Sicherheit und Verantwortung 1 Sicherheit und Verantwortung Wichtiger Hinweis zu diesem Dokument: Ergänzend zu dieser Bedienungsanleitung muss die separate Parameter- Beschreibung (Dok. Nr. R67021) verwendet werden, die alle zur Bedienung und Programmierung wichtigen Parameter sowie eine Parameterliste enthält. Weitere wichtige Dokumente sind: •...
Sicherheit und Verantwortung 1.2 Bestimmungsgemäße Verwendung Dieses Gerät dient ausschließlich zur Verwendung in industriellen Maschinen und Anlagen. Hiervon abweichende Verwendungszwecke entsprechen nicht den Bestimmungen und obliegen allein der Verantwortung des Nutzers. Der Hersteller haftet nicht für Schäden, die durch eine unsachgemäße Verwendung entstehen.
Sicherheit und Verantwortung 1.4 Störsicherheit Alle Anschlüsse sind gegen elektromagnetische Störungen geschützt. Es ist jedoch zu gewährleisten, dass am Einbauort des Gerätes möglichst geringe kapazitive oder induktive Störungen auf das Gerät und alle Anschlussleitungen einwirken. Hierzu sind folgende Maßnahmen notwendig: Für alle Ein- und Ausgangssignale ist grundsätzlich geschirmtes Kabel zu verwenden •...
Allgemeines 2 Allgemeines Die vorliegende Serie von Drehzahlwächtern dient zur sicherheitsgerichteten Überwachung drehzahlbezogener Grenzwerte wie Maximaldrehzahl, Minimaldrehzahl, Stillstand oder Drehrichtung. Die SIL3/PLe zertifizierten Wächter werden eingesetzt, wenn für die Sicherheit und Zuverlässigkeit einer Anlage erhöhte Sicherheitskriterien bestehen, insbesondere aber, wenn als Folge einer Fehlfunktion erhebliche Schäden oder gar Verletzungs- bzw. Lebensgefahr für Menschen entstehen können.
Blockschaltbilder und Anschlüsse 4 Blockschaltbilder und Anschlüsse 4.1 SMC2.2 (8.SMC2.2SA.241) Blockschaltbild 4.2 SMC2.2 (8.SMC2.2SA.241) Anschlüsse (Die Abbildung zeigt die verfügbaren Anschlüsse) R60719.0001 – Index 7b DE - S. 6...
Blockschaltbilder und Anschlüsse 4.3 SMC2.2 (8.SMC2.20A.241) Blockschaltbild 4.4 SMC2.2 (8.SMC2.20A.241) Anschlüsse (Die Abbildung zeigt die verfügbaren Anschlüsse) R60719.0001 – Index 7b DE - S. 7...
Blockschaltbilder und Anschlüsse 4.5 SMC1.1 (8.SMC1.1SA.241) Blockschaltbild 4.6 SMC1.1 (8.SMC1.1SA.241) Anschlüsse (Die Abbildung zeigt die verfügbaren Anschlüsse) R60719.0001 – Index 7b DE - S. 8...
Blockschaltbilder und Anschlüsse 4.7 SMC1.1 (8.SMC1.10A.241)Blockschaltbild 4.8 SMC1.1 (8.SMC1.10A.241) Anschlüsse (Die Abbildung zeigt die verfügbaren Anschlüsse) R60719.0001 – Index 7b DE - S. 9...
Beschreibung der Anschlüsse 5 Beschreibung der Anschlüsse Die nachfolgende Beschreibung aller Anschlüsse beschränkt sich auf allgemeine Hinweise. Bezeichnung Beschreibung siehe Kapitel X1 | RELAY OUT 5.10 Relais-Ausgang X2 | CONTROL OUT 5.9 Control-Ausgänge X3 | 24V IN 5.1 Spannungsversorgung X4 | ANALOG OUT 5.8 Analog-Ausgang 4 bis 20 mA X4 | RS 422 OUT 5.7 RS422-Splitter-Ausgang...
Beschreibung der Anschlüsse 5.1 Spannungsversorgung Wird das Gerät an einem Gleichspannungsversorgungsnetz betrieben, an dem auch andere Geräte oder Systeme angeschlossen werden können, so ist sicherzustellen, dass keine Spannungen ≥ 60 V an den Klemmen [X3:1] und [X3:2] auftreten können. Sollte dies nicht sichergestellt sein, muss das Gerät durch ein separates Netzteil versorgt werden, an dem auf der Sekundärseite außer dem Sicherheitsgerät keine weiteren Geräte angeschlossen sind.
Beschreibung der Anschlüsse 5.2 Geberversorgung Die Geberversorgung ist eine Hilfsspannung, mit der jeweils die verwendeten Drehgeber oder Sensoren getrennt versorgt werden. Die Versorgung der Geber muss direkt vom Sicherheitsgerät oder bei indirekter Versorgung über ein Relais erfolgen. Geberversorgung: SinCos-Eingänge [X6] [X7] Geberversorgung: RS422-Eingänge [X8] [X9] HTL-Geber müssen ebenfalls an die Geberversorgung der RS422-Eingänge angeschlossen werden...
Beschreibung der Anschlüsse • Bei einer direkten Geberversorgung ist vorgeschrieben, die Sensoren mit der Hilfsspannung des Safety-M compact Gerätes zu betreiben. • Eine indirekte Geberversorgung muss zwingend über ein Relais erfolgen, welches von der Hilfsspannung des Safety-M compact Gerätes angesteuert wird. 5.2.1 Direkter Anschluss der Geberversorgung Bei einem direkten Anschluss der Geberversorgung muss der Geber wie im nachfolgenden Bild angeschlossen werden.
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Beschreibung der Anschlüsse Beispiel: Indirekte Geberversorgung (2 Geber über 2 Relais) • Eine indirekte Geberversorgung muss zwingend jeweils getrennt über ein Relais erfolgen, welches von der Hilfsspannung des Sicherheitsgerätes angesteuert wird. • Es müssen zwei unabhängige Spannungsversorgungen und Relais verwendet werden, wenn beide Geber indirekt versorgt werden. R60719.0001 –...
