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TE809-A Bedienungsanleitung Projekt: v1.1.3B EINLEITUNG Das Unternehmen dankt Ihnen für das entgegengebrachte Vertrauen und wünscht Ihnen, dass Sie mit dem Gerät vollends zufrieden sind. Die vorliegende Anleitung wurde erstellt, um Ihnen Hinweise zu Gebrauch, Installation und Anschluss zu liefern. Zur Gewährleistung höchster Effizienz und Lebensdauer des Gerätes sind die beschriebenen Anweisungen strengstens zu beachten.
1- ALLGEMEINE INSTALLATIONSREGELN 1- 1 Allgemeine Hinweise ACHTUNG! Bitte lesen Sie die Anleitung vor Installation und Gebrauch aufmerksam. Das vorliegende Gerät muss von Fachpersonal nach den gegenwärtig geltenden Vorschriften installiert werden, um Schäden oder Sicherheitsrisiken zu vermeiden. Vor jeder Wartungsarbeit am Gerät, sind die Messfühler- und Stromversorgungseingänge spannungsfrei zu machen und die TA- Eingangsklemmen kurzzuschließen.
1- 3 Technische Daten - Datenblatt ALLGEMEINE DATEN Nennspannung Vdc 12Vdc (24Vdc) Bereich Vdc 6Vdc bis 33Vdc Nennspannung Vac 400 Vac Bereich Vac Bis 500 Vac Frequenzbereich Bis 75 Hz Fester Verbrauch bei Hintergrundbeleuchtung Ca. 250 mA -30 °C + 70 °C (Elektronik) Temperaturbereich -20 °C + 70 °C (Display) -30 °C + 80 °C (Lagerung)
1- 4 Schaltplan - Datenblatt Achtung! Bevor der Stecker in die Steckdose gesteckt wird, ist sicherzustellen, dass die Anschlüsse dem nachstehenden Schaltplan genau entsprechen. Weitere Informationen zur Einrichtung der programmierbaren Aus- und Eingänge entnehmen Sie bitte dem Abschnitt 2-10. TE809A-D-v1.1.3B_MOSA rev.2_d.doc Seite 5/48...
1- 6 Betriebsarten 1- 6.4 Reset Der Motor kann nicht in Betrieb gesetzt werden. Ist das Netz 1- 6.1 Automatik vorhanden, ist es mit der Last verbunden. Bei Anwahl der Reset-Betriebsart werden alle Alarme zurückgesetzt und der Der Motor startet automatisch bei Netzverlust (bzw. bei Netz Motor hält augenblicklich an, sofern er lief.
1- 7 Beschreibung der Tasten und LED POS. BEZEICHNUNG BESCHREIBUNG Display mit Hintergrundbeleuchtung: Hier werden alle Funktionen, Messwerte und Alarme von Display Generator und Netz angezeigt. Die Hintergrundbeleuchtung schaltet automatisch ab und geht bei Betätigung einer Taste wieder an. Taste zur Anwahl des Automatikbetriebs. TEST Taste zur Anwahl des Testmodus.
1- 8 Displayseiten 1- 8.1 Surf-Ablaufdiagramm Bei Einschaltung der Steuerung erscheint eine Bildschirmseite mit dem Logo. Daraufhin wird die Standby-Seite bei abgeschaltetem Motor (Netz 1) angezeigt. Nach Einschaltung des Generators erscheint die Startseite, die wieder ausgeblendet wird, nachdem der Startvorgang abgeschlossen wurde und leitet direkt weiter zur Bildschirmseite Motor ON. Wird der Generator abgeschaltet, erscheint die Stoppseite und dann automatisch wieder die vor dem Stopp eingeblendete Seite.
1- 8.2 Surftasten Die Cursor im oberen und linken Bildschirmbereich kennzeichnen die Position der Seite im Surf-Diagramm: Die Pfeile nach rechts und links bewegen den Cursor in horizontaler Richtung. Der Pfeil nach links ermöglicht eine Rückkehr zum vorigen Abschnitt: in diesem Fall von der Generatorseite zur Netzseite. Ist der vertikale Cursor auf dem Bildschirm sichtbar, können die Pfeiltasten auf und ab verwendet werden, um in den Seiten desselben Abschnitts vor- und zurückzublättern: In diesem Fall von Netz #1 zu Netz #2.
