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Anschluss Am Sx-Bus; Nachleuchten Der Signallampen; Dunkeltastung Für Vorsignale; Zugbeeinflussung Über Relais - Mut Sam 1 Bedienungsanleitung

Für das selectrix - system
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Für jeden der 16 Ausgänge des Signalmoduls ist eine freie Bestückposition für einen Kondensator auf der Platine
vorgesehen, wodurch es möglich wird, ein Nachleuchten der einzelnen Signallampen zu simulieren.
Die Einstellung der Parameter des SAM1 (Adressen, Signaltypen, die verschiedenen Signalbilder der zwei
benutzerdefinierten Signale) erfolgt über den SX-Bus z.B. über den Schaltmodus der Zentrale MC2004 oder
komfortabler über das optional erhältliche Windows - Programm, mit dem alle Einstellungen über einen PC zu
bewerkstelligen sind.
Die Spannungsversorgung der Elektronik des SAM1 erfolgt über den SX-Bus. Die angeschlossenen Signale müssen
über eine eigene Spannungsversorgung betrieben werden.
2
Anschluss
Für den Anschluss von maximal acht Lichtsignalen stehen 16 Klemmen zum Anschluss der einzelnen Lampen /
LED's, vier Klemmen für die Dunkeltastung der ersten vier Signale, eine Klemme für Masse und drei Klemmen für
den gemeinsamen Pluspol der Signale zur Verfügung. Für den Anschluss an den SX-Bus steht eine DIN-Buchse
sowie eine Steckerleiste nach MÜT-Norm zur Verfügung.
2.1

Anschluss am SX-Bus

Das SAM1 wird über die Buchse X3 oder die Steckerleiste X4 an den SX-Bus angeschlossen. Beide Anschlüsse
sind intern miteinander verbunden und können dazu verwendet werden, weitere Module anzuschließen oder den SX-
Bus zu verteilen.
2.2
Spannungsversorgung der angeschlossenen Lichtsignale
Der grundsätzliche Anschluss einer Spannungsversorgung ist aus Bild 1 zu ersehen. Die verwendete
Betriebsspannung kann zwischen 5V= und maximal 24V= liegen. Beachten Sie aber auf jeden Fall auch die Angaben
des Signalherstellers bezüglich der Spannungsversorgung.
Wird für die Versorgung der Lichtsignale eine Wechselspannungsquelle verwendet, dann sollte ein kompletter
Brückengleichrichter zwischen Wechselspannungsnetzteil und SAM1 gesetzt werden.
2.3
Anschluss der anzusteuernden Lichtsignale
An den Klemmen X1/1 bis X1/16 werden die einzelnen Ansteuerleitungen für die Lampen / LED's in den
Lichtsignalen der Reihe nach angeschlossen. Jedes einzelne Lichtsignal belegt abhängig vom ausgewählten Typ
unterschiedlich viele Anschlussklemmen. Die Anschlussreihenfolge der einzelnen Leitungen jedes Signals ist
abhängig vom ausgewählten Typ. Das erste definierte Signal belegt die Klemmen ab 1, das zweite Signal belegt die
nächsten freien Klemmen u.s.w. bis alle definierten Signale angeschlossen oder alle Klemmen belegt sind. Bei
Lichtsignalen mit Leuchtdioden (LED) als Leuchtmittel müssen die entsprechenden Vorwiderstände verwendet
werden.
2.4

Nachleuchten der Signallampen

Für jeden der 16 Ausgänge des SAM1 ist eine Bestückposition für einen Kondensator auf der Platine vorgesehen,
wodurch es möglich wird, ein Nachleuchten der Signallampen zu simulieren. Verwendet werden sollten hier
Elektrolytkondensatoren oder Tantalkondensatoren mit 1μF bis 10μF Kapazität und einer Spannungsfestigkeit von
mindestens 6.3V. Je größer die Kapazität des Kondensators ist, um so länger leuchtet die entsprechende Lampe
nach. Die richtige Polung der Kondensatoren beim Einlöten ist unbedingt zu beachten: der Minuspol des
Kondensators (meistens mit einem Punkt oder Strich gekennzeichnet) muss an das runde Lötauge , der Pluspol an
das viereckige gelötet werden.
2.5
Dunkeltastung für Vorsignale
Vorsignale, die am Mast eines Hauptsignals befestigt sind werden dunkelgetastet, wenn das Hauptsignal dieses
Mastes Hp0 zeigt. D.h.: Das Signalbild des Vorsignals (zum in Fahrtrichtung liegenden Hauptsignal) wird nicht
angezeigt.
Die ersten vier angeschlossenen Signale können dunkelgetastet werden, indem an der jeweiligen Klemme X2/1 bis
X2/4 der Dunkeltast-Ausgang eines anderen Signals angeschlossen wird (siehe Bild 3). Wenn zur Ansteuerung der
Dunkeltastung kein expliziter Dunkeltast-Ausgang verwendet wird (siehe Bild 2), sondern -um Ausgänge zu sparen -
der für die rote Lampe eines Selbstblocksignals zuständige Ausgang, dann muss der Dunkeltasteingang noch durch
eine Diode entkoppelt werden, weil sonst die Lampe am benutzten Ausgang unabhängig vom anzuzeigenden
Signalbild dauernd leuchtet. Ein Signal wird dann dunkelgetastet, wenn am entsprechenden Dunkeltast-Eingang
Massepotential anliegt. Wenn der Eingang offen ist, wird das entsprechende Signal nicht dunkelgetastet.
2.6
Zugbeeinflussung über Relais
Die einzelnen Signaltypen sehen teilweise einen expliziten Ausgang für den Anschluss eines Relais zur
Zugbeeinflussung (Halt vor dem roten Signal) vor (siehe Bild 3), das Relais kann aber auch parallel zum Rotlicht
eines Signals angeschlossen werden (siehe Bild 2). Ein Anschluss des Relais wird mit dem entsprechenden Ausgang
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