Beschreibung der Anschlüsse 5.3 SinCos-Gebereingänge Das Gerät eignet sich für den Anschluss von SinCos-Sensoren bzw. Drehgebern bei denen die Ausgänge als differentielle Sinus-Cosinus Signale mit 1 Vpp und einem DC-Offset von 2,5 Volt ausgeführt sein müssen. • SMC2.2: Der Parameter „Operational Mode“ muss auf 0, 1, 2 oder 6 eingestellt werden. Der Anschluss der SinCos-Geber kann über einen der beiden oder über beide 9-poligen SUB-D-Stecker [X6] und [X7] erfolgen.
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Beschreibung der Anschlüsse bei Verwendung von SinCos Gebern mit anderem DC-Offset als • angegeben • bei Verwendung von Gebern mit einem Sinusausgang und einem Sinus-Referenzausgang anstelle von zwei sinusförmigen und zwei cosinusförmigen Signalen In diesem Fall kann der Geber nur für die Frequenzauswertung, nicht aber für die SinCos- Weiterleitung verwendet werden, d.h.
Beschreibung der Anschlüsse 5.4 RS422-Gebereingänge (nur SMC2.2) Wenn der Parameter „Operational Mode“ auf 7, 8 oder 9 eingestellt wird, verarbeitet das Gerät Signale von Inkrementalgebern mit komplementären TTL- oder differentiellen RS422-Pegeln. Der Anschluss der Inkrementalgeber erfolgt dann über einen oder beide 7-poligen, steckbaren Schraubklemmleisten [X8] und [X9].
Beschreibung der Anschlüsse 5.5 HTL-Geber- und Steuereingänge An der Schraubklemmleiste [X10 | CONTROL IN] stehen 2 bis 4 Eingänge für Signale mit HTL- Pegel und PNP Schalt-Charakteristik zur Verfügung. Je nach Einstellung des Parameters „Operational Mode“ können die Eingänge [X10 | CONTROL IN] als Frequenz- oder Steuereingänge verwendet werden: Frequenzeingänge für HTL-Geber (A, B, 90°): [X10:2] Spur A...
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Beschreibung der Anschlüsse Zwei homogene Steuereingänge für HTL-Steuersignale: [X10:2] Steuersignal 1 [X10 | HTL/PNP Signalpaar 1 CONTROL IN] Steuersignal [X10:3] Homogenes Steuersignal 1 [X10:4] Steuersignal 2 [X10 | HTL/PNP Signalpaar 2 CONTROL IN] Steuersignal [X10:5] Homogenes Steuersignal 2 Grundsätzlich muss am invertierten Eingang immer das homogene oder gleiche Signal angelegt sein.
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Beschreibung der Anschlüsse 5-polige Steckklemmleiste [X10] • Es ist nicht zweckmäßig, das Gerät für den gleichzeitigen Anschluss von zwei HTL-Gebern zu konfigurieren, da dann kein Eingang mehr für Steuersignale verfügbar ist. • Bei den Geräten SMC1.1 können alle 4 Eingänge für externe Steuersignale verwendet werden.
Beschreibung der Anschlüsse 5.6 SinCos-Splitter-Ausgang Das SMC2.2 bzw. das SMC1.1 verfügt (optional) über einen sicherheitsgerichteten SinCos- Splitter-Ausgang. Je nach Geräteausführung ermöglicht bei Parametereinstellung „Operational Mode“ = 0,1, 2 oder 6 die integrierte Splitter-Funktion das an [X6 | SINCOS IN1] anliegende Signal an der [X5 | SINCOS OUT] wieder auszugeben.
Beschreibung der Anschlüsse 5.7 RS422-Splitter-Ausgang Das SMC2.2 bzw. das SMC1.1 verfügt (optional) über einen sicherheitsgerichteten RS422- Splitter-Ausgang. Das Gerät wertet zwei Frequenz-Kanäle für Sensor 1 und Sensor 2 aus, die durch den Parameter „Operational Mode“ festgelegt werden. Der Splitter-Ausgang ermöglicht es, die Eingangsfrequenz von Sensor 1 oder Sensor 2 wieder auszugeben.
Beschreibung der Anschlüsse 5.8 Analog-Ausgang 4 bis 20 mA An Klemme [X4] steht ein sicherheitsgerichteter Analogausgang zur Verfügung. Der Stromausgang ist durch die Parameter „Analog Start“ und „Analog End“ frei skalierbar. Er liefert ein Ausgangssignal proportional zu einer der beiden Eingangsfrequenzen. Bei Nicht-Verwendung des Analogausgangs muss [X4:2] und [X4:3] gebrückt werden.
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Beschreibung der Anschlüsse 3-polige Steckklemmleiste [X4] bei SMC2.2 (8.SMC2.20A.241) bzw. SMC1.1 (8.SMC1.10A.241) • Wenn der Analogausgang nicht verwendet wird, muss [X4:2] und [X4:3] gebrückt werden. • Bei offenem Analogausgang (z. B. Drahtbruch) wird ein Fehler detektiert. R60719.0001 – Index 7b DE - S.
Beschreibung der Anschlüsse 5.9 Control-Ausgänge An Klemmleiste [X2 | CONTROL OUT] stehen vier inverse/homogene Steuerausgänge mit HTL Pegel zur Verfügung. Die Schaltpunkte und Schaltbedingungen sind parametrierbar. Der Pegel der Ausgänge liegt im HIGH Zustand etwa 2 V unterhalb der an [X3 | 24V IN] zugeführten Versorgungsspannung.
Beschreibung der Anschlüsse 5.10 Relais-Ausgang Der sicherheitsgerichtete Relaisausgang besteht aus zwei voneinander unabhängigen Relais mit zwangsgeführten Kontakten. Die Schließer der beiden Relais (NO) sind intern in Reihe geschaltet. Der Reihenkontakt steht an [X1 | RELAY OUT] zur Einbindung in einen Sicherheitskreis zur Verfügung.
Beschreibung der Anschlüsse 5.11 DIL-Schalter Auf der Frontseite befindet sich ein 3-poliger DIL-Schalter [S1] mit dem der Geräte-Status eingestellt wird (nur zugänglich, wenn kein Anzeige- und Bediengerät SMCB-Display aufgesteckt ist). 3-poliger DIL-Schalter [S1] Über den DIL-Schalter [S1] wird der Geräte-Status eingestellt: DIL1 DIL3 Zustand...
