Seite 1
FUNKY Funkhandregler für Loconet und XPressnet Bedienungsanleitung Matthias Manhart Eichweid 45 CH-8312 Winterberg matthias.manhart@gmx.net Ausgabe 2018.08...
Seite 2
Anpassungen für Intellibox mit Firmware 2.0 und Intellibox II 2013.06 Software 2.8 Fehler beim Schreiben der XpressNet-ID mit dem Funky-Tool korrigiert Zentralen Z21 und MultimausPro von Roco unterstützt Fehler beim Programmieren auf dem Programmiergleis korrigiert Zentrale Z21 von Roco unterstützt 2014.08...
4. Die Geräte ....................9 5. Erst-Inbetriebnahme ................11 Inbetriebnahme der Basisstation ............... 11 Inbetriebnahme des Funky................12 6. Display und generelle Bedienung des Funky ......... 17 7. Mit einer Lok fahren ................21 Eine Lokadresse eingeben................21 Mit der Lok fahren ..................... 23 Die drei Fahrmodi des Funky ................
Seite 4
Ausschalten des Funky ..................86 10. Betrieb des Funky an der Intellibox ............87 10.1 Weichenstrassen ....................87 10.2 Decoder und Loks mit dem Funky auswählen ..........89 11. Betrieb des Funky an der ECoS 2 ............90 11.1 Zentralenversion / Anschluss ................90 11.2 Loks Steuern, Programmieren ................
Seite 5
15. Die Such- und Abschaltfunktion des Funky ..........98 16. Fehlermeldungen und Probleme ............99 16.1 Fehlermeldungen ....................99 16.2 Betrieb des Funky an eingeschränkten XPressNet Zentralen ......100 16.3 Problemlösungen .................... 101 17. Steckerbelegung der Western (RJ12) Stecker ........102 17.1 Loconet ......................
1. Einleitung Herzlich willkommen im Kreis der Funky-Benutzer. Ich freue mich, dass Sie sich für den drahtlosen Handregler "Funky" (im Folgenden nur Funky genannt) entschieden haben und wünsche Ihnen viel Freude mit diesem Handregler. Der Funky ist ein speziell für das komfortable Fahren von Zügen entwickelter Handregler, der Ihnen einen grösstmöglichen Funktionsumfang mit einer ausgeklügelten Bedienung...
3. Unterstützte Digitalsysteme Der Funky und die Basisstation können an folgende Digitalsysteme angeschlossen werden : Hersteller Digitalzentrale LocoNet Digitrax DCS100/DCS200 Chief Digitrax DB150 Digitrax DCS50 Zephyr Digitrax DCS240 Uhlenbrock Intellibox Intellibox mit Firmware 2.0 Intellibox II Uhlenbrock 63820 Adapter zu Märklin 6021...
4. Die Geräte Wenn Sie Ihren Funky auspacken, überprüfen Sie bitte den Inhalt des Paketes. Alles da ? Sie sollten erhalten haben : eine Basisstation die von Ihnen bestellte Anzahl Funky Auf der Webseite finden Sie zum Herunterladen: Link •...
Seite 10
Haus nehmen. Dies wird durch die Stecker auf der Rückseite der Basisstation erleichtert. Auch der Funky ist nicht wetterfest. Setzen Sie daher beide Geräte nicht Wasser oder übermässiger Feuchtigkeit aus. Nachdem Sie sich vergewissert haben, dass alles da ist, kann's mit dem Aufbau losgehen.
Haben Sie ein Loconet System (Digitrax oder Intellibox), stecken Sie den Western-Stecker des Anschlusskabels in die mit LocoNet beschriftete Buchse. Wenn Sie den Funky an eine Intellibox (oder baugleiche Geräte) anschliessen, müssen Sie den Loconet-T Anschluss benutzen. Bei der Verwendung des Loconet-B Anschlusses ist eine einwandfreie Funktion nicht sichergestellt.
