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GILGEN FD 10 Montage- Und Betriebsanleitung
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Inhaltsverzeichnis
Kom.-Nr.
...............................................................................
Betreiber
...............................................................................................................................................................
Betriebsort ...............................................................................................................................................................
Drehflügeltürantrieb
FD 10
Montage- und Betriebsanleitung
Original
0549-990/01e
2022.12
Pos. ............................
Baujahr .................
Inhaltsverzeichnis

Fehlerbehebung

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Inhaltszusammenfassung für GILGEN FD 10

  • Seite 1 Drehflügeltürantrieb FD 10 Montage- und Betriebsanleitung Original Kom.-Nr................Pos......Baujahr ....Betreiber ................................Betriebsort ................................0549-990/01e 2022.12...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung INHALTSVERZEICHNIS ALLGEMEINES .......................... 4 Zielgruppe ........................4 Adressen ........................4 1.3 Arbeitshilfsmittel und Dienstleistungen................. 5 SICHERHEIT ..........................6 2.1 Bestimmungsgemässe Verwendung ................6 2.2 Sicherheitshinweise ....................... 6 2.3 Sicherheitsvorschriften ....................6 2.3.1 Grundsätze ...................... 6 2.3.2 Service ......................8 2.3.3...
  • Seite 3 FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 7.4.3 Mehrflüglige Anlagen (DOUBLE DOOR) ............45 7.4.4 Menüführung ....................46 Schliessfolgesteuerung ....................50 Schleusenbetrieb ......................53 7.6.1 Standard-Schleuse (IL Type Safety) ............... 53 7.6.2 Spital-Schleuse (IL Type Spital) ..............53 7.6.3 Netherland-Schleuse (ILType NL)..............53 Klebeschilder ....................... 55 7.7.1 Servicekleber ....................55 7.7.2 Pfeilkleber ..................... 55 7.7.3...
  • Seite 4: Allgemeines

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung ALLGEMEINES Diese Anleitung enthält alle Anweisungen für die Montage, die Inbetriebnahme, die Bedienung, den Service (Wartung/Prüfung) sowie die Störungsbehebung. Sie bildet die Grundlage für eine einwandfreie und sichere Funktion der Anlage. Sie muss vor Arbeitsbeginn vollumfänglich gelesen und verstanden werden! Zu dieser Anlage gehört folgendes Dokument: • Prüfbuch 0549-991/11 auf der Anlage Mitgeltende Dokumente: • Montage- und Betriebsanleitung 0549-990/01 • Betreiberhandbuch 0549-991/01 1.1 Zielgruppe Alle in dieser Anleitung beschriebenen Arbeiten dürfen nur durch Sachkundige durchgeführt werden! Sachkundige sind Personen, die aufgrund ihrer fachlichen Ausbildung und Erfahrung ausreichende Kenntnisse auf dem Gebiet der kraftbetätigten Fenster, Türen und Tore haben. Sie sind mit den einschlägigen staatlichen Arbeitsschutzvorschriften, Unfallverhütungsvorschriften, Richtlinien und allgemein anerkannten Regeln der Technik soweit vertraut, dass sie den arbeitssicheren Zustand von kraftbetätigten Fenstern, Türen und Toren beurteilen können. Zu diesen Personen zählen ausschliesslich die geschulten Fachkräfte der Hersteller- oder Lieferfir- 1.2 Adressen Vertriebspartner/ Kundendienst Hersteller...
  • Seite 5: Arbeitshilfsmittel Und Dienstleistungen

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 1.3 Arbeitshilfsmittel und Dienstleistungen Die nachfolgend aufgeführten Arbeitshilfsmittel und Dienstleistungen stehen je nach Situation und Berechtigung zur Verfügung (fragen Sie Ihren Vertriebspartner): • Firmenportrait • Homepage • E-shop (Berechtigung) • Solution Designer (firmeneigenes Produktkonfigurationssystem) · Projekte verwalten · Projektangebot und Projektauftragsbestätigung drucken · Anlagen konfigurieren · 3D-Visualisierung · Preise berechnen für Norm- und Standardtüren · Stücklisten visualisieren · Arbeitspläne erstellen • News • Info-News über E-mail • Produkt-Prospekte • Produkt-Präsentation (PowerPoint) • Ausschreibungstexte • Referenzliste...
  • Seite 6: Sicherheit

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung SICHERHEIT 2.1 Bestimmungsgemässe Verwendung Der Drehflügeltürantrieb FD 10 ist ausschliesslich für den Betrieb von Drehflügeltüren vorgese- hen. Ein anderer oder darüber hinausgehender Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäss und ist nicht erlaubt! Bei nicht bestimmungsgemässer Verwendung können Gefahren für den Benutzer oder Schäden an der Anlage entstehen. Für diese lehnt der Hersteller jegliche Haftung ab! 2.2 Sicherheitshinweise In dieser Anleitung werden folgende Symbole und Hinweise zur Warnung vor Restgefahren einge- setzt: Warnung: Wenn Leib und Leben in Gefahr sind. Achtung: Wenn Material beschädigt werden kann oder die Funktion beeinträchtigt wird. Hinweis: Für Tipps, welche die Arbeit erleichtern. 2.3 Sicherheitsvorschriften 2.3.1 Grundsätze • Von Kindern ist nicht zu erwarten, dass sie diese Anlage reinigen oder eine Wartung als Benut- zer durchführen. Von sehr jungen Kindern ist nicht zu erwarten, dass sie diese Anlage bedienen. Von jungen Kindern ist nicht zu erwarten, dass sie diese Anlage sicher bedienen können, es sei denn, sie werden ständig beaufsichtigt. Ältere Kinder und schutzbedürftige Personen können diese Anlage sicher benutzen, nachdem sie zuvor entsprechend beaufsichtigt wurden oder ihnen der entsprechende Gebrauch der Anlage erklärt wurde.
  • Seite 7 FD 10 Montage- und Betriebsanleitung • Beim Aufbau der Anlage ist darauf zu achten, dass zur Vermeidung von Quetsch- und Scherstel- len an den Schliesskanten die örtlich gültigen Richtlinien eingehalten werden. Insbesondere ist darauf zu achten, dass die Türflügel keine scharfen Kanten aufweisen. Nebenschliesskanten sind bauseitig so zu gestalten, dass keine gefährlichen Quetsch- und Scherstellen entstehen. • Damit keine gefährlichen Quetsch- und Scherstellen entstehen, dürfen an der Türumgebung (ohne Erlaubnis von Gilgen Door Systems) keine baulichen Veränderungen vorgenommen wer- den. Ebenso dürfen keine Objekte (wie Möbel, Paletten, ...) in Türnähe platziert werden. • Die Türflügel und deren Füllungen müssen gemäss den entsprechenden Normen gebaut werden (z.B. EN 16005). Für die Füllungen ist bruchsicheres Material resp. Sicherheitsglas zu verwenden. Es dürfen keine scharfen Kanten vorliegen und die Verglasung darf beim Bruch kei- ne scharfen Splitter bilden. Durchsichtige Türflügel (oder deren Oberflächen) müssen deutlich erkennbar sein, z.B. durch dauerhafte Kennzeichnung oder eingefärbte Werkstoffe. • Die Einsatzgrenzen müssen eingehalten werden. • Die Wahl der Befestigungselemente richtet sich nach dem Baugrund. • Türschwellen oder andere hervorstehende Elemente am Türsystem sind mittels Warnkleber oder einer geeigneten Markierung zu kennzeichnen. • In montiertem Zustand muss die Anlage alle Sicherheitsanforderungen der Maschinenrichtlinie erfüllen. • Der Drehflügeltürantrieb FD 10 darf nur in trockenen Räumen montiert und betrieben werden. Andernfalls muss er bauseitig vor Nässe ausreichend geschützt werden. • Der Drehflügeltürantrieb FD 10 darf nicht in explosionsgefährdeten Räumen installiert werden. Das Vorhandensein von entflammbaren Gasen oder Rauch stellt ein beträchtliches Sicherheits- risiko dar. • Alle weiteren Eingriffe und Abänderungen der Anlage, die nicht in dieser Anleitung beschrieben werden, sind untersagt! • Verpackungsmaterialien (Kunststoff, Styropor, Schnüre, ..) stellen eine Gefahrenquelle für...
  • Seite 8: Service

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 2.3.2 Service Um die Sicherheit von Personen jederzeit zu gewährleisten, muss die Anlage vor der ersten In- betriebnahme und während des Betriebes mindestens einmal jährlich von einem Sachkundigen gewartet und auf ihren sicheren Zustand geprüft werden. Die korrekte Wartung/Prüfung muss mit Datum und Unterschrift im Prüfbuch bestätigt werden. 2.3.3 Sicherheitseinrichtungen Es dürfen keine Sicherheitseinrichtungen überbrückt, umgangen oder ausser Betrieb gesetzt wer- den. Defekte Sicherheitseinrichtungen dürfen für den Weiterbetrieb der Anlage nicht unwirksam gemacht werden. 2.3.4 Störungen Beim Auftreten von Störungen, welche die Personensicherheit beeinträchtigen, muss die Anlage ausser Betrieb gesetzt werden. Sie darf erst wieder in Betrieb genommen werden, wenn die Stö- rung fachgerecht behoben und die Gefahr beseitigt ist. 2.3.5 Zubehör/Ersatzteile Die sichere und störungsfreie Funktion der Anlage wird nur zusammen mit der Verwendung von original Gilgen Door Systems Zubehör/Ersatzteilen garantiert. Für resultierende Schäden aus ei- genmächtigen Veränderungen der Anlage oder Einsatz von fremdem Zubehör/Ersatzteilen, lehnt Gilgen Door Systems jede Haftung ab. 0549-990/01e 0549-990-01---10e_2022.12.indd Seite 8 von 80...
  • Seite 9: Produktbeschreibung

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung PRODUKTBESCHREIBUNG 3.1 Allgemeines Der Drehflügeltürantrieb FD 10 öffnet und schliesst den Türflügel über das Gestänge (ist nicht abgebildet). Antrieb Antriebsverschalung B Seitendeckel Steuerung D Bedieneinheit (Joystick + LC-Display) Federeinheit Gleichstrommotor Getriebe H Abtriebswelle Programmwahlschalter Chassisprofil Steuerungsprint 24 V K Joystick LC-Display M Optionen-Steckplatz Summer O Brandschutz (Jumper) ERROR P Potentiometer Zuschlagdämpfung Q Anschluss Referenzschalter...
  • Seite 10: Standard-Anwendung