Beschreibung der Anschlüsse 5.12 Schnittstelle für Anzeige- und Bediengerät SMCB.1- Display Zur Kommunikation mit dem Anzeige- und Bediengerät SMCB.1-Display (optionales Zubehör) steht an der Geräte Vorderseite eine serielle Schnittstelle zur Verfügung. 8-polige Steckbuchse [X11] Die Verbindung von Anzeige- und Bediengerät SMCB.1-Display und Sicherheitsgeräte erfolgt über die 8-polige Steckbuchse [X11] durch Aufstecken des Anzeige- und Bediengerätes.
Beschreibung der Anschlüsse 5.13 USB-Schnittstelle für Bedienersoftware OSxx Zur Kommunikation des Gerätes mit einem PC oder einer übergeordneten Steuerung steht am USB-Anschluss [USB] ein virtueller COM-Port zur Verfügung. Der Anschluss erfolgt über ein handelsübliches USB-Kabel mit einem Stecker Typ B. Das USB-Kabel ist als separates Zubehör erhältlich.
Beschreibung der Anschlüsse 5.14 LEDs / Statusanzeige Auf der Frontseite des Gerätes befinden sich zwei Status-LEDs, eine grüne (bezeichnet mit [ON]) und eine gelbe (bezeichnet mit [ERROR]). Status LEDs Die grüne Status-LED benutzt die folgenden Zustände: Grüne LED Zustand Gerät ist ausgeschaltet, es liegt keine Versorgungsspannung an Gerät ist eingeschaltet, es liegt eine Versorgungspannung an Die gelbe Status-LED benutzt die folgenden Zustände: Gelbe LED...
Betriebsarten 6.4 Verwendung: 1 SinCos- und 1 einspuriger HTL-Geber Gerät SMC2.2 Operational Mode Sensor 1 [X6 | SINCOS IN 1] SinCos Geber SIN+, SIN-, COS+, COS- Sensor 2 [X10 | CONTROL IN] HTL Inkrementalgeber A, einspurig Steuereingänge [X10 | CONTROL IN] HTL/PNP Steuersignal 1 - 2 verfügbar Drehzahl...
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Betriebsarten *) Ein Sicherheitslevel lässt sich in diesen Fällen nur dann erreichen, wenn physikalisch sichergestellt ist, dass es nur eine Richtung der rotativen bzw. linearen Bewegungsabläufe geben kann, z. B. durch den Einsatz eines selbsthemmenden Getriebes. R60719.0001 – Index 7b DE - S.
Betriebsarten 6.6 Verwendung: 1 A/B 90° und ein einspuriger HTL-Geber Gerät SMC2.2 Operational Mode Sensor 1 [X10 | CONTROL IN] HTL Inkrementalgeber A, B, 90° Sensor 2 [X10 | CONTROL IN] HTL Inkrementalgeber A, einspurig Steuereingänge [X10 | CONTROL IN] HTL/PNP Steuersignal Keine verfügbar Drehzahl...
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Betriebsarten *) Ein Sicherheitslevel lässt sich in diesen Fällen nur dann erreichen, wenn physikalisch sichergestellt ist, dass es nur eine Richtung der rotativen bzw. linearen Bewegungsabläufe geben kann, z. B. durch den Einsatz eines selbsthemmenden Getriebes. R60719.0001 – Index 7b DE - S.
Betriebsarten 6.7 Verwendung: 2 einspurige HTL-Geber Gerät SMC2.2 Operational Mode Sensor 1 [X10 | CONTROL IN] HTL Inkrementalgeber A, einspurig Sensor 2 [X10 | CONTROL IN] HTL Inkrementalgeber A, einspurig Steuereingänge [X10 | CONTROL IN] HTL/PNP Steuersignal Keine verfügbar Drehzahl ...
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Betriebsarten *) Ein Sicherheitslevel lässt sich in diesen Fällen nur dann erreichen, wenn physikalisch sichergestellt ist, dass es nur eine Richtung der rotativen bzw. linearen Bewegungsabläufe geben kann, z. B. durch den Einsatz eines selbsthemmenden Getriebes. R60719.0001 – Index 7b DE - S.
Betriebsarten 6.11 Verwendung: 1 RS422-Geber und 1 einspuriger HTL- Geber Gerät SMC2.2 Operational Mode RS422 / TTL Sensor 1 [X8 | RS422 IN 1] A, /A, B, /B Inkrementalgeber Sensor 2 [X10 | CONTROL IN] HTL Inkrementalgeber A, einspurig Steuereingänge [X10 | CONTROL IN] HTL/PNP Steuersignal 1 - 2 verfügbar...
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Betriebsarten *) Ein Sicherheitslevel lässt sich in diesen Fällen nur dann erreichen, wenn physikalisch sichergestellt ist, dass es nur eine Richtung der rotativen bzw. linearen Bewegungsabläufe geben kann, z. B. durch den Einsatz eines selbsthemmenden Getriebes. R60719.0001 – Index 7b DE - S.
Inbetriebnahme 7 Inbetriebnahme 7.1 Installation im Schaltschrank 1. Das Gerät muss sich in einem mechanisch und technisch einwandfreien Zustand befinden. 2. Das Sicherheitsgerät wird mittels der auf der Rückseite befindlicher Hutschienenklammer auf eine 35 mm Hutschiene (nach EN 60715) aufgeschnappt. 3.
Inbetriebnahme 7.2 Vorbereitung zur Parametrierung und Test Um das Safety-M compact Gerät in Betrieb zu nehmen oder Einstellungen / Parameter zu ändern, muss wie folgt vorgegangen werden: • Gerät an eine Spannungsversorgung anschließen Am DIL-Schalter die Schieber 1, 2 auf ON und 3 auf OFF stellen (Programming Mode / Test •...
Inbetriebnahme 7.3 Parametrierung mit PC Die Parametrierung des Sicherheitsgerätes kann über die Bedienersoftware OSxx erfolgen. Diese wird auf USB-Stick mitgeliefert und kann auch kostenlos von unserer Homepage www.kuebler.com/software heruntergeladen werden. Nach erfolgreicher Installation der Bedienersoftware und USB-Treiberstinstallation kann der PC über ein USB-Kabel mit dem Gerät verbunden werden.
