Schließen Sie nur Elektrogeräte an, die keine eingeschränkte Einschaltdauer haben. D.h. alle angeschlossenen Elektrogeräte müssen im Fehlerfall eine Dauereinschaltung verkraften, ohne Schäden anzurichten. 1.2. Lieferumfang Im Lieferumfang enthalten sind: LINDY IPower Strip 4 Schnellstart-Anleitung CD-ROM mit Anleitung und Softwaretools...
Benutzerhandbuch Deutsch 1.3. Beschreibung Der LINDY IPower Strip 4 kann 4 verschiedene Lastausgänge (Schuko-Steckdosen (CEE 7/3), max. 16A) schalten. Das Gerät hat folgende Features: Schalten von 4 Lastausgängen. Energiemessung des Netzanschlusses sowie Messung der Größen Spannung, Strom, Wirkleistung, Blindleistung, Scheinleistung, Frequenz, Phasenwinkel und Powerfaktor.
Benutzerhandbuch Deutsch 1.4. Anschluss und Inbetriebnahme 1. Anschluss für Sensor 2. Netzwerkanschluss (RJ45) 3. Aktuelle Stromaufnahme (7-Segment Anzeige) 4. LED Indikator Overvoltage Protection (rot - inaktiv) 5. LED Anzeige für externen Sensor 6. 4 Klartextanzeigen (on/off) über den Zustand der Power Ports 7.
Benutzerhandbuch Deutsch 1.5. Überspannungsschutz Das Gerät verfügt über einen Überspannungsschutz (Overvoltage Protection). Dieser basiert auf eingangsseitigen Varistoren mit thermischer Sicherung zwischen Phase (L) und Neutralleiter (N) zum Schutz der internen Elektronik und der Power Ports mit Ausfallerkennung (thermische Sicherung dauerhaft ausgelöst). Der Zustand des Schutzes wird an der Frontblende durch einen roten Blitz signalisiert.
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Benutzerhandbuch Deutsch Starten Sie GBL_Conf.exe Führen Sie mit "Search" eine Netzwerksuche aus Aktivieren Sie unter "Program Device" den Menüpunkt "Enter Bootloader" per Webinterface: Drücken Sie "Enter Bootloader Mode" auf der Maintenance Webseite Ob sich das Gerät im Bootloader-Modus befindet, erkennen Sie am Blinken der Status LED, oder in GBL_Conf.exe bei einer erneuten Gerätesuche an dem Zusatz „BOOT-LDR“...
Benutzerhandbuch Deutsch 1.8. Firmware-Update Ein Firmware-Update kann über das Webinterface oder durch Gbl_Conf.exe erfolgen: per Webinterface: Selektieren Sie mit "Browse" auf der Maintenance Webseite die gewünschte Firmware Datei, und drücken Sie "Upload". per Software: Aktivieren Sie den Bootloader-Modus (siehe Kapitel Bootloader-Modus). ...
Benutzerhandbuch Deutsch Den aktuellen Schaltzustand des Ausgangs erkennt man an den dazugehörigen Klartext-Anzeigen (Port-LEDs). Leuchtet die grüne "on" LED, ist der Port eingeschaltet, leuchtet die rote "off" LED ist der Ausgangsport ausgeschaltet. Am Gerät befinden sich die Taster „Select“ und „Ok“. Wenn Sie „select“ drücken, beginnt die LED für den ersten Ausgang an zu blinken, d.h.
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Benutzerhandbuch Deutsch Der Ausgang kann über die Buttons "On" und "Off" manuell geschaltet werden. Ist der Ausgang eingeschaltet, kann er durch Druck auf "Reset" ausgeschaltet werden, bis er sich dann nach einer Verzögerung wieder einschaltet. Diese Verzögerungszeit wird durch den Parameter Reset Duration bestimmt, der im Kapitel "Configuration - Power Ports"...
Benutzerhandbuch Deutsch Batchmode Möchte man den Zustand des Ports für eine festgelegte Zeitspanne ändern, kann man mit Hilfe der Dropdown-Werte die Schaltvorgänge ("switch on" bzw. "switch off") sowie die Wartezeit dazwischen (in Sekunden, Minuten oder Stunden) auswählen. Optional kann das Gerät auch über ein Perl-Skript oder externe Programme wie wget geschaltet werden.
3.1. Netzwerkkonfiguration per Software Zur Ansicht und Veränderung der Netzwerkeinstellungen können Sie das Programm GBL_Conf.exe nutzen. Das Programm ist kostenlos auf unserer Webseite www.lindy.de erhältlich und befindet sich auch auf der beiliegenden CD-ROM. Sie können mit dem Programm GBL_Conf.exe auch Firmware- Updates einspielen und ein Rücksetzen auf die...
