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V6
VITALDATENMONITOR
BEDIENUNGSANLEITUNG
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Inhaltszusammenfassung für BLT V6

  • Seite 1 VITALDATENMONITOR BEDIENUNGSANLEITUNG...
  • Seite 2 Vorwort Vielen Dank, dass Sie sich für den V6 Vitaldatenmonitor entschieden haben. Guangdong Biolight Meditech Co., Ltd. Hersteller Adresse Innovation First Road Technology Innovation Coast Jinding, Zhuhai 519085 P. R. China +86.756.3399900 +86.756.3399989 Shanghai International Holding Corp GmbH (Europe) EU-Vertretung Adresse Eiffestraße 80...
  • Seite 3 Dieses Handbuch enthält geschützte Informationen. Die Reproduktion oder Übersetzung der Informationen in diesem Handbuch ist ohne schriftliche Erlaubnis verboten. Die Angaben in diesem Handbuch können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Dokument-Nr.: J/V6-060-2012A1 Handbuchversion: A1 © Copyright 2012 Haftung des Herstellers Nur unter folgenden Bedingungen ist der Hersteller verantwortlich für die Sicherheit, Zuverlässigkeit und...
  • Seite 4: Inhaltsverzeichnis

    Kapitel 1 Allgemeine Einführung ........................ 1-1 Beschreibung des Monitors ......................1-1 Aufbau des Monitors........................1-1 Bedienungsmodi ..........................1-4 Kapitel 2 Wichtige Sicherheitshinweise ..................... 2-1 Sicherheit ............................2-1 Sichere Bedienung und Handhabung ..................... 2-2 Hinweise zu den Symbolen auf dem Monitor .................. 2-2 Kapitel 3 Bedienung des Monitors ......................
  • Seite 5 NIBP-Messmethoden ........................7-2 Durchführung der NIBP-Messungen ....................7-2 NIBP-Bildschirm ..........................7-3 NIBP-Setup ............................7-3 Venenpunktionsdruck ........................7-4 NIBP Zurücksetzen .......................... 7-4 7.10 Luftdichtigkeitsprüfung ........................7-4 Kapitel 8 CO -Überwachung ........................8-1 CO2-Überwachung .......................... 8-1 Vorbereitung zur CO2-Messung ...................... 8-1 CO2-Bildschirm ..........................8-3 CO2-Setup ............................
  • Seite 6: Kapitel 1 Allgemeine Einführung

    Allgemeine Einführung Kapitel 1 Allgemeine Einführung Beschreibung des Monitors Dieser Monitor dient der Überwachung bestimmter Vitaldaten (SpO , NIBP und EtCO ) bei einem Patienten (Erwachsener, Kind oder Neugeborenes). Die gemessenen Daten können angezeigt, gespeichert, wieder aufgerufen und gedruckt werden. Dieser Monitor dient der Verwendung in medizinischen Einrichtungen wie Praxen, ambulanten Kliniken und Notaufnahmen.
  • Seite 7 Allgemeine Einführung Drücken Sie diese Taste, um die nicht-invasive Blutdruckmessung zu beginnen oder anzuhalten. Ist Ihr Monitor mit einem Drucker ausgestattet, drücken Sie diesen Knopf um das Drucken zu starten/stoppen. Durch einmaliges Drücken können Sie einen Alarm pausieren und wieder freigeben. Drücken Sie diese Taste länger als 2 Sekunden, wird der Monitor stumm geschaltet.
  • Seite 8 Allgemeine Einführung Rückseite 1. Anschluss für Potentialausgleich 2. Steckerbuchse für den Wechselstromanschluss (AC) 3. Serieller Anschluss 4. Netzwerkanschluss Der Netzwerkanschluss ist ein Standard RJ45-Anschluss, der für das zentrale Überwachungssystem des Herstellers verwendet wird. 5. USB-Anschluss für externe Geräte wie Tastatur oder Maus 6.
  • Seite 9: Bedienungsmodi