Inbetriebnahme 7.4 Visualisierung mit SMCB.1-Display Die Visualisierung und Parametrierung des Sicherheitsgerätes kann auch über das Anzeige- und Bediengerät SMCB.1-Display erfolgen. Das SMCB.1-Display dient in erster Linie zur Visualisierung und Diagnose ohne PC. Das SMCB.1-Display kann auch zur Parametrierung eingesetzt werden. Es ist optional erhältlich und wird einfach auf die Front des Safety-M compact Sicherheitsgerätes gesteckt.
Parametrierung 8 Parametrierung Damit das Gerät ordnungsgemäß und entsprechend der gewünschten Funktionalität arbeitet, müssen die Parameter auf sinnvolle und geeignete Werte eingestellt werden. Dieses Kapitel beinhaltet wichtige Parameter, die in jedem Fall eingestellt bzw. überprüft werden müssen. 8.1 Operational Mode einstellen Der Parameter „Operational Mode“...
Parametrierung 8.3 Frequenzverhältnis einstellen Werden zwei Sensoren mit unterschiedlicher Impulszahl verwendet oder liegt zwischen den beiden Gebern eine mechanische Über- oder Untersetzung vor, dann muss mit Hilfe der Skalierungsfaktoren die jeweils höhere Frequenz auf die niedrigere Frequenz umgerechnet werden. Rechnerische Ergebnisse sind zu bevorzugen. Parameter Bemerkung Multiplier1...
Parametrierung 8.4 Fehler löschen Nach dem korrekten Setzen des Parameters „Operational Mode“ läuft die Maschine nun in Arbeitsrichtung mit positiver Frequenz der Sensoren1 und 2. Das Frequenzverhältnis wurde so eingestellt, dass beide Frequenzen auf den niedrigen Frequenzwert angepasst wurden und gleich sind.
Parametrierung 8.5 Sampling Time und Filter einstellen Alle State Felder bis auf die DIL Switch States (S1.X) sind grün. In der Buttonleiste muss zunächst betätigt werden. Nun wird der Arbeitsbereich festgelegt, welcher den Frequenzbereich vom höchsten zum niedrigsten Schaltpunkt umfasst: 1.
Parametrierung 8.7 F1-F2 Selection einstellen Wenn der originale Frequenzwert von Sensor 1 größer ist als der originale Frequenzwert von Sensor 2, wird der Parameter F1-F2 Selection auf 0 gesetzt, sonst auf 1. Die größere Frequenz wird für die Setzungen der Auslösepunkte verwendet, da diese im Normalfall stabiler ist. Parameter Bemerkung F1-F2 Selection Wenn F1 >...
Parametrierung Positionsvergleich: Mit diesem Parameter wird die zulässige Positionsabweichung zwischen Sensor 1 und Sensor 2 festgelegt. Der Parameter Div. Inc Value definiert die Positionsschwelle, ab der ein Positionsfehler ausgelöst wird. Die Positionsschwelle ist richtungsunabhängig implementiert. Wenn der Parameter Div. Inc Value auf Null gesetzt ist, wird kein Fehler ausgegeben Parameter Bemerkung Div.
Parametrierung 8.11 RS422-Ausgang einstellen Es werden die Signale von Sensor 1 oder Sensor 2, unabhängig von deren Eingangskonfiguration ausgegeben. Je nach Parameter „Operational Mode“ können die konvertierten Signale des SinCos- oder des HTL-Gebers ausgegeben werden. Parameter Bemerkung RS Selector Sensor 1 wird ausgegeben = 0, Sensor 2 wird ausgegeben = 1 Bei SMC1.1 (8.SMC1.10A.241) und SMC2.2 (8.SMC2.20A.241) ist der RS422-Ausgang nicht vorhanden.
Parametrierung 8.14 Relais-Ausgang einstellen Die Relaiskontakte müssen in den Sicherheitskreis mit eingebunden werden. 1. Die Auslösepunkte werden durch F1-F2 Selection beeinflusst 2. Eine mehrfache Auslösung durch unruhige Frequenzen ist durch Setzen der Hysterese zu unterbinden. 3. Bei der Verwendung der Selbsthaltung kann auf die Hysterese verzichtet werden. 4.
Abschluss der Inbetriebnahme 9 Abschluss der Inbetriebnahme Abschließend sollten alle applikationsabhängigen Parameter nochmals auf Plausibilität überprüft werden. Der sicherheitsgerichtete Relaisausgang öffnet sowohl im Fehlerfall als auch bei Eintreten der programmierten Schaltbedingung. Im stromlosen Zustand des Gerätes ist der Kontakt ebenfalls offen. Die Sicherheitsfunktion und die Auswertung im Zielgerät müssen zwingend zum Abschluss geprüft werden.
Fehlererkennung 10 Fehlererkennung Das Sicherheitsgerät ist mit umfangreichen und tiefgreifenden Überwachungs-Funktionen ausgerüstet, um jederzeit ein Maximum an Funktionssicherheit und höchstmögliche Zuverlässigkeit der Maschinenüberwachung zu gewährleisten. Diese Überwachung dient zur sofortigen Erkennung und Meldung möglicher Funktionsfehler. Im Fehlerfall: geht der Kontakt des Relais in den offenen (sicheren) Zustand •...
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Fehlererkennung Kurzschluss oder Fehlerschluss bei H‘ 0000 0040 External Supply GV Status Error Geberversorgung oder interner Fehler External Supply Short Circuit Kurzschluss oder Fehlerschluss bei H‘ 0000 0080 Error Geberversorgung oder interner Fehler Unzulässig hohe Temperatur H‘ 0000 0100 Temperature Error oder interner Fehler Kurzschluss / Fehlerschluss an den H‘...
Fehlererkennung Für alle Fehlermeldungen gilt: Gerät aus- und wieder einschalten. Bei wiederholter Fehlermeldung Hersteller kontaktieren. 10.4 Fehler zurücksetzen Das Zurücksetzen von Fehlerzuständen erfolgt (nach Behebung der Fehlerursache) grundsätzlich durch Aus- und wieder Einschalten des Gerätes. Während der Inbetriebnahme kann auch wie im Kapitel Parametrierung / Fehler löschen beschrieben vorgegangen werden. 10.5 Fehlererkennungszeit Grundsätzlich kann keine genaue Fehlererkennungszeit angegeben werden, da die Fehlererkennung von vielen Faktoren und Ursachen abhängt.