Benutzerhandbuch Deutsch Geben Sie im Eingabefenster die gewünschten Einstellungen ein ein und speichern Sie die Änderungen bei "Program Device" im Menüpunkt "Save Config". Deaktivieren Sie den Bootloader-Modus, damit die Änderungen wirksam werden. Rufen Sie nun im Programm unter "Search" die Funktion "All Devices" auf. Die neue Netzwerkkonfiguration wird jetzt angezeigt.
Benutzerhandbuch Deutsch Initialization delay: Hier kann eine Verzögerung des Power Ports festgelegt werden, wenn der Power Port durch Einschalten des Geräts geschaltet werden soll. Die Verzögerung kann bis zu 8191 Sekunden dauern. Das entspricht ungefähr einem Zeitraum von zwei Stunden und 20 Minuten. Ein Wert von Null bedeutet, das die Initialisierung ausgeschaltet ist.
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Benutzerhandbuch Deutsch Bei der Aktivierung des Watchdogs bleibt die Anzeige solange orange bis der Watchdog das erste Mal eine Ping-Antwort empfängt. Erst danach schaltet der Watchdog auf aktiv um. Auch nach einer Watchdog Auslösung und einem anschließenden Power Port Reset bleibt die Anzeige orange, bis das neugestartete Gerät wieder auf Ping requests antwortet.
Benutzerhandbuch Deutsch 3.2.3. IP Address Hostname: Hier kann ein Name mit maximal 15 Zeichen vergeben werden. Mit diesem Namen erfolgt die Anmeldung beim DHCP-Server. Sonderzeichen oder Umlaute im Hostnamen können zu Problemen im Netzwerk führen. IP Address: Die IP Adresse des Gerätes. Netmask: Die Netzmaske im verwendeten Netz.
Benutzerhandbuch Deutsch 3.2.4. IP ACL Reply ICMP ping requests: Wenn Sie diese Funktion aktivieren, antwortet das Gerät auf ICMP Pings aus dem Netzwerk. Enable IP filter: Aktivieren oder deaktivieren Sie hier den IP-Filter. Der IP-Filter stellt eine Zugriffskontrolle für eingehende IP-Pakete dar. Bitte beachten Sie, dass bei aktivierter IP-Zugriffskontrolle HTTP und SNMP nur dann funktionieren, wenn die entsprechenden Server und Clients in der IP Access Control List eingetragen sind.
Benutzerhandbuch Deutsch 3.2.5. HTTP HTTP Server option: Selektiert ob Zugriff nur mit HTTP, HTTPS oder beidem möglich ist. HTTP port: Hier kann die Portnummer des internen HTTP-Servers eingestellt werden. Möglich sind Werte von 1 bis 65534 (Standard: 80). Um auf das Gerät zugreifen zu können müssen Sie die Portnummer an die Adresse mit einem Doppelpunkt anhängen, wie z.B.:“http://192.168.0.2:800“...
Benutzerhandbuch Deutsch 3.2.6. Sensors Choose power meter: Selektiert den Messkanal (nur einer beim LINDY IPower Strip 4). Power meter name: Der konfigurierbare Name, der auf der Übersichtsseite unter "Line Name" angezeigt wird. Generate AC current messages: Schaltet die Überwachung von Strom-Grenzwerten ein.
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Benutzerhandbuch Deutsch Generate messages: Schaltet die Überwachung von Sensor-Grenzwerten ein. Enable alarm with beeper: Schaltet den Summer bei Unter-/Überschreiten der Sensor Grenzwerte ein. Maximum/Minimum value: Einstellbare Grenzwerte, bei denen Meldungen per SNMP-Trap, Syslog oder Email versendet werden sollen. Hysteresis: Legt den Abstand fest, der nach einem Überschreiten eines Grenzwertes eines externen Sensors überschritten werden muss, um das Unterschreiten des Grenzwertes zu signalisieren.
Benutzerhandbuch Deutsch 3.2.7. SNMP SNMP-get: Aktiviert die Annahme von SNMP-get Kommandos. SNMP-set: Erlaubt die Ausführung von SNMP-set Befehlen. Enable SNMP v2: Aktiviert SNMP v2. Aufgrund von Sicherheitsaspekten empfiehlt es sich nur SNMP v3 zu nutzen, und SNMP v2 abzuschalten, da auf SNMP v2 nur unsicher zugegriffen werden kann. SNMP v2 public Community:: Das Passwort für die SNMP-get Arbeitsgruppe.
Benutzerhandbuch Deutsch Wird die Passwort Eingabemaske neu angezeigt, so gelten die vier "Kreise" nur als symbolischer Platzhalter, da aus Sicherheitsgründen auf dem Gerät nie das Passwort selber, sondern nur der mit Hilfe des Authorization Algorithm gebildete Schlüssel gespeichert wird. Möchte man das Passwort ändern, so muss immer das vollständige Passwort neu eingegeben werden.
