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Handbuch MixDream Sig. Sig. Sig. Sig. Sig. Sig. Sig. Sig. Sig. Sig. Sig. Sig. Sig. Sig. Sig. Sig. Insert Insert Insert Insert Insert Insert Insert Insert Insert Insert Insert Insert Insert Insert Insert Insert Expansion Mono Mono Mono Inserts On Return Signal Gain Reduction -8 -7...
Inhalt Einleitung ..............Analoge oder digitale Summierung? ........ Besonderheiten ............. Die Vorteile des MixDreams im Überblick ......Reduktion der A/D-Wandlungen ........MixDream im Mastering ..........Ausstattung für die Stereosumme ........Bounce Back – einschleifen, aber nicht summieren ..Gemeinsamer Bypass für alle Inserts ....... Anschluss von Samplern, Keyboards etc.
Einleitung Der MixDream erlaubt sowohl die zentrale Integration von analogem Equipment in digitale Produktionsumgebungen als auch die Stereo-Summierung, also das Zusammenmischen der Audiospuren auf analoger Ebene. Konzeptionell bietet die Reduktion auf hochwertige analoge Summierung unter Verzicht auf Panorama-Regler und Fader den großen Vorteil, die gesamte Rechnerautomationen beibehalten zu können.
Einleitung Die Vorteile des MixDreams im Überblick • Hochwertige, analoge Summierung auf nur 2 HE • Kein Mischpult mehr nötig • Optimale Integration von analogen Effekten in die DAW • Alle Rechnerautomationen bleiben erhalten • Geringere Prozessor-Auslastung der DAW • Einfaches Re-Sampling einzelner Spuren, latenzfreies Abhören •...
Besonderheiten Bounce Back – einschleifen, aber nicht summieren Jeder Eingangskanal ist mit einer Signal-LED ausgestattet und verfügt über eine schaltbare Insert-Schleife. Mit einem dreistu- figen Kippschalter pro Kanal wird außerdem bestimmt, ob der Kanal auf den Mix-Bus aufgelegt werden soll oder nicht. Mit der No Mix-Schalterstellung wird der Kanal für den Mix stumm geschaltet, bleibt aber am Direct Out-Ausgang erhalten und kann so wieder aufgezeichnet werden.
Inbetriebnahme und Sicherheitshinweise Wählen Sie den Aufstellplatz des MixDream sorgfältig aus. Stellen Sie das Gerät nicht an einem Platz mit direkter Sonneneinstrahlung oder nahe einer Heizung auf. Vermeiden Sie die Einwirkung von Vibrationen, Staub, Hitze, Kälte oder Feuchtigkeit. Der MixDream sollte weder in der Nähe von Störquellen wie Transformatoren oder Motoren noch unmit- telbar über oder unter Endstufen und digitalen Prozessoren aufgebaut werden.
Rückseite/Anschlüsse Allgemeine Hinweise Das Gehäuse des MixDreams ist EMV-sicher und weitgehend gegen HF-Einstreuungen geschützt. Dennoch ist Sorgfalt bei der Wahl des Aufstellplatzes angebracht, etwa um eventuell einfallende Störsignale zu vermeiden Achten Sie darauf, dass die richtige Netzspannung am rücksei- tigen Netzspannungswahlschalter des MixDreams eingestellt ist.
Rückseite/Anschlüsse Input Channels Der MixDream verfügt über 16 symmetrische Eingangskanäle, die über zwei DB25-Buchsen angeschlossen werden (fertig konfektionierte Peitschen auf XLR- oder Klinkenanschlüsse sind im Fachhandel erhältlich). Die DB25-Buchsen sind nach dem Tascam-Standard belegt. Die Pin-Belegung ist wie folgt: GCHGCHGCHGCHGCH GCH GCH GCH G= GROUND (Masse), C=COLD (-), H=HOT (+) Insert Sends Ebenfalls über zwei DB25-Buchsen mit Tascam-Pinbelegung...
Rückseite/Anschlüsse Direct Outs Der MixDream verfügt über symmetrische Direktausgänge für jeden Kanal nach der Insert-Schleife. Hier können bearbeitete Signale ausgeführt werden und über einen A/D-Wandler als bearbeitete Audiospur wieder aufgezeichnet werden (siehe auch „Insert/No Mix“ auf Seite 13). Die Pinbelegung der DB25-Buchsern entspricht wiederum dem Tascam-Standard.
Der Monitor Output ist parallel zum Master Output geschaltet und stellt den Stereo-Mix bereit, so dass er auf eine Abhörschiene gelegt werden kann. Der Monitor- und Talkback-Controller MTC 2381 von SPL ist ideal für DAW-Abhöranwendungen geeignet. Der Monitor Output wird elektronisch symmetriert oder trafo- symmetriert (siehe „Transformer On“...
Bedienelemente Voraussetzung ist, dass der Insert On-Schalter aktiviert ist. Er schaltet alle Inserts gemeinsam ein- und aus (siehe „Insert On“ weiter unten). Das Insert Return-Signal wird auf den Mix-Bus und den Direct Out-Ausgang geleitet. No Mix: In der No Mix-Position (rote Status-LED leuchtet) wird das Insert Return-Signal nicht auf den Mix-Bus, aber weiterhin auf den Direct Out-Ausgang geleitet.
Bedienelemente Expansion Expansion Der Expansion-Eingang ist ein weiterer Stereoeingang, der über zwei Kanäle der mit Master Insert/Expansion/Out 2 bezeich- neten DB25-Buchse gespeist wird (Pinbelegung dieser Buchse siehe Seite 11). Hier wird üblicherweise eine weitere MixDream- Einheit angeschlossen. Master Insert/Insert On Return Signal -8 -7 Insert...