5.2 Inbetriebnahme des Funky Wenn Sie mehrere Funky erhalten haben, nehmen Sie diese bitte schrittweise in Betrieb. Dazu nehmen Sie sich einen Funky und legen zunächst Akkus oder auch Batterien in das Batteriefach ein (siehe hierzu auch das Kapitel "Energieversorgung (Batterien)" auf Seite 96).
Seite 13
Zentrale gefunden hat. Zudem wurde die Lok mit der Adresse 3 und Geschwindigkeit 0% ausgewählt. Es ist ebenso möglich, dass der Funky folgende Anzeige auf dem Display zeigt : Diese Anzeige bedeutet, dass der Funky Kontakt mit der Basisstation aufgenommen und eine Zentrale gefunden hat.
Seite 14
Sie dürfen keine Adresse verwenden, auf die bereits ein anderes Gerät eingestellt ist. Beim Funky ist der "Inhaber" der ID die Basisstation. Das bedeutet, dass selbst, wenn Sie vier Funkys an einer Basisstation betreiben, diese nach wie vor nur eine einzige XPressnet-ID benutzt und die Daten intern auf die Funkys aufteilt.
Seite 16
Verkabelung, die Stromversorgung der Basisstation und lesen Sie das Kapitel "Fehlermeldungen und Probleme" auf Seite 99 durch. Da alle Funky vor der Auslieferung einzeln getestet wurden, schliessen Sie bitte alle anderen Fehlerquellen aus, bevor Sie mich kontaktieren. Wenn Sie das System zum ersten Mal in Betrieb nehmen, sind alle Geräte vorkonfiguriert und aufeinander eingestellt.
6. Display und generelle Bedienung des Funky Lassen Sie sich von der Vielzahl der Tastenbeschriftungen des Funky nicht verwirren. Mit ein wenig Übung werden Sie merken, dass alle Beschriftungen logisch angeordnet sind. Zudem haben wir durch die farbliche Kennzeichnung das Zurechtfinden noch einfacher gemacht.
Seite 18
Bei allen hier vorgestellten Beispielen und Erläuterungen wird (soweit nicht anders erwähnt) davon ausgegangen, dass Sie sich in der Fahrebene befinden. Sehen wir uns das Display des Funky einmal genauer an. Wie schon erwähnt, hat das Display zwei Zeilen. Welche Bedeutung die Zeilen in der Fahrebene haben, wurde schon oben erklärt.
Seite 19
Modellbahntrafo her gewohnt sind. Das hat den Vorteil, dass wenn Sie eine Lok übernehmen, keinerlei Einstellungen machen müssen, um diese in der alten Geschwindigkeit weiter zu fahren. Der Funky nimmt die Lok mit exakt der vorhandenen Geschwindigkeit. Damit Sie aber dennoch wissen, dass die Fahrstufengrenzen erreicht sind, meldet Ihnen der Funky dies durch ein akustisches Signal.
Seite 20
Intellibox, die mit weiteren Handreglern (Fred, Daisy) fahren. Dieser Modus wurde eingeführt, damit Sie sich nicht umgewöhnen müssen, wenn Sie mit dem Funky fahren. Für den Einstieg belassen Sie einfach erst einmal die Einstellungen, wie sie der Funky mitbringt und arbeiten sich langsam durch das Handbuch.
7. Mit einer Lok fahren Mit dem Funky können sie einfach und bequem eine Lok auswählen sowie alle 12 Funktionen ( 28 Funktionen) der Lok bedienen. 7.1 Eine Lokadresse eingeben Zunächst müssen Sie zum Fahren eine Lok auswählen (versteht sich fast von selbst).
Seite 22
Wollen Sie Fahrstufen verändern oder die Lok im Abrufspeicher des Funky ablegen wollen, drücken Sie den Knopf der Geschwindigkeitsregelung : Jetzt sind Sie im erweiterten Lokauswahlmodus. Über die Pfeiltasten wählen Sie die gewünschte Fahrstufenanzahl aus. Bestätigen Sie die Auswahl über die Enter- Taste.