Überwachungsfunktionen 11 Überwachungsfunktionen Mit den Überwachungsfunktionen werden die digitalen Ausgänge oder der Relaisausgang gesetzt. 11.1 Überdrehzahl (Switch Mode = 0) Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 0 gesetzt ist, wird die Frequenz auf Überdrehzahl überwacht. Die Funktion ist immer aktiv und richtungsunabhängig. Der Schaltpunkt für die Überdrehzahl befindet sich immer bei Frequenz = Preselect (mit oder ohne Hysterese).
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Überwachungsfunktionen Relevante Eingangsfunktionen Bemerkung Selbsthaltung lösen (Function: 1-6) Nur wenn Selbsthaltung aktiviert ist Schaltpunkte umschalten (Function: 13) Nur wenn Umschaltung aktiviert ist Beispiel: Bei Preselect = 1000.0 Hz und Hysteresis = 10 % wird bei Frequenzen |f| ≥ 1000 Hz eine Überdrehzahl erkannt und bei Frequenzen |f| <...
Überwachungsfunktionen 11.2 Unterdrehzahl (Switch Mode = 1) Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 1 gesetzt ist, wird die Frequenz auf Unterdrehzahl überwacht. Die Funktion ist immer aktiv und richtungsunabhängig. Der Schaltpunkt für Unterdrehzahl befindet sich immer bei Frequenz = Preselect (mit oder ohne Hysterese). Relevante Bemerkung Parameter...
Überwachungsfunktionen Relevante Eingangsfunktionen Bemerkung Selbsthaltung lösen (Function: 1-6) Nur wenn Selbsthaltung aktiviert ist Schaltpunkte umschalten (Function: 13) Nur wenn Umschaltung aktiviert ist Beispiel: Bei Preselect = 1000.0 Hz und Hysteresis = 10 % wird bei Frequenzen |f| < 1000 Hz eine Unterdrehzahl erkannt und bei Frequenzen |f| >...
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Überwachungsfunktionen Hysteresis XXXX +/- Bereich vom Mittelpunkt Startup Mode Art der Anlaufüberbrückung Startup Output Zuordnung der Ausgänge für Anlaufüberbrückung Lock Output Selbsthaltung Output Mode Homogene / Inverse Ausgangskonfiguration (beeinflusst den Safety Integrity Level) Delay XXXX Auslöseverzögerung Preselect XXX. L/H Mittelpunkt *IN* Function Eingangsfunktion *IN* Config...
Überwachungsfunktionen Beispiel: Bei Preselect = 1000.0 Hz und Hysteresis = 10 % wird bei Frequenzen |f| < 900 Hz eine Unterdrehzahl und bei Frequenzen |f| > 1100 Hz eine Überdrehzahl erkannt. 11.4 Stillstand (Switch Mode = 3) Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 3 gesetzt ist, wird die Frequenz auf Stillstand überwacht. Die Funktion ist immer aktiv.
Überwachungsfunktionen Relevante Eingangsfunktionen Bemerkung keine keine Beispiel: Wenn eine Wait Time von 0,01 Sekunden gesetzt wurde, werden alle Frequenzen < 100 Hz als Null erkannt (f = 0 Hz). Wenn beide Kanäle 0 Hz erkannt haben, beginnt der Ablauf der Stillstandszeit.
Überwachungsfunktionen Relevante Eingangsfunktionen Bemerkung Selbsthaltung lösen (Function: 1-6) Nur wenn Selbsthaltung aktiviert ist Schaltpunkte umschalten (Function: 13) Nur wenn Umschaltung aktiviert ist Beispiel: Bei Preselect = 1000.0 Hz und Hysteresis = 10 % wird bei Frequenzen f ≥ 1000 Hz eine Überdrehzahl erkannt und bei Frequenzen f <...
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Überwachungsfunktionen Startup Mode Art der Anlaufüberbrückung Startup Output Zuordnung der Ausgänge für Anlaufüberbrückung Lock Output Selbsthaltung Output Mode Homogene / Inverse Ausgangskonfiguration (beeinflusst den Safety Integrity Level) Delay XXXX Auslöseverzögerung Preselect XXX. L/H Schaltpunkt *IN* Function Eingangsfunktion *IN* Config Schaltverhalten (dynamisch, statisch) Input Mode Eingangskonfiguration (beeinflusst den Safety Integrity Level) GPI Err Time...
Überwachungsfunktionen Beispiel: Bei Preselect = 1000.0 Hz und Hysteresis = 10 % wird bei Frequenzen f < 1000 Hz eine Unterdrehzahl erkannt und bei Frequenzen f > 1100 Hz die Unterdrehzahl am Ausgang zurückgenommen 11.7 Frequenzband (Switch Mode = 6) Wenn der Parameter „Switch Mode“...
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Überwachungsfunktionen Relevante Eingangsfunktionen Bemerkung Selbsthaltung lösen (Function: 1-6) Nur wenn Selbsthaltung aktiviert ist Schaltpunkte umschalten (Function: 13) Nur wenn Umschaltung aktiviert ist Beispiel: Bei Preselect = 1000.0 Hz und Hysteresis = 10 % wird bei Frequenzen f < 900 Hz eine Unterdrehzahl und bei Frequenzen f >...
Überwachungsfunktionen 11.8 Frequenz > 0 Hz (Switch Mode = 7) Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 7 gesetzt ist, wird die Frequenzrichtung überwacht. Die Funktion ist immer aktiv. Wenn eine Frequenz größer 0 Hz (f > 0 Hz) erkannt wird, wird der Ausgang gesetzt. Der Ausgang wird zurückgesetzt, wenn eine Frequenz kleiner als 0 Hz (f <...
Überwachungsfunktionen 11.9 Frequenz < 0 Hz (Switch Mode = 8) Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 8 gesetzt ist, wird die Frequenzrichtung überwacht. Die Funktion ist immer aktiv. Wenn eine Frequenz kleiner 0 Hz (f < 0 Hz) erkannt wird, wird der Ausgang gesetzt.