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung Normalgestänge Gleitgestänge A Hebelarm B Befestigungsschraube C Gestängearm D Türanschlusswinkel E Gleitschiene F Gleiter 3.2 Standard-Anwendung Im Normalbetrieb werden die Öffnungs- und Schliessbewegungen des Türflügels motorisch aus- geführt. Die automatische Öffnung erfolgt über Öffnungselemente. Die automatische Schliessung erfolgt nach Ablauf der eingestellten Offenhaltezeit. Funktion bei Netzausfall Der Türflügel wird aus jeder Position mittels Federkraft geschlossen. Die Motordämpfung bewirkt eine kontrollierte Schliessung. 0549-990/01e 0549-990-01---10e_2022.12.indd Seite 10 von 80...
  • Seite 11: Schliessfolgesteuerung

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 3.3 Schliessfolgesteuerung Bei 2-flügligen Anlagen werden zwei separate FD 10 Drehflügeltürantriebe eingesetzt und via Anschlussklemmen verbunden. Antrieb 1 Master Antrieb 2 Slave Gehflügel erstöffnend Standflügel zweitschliessend zweitöffnend erstschliessend 3.4 Typenschild Das Typenschild (inkl. TÜV- und CE-Zeichen) befindet sich auf dem Gleichstrommotor (unter der Antriebsverschalung). Typenschild 0549-990/01e 0549-990-01---10e_2022.12.indd Seite 11 von 80...
  • Seite 12: Technische Daten

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 3.5 Technische Daten Antrieb Standard Kraftübertragung Normalgestänge Gleitgestänge Antriebsabmessungen Höhe 70 mm Breite 730 mm Tiefe 125 mm Antriebsgewicht 8,2 kg Umgebungstemperatur -15...+50 °C Einsatz nur in trockenen Räumen max. relative Feuchtigkeit 85 % Schutzart IP 20 Betriebsspannung 230 VAC (+10/-15 %), 50 Hz Netzversorgung bauseits 230 VAC (+10/-15 %), 50 Hz, 10/13 A Leistungsaufnahme Antrieb max. 350 W...
  • Seite 13: Maximale Windlasten

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 3.7 Maximale Windlasten Konsultieren sie den FD Selector auf dem Gilgen Mediaportal, um Angaben zu den zulässigen Windgeschwindigkeiten zu erhalten: http://media.gilgendoorsystems.com/tools/fd-selector 0549-990/01e 0549-990-01---10e_2022.12.indd Seite 13 von 80...
  • Seite 14: Montage

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung MONTAGE Allgemeines Achtung: Wir empfehlen, einen bauseitigen Türflügelanschlag zu montieren. Dieser verhindert die Beschädigung des Türflügels/Antriebes im Handbetrieb, bei Fehl- bedienung oder Vandalismus. Der interne Offenanschlag kann diese Schutzfunktion nicht übernehmen! Achtung: Kontrolle des Türflügels auf Leichtgängigkeit. Falls der Türflügel nicht leichtgängig und geräuschlos läuft, oder sich nicht im Gleichgewicht befindet (auf- oder zuläuft), müssen zuerst diese Mängel behoben werden. Warnung: Die Befestigungsgrundlagen müssen genügend Festigkeit aufweisen! Falls notwendig müssen diese durch geeignete Massnahmen verstärkt werden! Achtung: Die Welligkeit der Befestigungsgrundlage darf maximal 1 mm betragen. Der Antrieb muss verzugsfrei und im Blei, durch alle sechs Befestigungslöcher, festgeschraubt wer- den! 4.2 Montagevarianten Hinweis: Die Abtriebswelle des Antriebes befindet sich immer näher beim Türband. Der Antrieb besitzt nur eine Drehrichtung. Er muss (der Montagesituation entspre- chend) jeweils um 180° gedreht werden. Die Position der Bedieneinheit (D) muss vorher entsprechend angepasst werden. 0549-990/01e 0549-990-01---10e_2022.12.indd Seite 14 von 80...
  • Seite 15 FD 10 Montage- und Betriebsanleitung DIN links DIN rechts Normalgestänge RS 0548-163 drückend Normalgestänge RS 0548-163 drückend Sturzmontage siehe Kapitel 4.4 Sturzmontage siehe Kapitel 4.4 Sturztiefe 0...250 mm Sturztiefe 0...250 mm Antrieb 0549-010 Alu / 0549-011 Inox Antrieb 0549-010 Alu / 0549-011 Inox Normalgestänge RS 0548-163/02 drückend Normalgestänge RS 0548-163/02 drückend Flügelmontage siehe Kapitel 4.5 Flügelmontage siehe Kapitel 4.5 Sturztiefe 0...90 mm...
  • Seite 16: Antrieb

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 4.3 Antrieb 1. Befestigungslöcher auf Sturz/Türflügel (der Situation entsprechend) anzeichnen/bohren. Hinweis: Das Chassisprofil (B) kann als Bohrlehre verwendet werden. Ausrichtung des Chassisprofils (B) beachten! Vier der sechs Befestigungsschrauben (C) für das Antriebsmodul befinden sich jeweils näher beim Türband (D). 2. Chassisprofil (B) mittels sechs Befestigungsschrauben (A) montieren. Warnung: Alle sechs Befestigungsschrauben (A) mit einem Drehmoment von 10 Nm festziehen! 10 Nm M6 x 16 10 Nm M6 x 16 3. Antriebsmodul am Chassisprofil (B) befestigen: a) Die beiden unteren Schrauben (C) (der vier näher beim Türband (D) liegenden) am Chassisprofil (B) auf Mass 7...10 mm vormontieren. 7...10 M5 x 16 0549-990/01e 0549-990-01---10e_2022.12.indd Seite 16 von 80...
  • Seite 17 FD 10 Montage- und Betriebsanleitung b) Bei Normalgestänge RS und Gleitgestänge RG drückend: Antriebsmodul (mit der  Bezeichnung PUSH zum Chassisprofil (B) gerichtet) an den beiden vormon- tierten Schrauben (C) einhängen. Die Position der Bedieneinheit (E) muss vor- her entsprechend angepasst werden.  c) Bei Gleitgestänge RG zie- hend: Antriebsmodul (mit der Be- zeichnung PULL zum Chas- sisprofil (B) gerichtet) an den beiden vormontierten Schrauben (C) einhängen. d) Die restlichen Befestigungs-...
  • Seite 18: Normalgestänge Rs Drückend/Sturzmontage

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 4.4 Normalgestänge RS drückend/Sturzmontage Material: Antrieb 0549-010 Verschalung Aluminium Antrieb 0549-011 Verschalung Inox inkl. Befestigungs-Set 0549-104 Normalgestänge RS 0548-163 Vorgehen: 1. Befestigungslöcher auf Sturz/Türflügel anzeichnen/bohren und Antrieb montieren. Sturztiefe 0...250 ≈382 Chassisprofil Ø15  Unterkante Türrahmen Drehachse Option Achsverlängerung (Art.-Nr.) (mm) (mm) (mm) Standard 10...18 DIN rechts = wie abgebildet 0548-190 10...30...
  • Seite 19 FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 2. Türflügel schliessen. 3. Hebelarm (C) vom Gestängearm (B), durch Lösen der Schraube (E), trennen. 4. Gestängearm (B), mittels Türanschlusswinkel (A), am Türflügel befestigen: Für metrische Schrauben = Anzugsdrehmoment 10 Nm. 5. Hebelarm (C) in ungefähr rechtwinklige Position zum Türflügel bringen und in dieser Position festschrauben  Anzugsdrehmoment 25 Nm. 6. Schrauben (D) leicht lösen und Hebelarm (C), mittels Schraube (E), am Gestängearm (B) befe- stigen  Anzugsdrehmoment 5 Nm. Achtung: Gestänge auf die erforderliche Länge einstellen. Distanz zwischen den beiden Schrauben (D) möglichst gross wählen. 7. Hebelarm (C) soweit vorspannen, bis der Gestängearm (B) rechtwinklig zum Türflügel steht. Gestängearm (B) mittels Schrauben (D) festklemmen  Anzugsdrehmoment 9 Nm. Achtung: Bewegungsablauf des Türflügels kontrollieren: Gestänge darf nicht touchieren!  weiter zu Kapitel 4.10 25 Nm 9 Nm 353...594 5 Nm 10 Nm 9 Nm 0549-990/01e 0549-990-01---10e_2022.12.indd...
  • Seite 20: Normalgestänge Rs Drückend/Flügelmontage

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 4.5 Normalgestänge RS drückend/Flügelmontage Material: Antrieb 0549-010 Verschalung Aluminium Antrieb 0549-011 Verschalung Inox inkl. Befestigungs-Set 0549-104 Normalgestänge RS 0548-163/02 Vorgehen: 1. Befestigungslöcher auf Sturz/Türflügel anzeichnen/bohren und Antrieb montieren. Oberkante Türflügel Sturztiefe 0...90 ≈435 Chassisprofil Drehachse Option Achsverlängerung (Art.-Nr.) (mm) (mm) (mm) Standard 10...18 DIN links = wie abgebildet 0548-190 10...30 DIN rechts = spiegelbildlich 0548-191 10...38...
  • Seite 21 FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 2. Türflügel schliessen. 3. Hebelarm (C) vom Gestängearm (B), durch Lösen der Schraube (E), trennen. 4. Gestängearm (B), mittels Türanschlusswinkel (A), am Sturz befestigen: Für metrische Schrauben = Anzugsdrehmoment 10 Nm. 5. Hebelarm (C) in ungefähr rechtwinklige Position zum Türflügel bringen und in dieser Position festschrauben  Anzugsdrehmoment 25 Nm. 6. Schrauben (D) leicht lösen und Hebelarm (C), mittels Schraube (E), am Gestängearm (B) befe- stigen  Anzugsdrehmoment 5 Nm. Achtung: Gestänge auf die erforderliche Länge einstellen. Distanz zwischen den beiden Schrauben (D) möglichst gross wählen. 7. Hebelarm (C) soweit vorspannen, bis der Gestängearm (B) rechtwinklig zum Türflügel steht. Gestängearm (B) mittels Schrauben (D) festklemmen  Anzugsdrehmoment 9 Nm. Achtung: Bewegungsablauf des Türflügels kontrollieren: Gestänge darf nicht touchieren!  weiter zu Kapitel 4.10 430...520 10 Nm E  5 Nm D  9 Nm 25 Nm...
  • Seite 22: Gleitgestänge Rg Drückend/Sturzmontage