Hier fahren Sie mit der Fahrstufe 65 (von 128). Ist die Geschwindigkeit am Anschlag (Halt oder Maximalgeschwindigkeit), signalisiert Ihnen der Funky dies durch einen Piepton beim Drehen des Knopfes an. Ein weiteres Drehen in dieselbe Richtung hat dann keinen Effekt mehr.
Seite 24
Und hier fahren Sie rückwärts, der Richtungspfeil zeigt nach unten. Der Funky kennt 2 verschiedene Arten des Richtungswechsels : 1. Die Lok fährt mit Geschwindigkeit 40% vorwärts und Sie drücken die Taste Die Lok bremst ab und kommt zum Stillstand.
7.3 Die drei Fahrmodi des Funky Wenn Sie Ihren Funky das erste Mal in Betrieb nehmen, arbeitet der Funky in einem Modus, den wir im vorhergehenden Kapitel beschrieben haben und den wir Richtungstastenmodus nennen wollen. 7.3.1 Der Richtungstastenmodus Der Richtungstastenmodus meint, dass Sie die Fahrrichtung über die beiden Pfeiltasten festlegen.
Seite 26
Latenzzeit von 0.75 Sekunden aus. Verlassen Sie das Menü wieder. Wie Sie gesehen haben, geht das wesentlich schneller ! Alle Menüs des Funky lassen sich im Übrigen so bedienen. Gleich nach Verlassen des Setup-Menüs piept der Funky einmal kurz und Sie sehen, dass der Richtungspfeil blinkt, hier durch die graue Farbe dargestellt : Wenn Sie jetzt den Drehknopf für die Geschwindigkeit nach rechts drehen, hört der Pfeil...
Seite 27
Nach Ablauf der Latenzzeit blinkt der Richtungspfeil wieder und sie können wieder Fahrrichtung wechseln und so weiter. Jedes Mal, wenn Sie sich mit dem Funky also in der "Nullstellung" befinden, das heisst, es wird die Fahrgeschwindigkeit 00% angezeigt, können Sie nach Ablauf der Latenzzeit die Fahrrichtung wechseln.
In diesem Beispiel sind die Funktionen 5 und 6 aktiviert. Die eingeschalteten Funktionen werden mit Ziffern angezeigt. Die Funktionstasten auf dem Funky zeigen die Nummer der Funktion in einem Magenta- Farbton : Wollen Sie in unserem Beispiel die Funktion 2 aktivieren, so betätigen Sie die ent- sprechende Funktionstaste : Die Funktion 2 ist aktiviert.
7.5 Umschalten Funktionsebenen Nach jedem Einschalten des Funky oder wenn Sie eine neue Lok ausgewählt haben, sind die Funktionen F1 bis F12 aktiv. Die Funktionen werden in 3 Gruppen auf die Tasten abgebildet : F1 bis F12 F13 bis F24 F25 bis F28 Sie können zwischen diesen Gruppen wie folgt umschalten :...
Möglichkeit, sehr schnell zwischen vier verschiedenen Loks umzuschalten, z.B. bei Rangieraufgaben. 7.7 Eine Lok aus dem Funky-Lokstapel auswählen Maximal 10 Loks, die Sie mittels Direkteingabe im Funky ausgewählt haben, werden im Lokstapel gespeichert. Dabei wird die zuletzt eingegeben Lok zuerst anzeigt, dann die davor eingegebene, und so weiter.
7.8 Eine Lok aus dem Zentralenstapel bei XPressnet Systemen auswählen Diese Funktion steht Ihnen nur zur Verfügung, wenn der Funky an eine Zentrale LZ100 oder LZV100 angeschlossen ist. Die Zentrale verwaltet einen eigenen Lokstapel aus allen Loks, die jemals von einem Fahrregler aufgerufen wurden (gleichgültig, ob dies ein Funky oder ein anderer Fahrregler...