Bedienelemente Stereo Expander 10 11 On Expander Der Stereo Expander arbeitet nach dem Prinzip der gegen- phasigen Beimischung von Signalen, die nicht in der Mitte Nor. Stereo Expander des Stereobildes platziert sind. Dazu werden zunächst alle Signalanteile bestimmt, die sich links bzw. rechts im Stereobild befinden.
Bedienelemente Analoger Peak-Limiter Gain Reduction 14 13 Limiter Der analoge Peak-Limiter dient dem Abfangen von Pegelspitzen, -1.5 etwa um nachfolgende A/D-Wandler vor Übersteuerung zu -2.5 Peak Limiter schützen. Der Limiter basiert auf einer diskreten Transistor- schaltung, die eine musikalisch optimierte Kennlinie produziert. Bei komplexem Programmmaterial können bis zu 6 dB unhörbar abgefangen werden.
Bedienelemente Limiter/Gain Reduction-LEDs Die Gain Reduction-LEDs zeigen für den linken und rechten Kanal getrennt an, ob und wie stark eine Pegelreduktion durch den Limiter hervorgerufen wird. Die Gain Reduction-LED sollte nur kurz aufleuchten, da sonst schon zu starke Begrenzungen vorgenommen werden, um eine unauffällige Bearbeitung zu erhalten.
Bedienelemente Output -7 -6 On Transformer Die Output-Sektion besteht aus dem Output Level-Regler und dem Transformer On-Schalter. Output Output Level Mit dem Output Level-Regler wird der Ausgangspegel des MixDreams eingestellt. Der Regelbereich reicht von -19 dB bis plus 9 dB. Dieser Pegel bezieht sich auf den Master Output (siehe Seite 11) und den Monitor Output (siehe Seite 12).
Anwendungen und Arbeitsweisen Bei der Nutzung des MixDreams muss die gewohnte Arbeitsweise mit der DAW kaum geändert werden. Alle Techniken und Möglichkeiten einer DAW können weiterhin genutzt werden, während der MixDream hilft, die klangliche Dimension nochmals zu erweitern. Es folgen Tipps für wesentliche Anwendungen und Beschreibungen damit verbundener Arbeitsschritte.
Anwendungen und Arbeitsweisen WICHTIG: Unter Umständen muss hier eine deutliche Absenkung vorgenommen werden, da einige Geräte bei hohen Pegeln übersteuert werden. Insbesondere bei Röhrengeräten bewirken unterschiedliche Ansteuerungen auch unterschiedliche klangli- chen Resultate. Mit dem Insert-Schalter lässt sich schnell fest- stellen, ob die Einstellungen korrekt sind. Der Stereo-Expander kann einem Mix mehr Breite und Tiefe geben, so dass die durch die Analog-Summierung gewonnene Stereobreite nochmals vergrößert werden kann.
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Anwendungen und Arbeitsweisen Die Geräte bleiben dabei fest mit den Inserts verbunden und können bei Bedarf jederzeit zugeschaltet werden. Über das Bus-Routing in der DAW lässt sich jeder Ausgang gezielt anwählen, so dass es sehr einfach ist, für den jeweiligen Anwendungsfall das passende Insert-Gerät auszuwählen.
Anwendungen und Arbeitsweisen Summieren von Gruppenspuren In üblichen Produktion liegt die Spurenanzahl meist deutlich höher als die 16 Kanäle des MixDreams. Es bieten sich zwei Vorgehensweisen an: 1. Weitere MixDreams kaufen – was uns freuen würde – oder 2. die Gruppenspuren mit dem MixDream zusammenfassen. Hat man z.B.
Anwendungen und Arbeitsweisen Bounce-Back-Funktion Ist einmal alles verkabelt, also mit 16 A/D- und D/A-Wandlern und bis zu 16 Insert-Geräten, so lassen sich einzelne Spuren (oder auch mehrere gleichzeitig) mit den Insert-Geräten erneut aufnehmen. Diese Funktion wird häufig auch als „Bounce Back“ bezeichnet.
Anwendungen und Arbeitsweisen Das Endresultat ist deutlich besser und der Zeitaufwand unter Umständen geringer, da keine neue Mischung mehr angefertigt werden muss. Für diese Anwendung ist der MixDream prädestiniert, da er durch seine hohe Klangqualität diesen Aufgaben vollends gewachsen ist. Zudem lassen sich bei Mastering-Anwendungen die Eingangskanäle auch als Eingangsumschalter nutzen, um verschiedene Zuspieler für den Mastering-Prozess auszuwählen.
Netzteil Auch beim Netzteil des Mixdreams wurde keineswegs gespart. Es hat einen Grund legenden, entscheidenden Anteil am Gesamtklang eines Gerätes – ähnlich wie mit Abwässern selbst bei bestem Kaffeemehl kein guter Kaffee zu kochen ist, kann mit unsauberem Strom kein hochwertiger Klang entstehen. Der MixDream ist mit einem internen Netzteil ausgestattet.
1. Die Garantiezeit beginnt mit dem Kauf des Produktes und gilt nur für den Erstkäufer. 2. Der Kauf muss bei einem autorisierten SPL-Fachhändler erfolgt sein. 3. Die Garantiekarte (im Originalkarton beiliegend) muß binnen 14 Tagen nach dem Kauf vollständig ausgefüllt an SPL geschickt werden.
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