.32 (AI-4) bei zweikreisigen Geräten, siehe 0 – 10 V Kapitel 1.4 (Anschlussbild TCS.2) 2 – 10 V Signal an Klemme X4.31 (AI-3) bzw. über Klemme X4.32 (AI-4) bei zweikreisigen Geräten, siehe 2 –...
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TCS angeschlossenen Sensoren. 4 – 20 mA Signal an Klemme X4.31 (AI-3) bzw. X4.32 (AI-4) bei zweikreisigen Geräten, über Klemme siehe Kapitel 1.4 (Anschlussbild TCS.2) 4 – 20 mA mit Bei Signalverlust (< 4mA) wechselt die Notbetrieb Regelung in den autarken Betrieb bei Verwendung der am TCS angeschlossenen Sensoren.
Klemme X7.8 (DI-8), auswählbar in über Klemme Geräteeinstellungen Eingänge / Ausgänge „Digital IN Grundgerät“ siehe Kapitel 1.4 (Anschlussbild TCS.2) Die Art des Kommunikationsbusses wird in den Geräteeinstellungen GLT Bussystem eingestellt (siehe auch Kapitel 0 „Mögliche Einstellungen: Auswahlmöglichkeiten:...
+ 24 V DC an Klemme X7.7 (DI-7), auswählbar in Geräteeinstellungen Eingänge / Ausgänge über Klemme „Digital IN Grundgerät“ siehe auch Kapitel 1.4 (Anschlussbild TCS.2) Die Art des Kommunikationsbusses wird in den Geräteeinstellungen GLT Bussystem eingestellt [siehe auch Kapitel 0 „Mögliche...
über Klemme Digitalausgang X7.15 (DO-7) „Master OK“ Geräteeinstellungen Eingänge / Ausgänge „Digital OUT Grundgerät“ siehe auch Kapitel 1.4 (Anschlussbild TCS.2) Die Art des Kommunikationsbusses wird in den Geräteeinstellungen GLT Bussystem Auswahlmöglichkeiten: eingestellt [siehe auch Kapitel 0 „Mögliche...
+ 24 V DC an Klemme X7.5 (DI-5) „Drehrichtungsumkehr“ über Klemme Geräteeinstellungen Eingänge / Ausgänge „Digital IN Grundgerät“ siehe auch Kapitel 1.4 (Anschlussbild TCS.2) Die Art des Kommunikationsbusses wird in den Geräteeinstellungen GLT Bussystem eingestellt [siehe auch Kapitel 0 „Mögliche Einstellungen: Auswahlmöglichkeiten:...
+ 24 V DC an Klemme X7.5 (DI-7) oder X7.8 (DI-8), auswählbar in Geräteeinstellungen Eingänge / Ausgänge „Digital IN Grundgerät“ siehe auch Kapitel 1.4 (Anschlussbild TCS.2) Die Art des Kommunikationsbusses wird in den Geräteeinstellungen GLT Bussystem eingestellt [siehe auch Kapitel 0 „Mögliche...
+ 24 V DC an Klemme X7.2 (DI-2) über Anforderung Abtropf-/Vorkühlzeit: Klemme * + 24 V DC an Klemme X7.3 (DI-3) siehe Kapitel 1.4 (Anschlussbild TCS.2) Die Art des Kommunikationsbusses wird in den Geräteeinstellungen GLT Bussystem eingestellt [siehe auch Kapitel 0 „Mögliche Einstellungen:...
+ 24 V DC an Klemme X7.6 (DI-6) oder über Klemme + 24 V DC an Klemme X7.7 (DI-7) siehe Kapitel 1.4 (Anschlussbild TCS.2) Die Art des Kommunikationsbusses wird in den Geräteeinstellungen GLT Bussystem eingestellt [siehe auch Kapitel 0 „Mögliche Einstellungen: Auswahlmöglichkeiten:...
