Pos : 1 /PEWO D okumentation/PewoC ADH andbuc h PewoC AD @ 1\mod_1474618870393_6.doc x @ 699001 @ 12212333333333122112332334444433333332332333333122222 @ 1 1 Allgemeines Für die in der Anleitung nachfolgend beschriebene Nah- bzw. Fernwärmekompaktstationen pewoCAD werden auch folgende Synonyme verwendet: - Kompaktstation, - Übergabestation,...
2 Sicherheitshinweise für den Betreiber 2.1 Allgemeines Diese Betriebsanleitung enthält grundlegende Hinweise, die bei Aufstellung, Betrieb und Wartung zu beachten sind. Daher ist diese Betriebsanleitung unbedingt vor diesen Handlungen vom Monteur sowie dem zuständigen Fachpersonal/Betreiber zu lesen und muss ständig an der Station verfügbar sein. Es sind nicht nur die unter diesem Hauptpunkt Sicherheit aufgeführten, allgemeinen Sicherheitshinweise zu beachten, sondern auch die unter den folgenden Hauptpunkten genannten speziellen Sicherheitshinweise.
2.1.3 Gefahren bei Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise und unsachgemäßem Umgang Die Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise sowie der unsachgemäße Umgang mit der Anlage, die das Versagen wichtiger Funktionen der Anlage bewirken kann, ist eine Gefährdung für Personen nicht auszuschließen. Sie kann ferner zum Verlust jeglicher Gewährleistungsansprüche führen. Im Einzelnen können folgende, teilweise lebensbedrohliche Gefährdungen auftreten: Bei Nichtbeachtung Lebensgefahr! - Gefahr durch Stromschlag,...
2.1.6 Sicherheitshinweise für Wartungs-, Inspektions- und Montagearbeiten Der Betreiber hat dafür zu sorgen, dass alle Wartungs-, Inspektions- und Montagearbeiten von autorisiertem und qualifiziertem Fachpersonal ausgeführt werden, das sich durch eingehendes Studium der Betriebsanleitung ausreichend informiert hat. 2.1.7 Eigenmächtiger Umbau und Ersatzteilherstellung Umbau oder Veränderungen der Anlage sind nur nach Absprache mit dem Hersteller zulässig.
3 Transport und Zwischenlagerung Der Transport der Anlage ist mittels zugelassener Lastaufnahmemittel durchzuführen! Die Transportmaße, Gewichte und notwendigen Einbringöffnungen bzw. Transportfreiflächen der Station sind den Maßbildern zu entnehmen. Achtung! Die Anlage ist gegen Feuchtigkeit und Frost zu schützen. 3.1 Lagerung Die Station sollte stehend (oder auf den Rahmen liegend) an einem trockenen und frostfreien Platz gelagert werden.
4 Funktionsbeschreibung Fernwärme-Übergabestation pewoCAD siehe Schaltschema) Die Übergabestation dient dem Anschluss an das Fernwärmenetz. Über den Schmutzfänger fließt das Vorlaufmedium zum Volumenstromregler. Im Rücklauf ist ein Passstück für den Einbau eines Wärmezählers vorgesehen. Über die Manometer sind die Einregulierung des Differenzdruck- und Volumenstromreglers sowie die Kontrolle des Primärdifferenzdruckes möglich.
Wärmeableitung vor den dichtenden Teilen der Absperrarmaturen zu sorgen. ACHTUNG! Für die Wandbefestigung der Nahwärmestation pewoCAD muss ein tragfähiges Mauerwerk vorhanden sein. Als Befestigungsmittel sind Schwerlastdübel R12 zu verwenden. Ist die Tragfähigkeit der Wand nicht gegeben, muss die Station auf einem Standrahmen montiert werden. Fernwärmestationen pewoCAD werden auf einem Rahmen montiert angeliefert.
5.2.1 Montagen / Inbetriebnahmevorbereitungen PEWO–Kompaktstationen kommen mit einem sehr hohen Vorfertigungsgrad auf die Baustelle, so dass eine schnelle und kostengünstige Montage gewährleistet ist. Alle Rohrleitungsverbindungen sind spannungsfrei zu erstellen. Es ist nur geeignetes Werkzeug zu verwenden, um mechanische Schäden an der Anlage zu vermeiden und um ein Verletzungsrisiko auszuschließen.
5.2.2 Füllen / Entlüften 5.2.2.1 Primär Bei Einsatz eines primären Rückschlagventils kann die PEWO - Kompaktstation nur über den Netzvorlauf gefüllt werden. Um Ausdampfungen zu verhindern ist darauf zu achten, dass mit einer nur geringen Öffnung der Vorlaufabsperrarmatur gefüllt wird.