    Allgemeine Einführung Bedienungsmodi Dieser Monitor hat zwei unterschiedliche Arbeitsmodi. Sie können zwischen dem Klinik- und Monitormodus wählen. 1.3.1 Klinik-Modus Der Klinik-Modus ist für Praxen geeignet in denen routinemäßig bei einer Untersuchung Blutdruck- und Sättigungsmessungen durchgeführt werden. Jeder Patient bekommt eine ID-Nummer. Die Ergebnisse der Messungen werden unter dieser Nummer gespeichert und können anschließend gedruckt werden.
  • Seite 10: Kapitel 2 Wichtige Sicherheitshinweise

    Sicherheitshinweise Kapitel 2 Wichtige Sicherheitshinweise Sicherheit Hinweise in dieser Bedienungsanleitung: WARNUNG: Muss streng beachtet werden um Verletzungen zu vermeiden. ACHTUNG: Muss beachtet werden um Geräte- und Sachschäden zu vermeiden. HINWEIS: Wichtige Tipps zur Anwendung die Ihnen helfen, das Gerät bestmöglich zu nutzen. WARNUNG •...
  • Seite 11: Sichere Bedienung Und Handhabung

    Sicherheitshinweise • Magnet- und elektrische Felder können die ordnungsgemäße Funktionsweise des Geräts beeinträchtigen. Vergewissern Sie sich daher, dass alle externen Geräte in der Nähe des Monitors den jeweiligen EMC-Bestimmungen entsprechen. Röntgen- oder Magnet- resonanzgeräte sind mögliche Störquellen, da sie erhöhte elektromagnetische Strahlung abgeben.
  • Seite 12 Sicherheitshinweise Potentialausgleich Wechselstrom (AC) 100V–240V ~ USB-Anschluss Netzwerkanschluss Schwesternruffunktion Abkürzung für Sauerstoffsättigung NIBP Abkürzung für nicht-invasiven Blutdruck Abkürzung für Kohlendioxid...
  • Seite 13: Kapitel 3 Bedienung Des Monitors

    Bedienung des Monitors Kapitel 3 Bedienung des Monitors Bestandteile 1. Öffnen Sie die Verpackung und entnehmen Sie Gerät und Zubehör. In dieser Packung befindet sich neben dem Monitor Stromkabel, Messmodule und Zubehör, Bedienungsanleitung (dieses Handbuch), Garantiekarte und Zertifikat. Die Styroporverpackung enthält den Monitor.
  • Seite 14: Anschließen Der Sensoren

    Bedienung des Monitors WARNUNG Bei Schäden oder Unregelmäßigkeiten verwenden Sie den Monitor bitte nicht. Benachrichtigen Sie sofort den Techniker im Krankenhaus oder den Kundendienst. HINWEIS Der Monitor hat keinen Hauptschalter. Das Gerät ist erst dann komplett ausgeschaltet wenn das Stromkabel vom Netz entfernt wurde. Die Steckdose soll stets leicht zugänglich sein. 3.2.3 Anschließen der Sensoren Schließen Sie die erforderlichen Sensorkabel für den Patienten am Monitor an.
  • Seite 15: Allgemeine Einstellungen

    Bedienung des Monitors Das Menü im Klinik-Modus ist anders als das hier abgebildete Menü im Monitor-Modus. Im oberen Bereich des Menüs befindet sich der Name des aktuell geöffneten Menüs. Im Auswahlbereich können Sie durch wählen der Untermenüs den Monitor und die Parameter einstellen. Mit <Zurück> können Sie das Menü...
  • Seite 16: Schwesternruffunktion

    Bedienung des Monitors Wählen Sie <Menü> → <System Setup> → <Standardsetup> Wählen Sie den Patiententyp: <Erwachsene>, <Kind> oder <Baby>. Die aktuelle Konfiguration wird zur Werkseinstellung zurückgesetzt. Mit <Zurück> kommen Sie zurück ins Hauptmenü. Schwesternruffunktion Die Schwesternruffunktion sendet ein Signal zum Stationszimmer wenn bestimmte, eingestellte Alarmmeldungen ausgelöst wurden.
  • Seite 17: Kapitel 4 Benutzeroberfläche

