Prozessanzeigen für analoge normsignale mit 2 grenzwertrelais und 2 steuereingängen (26 Seiten)
Inhaltszusammenfassung für Motrona ID Serie
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Serie ID: 4 programmierbare Schaltausgänge, RS 232-Schnittstelle Serie IA: 4 programmierbare Schaltausgänge, RS 232-Schnittstelle, Analogausgang Serie IR: 4 programmierbare Schaltausgänge, RS 232-Schnittstelle, RS 485-Schnittstelle motrona GmbH, Zeppelinstraße 16, DE - 78244 Gottmadingen, Tel. +49 (0) 7731 9332-0, Fax +49 (0) 7731 9332-30, info@motrona.de, www.motrona.de...
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Die deutsche Beschreibung ist verfügbar unter: https://www.motrona.com/fileadmin/files/bedienungsanleitungen/Id340_d.pdf The English description is available at: https://www.motrona.com/fileadmin/files/bedienungsanleitungen/Id340_e.pdf La description en français est disponible sur: https://www.motrona.com/fileadmin/files/bedienungsanleitungen/Id340_f.pdf Die Bedienersoftware OS (Freeware) ist verfügbar unter: https://www.motrona.com/de/support/software.html Id340_01g_oi_d.docx / Jul-22 Seite 2 / 63...
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Div. Änderungen: Normen, QR-Codes, Kapitel „Störsicherheit“ hinzu Rechtliche Hinweise: Sämtliche Inhalte dieser Gerätebeschreibung unterliegen den Nutzungs- und Urheberrechten der motrona GmbH. Jegliche Vervielfältigung, Veränderung, Weiterverwendung und Publikation in anderen elektronischen oder gedruckten Medien, sowie deren Veröffentlichung im Internet, bedarf der vorherigen schriftlichen Genehmigung durch die motrona GmbH.
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Linearization Settings (Grundeinstellungen für die Linearisierung) ............43 Linearization Channel 1 ..........................43 Linearization Channel 2 ..........................43 Hinweise zur Anwendung des Gerätes ............... 44 Master- und Slave-Betrieb (bei Verwendung von SSI-Gebern) ............ 44 Bitauswertung (bei Verwendung von SSI-Gebern) ............... 45 Skalierung der Anzeige ........................
Sicherheit und Verantwortung Allgemeine Sicherheitshinweise Diese Beschreibung ist wesentlicher Bestandteil des Gerätes und enthält wichtige Hinweise bezüglich Installation, Funktion und Bedienung. Nichtbeachtung kann zur Beschädigung oder zur Beeinträchtigung der Sicherheit von Menschen und Anlagen führen! Bitte lesen Sie vor der ersten Inbetriebnahme des Geräts diese Beschreibung sorgfältig durch, und beachten Sie alle Sicherheits- und Warnhinweise! Bewahren Sie diese Beschreibung für eine spätere Verwendung auf.
Installation Das Gerät darf nur in einer Umgebung installiert und betrieben werden, die dem zulässigen Temperaturbereich entspricht. Stellen Sie eine ausreichende Belüftung sicher und vermeiden Sie den direkten Kontakt des Gerätes mit heißen oder aggressiven Gasen oder Flüssigkeiten. Vor der Installation sowie vor Wartungsarbeiten ist die Einheit von sämtlichen Spannungsquellen zu trennen.
• Die Leitungsführung darf nicht parallel zu Energieleitungen und anderen störungsbehafteten Leitungen erfolgen Siehe hierzu auch das motrona Dokument „Allgemeine Regeln zu Verkabelung, Erdung und Schaltschrankaufbau“. Dieses finden Sie auf unserer Homepage unter dem Link https://www.motrona.com/de/support/allgemeine-zertifikate.html Reinigungs-, Pflege- und Wartungshinweise Zur Reinigung der Frontseite verwenden Sie bitte ausschließlich ein weiches, leicht angefeuchtetes Tuch.
Verfügbare Geräte-Ausführungen Die Auswertegeräte der Serie ID / IA / IR bestehen aus mehreren Gerätetypen mit identischer Grundfunktion, aber mit unterschiedlichen Gehäusegrößen, Anzeigen und Ausgängen. Alle Modelle dieser Baureihe verfügen über 4 Grenzwerte mit schnellen Transistorausgängen sowie eine serielle RS232-Schnittstelle •...