Überwachungsfunktionen 11.10 Takterzeugung für gepulste Rücklesung (Switch Mode = 9) Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 9 gesetzt ist, wird ein Takt bzw. ein invertierter Takt mit bestimmter Frequenz am Ausgang ausgegeben. Hier muss der Output Mode dieses Ausgangs auf Null gesetzt werden. Die Takt-Ausgänge unterscheiden sich zueinander in ihrer Frequenz. Diese Funktion dient zur Überwachung der Rücklesekontakte eines externen Relais (siehe Kapitel EDM Funktion).
Überwachungsfunktionen 11.11 STO/SBC/SS1 durch Eingang (Switch Mode = 10) Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 10 gesetzt ist, wird dem Ausgang eine STO, SBC oder eine SS1 Funktion zugeordnet. Für die Funktion wird ein Enable Eingangssignal benötigt, welches durch den „Matrix“ Parameter zugeordnet wird. Eine Selbsthaltung kann mit Hilfe des Parameters „Lock Output“...
Überwachungsfunktionen 11.12 STO/SBC durch Zustand (Switch Mode = 10) Wenn ein STO durch z. B. Überdrehzahl ausgelöst werden soll, kann ein rückgekoppelter zweiter Ausgang (konfiguriert als Überdrehzahl) für als Enable-Eingang verwendet werden (Parameter „Matrix XXXX“). Eine der beiden Funktionen benötigt eine Selbsthaltung. Relevante Parameter Bemerkung Switch Mode XXXX = 10...
Überwachungsfunktionen 11.13 SS1 durch Eingang (Switch Mode = 10) Eine SS1 Funktion wird erreicht, wenn die STO Funktion mit einem MIA Delay versehen wird. Nach Ablauf dieser eingestellten sicheren Verzögerungszeit wird ein STO aktiviert. Die Selbsthaltung muss hier aktiviert sein. Wird während der Verzögerungszeit das Enable Signal zurückgenommen, wird der Ausgang nicht ausgelöst.
Überwachungsfunktionen 11.14 SLS durch Eingang (Switch Mode = 11) Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 11 gesetzt ist, wird dem Ausgang eine SLS Funktion zugeordnet. Die Funktion löst drehrichtungs-unabhängig bei einer Überdrehzahl aus. Für die Funktion wird ein Enable Eingangssignal benötigt, welches durch den Matrix Parameter zugeordnet wird.
Überwachungsfunktionen 11.15 SMS (Switch Mode = 12) Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 12 gesetzt ist, wird dem Ausgang eine SMS Funktion zugeordnet. Die Funktion löst unabhängig der Drehrichtung bei einer Überdrehzahl aus. Eine Selbsthaltung kann mit Hilfe des Parameters „Lock Output“ realisiert werden. Die Selbsthaltung kann durch einen weiteren Eingang quittiert werden.
Überwachungsfunktionen 11.16 SDI durch Eingang (f > 0 Hz) (Switch Mode = 13) Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 13 gesetzt ist, wird dem Ausgang eine SDI Funktion zugeordnet. Die Funktion löst bei positiver Frequenz aus. Eine Selbsthaltung kann mit Hilfe des Parameters „Lock Output“...
Überwachungsfunktionen 11.17 SDI durch Eingang (f < 0 Hz) (Switch Mode = 14) Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 14 gesetzt ist, wird dem Ausgang eine SDI Funktion zugeordnet. Die Funktion löst bei negativer Frequenz aus. Eine Selbsthaltung kann mit Hilfe des parameters „Lock Output“...
Überwachungsfunktionen 11.18 SSM durch Eingang (Switch Mode = 15) Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 15 gesetzt ist, wird dem Ausgang eine SSM Funktion zugeordnet. Die Funktion löst unabhängig der Drehrichtung bei einer Unterdrehzahl aus. Für die Funktion wird ein Enable Eingangssignal benötigt, welches durch den Matrix Parameter zugeordnet wird.
Überwachungsfunktionen 11.19 SSM durch Eingang (Switch Mode = 16) Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 16 gesetzt ist, wird dem Ausgang eine SSM Funktion zugeordnet. Die Funktion löst unabhängig von der Drehrichtung bei einem Verlassen eines Frequenzbandes aus. Für die Funktion wird ein Enable Eingangssignal benötigt, welches durch den Matrix Parameter zugeordnet wird.
Überwachungsfunktionen 11.20 SOS/SLI/SS2 durch Eingang (Switch Mode = 17) Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 17 gesetzt ist, wird dem Ausgang eine SOS/SLI/SS2 Funktion zugeordnet. Die Funktion löst unabhängig von der Drehrichtung bei einer Überdrehzahl oder einem Positionsfehler aus. Für die Funktion wird ein Enable Eingangssignal benötigt, welches durch den Matrix Parameter zugeordnet wird.
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Überwachungsfunktionen Relevante Eingangsfunktion Bemerkung Enable (Function: 21) Aktiviert die Funktion Selbsthaltung lösen (Function: 1-6) Nur wenn Selbsthaltung aktiviert ist R60719.0001 – Index 7b DE - S. 89...
Überwachungsfunktionen 11.21 Stillstand durch Eingang (Switch Mode = 18) Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 18 gesetzt ist, wird dem Ausgang eine Stillstand Funktion zugeordnet. Die Funktion löst bei Stillstand aus. Für die Funktion wird ein Enable Eingangssignal benötigt, welches durch den Matrix Parameter zugeordnet wird. Eine Selbsthaltung ist nicht implementiert.
Überwachungsfunktionen 11.22 Reserved (Switch Mode = 19) Dieser Switch Mode ist für Werkstestzwecke reserviert. 11.23 Kein Stillstand (Switch Mode = 20) Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 20 gesetzt ist, entspricht die Funktion, die des invertierten Switch Mode = 3. Die Funktion ist wie Switch Mode = 3 immer aktiv, aber der Ausgang ist nur statisch aussteuerbar.
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Überwachungsfunktionen Fortsetzung „Rampenüberwachung (Switch Mode = 21)“: Relevante Bemerkung Parameter Switch Mode XXXX = 21 Matrix XXXX Nur Eingänge verwenden, keine rückgekoppelten Ausgänge MIA-Delay XXXX = 0 (kann auch je nach Anwendung gesetzt werden) MAI-Delay XXXX = 0 (kann auch je nach Anwendung gesetzt werden) Lock Output Selbsthaltung, nur Bereich von 0-31 verwenden Output Mode...
