Holzart
Föhre, Pappel
Linde, Weide, Tanne, Birke, Erle
Obstbäume, Buche
Eiche
3.2 Belüftung
Zur Verbrennung ist Luft erforderlich. Achten Sie auf ausreichend Frischluftzufuhr. Für jedes kg Holz,
welches Sie (bei geschlossener Ofentür) verheizen, ist 10 m³ - 15 m³ an zusätzlicher Luft erforderlich.
Pro Stunde summiert sich das schnell auf einen Zusatzbedarf von ca. 30 m³. Eine gute Belüftung von
außen oder über ein anderes Zimmer bzw. einen Flur ist daher erforderlich.
3.3 Erstmaliger Einsatz
Ein neuer Holzofen muss in kontrollierten Schritten in Betrieb genommen werden. Die ersten beiden Heiz-
vorgänge sollten sich auf ein gedämpftes Feuer beschränken. So vermeiden Sie die folgenden Probleme:
• Risse im Vermiculit
• Lackschäden
• Verformung des Materials
• Festkleben der Kordeldichtungen
Während der ersten Heizvorgänge besteht die Möglichkeit, dass ein penetranter Geruch sowie Rauch
wahrgenommen werden. Sollte dies der Fall sein, belüften Sie den Raum ausreichend. Bei den darauf
folgenden Heizvorgängen darf der Ofen voll belastet werden. Die werksseitig angebrachte, kratz-
empfindliche Lackschicht ist jetzt komplett ausgehärtet und eingebrannt.
3.4 Erstellen
1.
Öffnen Sie die Luftzufuhr völlig.
a) Primäre Belüftung: Öffnen Sie den Aschenkasten etwas.
b) Sekundäre Belüftung: Schieben Sie die Stange an der Unterseite der Tür so weit möglich nach
rechts.
c) Tertiäre Belüftung: Drücken Sie die Stange an der Seite des Ofens nach innen.
2.
Legen Sie einen Stapel windtrockenes, sauberes Holz mit ein paar Papierfetzen und ein paar
Holzanzündern in den Ofen.
3.
Zünden Sie diesen Stapel an.
4.
Lassen Sie die Tür einen Spalt weit offen stehen (3 – 5 Min).
5.
Wenn das Heizmaterial gut brennt, kann die Tür geschlossen werden. Das Feuer muss jetzt hell
und intensiv brennen.
6.
Lassen Sie den Ofen ordentlich auf Temperatur kommen und regeln Sie anschließend die
Verbrennung.
3.5 Heizen
Sobald der Ofen ordentlich auf Temperatur ist (nach ±15 Min.) kann die weitere Verbrennung geregelt
werden. Dabei sind die folgenden Punkte wichtig:
• Die primäre Belüftung muss geschlossen werden. Diese zusätzliche komplette Luftzufuhr ist nur beim
Anfachen des Ofens erforderlich. Schieben Sie den Aschenkasten vollständig in den Ofen.
Bei kontinuierlichem Heizen mit geöffneter Primärluftzufuhr entsteht ein hellweißes Feuer, wobei es
durch die hohe Temperatur zu Beschädigungen des Ofens kommen kann. Weißglühendes Feuer -
Überlastung - vermeiden.
• Die sekundäre Belüftung ist das SGI-System des Ofens. Diese darf während der Verbrennung niemals
völlig geschlossen werden. Dadurch wird Rußbildung auf dem Fenster verhindert. Außerdem kann mit
diesem Schieber mehr oder weniger Luft zur Verbrennung hinzugefügt werden.
• Die tertiäre Belüftung regelt die Nachverbrennung. Diese Belüftung bewirkt, dass die unverbrannten
Gase, die aus dem Holz stammen, zusätzlichen Sauerstoff erhalten. Bei hohen Temperaturen! ab
± 550°C werden diese Gase zusätzlich nachverbrannt. Das erhöht den Wirkungsgrad des Ofens
erheblich. Es ist daher empfehlenswert, diese Belüftung völlig geöffnet zu lassen, wenn der Ofen auf
Temperatur ist. Hierzu muss die Stange an der Seite des Ofens nach innen geschoben werden.
7
Trockenzeit
1 Jahr
1,5 Jahre
2 Jahre
2,5 Jahre