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 4.6 Gleitgestänge RG drückend/Sturzmontage Material: Antrieb 0549-010 Verschalung Aluminium Antrieb 0549-011 Verschalung Inox inkl. Befestigungs-Set 0549-104 Gleitgestänge RG 0548-164 650 mm inkl. Gleiterbolzen 18/46 mm Vorgehen: 1. Befestigungslöcher auf Sturz/Türflügel anzeichnen/bohren und Antrieb montieren. Hinweis: Abbildung ist mit Gleiterbolzen 18 mm dargestellt. Je nach Situation, kann dieser durch die Version 46 mm ersetzt werden. Dadurch verändern sich die entsprechenden Masse um plus 28 mm. Sturztiefe Max. Türflü- Gestänge Option Achs- gelöffnungs- verlän- Gleiter- Gleiter- winkel gerung...
  • Seite 23 FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 2. Türflügel schliessen. 3. Zuerst Schraube (G) vom Gleiter (E), dann Bol- zen (F) vom Hebelarm (D) lösen. Loctite 243 F  10 Nm 4. Der Situation entsprechend, den kurzen 18 mm oder langen 46 mm Bolzen (F) wählen und mittels Schraubensicherung Loctite 243 am Hebelarm (D) festschrauben  Anzugsdrehmoment 10 Nm. G  5 Nm 5. Gleiter (E) über Bolzen (F) schieben und mittels Schraube (G) festschrauben  Anzugsdrehmo- ment 5 Nm. Achtung: Beim Festziehen der Schraube (G) darf sich der Bolzen (F) nicht lösen! 6. Hebelarm (D) am Antrieb festschrauben  Anzugsdrehmoment 25 Nm. Achtung: Vorspannung Hebelarm (D) ist abhängig von der vorhandenen Sturztiefe. Beispiel: Sturztiefe 0 mm, Vorspannung Hebelarm (D) ≈ 15° (1 Rasterung der Abtriebswelle = 15°). Gleitschiene (C) über Gleiter (E) und Offenanschlag (B) schieben und am Türflügel festschrau- ben: Für metrische Schrauben = Anzugsdrehmoment 10 Nm. Hinweis: Der Offenanschlag (B) wird erst nach der Inbetriebnahme festgeschraubt (siehe Kapi- tel 7.1).
  • Seite 24: Gleitgestänge Rg Drückend/Flügelmontage

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 4.7 Gleitgestänge RG drückend/Flügelmontage Material: Antrieb 0549-010 Verschalung Aluminium Antrieb 0549-011 Verschalung Inox inkl. Befestigungs-Set 0549-104 Gleitgestänge RG 0548-164/02 800 mm inkl. Gleiterbolzen 18/46 mm Vorgehen: 1. Befestigungslöcher auf Sturz/Türflügel anzeichnen/bohren und Antrieb montieren. Hinweis: Abbildung ist mit Gleiterbolzen 18 mm dargestellt. Je nach Situation, kann dieser durch die Version 46 mm ersetzt werden. Dadurch verändern sich die entsprechenden Masse um plus 28 mm. Sturztiefe Oberkante Türflügel -50...0 0...+200 Gleiterbolzen 18 mm Chassisprofil Drehachse DIN links = wie abgebildet DIN rechts = spiegelbildlich...
  • Seite 25 FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 2. Türflügel schliessen. G  5 Nm 3. Zuerst Schraube (G) vom Gleiter (E), dann Bol- zen (F) vom Hebelarm (D) lösen. 4. Der Situation entsprechend, den kurzen 18 mm F  10 Nm oder langen 46 mm Bolzen (F) wählen und mittels Loctite 243 Schraubensicherung Loctite 243 am Hebelarm (D) festschrauben  Anzugsdrehmoment 10 Nm. 5. Gleiter (E) über Bolzen (F) schieben und mittels Schraube (G) festschrauben  Anzugsdrehmo- ment 5 Nm. Achtung: Beim Festziehen der Schraube (G) darf sich der Bolzen (F) nicht lösen! 6. Hebelarm (D) am Antrieb festschrauben  Anzugsdrehmoment 25 Nm. Achtung: Vorspannung Hebelarm (D) ist abhängig von der vorhandenen Sturztiefe. Beispiel: Sturztiefe 0 mm, Vorspannung Hebelarm (D) ≈ 15° (1 Rasterung der Abtriebswelle = 15°). Gleitschiene (C) über Gleiter (E) und Offenanschlag (B) schieben und am Sturz festschrauben: Für metrische Schrauben = Anzugsdrehmoment 10 Nm. Hinweis: Der Offenanschlag (B) wird erst nach der Inbetriebnahme festgeschraubt (siehe Kapi- tel 7.1).
  • Seite 26: Gleitgestänge Rg Ziehend/Sturzmontage

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 4.8 Gleitgestänge RG ziehend/Sturzmontage Material: Antrieb 0549-010 Verschalung Aluminium Antrieb 0549-011 Verschalung Inox inkl. Befestigungs-Set 0549-104 Gleitgestänge RG 0548-164 650 mm inkl. Gleiterbolzen 18/46 mm Vorgehen: 1. Befestigungslöcher auf Sturz/Türflügel anzeichnen/bohren. Hinweis: Abbildung ist mit Gleiterbolzen 46 mm dargestellt. Je nach Situation, kann dieser durch die Version 18 mm ersetzt werden. Dadurch verändern sich die entsprechenden Masse um minus 28 mm. Sturztiefe -50...0 0...+150 Oberkante Chassisprofil Türflügel Ø15  Gleiterbol- 46 mm...
  • Seite 27 FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 2. Türflügel schliessen. 3. Zuerst Schraube (G) vom Gleiter (E), dann Bol- zen (F) vom Hebelarm (D) lösen. Loctite 243 4. Der Situation entsprechend, den kurzen 18 mm F  10 Nm oder langen 46 mm Bolzen (F) wählen und mittels Schraubensicherung Loctite 243 am Hebelarm (D) festschrauben  Anzugsdrehmoment 10 Nm. 5. Gleiter (E) über Bolzen (F) schieben und mittels G  5 Nm Schraube (G) festschrauben  Anzugsdrehmo- ment 5 Nm. Achtung: Beim Festziehen der Schraube (G) darf sich der Bolzen (F) nicht lösen! 6. Vor der Antriebsmontage: Hebelarm (D) am Antrieb festschrauben  Anzugsdrehmoment 25 Nm. Achtung: Vorspannung Hebelarm (D) ist abhängig von der vorhandenen Sturztiefe. Beispiel: Sturztiefe 0 mm, Vorspannung Hebelarm (D) ≈ 25° (1 Rasterung der Abtriebswelle = 15°). 7. Antrieb montieren; dabei Hebelarm (D) um den Vorspannwinkel (20°) zurück drücken. Gleitschiene (C) über Gleiter (E) und Offenanschlag (B) schieben und am Türflügel festschrau- ben: Für metrische Schrauben = Anzugsdrehmoment 10 Nm. Hinweis: Der Offenanschlag (B) wird erst nach der Inbetriebnahme festgeschraubt (siehe Kapi- tel 7.1).
  • Seite 28: Gleitgestänge Rg Ziehend/Flügelmontage

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 4.9 Gleitgestänge RG ziehend/Flügelmontage Material: Antrieb 0549-010 Verschalung Aluminium Antrieb 0549-011 Verschalung Inox inkl. Befestigungs-Set 0549-104 Gleitgestänge RG 0548-164/02 800 mm inkl. Gleiterbolzen 18/46 mm Vorgehen: 1. Befestigungslöcher auf Sturz/Türflügel anzeichnen/bohren. Hinweis: Abbildung ist mit Gleiterbolzen 18 mm dargestellt. Je nach Situation, kann dieser durch die Version 46 mm ersetzt werden. Dadurch verändern sich die entsprechenden Masse um plus 28 mm. Unterkante Türrahmen Sturztiefe -50...0 0...+200 Gleiterbolzen 18 mm Chassisprofil Drehachse DIN rechts = wie abgebildet DIN links = spiegelbildlich...
  • Seite 29 FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 2. Türflügel schliessen. G  5 Nm 3. Zuerst Schraube (G) vom Gleiter (E), dann Bol- zen (F) vom Hebelarm (D) lösen. 4. Der Situation entsprechend, den kurzen 18 mm F  10 Nm oder langen 46 mm Bolzen (F) wählen und mittels Loctite 243 Schraubensicherung Loctite 243 am Hebelarm (D) festschrauben  Anzugsdrehmoment 10 Nm. 5. Gleiter (E) über Bolzen (F) schieben und mittels Schraube (G) festschrauben  Anzugsdrehmo- ment 5 Nm. Achtung: Beim Festziehen der Schraube (G) darf sich der Bolzen (F) nicht lösen! 6. Vor der Antriebsmontage: Hebelarm (D) am Antrieb festschrauben  Anzugsdrehmoment 25 Nm. Achtung: Vorspannung Hebelarm (D) ist abhängig von der vorhandenen Sturztiefe. Beispiel: Sturztiefe 0 mm, Vorspannung Hebelarm (D) ≈ 15° (1 Rasterung der Abtriebswelle = 15°). 7. Antrieb montieren; dabei Hebelarm (D) um den Vorspannwinkel 20° zurück drücken. Gleitschiene (C) über Gleiter (E) und Offenanschlag (B) schieben und am Sturz festschrauben: Für metrische Schrauben = Anzugsdrehmoment 10 Nm.
  • Seite 30: Schliessfeder-Vorspannung Einstellen

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 4.10 Schliessfeder-Vorspannung einstellen Die Schliessfeder (B) ist bei Auslieferung auf Mass X = 300 mm vorgespannt. In Ausnahmefällen kann die Federspannung (Mass X) zwischen 300 mm und max. 267 mm (ohne vormontiertes Gestänge) eingestellt werden. Hinweis: Die korrekte Schliessfeder-Vorspannung muss zwingend vor dem automatischen Einlernvorgang eingestellt werden! Generell kann die Schliessfeder (B) beim Standard- Antrieb schwächer eingestellt werden. Ein allenfalls vorhandenes Türschloss muss korrekt schliessen. Andernfalls Schliessfe- der-Vorspannung oder Zuschlagdämpfung (Potentiometer) entsprechend anpassen. Vorgehen: 1. Türflügel schliessen. 2. Mittels Einstellschraube (A) Mass X der Situation entsprechend einstellen. 3. Türflügel mind. 60° öffnen und danach schliessen lassen. Warung: Die Kraft, die erforderlich ist, um eine Tür manuell zu öffnen, darf 150 N nicht über- schreiten. Die Kraft ist als statische Kraft an der Hauptschliesskante (im rechten Winkel zum Türflügel) in einer Höhe von 1'000 mm ±10 mm zu messen. X = 30 0 0549-990/01e 0549-990-01---10e_2022.12.indd Seite 30 von 80...
  • Seite 31: Zuschlagfunktion Einstellen

