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Betriebs- und Wartungsanleitung
140 S - 730 S
Vor Inbetriebnahme des Gerätes ist diese Anleitung sorgfältig zu lesen.
Bei nicht bestimmungsgemäßer Verwendung, Aufstellung, Wartung etc. oder
eigenmächtigen Änderungen an der werkseitig gelieferten Geräteausführung
erlischt jeglicher Gewährleistungsanspruch.
Diese Betriebsanleitung muß immer in unmittelbarer Nähe
des Aufstellungsortes, bzw. am Gerät aufbewahrt werden.
Stand April 2016
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Kroll 140 S

  • Seite 1 Betriebs- und Wartungsanleitung 140 S - 730 S Vor Inbetriebnahme des Gerätes ist diese Anleitung sorgfältig zu lesen. Bei nicht bestimmungsgemäßer Verwendung, Aufstellung, Wartung etc. oder eigenmächtigen Änderungen an der werkseitig gelieferten Geräteausführung erlischt jeglicher Gewährleistungsanspruch. Diese Betriebsanleitung muß immer in unmittelbarer Nähe des Aufstellungsortes, bzw.
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    Gerätebeschreibung Ortsfeste Öl- / Gas-Warmlufterzeuger Typ Kroll S Die Geräte werden mit Heizöl EL oder Erd- / Flüssiggas direkt befeuert. Die Geräte sind für vollautomatischen, universellen, problemlosen Betrieb konzipiert. Die Geräte werden mit separaten Gebläse - Brennern betrieben und müssen an Schornsteine angeschlossen werden.
  • Seite 3 Gerätebeschreibung Heizregister : Die kompl. Brennkammer besteht aus chromlegiertem, hochhitzebeständigem Edelstahl. Der Rohrbündelwärmeaustauscher besteht aus Normalstahl mit Rauchgaswirbulatoren. Die Brenn- kammer-Wärmeaustauscher - Einheit arbeitet im 3 – Zugsystem. Brennkammer und Wärmeaustauscher sind über eine Flanschverbindung verschraubt. Die komplette Einheit kann dadurch ohne Schwierigkeiten in zwei Teile zerlegt werden. Die Einbringung bei engen Räumlichkeiten, Zuwegungen, sowie ein evtl.
  • Seite 4: Aufstellungshinweise

    Aufstellungshinweise Die Geräte dürfen nur unter Zugrundelegung der gültigen Bestimmungen und der Verordnung für Feuerstätten (Feu-Vo) der jeweiligen Bundesländer aufgestellt werden. Wahl des Aufstellungsortes Bei der Festlegung des Aufstellungsortes sind die Anforderungen abzustimmen in Bezug auf: a) Brandschutz und betriebliche Gefährdung b) Funktion, (z.B.
  • Seite 5: Verbrennungsluftansaugung

    Aufstellungshinweise Eine gute natürliche Be- und Entlüftung ist gegeben, wenn z.B. : 1. der Rauminhalt in m³ mindestens der 30 - fachen Nennwärmeleistung aller im Raum in Betrieb befindlichen Geräte entspricht und durch Fenster und Türen ein natürlicher Luftwechsel si- chergestellt ist, oder : 2.
  • Seite 6: Wandmontage

    Aufstellungshinweise Wandmontage Die zur Montage vorgesehene Wand muß aus nicht brennbaren Baustoffen bestehen. Ihre Be- lastbarkeit ist zu prüfen, gegebenfalls sind Verstärkungen anzubringen. Konsolen müssen ausreichend an der Wand ver- ankert und die Geräte darauf befestigt sein. Ausreichende Wartungsmöglichkeiten für Wärmeaustauscher, Brenner, Ventilator und Schornsteine sind vorzusehen.
  • Seite 7: Raumbeheizung

    Aufstellungshinweise Raumbeheizung Warmlufterzeuger dürfen in geschlossenen Räumen / Hallen nur mit Raumthermostat betrieben wer- den. Jährliche Prüfung und Wartung Die Geräte sind entsprechend den Einsatzbedingungen nach Bedarf jährlich, jedoch mindestens ein- mal, durch einen Sachkundigen auf ihren arbeitssicheren Zustand prüfen zu lassen. Der Betreiber hat die Anlage aus Gründen der Betriebsbereitschaft, Funktionssicherheit, Wirtschaft- lichkeit und Einhaltung der Emissionsgrenzen mindestens einmal im Jahr durch einen Beauftragten der Erstellerfirma oder einen anderen Fachkundigen überprüfen zu lassen.
  • Seite 8: Sicherheitshinweise

