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Aufbereitung Des Tonmaterials Für Den Schnittplatz - Sonosax Sx-R4 Kurzanleitung

SX-R4 Kurzanleitung
Dateisystem – Metadaten ‐ Szenennummern 
Der SX‐R4 legt für jeden Drehtag einen extra Ordner an. Soll kein neuer Ordner angelegt
werden, beim Einschalten die Anfrage „change working day?" mit „no" beantworten
Die Informationen für Projekt, Szene, Take befinden sich in den BWF
Datei und können von geeigneten Programmen gelesen und interpretiert werden,
allerdings von keinem Filebrowser in Windows oder MAC.
Arbeiten mit Metadaten (Empfehlung!!): 
1. Lege am Anfang eines neuen Drehs ein Projekt an: So finden sich alle Daten in
einem Ordner, für jeden Drehtag wird automatisch ein Unterordner angelegt.
[menu] – [metadata] ‐ [more >>] (Joystick lang nach rechts drücken)
2. Gib eine Szenennummer ein (zb"1" oder „1221_4A")
[menu] – [metadata] – [scene name]
Auch bei einer Doku ist es hilfreich, alles was zusammengehört (zb Schauplatz,
Interviewpartner...) in einer Szene zu gruppieren. Szenenummer = max 8 digits
3. Takenummern werden innerhalb der Szene automatisch vergeben (001, 002,...)
Weitere Möglichkeiten zum rückwirkenden benennen deiner files findest du im
Menüpunkt [tag last take]. Damit kann man relativ einfach:
1. Den letzten take in den Papierkorb legen
[menu] – [tag last take ] – [false start]
2. Den letzten take als [no good], [circled] (=„Kopierer") oder [wild track] (=Nurton)
markieren. [menu] – [tag last take ] – [.....]
Das BWF editing Programm „Wave Agent" von Sound Devices (freeware) kann die
letztgenannten Eintragungen im Tonbericht sichtbar machen. Mit Aaton Majax geht es
leider nicht. Trotzdem ist mir persönlich Majax sympathischer.
Aufbereitung des Tonmaterials für den Schnittplatz: 
Ich empfehle dazu das freeware Programm Aaton Majax und folgendes Vorgehen:
(download Majax: www.axeltraun.at/downloads.html für Win & Mac + Manual)
1. Ein neues Projekt in Aaton Majax öffen und dort einen neuen "day‐folder" anlegen
2. Die Dateien aus dem Tagesordner auf der CF Karte mit Majax in diesen „day folder"
importieren („import non Cantar files") dabei die Timecoderate (meist „25") nicht
vergessen.
3. Die Takes durchsehen und Spurnamen vergeben (was ist wo), Bemerkungen
dazuschreiben, reinhören (geht alles auch für Gruppen von markierten Dateien)
4. Davon einen übersichtlichen Tonbericht erstellen (ein Mausklick, inkl. Vorschau)
5. Aus den Mono‐Dateien Poly‐encoded‐BWF‐Dateien machen (alle Spuren eines Takes
in einer Datei), das geht ebenfalls automatisiert für alle Dateien auf einmal.
6. Der Schneideraum hat gut dokumentiertes, gut aufbereitetes Material und freut sich.
Eine detailliertere Anleitung gibt's auf www.axeltraun.at/downloads.html
BWF = „Broadcast Wave File", ein „normales" .wav Dateiformat, das Timecode und Metadaten beinhaltet
2
© Axel Traun 2011
www.axeltraun.at
(Firmware 4.1)
‐Metadaten der
2
[5]
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