1. Einführung Bauartbedingt ist die Drehzahl eines Asynchronen‐AC‐Drehstrommotors direkt abhängig von der Frequenz des angeschlossenen Netzes und der Polzahl des Rotors. Bei einem 3ph / 50Hz Netz und einem 2‐Pol Motor ergibt sich die Nenndrehzahl auf 50 U/s * 60 = 3000 Upm. Bei Synchron‐BLDC‐Motoren (Brushless DC) ist die Drehzahl abhängig von der angelegten Spannung. Drehstrommotoren bieten im industriellen Einsatz zahlreiche Vorteile, wie bürstenlosen Antrieb, Verschleißfreiheit, günstiges Leistungs‐/ Gewichtsverhältnis, hohe Drehzahlfähigkeit, und vieles mehr. Entsprechend vielfältig ist Ihr Einsatzgebiet, wie z.B. für den Antrieb von Spindeln in Fräs‐, Schleif‐, oder Bohrmaschinen. ...
Hohe Betriebssicherheit: Alle Betriebszustände wie Beschleunigen, Betrieb bei Nenndrehzahl, Abbremsen werden überwacht und kritische Zustände abgefangen. Transparenz: Der Anwender wird immer über den aktuellen Status des Umrichters (LED Anzeigen) und der Drehzahl der Spindel (7‐Segment Displays) an der Frontplatte informiert. Kontrolle: mit Potentiometer und 2 Fronttasten kann der Umrichter manuell gesteuert und parametriert werden. Individuelle Anpassung an die jeweilige Applikation und angeschlossene Spindel. Es können bis zu 16 verschiedene Spindelkennlinien individuell erstellt und im Umrichter gespeichert oder vorhandene modifiziert und an die Applikation angepasst werden vielfältige Steuerungs‐ und Kommunikationsmöglichkeiten: Für die Kommunikation und Einbindung in die Steuerung durch IPC, SPS und CNC steht ein RS232 Anschluss zur Verfügung und für die Parametrierung über den PC ist eine USB Schnittstelle vorhanden. Einfache und flexible Einbindung in vorhandene Anlagen durch freie Konfiguration der I/O Signale für Steuerung und Konfiguration: Steuereingänge: 1 Analog, 3 Digital Steuerausgänge: 1 Analog, 5 Digital (Relais) Galvanische Trennung der Schnittstellen vom Netz kurzschlussfest Einfache und komfortable Konfiguration und Kontrolle mittels optionaler PC‐Windows Software "SFU‐Terminal" …wenn es um Qualität geht! BMR GmbH ...
24VDC/1000mA, 125VAC/500mA RS232 ‐ 9600/115kBd, USB Mini (nur bei Tischversion) Schnittstelle (Tisch) 290 x 120 x 305 Gehäusemaße (SSE) 125 x 380 x 262 B x H x T (mm) (19") 482 x 132 x 330 3HE / 84TE (Tisch) ca. 6kg (SSE) ca. 8,5kg Gewicht (19") ca. 10kg IP20 Schutzart 5°C … 40°C / rel. Luftfeuchtigkeit max 85% Betriebsbedingungen ACHTUNG: Der Betrieb einer Spindel / eines Motos mit einer falschen Kennlinie kann zu schweren Beschädigungen der Spindel / des Motors führen! Bitte immer sicherstellen, dass die richtige Kennlinie ausgewählt ist! …wenn es um Qualität geht! BMR GmbH ...