Betriebszustand entstehen. Beim Anschluss an ein Drehstromnetz muss die Drehrichtung der angeschlossenen Pumpen geprüft werden. PEWO – Kompaktstationen werden grundsätzlich mit einem rechten Drehfeld ausgeliefert. Sind elektronisch geregelte Umwälzpumpen angeschlossen, dürfen nur FI Schutzschalter des Typs B zur Absicherung des...
dürfen daher nicht zum Personenschutz eingesetzt werden. Näheres regelt hier die VDE 0160 / DIN EN 50178. 5.2.5 Außentemperaturfühler Für die Anbringung des Außentemperaturfühlers eignet sich erfahrungsgemäß die Nord- oder Nordwestwand. Bei mehreren Heizkreisen mit eigenem Außenfühler muss dieser an der entsprechenden Gebäudeseite angebracht werden.
Bei Nichtbeachtung Lebensgefahr! 5.3.1 Parametrierung Die witterungsgeführte Regelung muss bei Inbetriebnahme auf die individuellen, gebäudespezifischen Gegebenheiten angepasst werden (Heizkurven, Nutzungszeiten, TWW- bzw. GWW-Steuerung, Rücklauftemperaturbegrenzung, Fühlerabgleich z.B. bei Außenfühler). Die notwendigen Parametereingaben sind dem beigefügten Reglerhandbuch zu entnehmen. Eingegebene Daten und Parameter können im jeweiligen Parameterprotokoll dokumentiert werden. Bei Störungen mit Datenverlust des Reglers stehen so alle benötigten Angaben sofort wieder zur Verfügung.
Der benötigte Volumenstrom der Primärseite wird bei der Inbetriebnahme durch einen Beauftragten des Energieversorgungsunternehmens eingestellt und falls erforderlich, durch Verplomben der Armaturen gegen Verstellung gesichert. Zur Einstellung im Primärkreis (z.B. Primärseite mit Ventil und Differenzdruckregler) wird zunächst das Primärventil voll geöffnet, anschließend wird das Federpaket des Differenzdruckreglers gespannt und dann der erforderliche Volumenstrom mit der Sollwertschraube eingestellt.
5.4.3 Hydraulischer Abgleich der Trinkwassererwärmung Eine der wichtigsten Forderungen in der Fernwärme ist eine niedrige Rücklauftemperatur! Mit kleinst möglichem Volumenstrom soll bei großer Spreizung die TWE in einer kurzen Ladezeit abgeschlossen sein. Es soll Energie transportiert werden und kein Wasser. Um diese Anforderung zu gewährleisten, werden vorzugsweise Schichtspeicherladesysteme eingesetzt.
6 Wartung und Störungsbeseitigung Alle Eingriffe an einer Nah- bzw. Fernwärmekompaktstation (wie Inbetriebnahme, Einstellung, Reparatur und Wartung) dürfen nur durch qualifiziertes Fachpersonal aus dem Bereich des Heizungsbaus durchgeführt werden. Bei Nichtbeachtung Lebensgefahr! 6.1 Wartung, allgemein Nah- bzw. Fernwärmekompaktstationen sind technische Geräte, die zur Gewährleistung einer fehlerfreien Funktion in regelmäßigen Abständen von einem autorisierten Fachmann technisch überprüft und gewartet werden müssen.
Nachweis von Störungs- bzw. Wartungseinsätzen Durchgeführte Wartungs- bzw. Kontrollarbeiten sind zu dokumentieren und die schriftlichen Nachweise an geeigneter Stelle im Stationsraum oder beim Anlagenbetreiber zu deponieren. Bei Anforderung des PEWO- Werkskundendienstes sind die Wartungs- und Stationsunterlagen dem Monteur bei Bedarf zur Einsichtnahme zur Verfügung zu stellen.
Pos : 1.2 /PEWO D okumentation/PewoC AD/Störungsbes eitigungsliste @ 0\mod_1349861610983_6.doc x @ 132 @ 2 @ 1 6.5 Hinweise zur Störungsbeseitigung für den Betreiber Beschreibung der Störung Möglich Ursachen Gegenmaßnahmen Auf der Primärseite ist kein Absperrungen geschlossen Nach Ermittlung der Gründe Durchfluss vorhanden Absperrungen wieder öffnen.
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Beschreibung der Störung Möglich Ursachen Gegenmaßnahmen Heizkreis bauseitig geschlossen Heizkörperventile sowie Strangregulierungen bauseitig kontrollieren kein Anlagendruck bzw. Leckagen Leckagen suchen und verschließen im Sekundärnetz danach Anlage füllen, max. Druck beachten! Umwälzpumpe läuft nicht Pumpe wird vom Regler nicht Regelung überprüfen, siehe auch angesteuert Bedienungsanleitung Regelung Vorsicherung im Schaltschrank...
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Service Kundendienst Bei Fragen geben Sie bitte den auf dem Typenschild angegebenen Fabr.Nr. und den Einbauort an! und wenden sich an folgende Adresse: Stammhaus PEWO Energietechnik GmbH Gewerbegebiet Neuwiese/Bergen D – 02979 Elsterheide Telefon (+49) 03571/ 4898-330 Telefax (+49) 03571 / 4898-28 e-mail: service@pewo.de...