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Ungekühlte IR-Linienkamera PYROLINE
Bedienungsanleitung
DIAS Infrared GmbH
2024-05-22
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für DIAS PYROLINE

  • Seite 1 Ungekühlte IR-Linienkamera PYROLINE Bedienungsanleitung DIAS Infrared GmbH 2024-05-22...
  • Seite 2 Alle Rechte und Änderungen vorbehalten. Die Änderung der in diesen Copyright © 1995-2024 by Unterlagen enthaltenen Angaben und technischen Daten auch ohne DIAS Infrared GmbH vorherige Ankündigung bleibt vorbehalten. Pforzheimer Straße 21 Ohne ausdrückliche schriftliche Genehmigung des Herstellers darf kein Teil D-01189 Dresden, Germany dieser Unterlagen vervielfältigt, verarbeitet, verbreitet oder anderweitig...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Vor der Inbetriebnahme ............................3 Sicherheitshinweise ..............................4 Garantie..................................4 Rücksendung, RMA-Nummer anfordern ......................... 4 Systemkonfiguration ..............................5 Installationshinweise und Problembehebung ......................6 Arbeitsweise ................................7 Lieferumfang ................................8 Varianten.................................. 8 Zubehör und Optionen ............................. 9 Befestigung und Schutzvorrichtungen ........................11 Optische Ausrichtung ............................
  • Seite 4 Maßbilder Gehäusevariante compact ........................35 Maßbilder Gehäusevariante compact ........................36 Maßbilder Gehäusevariante compact+ ........................38 Systemanschluss..............................39 Systembuchse M23 / RC16 (16-polig) ......................39 Systembuchse HC10 (12-polig) ........................40 Ethernetbuchse M12-A (8-polig) ........................ 41 Anschlussbox ................................. 42 Messprinzip ................................42 Einfluss des Emissionsgrades ..........................
  • Seite 5: In Diesem Kapitel

    Sie bei der Bedienung, beim Einsatz und bei der Wartung die Hinweise und Empfehlungen der vorliegenden Bedienungsanleitung berücksichtigen. Bitte lesen Sie deshalb diese Bedienungsanleitung, bevor Sie die Kamera PYROLINE zum ersten Mal einschalten und benutzen wollen. Bitte alle Sicherheitshinweise beachten! Sie dienen Ihrem Schutz und weisen ebenso auf mögliche Gefahren hin, welche die...
  • Seite 6: Sicherheitshinweise

    Betrieb zu nehmen. Garantie Die DIAS Infrared GmbH wird defekte Teile, die durch Fehler im Design oder der Herstellung begründet sind, während der ersten zwei Jahre ab Verkaufsdatum ersetzen oder reparieren. Davon abweichende Regelungen können schriftlich beim Kauf des Gerätes vereinbart werden.
  • Seite 7: Systemkonfiguration

    In den folgenden Bildern sind zwei typische Systemkonfigurationen beispielhaft dargestellt. Die Kamera PYROLINE gibt es in mehreren Gehäusevarianten (compact, protection, compact+). Hier ist ein System in der Gehäusevariante compact dargestellt. (Näheres zu den Gehäusen und ihren Maßzeichnungen siehe ab Seite 39.)
  • Seite 8: Installationshinweise Und Problembehebung

    % & )* ' + ( , - Installationshinweise und Problembehebung Sollte nach der Installation des Kamerasystems entsprechend der verwendeten Systemkonfiguration (auf Seite 5) und nach der Installation notwendiger PC-Hard- und Software (siehe entsprechende Softwaredokumentation) keine Verbindung zum Kamerasystem zustande kommen oder sollten andere Probleme auftreten, bitten wir, folgende Hinweise zu beachten: Allgemeine Hinweise Überprüfen Sie die Spannungsversorgung an der Kamera!
  • Seite 9: Beschreibung

    Varianten ......................8 Zubehör und Optionen ..................9 Arbeitsweise Die Infrarot (IR)-Kamera PYROLINE dient zur berührungsfreien Aufnahme von Temperaturverteilungen an ortsfesten und bewegten Objekten. Sie wurde für den stationären Einsatz in Industrieumgebungen entwickelt und ist für Systemlösungen zur automatisierten Prozesskontrolle und -steuerung sowie der Messdatenverarbeitung an Maschinen und Anlagen einsetzbar.
  • Seite 10: Lieferumfang