5. Sicherheits‐ und Warnhinweise Dieses Gerät erzeugt gefährliche elektrische Spannungen und wird zum Betrieb von gefährlich rotierenden mechanischen Teilen verwendet. Aus diesem Grund darf nur fachlich qualifiziertes, geschultes Personal an diesem Gerät arbeiten und den Anschluss vornehmen! Vor der Inbetriebnahme des Geräts ist darauf zu achten, dass es sich in einwandfreiem Zustand befindet. Sollte es beim Transport beschädigt worden sein, darf es auf keinen Fall angeschlossen werden. Bei der Installation darf auf keinen Fall gegen bestehende, nationale Sicherheitsbestimmungen verstoßen werden. Vor dem erstmaligen Einschalten des Umrichters sollte sichergestellt sein, dass dieser mechanisch fixiert und die angeschlossene Spindel auch sicher verbaut ist. Der Umrichter darf nicht in der Nähe von Wärmequellen, starken Magneten sowie starke Magnetfelder erzeugenden Geräten betrieben werden. Eine ausreichende Luftzirkulation muss am Umrichter gewährleistet sein. Es darf keine Flüssigkeit in das Gerät eindringen. Sofern dies den Anschein hat, muss das Gerät umgehend ausgeschaltet und vom Netz getrennt werden. Die Umgebungsluft darf keine aggressiven, leicht entzündliche oder elektrisch leitfähigen Stoffe enthalten und sollte möglichst frei von Staub sein. Alle Arbeiten am Umrichter und dem entsprechenden Zubehör dürfen nur im ausgeschalteten Zustand und bei Abtrennung vom Netz durchgeführt werden. Dabei sind sowohl die nationalen Unfallverhütungsvorschriften als auch die allgemeinen und regionalen Montage‐ und Sicherheitsvorschriften (z.B. VDE) zu beachten. Das Öffnen des Umrichtergehäuses ist untersagt. Es besteht Lebensgefahr an offenen spannungsführenden Teilen. Der Garantieanspruch erlischt mit dem Öffnen ebenfalls. Alle Arbeiten in Zusammenhang mit einem unserer Umrichter dürfen nur von Personen ausgeführt werden, die fachlich qualifiziert und entsprechend eingewiesen worden sind. ACHTUNG: ...
SFU‐0103/0203 zur Verfügung. Mit der auf der Website verfügbaren Windows PC‐Software SFUTerminal ist eine freie Konfiguration der Ein‐ und Ausgänge und dessen Zuordnung zu diversen Funktionen möglich. Hierfür steht sowohl die RS232‐Schnittstelle oder die USB Schnittstelle auf der Rückseite zur Verfügung. Damit ist es möglich, eine außerordentlich flexible Einstellung an die jeweilige Applikation zu realisieren. Ein paralleler Betrieb der beiden Schnittstellen ist nicht möglich. Jeder Betriebsparameter kann als Ausgangs‐Meldung und jedes Steuersignal kann einem beliebigen Input‐Pin zugewiesen werden. Darüberhinaus kann auch individuell der jeweilige Logikpegel (High‐ oder Low‐aktiv) definiert werden. Die gleiche Zuordnung ist auch für die analogen Messdaten und Steuerdaten an dem Analog I/O‐Pin möglich. Die standardmäßigen Zuordnungen von Betriebsparametern und zugehörigen Ausgängen und Steuersignalen und Eingängen ist in der nachstehenden Tabelle aufgelistet. 6.1 USB‐Anschluss (USB‐Mini) Für den komfortablen Anschluss und die Kommunikation mit einem PC ist eine USB‐ Schnittstelle integriert. Sie findet sich bei der Tisch‐Version auf der Rückseite des Geräts in der Ausführung USB Mini AB. Diese Schnittstelle teilt sich die Funktionalität mit dem RS232 Interface. Deshalb können sie hier auch nur alternativ verwendet werden. USB‐Adapter Darüber hinaus ist optional auch ein RS232‐USB Adapter erhältlich, der genau auf die 15pol. D‐Sub Buchse passt und damit auch hier eine USB Verbindung zur Verfügung stellt. …wenn es um Qualität geht! BMR GmbH ...
SGND Signal‐Masse für FP‐and PTC‐Signale Hall‐Sensor‐Signal (Spindeldrehzahl) PTC‐Signal (Spindeltemperatur) + 5V Hilfspannung für Sensor 6.5 Netzanschluss Tischgerät: über eine 3 pol. Kaltgeräte‐Buchse SSE oder 19": Schraubklemmen, 4mm Mit einem Spannungswahlschalters kann die Anpassung an 230V und 115V Netze durchgeführt werden. Eine entsprechende Anpassung der Netzsicherung ist unbedingt erforderlich! Der erforderliche Wert ist unter 4.aufgelistet ACHTUNG: Diese Einstellung darf nur vom qualifizierenden Personal durchgeführt werden! Eine falsche Einstellung führt unmittelbar zu ernsten Schäden am Gerät! Steuerleitungen, Netzleitungen, Motorleitungen getrennt führen! Wenn möglich abgeschirmte Kabel verwenden! …wenn es um Qualität geht! BMR GmbH ...