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Überwachungsfunktionen Relevante Eingangsfunktionen Bemerkung Enable, z.B. Parameter „IN1 Function“ = 21 Aktiviert die Funktion Selbsthaltung lösen, z.B. Parameter „IN2 Function“ = 1 … Nur wenn Selbsthaltung aktiviert ist R60719.0001 – Index 7b DE - S. 93...
Überwachungsfunktionen Fortsetzung „Rampenüberwachung (Switch Mode = 21)“: Das Fenster wird durch den „Preselect XXXX.H/L“ bestimmt und wird direkt in Hz Schritten eingegeben. Eine Eingabe von 100 Hz erzeugt ein Fenster von +/- 100 Hz um die kalkulierte Frequenz. Der Parameter „Preselect XXXX.F“ kennzeichnet die Bremsrampe. Wenn die Selbsthaltung aktiviert wurde, muss der Parameter Delay auch aktiviert werden.
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Überwachungsfunktionen Preselect XXXX.F Eingabe der Bremsrampe *IN* Function Konfiguration der Steuereingänge (beeinflusst die Sicherheitsstufe SIL/PL) *IN* Config Funktion des Steuereingangs Input Mode Schaltverhalten (einkanalig, zweikanalig, invers, homogen, dynamisch, statisch) GPI Err Time Max. zugelassene Fehlerzeit während des illegalen Übergangszustands R60719.0001 – Index 7b DE - S.
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Überwachungsfunktionen Fortsetzung „Rampenüberwachung (Switch Mode = 22)“: Relevante Eingangsfunktionen Bemerkung Enable, z.B. Parameter „IN1 Function“ = 21 Aktiviert die Funktion Selbsthaltung lösen, z.B. Parameter „IN2 Function“ = 1 … Nur wenn Selbsthaltung aktiviert ist Das Fenster wird durch den „Preselect XXXX.H/L“ bestimmt und wird direkt in Hz Schritten eingegeben.
Reaktionszeiten 12 Reaktionszeiten 12.1 Reaktionszeit des Relaisausgangs Reaktionszeit des Relais: 25 ms (max.) Im normalen Betrieb für Überdrehzahl, Unterdrehzahl oder Frequenzband: (Bei Frequenzband kleinere Frequenzgrenze wählen, da dann die Zeitdauer länger ist) 2 x Sampling Time + 25 ms für Frequenzen > 1 / Sampling Time z.
Reaktionszeiten 12.2 Reaktionszeit des Analogausgangs Reaktionszeit des analogen Ausgangs: 1 ms Im normalen Betrieb für Überdrehzahl, Unterdrehzahl bzw. Frequenzband: (Bei Frequenzband kleinere Frequenzgrenze wählen, da dann die Zeitdauer länger ist) 2 x Sampling Time + 1 ms für Frequenzen > 1 / Sampling Time z.
Reaktionszeiten 12.3 Reaktionszeit der Digitalausgänge Reaktionszeit der digitalen Ausgänge: 1 ms Im normalen Betrieb für Überdrehzahl, Unterdrehzahl bzw. Frequenzband: (Bei Frequenzband kleinere Frequenzgrenze wählen, da dann die Zeitdauer länger ist) 2 x Sampling Time + 1 ms für Frequenzen > 1 / Sampling Time z.
Reaktionszeiten 12.5 Reaktionszeit bei Frequenzfehlerauswertung Reaktionszeiten bei Abriss einer Frequenz: Einstellung Sampling Time = 10 ms, Wait Time = 100 ms Für Version 3B und höher: Benutze Sampling Time für die Berechnung, wenn f > 1/Sampling Time Benutze 1/f wenn f < 1/Sampling Time Für die folgenden Tabellen gilt: Der Parameter Filter hat hier keinen Einfluss.
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Reaktionszeiten Div. Filter = 3 1 x (Sampling Time oder (1/f)) + 1x Wait Time, Bei Parameter „Div. %-Value“ = 10: Reaktionszeit = 110 ms*) 2 x (Sampling Time oder (1/f)) + 1x Wait Time, Bei Parameter „Div. %-Value“ = 20: Reaktionszeit = 120 ms*) 3 x (Sampling Time oder (1/f)) + 1x Wait Time, Bei Parameter „Div.
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Reaktionszeiten Filterwirkung bei 40 % Frequenzeinbruch Div. Filter = 3 und Div. %-Value = 40: Auslösung nach 18 x (Sampling Time oder 1/f) Div. Filter = 3 und Div. %-Value = 30: Auslösung nach 9 x (Sampling Time oder 1/f) Div.
Anschluss der Eingänge 13 Anschluss der Eingänge Die Eingänge können auf unterschiedliche Art angeschlossen werden. Das Safety-M compact hat SIL-3 fähige HTL-Eingänge, wenn die Konfiguration auf 2-polig invers geschaltet ist. Der endgültige Safety Integrity Level (SIL) hängt von der externen Beschaltung und von der Konfiguration ab.
Anschluss der Eingänge 13.1 Anschluss: 1-polig nicht getakteter Eingang Ein 1-poliger nicht getakteter Eingang kann wie unten gezeigt, angeschlossen werden. Es kann auch ein Wechselschalter, der zwischen GND und +24 V schaltet, verwendet werden. Ein 1-polig statischer Eingang hat den Safety Integrity Level (SIL) = 1. Der Parameter „xINx Config“ muss auf Werte zwischen 8-11 eingestellt, der Parameter „Input Mode“...
Anschluss der Eingänge 13.2 Anschluss: 1-polig getakteter Eingang Ein 1-poliger getakteter Eingang kann wie unten gezeigt, angeschlossen werden. Ein 1-polig getakteter Eingang hat den Safety Integrity Level (SIL) = 1-2. Der Parameter „xINx Config“ muss auf Werte zwischen 20-35, der Parameter „Input Mode“ auf 1 oder 2 gesetzt werden. Ein Ausgang muss für die Takterzeugung zur Verfügung stehen.