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 4.11 Zuschlagfunktion einstellen Befindet sich die Anlage im stromlosen Zustand oder in Betriebsart HAND, wirkt der Motor als Dämpfungsglied und führt zu einer gleichmässigen Schliessgeschwindigkeit, bis der Zuschlagbe- reich erreicht ist. Damit der Türflügel im stromlosen Zustand oder in Betriebsart HAND zuverlässig ins Türschloss fällt, ist der Antrieb mit einer Zuschlagfunktion ausgestattet. Mit Hilfe des Potentiometers kann die Zuschlagdämpfung (kurz vor der Zu-Position des Türflügels) entsprechend eingestellt werden. Vorgehen: 1. Türflügel 90° öffnen und danach schliessen lassen. 2. Falls der Türflügel nicht ins Schloss fällt, Zuschlagdämpfung einstellen (mittels Potentiometer auf der Steuerung). Warnung: Der Schliessvorgang muss im stromlosen Zustand oder in Betriebsart HAND mindestens 3 Sekunden dauern (Offen-Position 90° bis Zu-Position 0°). Steuerungsprint Potentiometer Schliessgeschwindigkeit/ Zuschlagdämpfung max. min. Funktion Potentiometer (je nach Türflügelposition): Offen-Position bis Zuschlagbereich (Referenzschalter)  Einstellung Schliessgeschwindigkeit Zuschlagbereich (Referenzschalter) bis Zu-Position  Einstellung Zuschlagdämpfung 0549-990/01e 0549-990-01---10e_2022.12.indd Seite 31 von 80...
  • Seite 32: Elektrische Anschlüsse

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE 5.1 Netzanschluss Warnung: Stromschlag-Gefahr! Bevor am Antrieb gearbeitet wird, ist die bauseitige Netzzuleitung allpolig zu trennen und gegen unberechtigtes Einschalten zu sichern. Ferner sind die länderspezifischen Vorschriften einzuhalten. Die Netzzuleitung muss folgende Kriterei- en erfüllen: 230 VAC (+10/-15 %), 50 Hz, 10/13 A. Vorgehen: 1. Netzanschlussklemme (B) des Antrieb- moduls durch den Berührungsschutz (A) führen und zusammen an Seitende- ckel (C) montieren. K30 x 20 2. Falls nötig: Ausbruchstellen (D) an Sei- tendeckel (C) ausbrechen. 3. Netzkabel (E) anschliessen und Zugent- lastung (F) montieren. Phase L (schwarz/braun) Schutzleiter PE (grün/gelb) Neutralleiter N (blau) KA25 x 12 0549-990/01e 0549-990-01---10e_2022.12.indd...
  • Seite 33 FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 4. Beide Seitendeckel (C) an Chassisprofil (G) montieren. Hinweis: Je nach Montage-Situation ist es sinnvoll, den Programmwahlschalter (H) auf der ge- genüberliegenden Seite zu montieren. drückend ziehend M4 x 8 Set 0549-104 5. Programmwahlschalter (H) an Steuerung anschliessen. 0549-990/01e 0549-990-01---10e_2022.12.indd Seite 33 von 80...
  • Seite 34: Kabelführung

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 5.2 Kabelführung 5.2.1 Sturzmontage Kabelführung wenn möglich zwischen Antriebsmodul und Chassisprofil! 5.2.2 Flügelmontage Dose bauseits Option Flexible Kabelzuführung 0549-204 0549-990/01e 0549-990-01---10e_2022.12.indd Seite 34 von 80...
  • Seite 35: Externe Elemente

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 5.3 Externe Elemente Alle vorgesehenen Bedienungs- und Sicherheitselemente an entsprechender Stelle installie- ren. 2. Die Kabel der Elemente zum Antrieb ziehen (bauseits). 3. Die Kabel gemäss Schema E4-0141-724 (im Anhang) anschliessen. Hinweis: Falls ein Elektroschloss vorhanden ist, beträgt dessen Anschlusswert 24 VDC und max. 0,5 A (oder 24 VAC/1,5 A bauseits). Es sollte für eine Einschaltdauer von 100 % aus- gelegt sein. Das Elektroschloss verriegelt in den gewünschten Betriebsarten und ist konfigurierbar. 0549-990/01e 0549-990-01---10e_2022.12.indd Seite 35 von 80...
  • Seite 36: Bedienung

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung BEDIENUNG 6.1 Programmwahlschalter Der Antrieb wird mit einem eingebauten Pro- grammwahlschalter (A) ausgeliefert. An diesem können die Betriebsarten AUTOMAT, OFFEN und HAND gewählt werden. 6.2 Betriebsarten Folgende Betriebsarten sind mittels Programmwahlschalter (A) anwählbar: AUTOMAT (I) Automatische Öffnung über Öffnungselemente innen/aussen + Key. Automatische Schliessung nach Ablauf der einstellbaren Offenhaltezeit. HAND (0) Der Antrieb und die Bedienungselemente sind ausgeschaltet. Der Türflügel kann von Hand geöffnet werden. Der Türflügel wird aus jeder Position mittels Federkraft geschlossen. OFFEN (II) Der Türflügel öffnet automatisch und bleibt in der OFFEN-Position stehen. _______________________________________________________________________________ Für die nachfolgenden Betriebsarten kann ein Wahlschalter an den entsprechenden Klemmen der Steuerung angeschlossen werden (siehe Schaltschema im Anhang): NACHT Der Türflügel öffnet nur noch über das Öffnungselement Key (Schlüsselschalter aussen). AUSGANG Der Türflügel öffnet nur noch über die Öffnungselemente innen und Key. 6.3 Display und Joystick Joystick Die Parameter können mittels Display und Display  Joystick auf der Steuerung verändert werden. Scrollen Die Bewegungen des Joysticks haben folgen- ...
  • Seite 37: Inbetriebnahme

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung INBETRIEBNAHME Warnung: Während dem Einlernvorgang, welcher nur durch Sachkundige durchgeführt werden darf, sind die Sicherheitseinrichtungen (Radar, Sensor, ...) ausgeschaltet! Vor Beginn des Einlernvorganges muss sichergestellt werden, dass sich keine Personen oder Gegenstände im Gefahrenbereich des Türflügels befinden, um Verletzungen oder Beschädigungen zu vermeiden! Joystick Vorgehen: 1. Antrieb am Seitendeckel einschalten (Power-up).  Display 2. Mittels Joystick Anzeigerichtung einstellen: Joystick einmal nach Press unten bewegen  Anzeigerichtung wechselt in lesbare Position. Down 3. Gestängeart Rod einstellen: Joystick nach links/rechts bewegen (siehe Parameter Kapitel 7.4). STD-PH Korrekte Gestängeart mittels OK bestätigen: Joystick in Ruheposition kurz eindrücken. 4. Distanz dAxis einstellen (Distanz in cm zwischen Drehachse Türband dAxis und Montageebene Antrieb  siehe Abbildung unten). Hinweis: dAxis ist ein Richtwert. Je nach Montagesituation muss dAxis entsprechend angepasst werden. 5. Öffnungswinkel Ao einstellen und mittels OK bestätigen.
  • Seite 38 FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 9. Öffnungsgeschwindigkeit Vo einstellen und mittels OK bestätigen. 10. Schliessgeschwindigkeit Vc einstellen und mittels OK bestätigen. 11. Einlernvorgang (Teach) einstellen und mittels OK bestätigen. Teach 12. Einlernvorgang (Teach) starten: mittels OK bestätigen. Teach 13. Nach Ablauf von 10 Sekunden wird der Einlernvorgang (Teach) au- Teach1 tomatisch gestartet (oder mittels einer Joystick-Bewegung  sofort, ohne OK). Während dem Einlernvorgang piepst der Antrieb. Folgende Lernfahrt wird durchgeführt: Teach2 • Kriechgeschwindigkeit Öffnungsrichtung • Kriechgeschwindigkeit Schliessrichtung. 14. Nach Ablauf der Lernfahrt wird folgende Meldung angezeigt: Done ! 15. Display sollte nun Folgendes anzeigen: >##< E11 zeigt an, dass der Einlernvorgang (Teach) noch nicht abgeschlos- sen ist. 16. Mittels Öffnungsbefehl den Türflügel öffnen und schliessen lassen. >##<  Dieser öffnet und schliesst mit normaler Geschwindigkeit (ohne Hinderniserkennung).
  • Seite 39 FD 10 Montage- und Betriebsanleitung Hinweis: Ein neuer Einlernvorgang (Teach) wird notwendig wenn: • die Federspannung verändert wurde • die Türflügelbreite verändert wurde • das Türflügelgewicht verändert wurde • die Gestängeart geändert wurde • der Öffnungswinkel Ao verändert wurde • das Teach vor 20° Öffnungswinkel behindert wurde • die Achsdistanz (dAxis) verändert wurde • die Federspannung zu hoch ist. Weitere Parameter und Menüführung  siehe Kapitel 7.4 0549-990/01e 0549-990-01---10e_2022.12.indd Seite 39 von 80...
  • Seite 40: Offenanschläge Einstellen

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 7.1 Offenanschläge einstellen Hinweis: Die Inbetriebnahme muss gemäss Kapitel 7 abgeschlossen sein. 7.1.1 Interner Offenanschlag einstellen Vorgehen: 1. Betriebsart OFFEN wählen (Türflügel öffnet und bleibt in der Offen-Position stehen). 2. Drei Schrauben (A) des Offenanschlags (B) leicht lösen. Hinweis: Falls der Offenanschlag (B) noch klemmt, diesen mit einem leichten Schlag auf die Schrauben (A) lockern. Schrauben (A) nur falls nötig und einzeln entfernen. Der Offenanschlag (B) muss immer durch mindestens eine Schraube (A) gehalten sein! Andernfalls kann der Offenan- schlag (B) herausfallen. 3. Offenanschlag (B) im Gegenuhrzeigersinn bis auf Anschlag verschieben, anschliessend ≈2 mm zurückschieben und alle Schrauben (A) festziehen  Anzugsdrehmoment 6 Nm. 4. Betriebsart AUTOMAT wählen (Türflügel schliesst). 6 Nm 7.1.2 Gleitgestänge-Offenanschlag einstellen Vorgehen: 1. Betriebsart OFFEN wählen (Türflügel öffnet und bleibt in der Offen-Position stehen). Offenanschlag in der Gleitschiene bis an den Gleiter schieben, danach ca. 5 mm zurückschie- ben und festschrauben  Anzugsdrehmoment 9 Nm.
  • Seite 41: Niedrigenergie-Betrieb (Low-Energy)