Aus * Funktion deaktiviert. Anforderung Standby: + 24 V DC an Klemme X7.5 (DI-5) über Klemme siehe Kapitel 1.4 (Anschlussbild TCS.2) Die Art des Kommunikationsbusses wird in den Geräteeinstellungen GLT Bussystem eingestellt [siehe auch Kapitel 0 „Mögliche Einstellungen:...
Baureihe TCS.2 – Seite: 55/310 ® thermofin control system 2. Generation Ansteuerung Wärmepumpenbetrieb Kreis 1/2 Dient zur Umschaltung des Wirksinnes des TCS.2 Regler von Kühlen auf Heizen. binär Signalart: 0 = AUS, 1 = EIN Aus * Funktion deaktiviert.
Anforderung Biozid extern: + 24 V DC an Klemme X7.5, X7.6, X7.7, X7.8 über Klemme (DI-5 bis DI-8) siehe Kapitel 1.4 (Anschlussbild TCS.2) Die Art des Kommunikationsbusses wird in den Geräteeinstellungen GLT Bussystem eingestellt [siehe auch Kapitel 0 „Mögliche...
Kreis 1 + 24 V DC an Klemme X7.5 (DI-5) über Klemme Kreis 2 + 24 V DC an Klemme X7.5 (DI-6) siehe Kapitel 1.4 (Anschlussbild TCS.2) Die Art des Kommunikationsbusses wird in den Geräteeinstellungen GLT Bussystem eingestellt [siehe auch Kapitel 0 „Mögliche...
Anforderung Glykol OK extern: + 24 V DC an Klemme X7.5, X7.6, X7.7, X7.8 über Klemme (DI-5 bis DI-8) siehe Kapitel 1.4 (Anschlussbild TCS.2) Auswahlmöglichkeiten: Das TCS fungiert als Überwachungseinheit für Glykol Leckagen. Am Grundgerät bzw. I/O intern...
-Adiabatic-Pad-Kühler oder ® thermofin -Hybridkühler) sind die digitalen und analogen I/O´s des TCS.2 Grundgerätes nicht ausreichend. Sie werden dann mit externen I/O Baugruppen über CAN-Bus erweitert. Nach dem Laden der Werkseinstellungen werden diese automatisch an- bzw. abgewählt. Je nach Bedarf und Wärmeübertrager-System kann diese Voreinstellung im folgenden Menü...
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„Nassbetrieb“ – siehe Kapitel 5.8.1„Nass“ ). Korrekturwerte Erweiterungen Ähnlich, wie bei den Analogeingängen am Grundgerät TCS.2, (siehe Kapitel 4.3.3 „Analog IN Grundgerät“) können für die Eingänge einer analogen Erweiterung Korrekturwerte eingegeben werden. Durch das Betätigen des Feldes „Korrekturwerte“ (siehe Bild 27) gelangt der Anwender in folgende Übersicht:...
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Kältemittel hier hinterlegt und es wird es ausgewählt, so erfolgen alle Anzeigen in °C. Der Istwert ist dann die Verflüssigungstemperatur. Druckmessbereich ® Der Standarddruckmessbereich liegt bei thermofin -Drucksensoren bei 0-40 bar Relativdruck. Sollten Sie andere Drucksensoren einsetzen, so muss der Druckmessbereich des TCS auf den verwendeten Drucksensor angepasst werden. Es sind jedoch nur Drucksensoren einsetzbar, deren Ausgangssignal ein normiertes 4…20 mA Signal ist und deren Nullpunkt sich bei 0 bar Relativdruck...
Eine zweite Möglichkeit (bei nicht vorhandener Buskommunikation mit den Ventilatoren) ist eine Drehzahlausgabe für zwei Schwachlast-Gerätestufen über die beiden Analogausgänge des Grundgeräts TCS.2. Folgende Schritte sind notwendig, um diese Funktion zu aktivieren: 1. Eine Art der Ansteuerung wählen (Geräteeinstellungen -> Ansteuerung (siehe Kapitel 4.2.10 „Ansteuerung Schwachlastregelung“).