    Benutzeroberfläche Kapitel 4 Benutzeroberfläche Bildschirmanzeige Die Helligkeit, Parameter- und Kurvenfarben und Darstellung der Kurven können benutzerspezifisch eingestellt werden. 4.1.1 Einstellung der Helligkeit Wählen Sie <Menü> → <Bildschirm Setup> → <Hintergrundbel.> um die gewünschte Helligkeit einzustellen. 4.1.2 Einstellung der Farben Wählen Sie <Menü> → <Bildschirm Setup> → <Farbe Setup> um die gewünschte Farbe für die Parameter und Kurven einzustellen.
  • Seite 18 Benutzeroberfläche Alarmpause/Stumm-Bereich Das Symbol der Alarmpause oder Alarm stumm geschalten wird hier angezeigt. NIBP-Parameterbereich zur Anzeige der NIBP-Werte Wählen Sie auf dem Bildschirm <NIBP> um das Menü <NIBP Setup> zu öffnen. -Parameterbereich zur Anzeige der CO -Werte Wählen Sie <CO >...
  • Seite 19: Alarmansicht

    Benutzeroberfläche Physiologischer Alarmbereich In diesem Bereich werden die physiologischen Alarmmeldungen angezeigt. Die Präsentation der Alarmmeldungen ist abhängig von der Alarmpriorität. Wenn mehrere Alarmereignisse unter- schiedlicher Priorität gleichzeitig auftreten, ertönt der Alarmton der höchsten Stufe. Technischer Alarmbereich In diesem Bereich werden die technischen Alarmmeldungen angezeigt. Die Präsentation der Alarmmeldungen ist abhängig von der Alarmpriorität.
  • Seite 20: Trendansicht

    Benutzeroberfläche In diesem Bildschirm können Sie die gespeicherten NIBP-Daten aufrufen. 4.2.4 Trendansicht...
  • Seite 21: Patienteninformation

    Benutzeroberfläche Im Monitor-Modus heißt dieser Bildschirm <Trendansicht>. Im Klinik-Modus ist dieser Bildschirm die <Klinik Anzeige>. In beiden Modi können Sie auf diesem Bildschirm eine Zusammenfassung der Werte über einen längeren Zeitraum ansehen. Um das Speicherintervall der Trenddaten zu ändern: Wählen Sie <Menü> → <Speicher Setup> → <Trend SpeichInter> und stellen Sie das gewünschte Zeitintervall ein: <1 Min>, <5 Min>...
  • Seite 22: Demo

    Benutzeroberfläche Demo 4.4.1 Demo einschalten Wählen Sie <Menü> → <System Setup> → <Demo> → <Ein> um den Demo-Modus einzuschalten. Geben Sie das Passwort 888888 ein und wählen Sie <OK>. 4.4.2 Demo ausschalten Wählen Sie <Menü> → <System Setup> → <Demo> → <Aus> um den Demo-Modus auszuschalten. Gerätewartung Wählen Sie <Menü>...
  • Seite 23: Kapitel 5 Alarm

    Alarm Kapitel 5 Alarm Dieses Kapitel enthält allgemeine Informationen zu den Alarmeinstellungen und -meldungen. HINWEIS Dieses Gerät gibt alle akustischen und visuellen Alarmmeldungen über die Lautsprecher, Leuchten und das Display an. Alarmereignisse Es gibt drei Kategorien von Alarmereignissen: physiologischer Alarm, technischer Alarm und allgemeine Aufforderungen.
  • Seite 24 Alarm Die akustischen Alarmmeldungen und die visuelle Anzeige der Meldungen entsprechen den Bedingungen nach Abschnitt 201.3.2 des IEC 601-1-8. HINWEIS Die Präsentation der Alarmmeldungen ist abhängig von der Alarmpriorität. Akustischer Alarm Verschiedene Alarmtöne kennzeichnen verschiedene Alarmprioritäten: Alarmniveau Audiosignal Hoch „DO-DO-DO-------DO-DO, DO-DO-DO-------DO-DO“, ausgelöst alle 10 Sekunden Mittel „DO-DO-DO”, ausgelöst alle 25 Sekunden Niedrig...
  • Seite 25: Einrichtung Der Alarme