Arten von Not-Stop, die Sie entsprechend einstellen können. Im Abschnitt „Einstellung für Not-Stop“ auf Seite 71 finden die genaueren Beschreibungen. Der Funky kennt 2 verschiedene Arten den Not-Stop auszulösen. Im Abschnitt „Einstellen der Fahrrichtungswechseltaste (normal IB-Modus)“ auf Seite 78 finden Sie die Angaben, wie Sie zwischen dem Normalbetrieb und dem IB-Modus umschalten können.
7.11 Die Swap-Funktion Die Swap-Funktion bietet Ihnen die Möglichkeit, zwischen zwei Loks auf dem Funky hin- und her zu schalten. Sie können damit zum Beispiel schnell zwischen einer Strecken- und einer Rangierlok hin und her schalten. Alles was bisher über die Lokauswahl gesagt wurde, gilt natürlich für die jeweils angezeigte der beiden Loks im Funky.
Geschwindigkeit ändern, aktualisiert der Funky seine Daten, bevor er die Lok wieder übernimmt. 7.12.2 LocoNet Digitalsysteme Wenn Sie mit dem Funky eine Lok übernehmen, die schon von einem anderen Handregler gefahren wird, müssen Sie diese Lok "stehlen". Hierzu lesen Sie bitte das Kapitel "Eine Lok auswählen (Loco Adr)" auf Seite 49.
Diese Anzeige würde bedeuten, dass die Weiche 5 in Geradeausstellung zeigt, für die Weichen 6, 7 und 8 allerdings keine Stellung von der Zentrale an den Funky gemeldet wurde. Das ist immer dann der Fall, wenn eine Zentrale nicht über eine Stellungsinformation der Weiche verfügt, weil diese bislang (während diesem Spieltag)
Diese Weichenstrassen werden in der Basisstation definiert. Hierzu benötigen Sie die Software "Funky-Tool", die bei Ihrem Funky mitgeliefert wurde. Mit dieser Software können Sie die Weichenstrassen komfortabel editieren und per USB in der Basisstation des Funky speichern. Siehe für Details die Anleitung "USB - FunkyTool".
Seite 45
Nach einem Neustart des Funky ist immer der Weichenmodus aktiv. Nun haben Sie die Weichenstrassen 1 bis 8 der ersten Gruppe ausgewählt. Die Weichenstrassen stellen Sie dabei mit den entsprechenden Tasten auf dem Funky : So stellen Sie die Weichenstrasse 2 der Gruppe 1.
Wenn Sie den Funky an eine Intellibox angeschlossen haben, dürfte das Kapitel "Betrieb des Funky an der Intellibox" auf Seite 87 interessant sein. Dort finden Sie Angaben, wie Sie die Weichenstrassen, die Sie in der Intellibox definieren können, schalten und aufrufen.
9. Bedienung und Menüreferenz Wenn Sie die Bedienungsanleitung bis zu diesem Kapitel gelesen und die Funktionen des Funky soweit kennen gelernt haben, besitzen Sie schon die Kenntnisse, die Sie bei der Anwendung des Funky im Wesentlichen benötigen werden. Für den alltäglichen Spielbetrieb sind die Aufgaben "Fahren" und "Weichenschalten"...
Seite 48
Diese Seite zeigt Ihnen den gesamten Menüaufbau des Funky : Kurzcode Kurzcode Menu+ Menu+ Seite Loco Adr Switch Prog/Cons Consist PrgPoM PrgTrk PrgAdr 6+1+1 6+1+1 Setup System 22 / 6666 6+1+2+1 6+1+2+1 Speed 6+1+2+2 6+1+2+2 Steps 6+1+2 6+1+2 Fxx-Mode...