Das vereiste Lamellenpaket (Wärmeaustauscher) wird mit Heizstäben elektrisch abgetaut. Werkseinstellung: Umluftabtauung Wannen-Heizstäbe Anzahl Wannen-Heizstäbe im Isolier- bzw. Penthousekühler, die vom TCS.2 überwacht, angesteuert und geregelt werden. Pro Wannen-Heizstab erfolgt eine Wannen-Temperaturmessung. Editierbar von … bis: 0 … 4 Wannen-Heizstäbe Werkseinstellung: 2 Wannen-Heizstäbe...
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Ein Sicherheitsthermostat, welches im Lamellenwärmeübertrager installiert ist, schützt diesen vor unzulässig hohen Temperaturen und Folgeschäden innerhalb des Kühlers. Hier die Abfrage, ob ein solches Thermostat im Block installiert und über das TCS.2 ausgewertet wird. Nach Aktivierung wird automatisch der Eingang DI-95 auf dem CAN Modul 12 belegt.
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Block Sicherheitsthermostat ausgelöst Raumfühler Anzeige, ob ein Temperaturfühler im zu kühlendem Raum installiert und am TCS.2 angeschlossen Angewählt wird der Raumfühler am Grundgerät AI-1. Siehe auch Kapitel 4.3.3 Analog IN Grundgerät. Anzahl Jalousieklappen Anzahl der Jalousieklappen, die vom TCS.2 angesteuert und überwacht werden.
E / A (Eingänge / Ausgänge) - Anzeige / Hand In diesem Untermenü findet der Anwender alle digitalen, sowie analogen Ein- und Ausgänge des Grundgeräts (TCS.2) und der CAN-Erweiterungen. Nach der Auswahl der Kategorie wird der momentane Zustand angezeigt. Die Ausgänge können auf „Handbedienung“ umgestellt und betätigt werden.
Untermenü, in dem der Handbetrieb aktiviert wurde (siehe Bild 60). Analog IN Grundgerät Bild 61 Übersicht und Zustandsanzeige der vier analogen Eingänge am Grundgerät TCS.2. Die Zuweisung der jeweiligen Funktion kann in den Geräteeinstellungen -> EIN-/AUSGÄNGE angepasst werden (siehe auch Kapitel 4.3.3 „Analog IN Grundgerät“).
2. Generation Bild 62 Übersicht Zustandsanzeige zwei analogen Ausgänge am Grundgerät TCS.2. Die Zuweisung der jeweiligen Funktion kann in den Geräteeinstellungen -> EIN-/AUSGÄNGE angepasst werden (siehe auch Kapitel 4.3.4 „Analog OUT Grundgerät“). Eine Handbedienung der Analogausgänge im Grundgerät ist an dieser Stelle nicht möglich.
-Adiabatic-Pad-Kühler oder ® thermofin -Hybridkühler) sind die digitalen und analogen I/O´s des TCS.2 Grundgerät nicht ausreichend. Sie werden dann mit externen I/O Baugruppen über CAN-Bus erweitert. Je nach Bedarf und Wärmeübertrager-System werden diese in den Geräteeinstellungen (siehe Kapitel 4.3.5 „IN / OUT Erweiterungen“...
Menü „Alarme“ kann nur angewählt werden, wenn die verbauten Diese Funktion Ventilatoren über MODBUS angesteuert werden und aktuell eine Ventilator- Störung anliegt. Nur dann meldet die Elektronik alle Details der folgenden Fenster an das TCS.2 zurück. Bild 74 Dieses Fenster dient einer allgemeinen Übersicht der Ventilator Betriebsdaten.
Sollwertschiebung Oftmals ist es vom Betreiber gewünscht, den Verflüssigungsdruck bzw. die Austrittstemperatur den bestimmten Betriebsbedingungen anzupassen. Das TCS.2 bietet drei Möglichkeiten zur Ansteuerung. Nachfolgend werden diese ausführlich beschrieben. Die Auswahl erfolgt in den Geräteeinstellungen -> Ansteuerung (siehe Kapitel 4.2.4 „Ansteuerung Sollwertschieb“).