    Alarm Technischer Alarm Wenn ein technischer Alarm oder ein allgemeiner Hinweis auftritt, erscheint die Meldung über dem Bereich des physiologischen Alarms auf dem Bildschirm. Alarmniveau Symbol Hintergrundfarbe Mittel Blau Niedrig Blau Einrichtung der Alarme 5.4.1 Alarmlautstärke einstellen (nur im Monitor-Modus) 1.
  • Seite 26: Stumm Schalten/Pausieren

    Alarm Stumm schalten/Pausieren Stumm schalten Drücken Sie die Taste auf dem Bedienfeld länger als 2 Sekunden, werden alle Töne ausgeschaltet, bis der Knopf erneut gedrückt wird. Wenn das System in diesem Modus ist, werden alle neuen Alarmmeldungen die Stummschaltung aufheben. Während der Stummschaltung ist folgendes Symbol links oben im Bildschirm zu sehen: Pausieren Drücken Sie die Taste...
  • Seite 27: Kapitel 6 Spo 2 -Überwachung

    -Überwachung Kapitel 6 SpO -Überwachung Prinzip der SpO2-Messung Die Sauerstoffsättigung (pulsoximetrisch gemessene Sauerstoffsättigung, SpO ) gibt an, wie viel Prozent des gesamten Hämoglobins im Blut mit Sauerstoff beladen ist. Die Messung der Sauerstoffsättigung beruht auf den Prinzipien der Lichtabsorption und dem arteriellen Blutvolumen im Gewebe. LEDs emittieren Licht mit zwei spezifischen Wellenlängen, welche selektiv durch Hämoferrum und Desoxyhämoglobin absorbiert werden.
  • Seite 28: Vorbereitung Zur Spo2-Messung

    -Überwachung bei Neugeborenen und Patienten mit schlechter Durchblutung oder empfindlicher Haut auf die korrekte Befestigung. Überprüfen Sie die Stelle, an der der Sensor angebracht ist alle 2–3 Stunden und wechseln Sie die Stelle wenn sich der Hautzustand verschlechtert. Je nach Patient können häufigere Untersuchungen erforderlich sein.
  • Seite 29: Spo2 Setup

    -Überwachung SpO2 Setup 6.5.1 Öffnen des SpO2-Menüs Wählen Sie <SpO > auf dem Bildschirm um das SpO -Menü zu öffnen. Wählen Sie <Pleth> auf dem Bildschirm um das Menü zum Plethysmogramm zu öffnen. 6.5.2 Einstellung des Pieptons Wählen Sie <SpO >...
  • Seite 30 -Überwachung Falsche Anbringung oder Platzierung des Sensors am Patienten; Falsche Sensortemperatur (optimale Temperatur; 28 – 42 °C) Der Sensor ist an einem Gliedmaß zusammen mit einer Blutdruckmanschette, einem Arterien- katheter oder einer intravaskulären Leitung angebracht; Krankhaftes Hämoglobin wie Carboxyhämoglobin oder Methämoglobin zu niedrig Geringe Durchblutung Die ersten Sekunden nach einer Defibrillation...
  • Seite 31: Kapitel 7 Nibp-Überwachung

    NIBP-Überwachung Kapitel 7 NIBP-Überwachung Prinzipien der NIBP-Messung Der Monitor führt Blutdruckmessungen (NIBP) mit Hilfe der automatischen Oszillometriemethode durch. Die Oszillometriemethode misst sowohl die Unterschiede im arteriellen Druck als auch das Volumen der Arterien und schätzt indirekt die systolischen und diastolischen Drücke innerhalb der Blutgefäße. Ein Mittelwert wird daraus berechnet.
  • Seite 32: Grenzen Des Nibp-Messverfahrens

    NIBP-Überwachung Grenzen des NIBP-Messverfahrens Messungen sind unmöglich bei einer Herzfrequenz von weniger als 40 Schlägen pro Minute oder mehr als 240 Schlägen pro Minute, oder wenn der Patient an eine Herz-Lungen-Maschine angeschlossen ist. Die Messungen sind ungenau oder unmöglich unter folgenden Bedingungen: wenn ein regelmäßiger arterieller Puls schwer zu erfassen ist Herzrhythmusstörungen wenn der Patient sich bewegt, zittert oder an Krämpfen leidet...
  • Seite 33: Nibp-Bildschirm