1- 8.3 Displayseiten - Netz 1- 8.3.4 Balkendiagramm Netz 1- 8.3.1 Netz 1 (Standby bei stehendem Motor) Bei Einschaltung der Steuerung erscheint die Bildschirmseite mit dem Logo. Nach 5 Sekunden wird die folgende Seite angezeigt; dies ist die Standby-Seite bei Motor in OFF: A) Vac (% des Nennwertes) B) Hz (% des Nennwertes) C) A (% des Nennwertes)
1- 8.4.2 Genset 2 1- 8.4.5 Statistiken Generator A) Tiefstwert Vac L1-L2 B) Höchstwert Vac L1-L2 A) Anscheinende Gen. Leistung L1-L2-L3 C) Tiefste Frequenz Gesamtleistung D) Höchster Stromwert L1 B) Aktive Gen. Leistung L1-L2-L3 und Gesamtleistung E) Uhrzeit des angewählten Parameters C) Gen.
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1- 8.5.2 Motor 2 1- 8.5.6 Canbus 2 A) Kraftstoffstand (L) * A) Kraftstoffdruck B) Momentanverbrauch (h) B) Öldruck C) Reichweite (h) * C) Druck Kühlflüssigkeit D) Spannung D+ (Vdc) E) Motortemperatur (°C) * Öldruck (bar) * 1- 8.5.7 Canbus 3 1- 8.5.3 Balkendiagramm Motor...
1- 8.5.10 Statistiken Motor 1- 8.7 Displayseiten - OpEx 1- 8.7.1 OpEx 1 A) Tiefster Öldruck B) Höchsttemperatur C) Höchstdrehzahl D) Batterietiefststand E) Uhrzeit des angewählten Parameters Datum des angewählten Parameters A) Verluste durch unvollständige Befüllungen B) Verluste durch Krafstoffaustritt C) Verluste durch anomalen Verbrauch 1- 8.6 Displayseiten - Kraftstoff 1- 8.6.1 Kraftstoff 1...
1- 8.9 Displayseiten - System 1- 8.10 Displayseiten - Start und Stopp 1- 8.9.1 I/O digital 1- 8.10.1 Stoppseite Wenn der Motor anhält, erscheint diese Bildschirmseite. Läuft gerade eine Kühlung, erscheint die entsprechende Kennzeichnung. Wird die Meldung “warning” angezeigt, hat ein Alarm die Stoppfunktion angesteuert.
1- 8.11 Bildschirmseite - Schnellsetup Mit dem Schnellsetup können die wichtigsten Parameter zur Schnellinstallation des Gerätes eingestellt werden. Es kann unter 4 Menüs mit den nachstehenden Parametern gewählt werden: 1- 8.11.1 MX.1 – Schnellsetup Netz Netzsystemart (siehe Parameter M1.J) Nennspannung Netz (siehe Parameter M1.A) Nennfrequenz Netz (siehe Parameter M1.D) 1- 8.11.2 MX.2 –...
2- PROGRAMMIERUNGSMENÜ 2- 1 Surf-Ablaufdiagramm – globales Setup Direkt zu den Direkt zu den Parametern Parametern Direkt zu den Parametern M6.1 – Setup M6.2 – Start von Netz-kW M6.3 – Dummy load M3.1 – Setup Start M3.2 – Setup Stopp M3.3 –...
2- 2 Surfanweisungen Bei Zugriff auf das allgemeine Setup durch Betätigung der Taste MENU wird zur Passwort-Eingabe aufgefordert, um die Programmierungsmenüs öffnen zu können. Die Taste PFEIL NACH UNTEN drücken, um das Passwort-Eingabefeld anzuzeigen und die Taste “i” drücken, um die Anwahl zu bestätigen. Das Passwort daraufhin anhand der Tasten PFEIL nach LINKS und PFEIL nach RECHTS ändern und die Eingabe anhand der Taste “i”...
2- 3 M1 - Setup Netz Nach Anwahl von Setup Netz öffnet sich direkt die Seite mit den Netzparametern, darunter die Spannungs- und Frequenzgrenzwerte. Alle Parameter sind in der nachstehenden Tabelle aufgeführt: DEFAULT- POS. BEZEICHNUNG BESCHREIBUNG OPTIONEN WERT Nenn-V Netz Nennspannung des Netzes.
2- 4 M2 - Setup Wechselstromgenerator Wird das Setup des Wechselstromgenerators gewählt, öffnet sich direkt die Seite der Generatorparameter; darunter Frequenz, Spannung und Strom. Alle Parameter sind in der nachstehenden Tabelle aufgeführt: DEFAULT- POS. NAME BESCHREIBUNG OPTIONEN WERT GE Nenn-V 0-600 [VAC] Nennspannung des Generators.