Diese Funktion ermöglicht das Umschalten zwischen zwei fest eingestellten Sollwerten für den Regler. Das TCS.2 bietet dafür drei Möglichkeiten der Ansteuerung. Je nachdem, ob als Wärmesystem ein Verflüssiger (wie hier im Bild 89 zu sehen) oder ein Rückkühler gewählt wurde, ist eine Umschaltung von NK –...
2. Generation Regelparameter ® Bei Bedarf können die Parameter des thermofin -PI-Reglers angepasst werden. Zusätzlich zum bestehenden Sollwert (siehe Kapitel 5.7 „Sollwerte“), auf den die Anlage ausgeregelt werden soll, sind noch zwei weitere wichtige Parameter erforderlich. Es handelt sich hierbei um den Proportionalfaktor „Kp“...
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Seite: 161/310 ® thermofin control system 2. Generation ① Wannen-Heizstäbe Statusanzeige der Wannen-Heizstäbe im Isolier- bzw. Penthousekühler, die vom TCS.2 überwacht, angesteuert und geregelt werden. Weißer Hintergrund ausgeschaltet Grüner Hintergrund eingeschaltet ② Wannenheizungen Statusanzeige der Wannen-Heizstufen, die vom TCS.2 angesteuert werden.
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(siehe auch Kapitel 10.4 „Anpassungen im Hauptmenü Zusatzfunktionen Isolierkühler“). Ist dies der Fall, kann hier für jeden Heizstab/Heizstabgruppen(n) eine Stromschwelle eingestellt werden. Wird diese überschritten, generiert das TCS.2 eine Fehlermeldung. Editierbar von … bis: 0,0 … 15,0 A...
Standardmäßig dient die Schnittstelle X11 zum Aufspielen von Programmen, Updates oder zur ® Kommunikation mit dem thermofin -WEB-Terminal. Je nach freigeschalteter Lizenz im TCS.2 dient der RJ45 Port (X11) ebenfalls als Schnittstelle für folgende IP-basierte Bussysteme: Ethernet-IP (Standard) Modbus-TCP ...
Nach derlei Vorfällen sollte erst die Pufferbatterie ersetzt werden, siehe dazu im Gerätehandbuch Kapitel 6.1.2 „Austausch der Pufferbatterie“ und danach kann der Anwender bei eingeschaltetem TCS.2 die Uhrzeit und das Datum auf den aktuellen Wert einstellen. Bild 107 Sprung nach...
Im Falle einer Abschaffung der Zeitumstellung in Deutschland muss normalerweise ein neues Laufzeitsystem auf das TCS.2 aufgespielt werden. Um diesen Aufwand zu umgehen kann beispielsweise die Zeitzone „Africa/Tunis“ angewählt werden. In Tunesien wurde die Zeitumstellung 2008 abgeschafft und hat somit ganzjährig die mitteleuropäische Zeit (MEZ).
Seite: 173/310 ® thermofin control system 2. Generation BESPRÜHTE GERÄTE Das thermofin®-Sprühsystem an Verflüssigern bzw. Rückkühlern dient zur Spitzenlastabdeckung bei hohen Umgebungstemperaturen. Im folgenden Kapitel werden alle dafür notwendigen Einstellungen am TCS.2 erläutert. Anpassungen in: Geräteeinstellungen Zusatzfunktionen Nasseinstellungen Besprühung...
2. Generation Hauptwasserventil Anwahl eines Kugelhahns mit Stellantrieb in der Wasserzuleitung, der vom TCS.2 angesteuert und überwacht werden soll. Für dieses gelten folgende Anforderungen: Installation in einer möglichst kurzen Stichleitung um Stagnation auszuschließen bei Anschluss im Trinkwassernetz müssen die entsprechenden Normen eingehalten...
Baureihe TCS.2 – Seite: 175/310 ® thermofin control system 2. Generation Besprühventile (BSV) Auswahl, wie viele Kugelhahne mit Stellantrieb als Besprühstufen vom TCS.2 angesteuert und überwacht werden sollen. Editierbar von … bis: 1 … 4 Besprühventile Werkseinstellung: 4 Besprühventile Bei nur einem verwendeten Besprühventil kann dieses gleichzeitig als Hauptwasserventil genutzt werden [siehe Kapitel 6.1.5 „Besprühventil (BSV 1) als Hauptwasserventil“].