    NIBP-Überwachung Patienten befinden, damit keine Messfehler entstehen. Wenn die Manschette über dem Herzen liegt, sind die gemessenen Werte tendenziell kleiner als die tatsächlichen Werte. Wenn sich die Manschette unter dem Herzen befindet, sind die gemessenen Werte tendenziell höher. 7.5.2 Messungen starten/stoppen Drücken Sie den Knopf auf dem Bedienfeld des Monitors, um eine NIBP-Messung zu starten.
  • Seite 34: Venenpunktionsdruck

    NIBP-Überwachung Venenpunktionsdruck Sie können die NIBP-Manschette als Hilfsmittel bei der Venenpunktion einsetzen. Wählen Sie <NIBP> → <Veni. Druck> → <Venipunc> um die Manschette aufzupumpen. Entnehmen Sie die Blutprobe und wählen Sie erneut <Venipunc> um die Luft aus der Manschette herauszulassen. Nach einer gewissen Zeit wird die Manschette automatisch entleert.
  • Seite 35: Kapitel 8 Co 2 -Überwachung

    -Überwachung Kapitel 8 CO -Überwachung CO2-Überwachung Verwenden Sie das CO -Modul, um die Respiration und Beatmung des Patienten zu überwachen. Das Messprinzip beruht darauf, dass Kohlenstoffdioxid (CO ) infrarotes Licht absorbieren kann. Zunächst wird das Gas in den Sensor geleitet. Der optische Infrarotfilter wählt ein geeignetes Licht einer bestimmten Wellenlänge um die CO -Moleküle zu durchdringen.
  • Seite 36 -Überwachung 3. Stellen Sie sicher, dass der Auslassschlauch nicht zu nah an dem Modul liegt, sodass die Mess- umgebung nicht feucht wird. 4. Warten Sie bis das CO -Modul aufgewärmt ist. Der Monitor zeigt die Meldung „Sensor Aufwärm“ für ungefähr eine Minute während das Messmodul warm läuft. Diese Meldung verschwindet, wenn der Monitor betriebsbereit ist.
  • Seite 37: Co2-Bildschirm

    -Überwachung Für Nasenbrillen oder oral-nasal Brillen mit Sauerstoffzufuhr, platzieren Sie den Schlauch am Patienten wie oben gezeigt und schließen Sie dann den Sauerstoffzufuhrschlauch zum Sauerstoffsystem an. Stellen Sie den Sauerstoffstrom ein. WARNUNG Schließen Sie den Probenentnahmeschlauch immer zuerst an den Gasmessanschluss, bevor Sie den Konnektor and das Schlauchsystem anschließen.
  • Seite 38: Co2-Setup

    -Überwachung CO2-Setup 8.4.1 -Menüs öffnen Wählen Sie auf dem Bildschirm <CO > um das Menü <CO Setup> zu öffnen. Wählen Sie auf dem Bildschirm <CO Kurve> um das Menü <CO Kurve Setup> zu öffnen. 8.4.2 Apnoe-Alarm einschalten Wählen Sie <CO >...
  • Seite 39: Kalibrierung

    -Überwachung • Führen Sie keine Kalibrierung durch, wenn die Nasenbrille oder der Konnektor am Patienten angeschlossen ist. • Führen Sie keine Kalibrierung durch, wenn die Temperatur nicht stabil ist. • Wenn sich ein Rest CO -Gehalt in der Nasenbrille oder im Konnektor befindet, kann die Kalibrierung ungenau sein.
  • Seite 40: Kapitel 9 Anzeige Der Gespeicherten Daten

    Anzeige der gespeicherten Daten Kapitel 9 Anzeige der gespeicherten Daten Die gespeicherten Patientendaten können im Klinik-Modus jederzeit wieder aufgerufen werden. Im Monitor- Modus können nur Berichte zu den Trenddaten, den NIBP-Daten und die Alarmereignisse angezeigt werden (siehe Kapitel 4.2). Berichtanzeige Wählen Sie <Menü>...
  • Seite 41: Kapitel 10 Drucken