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 7.2 Niedrigenergie-Betrieb (Low-Energy) Wenn keine Sicherheitssensorik eingesetzt wird, muss der Antrieb im Low-Energymodus betrie- ben werden, welcher die Niedrigenergie-Anforderungen gemäss EN 16005 erfüllt. Im Low-Energymodus wird der Antrieb automatisch so eingestellt, dass der Türfügel die statische Kraft von 67 N nicht überschreitet. Dazu muss bei der Inbetriebnahme der Parameter Low-Energy aktiviert werden (BOTH, CLOSE, OPEN). Anschliessend werden das vorhandende Türflügelgewicht und die Türflügelbreite abgefragt. Anhand der eingegebenen Parameter regelt der Antrieb die korrekte Öffnungs- und Schliesszeit automatisch. 7.3 Servo-Betrieb Im Servo-Betrieb kompensiert der Antrieb die Schliesskraft der Feder. Für den Benutzer verhält sich die Tür dadurch wie eine normale Handtür (ohne Antrieb). Im Servo-Betrieb verhält sich die Tür wie folgt: • Die Türschliessung erfolgt immer automatisch. • Wird die Tür während des automatischen Schliessvorgangs nochmals von Hand aufgedrückt, schaltet der Antrieb wieder auf Servo-Betrieb um. • Die Servo-Unterstützung kann in 5 Stufen eingestellt werden (abhängig von Türflügelbreite und Türflügelgewicht). • Die Tür kann im Servo-Betrieb mittels Key-Befehl (Taster/Funk) weiterhin automatisch geöffnet werden. Beispiel: Für normale Benutzer verhält sich die Tür wie eine normale Handtür. Für Personen mit Handicap kann die Tür automatisch geöffnet werden. 0549-990/01e 0549-990-01---10e_2022.12.indd Seite 41 von 80...
  • Seite 42: Einstellungen

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 7.4 Einstellungen Die Parameter können mittels Display und Joystick auf der Steuerung verändert werden. 7.4.1 Fahrparameter (PARAMETER) Parameter Beschreibung Einstellbereich Default Geschwindigkeit Öffnen (velocity open) 0...14 (5...40°/s) Geschwindigkeit Schliessen (velocity close) 0...14 (5...40°/s) TOEx Offenhaltezeit Öffnungselement innen/aussen (time hold opening element inside/outside) 0...60 s TKey Offenhaltezeit Key (time hold opening element Key) 0...180 s TDelay Losfahrverzögerung (time delay lock) 0,0...4,0 s 0,2 s FDelay Entlastungskraft beim Entriegeln (force delay)  wirkt nur wenn TDelay > 0 ist 0,0...7,0 A TLock Tür-Nachdrückzeit (time press close) 0,0...4,0 s 0,5 s FLock Zupresskraft beim Verriegeln (force lock)  wirkt nur wenn TLock > 0 ist...
  • Seite 43: Konfiguration (Config)

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 7.4.2 Konfiguration (CONFIG) Parameter Beschreibung Einstellbereich Default Servo Unterstützung bei manuellem Aufdrücken Key öffnet automatisch. Einstellbar in 5 Stufen, abhängig von Türflügelbreite und Türflügelge- 1...5 wicht. Nur verwendbar wenn DubleD = OFF, Invers = OFF und InterL = OFF. APuGo Auslösewinkel Push&Go (angle push&go) OFF, 2...10° Nur verwendbar wenn Servo = OFF. ASES 45°...Ao 95° Ausblendpunkt Safety Element Stop (angle safety element stop)  siehe Abbildung 1). ASES wird bei Änderung von Ao automatisch auf Ao gesetzt. Ao depen- ding (95°) ASER Ausblendbereich Safety Element Reversing (angle safety element reversing)  siehe Abbil- 0...60° 0° dung 2) SeOpCo Hartnäckiges Öffnen (safety element open continue) Nach einem Safety Element Stop beim Öffnen soll die Tür weiter öffnen (anstatt zu schliessen), sobald SES inaktiv wird.
  • Seite 44 FD 10 Montage- und Betriebsanleitung LcdDir Orientierung Display (LCD direction) 0...1 MovCon Dauertest Auf/Zu (moving continuous) ON-FLT ON-PRM OExMAN Annehmen von Auf-Befehlen wenn Tür manuell geöffnet wurde (nur wenn APuGo = OFF) (opening element inside/outside manual) OEOSIR Sicherheitselement auf Türband-Gegenseite als Öffnungselement (nur aus Zu-Position). Hinweis: Zum Einlernen des LZR-FLATSCAN muss dieser Paramenter auf OFF sein. (SER as OEO) PSKIZe Nullposition der Programmstellung (Betriebsart); fixe Programmstellung, welche nur über No Act No Act Klemmen auf der Steuerung geändert werden kann (Programmwahltaster im Seitendeckel PSOpen inaktiv). PSHand Verwendung für externen Programmschalter (nur vier Klemmen) oder Ansteuerung der Pro- PSAuto grammstellungen über Klemmen auf der Steuerung. PSExit (program selection klemme zero) PSNigt Buzzer Buzzer signalisiert die Türflügelbewegung (Personen mit Sehschwäche/Barrierefreiheit) BOTH OPEN CLOSE...
  • Seite 45: Mehrflüglige Anlagen (Double Door)

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 7.4.3 Mehrflüglige Anlagen (DOUBLE DOOR) Parameter Beschreibung Einstellbereich Default DubleD Schliessfolge-Rolle (Master/Slave) und Schleusen-Seite (A/B) MastrA SlaveA MastrB SlaveB AoSeq Öffnungsfolge-Verzögerungswinkel (Slave) 0...110° 20° (nur sichtbar wenn DubleD aktiv) AcSeq Schliessfolge-Verzögerungswinkel (Master) 0...110° 20° (nur sichtbar wenn DubleD aktiv) InterL Schleuse SideA SideB ILAuto Schleusen-Modus Betriebsart AUTOMAT Inacti Active (nur sichtbar wenn InterL aktiv) Active ILExit Schleusen-Modus Betriebsart AUSGANG Inacti...
  • Seite 46: Menüführung

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 7.4.4 Menüführung 0549-990/01e 0549-990-01---10e_2022.12.indd Seite 46 von 80...
  • Seite 47 FD 10 Montage- und Betriebsanleitung In der 1. Ebene werden folgende Informationen auf dem Display angezeigt: 1. Displayzeile: Die Türposition wird mit den Pfeilen (><) dargestellt. Alternierend dazu werden die bewegungs- relevanten Öffnungs- und Sicherheitssignale angezeigt. Die Doppelrauten (##) zeigen an, dass die Tür verriegelt ist. In der Offenposition wird die Offenhaltezeit als Countdown heruntergezählt. Anzeige Türposition: <REF?> Wartet auf Referenzschalter >##< < ?? > Unbekannt >< >##< Zu und verriegelt << >> Am Öffnen < > Offen >> << Am Schliessen == Haltend Anzeige Türsteuerung: OEO Öffnungselement aussen OEI Öffnungselement innen KEY Öffnungselement NACHT Sicherheitselement Stopp Sicherheitselement Reversieren...
  • Seite 48 FD 10 Montage- und Betriebsanleitung DIAGNOSTICS Diagnosehilfsmittel • K-I-O-R-S-E zeigt die Eingänge KEY (K), OEI (I), OEO (O), SER (R), SES (S), EMY (E) an. (+) bedeutet aktiv, (-) bedeutet inaktiv. • 5.1A 95° zeigt den Motorstrom und den Türöffnungswinkel an. • Simulate Key: OK löst einen Key-Befehl aus. • E-Lock: L- zeigt den Zustand von Lock (L) an. FB- zeigt den Eingang El-Fb an. OK steuert Elektro- schloss an. L+ resp. FB+ bedeutet verriegelt. L- resp. FB- bedeutet entriegelt. • HW-Version: Version des Logic-Prints. • SW-Version: Version der Software. • Cycles: Gesamte Anzahl Öffnungen (Wert wird gespeichert). • Federspannungstest/Dämpfungstest auslesen (Sollschliesszeit und effektive Schliesszeit). Optionenprinte  siehe Kapitel 13.5. ERROR ACTIVE Aktiv anstehende Fehler • Die aktiv anstehenden Fehler werden in einer Liste angezeigt. Am Ende der Liste wird diese aktualisiert und im nächsten Durchgang angezeigt. A0 zeigt den zuletzt aufgetretenen Fehler an. • Mittels OK wird die Liste verlassen.
  • Seite 49 FD 10 Montage- und Betriebsanleitung BLOCK/UNBLOC Joystick sperren/entsperren • BLOCK Joystick sperren. Zum temporären Entsperren OK länger als 1 Sekunde drücken. 60 Sekunden nach der letzten Joystick-Betätigung wird automatisch wieder gesperrt. • UNBLOC Joystick permanent entsperren. UPDATE SW Software-Update durchführen TEACH Türflügel ganz schliessen. Einlernvorgang auslösen (während dem Einlernvorgang piepst der Antrieb). • Teach OK? wird mittels OK bestätigt und mit jeder anderen Joystick-Bewegung abgebrochen. • Der Einlernvorgang kann mit dem D-BEDIX (C-Taste) abgebrochen werden. Einstellung des Öffnungswinkels (Ao): Der Antrieb fährt bei der ersten Einlernfahrt die Offen-Po- sition (Ao) oder den empfohlenen Offenanschlag an. Als Öffnungswinkel wird das zuerst eintref- fende Ereignis gespeichert. Bei zu grosser Differenz zwischen dem wirklichen Öffnungswinkel und dem (in Diagnose) angezeigten Winkel, kann dieser (mittels dAxis) korrigiert werden. Bei bleiben- der Differenz sollte die Montagegenauigkeit überprüft werden. 0549-990/01e 0549-990-01---10e_2022.12.indd Seite 49 von 80...
  • Seite 50: Schliessfolgesteuerung

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 7.5 Schliessfolgesteuerung Bei 2-flügligen Anlagen bestimmt die Schliessfolgesteuerung die Reihenfolge beim Öffnen und Schliessen. Beim Öffnen ist der Gehflügel (Master-Flügel) erstöffnend, dagegen ist beim Schlies- sen der Standflügel (Slave-Flügel) erstschliessend. Damit wird die korrekte Überlappung der Türflügel gewährleistet. Antrieb 1 Master Antrieb 2 Slave Gehflügel erstöffnend Standflügel zweitschliessend zweitöffnend erstschliessend Anschlüsse: Am Master angeschlossene Öffnungselemente (KEY, OEO und OEI) wirken nur auf den Master (1-flügliger Betrieb). Am Slave angeschlossene Öffnungselemente wirken auf den Master und den Slave (2-flügliger Betrieb). Die Sicherheitselemente SER und SES werden am entsprechenden Antrieb angeschlossen. Ein, am Master angeschlossenes, aktives EMY-Element führt die, auf dem Master konfigurierte, EMY-IN-Aktion aus (für beide Türflügel). Ein, am Slave angeschlossenes, aktives EMY-Element schaltet diesen in den Federbetrieb. Ein Elektroschloss, welches den Master-Flügel verriegelt, wird am Master angeschlossen. Entspre- chend wird ein Elektroschloss, welches den Slave-Flügel verriegelt, am Slave angeschlossen. 0549-990/01e 0549-990-01---10e_2022.12.indd Seite 50 von 80...
  • Seite 51: Funktion