Nassbetrieb Hygieneschaltung editierbar (siehe auch Kapitel 6.4.6 „Hygieneschaltung“). Vorlagebehälter Nach Aktivierung der Funktion Vorlagebehälter wird der Füllstand eines Wasserspeichers für das Besprühsystem über das TCS.2 überwacht. Folgende I/O´s werden zur Ein- und Ausgabe verwendet: Digitaleingang DI-6, DI-7 oder DI-8 [„RM (Rückmeldung) Vorlagebehälter“] Nach Aktivierung dieser Funktion muss der Eingang „true“...
Druckerhöhung Nach Aktivierung der Funktion Druckerhöhung wird die Pumpe/n für das Besprühsystem über das TCS.2 überwacht. Folgende I/O´s werden zur Ein- und Ausgabe verwendet: Digitaleingang DI-8 [„RM (Rückmeldung) Druckerhöhung“] Nach Aktivierung dieser Funktion muss der Eingang „true“ sein, ansonsten gibt das TCS eine Störmeldung „S07 Störung Druckerhöhung“...
Frischwasserzähler Nach Aktivierung der Funktion Frischwasserzähler werden die Impulse am entsprechenden Digitaleingang gezählt (1 Imp./Liter) und die verbrauchte Wassermenge vom TCS.2 in Liter und m³ angezeigt (siehe auch Kapitel 5.4 „Zähler“). Folgende Eingänge werden verwendet: Digitaleingang DI-6 oder DI-7 („Frischwasserzähler“) Siehe auch Kapitel 4.3.1 „Digital IN Grundgerät“.
2. Generation Hygieneschaltung Die Hygieneschaltung soll Legionellenbildung und Stagnation in der Zuleitung des thermofin®- Sprühsystems vermeiden. Sobald die Adiabatik abgeschaltet ist beginnt ein Zähler die Wartezeit zu erfassen. Ist die eingestellte Zeit erreicht, öffnet sich das Entleerungsventil und die gesamte Wasserleitung bis zum Hauptwasserventil wird entleert.
Die Kühlmatte saugt sich dabei mit Wasser voll. Im Luftstrom verdunstet ein Teil des Wassers und kühlt die Eintrittsluft ab. Das TCS.2 berechnet hierbei die Abkühlung der Luft und die benötigte Wassermenge. Über ein Regelventil mit Durchflussmengenmesser wird dem Gerät stets der aktuell benötigte Wasserstrom zugeführt.
Baureihe TCS.2 – Seite: 194/310 ® thermofin control system 2. Generation Regelventile (RV) Auswahl, wie viele Regelventile zur Mattenbenetzung vom TCS.2 angesteuert und überwacht werden sollen. Editierbar von … bis: 1 … 2 Regelventile Werkseinstellung: 2 Regelventile Bei nur einem verwendeten Regelventil kann dieses gleichzeitig als Hauptwasserventil genutzt werden [siehe Kapitel 7.1.2 „Regelventil (RV 1) als Hauptwasserventil“].
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Abkühlung der Luft bewirkt, wird in diesem Kriterium nicht abgefragt. Anhand der möglichen Vorkühlung der Luft. Diese berechnet das TCS.2 anhand der Außentemperatur, dem Luftdruck, der relativen Luftfeuchte und des aktuellen Volumenstroms. Somit wird beispielsweise bei einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit die Adiabatik erst relativ spät oder gar nicht zugeschaltet, da diese kaum oder gar keine...
Bild 139 8.1.7 8.1.10 8.1.8 8.1.11 8.1.9 Besprühpumpe Auswahl, wie viele Besprühpumpen zur Benetzung des Wärmeübertragers vom TCS.2 angesteuert und überwacht werden sollen. Editierbar von … bis: 1 … 2 Besprühpumpen Werkseinstellung: 1 Besprühpumpe Frischwasserventil Auswahl, ob ein Frischwasserventil zur automatischen Nachspeisung des Umlaufbeckens vom TCS.2 angesteuert und überwacht werden soll.