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Die unten gezeigten Ausführungen sind lieferbar: ID / IA / IR 330 ID / IA / IR 340 ID / IA / IR 630 ID / IA / IR 640 ID / IA / IR 632 ID / IA / IR 642 ID / IA / IR 634 ID / IA / IR 644 Anzahl und Kombination der frontseitigen Dekadenschalter nach Kundenwunsch, siehe Kapitel...
Dekadenschaltern sind im Anhang dieser Beschreibung zu finden. • Sofern gewünscht, steht zur komfortablen Inbetriebnahme der Geräte per PC die Bedienersoftware “OS” zur Verfügung (kostenloser Download von www.motrona.de) • Zur vollständigen seriellen Kommunikation mit den Geräten per SPS, Feldbus oder externem Bedienerterminal finden Sie alle notwendigen Angaben und Kommunikations- Protokolle in der separaten Beschreibung “Serpro”...
Elektrische Anschlüsse C = SSI-Clock 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 D = SSI-Daten Die Angaben in Klammern [x] gelten bei Verwendung von Inkrementalgebern anstelle 17 18 19 20 21 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 von SSI-Gebern Com+ (K1 - K4)
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Klemme Bezeichnung Funktion Gemeinsames Bezugspotential (Masse, 0V) +5,2V out Hilfsspannungsausgang 5,2V/150 mA zur Geberversorgung *) +24V out Hilfsspannungsausgang 24V/120 mA zur Geberversorgung *) Gemeinsames Bezugspotential (Masse, 0V) Geber2,-D [/B] SSI-Geber: Datenleitung, invertiertes Signal Inkrementalgeber: Impulseingang /B (B invertiert) Geber2, -C [/A] SSI-Geber: Clock-Leitung, invertiertes Signal Inkrementalgeber:...
Stromversorgung Über die Klemmen 17 und 1 kann das Gerät entweder mit einer Gleichspannung von 17 – 40 VDC oder einer Wechselspannung von 24 VAC (+/-10%) versorgt werden. Die Stromaufnahme hängt von der Höhe der Versorgungsspannung und dem internen Belastungszustand des Gerätes ab und liegt in einem Bereich von 100 –...
Schaltausgänge K1 – K4 Die Geräte verfügen über 4 Grenzwertvorgaben mit programmierbarem Schaltverhalten. Die Ausgänge K1 – K4 sind schnelle, kurzschlussfeste PNP-Ausgänge mit einem Schaltvermögen von 5 – 30 Volt / 350 mA pro Kanal. Die Schaltspannung wird durch die an der Klemme 29 (Com+) zugeführte Spannung bestimmt. Serielle Schnittstelle Die RS232-Schnittstelle kann wie folgt verwendet werden: •...
Betriebsarten des Gerätes (Mode) Alle Parameter des Gerätes sind in insgesamt 13 Gruppen zusammengefasst, die mit den Gruppennamen „F01“ bis „F13“ benannt sind. Je nach Anwendung sind nur einzelne Parametergruppen relevant, während anderen Gruppen nicht eingestellt werden müssen. Dieser Abschnitt beschreibt die möglichen Betriebsarten und Anwendungen der Geräte unter Berücksichtigung der möglichen Geberkombinationen (SSI, inkremental).
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Hinweise zur Funktion von Anzeige, Schaltausgängen und Analogausgang • Während des Betriebes kann die Anzeige auf verschiedene Ablesewerte umgeschaltet werden, wie in den nachfolgenden Funktionstabellen gezeigt (die Umschaltung kann über eine frontseitige Taste oder einen externen Eingang geschehen, wenn in Menü F06 ein entsprechender Befehl zur Anzeigen-Umschaltung zugewiesen wurde).
Nur ein SSI-Geber auf Geberkanal 1 (single-read) F02.008 [Encoder-Selection] = [0] F02.009 [Operational Mode] = [0] SSI-Geber (Master oder Slave) Geber 1 Geber 2 Clock, Data Cont.4 Cont.1 Steuereingänge Es ist nur ein SSI-Geber vorhanden. Die Geberdaten werden entsprechend der eingestellten Bitzahl und Baudrate zyklisch eingelesen und jeder eingelesene Geberwert wird sofort ausgewertet.
