ALLGEMEINE RICHTLINIEN
1. Wärmeausdehnung
Terrassendielen aus Verbundwerkstoff dehnen sich infolge von
Temperaturänderungen aus und ziehen sich wieder zusammen.
UPM ProFi Deck-Dielen, die im Winter oder zu Beginn des
Frühlings verlegt werden (wenn die Dielen kalt sind), dehnen
sich aus, sobald es wieder wärmer wird. An den Enden von
Terrassendielen, die Stoß an Stoß oder gegen eine Wand
oder andere feststehende Oberflächen verlegt werden, müssen
Dehnfugen gelassen werden. Bitte beachten Sie die geltenden
Fachregeln und den jeweils aktuellen Stand der Technik, z.
B. hinsichtlich des Mindestabstands zwischen den Dielen und
≤ 20 °C
der Gebäudewand und der möglicherweise erforderlichen
Entwässerungskanale zwischen der Hauswand und der
≤ 20°C
Dielenkante. Eine detaillierte Dehnungstabelle finden Sie auf dem
technischen Datenblatt (als Download erhältlich auf www.upmprofi.
3 mm
com). Normalerweise verkürzen sich WPC-Terrassendielen um
ca. 1 mm/m, wenn sie nach den ersten warmen Tagen nach
der Verlegung abgekühlt sind. Als grober Richtwert gilt daher
ein Abstand von 3 mm zwischen zwei 4-m-Dielen, wenn diese
bei einer Lufttemperatur von maximal 20°C verlegt werden
(Temperatur der Dielen ≤ 20°C). Liegt die Lufttemperatur über
20°C (geschätzte Temperatur der Dielen > 40°C), sollte keine
> 20 °C
Fuge gelassen werden, da sich die Dielen zusammenziehen, wenn
sie abkühlen. Messen Sie die Oberflächentemperatur der Dielen
mithilfe eines Infrarotthermometers.
HITZE > 40 °C
Die Ausdehnung pro Grad Temperaturänderung verhält
sich proportional zur Länge einer Diele. In anspruchsvollen
0 mm (keine Lücke)
Umgebungen mit stark schwankenden Temperaturen sollten
Stoßstellen vermieden werden. Die Dehnungsfugen können in
das Terrassendesign eingearbeitet werden, siehe Beispielfotos
auf www.upmprofi.de. Eine versetzte Anordnung der Fugen,
wie sie oft bei Holzdielen üblich ist, ist nicht zu empfehlen, da
dies zu unterschiedlich großen Dehnfugen führen kann. Bitte
beachten Sie, dass jedes Dielenende auf einem separaten
Unterkonstruktionsriegel aufliegen muss.
2. Vor Zuschnitt und Verlegung: Chargenkontrolle
und Angleichen der Dielentemperatur
Schneiden Sie jedes Brettende beidseitig rechtwinklig gleich zu.
Um sicherzugehen, dass alle Terrassendielen beim Zuschneiden
und Verlegen dieselbe Temperatur haben, müssen die Dielen nach
dem Auspacken zuerst ausgebreitet werden. Das Zuschneiden der
Dielen sollte idealerweise gleichzeitig erfolgen. Wenn die Dielen
beim Zuschneiden nicht alle dieselbe Temperatur haben, wird sich
ihre Länge unterscheiden, sobald ein Temperaturausgleich erfolgt ist.
Wenn die Bedingungen vor Ort es zulassen, empfiehlt es sich, die
Dielen nach der Verlegung mit einer Kreissäge mit Führungsschiene
zuzuschneiden.
Hinweis: Mischen Sie vor der Verlegung Dielen aus allen
Paletten. Mischen Sie auch die Dielen aus einer einzelnen
Palette.
3. Gefälle und Belüftung
Da UPM ProFi Deck-Produkte über eine sehr geringe Feuchtigkeits-
aufnahme verfügen, können sie horizontal ohne Gefälle verlegt wer-
den. Allerdings trocknen mit Gefälle (z. B. 1–1,5 %) verlegte Dielen
schneller, und ablaufendes Regenwasser hilft Staub wegzuspülen.
Bitte halten Sie sich an die gängigen Terrassenbauverfahren, um
sicherzustellen, dass der Boden eine gute Drainage und Belüftung
aufweist. Dies ist besonders wichtig, wenn die geplante Terrasse
durch die Verwendung von Fugenband (Rubber Strip) mit einer ge-
schlossenen Oberfläche versehen werden soll. Wenn die Oberflä-
che der Terrasse geschlossen werden soll, müssen Belüftungspunkte
vorgesehen werden, um für eine natürliche Belüftung der Dielen
zu sorgen. Dies gilt besonders für Flächen, die hoher Feuchtigkeit
ausgesetzt sind, zum Beispiel in der Nähe von Swimmingpools und
Gartenteichen oder in anderen feuchten Umgebungen. Wenn die
Dielen gegen eine Wand oder andere feststehende Oberfläche
verlegt werden, sollte zur Belüftung eine Lücke von mindestens 20
mm (30 mm falls die Terrasse zu allen Seiten von Wänden oder
feststehenden Oberflächen umgeben ist) gelassen werden.