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SoundLight 8207D Bedienungsanleitung Seite 8

Dimmer 6x2,2kw
Bedienungsanleitung SOUNDLIGHT Dimmer 8207D
U
e
Bild 4. Aus der Netzspannung (a) wird nach Gleichrichtung eine Halbwellenspannung (b), deren Nulldurchgänge
wird nach Gleichrichtung eine Halbwellenspannung (b)deren Nulldurchgänge ein Komparator ermittelt ( c).
Mit jedem Nulldurchgang wird eine negative Rampenspannung U
U
verglichen wird (d). Wird U
e
den Triac zündet, so daß ein Teil jeder Netzspannungshalbwelle eingeschaltet wird (f)
Phasenanschnitt
Das Prinzip der Leistungssteuerung per Triac besteht in der Phasenanschnittsteuerung. Da sich die Leistung aus
dem Produkt U x I x t ermittelt, U und I aber durch das Netz und Verbraucher vorgegeben und unveränderlich
sind, bleibt nur die Einschaltdauer t als beeinflußbare Größe. Der Triac läßt sich jederzeit einschalten, er wird
nichtleitend, wenn kein Strom mehr durch ihn hinurchfließt. Das ist bei ohmschen Lasten im
Spannungsnulldurchgang der Fall. Um eine variable Leistungssteuerung zu erhalten, muß der Triac also während
einer Halbwelle vor einem Nulldurchgang gezündet werden, und zwar um so früher, je mehr Leistung an den
Verbraucher gelangen soll. Zwischen negativen und positiven Halbwellen braucht dabei hier nicht unterschieden
zu werden, da der Triac im Gegensatz zum Thyristor ein bidirektional arbeitendes Bauelement ist. Der
Phasenanschnitt wird gekennzeichnet durch den Verzögerungswinkel Ö, bzw. den Durchlaßwinkel o, die den
Zeitpunkt der Triaczündung bestimmen und so die gesteuerte Leistung festlegen.
Digitale Rampe
Die Ermittlung es richtigen Zündzeitpunktes ergibt sich aus der einfachen Überlegung, daß, wenn Ui und Ö
zueinander proportional sind, auch die Leistung steigt. Da Ö= (>-o), kann man den Zündzeitpunkt durch
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kleiner als U
setzt eine Zündimpulsfolge ein (e) deren erste positive Flanke
R
e
b
c
U
R
d
e
f
gestartet, die mit der Eingangsspannung
R
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