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ModuLaser Multi-Channel
Rauchansaugmelder –
Installationshandbuch
P/N 04-4001-501-0004-10 • 27SEP22
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Inhaltszusammenfassung für Carrier Kidde

  • Seite 1 ModuLaser Multi-Channel Rauchansaugmelder – Installationshandbuch P/N 04-4001-501-0004-10 • 27SEP22...
  • Seite 2 Produkte sein. Hersteller Carrier Manufacturing Poland Spółka Z o.o., Ul. Kolejowa 24. 39-100 Ropczyce, Poland. Autorisierter EU-Produktionsvertreter: Carrier Fire & Security B.V., Kelvinstraat 7, NL-6003 DH, Weert, The Netherlands. Version REV 10 – für Melder und Anzeigemodule ab Firmware-Version 1.4.
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhalt Wichtige Informationen ii Abschnitt 1 Beschreibung 1 Übersicht über das System 2 Modulübersicht 5 Abschnitt 2 Installation 13 Elektrische Sicherheit 14 Installation 14 Anschlüsse 22 Abschnitt 3 Konfiguration und Inbetriebnahme 41 Beschreibung 42 Benutzerbedienung Zugangsstufe 1 49 Benutzerbedienung und Konfiguration Zugangsstufe 2 49 Benutzerbedienung und Konfiguration Zugangsstufe 3 65 Benutzerbedienung und Konfiguration Zugangsstufe 4 92 Inbetriebnahme 96...
  • Seite 4: Wichtige Informationen

    Wichtige Informationen Beschreibung Dies ist das Installations- und Betriebshandbuch für den ModuLaser Multi- Channel Rauchansaugmelder. Lesen Sie diese Anweisungen und die gesamte Begleitdokumentation, bevor Sie dieses Produkt installieren oder in Betrieb nehmen. Produktkompatibilität Produkte, die mit dem modularen Rauchansaugmelder ModuLaser kompatibel sind, sind in der Produktkompatibilitätsliste aufgeführt.
  • Seite 5: Haftungsbeschränkung

    Haftungsbeschränkung Soweit es das geltende Recht zulässt, übernimmt Carrier keinerlei Haftung für entgangene Gewinne oder Geschäftsmöglichkeiten, Nutzungsausfall, Geschäftsunterbrechung, Datenverlust oder sonstige indirekte, besondere, zufällige oder Folgeschäden, und zwar weder aus unerlaubter Handlung, Fahrlässigkeit, Produkthaftung oder in sonstiger Weise. Da einige Rechtsordnungen keinerlei Ausschluss oder Beschränkung der Haftung für...
  • Seite 6: Empfehlungen

    Empfehlungen Empfehlungen weisen auf bestimmte Bedingungen oder Verfahren hin, die zu unerwünschten Ergebnissen führen können. Erläuterungen und Beschreibungen der in diesem Dokument verwendeten Empfehlungen finden Sie weiter unten. WARNUNG: Warnmeldungen verweisen auf Gefahren, die zu Verletzungen führen oder lebensgefährlich sein können. Außerdem enthalten sie Hinweise auf Maßnahmen, mit denen diese Gefahren vermieden werden können.
  • Seite 7 Abschnitt 1 Beschreibung Zusammenfassung In diesem Abschnitt finden Sie eine Einführung zu Ihrem Melder, den Hauptbedienelementen und den Anzeigen. Inhalt Übersicht über das System 2 Beschreibung 2 Gruppen 3 Konnektivität 3 ClassiFire 4 Software 4 Modulübersicht 5 Anzeigemodule 6 Meldermodul 8 TFT-Display, Bedienelemente und Anzeigen 9 ModuLaser Multi-Channel Rauchansaugmelder –...
  • Seite 8: Abschnitt 1 Beschreibung

    Abschnitt 1: Beschreibung Übersicht über das System Beschreibung Der ModuLaser Multi-Channel Rauchansaugmelder (ASD) ist ein hochentwickeltes, innovatives und hochempfindliches Rauchmeldersystem, das alle Vorteile hochempfindlicher Raucherkennung bietet, einschließlich frühzeitiger Warnung. Das System umfasst Folgendes: • Rückwandplatine • Modul mit Minimum-, Standard- oder Steuerungsanzeige •...
  • Seite 9: Gruppen

    Abschnitt 1: Beschreibung Gruppen Jedes hochempfindliche ModuLaser-Rauchmeldersystem besteht aus einer Reihe von Modulen, die eine sogenannte "Gruppe" bilden. Eine Gruppe besteht aus einem Modul mit Minimum- oder Standardanzeige und aus mindestens einem bis zu höchstens acht Meldermodulen. Achtung: Ein Steuerungsanzeigemodul kann nicht ein Modul mit Minimum- oder Standardanzeige in einer Gruppenkonfiguration ersetzen oder als solches dienen.
  • Seite 10: Classifire

    Abschnitt 1: Beschreibung ClassiFire ClassiFire ist ein patentiertes System künstlicher Intelligenz für Ansaugrauch- melder, das die Umgebung und die interne Verunreinigung fortwährend überwacht. Die Empfindlichkeit wird immer AUTOMATISCH angepasst und optimiert. ClassiFire stellt die Empfindlichkeit automatisch auf die entsprechenden Stufen für Tag und Nacht ein, ohne dass ein externer Zugriff erforderlich ist.
  • Seite 11: Modulübersicht

    Abschnitt 1: Beschreibung Modulübersicht Die Produktreihe umfasst drei Anzeigemodule und ein Meldermodul. Hinweis: Anzeigemodule und Meldermodule enthalten außerdem eine Rückwandplatine (für Eingänge, Ausgänge, Feldverkabelung usw.). Weitere Informationen zur Rückwandplatine finden Sie in Abschnitt 2 unter "Installation" auf on page 13. Abbildung 2: Modulübersicht 1.
  • Seite 12: Anzeigemodule

    Abschnitt 1: Beschreibung Anzeigemodule Folgende Anzeigemodule stehen zur Verfügung. Modul mit Minimum-Anzeige Das Modul mit Minimum-Anzeige bietet lediglich LED-Statusanzeigen. Es verfügt nicht über ein TFT-Display oder Bedienelemente. LED-Statusanzeigen zeigen den Status von Meldermodulen in derselben Gruppe an. Das Modul bietet entsprechende Anschlüsse zur Integration der Gruppe in ein SenseNET-Netzwerk.
  • Seite 13 Abschnitt 1: Beschreibung Abbildung 3: Anzeigemodul LED-Anzeigen 1. LED "Laserstörung" 6. LED "Störung" 2. LED "Filterstörung" 7. LED "Warnung" 3. LED "Luftstromstörung" 8. LED "Netz" 4. LED "Voralarm" 9. Navigations- und Konfigurationstasten 5. LED "Feueralarm" Hinweis: Das Modul mit Minimum-Anzeige verfügt nicht über Navigations- und Konfigurationstasten.
  • Seite 14: Meldermodul

    Abschnitt 1: Beschreibung Meldermodul Das Meldermodul ist ein Ansaugrauchmelder und muss entweder mit einem Modul mit Minimum-Anzeige oder einem Standardanzeigemodul verwendet werden. Es verfügt über einen Lüfter, einen Staubfilter sowie einen Laserkopf mit den entsprechenden Sensoren zum Messen des Luftstroms, der Temperatur und der Lichttrübung (%obs/m).
  • Seite 15: Tft-Display, Bedienelemente Und Anzeigen

    Abschnitt 1: Beschreibung TFT-Display, Bedienelemente und Anzeigen TFT-Display und Bedienelemente Das TFT-Display und die Bedienelemente werden im Folgenden dargestellt. Abbildung 5: TFT-Display und Bedienelemente 1. Adresse 7. Softkeys F1, F2 und F3 auf dem TFT-Display (verknüpft mit TFT-Tasten F1, F2 und F3) 2.
  • Seite 16: Led-Anzeigen