Benutzerhandbuch Deutsch 3.2.9. E-Mail Enable E-Mail: Hier können Sie einstellen ob E-Mails versendet werden sollen. Sender address: Tragen Sie hier ein, unter welcher E-Mailadresse die E-mails versendet werden sollen. Recipient address: Geben Sie hier die E-Mailadresse des Empfängers ein. SMTP Server: Tragen Sie hier die SMTP Adresse des E-Mailservers ein. Entweder als FQDN, z.B: "mail.gmx.net", oder als IP-Adresse, z.B: "213.165.64.20".
Benutzerhandbuch Deutsch 4. Spezifikationen 4.1. IP ACL Die IP Access Control List (IP-ACL) ist ein Filter für eingehende IP-Verbindungen. Ist der Filter aktiv, können nur die Hosts und Subnetze, deren IP-Adressen in der Liste eingetragen sind, Kontakt über HTTP oder SNMP aufnehmen, und Einstellungen ändern. Für eingehende Verbindungen von nicht autorisierten PCs verhält sich das Gerät nicht komplett transparent.
Benutzerhandbuch Deutsch 1234:4ef0::19:32ff:254.0.1.36 4.3. SNMP SNMP kann dazu verwendet werden, Statusinformationen per UDP (Port 161) zu erhalten. Unterstützte SNMP Befehle: GETNEXT GETBULK Um per SNMP abzufragen benötigen Sie ein Network Management System, wie z.B. HP-OpenView, OpenNMS, Nagios, etc., oder die einfachen Kommandozeilen-Tools der NET-SNMP Software. Das Gerät unterstützt die SNMP Protokolle v1, v2c und v3.
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Benutzerhandbuch Deutsch Passwörter Die Passwörter für Authentifizierung und Verschlüsselung sind aus Sicherheitsgründen nur als berechnete Hashes abgespeichert. So kann, wenn überhaupt, nur sehr schwer auf das Ausgangspasswort geschlossen werden. Die Berechnung des Hashes ändert sich aber mit den eingestellten Algorithmen. Werden die Authentication oder Privacy Algorithmen geändert, müssen im Konfigurationsdialog die Passwörter wieder neu eingegeben werden.
Benutzerhandbuch Deutsch 4.3.1. Geräte MIB Es folgt eine Tabelle aller gerätespezifischen OID's die über SNMP angesprochen werden können. Bei der numerischen OID Darstellung wurde der Prefix "1.3.6.1.4.1.28507" zur Gude Enterprise OID aus Platzgründen bei jedem Eintrag in der Tabelle weggelassen. Die komplette OID würde daher z.B. "1.3.6.1.4.1.28507.43.1.1.1.1"...
Benutzerhandbuch Deutsch Resettable Absolute Active Energy counter. Writing '0' resets all resettable counter. epc1202AbsEnergyReactiveResettable .43.1.5.1.2.1.14.x Gauge32 Resettable Absolute Reactive Energy counter. epc1202ResetTime .43.1.5.1.2.1.15.x Gauge32 Time in seconds since last Energy Counter reset. epc1202ForwEnergyActive .43.1.5.1.2.1.16.x Gauge32 Forward Active Energy counter. epc1202ForwEnergyReactive .43.1.5.1.2.1.17.x Gauge32 Forward Reactive Energy counter.
Benutzerhandbuch Deutsch Die Server Keys sollten mit "openssl genrsa" erzeugt werden. Wenn in der erzeugten Schlüsseldatei nicht "-----BEGIN RSA PRIVATE KEY-----" sondern nur "-----BEGIN PRIVATE KEY-----" steht, wird der Schlüssel nicht erkannt. ECC Zertifikat mit Sign Request: openssl ecparam -genkey -name prime256v1 -out server.key openssl req -new -key server.key -out server.csr openssl req -x509 -days 365 -key server.key -in server.csr -out server.crt Hat man Schlüssel und Zertifikat erstellt, werden beide Dateien zu einer Datei aneinandergehängt:...
Statusänderung des Überspannungsschutzes 5. Support Auf unseren Internetseiten unter www.lindy.de steht Ihnen die aktuelle Software zu unseren Produkten kostenlos zum Download zur Verfügung. Bei weiteren Fragen zu Installation oder Betrieb des Geräts wenden Sie sich bitte an unser Support-Team.
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Die formelle Konformitätserklärung können wir Ihnen auf Anforderung zur Verfügung stellen LINDY Herstellergarantie – Hinweis für Kunden in Deutschland LINDY gewährt für dieses Produkt über die gesetzliche Regelung in Deutschland hinaus eine zweijährige Hersteller- garantie ab Kaufdatum. Die detaillierten Bedingungen dieser Garantie finden Sie auf der LINDY Website aufgelistet bei den AGBs.
EU ha tramutato le direttive WEEE in leggi statali in varie misure. Fare riferimento alle leggi del proprio Stato quando si dispone di un apparecchio elettrico o elettronico. Per ulteriori dettagli fare riferimento alla direttiva WEEE sul riciclaggio del proprio Stato. LINDY No 32661 Edition, FEB 2016 www.lindy.com...