Herunterladen Inhalt Inhalt Diese Seite drucken
Betriebsanleitung für Sperrflüssigkeitsbehälter BSSC und
PSSC zur Versorgung von Chesterton Gleitringdichtungen

Inhaltsverzeichnis

1.
Zeichenerklärung ........................................................................................................................ 2
2.
Sicherheitshinweise .................................................................................................................... 2
3.
Risiko ........................................................................................................................................... 3
4.
Behälter mit CE Kennzeichnung ................................................................................................. 3
5.
Verwendung und Einsatz ............................................................................................................ 4
6.
Komponenten, Transport und Lagerung ..................................................................................... 4
7.
Auslegung und Funktion ............................................................................................................. 5
8.
Fahrweise .................................................................................................................................... 6
9.
Montage ...................................................................................................................................... 7
10.
Inbetriebnahme ........................................................................................................................... 9
11.
Außerbetriebnahme .................................................................................................................. 12
12.
Wartung und Entsorgung .......................................................................................................... 13
13.
Leckagen ................................................................................................................................... 14
14.
ATEX ......................................................................................................................................... 14
15.
Liste Komponenten ................................................................................................................... 15
16.
Positionsübersicht BSS/C ......................................................................................................... 16
17.
Positionsübersicht PSS/C ......................................................................................................... 17
Chesterton International GmbH
Am Lenzenfleck 23
85737 Ismaning
Germany
ISO 9001:2000 ZERTIFIZIERT
BETRIEBSANLEITUNG
Revision B
9/2014
Inhaltsverzeichnis
loading

Inhaltszusammenfassung für Chesterton BSSC

  • Seite 1: Inhaltsverzeichnis

    ISO 9001:2000 ZERTIFIZIERT BETRIEBSANLEITUNG Betriebsanleitung für Sperrflüssigkeitsbehälter BSSC und PSSC zur Versorgung von Chesterton Gleitringdichtungen Inhaltsverzeichnis Zeichenerklärung ........................2 Sicherheitshinweise ........................2 Risiko ............................3 Behälter mit CE Kennzeichnung ....................3 Verwendung und Einsatz ......................4 Komponenten, Transport und Lagerung ..................4 Auslegung und Funktion ......................
  • Seite 2: Zeichenerklärung

    BETRIEBSANLEITUNG 1. Zeichenerklärung Folgende Symbole finden Sie bei allen Arbeitssicherheits-Hinweisen in dieser Betriebsanleitung, bei denen Gefahr für Leib und Leben von Personen besteht. Beachten Sie diese Hinweise und verhalten Sie sich in diesen Fällen besonders vorsichtig. Geben Sie alle Arbeitssicherheitshinweise auch an andere Benutzer weiter.
  • Seite 3: Risiko

    BETRIEBSANLEITUNG 3. Risiko Arbeiten dürfen nur unter Anwendung geeigneter Personenschutzmaßnahmen (z.B. Atemschutzgerät, Schutzkleidung o. A.) durchgeführt werden. Im Behälter besteht die Gefahr explosionsfähiger Atmosphäre. Es sind entsprechende Maßnahmen, die eine Funkenbildung verhindern, zu ergreifen. Arbeiten in diesem Bereich dürfen nur durch Fachpersonal entsprechend den jeweiligen geltenden Sicherheitsrichtlinien durchgeführt werden.
  • Seite 4: Verwendung Und Einsatz

    BETRIEBSANLEITUNG Behälter Fabrik-Nr. Zeichnungsnr Werkstoff Prüfdatum Baujahr Produktgr. Behälterraum Kühlschlange Höchstfüllm. Volumen Max Druck Max Druck Max. Temp Max. Temp Prüfdruck Prüfdruck 5. Verwendung und Einsatz Der Sperrflüssigkeitsbehälter ist ausschließlich zur Erfüllung der im, „Technisches Datenblatt“, spezifizierten Aufgaben bestimmt. Eine andere oder darüber hinausgehende Benutzung gilt als nicht bestimmungsgemäß.
  • Seite 5: Auslegung Und Funktion

    BETRIEBSANLEITUNG Beschreibung des Sperrdruckbehälters Der Sperrflüssigkeitsbehälter ist gemäß der beigefügten Zeichnung ausgeführt. Am Behälter sind Anschlüsse vorgesehen, über die kontrolliert, und ggf. auch gereinigt werden kann. gegebenenfalls ist eine Anschlussmuffe für einen Niveauschalter vorgesehen. Zerlegungsgrad Sperrdrucksysteme werden in kompletten Einheiten geliefert. Sperrflüssigkeit ist nicht eingefüllt und Bestandteil der Lieferung.
  • Seite 6: Fahrweise

    BETRIEBSANLEITUNG 8. Fahrweise nach PLAN 52 im Betrieb mit druckloser Vorlage (Vorlagebehälter) a) im Thermosiphonprinzip b) mit Zwangsumwälzung (Umwälzpumpe, Fördergewinde) Sinnbild Norm DIN EN ISO 21049 Plan 52 • Druckbeaufschlagung nicht notwendig, GLRD arbeitet Tandemprinzip. Vorlageflüssigkeit (Quench) unter atmosphärischen Druck. •...
  • Seite 7: Montage

