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Bauanleitung MINI KWIK FLY MK3 Best. Nr. 4630 Technische Daten: Spannweite ca. 800 mm Rumpflänge ca. 710 mm Tragflächeninhalt ca. 11,8 dm² Höhenleitwerksinhalt ca. 2,8 dm² Gesamtflächeninhalt ca. 14,6 dm² Fluggewicht je nach Ausstattung ab ca. 640g...
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Bei dem Modell MINI KWIK FLY MK3 handelt es sich um den Nachbau des Originalmodells KWIK FLY MK3 von Phil Kraft in halber Größe. Das Modell mit Spannweite 800mm ist ausgelegt für Brushless-Elektromotoren mit 3S LiPo-Akkus. Die Flugeigenschaften entsprechen dem großen Modell und sind als ausgewogen zu bezeichnen.
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Die Bauanleitung Es wird empfohlen sich an die Reihenfolge der Nummerierung der Einzelteile zu halten. 1) Vorarbeiten Zur Vereinfachung des Zusammenbaus werden einige kleine Baugruppen vorgefertigt. Als erstes werden die Holme zusammengeleimt. Dafür müssen sie der V-Form entsprechend angeschliffen werden (siehe Bauplan). Folgender empfohlene Weißleim (Best.-Nr.SIGB003) hat den großen Vorteil, dass er sehr hart aushärtet und sich gut schleifen lässt.
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Die beiden Hauptfahrwerkshalterungen werden aus den Teilen 13 und 14 hergestellt. Die die beiden Halbrippen 12 werden mit den Rippen 8 verklebt. Vorsicht, es sind jeweils zwei rechte und zwei linke Baugruppen herzustellen. Die so vorgefertigten Rippen werden mit den Hauptfahrwerkshalterungen verklebt.
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Ebenso wird mit den Rippen 4 und 7, sowie den Servobrettchen 5 verfahren. Die Bugfahrwerkshalterung wird aus den Teilen 51 und 52 erstellt. Die Mittelrippe wird aus den Teilen 21 hergestellt...
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Die drei Höheruderverbinder werden miteinander verklebt… … und so mit den Höhenruderhälften verklebt, dass die Spannweite der Beplankung erreicht wird. Aus den Teilen 39 – 44 wird das Seitenleitwerk erstellt...
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Die Ruderhörner werden aus den Teilen 76 und 77 erstellt, verschliffen und die Bohrung mit einem 1 mm Bohrer nachgebohrt. Die Rumpfseitenteile werden auf einer ebenen Platte miteinander verklebt… … und mit der Dreikantleisten 46 verstärkt.
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2) Zusammenbau der Tragfläche Der Bauplan der rechten Flügelhälfte wird auf ein ebenes Baubrett geheftet und mit klebstoffabweisender transparenter Folie abgedeckt. Der geschäftete Hauptholm (Kiefernleiste 3x5) wird so festgeheftet, dass die Mitte vom Bauplan und dem Holm übereinstimmen. Die Rippen 3 - 9 mit dem Holm verkleben. Nach dem Trocknen des Klebstoffes wird das Gerippe vom Plan genommen, der Plan der zweiten Flügelhälfte auf das Baubrett geheftet und die Rippen der zweiten Flügelhäfte mit dem Hauptholm verklebt.
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Genau prüfen, ob alles gerade ist und die Holme 1 und 2, sowie die zweite Hilfsnaseneiste mit den Rippen verkleben. Die Hilfsnasenleisten entsprechend dem Profilverlauf verschleifen. Die beiden Teile 125 mit den beiden Teilen 24 rechtwinklig verkleben. Die beiden Baugruppen in der Mitte des Flügels einbauen. Die Nase schaut nach vorne und oben.
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Die Verkastungen 22 + 23 werden zwischen die Rippen eingepasst und anschliessend mit den Holmen sowie den benachbarten Rippen verklebt. Die hintere Beplankung 19 wird auf die Oberseite der einen Flügelhälfte aufgebracht, dass sie Holm 2 zur Hälfte überlappt. Die Beplankung 19 der zweiten Flügelhälfte wird in der Mitte an die der ersten Flügelhälfte angepasst und ebenfalls aufgebracht.
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Die Beplankungsteile 18 und 17 werden auch so aufgeklebt, dass sie zur Hälfte mit Holm 2 bzw. Holm 1 überlappen. Die vordere Beplankung 17 wird mit der Hilfsnasenleiste verklebt. Danach werden die Rippen mit den Beplankungsteilen verklebt. Mit der Beplankung der zweiten Flügelhälfte wird ebenso verfahren. Die Öffnung für den Servostecker wird in der Mitte auf der Flügeloberseite angebracht.
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Verstärkungen aus Restholz sorgen auf der Innenseite dafür, dass das Holz nicht ausreißt und der Stecker gut verklebt werden kann. Der Kabelbaum für die Flächenservos wird angefertigt. Das Kabel im Flügel hat eine Länge von 25 cm, das im Rumpf ist 15 cm lang. Der Flächenstecker wird im Flügel von untern mit eingedicktem 10-Minuten Harz eingeklebt.
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Die Servokabel werden in die Flügelhälften eingezogen und auf der Unterseite des Servobretts provisorisch mit Klebeband fixiert. Die Beplankung der Oberseite wird von unten entsprechend der Rippen spitz zugeschliffen und die Unterseitenbeplankung in der gleichen Reihenfolge aufgebracht. Im Bereich der Fahrwerksaufnahme muss das untere Stück der Beplankung 18 entsprechend der Abdeckung ausgespart werden.