    Sicherheitshinweise Es sind grundsätzlich die jeweiligen örtlichen Bau- und Brandschutzvorschrif – ten zu beachten. Die Geräte dürfen nur von Personen bedient werden, die in der Bedienung der Geräte unterwiesen worden sind. Die Geräte müssen so aufgestellt und betrieben werden, daß die Beschäftigten durch Strah- lungswärme nicht gefährdet werden und keine Brände entstehen können.
  • Seite 9: Montage Von Saug- Und Druckseitigem Zubehör Seite

    Montage von saug- und druckseitigem Zubehör Anbau von Kanalhauben (druckseitig) Der Anbau von druckseitigen Bauteilen hat mittels selbstschneidenden Schrauben in der oberen Gerätekante zu erfolgen. Dabei ist zwischen Bauteil und Gerät ein Dichtungsband zu legen. Montage der Bauteile: Zwischen Haube und Gerät das Dichtungsband (Nr.
  • Seite 10: Anschluß Des Ventilatormotors

    Montagehinweise / Inbetriebnahme Abgasanschluß Eine ordnungsgemäße Abgasführung ist sicherzustellen. Die Ausführung muß DIN 18160 Teil 1, die Abmessungen DIN 4705 Teil 1 bzw. Teil 2 entsprechen. Der Abgasanschluß muß fachgerecht gemäß den jeweils geltenden Vorschriften ausge- führt werden. Achtung : Der Abgasanschluß...
  • Seite 11: Gerätetyp

    Die Länge des Flammrohres “X” muß mindestens die Abmaße “C” der nachstehenden Tabelle er- reichen. Es ist empfehlenswert, wenn das Flammrohr noch 30 - 50 mm in den Brennraum hinein ragt. Gegebenenfalls ist eine Flammrohrverlängerung zu verwenden. Gerätetyp 140 S – 360 S 430 S – 730 S C = mind. 150 mm...
  • Seite 12: Elektroanschluß Von Brennern

    Tabelle vorgebohrt. Andere Maße für den Durchmesser B und F nur auf besondere Bestellangaben ! Gerätetyp Maß (in mm) 430 S – 730 S 140 S – 360 S B Ø F Ø 150 + 170 M 10 Elektroanschluß von Brennern - Warmlufterzeuger sind so konzipiert,dass normalerweise jedes geprüfte Brennerfabri-...
  • Seite 13 Montagehinweise / Inbetriebnahme Inbetriebnahme des Ventilatormotors Prüfung Antrieb Ventilator Drehrichtung überprüfen, siehe Richtungspfeil am Ventilatorgehäuse. b) Vorspannung Antriebsriemen überprüfen. Befestigungsschrauben des kpl. Antriebs auf festen Sitz überprüfen. Nennstrom - Stromaufnahme messen. Zur Vermeidung von fehlerhaften Messungen müssen alle vorgesehenen Ansaug- bzw. Blindbleche am Gerät montiert und die Gitter in Luftkanal bzw.
  • Seite 14: Außerbetriebnahme

    Montagehinweise / Inbetriebnahme Der Heizöl- bzw. Gasdurchsatz ist gemäß Wärmebelastung des Gerätes (siehe Geräte – Typen- schild ) einzustellen. Der Brenner ist gemäß Herstellerangaben auf optimale Werte, mindestens jedoch auf die des Bun- des-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) einzustellen. Der Schornsteinzug ist im kalten und warmen Zustand zu messen. Um die Gefahr der Taupunktunterschreitung und der daraus entstehenden Korrosion im Wärme- tauscher zu verhindern, darf die Abgastemperatur-Differenz ( t) von 160 Kelvin nicht unterschrit-...
  • Seite 15: Gerätefunktion

    Gerätefunktion Nach Einschalten des Gerätes (Betriebsschalter in Stellung „Heizen“) schaltet sich der Gebläseöl / Gasbrenner automatisch ein ( Brücke bei Raumthermostatanschluß ). Bei Heizbetrieb über Raumthermostat (Betriebsschalter in Stellung „Heizen) erfolgt der Funktions- ablauf wie zuvor beschrieben vollautomatisch entsprechend dem jeweiligen Wärmebedarf. Die Brennkammer mit Wärmetauscher wird nunmehr bis zum Erreichen der Solltemperatur aufge- heizt.
  • Seite 16: Sicherheitseinrichtung

