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Siebert C9302-M0 Bedienungsanleitung

Steuerrechner für xc-boards mit modbus-rtu-schnittstelle
Bedienungsanleitung
C9302-M0
®
Steuerrechner für XC-Boards
mit Modbus-RTU-Schnittstelle
BAL C9302 MDB DE 1.02
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Siebert C9302-M0

  • Seite 1 Bedienungsanleitung C9302-M0 ® Steuerrechner für XC-Boards mit Modbus-RTU-Schnittstelle BAL C9302 MDB DE 1.02...
  • Seite 2 Telefon +41 (0)62 922 18 70, Fax +41 (0)62 922 33 37 © Siebert Industrieelektronik GmbH www.siebert.ch, info@siebert.ch Diese Bedienungsanleitung wurde mit grösster Sorgfalt erstellt. Für eventuelle Fehler können wir jedoch keine Haftung übernehmen. Berichtigungen, Verbesserungsvorschlage, Kritik und Anregungen sind jederzeit willkommen. Bitte schreiben Sie an: redaktion@siebert.de ® ® ®...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Kapitel 1 Sicherheitshinweise Wichtige Hinweise Sicherheit Bestimmungsgemässer Gebrauch Montage und Installation Erdung EMV-Massnahmen Entsorgung ® Kapitel 2 Gerätebeschreibung XC-Board Steuerrechner Prinzipschaltbild Relaiskarten Parametrierung Serielle Schnittstelle Funktionseingänge Hilfsspannung Menüanzeige Menütasten Schaltausgang Statusanzeigen Kapitel 3 Ansteuerung Function Code Slave-Adresse Anzeigefelder Datenformat Startadresse Beispiele Datenformat INTEGER...
  • Seite 4 Kapitel 6 Technische Daten Umgebungsbedingungen BAL C9302 MDB DE 1.02...
  • Seite 5: Kapitel 1 Sicherheitshinweise

    Kapitel 1 Sicherheitshinweise Wichtige Hinweise Lesen Sie diese Bedienungsanleitung, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen. Sie gibt Ihnen wichtige Hinweise für die Verwendung, die Sicherheit und die Wartung der Geräte. Dadurch schützen Sie sich und verhindern Schäden am Gerät. Hinweise, deren ungenügende Befolgung oder Nichtbefolgung zu Tod, Kör- perverletzung oder zu erheblichen Sachschäden führen können, sind durch das nebenstehend abgebildete Warndreieck hervorgehoben.
  • Seite 6 Erdung Die Geräte besitzen ein Metallgehäuse. Sie entsprechen der Schutzklasse I und benötigen einen Schutzleiteranschluss. Das Anschlusskabel für die Betriebsspan- nung muss einen Schutzleiter mit ausreichendem Querschnitt enthalten (DIN VDE 0106 Teil 1, DIN VDE 0411 Teil 1). EMV-Massnahmen Die Geräte entsprechen der EU-Richtlinie 89/336/EWG (EMV-Richtlinie) und sind entsprechend störsicher.
  • Seite 7: Kapitel 2 Gerätebeschreibung

    Kapitel 2 Gerätebeschreibung ® XC-Board Der Steuerrechner C9302-M0 dient zur selektiven Ansteuerung und Formatierung ® numerischer oder alphanumerischer Anzeigefelder in XC-Boards über eine Mod- bus-RTU-Schnittstelle. ® Die folgende Abbildung zeigt als Beispiel ein XC-Board mit vier Anzeigefeldern: ® Der elektrische Aufbau des XC-Boards ist im mitgelieferten Funktionsplan doku- ®...
  • Seite 8: Kapitel 4 Parametrierung

    Prinzipschaltbild Anzeigefelder Steuerrechner Tx- GND RxD TxD CTS RTS Rx+ Rx- Funktionseingänge Schalt- RS485 RS232 Hilfsspannung ausgang Relaiskarten Am Steuerrechner können optional bis zu zwei Relaiskarten mit jeweils 8 Relais (Typ C9210) angeschlossen werden, beispielsweise zur Ansteuerung optischer oder akustischer Signalgeber. Die folgende Abbildung zeigt den Steuerrechner mit zwei Relaiskarten: Parametrierung Die Parametrierung der Geräte erfolgt mit einem Menü...
  • Seite 9: Funktionseingänge

    Funktionseingänge Die Funktionseingänge ermöglichen, unabhängig von den Befehlen über die Mod- bus-Schnittstelle, die Helligkeitsreduzierung und das Blinken der Anzeige (siehe Kapitel 2). Sie befinden sich auf der Schraubklemmenleiste des Steuerrechners. Die Funktionseingänge sind SPS-kompatibel und für folgende Signalspannungen ausgelegt: L-Signal = -3,5...+5 V, H-Signal = +18...30 V (aktiv H) Offener Eingang = L-Signal, M = Bezugspotential Hilfsspannung Die Geräte liefern an der Klemme P eine von der Betriebsspannung galvanisch...
  • Seite 10: Datenformat

