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SPL MixDream 2384 Handbuch Seite 22

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Anwendungen und Arbeitsweisen
Die Geräte bleiben dabei fest mit den Inserts verbunden
und können bei Bedarf jederzeit zugeschaltet werden. Über
das Bus-Routing in der DAW lässt sich jeder Ausgang gezielt
anwählen, so dass es sehr einfach ist, für den jeweiligen
Anwendungsfall das passende Insert-Gerät auszuwählen.
Bei der Mischung verläuft die Bearbeitung dann Hand in
Hand mit dem MixDream, der DAW und den Insert-Geräten.
Beispielsweise kann bei der Aktivierung eines EQs der Pegel
zu laut sein, so dass dieser Kanal an der DAW leiser eingestellt
werden muss.
An den Inserts können natürlich auch Hall- und Multieffektgeräte
angeschlossen werden. In der DAW wird dann der Aux-Send auf
den entsprechenden Ausgang geleitet.
Die No Mix-Funktion kann dabei auch als Mute-Funktion
gebraucht werden, um einzelne Spuren Solo zu hören. Bei diesen
Arbeitsweise sind auch die Direct-Outs von großer Bedeutung.
Da normalerweise ein Aux-Send in der DAW vor dem Insert-
Gerät liegt, ist z.B. ein über den Insert stark komprimiertes
Schlagzeug im Hall unkomprimiert. In diesem Fall wird der
Direct-Out des betreffenden Kanals zurück auf den A/D-Wandler
gegeben. Dieser sollte in der DAW auf Monitor-Betrieb stehen,
um als Aux-Send genutzt werden zu können. Dadurch ist
auch der Send-Level komplett automatisierbar. Durch diese
Vorgehensweise geht nichts an digitalem Komfort verloren,
aber man kann den Sound eines guten analogen Kompressors
komfortabel nutzen.
Muss man während eines Mixdowns mal schnell in eine andere
Nummer reinhören oder etwas zusätzlich aufnehmen, so bietet
der Inserts-On-Schalter eine schnelle Möglichkeit, alle einge-
schleiften Geräte zu umgehen. So wird wiederum nur der reine
Summierbetrieb genutzt, der dann komplett recall-fähig ist, ggf.
müssen nur noch die Mono-Schalter angepasst werden.
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MixDream

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