    Sicherheitseinrichtung Dreifach-Kombinationsregler nach DIN 3440 Das Gerät hat 3 Funktionen: Ventilatorregler regelt das Ein- und Ausschalten des Umluftventilators Temperaturwächter für den Brenner regelt das Ein- und Ausschalten des Gebläsebrenners Sicherheits-Temperaturbegrenzer übernimmt die Kontrollfunktion des Temperaturwächters Ventilatorregler (TR) Der Schaltpunkt wird über den „Stellhebel Ventilator“ eingestellt (Sollwert ca. 45 °C). Temperaturwächter für den Brenner (TW) Der Schaltpunkt wird über den „Stellhebel Brenner“...
  • Seite 17: Schornsteine

    Schornstein Die Geräte sind generell an Schornsteine anzuschließen. Wenn das Dach zugleich die Decke des Aufstellungsraumes bildet, kann der Schornstein aus Stahlblech bestehen. Jede Feuerstätte muß einen eigenen Schornstein haben, die Zusammenfas- sung von Stahlblechschornsteinen ist unzulässig. In Dachkonstruktionen ist der Schornstein durch eine Rohrhülse zu führen, um eine freie Ausdeh- nung des Schomsteines bei Erwärmung zu ermöglichen.
  • Seite 18: Wartung

    Wartung Der Betreiber hat die Anlage aus Gründen der Betriebsbereitschaft, Funktionssicherheit, Wirt- schaftlichkeit und Einhaltung der Emissionsgrenzen mindestens einmal im Jahr durch einen auto- risierten Fachkundigen überprüfen zu lassen. Hierbei muß das Gerät einschließlich Wärmetauscher, Brennkammer und Gebläsebrenner von an- haftendem Staub und Schmutz gesäubert werden.
  • Seite 19: Reinigung Der Brennkammer Und Des Wärmetauschers

    Reinigung der Brennkammer und des Wärmetauschers Gerät stromlos schalten Folgende Teile demontieren : - Gehäusedeckel (1) vorn oben und Reinigungsdeckel (2) abschrauben. Wirbulatoren (3) aus dem Rohrheizregister ziehen, reinigen und ggf. ersetzen. Wärmetauscherrohre mit handelsüblicher Kesselbürste von Rückständen säubern. Anfallende Verbrennungsrückstände mit einem Staubsauger aus dem vorderen und hinteren Sammelkasten entfernen.
  • Seite 20: Störungenwas Ist Zu Tun

    Störungen - was ist zu tun ? Gerät startet nicht Netzanschluß überprüfen – Sicherungen im Schaltkasten überprüfen – Sicherheitstemperaturbegrenzer (STB) überprüfen, hat dieser ausgelöst, sind – unbedingt die Ursachen festzustellen bzw. zu analysieren wie z.B. : – Gerät konnte nicht nachkühlen, da der Netzanschluß unterbrochen war. Auch kurzzeitiges Unterbrechen kann zum Auslösen des STB führen.
  • Seite 21: Zuluftventilator Startet Nicht

    Achtung Sollte der Brenner nach der Startphase abermals eine Störabschaltung vornehmen, darf eine nochmalige Entriegelung erst nach einer Wartezeit von 5 Minuten vorgenommen werden. Weitere Entriegelungen sind unbedingt zu unterlassen, da Verpuffungsgefahr besteht ! Reparatur- und Wartungsarbeiten am Brenner dürfen aus sicherheitstechnischen Grün- den nur durch autorisiertes und geschultes Fachpersonal ausgeführt werden ! Zuluftventilator startet nicht : Wahlschalter im Schaltkasten auf “Lüften”...
  • Seite 22: Garantieanforderung

    Garantieanforderung Type Fabr.-Nr. Unsere Adresse (Betreiber) Unser Heizungsfachbetrieb (Errichter) Telefon Telefon Für die Bedienung und Wartung ist bei uns zuständig Herr Am Abschluß eines Wartungsvertrages für das Gerät sind wir interessiert. Bitte informieren Sie uns: In die Funktion des Gerätes bzw. der Anlage wurden wir umfassend eingewiesen. Die Betriebsanleitung wurde uns übergeben. Wir bitten um Zusendung der Garantieurkunde.
  • Seite 24 à l’appareil livré du fabricant dans sa version originale, entraîne l’expiration du droit de garantie. En plus, nos „Conditions de vente et de livraison“ sont en vigueur. Sous réserve de modification technique dans le sens d’amélioration du produit. Kroll GmbH Pfarrgartenstraße 46 D-71737 Kirchberg/Murr Telefon (0049) 07144 / 830 200...

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730 s

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