Nur ein SSI-Geber auf Geberkanal 1(double-read) F02.008 [Encoder-Selection] = [1] F02.009 [Operational Mode] = [0] SSI-Geber (nur Masterbetrieb) Geber 1 Geber 2 Clock, Data Cont.4 Cont.1 Steuereingänge Es ist nur ein SSI-Geber vorhanden. Die Geberdaten werden entsprechend der eingestellten Bitzahl und Baudrate zweimal kurz hintereinander eingelesen (also doppelte Bitzahl in jedem Telegramm).
Unabhängiger Einzelbetrieb von 2 SSI-Gebern F02.008 [Encoder-Selection] = [2] F02.009 [Operational Mode] = [0] Prozess 1 SSI-Geber Clock, Data Geber 1 Geber 2 Cont.4 Cont.1 Clock, Data SSI-Geber Steuereingänge Prozess 2 An beiden Gebereingängen ist je ein SSI-Geber angeschlossen. Die Geber werden unabhängig voneinander ausgewertet und können unterschiedliche Bitzahlen und Skalierungen aufweisen.
Summenbildung von 2 SSI Gebern {Geber1 + Geber2} F02.008 [Encoder-Selection] = [2] F02.009 [Operational Mode] = [1] SSI-Geber 2 SSI-Geber 1 d = d + d + d Geber 2 Geber 1 Cont.4 Cont.1 Steuereingänge An beiden Gebereingängen ist je ein SSI-Geber angeschlossen. Das Gerät bildet die Summe der beiden Geberpositionen.
Differenzbildung von 2 SSI-Gebern {Geber1 - Geber2} F02.008 [Encoder-Selection] = [2] F02.009 [Operational Mode] = [2] SSI-Geber 2 SSI-Geber 1 d = d - d Geber 2 Geber 1 Cont.4 Cont.1 Steuereingänge An beiden Gebereingängen ist je ein SSI-Geber angeschlossen. Das Gerät bildet die Differenz der beiden Geberpositionen.
Gemischte Betriebsarten (SSI-Geber und Inkrementalgeber) Das Gerät kann bei entsprechender Einstellung des Parameters [Encoder Selection] anstelle von 2 SSI-Gebern auch mit einer Kombination aus SSI-Geber und Inkrementalgeber arbeiten. Die nachfolgende Tabelle zeigt die hierzu notwendigen Einstellungen. Geber-Konfiguration Gerätefunktion [Encoder Selection] [Operational Mode] Geber 1 = SSI Unabhängiger Einzelbetrieb (wie 4.3)
Die Bedienung der Tastatur Eine Übersicht und Beschreibung der Parameter finden Sie in Kapitel 7. Das Gerät wird über 4 frontseitige Tasten bedient, die im weiteren Verlauf dieser Beschreibung wie folgt benannt werden: PROG DOWN ENTER Die Tastenfunktion hängt von dem jeweiligen Betriebszustand des Gerätes ab. Im Wesentlichen unterscheiden wir 3 prinzipielle Zustände: •...
Zustand Tastenbetätigung Anzeige Kommentar Normalbetrieb Zählvorgang Anzeige der > 2 sec. Parametergruppe Ebene: F02 … F06 Anwahl der Gruppe F06 Parametergruppen Bestätigung Gruppe F06, F06.050 Erste Parameter dieser Gruppe ist F06.050 Ebene: F06.051… Anwahl Parameter 052 Parameter-Nummern F06.052 ...
Änderung von Parameter-Werten auf der Werte-Ebene Das numerische Format der Parameter umfasst bis zu 6 Stellen bei 6-dekadischen Geräten und bis zu 8 Stellen bei den 8-dekadischen Ausführungen. Einige Parameter enthalten zudem ein Vorzeichen. Eine schnelle und einfache Veränderung dieser Werte ist durch den nachfolgenden Algorithmus gewährleistet. Die einzelnen Tasten haben dabei folgende Funktion: ...
Code-Sperre für Tastatureingaben In der Parametergruppe F08 kann für jede Gruppe ein eigener Sperrcode definiert werden. Damit können einzelne Parametergruppen nur für bestimmte Personenkreise freigegeben werden. Bei Zugriff auf eine gesperrte Gruppe zeigt das Gerät den Text „Code“ an. Es muss nun der zuvor hinterlegte Code eingegeben werden, sonst ist kein Parameterzugriff möglich und das Gerät kehrt nach einigen Sekunden automatisch zum Normalbetrieb zurück.