Wenn eine Lok von einem Handregler auf den Dispatch-Speicher gelegt wurde, haben Sie die Möglichkeit, diese auf Ihren Funky zu holen. Ist der Platz leer (weil noch keine Lok abgelegt wurde), passiert nichts. In diesem Beispiel gehen wir davon aus, dass die Lok mit der Nummer 212 auf dem Platz abgelegt wurde.
Wenn Sie eine Lok auswählen, die von einem anderen Handregler gefahren wird, erkennen Sie dies am Funky. Der Funky gibt Ihnen die Gelegenheit, diese Lok dann "gewaltsam" zu übernehmen (steal). In unserem Beispiel fahren Sie mit der Lok 641 und möchten die Lok 212 auswählen.
• Programmieren auf dem Betriebsgleis (Programming on the Main, PoM) • Programmieren auf dem Programmiergleis • Programmieren der Decoderadresse Die Untermenüs wählen Sie wie folgt an, wobei wir davon ausgehen, dass sich der Funky im Fahrmodus befindet : Rufen Sie die Menüebene auf.
9.3.1 Mehrfachtraktionen (Consist) Mit dem Funky können Sie Mehrfachtraktionen einrichten, Loks hinzufügen, damit fahren und diese wieder auflösen. 9.3.1.1 Eine Lok einer Mehrfachtraktion hinzufügen oder eine Mehrfachtraktion einrichten Hier gilt es einen Unterschied zwischen XPressnet- und Loconet-Systemen festzuhalten : : Bei XPressnet Systemen werden alle Loks einer Mehrfachtraktion an eine "virtuelle"...
Mehrfachtraktionsadresse benutzt werden können. Wenn Sie also in unserem Beispiel die Lok 55 auswählen, können Sie die obige Mehrfachtraktion fahren. Allerdings bietet Ihnen der Funky noch eine deutlich bessere Möglichkeit an, die Mehrfachtraktion zu steuern. Dies ist dann zum Beispiel wichtig, wenn Sie einen Wendezug steuern möchten und das Signalhorn im Steuerwagen auslösen möchten.
Sie die Lok mit dem Decoder auf das Programmiergleis der Zentrale stellen. Bitweise Programmierung der CV-Werte sowie Register- und Page-Programmierung unterstützt der Funky auf dem Programmiergleis nicht. : Ab der Zentralensoftware Version 3.6 können auf dem Programmiergleis die CV1 bis CV1024 programmiert werden.
CV17 und CV18), erwarten andere Zentralen diese Adressen als kurze Adressen (also in CV 1). Damit nun für alle die komfortable Umrechnung des Funky nutzbar ist, gilt folgendes : Der Funky stellt sich automatisch auf das Verhalten der angeschlossenen Zentrale ein.
9.4 Das Setup-Menü Unter dem Setup-Menü verbergen sich alle Einstellungen, die die Betriebsart des Funky beeinflussen, Funktionen zur Konfiguration der Funkverbindung sowie zum Auslesen von Informationen. Einträge mit der Kennzeichnung oder sind nur in der entsprechenden Version des Funky verfügbar (siehe auch Seite 7).
Sie dürfen keine Adresse verwenden, auf die bereits ein anderes Gerät eingestellt ist. Beim Funky ist der "Inhaber" der ID die Basisstation. Das bedeutet, dass selbst, wenn Sie vier Funkys an einer Basisstation betreiben, diese nach wie vor nur eine einzige XPressnet-ID benutzt und die Daten intern auf die Funkys aufteilt.
9.4.1.2 Einstellen der Geschwindigkeitsanzeige In diesem Menüpunkt können Sie festlegen, ob Ihnen im Display des Funky die Geschwindigkeit Prozent (der Maximalgeschwindigkeit) oder absoluten Fahrstufenangaben angezeigt wird. Rufen Sie das Untermenü zum Einstellen der Geschwindigkeitsanzeige auf, dann oder per Kurzwahl Die aktuelle Einstellung wird angezeigt.