    Abschnitt 1: Beschreibung Hinweise: Wenn Sie einen Melder konfigurieren, ist die angezeigte Adresse die Melderadresse. Ist dies nicht der Fall, wird die Anzeigeadresse angezeigt. Das Modul mit Minimum-Anzeige verfügt nicht über TFT-Display, Eingabetaste, Navigationstasten und die Funktionstasten F1 bis F3 (siehe oben). LED-Anzeigen Die LED-Anzeigen werden in der folgenden Tabelle erläutert.
  • Seite 17 Abschnitt 1: Beschreibung Farbe Hinweis Beschreibung Gelb Warnung Eine konstant leuchtende oder blinkende LED weist auf Folgendes hin: Eine konstant leuchtende LED weist auf den Abbruch der Erkennung aufgrund einer Störung (Abdeckung des Melders entfernt, Ausfall des Lüftermotors, Filter entfernt oder kritische Temperatur), auf eine Störung wegen zu hohem oder zu niedrigem Luftstrom, auf ein deaktiviertes Modul oder ein Modul im Energiesparmodus hin.
  • Seite 19: Abschnitt 2 Installation

    Abschnitt 2 Installation Zusammenfassung Dieser Abschnitt enthält ausführliche Informationen zur Installation und zum Anschluss Ihres Melders. Achtung: Dieses Produkt muss von qualifiziertem Personal gemäß den jeweiligen lokal oder national geltenden Installationsanforderungen und allen anderen vor Ort geltenden gesetzlichen Bestimmungen und behördlichen Vorschriften installiert und gewartet werden.
  • Seite 20: Elektrische Sicherheit

    Abschnitt 2: Installation Elektrische Sicherheit WARNUNG: Gefahr von Stromschlägen. Entfernen Sie vor dem Installieren oder Entfernen von Geräten alle Energiequellen und warten Sie, bis die gespeicherte Energie entladen ist, um Personenschäden oder Todesfälle durch Stromschläge zu vermeiden. Achtung: Gefahr von Geräteschaden. Dieses Produkt ist empfindlich gegenüber elektrostatischer Entladung (ESD).
  • Seite 21: Allgemeine Richtlinien

    Abschnitt 2: Installation Allgemeine Richtlinien Befolgen Sie diese allgemeinen Richtlinien, um eine ordnungsgemäße Platzierung, Verbindung und Konfiguration des Produkts sicherzustellen. Tabelle 2: Installationsrichtlinien BEACHTEN SIE VERMEIDEN SIE Vor dem Einschalten sicherstellen, dass die Netz- Melder- und Anzeigemodule NICHT fallen lassen. und Signalkabel ordnungsgemäß...
  • Seite 22: Layout Des Moduls Und Der Platine

    Abschnitt 2: Installation Layout des Moduls und der Platine Rückwandplatine Die Rückwandplatine wird für die Stromverteilung und die Kommunikation mit allen Modulen in der Gruppe verwendet. Sie bietet außerdem Anschlüsse für Eingänge und Ausgänge sowie für ältere Geräte. Jegliche Feldverkabelung wird über die Kabelausstanzungen oben, unten und an der Rückseite des Gehäuses an der Rückwandplatine angeschlossen.
  • Seite 23 Abschnitt 2: Installation Anzeigemodul Abbildung 7: Layout des Anzeigemoduls 1. USB-Anschluss, Typ A 4. Ethernet-Anschluss 2. RJ11-Anschluss (siehe Hinweis unten) 5. Abdeckungssensor 3. USB-Anschluss, Typ B Hinweis: RJ11-Anschlüsse werden gegenwärtig nicht unterstützt. ModuLaser Multi-Channel Rauchansaugmelder – Installationshandbuch...
  • Seite 24 Abschnitt 2: Installation Meldermodul Abbildung 8: Layout des Meldermoduls 1. Anschluss des Auslassrohrs 5. Filterabdeckung 2. Anschluss des Ansaugrohrs 6. Laserabdeckung 3. Lüfter 7. Installation des Meldermoduls um 180 gedreht 4. PCBA-Benutzeroberfläche Hinweis: Wenn die Rohre von unten angeschlossen werden sollen, kann das Meldermodul auch um 180 gedreht auf der Rückwandplatine installiert werden, wie rechts in Abbildung 8 above dargestellt.
  • Seite 25: Installation Der Rückwandplatine

    Abschnitt 2: Installation Installation der Rückwandplatine Installation der Rückwandplatine Befestigen Sie die Rückwandplatine mit Schrauben an einer DIN-Schiene oder direkt an der Wand. Wenn die Rückwandplatinen nebeneinander montiert werden sollen, befestigen Sie diese mit Verbindungsklemmen aneinander (siehe Abbildung 11 auf on page 21). So installieren Sie die Rückwandplatine an einer DIN-Schiene: 1.
  • Seite 26 Abschnitt 2: Installation So installieren Sie die Rückwandplatine an einer Wand: 1. Halten Sie die Rückwandplatine in der erforderlichen Installationshöhe an die Wand, und markieren Sie die Position des Schlüsselloch-Schraubenschlitzes an der Wand (siehe Abbildung 10 auf below). 2. Entfernen Sie die Rückwandplatine von der Wand. Bohren Sie an der Markierung der Schlüssellochposition ein Loch in die Montageoberfläche, und setzen Sie einen M4-Wanddübel ein.
  • Seite 27 Abschnitt 2: Installation Abbildung 11: Verwenden der Verbindungsklemmen 1. Verbindungsklemmen (Vorderansicht) 2. Verbindungsklemmen (Seitenansicht) 7. Entriegelungsmechanismus für Verbindungsklemme oder Schutzabdeckung WARNUNG: Gehen Sie beim Einsetzen oder Herausnehmen der Verbindungsklemmen oder Schutzabdeckungen in die bzw. aus der Seite der Rückwandplatine vorsichtig vor, um Verletzungen zu vermeiden. Legen Sie die Rückwandplatine zum Entfernen dieser Elemente mit der Vorderseite nach unten auf eine feste Oberfläche und drücken Sie den Entriegelungsmechanismus mit einem Schraubendreher herunter, siehe Abbildung 11 above.
  • Seite 28: Anschlüsse

    Abschnitt 2: Installation Anschlüsse Empfohlene Kabel In der nachfolgenden Tabelle sind die für eine optimale Systemleistung empfohlenen Kabel aufgeführt. Tabelle 3: Empfohlene Kabel Kabel Kabelanforderungen Maximale Kabellänge Stromversorgungskabel 3 x 1,5 mm 30 m [1] Systemkabel Bis zu 2,5 mm (13 AWG) Datenkabel RS-485-Datenkabel bis zu 2,5 mm...
  • Seite 29: Anschließen Der Module

    Abschnitt 2: Installation Anschließen der Module Übersicht über die Anschlüsse Abbildung 12: Anschlüsse der Rückwandplatine (oben) Abbildung 13: Anschlüsse der Rückwandplatine (unten) ModuLaser Multi-Channel Rauchansaugmelder – Installationshandbuch...
  • Seite 30 Abschnitt 2: Installation Tabelle 4: Anschlüsse der Rückwandplatine Anschluss Beschreibung I/P1, I/P2 Eingang (Minus) Eingang (Plus) O/P1, O/P2, O/P3 Ausgang (COM) Ausgang (Normal geschlossen) Ausgang (Normal geöffnet) SNET+ CH1 [1] SenseNET+ Kanal 1 SenseNET+ Kanal 1 SenseNET+ Kanal 1 (Abschirmung) SNET+ CH2 [2] SenseNET+ Kanal 2 SenseNET+ Kanal 2...
  • Seite 31: Anschließen Der Module In Einer Gruppe

    Abschnitt 2: Installation Anschließen der Module in einer Gruppe SenseNET+ ermöglicht die Kommunikation zwischen Modulen in einer Gruppe. Eine Gruppe besteht aus einem Modul mit Minimum- oder Standardanzeige und aus bis zu acht Meldern. Das Anzeigemodul kann innerhalb der Gruppe beliebig installiert werden.
  • Seite 32: Anschließen Einer Verteilten Gruppe

    Abschnitt 2: Installation Anschließen einer verteilten Gruppe Schließen Sie eine verteilte Gruppe (ein Modul mit Minimum- oder Standard- anzeige und bis zu acht Meldermodule) an die SNET+-Anschlüsse auf der Rückwandplatine wie unten dargestellt an. Die maximale Kabellänge zwischen den Modulen beträgt 1.200 m. Bei dieser Installation ist für jedes Modul eine eigene Energieversorgung erforderlich (siehe "Anschließen der Energieversorgung"...
  • Seite 33: Anschließen Einer Hybridgruppe

