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REWALUX RK 4 airclean Bedienungs- Und Montageanleitung Seite 4

Inhaltsverzeichnis
Einstellungen, die nur am geöffneten Steuergerät durchgeführt werden können, müssen von Ihrer
Installationsfirma oder von einem Elektrofachmann ausgeführt werden!
Vor dem Öffnen des Steuergerätes muß der Netzstecker herausgezogen werden, bzw. bei fest
verdrahtetem Gerät die Netzspannung abgeschaltet werden!
Kalibrierung der Füllstandsanzeige
Zur Kalibrierung der Füllstandsanzeige (Angleichen der Füllstandsanzeige auf dem Steuergerät, mit der
tatsächlichen Füllhöhe in der Zisterne) benötigen Sie den kleinen, mitgelieferten 0,3 mm
Schraubendreher. An der linken Gehäuseseite befindet sich oben eine Bohrung mit einem Durchmesser
von 3 mm. Unter der Bohrung ist ein Einstellpotentiometer angebracht, mit dem die Balkenanzeige auf
dem Steuergerät an die tatsächliche Behälterhöhe angeglichen werden kann.
Hinweis: Führen Sie den Schraubendreher vorsichtig und gefühlvoll durch die Bohrung, da sonst
das kleine Potentiometer aus seiner Position gedrück werden kann.
Schalten Sie in den Kalibrierungsmodus des Testprogrammes (siehe Kap. Systemtest). Die Meßpumpe
ist in diesem Modus diskontinuierlich geschaltet (Meßpumpe wird im 3 Sekundentakt geschaltet).
Füllen Sie den Behälter etwas über 90%. Verstellen Sie die Anzeige solange, bis die 100% LED gerade
aufleuchtet. Kann der Behälter nicht voll gefüllt werden, dann gehen Sie folgendermaßen vor:
Der Behälter muß mindestens bis zu 20 % gefüllt sein. Messen Sie die maximal befüllbare Höhe
(nutzbare Behälterhöhe von der Austrittsöffnung des Meßschlauches bis zum Überlauf) und den aktuellen
Wasserstand (ebenfalls von der Austrittsöffnung des Meßschlauches). Den prozentualen Füllstand
können Sie wie folgt berechnen:
aktueller Wasserstand : max. Wasserstand x 100
Mögliche Einstellungen der Kodierstifte auf der Leiterplatine:
Das Steuergerät kann mit Hilfe der Kodierstifte auf der Leiterplatine (Bezeichnung: J1,J2,J3) auf spezielle
Einsatzfälle angepasst werden. Die Kodierstifte müssen dazu gebrückt bzw. geöffnet werden.
Funktion
Überwachung der Nachspeisung
J1
Nachspeisung startet bei Wasserstand ab/über Nullpunkt
J2
Pumpenfreigabe ab Wasserstand
J3
Werkseinstellung: alle Kodierstifte offen für Betrieb in Regenwassernutzungsanlagen mit Trinkwassernachspeisung.
Anwendungsbeispiele für Änderung der Kodierstifte:
Anzeige des Behälterfüllstandes und Trockenlaufschutz der Pumpe, ohne Trinkwassernachspeisung J1 gebrückt
sparsame Trinkwassernachspeisung
Anhebung des Nachspeisepunktes (für Bewässerungsanlagen)
Anzeigen des Füllstandes in einem Abwasserbehälter mit Warn-Signalisierung bei 90% Füllstand
Beseitigung von Betriebsstörungen
Das Gerät wurde für Industrieanforderungen ausgelegt, so daß beim Auftreten von Fehlfunktion, die
Ursachen selten am Steuergerät zu suchen sind, sondern im Regelfall an der Anlage. Einige Ursachen
für Fehlfunktionen kann man mit wenigen sehr einfachen Tests feststellen und selbst beheben.
Störung
LED leuchtet nicht
Förderpumpe läuft,
kein Wasser
Angeschlossene
Geräte funktionieren
nicht
LED 10% blinkt
mögliche Ursache
keine Netzspannung vorhanden
Pumpe hat nicht genug Wasser
Gerätesicherung durchgebrannt
(Pumpe defekt, oder über 1.750 W
Stromaufnahme)
Nachspeisung ungenügend
Meßschlauch undicht
offen
gebrückt
aktiv
nicht aktiv
5%
10%
3%
90%
J2 offen
J2 gebrückt
J1 gebrückt
J3 gebrückt
Fehlerbehebung
Stromanschluß prüfen
Wasserstand erhöhen
Ursache suchen und beseitigen
Sicherung austauschen
Magnetventil prüfen
Meßschlauch und Befestigung
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