2- 5 M3 - Setup Motor Das Motor-Setup besteht aus 10 Untermenüs: Start-Setup: Das Untermenü enthält alle Start-Parameter, wie die Grenzwerte, bei denen der Motor als laufend betrachtet wird, die Motorendrehzahlen und die Parameter der Einschaltversuche. Stopp-Setup: Untermenü zur Einstellung des Stoppvorgangs, sowie der Modalität, Zeiten und Kühlung. Vorglüh-Setup: Untermenü...
2- 5.2 M3.2 – Stopp-Setup DEFAULT- POS. NAME BESCHREIBUNG OPTIONEN WERTE Hier wird die Abschaltlogik des Motors angewählt. EV+EM bedeutet, dass die Schalt-Logiken der Magnetventile und des Stoppart EV+EM Elektromagneten zwei unterschiedlichen Ausgängen EV+EM angesteuert werden. Hier wird die Höchstzeit der Stopp-Phase eingegeben; nach dieser Zeit muss der Motor stehen.
2- 5.4 M3.4 – Kraftstoff-Setup Das Kraftstoff-Setup enthält alle Parameter (in der Tabelle aufgeführt) über die Kraftstoffsteuerung. Siehe Anhang A für weitere Infos über die handelsüblichen Sensoren. DEFAULT- POS. NAME BESCHREIBUNG OPTIONEN WERTE Hier wird die Senderart gewählt, auf die sich die in den entsprechenden Vdo-Veglia Geräteart Veglia...
2- 5.5 M3.5 – Öldruck-Setup DEFAULT- POS. NAME BESCHREIBUNG OPTIONEN WERTE Hier wird die Art des verwendeten Senders gewählt (siehe Vdo-Veglia - Geräteart Anhang B). Datcon Bei Unterschreitung von diesem Wert erscheint auf dem Display Voralarm Öl 1-400 [bar] ein Alarm, der normalerweise keinen Generatorhalt verursacht. Bei Unterschreitung von diesem Wert erscheint auf dem Display Öl-Alarm 1-400 [bar]...
2- 5.8 M3.8 – Service-Setup DEFAULT- POS. NAME BESCHREIBUNG OPTIONEN WERTE Hier werden die Stunden des ersten Service des Generators Stunden Service #1 eingegeben. Die vom Motor- und Generatorhersteller angegebene 0-65535 [h] Zeit prüfen. Hier werden Stunden folgenden Service-Leistungen Step service eingegeben.
2- 5.9 M3.9 - OpEx OpEx (Operating Expenditure) sind die Kosten, die für einen ordnungsgemäßen Maschinengebrauch zu berücksichtigen sind. Anhand dieser Funktion können die Kosten des tatsächlich verbrauchten Kraftstoffs analysiert und mit den theoretischen Daten des Maschinenherstellers verglichen werden (Verbrauch im Leerlauf– o bis 75% Last). Die OpEx Parameter können verwendet werden, um die Maschinenleistung im Laufe der Zeit zu beurteilen.
2- 5.11 M3.11 – Choke-Setup DEFAULT- POS. NAME BESCHREIBUNG OPTIONEN WERTE Hier lässt sich die Aktivierungslogik des Choke-Ausgangs anwählen: Dauerbetrieb: Der Choke-Ausgang wird bei jedem Startversuch Dauerbetrieb Choke-Art entsprechend Parametern B-C-D angesteuert. – Dauerbetrieb Abwechselnd: Der Choke-Ausgang wird nur während der ungeraden Abwechselnd Startversuche entsprechend Parametern B-C-D angesteuert.
2- 6 M4 - Setup allgemein Das allgemeine Setup besteht aus 4 Untermenüs: A) Display-Setup: Dieses Untermenü enthält alle Einstellparameter des Bildschirms: Sprache, Kontrast, usw. B) Uhrzeit-Setup: Dieses Untermenü enthält alle allgemeinen Uhrzeiteinstellungen: Datum, Uhrzeit und Wochentag. C) Test-Setup: Dieses Untermenü enthält alle Einstellungen über die Testart, wie Dauer und Tag der programmierbaren Tests. D) Sicherheits-Setup: Dieses Untermenü...
2- 6.3 M4.3 – Test-Setup DEFAULT- POS. NAME BESCHREIBUNG OPTIONEN WERTE Aktiviert Test 1 Zur Aktivierung/Deaktivierung des automatischen Tests 1. On-Off täglich-wöchentlich- Testart Die Testart anwählen. wöchentlich monatlich Wurde ein wöchentlicher Test gewählt, lässt sich hier der Tag der Woche Mo….So Tag eingeben, an dem der Test ausgeführt werden soll.