    Drucken Kapitel 10 Drucken 10.1 Drucker Mit einem eingebauten Thermodrucker können Daten direkt ausgedruckt werden. Patienteninformationen, Messdaten, gespeicherte Daten und die SpO - und CO -Kurven können gedruckt werden. 10.2 Druckmöglichkeiten Der Monitor bietet folgende Druckmöglichkeiten: Echtzeitdrucken, Automatisches Drucken mit eingestelltem Zeitintervall, Drucken der Alarmmeldungen und Manuelles Drucken einer spezifischen Funktion.
  • Seite 42: Papier Einlegen

    Drucken 10.4.5 Raster Um ein Raster auf das Papier zu drucken, wählen Sie <Drucker Setup> → <Raster> → <Ein>. 10.5 Papier einlegen Wenn Ihr Monitor mit einem Thermodrucker ausgestattet ist, überprüfen Sie bitte bei Inbetriebnahme des Monitors, ob Druckerpapier eingelegt wurde. Die Thermoseite (glatte Seite) sollte nach oben zeigen. Stellen Sie sicher, dass das Papier aus dem Papierfach zeigt.
  • Seite 43: Kapitel 11 Batterie

    Batterie Kapitel 11 Batterie 11.1 Einleitung Dieser Monitor ist so konzipiert, dass er beim Ausfall der Stromversorgung über Batterie versorgt wird. Der wiederaufladbare Li-Ionen-Akku wird allgemein „Batterie“ genannt. Beim ersten Einsatz muss die Batterie geladen werden. Es gibt kein externes Ladegerät. Die Batterie wird automatisch geladen wenn der Monitor an eine Stromquelle angeschlossen ist.
  • Seite 44: Entsorgung

    Batterie konditioniert werden. Konditionieren Sie die Batterie einmal, wenn sie zwei Monate lang verwendet oder gelagert wurde, oder wenn die Laufzeit merklich kürzer wird. So konditionieren Sie eine Batterie: 1. Trennen Sie den Monitor vom Patienten und unterbrechen Sie alle Überwachungs- oder Messvorgänge.
  • Seite 45: Kapitel 12 Wartung Und Reinigung

    Wartung und Reinigung Kapitel 12 Wartung und Reinigung 12.1 Systemprüfung Ein nachhaltiger Wartungs- und Reinigungsplan sollte für Ihren Patientenmonitor und Zubehör aufgestellt werden, damit die normale Betriebsfähigkeit sichergestellt werden kann. Achten Sie darauf, dass eine umfassende Inspektion von qualifiziertem Service-Personal nach den Richtlinien Ihrer Einrichtung regelmäßig durchgeführt wird.
  • Seite 46: Reinigung

    Wartung und Reinigung 12.2 Reinigung Der Patientenmonitor muss staubfrei bleiben. Reinigen Sie das Gerät regelmäßig. Falls es in der Umgebung des Geräts viel Schmutz, Staub oder Sand gibt, muss es häufiger gereinigt werden. Benutzen Sie nur nicht-ätzende Mittel wie Seife und Wasser um das Gehäuse zu reinigen.
  • Seite 47 Wartung und Reinigung Reinigung Verwenden Sie ein feuchtes Tuch oder eine milde Seifenlösung, um den Sensor und seine Kontaktflächen zu reinigen. Desinfizierung Verwenden Sie ein Tuch mit einer 10%igen Bleichlösung oder 70%igem Isopropylalkohol, um den Sensor und seine Kontaktflächen zu wischen. Reinigen Sie den Sensor mit Wasser und wischen Sie ihn trocken. WARNUNG •...
  • Seite 48 Wartung und Reinigung Desinfizierung Verwenden Sie ein Tuch mit einer 10%igen Bleichlösung oder 70%igem Isopropylalkohol, um das Modul oder wiederverwendbare Luftwegadapter zu wischen. Reinigen Sie mit Wasser und trocknen Sie die Teile mit einem feuchten Tuch. Wiederverwendbare Luftwegadapter dürfen auch autoklaviert werden: 20 min bei 121 °C (250 °F). WARNUNG Gefahr von elektrischem Schock: Trennen Sie das Modul ab, bevor Sie es reinigen.
  • Seite 49: Kapitel 13 Zubehör