7. Funktionsbeschreibung, Inbetriebnahme, Bedienung 3 Möglichkeiten zur Bedienung: manuelle Bedienung über Fronttasten automatisiert mittels / über SPS, IPC automatisiert mittels PC (RS232) Parametrierung und Setup der Funktionen mittels PC‐Software SFU‐Terminal . Alle im folgenden angeführten Hinweise auf Menüfunktionen beziehen sich auf diese Software. ACHTUNG: Der Betrieb einer Spindel / eines Motors mit einer falschen Kennlinie kann zu ernsten Beschädigungen der Spindel / des Motors führen! Bitte immer sicherstellen, dass die richtige Kennlinie ausgewählt ist. 7.1 Drehzahleinstellung Die Drehzahlvorwahl kann auf zwei Arten erfolgen: manuelle Vorwahl mittels Poti an der Frontplatte Die Solldrehzahl wird am LED‐Display angezeigt und kann stufenlos verändert werden. Die Drehzahl kann auch während des Betriebs verändert werden. Vorwahl über Analogeingang Solldrehzahl Hierzu muss im Menü "Analog‐Eingänge" dieser Funktion der Analogeingang ausgewählt werden. Zusätzlich muss im zugehörigen Edit‐Feld für Solldrehzahl eine Skalierung von Drehzahl zu Analogwert getroffen werden (z.B.: 1V/10.000UpM oder 0‐10V min/max). Die Solldrehzahl entsprechend der angelegten Spannung und Skalierung wird am LED‐Display angezeigt und kann beliebig verändert werden. ...
Eine Eingangsspannung von 0V führt zum Stillstand und das Anlegen einer Spannung > 0V führt zum Anlauf bzw. Einstellen einer Drehzahl gemäß der getroffenen Skalierung. Für obige Skalierung wird für beispielsweise 4V eine Drehzahl von 40.000 UpM eingestellt. Ferngesteuert über die serielle Schnittstelle (RS232) vom PC Hier wird die voreingestellte Drehzahl vom LCD‐Display als Solldrehzahl genommen. Die Drehzahl kann durch Befehle von der RS232 Schnittstelle verändert werden. Ferngesteuert über potentialfreien Kontakt an Pin11 und Pin12 Kontakt offen = Spindel "AUS" Kontakt geschlossen = Spindel "EIN" Diese Funktion kann auf der Start Übersicht der Software SFU‐Terminal aktiviert werden. PIN11 – 12 Start □ Falls dies gewünscht wird, kann eine Dokumentation der seriellen Kommandos bei BMR‐GmbH oder der zuständigen Vertretung gesondert bestellt werden Wurde aus der obigen Liste eine Betriebsart zum Starten des Umformers ausgewählt, kann er auch nur in dieser Betriebsart gestoppt werden. Dies gilt nicht für die Sicherheitsfunktionen. …wenn es um Qualität geht! BMR GmbH ...
7. 3 Möglichkeiten zur Fernbedienung Der Anschluß der Fernbedienung für den Umrichter erfolgt über die15‐polige D‐Sub Steuerbuchse (13). Die Anzeige (2.4) leuchtet immer dann auf, wenn der Umrichter ferngesteuert wird. Tipp: Um Störungen zu vermeiden, sollte ein abgeschirmtes Kabel verwendet werden. MÖGLICHKEITEN: a) Digital: Über ein Start/Stop (0 / +24V) Signal am Digital‐Eingang 1/ Pin12 . Der Eingang kann Low‐ oder Hi‐aktiv konfiguriert werden. Die Drehzahlvorwahl erfolgt mittels Poti oder über eine Spannung an Pin11‐8 Analog: mit einer Gleichspannung am Analog‐Eingang. (+) an Pin11 und (‐) an Pin 8 (GND) Voraussetzung ist ein gültiges Start Signal an Pin12 Uin < 0,5V entspricht Spindel "AUS" und Uin ≥ 0,5V entspricht Spindel "EIN". Gleichzeitig wird hiermit auch die Drehzahl gemäß der Skalierung von Drehzahl zu Analogwert eingestellt. Möglich ist 1V/10.000UpM oder 0‐10V min/max. ACHTUNG: Die Gleichspannung an PIN11 darf 12V nicht überschreiten und sollte von Störspannungen frei sein! c) RS232: über Steuerbefehle über die Schnittstelle Pin13 (RxD), Pin14 (TxD) und Pin8 (GND) Die Dokumentation der seriellen Kommandos ist auf Anfrage erhältlich. ACHTUNG: ...