    Datenformat Das Datenformat für die Auswertung der Modbus-Daten wird durch das nieder- wertige Byte der Startadresse festgelegt. Startadresse Datenformat INTEGER Startadresse 0xxx00 UI16 (16 bit unsigned integer) Startadresse 0xxx10 SI16 (16 bit signed integer) Startadresse 0xxx20 UI24 (24 bit unsigned integer) Startadresse 0xxx30 SI24 (24 bit signed integer) Datenformat ASCII...
  • Seite 11 Datenformat ASCII Die Datenübertragung erfolgt mit einer Byte-Anzahl, die von der Stellenzahl des Anzeigefeldes abhängt. Das Byte 0 enthält die Formatierung der Anzeige und die Ansteuerung des Schaltausgangs. Die folgenden Bytes enthalten den Anzeigewert im ASCII-Format (C8…C1). Byte 0 Byte 1 1-stelliges Anzeigefeld Format.
  • Seite 12: Blinken

    Blinken Wird im Byte 0 das Bit 5 gesetzt, blinkt das Anzeigefeld. Blinken aller Anzeigefelder lässt sich einem H-Signal Funktionseingang F1 aktivieren (Priorität vor Bit 5 im Byte 0). ® Bei Geräten mit LRD -Anzeige ist Blinken nicht möglich. LED-Farbe Die LED-Farbe lässt sich im Byte 0 mit Bit 7 und Bit 6 bestimmen (nur bei Geräten mit umschaltbarer LED-Farbe).
  • Seite 13: Time-Out

    Time-out Im Menüpunkt t ist einstellbar, ob und nach welcher Zeit ein Time-out erfolgt. Time- out bedeutet, dass Minuszeichen in allen Anzeigefeldern erscheinen, wenn der Steuerrechner nach einer definierten Zeit kein Datentelegramm an die Basis- adresse oder eine Feldadresse erhalten hat. Relaiskarten Die Adressierung der Relais erfolgt mit der Startadresse 0x0900.
  • Seite 14: Zeichensatz Für Numerische

    Zeichensatz für 20/2B 2C/2E numerische Anzeigefelder 41/61 42/62 44/64 45/65 46/66 47/67 4A/6A 4C/6C 50/70 59/79 4E/6E 4F/6F 52/72 54/74 58/78 übrige Zeichensatz für alpha- numerische Anzeigefelder Æ Æ   │         ...
  • Seite 15: Menütabelle

    Zum Beenden des Menüs wird im Menüpunkt U die Taste [ ] kurz gedrückt. Je nach Einstellung im Menüpunkt U werden vorgenommene Einstellungen gespei- chert (Set) oder nicht (Escape) oder die Werkseinstellungen wiederhergestellt (Default). Ein Abbrechen des Menüs ohne Speicherung vorgenommener Einstellungen ist durch gleichzeitiges Drücken beider Menütasten (ca.
  • Seite 16 Menüpunkt Einstellungen Menüanzeige Dezimalpunkt Kein Dezimalpunkt* Anzeigefeld H1 Dezimalpunkt Stelle C1 Dezimalpunkt Stelle C2 Dezimalpunkt Stelle C8 Dezimalpunkt Kein Dezimalpunkt* Anzeigefeld H2 Dezimalpunkt Stelle C1 Dezimalpunkt Stelle C2 Dezimalpunkt Stelle C8 Dezimalpunkt Kein Dezimalpunkt* Anzeigefeld H8 Dezimalpunkt Stelle C1 Dezimalpunkt Stelle C2 Dezimalpunkt Stelle C8 Vornullen Vornullen ausblenden*...
  • Seite 17: Schnittstelle

    Kapitel 5 Projektierungshinweise Schnittstelle Für die Modbus-Ansteuerung ist die Schnittstelle RS485 zu verwenden. Die Schnittstelle RS232 ist für Prüfzwecke bestimmt und nicht für die Modbus- Ansteuerung zu verwenden. Schnittstellenparameter Parität und Baudrate werden in den Menüpunkten 3 und 4 eingestellt (siehe Kapitel 3).
  • Seite 18: Datenleitungen

    Besteht der Modbus, wie nachfolgend dargestellt, nur aus einem Master und einer Anzeige (Punkt-zu-Punkt), kann im Menüpunkt 1 auch die Einstellung RS485 gewählt werden. Datenleitungen Die Datenleitungen der RS485 müssen an beiden Enden abgeschlossen werden, um eine möglichst hohe Störsicherheit zu erreichen. Die hierzu erforderlichen Widerstände sind im Steuerrechner vorhanden und lassen sich mit den Schaltern S1 (Tx) und S2 (Rx) zuschalten (siehe Kapitel 2, Prinzipschaltbild).

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