Anschluss der Eingänge 13.3 Anschluss: 2-polig nicht getakteter Eingang Ein 2-poliger nicht getakteter Eingang kann wie unten gezeigt, angeschlossen werden. Ein 2- polig nicht getakteter Eingang hat den Safety Integrity Level (SIL) = 2-3. (homogen = 2-3, invers = 3). Der Parameter „xINx Config“...
Anschluss der Ausgänge 14 Anschluss der Ausgänge Die Ausgänge können auf unterschiedliche Art angeschlossen werden. Das Safety-M compact hat SIL-3 fähige HTL-Ausgänge, wenn die Konfiguration auf 2-polig invers geschalten. Der endgültige Safety Integrity Level (SIL) hängt von der externen Beschaltung und von der Konfiguration ab.
EDM-Funktion 15.1 EDM: 1 Relais, 1 Ausgang, 1 Eingang (NO) Parameter Wert Beschreibung Switch Mode OUT1 OUT1 detektiert Überdrehzahl Switch Mode OUT2 OUT2 dient zur Takterzeugung Read Back OUT Invertierung (Anschluss an /OUT1 mit NO Kontakt) IN2 Function Funktionsausgang OUT1 (Überdrehzahl) IN2 Config Taktausgang OUT2 (Anschluss an X10/4) Input Mode...
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EDM-Funktion ab. Der zwangsgeführte Hilfskontakt schließt, wenn das Relais angesteuert wird und leitet den Takt zum Eingang weiter. Ein Fehler im Taktkreis kann nur im angesteuerten Zustand erkannt werden. Im Fehlerfall schaltet das Safety-M compact alle digitalen Ausgänge auf LOW, das externe Relais fällt ab und zeigt damit Überdrehzahl an.
EDM-Funktion Funktion: Bei normaler Drehzahl wird der digitale Ausgang /OUT1 mit HIGH angesteuert, so dass das externe Relais angezogen ist. Bei Überdrehzahl wird der digitale Ausgang /OUT1 mit LOW angesteuert und das externe Relais fällt ab. Der zwangsgeführte Hilfskontakt öffnet, wenn das Relais angesteuert wird und unterbricht den Takt zum Eingang.
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EDM-Funktion Switch Mode OUT1 OUT1 detektiert Überdrehzahl Switch Mode OUT2 OUT2 dient zur Takterzeugung Read Back OUT Invertierung IN2 Function Funktionsausgang OUT1 (Überdrehzahl) IN2 Config Taktausgang OUT2 (Anschluss an X10/4) Input Mode 4 Einzel-Steuereingänge verwendbar Read Back Delay 0,050 50ms Delay aufgrund der Relais Prellzeit Output Mode Inverse Beschaltung Funktion:...
EDM-Funktion Funktion: Hier werden zwei unabhängige Ausgänge /OUT2 und /OUT3 verwendet, die in Bezug auf ihr Schaltverhalten identisch programmiert sind. Die Basis- Funktion entspricht der Funktion mit einem Relais. Die Hilfskontakte der Relais werden in Reihe geschaltet und auf einen Eingang geführt. Da das Schaltverhalten beider Ausgänge gleich sein muss, kann der Parameter „IN2 Function“...
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EDM-Funktion Read Back OUT keine Invertierung (Anschluss mit NC Kontakt) IN2 Function Funktionsausgang OUT2 (Überdrehzahl) IN2 Config Taktausgang OUT1 (Anschluss an X10/4) /IN2 Function Funktionsausgang OUT3 (Überdrehzahl) /IN2 Config Taktausgang /OUT1 (Anschluss an X10/5) Input Mode 4 Einzel-Steuereingänge verwendbar Read Back Delay 0,050 50ms Delay aufgrund der Relais Prellzeit Output Mode...
EDM-Funktion Funktion: Hier werden zwei unabhängige Ausgänge /OUT2 und /OUT3 verwendet, die in Bezug auf ihr Schaltverhalten identisch programmiert sind. Die Basis- Funktion entspricht der Funktion mit einem Relais. Die Hilfskontakte der Relais werden jeweils auf einen eigenen Eingang geführt. Die GND Leitungen der Relais müssen unabhängig sein (Safety Integrity Level = 3).
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EDM-Funktion Parameter Wert Beschreibung Switch Mode OUT1 OUT1 dient zur Takterzeugung Switch Mode OUT2 OUT2 detektiert Überdrehzahl Switch Mode OUT3 OUT3 detektiert Überdrehzahl Read Back OUT Invertierung (Anschluss mit NO, NC Kontakt) IN2 Function Funktionsausgang OUT2 (Überdrehzahl) Taktausgang OUT1 (Anschluss an X10/4) IN2 Config /IN2 Function Funktionsausgang OUT3 (Überdrehzahl)
EDM-Funktion 15.8 EDM: Beschaltungsarten des Relay Out X1 Parameter Wert Beschreibung Switch Mode REL1 REL1 detektiert Überdrehzahl Switch Mode OUT2 OUT2 dient zur Takterzeugung Read Back OUT Invertierung (Anschluss an REL2 mit NO Kontakt) IN2 Function Funktionsausgang REL1 (Überdrehzahl) Taktausgang OUT2 (Anschluss an X10/4) IN2 Config Input Mode 4 Einzel-Steuereingänge verwendbar...
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EDM-Funktion Funktion: Bei normaler Drehzahl ist der Relais Ausgang an X1 geschlossen, so dass das externe Relais angezogen ist. Bei Überdrehzahl wird der Relais Ausgang an X1 geöffnet und das externe Relais fällt ab. Der zwangsgeführte Hilfskontakt des externen Relais schließt, wenn der Relais Ausgang an X1 geschlossen wird und leitet den Takt zum Eingang weiter.
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EDM-Funktion Beschaltungsart für SIL2: R60719.0001 – Index 7b DE - S. 121...
Overlap 16 Overlap Mit Hilfe des Parameters „Sensor Overlap“ kann die Overlap Überwachung aktiviert werden. Die Overlap Funktion kann nur durchgeführt werden, wenn der Parameter „Operational Mode“ = 5 aktiviert ist, d.h. beide Sensoren mit A HTL Signalen arbeiten. Wenn es sich bei den Sensoren um Nährungsschalter handelt, müssen die Aussparungen beider Sensoren so angebracht sein, dass beim Überfahren nur drei von vier möglichen Ausgangszuständen auftreten.