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung Funktion: Der bei der Öffnung erstöffnende Flügel ist der Master und wird mit DubleD als MastrA konfigu- riert. Sein Partner ist der Slave und wird mit DubleD als SlaveA konfiguriert. Bei vorhandener Verbindung zeigt der Master ein kleines, schwarzes (m) und der Slave ein klei- nes, schwarzes (s) an. Fehlt dagegen die Verbindung wird ein kleines, weisses (m) respektive ein kleines, weisses (s) angezeigt. Die Parameter-Einstellungen des Masters und des Slaves sind gänzlich unabhängig voneinander. So kann z.B. auf dem Master ein Vo = 4 und auf dem Slave ein Vo = 5 eingestellt werden. Um eine kollisionsfreie Öffnung der beiden Türflügel zu erreichen, gewährt der Slave-Flügel dem Master-Flügel einen Öffnungsvorsprung. Dieser kann auf dem Slave mit AoSeq definiert werden. Der Default-Wert von AoSeq ist 20° und damit für die meisten 2-flügligen Anlagen genügend. Der Slave beginnt erst zu öffnen, wenn der Master den Öffnungswinkel von 20° überschritten hat. Danach ist es so, dass der Slave den Master einholen und überholen darf, wenn dies gewünscht ist. Dies geschieht, indem Vo des Slaves grösser als Vo des Masters konfiguriert wird. Wenn (wegen eines am Master angeschlossenen Elektroschlosses) TDelay des Masters grösser als 0,0 s konfiguriert wird, dann wird der Winkel zwischen Slave und Master entsprechend grösser. Um dies zu kompensieren, kann AoSeq entsprechend verringert werden. Ein AoSeq von 0° bedeutet, dass beide Türflügel gleichzeitig öffnen, d.h. dass keine Öffnungsver- zögerung aktiv ist. Der Default-Wert von AcSeq ist 20° und damit für die meisten 2-flügligen Anlagen genügend. AcSeq 20° bedeutet: Der Master beginnt erst zu Schliessen wenn der Slave 20° Vorsprung hat. Mit diesem Vorsprung wird erreicht, dass der Master in einem Zug (ohne Anzuhalten) schliesst, was eine optisch schöne Schliessung ergibt. Der Master darf den Slave überholen. 20° (Wert AcSeq) vor der Zu-Position prüft der Master, ob der Slave schon geschlossen ist. Wenn nicht, legt der Master, zum Schutz vor einer Kollision, einen Zwischenhalt ein. Beim Einsatz des mechanischen Schliessfolgereglers muss AcSeq auf den Öffnungswinkel der Anlage (90° oder mehr) konfiguriert werden. Ein aktives SES-Signal auf einem Türflügel führt zu einem Sicherheitshalt von beiden Türflügeln. Dasselbe gilt für das SER-Signal. Ein aktives SER-Signal führt zu einem Reversieren von beiden Türflügeln.
  • Seite 52 FD 10 Montage- und Betriebsanleitung Vorgehen: 1. Beide Steuerungen mittels 3-poligem Kabel verbinden (Klemme X109, CG/CL/CH). Hinweis: Die jeweiligen Bedienungs- und Sicherheitselemente werden beim entsprechenden Antrieb angeschlossen. 2. Inbetriebnahme des Master-Antriebes durchführen (siehe Kapitel 7). 3. Bei Master-Antrieb: Betriebsart OFFEN wählen. 4. Inbetriebnahme des Slave-Antriebes durchführen (siehe Kapitel 7). 5. Master-Antrieb konfigurieren: • DubleD = MastA • AcSeq = gewünschte Schliess-Winkelverzögerung. Hinweis: Beim Einsatz eines mechanischen Schliessfolge-Reglers mit einem AcSeq von 90° begin- nen. Später kann AcSeq verkleinert werden. 6. Slave-Antrieb konfigurieren: • DubleD = SlaveA • AoSeq = gewünschte Öffnungs-Winkelverzögerung. Kontrolle: 1. Überprüfen ob auf dem Display der Master-Steuerung in der 1. Ebene ein kleines, schwar- zes (m) sichtbar ist (Verbindung vorhanden). Auf dem Display der Slave-Steuerung muss ein kleines, schwarzes (s) sichtbar sein.
  • Seite 53: Schleusenbetrieb

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 7.6 Schleusenbetrieb Bei einer Schleuse werden zwei aufeinanderfolgende Türen elektrisch (mittels CAN-Kabel) mitein- ander verbunden und bei der Inbetriebnahme als Schleuse konfiguriert. 7.6.1 Standard-Schleuse (IL Type Safety) Beide Türen benötigen einen separaten Öffnungsbefehl. Die zweite Tür kann erst Öffnungsbefehle empfangen, wenn die erste Tür wieder geschlossen ist. Falls die zweite Tür einen Öffnungsbefehl erhält bevor die erste Tür geschlossen ist, kann dieser mittels Parameter ILCdRc zwischengespei- chert werden. Die zweite Tür öffnet dann automatisch, sobald die erste Tür geschlossen ist. 7.6.2 Spital-Schleuse (IL Type Spital) Die Spital-Schleuse funktioniert grundsätzlich gleich wie die Standard-Schleuse. Es wird jedoch nur ein Öffnungsbefehl bei der ersten Tür benötigt, um beide Türen zu öffnen. Dies geschieht in einer automatischen Abfolge. Sobald die erste Tür geschlossen ist, wird der Öffnungsbefehl an die zweite Tür weitergeleitet. Somit öffnet die zweite Tür ohne einen zusätzlichen Öffnungsbefehl. Warnung: Für den Fall, dass sich jemand in der Schleuse einschliesst oder wieder durch die erste Tür zurück will, muss ein Nottaster installiert werden (Aufhebung der Schleusenfunkti- on). 7.6.3 Netherland-Schleuse (ILType NL) Die Netherland-Schleuse funktioniert grundsätzlich gleich wie die Spital-Schleuse. Zusätzlich gibt es eine einstellbare Override-Zeit. Wenn diese Override-Zeit überschritten wird, öffnet die zweite Tür, selbst wenn die erste Tür noch nicht geschlossen ist. Die Override-Zeit wird wieder zurückgesetzt, sobald beide Türen wieder geschlossen sind. 0549-990/01e 0549-990-01---10e_2022.12.indd Seite 53 von 80...
  • Seite 54 FD 10 Montage- und Betriebsanleitung Vorgehen: Hinweis: Beide Anlagen müssen über die Aussenseite gleiche Speisung zusammen ein- und ausgesteckt werden. Side A 1. Beide Steuerungen mittels 3-poligem Kabel verbinden (Klemme X109, CG/CL/CH). Normale Inbetriebnahme beider Antriebe. Side B 3. Antrieb der Aussen-Tür (A) konfigurieren: Innenseite • InterL = SideA 4. Antrieb der Innen-Tür (B) konfigurieren: • InterL = SideB Kontrolle: 1. Überprüfen ob auf dem Display in der 1. Ebene ein kleines, schwarzes (w) sichtbar ist (Ver- bindung vorhanden). Hinweis: Ein kleines, weisses (w) signalisiert: Fehlende Verbindung. 2. Key-Befehl auf Aussen-Tür (A) geben: • Auf dem Display erscheint ein grosses, schwarzes (W) (Tür nicht geschlossen).
  • Seite 55: Klebeschilder

    B4-4436-337 e 29.04.13 kea Ohne sep. Stückliste Anlage SLP - Redundant Auftrags-Nr. 129 × 54 mm © Gilgen Door Systems AG, CH-3150 Schwarzenburg Sep. Stückliste gleicher Nr. 2 Ohne sep. Stückliste Anlage Auftrags-Nr. 7.7.4 Schemakleber Sep. Stückliste anderer Nr. 3 Sep.
  • Seite 56: Antriebsverschalung Montieren

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 7.8 Antriebsverschalung montieren Material: Verschalung 0549-326 Aluminium Verschalungszubehör 0549-105 Aluminium Gilgen-Logo 0610-503 Set 0549-997/01 oder Verschalung 0549-311 Stahl rostfrei Verschalungszubehör 0549-109 Stahl rostfrei Gilgen-Logo 0610-503 Set 0549-997/01 Vorgehen: 1. Gilgen-Logo aufkleben: a) Klebefläche auf Verschalung entfetten. b) Weisse Kleberabdeckfolie (D) entfernen. c) Schablone (B) mit Logo (C) an Verschalungsecke unten rechts anschlagen und Logo (C) fest andrücken. d) Transparente Schutzfolie (A) entfernen.
  • Seite 57: Service

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung SERVICE Voraussetzung für einen dauerhaften und sicheren Betrieb der Anlage ist ein regelmässiger Service (Wartung/Prüfung) derselben. Der Service muss durch einen Sachkundigen mindestens einmal pro Jahr, gemäss nachfolgender Checkliste, durchgeführt werden. Im wesentlichen sind Sicht- und Funktionsprüfungen durchzuführen, bei denen Vollständigkeit, Zustand und Wirksamkeit der Bauteile und Sicherheitseinrichtungen festgestellt werden (Kontrol- le der verschiedenen Elemente, soweit diese vorhanden sind). Warnung: Damit Personen nicht gefährdet werden, dürfen defekte Sicherheitseinrichtungen für den Weiterbetrieb der Anlage nicht unwirksam gemacht werden! Achtung: Um den Betrieb der Anlage zu gewährleisten, sind Teile mit Abnutzungserscheinungen präventiv zu ersetzen! Hinweis: • Jeder durchgeführte Service muss im Prüfbuch eingetragen werden! • Nachfolgend wird der Service der Basis-Komponenten beschrieben. Die Optionen werden im Kapitel "Optionen" beschrieben. Achtung: Wird die Befestigungsschraube (A) des Hebelarmes gelöst, muss diese beim Festziehen mittels Loctite 243 gesi- chert oder eine neue Originalschrau- be eingesetzt werden (siehe Kapitel: Ersatzteile). 0549-990/01e 0549-990-01---10e_2022.12.indd Seite 57 von 80...
  • Seite 58: Service Der Personendurchgänge

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 8.1 Service der Personendurchgänge Warnung: Stromschlag-Gefahr! Bei allen Arbeiten an spannungsführenden Elementen sind der Netzstecker und, falls vorhanden, der Notbat- teriestecker herauszuziehen bzw. der Hauptschalter auszuschal- ten! Anlage Allgemeiner Zustand Türleichtgängigkeit (von Hand) Türführungen/Bodenführung Türdichtungen Schiebeflügel/Seitenteile/Schutzflügel Verschalungen/Klappdeckel Fester Sitz von Schrauben und Muttern Antrieb Antrieb Übertragungselemente wie: Zahnriemen, Flachriemen, Seile, Hebelgestänge oder Ketten Laufwagen mit Lauf- und Gegendruckrollen Laufschienen Position Offen/Zu Bedienungselemente Sämtliche vorhandenen Bedienungselemente wie: Sensoren, Radare, Schlüsselschalter, Kontaktteppiche, usw. Steuerung Elektrische Anschlüsse Anlagenbezogene Funktionen Programmschalter-Funktionen Notbatterie Fluchtwegtüren Notöffnung bei Netzausfall Öffnungsgeschwindigkeit 80 % in 3 Sekunden Aktivierung Fluchtwegmelder 1,5 m vor der Tür Minimale Fluchtwegbreite Maximale Öffnungskraft am Break-Out-Flügel 220 N (1 m ab Boden)
  • Seite 59: Grundlegende Kontrolle