    (siehe „PC-Software“ auf Seite 31) Diese Bedienungsanleitung, eine Softwaredokumentation und ein Technisches Betriebshandbücher Datenblatt Varianten Kameravariante PYROLINE nnnX(S) / yyyHz / zz° g Pixelanzahl: 128 oder 256 Sensorelemente Spektralbereich: 8 µm bis 14 µm 3 µm bis 5 µm 4,8 µm bis 5,2 µm 1,4 µm bis 1,8 µm...
  • Seite 11: Zubehör Und Optionen

    Zubehör und Optionen Der Lieferumfang ist von der bestellten Ausführung abhängig, so dass nicht alle genannten Teile fester Lieferbestandteil sind. HC10 (mit Stecker HR10A), 12-polig, Adernenden offen, 5 m, 10 m, 20 m, 25 m, 30 m Systemkabel M12-A - RJ45, Cross, 8-polig, 5 m, 10 m, 20 m, 25 m, 30 m Ethernetkabel für Ethernet-Interface (8-polig) Anschluss-Set...
  • Seite 12 % & )* ' + ( , - - ATEX-Kabelverschraubung ATEX Kabelsatz 25 m - ATEX-Schutzschlauch 15 m - Stromversorgungskabel 25 m (IR-Kamera und Gehäuse, 24 V DC, min. 4 A) - Ethernetkabel 25 m - Auflösung: 60 m Makrovorsatz PYROVIEW - Messabstand: 60 mm 380L (nur für PYROVIEW 380L compact+ mit Standardoptik 30°x23°)
  • Seite 13: Montage- Und Betriebshinweise

    A P I T E L Montage- und Betriebshinweise In diesem Kapitel Befestigung und Schutzvorrichtungen ..............11 Optische Ausrichtung ................... 13 Digitale Schnittstellen ..................14 Befestigung und Schutzvorrichtungen Anschlüsse am Gerät (Gehäusevariante compact+) Systembuchse (HR10A, 12-polig) Ethernet-Anschluss (M12-A, 8-polig) Erdungsklemme...
  • Seite 14 % & )* ' + ( , - Anschlüsse am Gerät (Gehäusevariante protection) Systembuchse (M23 / RC16, 16-polig) Ethernet-Anschluss (M12-A, 8-polig) Wasseranschluss (Nennweite 9 mm, max. 6 bar) (siehe „Wasserkühlung der Kamera“ auf Seite 20) Erdungsklemme Luftanschluss (Nennweite 6 mm, max. 2 bar) (siehe „Luftspülung“...
  • Seite 15: Optische Ausrichtung

    Die Lage des Messfeldes bezüglich der Kamera ist aus untenstehender Abbildung ersichtlich. In Abhängigkeit von der Messentfernung ergibt sich eine bestimmte geometrische Messfeldausdehnung: Abbildungsverhältnisse: Sensorzeile senkrecht (bei PYROLINE 640 N waagerecht) Die Bestimmung der geometrischen Messfleckgrößen (B, H)) kann überschlagsweise mit der folgenden Formel vorgenommen werden: H = 2 ×...
  • Seite 16: Digitale Schnittstellen

    % & )* ' + ( , - Die in der Praxis realisierbare minimale Messentfernung ist vom konkreten Objektiv abhängig. Es treten geringfügige Abweichungen des Öffnungswinkels in Abhängigkeit vom verwendeten Objektiv auf. Bezugspunkt für die Messentfernung ist die objektseitige Hauptebene der Optik, nicht die Gehäusevorderkante oder die Strahlplatte (soweit vorhanden).
  • Seite 17: Ethernet-Schnittstelle