Menüstruktur und Beschreibung der Parameter Alle Parameter sind in den Funktionsgruppen (F01 bis F13) sinnvoll zusammengefasst. Es müssen nur solche Parameter eingestellt werden, die von der gewählten Anwendung auch benutzt werden. Menü-Übersicht Dieser Abschnitt zeigt eine Übersicht über die einzelnen Parametergruppen sowie deren Zuordnung zu den einzelnen Funktionseinheiten des Gerätes.
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Gruppe Funktion Gruppe Funktion Incremental Encoder Setting Command Setting Encoder Properties Key UP Function Edge Counting Key DOWN Function Counting Direction Key ENTER Function Scaling Factor Cont.1 Input Configuration Multiplier Cont.1 Input Function Set Value Cont.2 Input Configuration Round Loop Cont.2 Input Function Display Format Cont.3 Input Configuration...
Gruppe Funktion Gruppe Funktion Serial Communication Linearization General Settings Unit Number Linearization Mode Encoder 1 Serial Baud Rate Linearization Mode Encoder 2 Serial Format Serial Protocol Serial Timer Register Code Linearization Points Encoder 1 Linearization Points Encoder 2 First point (x1, original value) First point (x1, original value) First point (y1, replacement for x1) First point (y1, replacement for x1)
Wichtige Hinweise Die in den nachfolgenden Parameter-Tabellen farblich hinterlegten Angaben besagen, dass der Einstellbereich des Parameters von der Dekadenzahl des benutzten Gerätes abhängt (6 Dekaden bei Modellen 340 und 8 Dekaden bei Modellen 330). In der Tabellenspalte "Default" ist der werksseitig eingestellte Defaultwert zu sehen. Die Tabellenspalte "Ser."...
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Parameter Bereich Default Ser. Brightness: Helligkeit der 7-Segment-LED-Anzeige 0 … 4 100% der maximalen Helligkeit 80% der maximalen Helligkeit 60% der maximalen Helligkeit 40% der maximalen Helligkeit ..20% der maximalen Helligkeit Display Update Time: 0.005 - 9.999 0.005 Auffrischungszeit der Digitalanzeige (sec.) Dual SSI Sync Mode: Synchronisierung der SSI-Geber 0 , 1 0 = SSI-Telegramme der Geber 1 und 2 sind nicht synchron...
Inc Encoder Settings (Einstellungen für den Inkrementalgeber, falls vorhanden) Parameter Bereich Default Ser. Encoder Properties: (Eigenschaften des Gebers) 0, 1 Signale A, /A = Impuls, B, /B = statische Richtung Signale A, /A und B, /B mit 90° Phasenversatz Edge Counting: Flankenauswertung 0 …...
Command Settings (Zuordnung von Befehlen auf Eingänge und Tastatur) Parameter Bereich Default Ser. Key UP Function (Zusatzfunktion der Taste „UP“) 0 … 11 Taste hat keine weitere Funktion Reset für Geberkanal 1 Reset für Geberkanal 2 Reset für Geberkanäle 1 und 2 Inhibit Geberkanal 1 (Auswertung sperren) Inhibit Geberkanal 2 (Auswertung sperren) Inhibit Geberkanäle 1 und 2 (Auswertung sperren)
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(Fortsetzung) Bereich Default Ser. Input 1 Configuration: (Schaltcharakteristik von Eingang „Cont.1“) 0 … 7 NPN (gegen – schaltend), Funktion aktiv LOW NPN (gegen – schaltend), Funktion aktiv HIGH NPN (gegen – schaltend), ansteigende Flanke NPN (gegen – schaltend), abfallende Flanke PNP (gegen + schaltend), Funktion aktiv LOW PNP (gegen + schaltend), Funktion aktiv HIGH PNP (gegen + schaltend), ansteigende Flanke...