Bei Loconet Systemen ist die Einstellung der Funktionstastenart generell für alle Loks gültig. Der Funky unterscheidet, ob die Funktionen F1 bis F12 oder F1 bis F28 zur Verfügung stehen (siehe auch Abschnitt „Umschalten Funktionsebenen “ auf Seite 30). Seite 68 von 105...
9.4.1.4 Einstellung für Not-Stop Beim Funky können Sie einen Not-Stop oder Nothalt über einen Druck auf den Geschwindigkeits-Drehknopf auslösen, um zum Beispiel einen drohenden Unfall zu verhindern. Welche Funktion die Zentrale dabei durchführen soll, stellen Sie in diesem Menü ein. Die Zuordnung des Notaus kann auch im Menü „Einstellen der Fahrrichtungswechseltaste (normal ...
9.4.1.5 Richtungsmodus Wenn Sie mit dem Funky eine Lok fahren und während der Fahrt die Fahrtrichtung ändern, bremst die Lok ab (Einstellung im Decoder), stoppt, wechselt die Stirnbeleuchtung und beschleunigt wieder auf die vorgewählte Geschwindigkeit. Dies ist die Standard- Einstellung im Funky.
9.4.2 Das Setup-Menü "Throttle" 9.4.2.1 Einstellen der Bestätigungstöne (Click) In diesem Menü stellen Sie ein, ob und welche Töne der Funky beim Einstellen der Lokgeschwindigkeit erzeugen soll. Rufen Sie das Untermenü zum Einstellen der Töne auf, dann oder per Kurzwahl Der aktuelle Modus wird angezeigt.
9.4.2.2 Einstellen der Charakteristik der Geschwindigkeitseinstellung (Ballistik) Der Geschwindigkeitsregler des Funky verfügt über eine so genannte Ballistik. Das ist eine Funktion, um schnelle Geschwindigkeitsänderungen leichter möglich zu machen. Um den gesamten Bereich der möglichen Geschwindigkeiten zu durchlaufen, müsste man ohne Ballistik mehrere Umdrehungen am Geschwindigkeitsregler durchführen.
Seite 76
Die drei Fahrmodi des Funky" auf Seite 25. Rufen Sie das Menü zum Einstellen des Fahrmodus auf, dann oder per Kurzwahl Die aktuelle Einstellung wird angezeigt Mit den Tasten oder können Sie durch die Optionen blättern. Dies ist die Einstellung für den Trafomodus mit 0.5 Sekunden Latenzzeit.
9.4.2.4 Einstellen der Encodersteps Diese Einstellung ist für Benutzer der Intellibox von Interesse. Normalerweise ist der Funky so eingestellt, dass es gleichgültig ist, ob Sie mit 14, 28 oder 128 Fahrstufen fahren. Die gleiche Bewegung am Geschwindigkeitsregler bewirkt immer die gleiche Änderung der Geschwindigkeit.
Sie durch die Optionen blättern. Dies ist die Einstellung für den "normalen" Modus des Funky, bei dem der Richtungswechsel über die Richtungstasten möglich ist und der Not-Stop durch einen Druck auf den Fahrregler ausgelöst wird. Dies ist die Einstellung für den "vertauschten"...
Um bei längeren Spielpausen Strom zu sparen oder wenn Sie versehentlich vergessen sollten, den Funky auszuschalten, besitzt der Funky eine Auto-Off Funktion. Das bedeutet, wenn er länger als eine bestimmte Zeit nicht bedient wurde, schaltet sich der Funky selbsttätig ab. In der Grundeinstellung ist diese Zeit mit 15 Minuten angegeben.
Damit dennoch keine Beschädigungen durch Unfälle auftreten, weil eine Lok nicht mehr steuerbar ist, kann der Funky einen Nothalt auslösen, wenn bei ihm die Batterie leer wird. Was in diesem Fall passieren soll können Sie in diesem Menü einstellen, ebenso lässt sich diese Funktion deaktivieren.