    Abschnitt 2: Installation Anschließen einer Hybridgruppe Schließen Sie eine Hybridgruppe (ein Modul mit Minimum- oder Standardanzeige und bis zu acht Meldermodule) mit Flachbandkabeln für angrenzende Module und den SNET+-Anschlüssen für verteilte Module in der Gruppe wie unten dargestellt an. Die maximale Kabellänge zwischen den Modulen beträgt 1.200 m. Bei dieser Installation teilt sich jede Gruppe angrenzender Module eine Energieversorgung (an ein Modul angeschlossen), wobei für jedes verteilte Modul eine separate Energieversorgung erforderlich ist.
  • Seite 34: Anschließen Der Eingänge

    Abschnitt 2: Installation Anschließen der Eingänge Schließen Sie die Eingangsmelder an die I/P1- und I/P2-Anschlüsse an. Eingänge werden überwacht, um offene, aktivierte und nicht aktivierte Zustände zu erkennen. Eingänge erfordern einen 15-kΩ-Endwiderstand (im Zubehörsatz enthalten). Die Eigenschaften bei allgemeiner Eingangsaktivierung werden in der folgenden Tabelle aufgeführt.
  • Seite 35: Anschließen Der Störungsüberwachung Für Die Energieversorgung

    Abschnitt 2: Installation Anschließen der Energieversorgung Achtung: Stellen Sie sicher, dass die installierte Energieversorgung die Anforderungen an den Stromverbrauch für Ihre Installation abdeckt. Bei Installationen mit hohem Stromverbrauch sind möglicherweise zusätzliche Energiequellen erforderlich. Schließen Sie die Energieversorgung an den PSU-Anschluss an. Schließen Sie das Modul an eine EN 54-4- oder UL/cUL- und FM-kompatible, überwachte 24-V DC-Energieversorgung mit ausreichender Kapazität für die Installationsanforderungen an.
  • Seite 36 Abschnitt 2: Installation Anschließen eines Netzwerks mit mehreren Gruppen Schließen Sie ein Netzwerk mit mehreren Gruppen an den SenseNET-Anschluss Netzwerke mit mehreren Gruppen werden wie in Abbildung 17 auf on page 31 dargestellt angeschlossen (Anzeigemodul an Anzeigemodul). Ein Netzwerk mit mehreren Gruppen muss ein eigenständiges Steuerungs- anzeigemodul enthalten und für jede Gruppe im Netzwerk ist ein separates Modul mit Minimum- oder Standardanzeige erforderlich.
  • Seite 37 Abschnitt 2: Installation Abbildung 17: Anschließen eines Netzwerks mit mehreren Gruppen 1. Modul mit Minimum-Anzeige (erste Gruppe) 2. Steuerungsanzeigemodul (eigenständig) 3. Modul mit Standardanzeige (zweite Gruppe) Hinweis: Die Netzwerkkonfiguration kann auch geschlossen werden, um innerhalb des Netzwerks für Redundanz zu sorgen. ModuLaser Multi-Channel Rauchansaugmelder –...
  • Seite 38 Abschnitt 2: Installation Anschließen an eine Brandmelderzentrale Hinweis: Da viele Optionen zum Anschließen an eine Brandmelderzentrale zur Verfügung stehen, werden hier nur die gebräuchlichsten Methoden beschrieben. Für die Verbindung zu Brandmelderzentralen bietet der Melder folgende Optionen: • Ein- und Ausgänge: Mit dieser Option können Sie (beispielsweise) einen Ausgang am Modul an einen Eingang der Brandmelderzentrale anschließen, um Ereignisbenachrichtigungen an die Brandmelderzentrale zu senden.
  • Seite 39: Adressierung Von Modulen

    Abschnitt 2: Installation Adressierung von Modulen Legen Sie die eindeutige 7-Bit-Moduladresse mithilfe des DIP-Adressierungs- schalters auf der Rückwandplatine fest (Abbildung 6 auf on page 16). Der Adress-bereich liegt bei allen Modulen (einschließlich Steuermodulen) zwischen 1 und 127 und wird mithilfe der ersten sieben Bits des DIP-Schalters festgelegt. (Bit 8 wird nicht verwendet.) Das gesamte Spektrum der Adressen mit den entsprechenden Einstellungen ist in Abbildung 18 auf below dargestellt.
  • Seite 40: Installieren Der Anzeige- Und Meldermodule

    Abschnitt 2: Installation Installieren der Anzeige- und Meldermodule Befestigen Sie das Anzeige- oder Meldermodul (ohne Abdeckung) mithilfe der vier mitgelieferten Schrauben an der Rückwandplatine (siehe Abbildung 19 auf below). Jedes Modul enthält vier unverlierbare Schrauben (angebracht an den Ecken der Einheit). Hinweis: Das Meldermodul kann auch um 180 gedreht auf der Rückwandplatine installiert werden, wie in Abbildung 8 auf on page 18 dargestellt.
  • Seite 41: Anschließen Der Rohre

    Abschnitt 2: Installation Anschließen der Rohre Achtung: Verwenden Sie vor der Installation der Rohre für die Planung und Leistungsprüfung des Rohrnetzes die Rohrmodellierungssoftware PipeCAD, um den EN 54-20-Anforderungen zu entsprechen. Weitere Informationen finden Sie in der PipeCAD-Dokumentation. Die nachfolgenden Rohradapter unterstützen die Rohrinstallation: •...
  • Seite 42: So Entfernen Sie Das Meldermodul Bei Verwendung Eines Rohradapters

    Abschnitt 2: Installation So schließen Sie die Rohre mithilfe eines Rohradapters an: 1. Lösen Sie die Adaptermutter, und führen Sie das Rohr in den Adapter ein. Stellen Sie sicher, dass das Rohr fest von der Gummidichtung umschlossen wird. Lassen Sie eine ca. 20 bis 25 mm große Lücke zwischen dem Rohrende und dem Ende des Adapteranschlusses frei, damit der Adapter später nach oben bewegt werden kann, falls erforderlich.
  • Seite 43: Anschließen An Einen Pc

    Abschnitt 2: Installation Anschließen an einen PC Wenn Sie die Remote-Softwareanwendung verwenden, können Sie Ihren PC über eine direkte Kabelverbindung (USB, Ethernet) oder per Fernzugriff (TCP/IP) an das Anzeigemodul anschließen. Die Positionen der Anschlüsse finden Sie in Abbildung 7 auf on page 17. Sowohl bei der direkten Kabelverbindung (Ethernet) als auch der Verbindung per Fernzugriff (TCP/IP) muss das Internet Protocol (IP) an Ihrem PC (siehe "Konfigurieren der IP-Einstellungen für Ihren PC"...
  • Seite 44 Abschnitt 2: Installation So stellen Sie eine Verbindung über TCP/IP her: 1. Konfigurieren Sie die IP-Einstellungen für Ihren PC (siehe "Konfigurieren der IP-Einstellungen für Ihren PC" below). 2. Öffnen Sie Remote, und klicken Sie dann auf "Kommunikationseinstellungen". 3. Wählen Sie "Ethernet" aus, und klicken Sie dann auf "Verbinden". Die Standard-IP-Adresse für das Anzeigemodul lautet 192.168.104.140.
  • Seite 45 Abschnitt 2: Installation Tabelle 7: IP-Einstellungen für Ihren PC Parameter Standardwert Hinweise IP-Adresse 192.168.104.xxx Dabei kann xxx ein beliebiger Wert zwischen 002 und 255 sein, mit Ausnahme der dem Anzeigemodul zugewiesenen Adresse. Subnetzmaske 255.255.255.0 Wenn Sie die Subnetzmaske und die IP- Adresse des Anzeigemoduls ändern, müssen die IP-Einstellungen Ihres PCs entsprechend aktualisiert werden.
  • Seite 46 Abschnitt 2: Installation ModuLaser Multi-Channel Rauchansaugmelder – Installationshandbuch...
  • Seite 47: Abschnitt 3 Konfiguration Und Inbetriebnahme