Keypad Setting (Sperrcodes für die einzelnen Parametergruppen) Parameter Einstellbereich Default Ser. Zugriffscode für Gruppe F01 (Preselection Settings) 0 – 999 999 Zugriffscode für Gruppe F02 (Basic Settings) Zugriffscode für Gruppe F03 (SSI Settings Encoder 1) 0 = keine Sperre Zugriffscode für Gruppe F04 (SSI Settings Encoder 2) Zugriffscode für Gruppe F05 (Incremental Encoder Settings) 1 –...
Serial Settings (Einstellungen für die serielle Kommunikation) Parameter Bereich Default Ser. Unit Number (serielle Geräteadresse) 11 … 99 Serial Baud Rate (Übertragungsgeschwindigkeit) 0 … 6 9600 Baud 4800 Baud 2400 Baud 1200 Baud 600 Baud 19200 Baud 38400 Baud Serial Format (Datenformat) 0 …...
Linearization Settings (Grundeinstellungen für die Linearisierung) Linearization General Settings Bereich Default Ser. Linearization Mode Ch.1 (Linearisierungsbereich Geber 1) 0 – 2 Linearisierung ausgeschaltet (siehe Zeichnung Linearisierungsbereich nur von 0 bis +999 999, auf der nächsten negative Werte werden als Nullpunkts-Spiegelung Seite) der positiven Werte dargestellt Linearisierung über den vollen Anzeigebereich von -...
Hinweise zur Anwendung des Gerätes Master- und Slave-Betrieb (bei Verwendung von SSI-Gebern) Für jeden der beiden Gebereingänge kann individuell angewählt werden, ob dieser als "Master" oder als "Slave" arbeiten soll (Parameter F03.021 und F04.039). Wird die Betriebsart „Master“ angewählt, dann erzeugt der entsprechende Gebereingang am Gerät den Takt für den angeschlossenen Geber.
Bitauswertung (bei Verwendung von SSI-Gebern) Dieser Abschnitt erklärt den Zusammenhang zwischen der vorgegebenen Gesamtbitzahl eines Gebers (F03.022 bzw. F04.040) und den zugeordneten Maskierungsparametern [SSI High Bit] und [SSI Low Bit]. Für das nachstehende Beispiel wird ein Geber mit 16 Bit angenommen. •...
Skalierung der Anzeige Die nachstehenden Formeln zeigen, wie sich die aus den Geberdaten resultierende Anzeige berechnet: Geber 1 = SSI Anzeige1 = SSI-Wert Geber1) - (SSI Zero Value) + (SSI Set Value) M-Factor) : (D-Factor) PM-Factor) (F03.027) (F03.028) (F03.031) (F03.032) (F03.033) (oder F01.004*) Geber 2 = SSI...
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• Jedes Reset-Signal über die Tastatur oder einen externen Eingang überschreibt den Parameter [SSI Zero Value] automatisch mit der aktuellen SSI-Position des Gebers. Wenn Parameter [SSI Set Value] auf 0 gesetzt ist, wird daher bei einem Reset-Signal der Wert der ersten Klammer zu Null gesetzt und das Gerät zeigt den Einstellwert des Parameters [PM-Factor] an.
Grundsätzliche Betriebsarten der Anzeige Normale SSI-Anzeige Im Normalbetrieb wird der eingelesene SSI-Wert mit den Skalierungsparametern bewertet und zur Anzeige gebracht. Durch die Verschiebung der Null-Position und durch Änderung des Parameters [SSI- Direction] können auch negative Anzeigewerte erzeugt werden. Bei der Einstellung des Gerätes gehen Sie am besten wie folgt vor: •...
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Die nachfolgenden Schaubilder zeigen das Verhalten der Anzeige am Beispiel eines 13-Bit-Singleturn- Gebers, wobei der Parameter [SSI Direction] einmal auf [0] und einmal auf [1] gesetzt und der Parameter [SSI Zero Value] mit 1024 vorgegeben wurde. SSI-Wert 8191 7168 Gebersignal Angezeigter Wert 1024 Geberstellung...
Rundlaufbetrieb Diese Betriebsart wird häufig verwendet bei Rundtischen oder ähnlichen Anwendungen, wo die absolute Geberinformation nur innerhalb einer Tischumdrehung benötigt wird, wobei einer Tischumdrehung nicht unbedingt auch eine Geberumdrehung zugeordnet sein muss. Negative Anzeigen erzeugt die Rundlauffunktion selbst nicht. Wenn negative Werte erwünscht sind, müssen diese mit Hilfe des Parameters [PM-Factor] erzeugt werden.