    Hand/Fuß Neugeborenes (<3 kg), oder Fingerclip, MAX-N Erwachsene (>40 kg) DS-100A Erwachsene OXI-A/N Erwachsene, Neugeborenes Wiederverwendbar OXI-P/I Kind, Baby Nellcor SpO Verlängerungskabel Artikelnummer Verlängerungskabel 15-100-0016 BLT SpO -Sensor Patiententyp Artikelnummer Erwachsene 15-100-0013 Kind 15-100-0014 Wiederverwendbar Neugeborenes 15-100-0015 NIBP Einwegmanschetten Modell Patiententyp...
  • Seite 50 Zubehör Wiederverwendbare Manschetten Patiententyp Umfang der Manschette Breite der Manschette Artikelnummer Große Erwachsene 15-100-0021 Erwachsene 25 – 35 cm 14,4 cm 15-100-0019 Kleine Erwachsene 20 – 28 cm 11 cm 15-100-0023 Kind 13 – 20 cm 8 cm 15-100-0022 Baby 10 –...
  • Seite 51: Kapitel 14 Anhang

    Anhang Kapitel 14 Anhang Anhang A Klassifizierungen und Spezifikationen Klassifizierungen Nach der Richtlinie IEC 60601-1:1988+A1:1991+A2:1995 wird der Monitor wie folgt klassifiziert: Schutzklasse vor elektrischem Schock Gerät der Klasse I Grad an Schutz vor elektrischem Schock Teil des Typs CF Grad an Schutz gegen Eindringen von Wasser Gewöhnliches Gerät (Gehäuse ist nicht wasserdicht) Grad an Schutz für die Anwendung in Anwesen- Nicht geeignet...
  • Seite 52 Anhang Batterie Wiederaufladbar, Lithium-Ionen, 11.1 V/4.0 AH Ladezeit 6 Stunden Betriebszeit 8 Stunden (Normalbetrieb, vollgeladen) Neue und vollgeladene Batterie bei 25 °C und NIBP- Messung im AUTO-Modus in Zeitintervallen von 20 Minuten Betriebszeit nach erster Batterie- ≥ 10 Minuten stand-Alarmmeldung Umgebung Temperaturen Betriebstemperatur: 0–40 °C...
  • Seite 53 Anhang Monitor-Modus Patientenanzahl Trenddaten Bei 1 Min, 96 Std. Speicher Bei 5 Min, 480 Std. Speicher Bei 10 Min, 960 Std. Speicher Alarmereignisse 1000 NIBP-Daten 5000 Messbereich 0–100% Auflösung Genauigkeit Bei 70–100%, ±2% Bei 0–69%, nicht spezifiziert Aktualisierungszeit < 13 s Alarm Einstellbare Ober- und Untergrenzen Puls...
  • Seite 54 Anhang NIBP Messmethode Automatische Oszillometrie Messbereiche Erwachsene: SYS 30–270 mmHg DIA 10–220 mmHg MTL 20–235 mmHg Kinder: SYS 30–235 mmHg DIA 10–220 mmHg MTL 20–235 mmHg Neugeborene: SYS 30–135 mmHg DIA 10–110 mmHg MTL 20–125 mmHg Bereich für HYPER-Messung Nur für Erwachsene 40–300 mmHg 10–250 mmHg 20–270 mmHg...
  • Seite 55 Anhang EtCO (Microstream, LoFlo) Messmethode Infrarotspektroskopie Messmodus Microstream Aufwärmzeit Kapnogramm angezeigt in < 20 s bei 25 °C Komplette Messungen innerhalb 2 Minuten Messbereich 0–19.7% (0–150 mmHg) Auflösung 1 mmHg Stabilität Kurzzeitabdrift: Abdrift über 4 Stunden ≤0.8 mmHg Langzeitabdrift: Genaue Spezifikationen für 120 Stunden aufrecht gehalten Einheiten %, mmHg, kPa...
  • Seite 56: Anhang B Werkseinstellungen