Verriegelung "Not‐Aus" Diese kann per Software auf „aktiv“ oder „inaktiv“ programmiert werden. Bei einer Programmierung auf „inaktiv“ ist diese ohne Bedeutung, während hiermit bei einer Programmierung auf „aktiv“ ein übergeordneter Stop‐Befehl gegeben werden kann. Der Umrichter kann jetzt weder durch die Taster, noch über die Fernbedienung gestartet werden und wenn die Spindel dreht, wird diese kontrolliert abgebremst. Um den „Not‐Aus“‐Befehl bei "aktiv low" aufzuheben muß am Steuerstecker Pin 15 (+) und Pin 8 (⊥) eine Spannung von 5V...30V angelegt werden. 7.4 Konfiguration der Drehrichtung über Digitaleingänge Im Menü "Digital Eingänge" (SFU‐Terminal) kann die Funktion Drehrichtung auf einen Digitaleingang gelegt werden. Dies ist erforderlich, wenn die Drehrichtung z.B.: von einer SPS festgelegt werden soll. Ein Umschalten der Drehrichtung kann nur bei Stillstand der Spindel vorgenommen werden. Ändert sich während des Laufes die Vorwahl der Drehrichtung am Eingang, wird die neue Drehrichtung erst nach Stillstand und erneutem Start übernommen und ausgeführt. Drehrichtungsumkehr Um die Drehrichtungsumkehr zu aktivieren, muß am Steuerstecker Pin 5 eine Gleichspannung von +12V...24V angelegt werden. Pin 8 ( ) Ground. ┴ Diese Funktion wird vom Umrichter nur ausgeführt, wenn sich die Spindelachse nicht mehr dreht, "Stillstand Spindel“ (Anzeige 3.4) leuchtet. Wird das Signal aktiviert oder deaktiviert während sich die Spindel dreht, so ändert sich die Drehrichtung erst beim nächsten Spindelstillstand. …wenn es um Qualität geht! BMR GmbH ...
7.5 Bedienung über LED Frontplatte LED Lastanzeige Drehzahl Anzeige LED-Umformer Statusmeldungen Netzschalter START Taste Drehzahl Poti STOP Taste Netzschalter ...
ca."0%" an. Überlastanzeige Die Anzeige (2.3) leuchtet immer dann auf, wenn die Spindel überlastet ist oder wenn die Überlastabschaltung angesprochen hat. Überlastabschaltung Eine Überlastabschaltung erfolgt, wenn die Spindel länger als ca. 10 sec. (softwaremäßig konfigurierbar 1...20 sec.) in Überlast betrieben wird. D.h. nach dieser Zeit schaltet der Umrichter die Spindel selbstständig ab und die Anzeigen (2.2) und (2.3) leuchten auf. Ein Wiedereinschalten der Spindel kann erst erfolgen, wenn die Anzeige (2.2) erloschen ist. Die Anzeige (2.3) erlischt beim erneuten Einschalten der Spindel. …wenn es um Qualität geht! BMR GmbH ...