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 8.2 Grundlegende Kontrolle Warnung: Stromschlag-Gefahr! Bei allen Arbeiten an spannungsführenden Elementen sind der Netzstecker herauszuziehen bzw. der Hauptschalter auszuschalten! 1. Antriebsverschalung demontieren. 2. Alle Kabelverbindungen kontrollieren. 3. Normalgestänge: Hebelarm (A) vom Gestängearm (B), durch Lösen der Schraube (C), trennen. 4. Türflügel auf dessen Leichtgängigkeit über- prüfen. 5. Antriebslager auf erhöhte Geräuschent- 5 Nm wicklung prüfen. 6. Normalgestänge: Hebelarm (A), mittels Schraube (C), am Gestängearm (B) befestigen  Anzugsdrehmoment 5 Nm. 7. Antriebsverschalung montieren. 0549-990/01e 0549-990-01---10e_2022.12.indd Seite 59 von 80...
  • Seite 60: Störungsbehebung

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung STÖRUNGSBEHEBUNG Warnung: Stromschlag-Gefahr! Bei allen Arbeiten an spannungsführenden Elementen sind der Netzstecker herauszuziehen bzw. der Hauptschalter auszuschalten! Können Störungen, die zu gefährlichen Zuständen führen, nicht sofort behoben wer- den, ist der Betreiber der Anlage zu informieren und die Anlage notfalls ausser Betrieb zu setzen. Die Instandstellung muss so rasch wie möglich erfolgen. Hinweis: Jede durchgeführte Störungsbehebung muss im Prüfbuch eingetragen werden! 9.1 Fehlverhalten mit Fehler-Nr. Der Fehler wird auf dem Display der Steuerung angezeigt. Display Definition der Spalte "Reaktion": Antrieb setzt sich selber für eine bestimmte Zeit still. Handbetrieb oder Halteposition. Fataler Fehler Handbetrieb mit Wiederanlauf-Versuch Warnung Steuerungsprint X109 X105 X115 X103 X112 X110 X102 X108 X101 X104 X122 X107 X113 X124 X123...
  • Seite 61: Antrieb

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 9.1.1 Antrieb Beschreibung Ursache Behebung Prüfzeitpunkt Reaktion E01 01 Encoder Kanal A verloren Encoder Verbindung prüfen. Während der Fahrt Motorkabel prüfen. Kanal B verloren Tür blockiert. Kanal A + B verloren Kontrolle ob Jumper auf X103 vorhanden Kurzschluss A + B ist. Störungen Kanal A + B vertauscht Vor dem Anfahren...
  • Seite 62: Sicherheitselemente

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 9.1.3 Sicherheitselemente Beschreibung Ursache Behebung Prüfzeitpunkt Reaktion E18 01 EMY Test Fehlfunktion EMY Eingang Brücke EMY prüfen. Permanent Verkabelung EMY prüfen. E20 01 SER Test SER Testsignal erfolglos SER Kurzschluss gegen Ground. Vor der Schliessung Verkabelung Sensor oder Brücke prüfen. SER zu langsam SER reagiert zu langsam. Verkabelung Sensor prüfen. Verpolung Testsignal prüfen. E21 01 SES Test SES Testsignal erfolglos SES Kurzschluss gegen Ground.
  • Seite 63: Schliessfolge/Schleuse

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 9.1.7 Schliessfolge/Schleuse Beschreibung Ursache Behebung Prüfzeitpunkt Reaktion E70 xx Bus-Einstellung Adresse xx zweimal vor- Schliessfolge- oder Schleusen-Rolle korrekt definieren Permanent handen E71 01 Verbindung Keine Verbindung Klemmen verbinden, kontrollieren oder ersetzen. Permanent Kontrollieren ob alle Teilnehmer eingeschaltet sind. 9.1.8 Interner Sicherheitstest Beschreibung Ursache Behebung Prüfzeitpunkt Reaktion Fehlfunktion Permanent...
  • Seite 64: Fehlverhalten Ohne Fehler-Nr

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 9.2 Fehlverhalten ohne Fehler-Nr. Teilweise ist es technisch nicht möglich, ein "Fehlverhalten" der Anlage durch eine eindeutige Fehlernummer anzuzeigen. Ein vermeintlicher Fehler kann durchaus auch "richtige" Ursachen haben. Aus diesem Grund wurde die nachfolgende Liste erstellt mit wahrscheinlichen oder bereits angetroffenen Fehlverhalten, deren möglichen Ursachen und den möglichen Massnahmen (Feh- lerbehebung). Fehlverhalten Analyse Mögliche Ursache Behebung Antrieb reagiert nicht: • LED 5 V (grün) auf Steuerung Versorgungsspannung • Netzversorgungsspannung messen, • keine automatische leuchtet nicht. nicht vorhanden. dessen Verdrahtung kontrollieren und Öffnung. festgestellte Mängel beheben. • keine Reaktion an Bedienelemente (Seitendeckel/D-Be- dix). Antrieb öffnet nicht. • LED SE (Sicherheitselement, Ein oder mehrere Sicher- • Hindernis entfernen.
  • Seite 65: Software-Update Über Usb

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 9.3 Software-Update über USB Ein Software-Update der FD 10-Steuerung kann einfach und schnell mit einem USB-Speicherstick vorgenommen werden. Hinweis: Es funktionieren nicht alle USB-Speichersticks. Wir empfehlen, deren Funktion mit dem FD 10 vorgängig zu testen. 9.3.1 Vorbereitung Der USB-Stick muss einen Ordner FD10 enthalten. Die Applikation muss im Dateinamen FD10 enthalten. Die Dateierweiterung muss gds lauten.  es darf nur ein Ordner mit FD10 auf dem Stick vorhanden sein.  es darf sich nur eine Datei im Ordner FD10 befinden. 0549-990/01e 0549-990-01---10e_2022.12.indd Seite 65 von 80...
  • Seite 66: Ablauf

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 9.3.2 Ablauf 1. FD 10 Netzstecker einstecken. 2. USB-Stick auf der Steuerung einstecken  Buchse X111. update 3. Im Menü zu UPDATE SW wechseln  Joystick einmal drücken. last? 4. Auf Display wird "update last?" angezeigt  Joystick einmal drücken. 5. Software-Download läuft ca. 1 Minute  beachte LED-Anzeige auf der Steuerung. Während dem Download schaltet sich der Antrieb automatisch ab. Nach Beendigung des Downloads schaltet sich der Antrieb automatisch wieder ein. 6. USB-Stick entfernen. 9.3.3. LED-Anzeige auf Steuerung Die Funktionsanzeige wird über drei LED auf dem Steuerungsprint ausgegeben: SOK Grün USB-Loader gestartet Blau Aktivität im Gang (Speicher löschen/schreiben) SOK + OE Grün/Blau Download beendet  Stick entfernen Gelb Fehler 9.3.4 Mögliche Fehler • Falsch formatierter USB-Stick  dieser muss FAT oder FAT 32 formatiert sein (File Allocation Table von Microsoft).
  • Seite 67: Ausserbetriebsetzung

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung AUSSERBETRIEBSETZUNG Für die Ausserbetriebsetzung müssen keine speziellen Vorkehrungen getroffen werden. Wird der Drehflügeltürantrieb länger als 1 Monat nicht benützt, empfiehlt es sich, den Netzstek- ker herauszuziehen. Für die Wiederinbetriebnahme genügt das Einstecken des Netzkabels und die Wahl der Betriebs- art. Achtung: Wird die Wiederinbetriebnahme bei tiefen Temperaturen durchgeführt, muss die Anla- ge 1...2 Stunden vor der definitiven Einlernfahrt eingeschaltet werden (Erwärmung auf Betriebstemperatur). ENTSORGUNG Die umweltgerechte Entsorgung der Anlage wird durch Trennen der Werkstof- fe und deren Zuführung zur Wiederverwertung vorgenommen. Es sind keine besonderen Umweltschutzmassnahmen erforderlich. Die örtlich gültigen Gesetzes-Vorschriften sind jedoch einzuhalten! 0549-990/01e 0549-990-01---10e_2022.12.indd Seite 67 von 80...
  • Seite 68: Ersatzteile

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung ERSATZTEILE Artikel-Nr. Beschreibung Bemerkung 0549-118 Antriebsmodul komplett 0549-104 Befestigungs-Set 0549-206 Relaisprint Option 0549-119 Bedienprint 0635-142 D-BEDIX Option 0548-133 Service D-BEDIX für Monteur 0549-113 Antriebsverschalung komplett Aluminium 0549-105 Verschalungszubehör Aluminium 0549-114 Antriebsverschalung komplett Stahl rostfrei 0549-109 Verschalungszubehör Stahl rostfrei 0549-112 Seitendeckel komplett inkl. Programmwahlschalter 0549-103 Seitendeckel...
  • Seite 69: Optionen

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung OPTIONEN 13.1 D-BEDIX Mit dem D-BEDIX lassen sich die Betriebsarten direkt anwählen. Zudem können die wichtigsten Türeinstellungen auf einfache Weise vorgenom- men werden. Über das Display werden die Betriebsarten, Menüeinstellungen und mögliche Fehler über- sichtlich dargestellt. Das D-BEDIX wird über ein abgeschirmtes 2-ad- riges Verbindungskabel (z.B. U72M oder EIB- Y(St)Y, L = max. 50 m) an der Steuerung FD 10 angeschlossen. Pro Türanlage lässt sich nur ein D-BEDIX an- schliessen. 13.1.1 Tasten C-Taste (Cancel) • Menü verlassen • Eingabe annulieren. OK-Taste • Bestätigen der Auswahl • Bestätigen der Eingabe. Pfeil-Tasten • In den Menüs navigieren • kurzer Doppeltastendruck = Einstieg in Menü-Ebene.
  • Seite 70: Betriebsarten