    BETRIEBSANLEITUNG Sinnbild Norm DIN EN ISO 21049 Plan 53 • Für Gasleitung: Stickstoff am Anschluss "N2" anschließen! • Druckregulierung einen rücksteuerbaren Druckminderer einbauen. Druckminderer ein Rückschlagventil vorsehen. • Sperrdruck konstant min. 1 bar über maximalen möglichen Druck an der GLRD einstellen. Die auftretenden Druckschwankungen müssen hierfür mit berücksichtigt werden.
  • Seite 8 BETRIEBSANLEITUNG Schutzmaßnahmen vorhanden sind. Erdung, Nullung, Trenntrafo, Fehlerstrom- oder Fehlerspannungsschutzschalter müssen den Vorschriften des zuständigen Elektrizitätswerkes entsprechen. Die in den Technischen Daten angegebene Spannung muss der vorhandenen Netzspannung entsprechen. Stellen Sie sicher, dass die elektrischen Steckverbindungen im überflutungssicheren Bereich liegen bzw.
  • Seite 9: Inbetriebnahme

    Wiederinbetriebnahme nach Demontage z.B. zu Wartungs- oder Reinigungszwecken, sind grundsätzlich neue Dichtungen zu verwenden. PSSC/Plan 53 und BSSC/Plan 52 1. Installieren Sie das System an einem geeigneten Ort, frei von Vibrationen und nicht mehr als 2m über und 1m seitlich von der Gleitringdichtung entfernt. Wenn Ihr Behälter über eine Kühlschlange verfügt, siehe Tabelle 1 für weitere Informationen zur Inbetriebnahme.
  • Seite 10 BETRIEBSANLEITUNG PSS/Plan 53A 6. Schließen Sie die Gasversorgung bei unterbrochener Gaszufuhr (nur inerte Gase) am Rückschlagventil (9) vor dem Druckregler (8) an (der Druckregler hat einen max. Einlassdruck von 25 bar und einen max. Auslassdruck von 16 bar). 7. Schließen Sie den Druckregler durch Drehen der Kappe im Uhrzeigersinn. Einstellen des Systembetriebsdrucks 8.
  • Seite 11 BETRIEBSANLEITUNG Installationsschema BSSC/Plan 52 11/17...
  • Seite 12: Außerbetriebnahme

    BETRIEBSANLEITUNG Installationsschema PSSC/Plan 53A 11. Außerbetriebnahme Vor dem Abschalten der Umwälzpumpe ist sicherzustellen, dass die Beheizung des Behälters durch Abschalten der Zufuhr gestoppt wird. Es ist auf eine genügend lange Nachlaufzeit der Pumpe zu achten, da es auf Grund der heißen Wandmaterialien zum Nachheizen kommen kann und somit die Gefahr der Dampfblasenbildung und der Zerstörung des Apparats besteht! Absperrventile sind zur Vermeidung von Druckstößen grundsätzlich langsam zu öffnen und zu schließen.
  • Seite 13: Wartung Und Entsorgung

    BETRIEBSANLEITUNG Medium entsprechend den gültigen Vorschriften und Gefahrenhinweisen auffangen und gegebenenfalls entsorgen. Den Wärmetauscher vollständig entleeren. Achtung: Bei Öffnen unter Druck stehender Bauteile besteht die Gefahr des Wegschleuderns der Verschlussschraube und bei erhöhter Temperatur Verbrennungsgefahr. 12. Wartung und Entsorgung Standarts, Normen und lokale Regelungen sollten eingehalten werden Richtig installierte und betriebene Sperrflüssigkeitsanlagen benötigen praktisch keine Wartung.
  • Seite 14: Leckagen

    BETRIEBSANLEITUNG Reparaturen Reparaturen nur durch Fachpersonal ausführen lassen. Original Ersatzteile verwenden. Schweißen am Behälter oder eine andere Erwärmung des Behälters sowie alle Arbeiten, die eine Minderung der Wanddicke zur Folge haben, sind unzulässig. Entsorgung Für eine fachgerechte Entsorgung empfiehlt sich folgende Vorgehensweise: Sperrflüssigkeitsanlage außer Betrieb nehmen.
  • Seite 15: Liste Komponenten

    BETRIEBSANLEITUNG 15. Liste Komponenten Item Number Beschreibung Behälter Schauglas Typenschild Befestigungskonsole STS-100047 Entleerungsventil Rp 1/2" STS-100047 Entlüftungsventil Rp 1/2“ STS-100103 Sicherheitsventil TÜV STS-100098 N2 Druckregler mit Manometer STS-100102 Rückschlagventil N2 Rp 1/2“ Gerade Steckverschraubung f. 12mm Schlauch R1/2 Winkel Steckverschraubung f. 12mm Schlauch R1/2” PA-Schlauch Dia.
  • Seite 16: Positionsübersicht Bss/C

    BETRIEBSANLEITUNG 16. Positionsübersicht BSS/C Plan 52 mit Kühlschlange Plan 52 with Cooling Coil Pos. / Description Pos. / Beschreibung 1 Seal Tank 1 Behälter 2 Sight Glass 2 Schauglas 3 Name Plate 3 Typenschild 4 Fixture 4 Befestigungskonsole 5 Drain Valve Rp 1/2" 5 Entleerungsventil Rp 1/2"...
  • Seite 17: Positionsübersicht Pss/C

    BETRIEBSANLEITUNG 17. Positionsübersicht PSS/C Plan 53A mit Kühlschlange Plan 53A with Cooling Coil Pos. / Beschreibung Pos. / Description 1 Behälter 1 Seal Tank 2 Schauglas 2 Sight Glass 3 Typenschild 3 Name Plate 4 Befestigungskonsole 4 Fixture 5 Entleerungsventil Rp 1/2" 5 Drain Valve Rp 1/2"...

Diese Anleitung auch für:

Pssc

Inhaltsverzeichnis