14
wird die Funktion der Multiplikationstaste
(11) mit den
Funktionen der Löschtasten | und Il (7), der M-Taste (14)
und der S-Taste (20) gekuppelt, so daß die Bedienung
einer dieser Tasten jeweils auch die Multiplikation aus-
löst. Der Maschinenrechner braucht also nur die beiden
Multiplikationswerte einzustellen,
dann
die Löschtaste
|
oder II oder beide zusammen
zu drücken,
um das Re-
sultatwerk
(4)
und
das
Umdrehungszählwerk
(5)
zu
löschen
und
gleichzeitig
ohne
eine
weitere
Tastenbetätigung
die
Multiplikation
auszulösen,
Be-
sonders
zweckmäßig
ist diese Einrichtung bei Reihen-
multiplikationen,
insbesondere
bei
gleichbleibendem
Multiplikator.
Der
wechselnde
Multiplikand
wird
in
diesem
Falle
in die linke
Hälfte
der
Tastatur
ein-
gesetzt,
der gleichbleibende Multiplikator
dagegen
in
den rechten Teil der Tastatur.
Die erste Multiplikation
wird mit Hilfe der Multiplikationstaste
ausgelöst.
Das
Ergebnis
erscheint
im Resultatwerk,
der Multiplikand
im Umdrehungszählwerk.
Der Multiplikator ist im rech-
ten Teil der Tastatur eingestellt geblieben, während der
linke Teil der Tastatur für die Aufnahme
des nächsten
Multiplikanden frei ist.
Dieser wird nunmehr eingesetzt,
und die beiden Löschtasten I und II werden
gedrückt.
Hierdurch
werden
das
Resultatwerk
und
das
Um-
drehungszählwerk
gelöscht,
und
die
nächste
Multipli-
kation wird ausgelöst,
Wenn die Summe der einzelnen Produkte ermittelt wer-
den soll, wird nach jeder Multiplikation
an Stelle der
Löschtaste
II die S-Taste betätigt.
Hierdurch
wird der
im Resutatwerk
stehende
Wert
in
das
Speicherwerk
übertragen
und
gleichzeitig die neue
vorher
ein-
gestellte Multiplikation ausgelöst.
Bei Mehrfachmultiplikation
bringt der Kupplungshebel
für die vereinfachte automatische Multiplikation die glei-
chen Vorteile, nur wird in diesem
Falle die Multiplika-
tion von der M-Taste ausgelöst.
Man muß jedoch darauf
achten, daß der neue Multiplikand vor Betätigung der
M-Taste
im Tastenfeld
eingesetzt wird.
Die Löschung
des Umdrehungszählwerkes
erfolgt nur, wenn
der Ab-
schalthebel
für die Löschung des Umdrehungszählwer-
kes (15) auf [TI steht.
. Division
a) Division mit kleinen
Werten
Bei Durchführung von Divisionsaufgaben ist zu beachten,
daß die Teilung der Tastatur bei dieser Rechnungsart
von der Teilung bei Multiplikationen abweicht,
Während
bei Multiplikation die mittlere rote Tastenreihe zum lin-
ken Teil des Tastenfeldes gehört, zählt sie bei Division
zum rechten Teil der Tastatur.
Die Skala unterhalb der
Tostatur weist auf die hierdurch
bedingte unterschied-
liche Einstellung der beiden Faktoren
hin.
Der Dividend wird, von der äußersten linken Tastenreihe
beginnend, bis zur letzten vor der roten Reihe liegenden
Tastenreihe eingestellt.
Die Einstellung des Divisors da-
gegen beginnt mit der
roten Tastenreihe
nach
rechts
gehend.
Bei der Einstellung des Divisors ist zu beachten:
Falls die erste Stelle des Divisors größer ist als
die erste Stelle des Dividenden,
so beginnt man
mit seiner Einstellung
nicht in der roten Tasten-
reihe, sondern in der nächsten rechts anschließen-
den
Reihe,
z. B.
144 : 24 wird als 144 : 024
eingetastet.
Nach
Einstellung
der beiden
Faktoren
löst ein
Druck
auf die Divisionstaste
(16) die automatische
Arbeits-
weise aus.
Dabei wird das Ergebnis (Quotient) im Um-
drehungszählwerek
sichtbar, der Dividend wird automa-
tisch gelöscht, und der Divisor bleibt im rechten
Teil
der Tastatur zur Kontrolle eingestellt.
Bei dem Modell R 44 SM konn der Dividend bis
zu 9 Stellen und der Divisor bis zu 11 Stellen groß
sein.
b) Division mit großen Dividenden
In der Praxis wird es oft vorkommen,
daß der Dividend
größer ist als die Einstellmöglichkeit in der linken Hälfte
des Tastenfeldes.
In diesem Fall können
Dividend und
Divisor nicht gleichzeitig
nebeneinander,
sondern
nur
nacheinander eingetastet werden. Vor dem Einstellen der
Werte muß die Taste zum Umsteuern des Umdrehungs-
zählwerkes (6) in Halbstellung gebracht werden, so daß
das Umdrehungszählwerk
ausgeschaltet ist.
Der
Divi-
dend, der bis zu 20 Stellen groß sein kann, wird nun,
mit
der
äußersten
linken
Tastenreihe
beginnend,
im
Tastenfeld
eingestellt
und
dann
durch
Druck
auf die
Additionstaste
(2)
in
das
Resultatwerk
(4)
über-
tragen.
Der
Wiederholungshebel
(9)
steht
hier-