    Abschnitt 3 Konfiguration und Inbetriebnahme Zusammenfassung Dieser Abschnitt enthält Informationen zu Konfiguration und Inbetriebnahme Ihres Melders. Inhalt Beschreibung 42 Benutzerbedienung und Zugangsstufen 42 Konfiguration Zugangscodes 43 Zugangsstufe 3 65 Konfigurationsübersicht 44 Das Hauptmenü 65 Assistenten 47 Das Menü "Allg. Benutzerbedienung Zugangsstufe Einstellungen"...
  • Seite 48: Beschreibung

    Beschreibung Zugangsstufen Der Zugriff auf einige Funktionen dieses Produkts ist anhand der einem Benutzerkonto zugewiesenen Zugangsstufe eingeschränkt. Achtung: Um unbefugten Zugriff zu verhindern, sollten Sie stets die standardmäßigen Zugangscodes ändern (Informationen zur Vorgehensweise finden Sie unter "Zugangscodes" on page 43). Wenn ein standardmäßiger Zugangscode nicht geändert wird, wird eine Warnung angezeigt, bis der Zugangscode aktualisiert wurde.
  • Seite 49: Zugangscodes

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Zugangscodes So greifen Sie auf eine eingeschränkte Zugangsstufe zu: 1. Drücken Sie F2 (MENÜ). Die Eingabeaufforderung für Zugangsstufe und Zugangscode werden auf dem Display angezeigt. 2. Wählen Sie mithilfe der Pfeiltasten "Nach oben" und "Nach unten" auf der Tastatur die gewünschte Zugangsstufe aus, und drücken Sie dann die EINGABETASTE.
  • Seite 50: Konfigurationsübersicht

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Konfigurationsübersicht Hinweis: Die in diesem Handbuch erläuterten Konfigurationsoptionen gelten nur für das ModuLaser-System und können sich von älteren ASD-Einheiten unterscheiden. Konfigurationsmethoden Das Meldersystem kann mit der Steuerung des Anzeigemoduls oder über einen PC konfiguriert werden. Für optimale Ergebnisse sollte das Meldersystem mithilfe der Remote-Softwareanwendung konfiguriert werden.
  • Seite 51: Steuerung Des Anzeigemoduls

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Steuerung des Anzeigemoduls Verwenden Sie die Tasten an der Vorderseite des Anzeigemoduls, um in den Menüs zu navigieren, Menüoptionen auszuwählen und Passwörter und Systeminformationen einzugeben. Abbildung 21: Steuerung des Anzeigemoduls Tabelle 8: Steuerung des Anzeigemoduls Position Taste Beschreibung...
  • Seite 52 Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Konfigurationsoptionen Die nachfolgend aufgeführten Optionen sind beim Ändern der Konfiguration verfügbar. Tabelle 9: Konfigurationstasten Option Taste Beschreibung SPEICHERN Speichert die aktuelle Konfigurationsänderung, ohne sie direkt zu übernehmen. Hinweis: Beim Ändern der Konfiguration von älteren Geräten werden die Änderungen durch das Drücken von F1 (ÜBERNEHM.) gespeichert.
  • Seite 53: Assistenten

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Assistenten Assistenten sind zur Unterstützung von Wartungs- und Konfigurationsaufgaben verfügbar. Die jeweiligen Zugriffseinschränkungen sind im Folgenden aufgeführt. Assistent Zugangsstufe Wartungsassistent Zugangsstufe 2 und darüber Konfigurationsassistent Zugangsstufe 3 und darüber Der Wartungsassistent So verwenden Sie den Wartungsassistenten: 1.
  • Seite 54 Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Der Konfigurationsassistent So verwenden Sie den Konfigurationsassistenten: 1. Drücken Sie im Hauptmenü die Taste F1 (ASSISTENT). 2. Wählen Sie den Konfigurationsassistenten aus. 3. Drücken Sie F3 (WEITER), um schrittweise durch die im Assistenten enthaltenen Menüs zu navigieren (siehe Tabelle 11 auf below). Drücken Sie die EINGABETASTE, um auf ein Menü...
  • Seite 55: Benutzerbedienung Zugangsstufe 1

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Benutzerbedienung Zugangsstufe 1 Die Funktionen und Bedienmöglichkeiten der Stufe 1 stehen jedem Benutzer zur Verfügung. Zum Ausführen von Aufgaben auf dieser Stufe ist kein Zugangscode erforderlich. Auf dieser Zugangsstufe können Sie aktive Systemereignisse wie Alarme, Störungen und Warnungen auf dem Bildschirm des Anzeigemoduls anzeigen.
  • Seite 56: Melderstatus

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Melderstatus Verwenden Sie die Statusbildschirme des Melders, um aktuelle Melderstatus- informationen, Alarm- und Voralarmwerte, Filterstatus, Luftstromstufen und Lüfterdrehzahl anzuzeigen. Abbildung 22: Statusbildschirme des Melders So zeigen Sie den aktuellen Status eines Melders an: 1. Drücken Sie im Hauptmenü F3 (VERLASSEN), um auf den Startbildschirm zuzugreifen.
  • Seite 57: Statusbildschirmsymbole, Werte Und Meldungen

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Statusbildschirmsymbole, Werte und Meldungen Der Statusbildschirm zeigt mithilfe der Symbole, Werte und Bannermeldungen in der nachfolgenden Tabelle den Melderstatus an. Hinweis: Bei älteren Geräten in einem Netzwerk können die Statusinformationen abweichen. Tabelle 12: Statusbildschirmsymbole Symbol Beschreibung Melder online Zeigt an, dass der Melder online ist.
  • Seite 58 Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Tabelle 13: Statusbildschirmwerte Wert Beschreibung Feueralarm 2 Rauchschwellenwert (Prozentsatz) von Feueralarm 2 Feueralarm 1 Rauchschwellenwert (Prozentsatz) von Feueralarm 1 Voralm Rauchschwellenwert (Prozentsatz) des Voralarms Infoalarm Rauchschwellenwert (Prozentsatz) des Infoalarm/Extern. Alarms ALevel [1] Vom Melder ausgegebene Stufe (Prozentsatz) Filter Filterreinheitsstufe (Prozentsatz) Luftstrom...
  • Seite 59: Das Hauptmenü

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Das Hauptmenü Im Folgenden ist das Hauptmenü dieser Zugangsstufe dargestellt. Abbildung 23: Hauptmenü Zugangsstufe 2 Das Menü "Allg. Einstellungen" Verwenden Sie das Menü "Allg. Einstellungen", um die Anzeige zu lokalisieren und die Eigenschaften der Bildschirmanzeige zu ändern. Lokalisieren der Anzeige Verwenden Sie das Lokalisierungsmenü, um die Anzeige zu lokalisieren, z.
  • Seite 60: So Lokalisieren Sie Die Anzeige

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme So lokalisieren Sie die Anzeige: 1. Wählen Sie im Hauptmenü die Option "Allg. Einstellungen" und anschließend "Lokalisierung" aus. 2. Wählen Sie die Option aus, die Sie konfigurieren möchten, und geben Sie Ihre Änderungen ein. 3. Drücken Sie F1 (SPEICHERN), um die Änderungen zu speichern und zum vorherigen Bildschirm zurückzukehren.
  • Seite 61: Geräteeinstellungen

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme So konfigurieren Sie die Bildschirmeigenschaften: 1. Wählen Sie im Hauptmenü die Option "Allg. Einstellungen" und anschließend "Bildschirmeigensch." aus. 2. Wählen Sie die Option aus, die Sie konfigurieren möchten, und geben Sie Ihre Änderungen ein. 3. Drücken Sie F1 (SPEICHERN), um die Änderungen zu speichern und zum vorherigen Bildschirm zurückzukehren.
  • Seite 62: Das Menü "Erkennungseinst

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Das Menü "Erkennungseinst." Verwenden Sie das Menü "Erkennungseinst.", um die Basis eines zuvor gespeicherten Melderstatus mit dem aktuellen Status zu vergleichen. Weitere Informationen finden Sie unter "Konfigurieren einer Melderstatusbasis" auf on page 83. Hinweis: Steuerungsanzeigemodule zeigen Ereignisse für das gesamte SenseNET-Netzwerk an.
  • Seite 63: Das Menü "Protokoll