    Anhang Anhang B Werkseinstellungen Es gibt drei Standardeinstellungen: ERWACHSENE, KIND, NEUGEBORENES. Folgend finden Sie die Spezifikationen: Menü Arbeitsbildschirm Standard Bildschirm Patiententyp Erwachsene Alarm Alarmlautstärke Alarm Pause 2 min Helligkeit /Puls Setup Erwachsene Kind Neugeborenes Alarmniveau Alarm Drucken ALM HOCH ALM TIEF PF ALM HOCH PF ALM TIEF Desat Grenze...
  • Seite 57 Anhang Setup Erwachsene Kind Neugeborenes Einheit mmHg Alarmniveau Alarm Drucken Alarmgrenze Anzeige EtCO ALM HOCH EtCO ALM TIEF FiCO ALM HOCH awRF ALM HOCH awRF ALM TIEF Skala Kurvengeschwindigkeit 12,5 mm/s Farbe weiß Apnoe Alarmzeit 20 s 14-7...
  • Seite 58: Anhang C Alarmbeschreibungen Und Meldungen

    Anhang Anhang C Alarmbeschreibungen und Meldungen -Alarm Physiologische Alarmmeldungen Meldung Bedeutung/Ursache Alarmniveau zu hoch Gemessener SpO -Wert überschreitet die obere Alarmgrenze Mittel, Hoch, Einstellbar zu tief Gemessener SpO -Wert unterschreitet die untere Alarmgrenze Mittel, Hoch, Einstellbar Desat Gemessener SpO -Wert ist zu niedrig Einstellbar PF zu hoch Pulsfrequenz überschreitet die obere Alarmgrenze...
  • Seite 59 Anhang Technische Alarmmeldungen Meldung Bedeutung/Ursache Alarmniveau Selbsttest fehlgeschlagen Fehler bei der NIBP-Initialisierung Niedrig Manschette locker Manschette ist nicht angelegt Niedrig Manschette ist nicht korrekt angeschlossen Manschette für Erwachsene im Neonatalen-Modus verwendet Luftleck Leck in der Luftleitung oder Manschette Niedrig Luftdruck Fehler Stabiler Manschettendruck kann nicht eingehalten werden Niedrig Schwaches Signal...
  • Seite 60 Anhang -Alarm (LoFlo) Physiologische Alarmmeldungen Meldung Bedeutung/Ursache Alarmniveau EtCO hoch Gemessener EtCO -Wert überschreitet die obere Alarmgrenze Einstellbar EtCO tief Gemessener EtCO -Wert unterschreitet die untere Alarmgrenze Einstellbar FiCO hoch Gemessener FiCO -Wert überschreitet die obere Alarmgrenze Einstellbar awRF hoch Gemessener awRF-Wert überschreitet die obere Alarmgrenze Einstellbar awRF tief...
  • Seite 61: Anhang D Leitlinien Und Herstellererklärung Zu Ema

    Anhang Anhang D Leitlinien und Herstellererklärung zu EMA Leitlinien und Herstellererklärung – Elektromagnetische Aussendung (EMA) für alle GERÄTE oder SYSTEME Leitlinien und Herstellererklärung – Elektromagnetische Aussendung (EMA) Dieses medizinische Gerät ist bestimmt für den Betrieb in einer der unten genannten elektromagnetischen Umgebungen.
  • Seite 62 Anhang und Schwankungen der ) für 0.5 Zyklen; für 0.5 Zyklen; sollte der einer typischen Versorgungsspannung 40% U 40% U Geschäfts- oder nach 61000-4-11 (60% Einbruch der U (60% Einbruch der U Krankenhausumgebung für 5 Zyklen; für 5 Zyklen; entsprechen. Wenn dieses 70% U 70% U Gerät ununterbrochen...
  • Seite 63 Anhang elektromagnetischer Größen wird durch Absorptionen und Reflexionen der Gebäude, Gegenstände und Menschen beeinflusst. Die Feldstärke stationärer Sender, wie z. B. Basisstationen für Telefone, Amateurfunkstationen, AM- und FM-Rundfunk- und Fernsehsender können theoretisch nicht genau vorherbestimmt werden. Um die elektromagnetische Umgebung hinsichtlich der stationären Sender zu ermitteln, sollte eine Studie des Standorts erwogen werden.
  • Seite 64 PN: 22-038-0009...

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