Flash-Vorgangs, dann startet das PRM5 wie gewohnt mit der Kalibrierungsroutine. Die aktuelle Soft-
wareversion kann im 'Submenu' über den Parameter (Mode5) z.B. als "Pro3.12" kontrolliert werden.
Ebenso kann nach dem Upload über die Taste "readSNR" des 'Hilfprogramms' die Serien-Nr. wie
auch die Softwareversion kontrolliert werden.
Der Upload wurde so konstruiert, dass auch ein Spannungsausfall, egal zu welcher Zeit, die Funktion
des PRM5 erhält. Im schlimmsten Fall befindet sich nach dem Spannungsausfall noch die bisherige
Softwareversion im PRM5. Der Upload müsste dann nochmals durchgeführt werden.
5.3. Schnittstelle RS232, Protokollaufbau
Wie unter Punkt 5.2. beschrieben, besteht die Möglichkeit per RS232-Schnittstelle einen Programm-
Upload in den Flashspeicher des Microprozessors durchzuführen. Hierzu wurde ein Protokollaufbau
gewählt, der sowohl für das Updaten der Firmware wie auch für die Bedienung des PRM5 verwendet
wird. Grundsätzlich müssen immer 12 Bytes zum PRM5 gesendet werden, das PRM5 antwortet
ebenfalls immer mit 12 Bytes.
Die Übertragung via RS232 läuft wie folgt ab:
Bytes, die das PRM5 empfängt (RX):
1.
STX=2
2.
Kennung=D'155'
3.
Anweisung= (siehe Punkt 5.4. Befehle)
4.
Serien-Nr. high
5.
Serien-Nr. low
6.
universelles RX-Byte 3
7.
universelles RX-Byte 2
8.
universelles RX-Byte 1
9.
universelles RX-Byte 0
10. Checksumme high
11. Checksumme low
12. ETX=3
Um mit dem PRM5 zu kommunizieren, müssen einige Voraussetzungen eingehalten werden:
• Das PRM5 antwortet immer erst nach Aufforderung durch den PC, somit wäre auch eine
Erweiterung der Schnittstelle zu einem Bussystem (z.B. RS485) denkbar.
• Die Bytes 1, 2 und 12 müssen die oben beschriebenen Werte enthalten.
• Die Bytes 10 und 11 müssen die Checksumme aus allen Bytes 1 bis 9 und Byte 12 beinhalten, da
das PRM5 die eigene errechnete Checksumme mit der übermittelten Checksumme vergleicht.
• Die Bytes 4 und 5 für die Serien-Nr. werden im derzeitigen Firmwarestand nicht ausgewertet, sie
sollten daher jeweils mit dem Wert 0 übermittelt werden.
• Das PRM5 gibt bei jeder Übertragung an den PC in den Bytes 3 und 4 seine Serien-Nr. sowie in
den Bytes 5 und 6 die Versionsnummer der Firmware aus.
• Die bei der Übertragung des PRM5 an den PC übermittelte Checksumme wird aus den Bytes
1 bis 9 und Byte 12 zusammenaddiert.
5.4. Schnittstelle RS232, Befehle
Wie unter Punkt 5.3. beschrieben, müssen dem PRM5 immer 12 Bytes nach dem festgelegten Proto-
kollaufbau übermittelt werden. Das 3. Byte enthält die wesentliche Information für das PRM5, die An-
weisung. Die Anweisung stellt für das PRM5 einen Befehl dar, worauf das PRM5 eine entsprechende
Funktion ausführt. Die Bytes 6 bis 9 können mit entsprechenden Werten gefüllt werden, die zu einer
Anweisung notwendig sind. Wie beschrieben antwortet das PRM5 ebenfalls mit 12 Bytes. Hier stehen
die Bytes 7 bis 9 zur Übermittlung von Werten an den PC zur Verfügung.
Auf den nächsten Seite sind alle Werte der Anweisungen aufgeführt:
Beschreibung Precision R-Meter PRM5_V1_00_0001
Bytes, die das PRM5 sendet (TX):
1.
STX=2
2.
Kennung=D'155'
3.
Serien-Nr. high
4.
Serien-Nr. low
5.
Version high
6.
Version low
7.
universelles TX-Byte high
8.
universelles TX-Byte mid
9.
universelles TX-Byte low
10. Checksumme high
11. Checksumme low
12. ETX=3
V&B
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