9.4.2.8 Einstellung der Service- / Infotöne In diesem Menü können Sie einstellen, ob der Funky Sie mit Service- / Infotönen unterstützen soll oder ob der Funky geräuschlos arbeiten soll. Rufen Sie das Untermenü zum Einstellen der Töne auf, dann oder per Kurzwahl Wählen Sie das Untermenü...
Bei Problemen mit der Funkverbindung kann dieses Menü weiterhelfen. Die Qualität der Verbindung wird angezeigt und fortlaufend neu ermittelt. Beachten Sie, dass der Funky in diesem Menü keinerlei Kontrolle über die ausgewählte Lok hat ! Rufen Sie das Untermenü für die Signalstärke der Funkverbindung auf, dann...
Verlassen Sie das Menü. 9.4.3.4 Informationen über das System In diesem Menü werden diverse Informationen über das System angezeigt : • Software-Version im Funky • Software-Version in der BaseUnit • Angeschlossene Digitalzentrale • Info zur Programmierung Rufen Sie das Untermenü für die...
9.6 Die Kindersicherung Der Funky ist als Handregler in den Fahrfunktionen so einfach zu bedienen, dass auch Kinder damit eine Lok fahren können. Um nun zu vermeiden, dass diese dabei versehentlich das Menü aufrufen (und dabei eine Lok auswählen oder den Funky komplett verstellen), kann beim Funky eine Kindersicherung aktiviert werden.
10. Betrieb des Funky an der Intellibox Dieses Kapitel richtet sich an alle Anwender, die den Funky mit einer Intellibox (Softwareversion IB 1.x) betreiben. Aufgrund verschiedener Sonderfälle und spezieller Funktionen der Intellibox haben wir diesem Digitalsystem ein eigenes Kapitel gewidmet, zumal der Funky einige Zusatzfunktionen unterstützt.
Durch die Sonderbehandlung der Motorola und Selectrix Decoder in der Intellibox ergibt sich nun folgende Situation : Bei DCC-Decodern ergibt sich keine Änderung zum Verhalten des Funky, wie es in dieser Anleitung beschrieben ist. Bei Märklin und Selectrix Decodern können Sie die Lokadresse über die "schnelle Auswahl"...
Stecker des Anschlusskabels in die mit LocoNet beschriftete Buchse der Basisstation. 11.2 Loks Steuern, Programmieren Wenn eine Lok über den Funky gesteuert werden soll, muss diese vorher in der ECoS 2 angelegt sein. Dazu sind mindestens die Lokadresse, Fahrstufenanzahl sowie der Funktionsumfang (welche Funktionstasten F1 –...
12.2 Einen Reset der Basisstation durchführen In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, einen kompletten Reset der Basisstation durchzuführen. Dies kann zum Beispiel dann der Fall sein, wenn der Funky trotz Nähe zur Basisstation keine Funkverbindung aufbauen kann oder er anderweitig ein "merkwürdiges"...
Funky anzumelden, wird dieser weitere Funky akzeptiert. Allerdings löscht die Basisstation dann die älteste Anmeldung eines Funky. Eine einzelne Anmeldung eines Funky können Sie bei der Basisstation nicht löschen. Sie können lediglich durch einen Reset-Vorgang alle Anmeldungen löschen.
War das Einbuchen erfolgreich, sehen Sie entsprechende Meldung. Drücken Sie nun eine beliebige Taste am Funky. Der Funky startet daraufhin neu (so als hätten Sie ihn gerade eingeschaltet) und Sie können den Funky nun verwenden. Schlug das Einbuchen dagegen fehl (z.B. innerhalb einer Minute keine einbuchbereite Basisstation gefunden), sehen Sie folgende Meldung : Überprüfen Sie in diesem Fall, ob Sie die Basisstation auch korrekt in den Einbuchmodus...