    Ethernet-Schnittstelle Diese Schnittstelle ist zur Steuerung der Kamera und darüber hinaus zur Datenüber- tragung in Echtzeit ausgelegt. Die Kommunikation zwischen Kamera und PC erfolgt unter der Nutzung des Internetprotokolls (IP). Die Übertragung der Signale zur Kamerasteuerung erfolgt über eine TCP-Verbindung, während die Messdaten per UDP übertragen werden.
  • Seite 18 % & )* ' + ( , - Eingänge Die Eingänge sind Spannungseingänge. Die galvanische Trennung untereinander und zum Gerät ist gewährleistet. Beschaltung der Digital-Eingänge Der zulässige maximale Spannungswert beträgt U = 30 V. Damit lässt sich die Kamera ohne externen Vorwiderstand im Spannungsbereich U = 5 bis 30 V triggern.
  • Seite 19 Ausgänge Die Ausgänge sind mit maximal 150 mA belastbar. Die maximale angelegte Spannung am Ausgang darf 30 V nicht überschreiten. Der Zustand nach dem Einschalten kann durch die mitgelieferte Konfigurier-Software eingestellt werden. Aktivierte Ausgänge (logisch 1) sind hochohmig. Die galvanische Trennung der Ausgänge zum Gerät ist stets gewährleistet.
  • Seite 21: Betriebstemperaturbereich

    A P I T E L Applikationshinweise In diesem Kapitel Betriebstemperaturbereich..................19 Wasserkühlung der Kamera ................. 20 Luftspülung ......................21 Rauschäquivalente Temperaturdifferenz NETD ..........22 Triggerung der Datenaufnahme ................22 Zonenberechnung und Alarmwertausgabe ............27 Fehlerkanal ......................27 Betriebstemperaturbereich Die Kamera ist für einen weiten Betriebstemperaturbereich ausgelegt, welcher durch die gemessene Geräteeigentemperatur repräsentiert wird.
  • Seite 22: Wasserkühlung Der Kamera

    % & )* ' + ( , - Wasserkühlung der Kamera (Nur bei Gehäusevariante protection) Der Lieferumfang ist von der bestellten Ausführung abhängig, so dass nicht alle genannten Teile fester Lieferbestandteil sind. Die IR-Kamera kann mit einer integrierten Wasserkühlung ausgestattet werden. Hierdurch wird ein Einsatz bis zu Umgebungstemperaturen von ca.
  • Seite 23: Luftspülung

    Luftspülung (Nur bei Gehäusevariante protection) Der Lieferumfang ist von der bestellten Ausführung abhängig, so dass nicht alle genannten Teile fester Lieferbestandteil sind. Zur Verhinderung von Messergebnisverfälschungen und Verschmutzungen der Objektivlinse durch Staubpartikel, Wasserdampf oder Rauch wird an der Drossel (1, Bild links) der Luftstrom eines Luftspülkreislaufes eingestellt.
  • Seite 24: Rauschäquivalente Temperaturdifferenz Netd

    % & )* ' + ( , - Rauschäquivalente Temperaturdifferenz NETD Die rauschäquivalente Temperaturdifferenz (NETD) beschreibt die Messunsicherheit als Standardabweichung wiederholter Messungen bei vorgegebener Strahlertemperatur und Messzeit. Bei jeder quantitativen Messung muss ein genügend großes Signal-Rauschverhältnis realisiert sein. Grundsätzlich gilt, dass bei Infrarotkameras die NETD mit größerer Messzeit und höherer Messtemperatur abnimmt.
  • Seite 25: Triggermode Einzeltrigger Flanke

    Triggermode Einzeltrigger Flanke Typische Einsatzfälle für eine flankengesteuerte Triggerung der Einzelmessungen sind: weglineare (und damit geschwindigkeitsunabhängige) Datenaufnahme z. B. bei Bandprozessen mittels Drehgeber positionsgenaue Datenaufnahme bei bewegten Messobjekten T min X min Start einer Einzelmessung Start der nächstfolgenden Einzelmessung Minimale Impulsbreite = 50 µs T,min T,min...
  • Seite 26: Triggermode Einzeltrigger Pegel