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Nasenleiste 16 aufkleben und mit Hilfe der Schablone verschleifen. Der ganze Flügel kann nun verschliffen werden. Zur Herstellung der rechten und linken Querruder wird Teil 27 auf den Plan geheftet und die Rippen 28 verklebt. Danach wird die Beplankung an der Hinterkante spitz geschliffen. Die obere Beplankung 29 wird aufgeklebt und an der Stelle, an der später das Ruderhorn sitzt ein wenig Beplankung ausgenommen, damit man die Position später wieder findet.
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Die Beplankung wird an der Vorderkante mit den Rippen bündig geschliffen und der Querruder-Steg 30 eingeklebt und verschliffen. Die Querruder provisorisch mit Klebeband befestigen, die Randbögen mit dem Flügel und den Querrudern verkleben, verschleifen und danach die Querruder abtrennen. Die Abdeckungen für die beiden Querruderservos einpassen und den Ausschnitt für die Gestänge herausschneiden.
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Jetzt können die Anlenkungsgestänge für die Querruder gelötet werden. Wie auf dem Foto zu sehen die Querruder provisorisch anschlagen. Gabelkopf im Servohebel einhängen, den Draht abwinkeln auf richtige Länge abschneiden und in der Gabelkopf einlöten. Die Fahrwerksdrähte nach den Angaben auf dem Bauplan biegen und am Tragflügel befestigen.
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3) Zusammenbau des Höhen- und Seitenleitwerk Als erstes den Bauplan des Höhenleitwerks auf ein ebenes Baubrett heften und mit einer Folie abdecken. Jetzt eine Beplankung 32 den Konturen entsprechend auf das Baubrett heften. Den Verlauf der Leisten vom Bauplan auf die Beplankung übertragen. Die Endleiste 33 auf die Beplankung kleben, dabei darauf achten, dass sie mit der Endkante der Beplankung bündig ist.
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4) Zusammenbau des Rumpfes Das Servobrett 73 wird mit dem Ausschnitt für die vorgesehenen Servos für Seiten- und Höhenruder versehen. Dabei darauf Die Spanten 47-50 und das Servobrett werden zwischen die Rumpfseitenteile geklebt. achten, dass die Spanten im rechten Winkel zu den Seitenteilen verklebt werden. Bis zum Aushärten des Klebstoffes die Teile mittels Schraubzwingen zusammenhalten.
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Der Motorspant wird an die Schräge der Seitenteile angepasst, aber noch nicht eingeklebt. Das Bugfahrwerk 64 wird nach Plan gebogen und zwischen dem Motorspant und Teil 53 verklebt. Der Motor wird nun mit den vier M3 Schrauben und Muttern versehen und am Motorspant so verschraubt, dass er 3 °...
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Beim Einkleben der Magnete in die Halterungen und der Abdeckung wird ein Stück Folie zwischen die Magnete gelegt. Nach dem Aushärten des Klebstoffes kann diese dann leicht wieder entfernt werden. Hierdurch wird sichergestellt, dass die beiden Magnete genau übereinander eingeklebt werden. Der Rumpfrücken 59 und 56 und der Rumpfboden 69-71 wird aufgeklebt und nach dem Aushärten des Klebstoffes rund gehobelt und geschliffen.
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Jetzt wird die Kabinenhaube aufgepasst. Hierzu wird sie an der Markierung sorgfältig abgeschnitten. Die Leitwerke werden provisorisch am Rumpf befestigt und die Positionen der Ruderhörner angezeichnet. Hierzu die Anlenkgestänge in die Führungsrohre schieben. Jetzt an den angezeichneten Stellen entsprechend der Ruderhörner Schlitze in die Ruder schneiden.
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Zum Einhängen der Gestänge an Servohebel und Ruderhorn werden die Stahldrähte rechtwinkelig gebogen ca. 5 mm, so dass sie später im Betrieb nicht herausrutschen können. Der Flügel wird an das Nasenleiste abgeflacht und an den Rumpf angepasst. Die Mitte des Rumpfes wird angezeichnet und der Tragflügel so auf den Rumpf gelegt, dass er vorne mit der Zunge im Rumpfspant einrastet und hinten an der Mitte ausgerichtet ist.
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Zum Anbringen der Befestigungsbohrungen des Tragflügels werden angespitzte Schrauben in die Muttern eingedreht, so dass sie noch etwas herausstehen. Der Tragflügel nun auf den Rumpf gedrückt, so dass sich die beiden Schrauben in der Beplankung abzeichnen. Den Tragflügel wieder vom Rumpf nehmen und die 3 mm Befestigungsbohrungen anbringen. Dabei ist es wichtig, dass im rechten Winkel zur Profil Unterseite gebohrt wird.
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In Bodennähe am Anfang keine Kunstflugfiguren fliegen, erst mit der Zeit, wenn man sich an das Modell gewöhnt hat. Um das Modell richtig zu beherrschen und die Kunstflugfiguren sauber zu fliegen, gibt es nur eine Möglichkeit: Üben, üben, üben. Nun viel Spaß mit Ihrer MINI KWIK FLY MK3 ! Kirchheim / Teck, November 2023...