• Parameter (Mode11) Kalibrierung:
3.4.4. Tastatur, Widerstandsmessung, Messstrom reverse
Nach dem Einschalten des PRM5 wird, je nach Voreinstellung, der Messbereich aktiviert und das Ge-
rät kann zur Widerstandsmessung verwendet werden.
Messwert angezeigt.
Wie erwähnt arbeitet das PRM5 mit einem A/D-Wandler mit einer Auflösung von 16Bit. Zur Bildung
des Ergebnisses wird dieser Wert durch 2 geteilt, was eine Auflösung von 15 Bit zur Folge hat. Mit 15
Bit Auflösung können Zahlenwerte im Bereich von 0... 32767 angezeigt werden. Wenn man sich den
Dezimalpunkt in der obigen Anzeige wegdenkt wäre hier der Zählerstand 13649.
2.3999kΩ. Zur Auswahl stehen neun Messbereiche zur Verfügung.
Die Auswahl der Messbereiche sollte mit Sorgfalt erfolgen. Wie schon auf Seite 5 unter Punkt Sicher-
heitshinweise ausführlich beschrieben muss sich der Anwender bewusst sein, dass das PRM5 mit
Messströmen bis zu 5Adc arbeitet und dies eine entsprechende Leistung am Prüfling hervorruft.
Durch das Drücken der Taste 'AUTO' wird das PRM5 dazu veranlasst, den Messbereich zu finden,
der als Zählerstand kleiner als 21760 und grösser als 2048 ist. Wenn man den 'Autorange' wieder de-
aktivieren möchte drückt man nochmals die Taste 'AUTO' oder wählt einen der neun Messbereiche
von 2mΩ ... 200kΩ.
Auch bezüglich der Verwendung des 'Autorange' sei nochmals auf die Sorgfalt der Messbereichsaus-
wahl hingewiesen (Seite 5 unter Punkt Sicherheitshinweise).
Hiermit kann der gängige 'KTY84-Temperatursensor' zum einen normal gepolt, wie auch verpolt ge-
prüft werden, der Unterschied liegt absolut bei rund 1,7Ω.
Damit die 'Reverse-Messung' gewählt werden kann, darf zum einen der 'Autorange' nicht aktiv sein,
zum anderen darf die Kompensation des Widerstandswertes durch die Umgebungstemperatur (optio-
nal) nicht aktiviert sein (Parameter Mode2, P° C=0 o der P° C=1, Submenu, siehe Punkt 3.4.3.).
Weiterhin funktioniert die 'Reverse-Messung' nur im Messbereich 2kΩ.
Beschreibung Precision R-Meter PRM5_V1_00_0001
Der Parameter (Mode11) gibt dem Anwender die Möglichkeit den internen
A/D-Wandler nochmals zu kalibrieren, z.B. nach längerer Laufzeit. Dieser
Vorgang wird auch nach dem Einschalten des PRM5 aufgerufen.
Das Kalibrieren startet man durch das Drücken der Taste ENTER.
Wenn der Kalibriervorgang aktiv ist, wird der Messstrom der 4-Leiter-
Messung für die Dauer von rund 2s abgeschaltet und der Dezimalpunkt
hinter der Anzeige 'CAL' blinkt. Danach schaltet das PRM5 in die Anzeige
der Widerstandsmessung zurück.
Falls die Kompensation des Widerstandswertes durch die Umgebung-
stemperatur (optional) nicht aktiviert ist (Parameter Mode2, P°C=0 oder
P° C=1, Submenu, siehe Punkt 3.4.3.) wird im Display der entsprechende
Sollte der Messwert den Zählerstand von 24000 überschreiten wird im
Display OverFlow 'OF' angezeigt. In jedem Messbereich sind also 120%
der Messbereichsgrösse anzeigbar, z.B. Messbereich 2kΩ, z.B. Messwert
Eine Möglichkeit den Messbereich selbständig
mit der grösstmöglichsten Anzeigeauflösung zu
finden ist der 'Autorange'.
Als Besonderheit ist für den Messbereich 2kΩ
eine 'Reverse-Messung' möglich, bei der der
Messstrom umgepolt wird.
V&B
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