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Das Menü "Protokoll" Verwenden Sie das Menü "Protokoll", um ein Ereignisprotokoll oder eine Messwertaufzeichnung anzuzeigen und zu speichern. • Ein Ereignisprotokoll speichert eine detaillierte Liste aller Geräteereignisse. Ereignisprotokolle sind für Displays und Melder verfügbar. • Eine Messwertaufzeichnung ist eine Serie von Probeerkennungsaufzeichnun- gen.
  • Seite 64 Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme 5. Drücken Sie F1 (SPEICHERN). Das Ereignisprotokoll wird im folgenden Ordner auf dem USB-Laufwerk als CSV-Datei gespeichert: _ASPIRATION\Log\ Dieser Ordner wird automatisch auf dem Flashlaufwerk erstellt. Der Name der gespeicherten Datei weist folgendes Format auf: AAA_YYYYMMDD_HHMM_TT.csv AAA steht für die Geräteadresse, YYYYMMDD für das aktuelle Datum, HHMM für die aktuelle Zeit und TT für den Gerätetyp-Kennungscode.
  • Seite 65: Das Menü "Test

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme 4. Aktivieren Sie die Stichprobentypen, die in der Messwertaufzeichnung enthalten sein sollen, und legen Sie dann nach Bedarf die Werte für die Tagbeginn-Stunde und den Zeitraum fest. Die folgenden Stichprobentypen können in der Messwertaufzeichnung enthalten sein: Feueralarm 1 und Feueralarm 2, Infoalarm/Extern. Alarm, Alarmlevel, Luftstrom und Temperatur.
  • Seite 66: Durchführen Eines Installationstests

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Durchführen eines Installationstests Der Installationstest wird zum Testen von Branderkennung und Benachrichtigung verwendet. Wenn dieser Testmodus aktiv ist: • Allgemeine Störungsausgänge sind aktiviert • Brandalarmausgänge sind nicht aktiviert So führen Sie einen Installationstest durch: 1. Wählen Sie im Hauptmenü die Option "Test" und anschließend "Test - Installation"...
  • Seite 67: Durchführen Eines Eingangstests

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Durchführen eines Eingangstests Der Eingangstest wird verwendet, um die Eingänge IN1 und IN2 des ausgewählten Moduls zu testen. So führen Sie einen Eingangstest durch: 1. Wählen Sie im Hauptmenü die Option "Test" und anschließend "Test- Eingang"...
  • Seite 68: Durchführen Eines Diagnosetests

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme 3. Wählen Sie den gewünschten Test aus, und drücken Sie die EINGABETASTE, um ihn zu starten. 4. Drücken Sie erneut die EINGABETASTE, um den Test zu beenden. 5. Drücken Sie F3 (VERLASSEN), um zum Hauptmenü zurückzukehren. Durchführen eines Diagnosetests Der Diagnosetest dient zum Durchführen eines Auto-Diagnoseverfahrens an kompatiblen älteren Geräten.
  • Seite 69: Einschalten/Abschalten

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Das Menü "Einschalten/Abschalten" Abschalten eines Geräts Achtung: Um versehentliche Alarme zu verhindern, schalten Sie ein Gerät nur während geplanten Dienstzeiten oder Wartungsperioden ab. Verwenden Sie das Menü "Einschalten/Abschalten", um ein Gerät abzuschalten. Ein abgeschaltetes Gerät meldet keine Alarme oder Störungen (protokolliert sie jedoch im Ereignisprotokoll).
  • Seite 70 Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Einschalten eines zuvor abgeschalteten Geräts Achtung: Um beim Einschalten eines zuvor abgeschalteten Geräts versehentliche Alarme zu verhindern, stellen Sie zunächst sicher, dass die vom Melder ausgegebene Stufe (ALevel) niedriger als die Feueralarmstufen (Feueralarm 2, Feueralarm 1, Voralarm, Infoalarm) ist – drücken Sie auf dem Startbildschirm F1 (Status), um Informationen zum Gerätestatus anzuzeigen.
  • Seite 71: Benutzerbedienung Und Konfiguration Zugangsstufe

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Benutzerbedienung und Konfiguration Zugangsstufe 3 Diese Zugangsstufe ist passwortgeschützt und für autorisierte Benutzer vorgesehen, die für die Konfiguration des Meldersystems geschult wurden. Der standardmäßige Zugangscode für diese Stufe lautet 3333. Zusätzlich zu den unter Benutzerbedienung und Konfiguration Zugangsstufe 2 auf on page 49 beschriebenen Aufgaben können Sie auf dieser Stufe Folgendes konfigurieren: •...
  • Seite 72: Das Menü "Allg. Einstellungen

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Das Menü "Allg. Einstellungen" Im Menü "Allg. Einstellungen" können Sie Datum und Uhrzeit einstellen. Weitere Informationen zu den sonstigen Optionen dieses Menüs finden Sie unter Benutzerbedienung und Konfiguration Zugangsstufe 2 auf on page 49. Ändern von Datum und Uhrzeit Wählen Sie das Menü...
  • Seite 73: Geräteeinstellungen

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Das Menü "Geräteeinstellungen" Über das Menü "Geräteeinstellungen" können Sie eine Bezeichnung des Geräts hinzufügen, den Speicherstatus sowie Ein- und Ausgänge anzeigen oder konfigurieren, Konfigurationsdateien laden und speichern sowie alle Einstellungen auf die Werkseinstellungen zurücksetzen. Weitere Informationen zu den sonstigen Optionen dieses Menüs finden Sie unter Benutzerbedienung und Konfiguration Zugangsstufe 2 auf on page 49.
  • Seite 74: So Konfigurieren Sie Den Speicherstatus

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Ändern des Speicherstatus Über das Menü "Speicherstatus" können Sie für das ausgewählte Gerät den Speicherstatus bei Alarm oder Störungen konfigurieren (ein oder aus). Die Konfigurationsoptionen sind in der folgenden Tabelle aufgeführt. Tabelle 19: Speicherstatus Option Beschreibung Bei aktivierter Alarmspeicherung bleiben Alarmbenachrichtigungen solange Alarme speich.
  • Seite 75: Konfigurieren Der Eingänge

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Konfigurieren der Eingänge Über das Menü "Eingänge" können Sie die Eingänge des Moduls konfigurieren. Die Konfigurationsoptionen sind in der folgenden Tabelle aufgeführt. Tabelle 20: Konfigurationsoptionen für Eingänge Funktion Beschreibung Einfluss Konfiguriert, wie sich der Eingang auf andere Geräte im System auswirkt.
  • Seite 76 Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Tabelle 21: Eingangsfunktionalität Funktion Beschreibung Nicht Belegt Der Eingang ist nicht belegt. (Dies ist die Standardeinstellung.) Batterieüberw. Bei Aktivierung des Eingangs löst das Modul eine Störung aus (Akkustörung). Netzüberwachung Bei Aktivierung des Eingangs löst das Modul eine Störung aus (Störung der Netzspannung).
  • Seite 77: Konfigurieren Der Ausgänge

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Konfigurieren der Ausgänge Über das Menü "Ausgänge" können Sie die Ausgänge des Moduls konfigurieren. Die Standardeinstellungen der Ausgänge lauten: • Ausgang 1 ist auf "Störung" eingestellt. • Ausgang 2 ist auf "Voralarm" eingestellt. • Ausgang 3 ist auf "Feueralarm" eingestellt. Die Konfigurationsoptionen sind in der folgenden Tabelle aufgeführt.
  • Seite 78 Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Tabelle 23: Ausgangsfunktionalität Funktion Beschreibung Alarm Der Ausgang wird aktiviert, wenn sich die entsprechenden Geräte in einem Alarmzustand befinden. Infoalarm Der Ausgang wird aktiviert, wenn sich die entsprechenden Geräte im Zustand "Alarm/Extern. Alarm" befinden. befinden. Voralarm Der Ausgang wird aktiviert, wenn sich die entsprechenden Geräte in einem Voralarm-Zustand befinden.
  • Seite 79 Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Hinweise • Ausgang 1 wurde auf den Anzeigemodulen auf "Störung" eingestellt und kann nicht konfiguriert werden. Bei einem Steuerungsanzeigemodul wird dieser Ausgang durch eine Störung aktiviert, die von einem Gerät im SenseNET- Netzwerk gemeldet wurde. •...
  • Seite 80: Wiederherstellen Der Gruppenkonfiguration