Übertemperatur Umrichter Bei Übertemperatur des Umrichters leuchtet die Anzeige (2.1) auf. Verzögert um ca. 3 sec. [softwaremäßig konfigurierbar (1..20 sec.)] schaltet der Umrichter auf "STOP" und die Anzeige (2.2) leuchtet auf. Die Spindel kann erst wieder eingeschaltet werden, wenn die Anzeige (2.2) erloschen ist. Die Anzeige (2.1) erlischt beim erneuten Einschalten. Übertemperatur Spindel Bei Übertemperatur der Spindel leuchtet die Anzeige (3.1) auf. Verzögert um ca. 3 sec. (softwaremäßig konfigurierbar 1..20 sec.) schaltet der Umrichter auf "STOP" und die Anzeige (3.2) leuchtet auf. Die Spindel kann erst wieder eingeschaltet werden, wenn die Anzeige (3.2) erloschen ist. Die Anzeige (3.1) erlischt beim erneuten Einschalten. ACHTUNG: Diese Auswertung ist nur möglich, wenn in der Spindel ein Temperaturfühler verbaut Drehzahl erreicht Wenn die Spindel die voreingestellte Drehzahl erreicht hat, so leuchtet eine der beiden Hälften der Anzeige (3.3) auf. Die linke Hälfte mit dem Symbol „Soll‐Wert“ leuchtet dann auf, wenn die interne Umrichterfrequenz der eingestellten Sollwert‐Vorgabe entspricht. Diese Auswertung geschieht immer dann, wenn die Spindel nicht mit einer Drehzahlabtastung ausgestattet ist. Die rechte Hälfte mit dem Symbol „Ist‐Wert“ leuchtet dann auf, wenn die Spindelachse tatsächlich die eingestellte Drehzahl erreicht hat (Ist‐Auswertung). Bei Spindeln mit Feldplatte. ...
Umformers führen, als Fehlernummern im Display angezeigt. Liegen mehrere Fehler vor, werden diese Fehlernummern zyklisch nacheinander angezeigt. Folgende Fehler werden wie folgt kodiert: E30: Überlastabschaltung nach Ablauf der Delaytime E31: Übertemperatur Umformer (Abschaltung nach Ablauf der Delaytime) E32: Übertemperatur Spindel (Abschaltung nach Ablauf der Delaytime) E33: Übertemperatur Umformer oder Spindel (Abschaltung nach Ablauf der Delaytime) E34: Überspannung Zwischenkreisspannung E35: Unterspannung AUS Zwischenkreisspannung E36: Unterspannung STOP Zwischenkreisspannung E37: Überstromabschaltung ‐> Abschaltung der Endstufe E38: Not‐Aus Eingang verriegelt E39: Ohne Spindel oder Spindelkabel defekt (bei aktiviertem SpindelTest) E40: TimeOut serielles Interface E41: Spindelkennlinie ungültig oder beschädigt E42: Abschaltung wegen zu hoher Backenergie (AC) oder Spindel‐Stall (DC) E43: reserviert E44: reserviert E45: Encoderfehler …wenn es um Qualität geht! BMR GmbH ...
7.9 Sicherheitsfunktionen Hinweis: Alle im Folgenden auftauchenden Hinweise auf Menüs beziehen sich auf die entsprechenden Menüs im SFU‐Terminal. die folgenden Ereignisse leiten ein kontrolliertes Abbremsen gemäß der spezifizierten Beschleunigungsdaten der Spindel ein, wie sie im Menü "Spindel" für diese Spindel vorgegeben sind. Stop wegen Übertemperatur an der Spindel, sofern diese Funktion aktiviert und die zugehörige Verzögerungszeit überschritten ist. Stop wegen Übertemperatur des Umrichter nach Ablauf der zugehörigen Verzögerungszeit. Eingestellt im Menü "Verzögerungen" Stop wegen Überlast nach Ablauf der zulässigen Verzögerungszeit. Die Parameter hierzu werden im Menü "Spindel" durch den Max‐Strom und die Max‐ Spannung bestimmt. Die Verzögerungszeit kann im Menü "Verzögerungen" eingestellt werden Sofort‐Stop wegen Überschreitung des Maximal‐Stroms des Umrichters. Not‐Stop durch Signal am Digitaleingang Verriegelung Eingestellt im Menü "Digital Eingänge" Die folgenden Ereignisse führen zu einem Abschalten der Endstufe. Die Spindel wird nur durch die eigene Last abgebremst. Es kann bis zu zehn Minuten dauern, bis der Stillstand e rreicht ist. ...