Verlagerung des Gebernullpunkts Häufig lässt sich die mechanische Lage eines Gebers nicht beliebig justieren, so dass der Überlaufpunkt des Gebers irgendwo im Arbeitsbereich zu liegen kommt. Wenn dies unerwünscht ist, erlaubt die Rundlauffunktion eine Verschiebung des Überlaufpunktes an eine beliebige Stelle außerhalb des mechanischen Arbeitsbereichs.
Anhang für Geräteausführungen ID 6xx und IA 6xx Relais-Ausgänge Kapitel 2 zeigt alle verfügbaren Modelle dieser Zählerserie. Während die Ausführungen ID 3xx und IA3xx nur über Transistorausgänge verfügen, bieten alle Modelle ID 6xx und IA 6xx zusätzlich 4 Relaisausgänge mit paralleler Funktion zu K1 – K4. Der elektrische Anschluss der Modelle 6xx ist zunächst vollkommen identisch zu den 3xx-Geräten, jedoch befinden sich auf der Rückseite zusätzlich die Steckklemme X3 für die Relais 11 12...
Spezielle Parameter für Geräte mit Dekadenschaltern Die nachfolgenden Aktionen und Parameter sind nur für Modelle mit frontseitigen Vorwahlschaltern relevant und gelten nicht für andere Ausführungen: Dekadenschalter einlesen und Änderungen der Einstellung übernehmen Beim Einschalten der Geräteversorgung werden automatisch alle Dekadenschalter eingelesen und vom Zähler übernommen.
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Daraus folgt dass, wenn Sie z.B. einen Zähler mit nur zwei frontseitigen Schaltersätzen benutzen würden (Schaltersatz 1 und Schaltersatz 2), beide frontseitigen Vorwahlen nur zur Grenzwertvorgabe für Zähler 1, aber nicht für die Summe geeignet wären. Um solcherlei Einschränkungen zu vermeiden, kann über Parameter F07.096 bei Bedarf jedem der Schaltersätze (Schaltersatz 1 –...
Die Parametrierung des Gerätes erfolgt über die serielle Schnittstelle mit Hilfe eines PCs und der Bedienersoftware OS. Diese können Sie sich kostenfrei von unserer Homepage https://www.motrona.com/de/support/software.html herunterladen, siehe auch QR-Code auf Seite 2. Verbinden Sie hierzu den Zähler mit dem PC, wie in Kapitel beschrieben.
Automatische, zyklische Datenübertragung Geben Sie hierzu unter Parameter F10.129 eine Zykluszeit ungleich Null ein. Geben Sie unter Parameter F10.130 vor, welchen Istwert Sie zyklisch sehen möchten. Theoretisch könnten Sie sämtliche internen Werte übertragen, für eine zyklische Übertragung machen aber nur die folgenden Werte wirklich Sinn: F10.130 Serieller Code...
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Die Antwort des Gerätes lautet bei korrekter Anfrage: STX C1 C2 x x x x x x x ETX BCC STX = Steuerzeichen (Hex 02) C1 = auszulesende Codestelle, High Byte C2 = auszulesende Codestelle, Low Byte xxxxx = auszulesende Daten ETX = Steuerzeichen (Hex 03) BCC = Block check character Vornullen werden nicht übertragen.
Serielle Zugriff-Codes Kommunikations-Befehle Funktion Code Activate Data Store EEProm Diese Befehle müssen an das Gerät gesendet werden, um neu übertragene Parameter im Gerät zu aktivieren oder dauerhaft zu speichern. Beide Befehle reagieren dynamisch, d.h. es genügt, den Datenwert "1" an die entsprechende Codestelle zu senden Beispiel: sende den Befehl "Activate Date"...
Technische Daten Stromversorgung AC 24 V~ +/-10%, 15 VA Stromversorgung DC 24V- (17 – 40V), ca. 100 mA (+ Geberströme) Hilfsspannungs-Ausgänge 2 x 5,2 VDC, je 150 mA 2 x 24V DC, je 120 mA Eingänge 2 universelle Geber-Eingänge (SSI / inkremental, TTL-differentiell) 4 Steuereingänge HTL (Ri = 3.3 kΩ) Low <...