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme So speichern Sie eine Modulkonfigurationsdatei: 1. Entfernen Sie die Abdeckung des Displays, schließen Sie ein USB- Flashlaufwerk an, und bringen Sie die Abdeckung wieder an. 2. Wählen Sie im Hauptmenü die Option "Geräteeinstellungen" aus und anschließend die Option "Einst.
  • Seite 81: Das Menü "Erkennungseinst

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Das Menü "Erkennungseinst." Verwenden Sie das Menü Erkennungseinst., um Alarmstufen, Alarmverzögerungen, ClassiFire-Parameter, Tag- und Nacht-Einstellungen, das Luftstrom-Setup, Referenzen und MatrixScan zu konfigurieren. Konfigurieren der Alarmstufen Über das Menü "Alarmstufen" können Sie die Parameter konfigurieren, die ClassiFire zum Berechnen der Alarmschwellenwerte verwendet.
  • Seite 82: So Konfigurieren Sie Die Alarmstufen

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Tabelle 25: Empfohlene Alarmfaktoreinstellungen Alarm- Empfindlichkeit Wahrscheinlichkeit Empfohlener Überwachungsbereich faktor für Fehlalarm Sehr hoch Einmal pro Jahr Reinraum der Halbleiterfertigung Hoch Einmal alle 5 Jahre Computerraum Hoch Einmal alle 10 Jahre Nichtraucher-Büro Hoch Einmal alle 50 Jahre Saubere Fabrik Mittel Einmal alle 1.000 Jahre...
  • Seite 83: Konfigurieren Der Alarmverzögerungen

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Konfigurieren der Alarmverzögerungen Über das Menü "Alarmverzögerungen" können Sie die Verzögerungen konfigurieren, die ClassiFire beim Signalisieren von Alarmen verwendet. Die Konfigurationsoptionen sind in der folgenden Tabelle aufgeführt. Tabelle 26: Konfiguration der Alarmverzögerungen Funktion Beschreibung Alarmverzög.F2 Konfiguriert die Feueralarmverzögerung F2 (0 bis 90 Sekunden).
  • Seite 84: Konfigurieren Von Classifire

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Konfigurieren von ClassiFire Über das Menü "ClassiFire" können Sie dessen Parameter konfigurieren und einen FastLearn-Start oder -Neustart erzwingen. Die Konfigurationsoptionen sind in der folgenden Tabelle aufgeführt. Tabelle 27: Konfiguration von ClassiFire Funktion Beschreibung Auto-FastLearn Konfiguriert Auto-FastLearn. Wenn Sie das Kontrollkästchen aktivieren, wird Auto-FastLearn bei jedem Start (oder Neustart) des Lüfters gestartet.
  • Seite 85: Konfigurieren Des Tag- Und Nachtbetriebs

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme So starten Sie FastLearn: 1. Wählen Sie im Hauptmenü die Option "Erkennungseinst." aus und anschließend die Option "ClassiFire". 2. Wählen Sie das gewünschte Gerät aus, oder drücken Sie F1 (GEHE ZU), und suchen Sie das Gerät über die Geräteadresse. 3.
  • Seite 86: Konfigurieren Der Luftstromparameter

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Konfigurieren der Luftstromparameter Über das Menü "Luftstr.-Setup" können Sie die Luftstromparameter des Melders konfigurieren und eine Kalibrierung des Rohrs erzwingen (erforderlich bei neuen oder veränderten Rohren). Die Konfigurationsoptionen sind in der folgenden Tabelle aufgeführt. Hinweis: Bei älteren Geräten kann die Konfiguration der Luftstromparameter und der Rohrkalibrierung abweichen.
  • Seite 87: So Starten Sie Die Rohrkalibrierung

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme So starten Sie die Rohrkalibrierung: 1. Wählen Sie im Hauptmenü die Option "Erkennungseinst." und anschließend die Option "Luftstr.-Setup" aus. 2. Wählen Sie das gewünschte Gerät aus, oder drücken Sie F1 (GEHE ZU), und suchen Sie das Gerät über die Geräteadresse. 3.
  • Seite 88: Konfigurieren Von Matrixscan

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme 5. Wenn Sie keine weiteren Konfigurationsänderungen vornehmen möchten, drücken Sie dann im Haupt- oder Untermenü F1 (ÜBERNEHM.), um die Änderungen für das System zu übernehmen. Konfigurieren von MatrixScan Verwenden Sie das Menü "MatrixScan", um virtuelle Punktmelder für das Erkennungssystem zu konfigurieren, an denen sich die Ansaugrohre für zwei physische Melder kreuzen (d.
  • Seite 89: Konfigurieren Einer Melderstatusbasis

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme 4. Drücken Sie F1 (SPEICHERN), um die Änderungen zu speichern und zum vorherigen Bildschirm zurückzukehren. 5. Wenn Sie keine weiteren Konfigurationsänderungen vornehmen möchten, drücken Sie dann im Haupt- oder Untermenü F1 (ÜBERNEHM.), um die Änderungen für das System zu übernehmen. Hinweise: •...
  • Seite 90: Das Menü "Kommunikation

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Das Menü "Kommunikation" Mithilfe des Menüs Kommunikation können Sie Kommunikationsoptionen für das Netzwerk, das Gebäudemanagementsystem, TCP/IP, E-Mail-Konten oder Server konfigurieren und ein USB-Gerät entfernen. Konfigurieren des Netzwerks Über das Menü "Netzwerkinstallation" können Sie Netzwerkeinstellungen konfigurieren (einschließlich SenseNET und ggf. SenseNET+) und nach Meldern suchen.
  • Seite 91: So Konfigurieren Sie Das Netzwerk

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Option Beschreibung 2. Steuermodul [1] Konfiguriert die Verwendung eines zweiten Steuermoduls, um in einem SenseNET-Netzwerk für Redundanz zu sorgen. Bei Aktivierung agiert das Steuermodul als zweites Steuermodul. Weitere Informationen finden Sie unter "Verwenden eines zweiten Steuermoduls" auf below. [1] Nur Steuermodule.
  • Seite 92: Konfigurieren Der Bms

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Konfigurieren der BMS Mithilfe des Menüs BMS können Sie die Einstellungen für die Gebäudeleittechnik konfigurieren. Diese Funktion ist nur für Steuerungsanzeigemodule verfügbar. Die Konfigurationsoptionen sind in der folgenden Tabelle aufgeführt. Tabelle 33: Konfiguration der BMS Option Beschreibung Protokoll...
  • Seite 93: Konfigurieren Von Tcp/Ip

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Konfigurieren von TCP/IP Mithilfe des Menüs TCP/IP können Sie die TCP/IP-Einstellungen konfigurieren. Diese Einstellungen sind für das Herstellen von Remote-Verbindungen und für E- Mail-Benachrichtigungen wichtig. Die Konfigurationsoptionen sind in der folgenden Tabelle aufgeführt. Hinweis: Wenn Ihr Netzwerk durch eine Firewall geschützt wird, muss die Schnittstellenkonfiguration in Ihrer Firewall möglicherweise aktualisiert werden, damit die Kommunikation zwischen dem lokalen Netzwerk und der externen Software möglich wird.
  • Seite 94: Konfigurieren Von E-Mail-Konten

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Konfigurieren von E-Mail-Konten Mithilfe des Menüs E-Mail-Konten können Sie Ereignismeldungen von E-Mail- Konten einstellen. Es können bis zu vier E-Mail-Konten konfiguriert werden. Die Konfigurationsoptionen sind in der folgenden Tabelle aufgeführt. Hinweis: TCP/IP und der E-Mail-Server müssen für das Senden von E-Mail- Benachrichtigungen konfiguriert werden.
  • Seite 95: Konfigurieren Des E-Mail-Servers

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Konfigurieren des E-Mail-Servers Mithilfe des Menüs E-Mail-Server können Sie Ereignismeldungen von E-Mail- Servern einstellen. Die Konfigurationsoptionen sind in der folgenden Tabelle aufgeführt. Hinweis: Es werden nur die Authentifizierungsmethoden LOGIN und PLAIN unterstützt (TLS-Verbindungen werden nicht unterstützt). Tabelle 36: Konfiguration des E-Mail-Servers Option Beschreibung...
  • Seite 96: Das Menü "Protokoll