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„Ansprechzeit Strömungswächter“ [siehe dazu Kapitel 8.2.1 „Besprühpumpe]. Folgende Schritte sind notwendig, um die Funktion der Besprühpumpe (bzw. die Durchströmung der dazugehörigen Leitung) im TCS.2 zu überwachen: Einen geeigneten Strömungswächter installieren mit folgendem Ausgangssignal: + 24 V DC am Ausgang ≙ Leitung durchströmt 0 V DC am Ausgang ≙...
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Nach Aktivierung wird hier angezeigt, dass für den Betrieb der Besprühpumpe nicht genügend Wasser vorhanden ist. Folgende Schritte sind notwendig, um den Wasserstand im TCS.2 zu überwachen und somit Schäden an der Besprühpumpe zu vermeiden: Einen geeigneten Sensor bzw. Schwimmerschalter installieren mit folgendem Ausgangssignal: + 24 V DC am Ausgang ≙...
9.1.10 9.1.19 9.1.11 9.1.12 9.1.13 9.1.14 Benetzungspumpe/n Auswahl, wie viele Benetzungspumpen für den Wasserkreislauf vom TCS.2 angesteuert und überwacht werden sollen. Editierbar von … bis: 1 … 2 Benetzungspumpen Werkseinstellung: 1 Benetzungspumpe Frischwasserventil Auswahl, ob ein Frischwasserventil zur automatischen Nachspeisung des Umlaufbeckens vom TCS.2 angesteuert und überwacht werden soll.
Haken – Symbol übernommen werden. Werkseinstellung: 3829 UVC Lampen Auswahl, wie viele UVC Lampen zur Entkeimung des Umlaufwassers vom TCS.2 angesteuert und überwacht werden sollen. Editierbar von … bis: 0 … 2 UVC - Lampen (Gruppen) Werkseinstellung: 0 UVC - Lampen...
Seite: 227/310 ® thermofin control system 2. Generation Biozid-Dosierung Auswahl, ob eine Biozid-Impfung vom TCS.2 angesteuert und überwacht werden soll. Editierbar von … bis: EIN / AUS Werkseinstellung: Leitwertsonden Auswahl, ob eine Leitwertsonde vom TCS.2 ausgewertet und überwacht werden soll.
Editierbar von … bis: EIN / AUS Werkseinstellung: Füllstandsonde Nach Aktivierung dieser Funktion wird der Füllstand über eine Sonde vom TCS.2 ausgewertet und überwacht. Weitere einstellbare Grundparameter zur Füllstandsonde siehe Kapitel 8.1.5 „Wasserumlauf-Einstellungen“. Editierbar von … bis: EIN / AUS...
Baureihe TCS.2 – Seite: 229/310 ® thermofin control system 2. Generation Einstiegstür Nach Aktivierung dieser Funktion wird der Zustand einer Einstiegstür vom TCS.2 ausgewertet und überwacht. Editierbar von … bis: EIN / AUS Werkseinstellung: Max. Betriebsstunden UVC Lampen Lebensdauer der UVC - Leuchtmittel laut Hersteller.
Tür links und rechts Tür hinten links und rechts Werkseinstellung: Tür rechts Wannen-Heizstäbe Anzahl Wannen-Heizstäbe im Isolier- bzw. Penthousekühler, die vom TCS.2 überwacht, angesteuert und geregelt werden. Pro Wannen-Heizstab erfolgt eine Wannen-Temperaturmessung. Editierbar von … bis: 0 … 4 Wannen-Heizstäbe Werkseinstellung: 2 Wannen-Heizstäbe...
Ein Sicherheitsthermostat, welches im Lamellenwärmeübertrager installiert ist, schützt diesen vor unzulässig hohen Temperaturen und Folgeschäden innerhalb der Kühlzelle. Hier die Abfrage, ob ein solches Thermostat im Block installiert und über das TCS.2 ausgewertet wird. Nach Aktivierung wird automatisch der Eingang DI-95 auf dem CAN Modul 12 belegt.