2- 6.4 M4.4 – Sicherheits-Setup Im Sicherheits-Setup können bis zu 6 Zugriffspasswörter eingegeben werden, die eine Freischaltung/Sperre der Programmierungsmenüs ermöglichen. Werkseitig wurden diese 6 Zugangswörter bereits richtig eingegeben, d.h. alle Menüs können geöffnet werden. Allerdings besteht die Möglichkeit, für diese Menüs eine Zugangssperre zu setzen, indem falsche Zugangscodes eingegeben werden: dadurch sind die Menüs mit falschen Codes gesperrt.
2- 7 M5 - Alarmliste Das Alarm-Setup besteht aus 4 verschiedenen Alarmgruppen: Netzalarme Gruppenalarme Motoralarme Allgemeine Alarme Die betreffende Gruppe anhand der Pfeiltasten auf und ab anwählen und “i” drücken, um die Anwahl zu bestätigen und zu öffnen. Es öffnet sich eine Setup-Seite, die aus 4 weiteren Seiten besteht. Auf der ersten Seite den Parameter “a” anklicken, um den Alarmcode zu wählen.
2- 7.2 M5 – Beschreibung der Alarme Alarm- Menü/ Name des Alarms Alarmbeschreibung Code Parameter 1208 Netz: F tief Frequenz tiefer als der programmierte Niederfrequenz-Grenzwert M1-F 1209 Netz: F hoch Frequenz höher als der programmierte Hochfrequenz-Grenzwert M1-E 1210 Netz: V tief Spannung tiefer als der programmierte Niederfrequenz-Grenzwert M1-C 1211...
2- 8 M6 - Sonderfunktionen Das Gerät TE809 verfügt über 3 Sonderfunktionen, die lediglich im Automatikbetrieb aktiv sind: SCR, Start von kW Netz und Dummy load. Die entsprechenden Parameter lassen sich in diesem Menü einrichten. Hier kann auch die Verwendungsart der programmierbaren Aus- und Eingänge eingestellt werden.
2- 8.2 M6.2 - Start von kW Netz Diese Funktion ermöglicht einen automatischen Start und Stopp des Generators nach den oberen und unteren Grenzwerten des Netzverbrauchs. Überschreitet die vom Netz eingespeiste Last den STARTGRENZWERT für eine längere Zeit als die STARTZEIT, startet das Gerät TE809 den Generator und schaltet die Last auf den Generator um.
2- 9 M7 – Verbindungen 2- 9.1 M7.1 - Setup serieller Port DEFAULT- POS. NAME BESCHREIBUNG OPTIONEN WERTE Dies ist die Adresse der Platine für die RS485-Kommunikation. 0-255 Protokollart für RS485: None: Serieller Port deaktiviert. Modbus Master: In modbus-Kommunikation unter mehreren Platinen ist None diese der Master.
2- 10 M8 – IO-Setup Das IO-Setup besteht aus 5 Untermenüs: A) Input Setup: Untermenü zur Anwahl der Eingänge: wählt die verwendeten Funktionen an, und mit welchen Eingängen diese kombiniert sind. B) Output Setup: Untermenü zur Anwahl der Ausgänge: wählt die verwendeten Funktionen an, und mit welchen Ausgängen diese kombiniert sind.
2- 10.2 M8.2 – Output-Setup Durch das Output-Setup lässt sich die Funktion der programmierbaren Ausgänge anwählen. Die Ausgänge O5.8, O5.9, O5.10, O5.11, O5.5 und O5.4 können wie folgt programmiert werden: Start: Der Ausgang steuert den Anlasser. EV: Der Ausgang steuert einen Stopp mit EV. ...
2- 10.3 M8.3 - Input-Art In diesem Menü lässt sich die Art der programmierbaren Eingänge wählen. Die Eingänge I4.4, I4.5, I4.6, I4.7, I4.8 können wie folgt programmiert werden: Deaktiviert: der Eingang wird nicht verwendet Digital NO: der Eingang wird als normalerweise offen betrachtet ...
2- 10.5 M8.5 - Einstellungen Im Setup Messungen lassen sich die Spannungs- und Strommessungen mit einem kleinen Offset einstellen. Für jede Spannungsmessung kann ein Kalibrier-Offset im 0,1V Schritt eingegeben werden. Für jede Strommessung ist der Offset ein Prozentwert des TA-Verhältnisses in 0,1% Schritten. POS.