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Konfigurieren der Einstellung "Zeitüberschreitung für Abfrage" WARNUNG: Um sicherzustellen, dass Fehler innerhalb von 100 Sekunden gemeldet werden, dürfen die empfohlenen Maximalwerte der Einstellung "Zeitüberschreitung für Abfrage" nicht überschritten werden, siehe Tabelle 37 below. Wenn der Wert für die Einstellung "Zeitüberschreitung für Abfrage" höher als angegeben ist, werden Fehler möglicherweise nicht innerhalb von 100 Sekunden gemeldet.
  • Seite 97 Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Konfigurieren der Samplingrate der Messwertaufzeichnung So konfigurieren Sie die Samplingrate der Messwertaufzeichnung: 1. Wählen Sie im Hauptmenü die Option "Kommunikation" und anschließend die Option "Protokoll" aus. 2. Wählen Sie die Option "Messwertaufz.-Einst." aus. 3. Wählen Sie das gewünschte Gerät aus, oder drücken Sie F1 (GEHE ZU), und suchen Sie das Gerät über die Geräteadresse.
  • Seite 98: Benutzerbedienung Und Konfiguration Zugangsstufe

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Benutzerbedienung und Konfiguration Zugangsstufe 4 Diese Zugangsstufe ist eingeschränkt und für autorisierte Benutzer vorgesehen, die zum Durchführen von Installationen und Aktualisierungen des Überwachungssystems geschult wurden. Der standardmäßige Zugangscode für diese Ebene lautet 4444. Zusätzlich zu den unter Benutzerbedienung und Konfiguration Zugangsstufe 3 auf on page 65 beschriebenen Aufgaben können Sie auf dieser Stufe: •...
  • Seite 99: Das Menü "Allg. Einstellungen

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Das Menü "Allg. Einstellungen" Im Menü "Allg. Einstellungen" können Sie dem Produkt ein eigenes Logo hinzufügen oder das Logo der Werkseinstellungen wiederherstellen. Hinweis: Die Dateien für das eigene Logo müssen PNG-Dateien mit einer Auflösung 320 x 240 Pixel und auf dem USB-Flashlaufwerk unter dem Pfad _ASPIRATION\Logo\ gespeichert sein.
  • Seite 100: Geräteeinstellungen

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Das Menü "Geräteeinstellungen" Im Menü Geräteeinstellungen können Sie die Gerätefirmware von einem Standard- oder Steuerungsanzeigemodul aktualisieren. Informationen zum Aktualisieren der Firmware von einem Modul mit Minimum-Anzeige finden Sie unter "Aktualisieren der Gerätefirmware von einem Modul mit Minimum-Anzeige" on page 95.
  • Seite 101: Aktualisieren Der Gerätefirmware Von Einem Modul Mit Minimum-Anzeige

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Aktualisieren der Gerätefirmware von einem Modul mit Minimum-Anzeige Gehen Sie wie folgt vor, um die Gerätefirmware von einem Modul mit Minimum- Anzeige zu aktualisieren. Alle Geräte einer Gruppe werden gleichzeitig aktualisiert. Firmware-Upgrades werden normalerweise als ZIP-Datei verteilt. Die ZIP-Datei muss vor dem Start des Upgrades auf ein USB-Flash-Laufwerk unter _ASPIRATION\Update\AutoUpgrade entzippt werden.
  • Seite 102: Inbetriebnahme

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Inbetriebnahme Übersicht Führen Sie bei Inbetriebnahme des Meldersystems folgende Aufgaben aus: • Überprüfen der Installation • Überprüfen der Systemkonfiguration • Durchführen von Tests zur Inbetriebnahme • Überprüfen der Systemkonnektivität (wenn zutreffend) Installationsüberprüfung Überprüfen Sie die Installation, um sich zu vergewissern, dass sie für die vorgesehene Anwendung ordnungsgemäß...
  • Seite 103: Konfigurationsprüfung

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Konfigurationsprüfung Stellen Sie sicher, dass die folgenden Einstellungen ordnungsgemäß konfiguriert sind, bevor die Tests zur Inbetriebnahme ausgeführt werden: • Schwellenwerte und Empfindlichkeitseinstellungen der Brandmelder • Alarmverzögerungen • Luftstromparameter • Netzwerkparameter • Alle weiteren Konfigurationsoptionen für die vorgesehene Anwendung. Ändern Sie außerdem stets die standardmäßigen Zugangscodes (für alle Zugangsebenen), um unbefugten Zugriff zu verhindern (Informationen zur Vorgehensweise finden Sie unter "Zugangscodes"...
  • Seite 104 Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Maximale Durchgangszeit des Rauchs Die maximale Durchgangszeit des Rauchs wird gemessen, indem eine geringe Menge Rauch in das am weitesten vom Melder entfernte Ansaugloch eingeführt wird. Anschließend wird die Dauer zwischen diesem Einführen und einer Reaktion des Melders gemessen.
  • Seite 105 Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Alarmerkennung (Rauchtests) Achtung: Durch diese Tests können am Standort installierte Punktmelder aktiviert werden. Stellen Sie stets sicher, dass die anwesenden Mitarbeiter über die Tests informiert sind und alle Maßnahmen ergriffen werden, um unerwünschte Alarmaktivierungen zu vermeiden. Mit Rauchtests wird die Dauer bis zur Aktivierung von Alarmzuständen gemessen.
  • Seite 106: Durchführen Eines Kabelbrandtests (Option 1)

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Durchführen eines Kabelbrandtests (Option 1) Bei folgendem Test ist es unwahrscheinlich, dass Salzsäuredampf entsteht. Dieser Test kann in Unterböden oder Deckenhohlräumen durchgeführt werden. 1. Verbinden Sie ein 2 m langes Kabel für einen Zeitraum von 3 Minuten mit einer 6 V-Wechselstromquelle mit mindestens 16 Ampere pro Kabel.
  • Seite 107: Durchführen Eines Rauchpellettests

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Rauchpellettest Dieser Test wird in der Regel für Installationen aus Klasse C durchgeführt. Durchführen eines Rauchpellettests 1. Bringen Sie eine Metallplatte mit einer Größe von 20 x 20 cm auf einem 5,8 KW Butangasbrenner (oder einem entsprechenden elektrischen Heizgerät) an.
  • Seite 108: Konnektivitätsprüfung

    Abschnitt 3: Konfiguration und Inbetriebnahme Konnektivitätsprüfung Stellen Sie sicher, dass die Kommunikation zwischen Melder, Brandmeldern und Störungsanzeigern (insbesondere für die Alarm- und Störungszustände) richtig funktioniert. Stellen Sie sicher, dass die Netzwerkkonfigurationseinstellung mit der Netzwerktopologie übereinstimmt (siehe “Konfigurieren des Netzwerks” on page 84).
  • Seite 109: Abschnitt 4 Wartung Und Fehlerbehebung

    Abschnitt 4: Wartung und Fehlerbehebung Abschnitt 4 Wartung und Fehlerbehebung Zusammenfassung In diesem Abschnitt wird das Vorgehen bei Wartungen und Fehlerbehebungen beschrieben. Inhalt Wartung 104 Fehlerbehebung 107 ModuLaser Multi-Channel Rauchansaugmelder – Installationshandbuch...
  • Seite 110: Wartung

    Abschnitt 4: Wartung und Fehlerbehebung Wartung Sichtprüfung Überprüfen Sie alle sechs Monate den Zustand der Rohre. Untersuchen Sie bei der visuellen Überprüfung das gesamte Rohrnetz auf Veränderungen der Rohre, einschließlich Risse, Verschlüsse, Knicke usw. Prüfung des Batteriestatus Prüfen Sie die Batterie, indem Sie das System etwa eine Stunde lang über die Batterien laufen lassen.
  • Seite 111: Melderempfindlichkeitstest

    Abschnitt 4: Wartung und Fehlerbehebung Melderempfindlichkeitstest Testen Sie ein Jahr nach der Installation die Empfindlichkeit des Melders. Führen Sie den Test anschließen alle zwei Jahre durch. Der Melder verfügt über eine Selbstüberwachungsfunktion und führt eine automatische Kalibrierung des Systems durch. Die Inspektion muss nur in regelmäßigen Abständen in Form einer Sichtprüfung auf Fehleranzeigen des Melders sowie einer Prüfung der Melderempfindlichkeit erfolgen.
  • Seite 112: So Ersetzen Sie Die Staubfilterpatrone

