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Heizen; Optimales Heizen - Reny Dynamic V Installation Und Betriebsanleitung

Frei stehender holzofen
Inhaltsverzeichnis
c) Tertiäre Belüftung: Drücken Sie die Stange an der Seite des Ofens nach innen.
2.
Legen Sie einen Stapel windtrockenes, sauberes Holz mit ein paar Papierfetzen und ein paar
Holzanzünder in den Ofen.
3.
Zünden Sie diesen Stapel an.
4.
Lassen Sie die Tür einen Spalt weit offen stehen (3 – 5 Min).
5.
Wenn das Heizmaterial gut brennt, kann die Tür geschlossen werden. Das Feuer muss jetzt hell
und intensiv brennen.
6.
Lassen Sie den Ofen ordentlich auf Temperatur kommen und regeln Sie anschließend die
Verbrennung.

3.5 Heizen

Sobald der Ofen ordentlich auf Temperatur ist (nach ±15 Min.) kann die weitere Verbrennung geregelt
werden. Dabei sind die folgenden Punkte wichtig:
• Die primäre Belüftung kann teilweise geschlossen werden. Diese zusätzliche komplette Luftzufuhr ist
nur beim Anfachen des Ofens erforderlich. Schieben Sie den Knopf an der Vorderseite der Aschen-
lade nach links.
• Die sekundäre Belüftung ist das SGI-System des Ofens. Diese darf während der Verbrennung niemals
völlig geschlossen werden. Dadurch wird Rußbildung auf dem Fenster verhindert. Außerdem kann mit
diesem Schieber mehr oder weniger Luft zur Verbrennung hinzugefügt werden. Bei kontinuierlichem
Heizen mit geöffneter Primärluftzufuhr entsteht ein hellweißes Feuer, wobei es durch die hohe Tempe-
ratur zu Beschädigungen des Ofens kommen kann. Weißglühendes Feuer - Überlastung - vermeiden.
• Die tertiäre Belüftung regelt die Nachverbrennung. Diese Belüftung bewirkt, dass die unverbrannten
Gase, die aus dem Holz stammen, zusätzlichen Sauerstoff erhalten. Bei hohen Temperaturen! ab
± 550°C werden diese Gase zusätzlich nachverbrannt. Das erhöht den Wirkungsgrad des Ofens
erheblich. Es ist daher empfehlenswert, diese Belüftung völlig geöffnet zu lassen, wenn der Ofen auf
Temperatur ist. Hierzu muss die Stange an der Seite des Ofens nach innen geschoben werden.
• Während des Regelns der Verbrennung ist es wichtig, dass keine unvollständige Verbrennung entsteht.
Eine unvollständige Verbrennung entsteht, wenn zu wenig Sauerstoff zugeführt wird, weil die
primären, sekundären und tertiären Belüftungsregler zu sehr geschlossen sind oder zu früh geschlossen
wurden. Eine unvollständige Verbrennung ist zu erkennen an:
- einer Zunahme der Rauchentwicklung in der Verbrennungskammer
- einem Erlöschen des Feuers
- Rußbildung am Fenster
Auch das Rauchgas, das aus dem Schornstein kommt, sagt etwas über die Verbrennung aus: Weißer
oder farbloser Rauch lässt auf eine gute Verbrennung schließen. Wenn der rauch grau, graublau oder
schwarz ist, ist die Verbrennung unvollständig. Vermeiden Sie Überlastung (weiße Glut), beispielsweise
durch langes Heizen mit Primärluft oder durch eine übermäßige Beladung mit Holz. Der Ofen kann
hierdurch überhitzen und beschädigt werden.

3.6 Optimales Heizen

Heizen mit Holz ist eine umweltbewusste Entscheidung. Am sparsamsten heizt man, wenn die Temperatur
des Feuers heiß ist, das Feuer aber trotzdem ruhig brennt. Die Asche muss leicht orangerot glühen,
allerdings nicht derart grell wie bei einem Schmiedefeuer. Ein solches Feuer brennt schnell und heftig.
Für eine vollständige Verbrennung bleibt dabei keine Zeit. Tipps für ein optimales Heizen:
• Heizen Sie nicht bei Nebel oder Windstille.
• Achten Sie auf sauberes und trockenes Holz.
• Heizen Sie ausschließlich bei geschlossener Tür. Dadurch bleibt die Temperatur in der Verbrennungs-
kammer höher und eine bessere Verbrennung wird erzielt.
• Achten Sie darauf, dass die Aschenschicht auf dem Heizboden relativ dick ist (2 bis 3 cm). Diese
Asche bildet nicht nur eine Schutzschicht, sondern senkt auch den Brennmaterialverbrauch erheblich
und sorgt dafür, dass zugelegtes Holz schneller anbrennt.
• Sorgen Sie für ein homogenes Brennmaterialbett. Legen Sie die Holzblöcke gut verteilt horizontal auf
das Aschenbett. Die Blöcke müssen lose voneinander und einige Zentimeter von den Wänden entfernt
liegt. So erhält der Verbrennungsprozess auf effektivere Weise den benötigten Sauerstoff.
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