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6.
Sind die Reifen in gutem Zustand und haben beide Reifen genügend
Druck (e)? Beachten Sie, dass ein Möve-Pedelec schwerer
ist und Ihr gewohnter bisheriger Reifendruck zu gering sein kann.
Ein höherer Druck ergibt eine bessere Fahrstabilität und erhöht
die Pannensicherheit. Die Angaben über Mindest- und Maximaldruck
(in bar oder PSI) finden Sie seitlich auf der Reifenflanke.
Weitere Informationen finden Sie im Kapitel „Laufräder und Bereifung"
und in den ggf. beiliegenden Anleitungen.
7.
Lassen Sie beide Räder frei drehen, um den Rundlauf zu prüfen.
Beobachten Sie dazu bei Rädern mit Scheibenbremsen den Spalt zwischen
Rahmen und Reifen bzw. bei Rädern mit Felgenbremse zwischen Bremsbelag
und Felge. Mangelhafter Rundlauf kann auch auf seitlich aufgeplatzte Reifen,
gebrochene Achsen und gerissene Speichen hinweisen.
Weitere Informationen finden Sie im Kapitel „Laufräder und Bereifung"
und in den ggf. beiliegenden Anleitungen.
e
f
8.
Machen Sie eine Bremsprobe im Stillstand, indem Sie die
Bremshebel mit Kraft zum Lenker ziehen (f). Der Hebel darf sich
nicht zum Lenker durchziehen lassen. Bei Hydraulik-Bremsen darf
an den Leitungen kein Öl oder Bremsflüssigkeit austreten! Überprüfen
Sie auch die Belagstärke.
Bei Scheibenbremsen muss der Druckpunkt sofort stabil sein.
Lässt sich erst nach mehrmaligem Betätigen des Bremshebels ein
stabiler Druckpunkt erfühlen, sollten Sie das Möve-Pedelec vor
einer weiteren Fahrt bei Ihrem Möve-Fachhändler überprüfen lassen.
Die Bremsbeläge bei Felgenbremsen müssen dabei die Felgenflanken
gleichzeitig berühren und ganzflächig treffen. Sie dürfen
die Reifen weder beim Bremsen noch im geöffneten Zustand
oder dazwischen berühren.
Weitere Informationen finden Sie im Kapitel „Bremsanlage" und
in den ggf. beiliegenden Anleitungen.
9.
Lassen Sie Ihr Möve-Pedelec aus geringer Höhe auf den Boden
springen (g). Gehen Sie auftretenden Klappergeräuschen nach. Prüfen
Sie ggf. Lager, Schraubverbindungen und den korrekten Sitz des Akkus.
g