    Abschnitt 4: Wartung und Fehlerbehebung WARNUNG: Gesundheitsgefahr: Aufgrund der Umgebung des geschützten Bereichs stellt der Staub im Staubfilter ein Gesundheitsrisiko für das Wartungs- personal dar. Es wird empfohlen, beim Ersetzen der Filter geeignete Masken und Schutzkleidung zu tragen. Wartungsarbeiten müssen gemäß nationalen und/oder regionalen Anforderungen sowie geltender Standards durchgeführt werden.
  • Seite 113: Fehlerbehebung

    Abschnitt 4: Wartung und Fehlerbehebung Fehlerbehebung Dieser Abschnitt führt einige mögliche Lösungen für beim Meldersystem auftretende Probleme auf. Wird das Problem in diesem Abschnitt nicht behandelt oder besteht das Problem nach den vorgeschlagenen Maßnahmen weiter, kontaktieren Sie den technischen Support. Tabelle 39: Fehlerbehebungsanleitung Problem Abhilfemaßnahme...
  • Seite 114: Störungs- Und Warnmeldungen

    Abschnitt 4: Wartung und Fehlerbehebung Problem Abhilfemaßnahme Luftstromstörungs- Diese Fehler treten auf, wenn die Luftströmungsrate in den Melder die fehler voreingestellten Parameter übersteigt. Da der Melder das Luftstrom- verhalten bei der Erstinstallation "gelernt" hat, deutet dies meist auf veränderte Bedingungen hin. Ein Fehler aufgrund eines hohen Luftstroms kann bedeuten, dass ein Ansaugrohr beschädigt ist, ein Fehler aufgrund eines niedrigen Luftstroms hingegen kann auf ein blockiertes Ansaugrohr verweisen, z.
  • Seite 115 Abschnitt 4: Wartung und Fehlerbehebung Meldung Beschreibung Störung Lüfterleistung Ausfall der Stromversorgung des Lüfters. Störung Kommunikation Es ist keine Kommunikation mit dem Gerät möglich. Störung Adresswiederholung Im Netzwerk oder der Gruppe wurde eine wiederholte Adresse entdeckt. Störung Zu viele Melder Die Gruppe enthält mehr als acht Melder.
  • Seite 116 Abschnitt 4: Wartung und Fehlerbehebung Meldung Beschreibung Warnung Abschaltung ein Das Gerät ist abgeschaltet. Warnung Test - Installation Das Gerät führt einen Installationstest durch. Warnung Ben.oberfl.-LED-Test Das Gerät führt einen LED-Test durch. Warnung Ben.oberfl.-TFT-Test Das Gerät führt einen Test der Benutzeroberfläche durch. Warnung Ben.oberfl.-Tastentest Das Gerät führt einen Test der Tasten durch.
  • Seite 117: Abschnitt 5 Technische Spezifikationen

    Abschnitt 5 Technische Spezifikationen Netzteil Versorgungsspannung 18 bis 30 V DC, 24 V DC Nennspannung 21,2 bis 27,2 V DC, 24 V DC Nennspannung (UL/cUL und FM) Stromverbrauch (bei 24 V DC) Meldermodul 260 mA (Lüfterdrehzahl 1) 380 mA (Lüfterdrehzahl 6) 940 mA (Lüfterdrehzahl 16) Minimales Anzeigemodul 204 mA...
  • Seite 118 Abschnitt 5: Technische Spezifikationen Rauchansaugsystem Erkennungsmethode Massenerkennung durch Streuung von Laserlicht Laser (Meldermodul) Sicherheitsklasse Klasse 1 Laserdiode Klasse 3B Ansprechempfindlichkeit % Lichttrübung/m 25 % min. 0,03 % max. FSD Empfindlichkeitsbereich Partikel 0,0003 bis 10 Mikrometer Alarmstufen 4 (Alarm/Extern. Alarm, Voralarm, Feueralarm 1, Feueralarm 2) Lüfterdrehzahl Konfigurierbar (1 bis 16)
  • Seite 119: Maße Und Umgebungsbedingungen

    Abschnitt 5: Technische Spezifikationen Maße und Umgebungsbedingungen Tabelle 41: Maße Abmessungen (B x H x T) 110,5 mm x 300 mm x 133,5 mm Gewicht (inklusive Rückwandplatine) Anzeigemodul 1,18 kg Meldermodul 1,57 kg Anzahl der Kabelausstanzungen Oben 3 x Ø 20,7 mm Unten 2 x Ø...
  • Seite 120 Abschnitt 5: Technische Spezifikationen ModuLaser Multi-Channel Rauchansaugmelder – Installationshandbuch...
  • Seite 121: Anhang Aapic-Installation

    Anhang A APIC-Installation WARNUNG: Installieren Sie zur Gewährleistung der Kompatibilität nur APIC- Karten, die in der Produktkompatibilitätsliste aufgeführt sind (verfügbar zum Download unter firesecurityproducts.com). Bei inkompatibler Kombination aus APIC und Brandmelderzentrale kann das System im Alarmfall ggf. nicht mehr reagieren – mit den daraus resultierenden Personen- und/oder Sachschäden. Installieren Sie gemäß...
  • Seite 122 Anhang A: APIC-Installation Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation Ihrer APIC-Karte. Abbildung 27: APIC-Installation 1. APIC-Karte 4. Halteklemmen 2. Flachbandkabel der APIC-Karte 5. J501-Anschluss 3. Führungsstift ModuLaser Multi-Channel Rauchansaugmelder – Installationshandbuch...
  • Seite 123: Anhang B Regulatorische Information

    0832 Hersteller Carrier Manufacturing Poland Spółka Z o.o., Ul. Kolejowa 24. 39-100 Ropczyce, Poland. Autorisierter EU-Produktionsvertreter: Carrier Fire & Security B.V., Kelvinstraat 7, NL- 6003 DH, Weert, The Netherlands. Jahr der ersten CE-Kennzeichnung Jahr der ersten UKCA-Kennzeichnung Leistungserklärung Nr. 04-7229-360-0000...
  • Seite 124: Eu-Richtlinien Für Elektrische Sicherheit Und Elektromagnetische Kompatibilität

    Anhang B: Regulatorische Information EN 54-20-Konformität Für die Einhaltung der Anforderungen nach EN 54-20 ist Folgendes erforderlich: • Alle Rohre, die zur Installation verwendet werden, EN 61386-1 Klasse 1131 entsprechen. • Die Klasse von Rohrleitungs- und Bohrungskonfiguration, die Empfindlichkeit des Melders und die Geräteparameter müssen mithilfe der PipeCAD- Software bestimmt werden.
  • Seite 125: Internationale Standards

    Anhang B: Regulatorische Information Internationale Standards Diese Produkte wurden so entwickelt, dass die folgenden Anforderungen eingehalten werden: • NFPA 72 National Fire Alarm and Signalling Code • UL 268 Smoke Detectors for Fire Alarm Signalling Systems • UL 864 Control Units for Fire Protective Signalling Systems •...
  • Seite 126: Index

    Index Format, 53 Adressierung von Modulen, 33 Alarmstufen, 75 Eingang Alarmverzögerungen, 77 Anschlüsse, 28 Anschlüsse Konfiguration, 69 Anschlüsse der Rückwandplatine, 23 Test, 61 Ausgänge, 28 Ereignisprotokoll Brandmelderzentrale, 32 Anzeigen, Speichern, 57 Eingänge, 28 Energieversorgung, 29 Hybridgruppe, 27 Firmware-Upgrade, 94 Netzwerke mit mehreren Gruppen, 30 Nicht verteilte Gruppe, 25 PC, 37 Störungsüberwachung für die...
  • Seite 127 Anhang B: Regulatorische Information Rückwandplatine, 16 Modulübersicht, 5 Kabel, empfohlen, 22 Netzwerkinstallation, 84 Konfiguration Alarmstufen, 75 Alarmverzögerungen, 77 Referenz, 81 Ausgänge, 71 ClassiFire, 78 Dateien speichern, laden, 73 Eigenes Logo hinzufügen, 93 Softwareanwendungen, 4 Eingänge, 69 Sommerzeit, 53 E-Mail-Konten, 88 Speicherstatus, 68 E-Mail-Server, 89 Störungsmeldungen, 108...

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