    % & )* ' + ( , - Triggermode Einzeltrigger Pegel Typische Einsatzfälle für eine pegelgesteuerte Triggerung der Einzelmessungen sind Tor- bzw. Zeitdauer-gesteuerte Datenaufnahmen für Einzelmessungen oder für Sequenzen. Start einer Einzelmessung oder aufeinander folgenden Einzelmessungen Ende einer Einzelmessung oder aufeinander folgenden Einzelmessungen Start der nächstfolgenden Einzelmessung oder aufeinander folgenden Einzelmessungen...
  • Seite 27: Triggermode Sequenztrigger Flanke

    Triggermode Sequenztrigger Flanke Typische Einsatzfälle für die flankengesteuerte Triggerung einer Sequenz von einzelnen Datenaufnahmen sind: Startsignal eines Lichttasters bei Bandprozessen oder Vorschubbewegungen Nullimpuls eines Drehgebers bei einer rotierenden Walze oder Scheibe T min M max Start der Sequenz von Einzelmessungen Start der nächstfolgenden Sequenz von Einzelmessungen Minimale Impulsbreite...
  • Seite 28: Triggermode Sequenztrigger Pegel

    % & )* ' + ( , - Triggermode Sequenztrigger Pegel Typische Einsatzfälle für die pegelgesteuerte Triggerung einer Sequenz von einzelnen Datenaufnahmen sind Tor- bzw. Zeitdauer-gesteuerte Datenaufnahmen für Sequenzen. M max Start der Sequenz von Einzelmessungen Stopp der Sequenz von Einzelmessungen Start der nächstfolgenden Sequenz von Einzelmessungen Maximale Messzeit...
  • Seite 29: Zonenberechnung Und Alarmwertausgabe

    Zonenberechnung und Alarmwertausgabe Für die schnelle Auswertung der aufgenommenen Messwerte steht mit der Zusammenfassung von Messwerten zu Zonen und der damit verbundenen direkten Ansteuerung Ausgangssignalen eine leistungsfähige Möglichkeit Prozesssteuerung zur Verfügung. Eine Zone besteht aus einer Anzahl von räumlich zusammenhängenden Pixeln, aus deren Messwerten das jeweils aktuelle Maximum, Minimum und der Mittelwert bestimmt werden.
  • Seite 31: Wartung Und Kalibrierung

    Kalibrierung und Kalibrierscheines und eventuellem Neuabgleich. Neuabgleich Kundenspezifische Software Die zur IR-Kamera PYROLINE gehörige Software lässt sich an prozessbedingte Forderungen anpassen oder erweitern. Dies betrifft sowohl die kameraspezifische Firmware als auch die PC-Programme. Der Gerätelieferant bietet dem Anwender als Dienstleistung die Beratung in der Beratung und Schulung Problemlösungsphase an.
  • Seite 33 PYROSOFT Compact ist die kostenlose Software-Version, die zu jeder DIAS Kamera mitgeliefert wird. Organisieren Sie die Online-Datenaufnahme und –Datenspeicherung von Ihrer DIAS Kamera, öffnen Sie Dateien und Sequenzen, analysieren Sie einzelne Gebiete, erstellen Sie Berichte – dies alles ist mit PYROSOFT Compact möglich.
  • Seite 34 PYROSOFT Automation Software für die Integration einer DIAS Kamera in Automatisierungsprozesse PYROSOFT MultiCam Software für die Datenaufnahme und Bilddarstellung von bis zu 8 DIAS Kameras PYROSOFT Client Software für die Bild- und Alarmdarstellung von bis zu 8 DIAS Kameras PYROSOFT CamZone Software für die Zonenprogrammierung einer DIAS-Stand-Alone-Kamera...
  • Seite 35: Anhang

    A P I T E L Anhang In diesem Kapitel Hinweise zum Umweltschutz ................33 CE-Konformitätserklärung ................... 34 Maßbilder ......................35 Systemanschluss ....................39 Anschlussbox ....................... 42 Messprinzip ......................42 Einfluss des Emissionsgrades ................44 Literaturverzeichnis ....................46 Hinweise zum Umweltschutz Dieses Produkt darf am Ende seiner Nutzungsdauer nicht über den normalen Abfall entsorgt werden, sondern ist an den Hersteller zurück zu senden, um ein ordnungsgemäßes Recycling zu gewährleisten.
  • Seite 36: Eg-Konformitätserklärung