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 13.1.3 Betriebsarten Mit dem D-BEDIX sind folgende Betriebsarten wählbar: AUTOMAT Automatischer Betrieb. Die Anlage kann verriegelt sein. NACHT Die Anlage ist verriegelt . Als Öffnungsbefehl wird nur der Schlüsselschwenktaster akzeptiert. Die verzögerte Nachtumschaltung kann mittels Parameter TdNigt gewählt werden. Funktion: Wird aus einer beliebigen Betriebsart auf Betriebsart NACHT umgeschal- tet, bleibt der innere Radar noch um die gewählte Zeit TdNigt aktiv (AUSGANG). OFFEN Die Anlage öffnet und bleibt offen stehen. HAND Die Anlage bleibt stehen. Der Drehflügel ist frei und kann von Hand geöffnet und geschlossen werden. AUSGANG Einbahnverkehr von innen nach aussen. Die Anlage ist verriegelt (Ladenschluss-Schaltung). Sofern die Verriegelung (Option) eingebaut ist. Jede Betriebsart kann verriegelt sein (dies ist konfigurierbar). 13.1.4 Anzeige Türposition Auf dem D-BEDIX-Display werden folgende Türpositionen angezeigt: <REF?> Wartet auf Referenzschalter < ?? > Unbekannt >< >##< Zu und verriegelt << >>...
  • Seite 71: Menü-Ebene

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 13.1.5 Menü-Ebene Kurzer Doppeltastendruck Pfeiltasten (= Einstieg in Menü-Ebene). Mittels Pfeiltaste gewünschter Menü-Punkt anwählen. Mittels OK-Taste bestätigen. Display Beschreibung PARAMETER Fahrparameter einstellen * CONFIG Funktionalitäten einstellen * DOUBLE DOOR Schliessfolge und Schleuse einstellen * DIAGNOSTICS Diagnosehilfsmittel ERROR ACTIVE Aktiv anstehende Fehler ERROR HISTORY Ehemals aktive Fehler REINIT Re-Initialisierung durchführen * BLOCK/UNBLOC Tasten sperren/entsperren Einlernvorgang auslösen TEACH  dabei muss der Türflügel ganz geschlossen sein. * Passwort geschützt Hinweis: Die detaillierten Einstellungen sind in Kapitel 7 beschrieben.
  • Seite 72: Einstell-Beispiele

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 13.1.6 Einstell-Beispiele Betriebsart ändern Mittels Pfeiltaste gewünschtes Symbol anwählen (Symbol blinkt). Mittels OK-Taste bestätigen (Rahmen/Balken wechseln). Betriebsart vormerken Ein übergeordneter Schalter ist aktiv und gibt die Betriebsart vor (nur Auswahlrahmen ist sicht- bar, Balken steht unter vorgemerkter Betriebsart). Es kann nun die Betriebsart gewählt werden, welche nach Aufhebung des übergeordneten Schalters aktiv sein soll: Mittels Pfeiltaste gewünschtes Symbol anwählen (Symbol blinkt). Mittels OK-Taste bestätigen (Balken wechselt). Tastensperre einschalten Kurzer Doppeltastendruck Pfeiltasten (= Einstieg in Menü-Ebene). Mittels Pfeiltaste BLOCK anwählen. Mittels Doppeltastendruck C-Taste und Pfeiltaste rechts bestätigen. BLOCK? Tastensperre temporär ausschalten (60 s) Kurzer Doppeltastendruck C-Taste und Pfeiltaste rechts. Tastensperre ausschalten Kurzer Doppeltastendruck C-Taste und Pfeiltaste rechts. Kurzer Doppeltastendruck Pfeiltasten (= Einstieg in Menü-Ebene). Mittels Pfeiltaste UNBLOC anwählen. Mittels Doppeltastendruck C-Taste und Pfeiltaste rechts bestätigen. UBLOC? 0549-990/01e 0549-990-01---10e_2022.12.indd Seite 72 von 80...
  • Seite 73: Fehler-Anzeige

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung Parameter (Offenhaltezeit Tag) Kurzer Doppeltastendruck Pfeiltasten (= Einstieg in Menü-Ebene). Mittels Pfeiltaste TOEx anwählen. Mittels OK-Taste bestätigen. Mittels Pfeiltaste Wert verändern. Mittels OK-Taste bestätigen. TOEx Teach Türflügel ganz schliessen. Kurzer Doppeltastendruck Pfeiltasten (= Einstieg in Menü-Ebene). Mittels Pfeiltaste Teach anwählen. Mittels OK-Taste bestätigen. TEACH? 13.1.7 Fehler-Anzeige Bei einem Fehler wird auf dem Display (alternierend zur Türposition) die aktuelle Fehler-Nr. ange- zeigt (z.B. E20/01). Fehlerliste: siehe Kapitel Störungsbehebung. Dieser Ablauf wiederholt sich so lange, bis der Fehler behoben wurde. E20/01 >##< >##< 0549-990/01e 0549-990-01---10e_2022.12.indd Seite 73 von 80...
  • Seite 74: Kombi-D-Bedix

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 13.2 KOMBI-D-BEDIX Das KOMBI-D-BEDIX enthält zusätzlich zu den Funktionen des D-BEDIX einen Schlüsselschalter (Rund- oder Profilzylinder) mit folgender Funk- tion: Sperrung des KOMBI-D-BEDIX gegen unbefugte Betätigung. Frei Gesperrt Rundzylinder Profilzylinder Zylinder: Lieferung bauseits Wird die Sperrung eingeschaltet, leuchten alle Tasten kurz auf (Bestätigung der Sperrung). 0635-148/04 0635-148/02 Glutz 81075 (8 x 45°) Glutz 81175 (8 x 45°) KABA 1514 KESO 21.214.040 SEA 1.043.0 verstellbarer Nocken E200 DOM 2222H ix5 Mitnehmer 8-fach DOM 333 ix-5 umschaltbar Mitnehmer 8-fach umschaltbar KESO 11.012.045 KESO 21.012.045...
  • Seite 75: Holztürflügel-Anschlussplatte (Normalgestänge)

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 13.3 Holztürflügel-Anschlussplatte (Normalgestänge) Die Anschlussplatte wird unter den Türanschlusswinkel des Normalgestänges montiert und mittels Senkkopf-Spanplattenschrauben 5 x 30 festgeschraubt. Verpackungseinheit 0549-115 1 Anschlussplatte 0549-341 27,5 Schrauben 5 x 30 4082-359 12,5 Schrauben M6 x 8 4015-307 schwarz kathodisch tauchlackiert 17,5 Ø5,5 Ø10,4 x 90° 0549-990/01e 0549-990-01---10e_2022.12.indd Seite 75 von 80...
  • Seite 76: Durchgehende Verschalung

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 13.4 Durchgehende Verschalung Bei 2-flügligen Anlagen können die beiden Antriebe mit einem Verschalungs-Zwischenstück op- tisch verbunden werden. Set mit Antriebsverschalung 0,78 m Alu 0549-210 oder Set mit Antriebsverschalung 0,78 m Inox 0549-211 Antriebsverschalung Alu farblos eloxiert E6/EV1 0549-343 Antriebsverschalung Inox 0549-344 Zwischenprofil Aluminium roh 0,78 m 0549-346 Befestigungs-Set 0549-210/90 Normalgestänge Gleitgestänge ziehend A = ..X = ..±0,5 X = A - (2 x 731) FD 10 FD 10 Z = ..±0,5 Z = A - (2 x 723) Gleitgestänge drückend A = ..X = ..±0,5 X = A - 2 x (B + 731) FD 10 FD 10 Z = ..±0,5 Z = A - 2 x (B + 723)
  • Seite 77: Optionenprinte

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 13.5 Optionenprinte Alle Optionenprinte werden über einen universellen Stecker auf der Steuerung eingesteckt. Es können höchstens zwei Optionenprinte kombiniert werden. Achtung: Alle Optionenprinte dürfen nur bei stromlosem Antrieb auf die Steuerung gesteckt oder von dieser entfernt werden! 13.5.1 Relaisprint Der Relaisprint (blau) bietet vier Ausgänge an, welche frei belegt werden können. 0549-206 Inbetriebnahme: 1. Mittels DIP-Switch auf Relaisprint adressie- ren: DIP-Switch Addr0 oder Addr1. Hauptschalter am Antrieb einschalten  der Relaisprint wird automatisch erkannt. Im Diagnostics-Menü wird der erkannte Relaisprint angezeigt: Addr0 Addr1 Brandschutzprint (Fire protection PCB) RP Funkprint (Radio PCB) Joystick R0+R1- erkannt und betriebsbereit nicht erkannt und nicht registriert FP-RP- defekt oder Fehler ...
  • Seite 78: Sicherheitssensorik

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 13.6 Sicherheitssensorik Sicherheitssensoren werden zur Überwachung und Absicherung des Schwenkbereiches bei automatisierten Drehflügeltüren eingesetzt. Deren Montage erfolgt beiseitig auf dem Türblatt. Dadurch wird sowohl beim Öffnen als auch beim Schliessen der Tür der grösstmögliche Schutz gewährleistet. Grundsätzlich ist für die Montage der Sicherheitssensorik die Anleitung des Sensorherstellers zu beachten! Falls die Anschlussdrähte der Sicherheitssensorik nicht verzinnt sind, müssen Aderend- hülsen verwendet werden! Funktion In Öffnungsrichtung: Die Türflügelbewegung wird gestoppt, sobald der Sensor ein Hindernis erkennt. Eine Wandaus- blendung der Sicherheitssensorleiste ist möglich und einstellbar. In Schliessrichtung: Der Sicherheitssensor reversiert den Antrieb und der schliessende Türflügel öffnet wieder. 0549-990/01e 0549-990-01---10e_2022.12.indd Seite 78 von 80...
  • Seite 79: Lzr-Flatscan

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung 13.6.1 LZR-FLATSCAN Bei Drehflügeltüren wird der FLATSCAN mitfahrend auf den oberen Flügelecken montiert (mög- lichst nahe an der Nebenschliesskante). Der FLATSCAN kann nur paarweise eingesetzt werden! Master und Slave werden miteinander verbunden (siehe Schaltschema im Anhang). Wird direkt über dem FLATSCAN ein Radar montiert, muss das Wetterdach zwingend (zur Abschir- mung der Radar-Mikrowellen) montiert werden. Sturzmontage Flügelmontage Normalgestänge RS drückend Normalgestänge RS drückend Sturzmontage Flügelmontage Gleitgestänge RG drückend Gleitgestänge RG drückend Sturzmontage Flügelmontage Gleitgestänge RG ziehend Gleitgestänge RG ziehend Wetterdach Montage: siehe Montageanleitung LZR-FLATSCAN Ø10 mm 0549-990/01e 0549-990-01---10e_2022.12.indd Seite 79 von 80...
  • Seite 80: Anhang

    FD 10 Montage- und Betriebsanleitung ANHANG Im Anhang dieser Anleitung befinden sich nachfolgende Dokumente: Schaltschema ........................E4-0141-724 0549-990/01e 0549-990-01---10e_2022.12.indd Seite 80 von 80...

Inhaltsverzeichnis