Seite 95
Sie dürfen den Anmeldeprozess immer nur mit einem Funky durchführen. Wollen Sie mehrere Funkys an derselben Basisstation anmelden, so führen Sie den Anmeldeprozess für jeden Funky separat durch. Wenn Sie mehrere Basisstationen betreiben, stellen Sie sicher, dass sich nur eine einzige Basisstation im Anmeldemodus befindet.
14. Energieversorgung (Batterien) Für die Energieversorgung des Funky werden 2 Batterien oder Akkus der Grösse „AA“ verwendet. Aufgrund des Stromverbrauches empfehlen wir, hierfür hochwertige NiMh-Akkus mit einer Kapazität von mehr als 1800 mAh zu benutzen. Sie sollten für solche Akkus auch ein höherwertiges Ladegerät benutzen, das den besonderen Anforderungen dieser Akkus...
Seite 97
Bei leeren Batterien oder Akkus kann der Funky einen Not-Stop auslösen (dies ist in der Grundeinstellung so konfiguriert). Sie können diese Funktion deaktivieren, allerdings möchten wir Ihnen aus Sicherheitsgründen (Ihrem Rollmaterial zuliebe) dringend raten, diese Option eingeschaltet zu lassen. Wie Sie diese Option verändern können, finden Sie im Kapitel "Not-Stop bei Akkuwarnung"...
15. Die Such- und Abschaltfunktion des Funky Wie Sie ja schon wissen, besitzt der Funky eine Abschaltfunktion, die ihn bei längerem Nichtgebrauch nach einer (einstellbaren) Zeit abschaltet. Nun gibt es auch die Möglichkeit, diese automatische Abschaltung zu deaktivieren. Um nun aber ein unnötiges Leerlaufen der Akkus zu vermeiden, haben wir eine Warnfunktion eingebaut.
16. Fehlermeldungen und Probleme 16.1 Fehlermeldungen Der Funky kennt eine Reihe von Fehlermeldungen, die wir Ihnen hier tabellarisch aufführen wollen. Diese Meldungen deuten meist auf einfach zu behebende Probleme hin. Fehlermeldung Massnahmen Keine Funkverbindung gefunden : Basisstation einschalten Funky ist ausserhalb der Reichweite der Basisstation ...
Funktionalität zur Verfügung stellen. Derzeit sind dies der LH 200 als Zentrale (Set 02 und Set 03) sowie das Compact. Diese Zentralen fragen lediglich die ID's 1, 2, 29 und 31 ab. Ist der Funky auf eine andere ID eingestellt, kann er nicht arbeiten. Sie sehen dann eine Fehlermeldung : In diesen Fällen müssen Sie den Funky auf eine ID einstellen, die von Ihrer Digitalzentrale...
16.3 Problemlösungen In diesem Kapitel wollen wir Ihnen Hilfestellung geben, wenn etwas Mal nicht richtig funktioniert (wobei wir natürlich nicht hoffen, dass Sie mit dem Funky Probleme bekommen). Erfahrungsgemäss sind die meisten Schwierigkeiten auf Fehler bei der Inbetriebnahme zurückzuführen und nicht auf eine Fehlfunktion des Funky oder der Basisstation.
Funky vertraut sein. Nehmen Sie sich etwas Zeit und Sie werden sehr schnell feststellen, dass die Funktionen des Funky logisch aufgebaut sind und dass Sie diese Anleitung immer weniger benötigen werden. Dann habe ich das Ziel beim Anwendungsdesign der Funky-Menüs und beim Schreiben dieser Anleitung erreicht.
Transformatoren bzw. sonstigen elektrischen Geräten, eigenmächtigen Eingriff, Gewalteinwirkung, Überhitzung, Feuchtigkeitseinwirkung u.ä. ist ausgeschlossen; außerdem erlischt der Gewährleistungsanspruch. Der Funky, die Basisstation und dazugehörige Komponenten sind kein Spielzeug im Sinne einer Zulassungsvorschrift. Der Einsatz der Geräte ist nur in Ländern zugelassen, für die die DECT-Betriebserlaubnis und -Zulassung gültig ist.