Klappen-Startzeit Sekunden Einstellbares Zeitfenster vom Start der Klappe aus Endlage bis zum Verlassen des Endschalters. Wird diese Zeit überschritten, generiert das TCS.2 eine Fehlermeldung (… kein Start …, K11, K12, K13, K14). Siehe auch Kapitel 12.5 Klappen Meldungen – Fehlercode K….
Angewählt wird der Raumfühler am Grundgerät AI-1. Siehe auch Kapitel 4.3.3 Analog IN Grundgerät. Zellenfühler Anzeige, ob ein Temperaturfühler in der Zelle installiert und am TCS.2 angeschlossen ist. Angewählt wird der Zellenfühler am Grundgerät AI-4. Siehe auch Kapitel 4.3.3 Analog IN Grundgerät.
Um Schäden an den Klappen eines Isolierkühlers zu vermeiden, muss sichergestellt sein, dass die Ventilatoren stillstehen, während die Klappen auf oder zu fahren. Da die Ventilatoren manchmal auch direkt - und nicht über das TCS.2 angesteuert werden, muss diese Information von extern an das TCS.2 weitergegeben werden. Dafür gibt es folgende drei Möglichkeiten: Intern (Ventilatoren werden über das TCS angesteuert) ...
Stromschwelle (Abschaltschwelle) hinterlegt werden. Das Erreichen dieses Stromes definiert das TCS.2 als Endanschlag. Je höher die Schwelle eingestellt wird, desto größer ist der Anpressdruck an die jeweilige Endlage. Dieser Wert ist Abhängig von der Größe und dem Gewicht der jeweiligen Klappe.
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Seite: 267/310 ® thermofin control system 2. Generation ① Wannen-Heizstäbe Statusanzeige der Wannen-Heizstäbe im Isolier- bzw. Penthousekühler, die vom TCS.2 überwacht, angesteuert und geregelt werden. Weißer Hintergrund ausgeschaltet Grüner Hintergrund eingeschaltet ② Wannenheizungen Statusanzeige der Wannen-Heizstufen, die vom TCS.2 angesteuert werden.
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(siehe auch Kapitel 10.4 „Anpassungen im Hauptmenü Zusatzfunktionen Isolierkühler“). Ist dies der Fall, kann hier für jeden Heizstab/Heizstabgruppen(n) eine Stromschwelle eingestellt werden. Wird diese überschritten, generiert das TCS.2 eine Fehlermeldung. Editierbar von … bis: 0,0 … 15,0 A...
Anpassungen in den Geräteeinstellungen Funktion Kühlturmmanager aktivieren Bild 189 Bild 188 Diese Einstellung erfordert das Hersteller Passwort. Bitte thermofin GmbH Germany kontaktieren. Bild 190 In der Auswahl vom Wärmesystem wird festgelegt, ob das TCS als Kühlturmmanager fungiert (mehrere Slave Geräte ansteuert) oder standardmäßig die Steuerung und Regelung für ein Gerät und dessen Ventilatoren übernimmt.
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Netzunter- - Netzspannung zu niedrig - die angelegte Netzspannung prüfen spannung - Verdrahtung vom Kommunikationsbus Kommunika- prüfen - keine Kommunikation zwischen TCS.2 tion - Klemmstellen prüfen und Ventilator möglich unterbrochen - Spannungsversorgung des Ventilators prüfen - Sammelstörmeldung eines Slave Gerätes, - Verdrahtung vom Bus prüfen...
Bedarfsfalle beim Hersteller der Steuerung die aktuelle Version an. Die Steuerung wird stets auf dem neuesten Stand gehalten. Das betrifft die Hardware sowie auch die Software. Das TCS.2 wird kontinuierlich um neue Funktionen erweitert. Der Hersteller behält sich jederzeit vor, die Soft- und Hardware den technischen Notwendigkeiten anzupassen.