    % & )* ' + ( , - EG-Konformitätserklärung Für das folgend bezeichnete Erzeugnis Infrarot-Kamera PYROLINE wird hiermit bestätigt, dass es den wesentlichen Schutzanforderungen entspricht, die in den Richtlinien des Rates zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten festgelegt sind: 1: 2014/30/EU (Elektromagnetische Verträglichkeit, EMV)
  • Seite 37: Maßbilder Gehäusevariante Compact

    Maßbilder Gehäusevariante compact bis 5/2024...
  • Seite 38 % & )* ' + ( , - Maßbilder Gehäusevariante compact ab 6/2024...
  • Seite 39 Maßbilder Gehäusevariante protection...
  • Seite 40 % & )* ' + ( , - Maßbilder Gehäusevariante compact+...
  • Seite 41: Systemanschluss

    Systemanschluss Systembuchse M23 / RC16 (16-polig) (für Gehäusevariante protection) Systembuchse M23 / RC16 (16-polig) Pin am Systemname Anschluss System- stecker OUT 0 - Digital- OUT 0 + OUT 0 OUT 1 - Digital- OUT 1 + OUT 1 IN 0 - Digital- IN 0 + IN 0...
  • Seite 42 % & )* ' + ( , - Systembuchse HC10 (12-polig) (für Gehäusevarianten compact+ and compact) Systembuchse HR10A (12-polig) Pin-Nr. Systemname Anschluss Strom- versorgung OUT 0 - Digital OUT 0 + OUT 0 OUT 1 - Digital OUT 1 + OUT 1 IN 0 + Digital...
  • Seite 43 Ethernetbuchse M12-A (8-polig) Ethernetbuchse M12A (8-polig) Pin am Systemname entspricht Stecker/Buchse RJ45-Pin M12-A D3 - D4 + D4 - D1 - D2 + D1 + D3 + D2 - Anschlussbelegung...
  • Seite 44: Anschlussbox

    % & )* ' + ( , - Anschlussbox Zur konkreten Ausstattung siehe bitte separate Dokumentation zur ausgelieferten Anschlussbox. Stromversorgung 110 V bis 240 V AC, 47 Hz bis 63 Hz Digitaleingänge (2×) siehe: Digitale Schnittstellen (auf Seite 14) Relaisausgänge (2×) ≤...
  • Seite 45 Je nach gewünschtem Temperaturmessbereich sollte deshalb der zu messende Wellenlängenbereich möglichst mit dem Maximum der Ausstrahlung zusammenfallen. Eine Einschränkung bei der Wahl des spektralen Messbereichs wird durch die Absorptions- bzw. Emissionsbanden der Gase zwischen Strahlungssender und -Empfänger gebildet, die das Messergebnis verfälschen. Das Emissionsvermögen der Messobjekte (siehe „Emissionsgradproblematik“...
  • Seite 46: Einfluss Des Emissionsgrades

    % & )* ' + ( , - Einfluss des Emissionsgrades Jeder reale Körper sendet entsprechend seiner Oberflächentemperatur Infrarotstrahlung aus, deren Intensität meist geringer als die eines ideal strahlenden schwarzen Strahlers gleicher Temperatur ist. Das Verhältnis der Strahlungen wird durch den Emissionsgrad charakterisiert.
  • Seite 47 Kameratyp effektive Wellenlänge [µm] 10,5 Objekttemperatur [°C] Messfehler [K] 1000 1100 1200 1300 10,0 Messfehler bei 1 % Emissionsgradänderung...
  • Seite 48: Literaturverzeichnis

    % & )* ' + ( , - Literaturverzeichnis /1/ Lieneweg, F.: Handbuch der technischen Temperaturmessung. Verlag Vieweg, Braunschweig, 1976 /2/ Walther, L.; Gerber, D.: Infrarotmesstechnik. Verlag Technik, Berlin 1981 /3/ Stahl, K.; Miosga, G.: Infrarottechnik. Hüthig Verlag Heidelberg, 1986 /4/ Touloukian, Y.S.: Thermophysical Properties of Matter: The TPRC Data Series, Purdue University, Thermophysical Properties Research Center Staff, R.

Diese Anleitung auch für:

Pyroview

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