8. Parametrierung, Konfiguration mit Windows‐Software Die Software SFU‐Terminal ist ein komfortables Werkzeug zur Konfiguration von BMR SFU Frequenzumrichtern. Darüber hinaus bietet es auch die Möglichkeit, auf einfache Weise Systemdaten auszulesen und zu parametrieren. Es ist frei auf der BMR Webseite verfügbar und kann dort heruntergeladen werden. Dazu sollte in folgender Weise vorgegangen werden: Umrichter einschalten und Verbindung über die RS232 herstellen. Starten des Programms SFUTerminal.EXE Nach der Verbindung des Umrichters mit dem PC wird das Interface automatisch konfiguriert und sobald ein Umrichter erkannt wurde, erscheint seine Typenbezeichnung in dem Feld "Start offline" ...
9. Fehlerhinweise, Fehlersuchhilfe Fehlerbeschreibung Fehlerursache, Abhilfe Beim Starten der Beim Verwenden eines Laptops mit RS232 können die Pegel Software SFU‐Terminal zu gering sein‐ verwenden eines RS232 Verstärkers (als wird der Umformer nicht externe Box im Handel erhältlich) gefunden bzw. der Sicherstellen, dass ein Null‐Modem Kabel verwendet wird. Datenverkehr ist gestört Der Umformer muss eingeschaltet sein. Das RS232 Kabel sollte nicht länger als 2m sein. ‐> USB‐Anschluss verwenden LED Statusanzeige Überprüfen, ob der Temperatursensor in der Spindel evtl. Spindel nicht bereit und defekt ist, oder die Spindel evtl. Übertemperatur hat. Übertemp. Spindel Ist der Temperatursensor korrekt angeschlossen? leuchten ...
eingestellten Spindeldiagramms. Ist eine nicht passende Spindeltype gewählt, ist evtl. der Prüfstrom zu gering und die Spindel wird nicht akzeptiert. ‐> Vorwahl der Kennlinie überprüfen, ‐> Überprüfen ob Spindeltyp zu Kennlinie passt 10. EMV Die Einhaltung der Grenzwerte der EMV liegt in der Verantwortung des Herstellers der Maschine oder Geräts. Der Umrichter wurde für den Betrieb in industrieller Umgebung entwickelt. Für den störungsfreien Betrieb und zur Reduzierung der Störaussendung sollten folgende Hinweise bei der Verdrahtung beachtet werden: Die EMV einer Maschine oder eines Geräts wird durch alle angeschlossenen Komponenten beeinflusst (Motor, Kabel, Verdrahtung, ...). Unter bestimmten Bedingungen kann der Anschluss von externen Filtern erforderlich sein, um die Einhaltung der EMV‐Normen zu gewährleisten. Die Erd‐ und Schirmverbindungen, welche innerhalb eines Verbunds zwischen Umrichter und Peripheriegeräten bestehen, sind so kurz wie möglich und mit einem maximalen Querschnitt ausführen. Mit dem Umrichter verbundene Steuergeräte (SPS, CNC, IPC, ...) sind an die gemeinsame Erdanschlussschiene anzuschließen. Alle Verbindungen zum und vom Umrichter sind mit abgeschirmten Kabeln auszuführen und den Schirm beidseitig zu erden. Netz‐, Motor‐ und Steuerleitung sind grundsätzlich getrennt voneinander zu verlegen. Sind Kreuzungen nicht vermeidbar, sollten diese im 90° Winkel ausgeführt werden. Steuer‐ und Signalleitungen möglichst entfernt von den Lastleitungen verlegen. …wenn es um Qualität geht! BMR GmbH ...
11. Gehäusevarianten SFU 0103/0203 SSE mit LED Frontplatte oder LCD Display 117.00 96.50 2 x 4 260.00 RPM x 1000 L a s t i n % 10 ... . 100 Spindel-Übertemperat ur ...
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1. Gehäuse 2. Leuchtanzeigen für Umformer 3. Leuchtanzeigen für Spindel 4. Netzschalter 5. Firmenlogo 6. Taste Spindel "EIN" 7. Anzeige Spindel EIN 8. Taste Spindel "AUS" 9. Anzeige Spindel AUS 10. Lastanzeige (Belastung der Spindel in %) 11. Drehzahleinstellung 12. Digitale Drehzahlanzeige 13. Steueranschluß 15 pol.SUB‐D Buchse Rückseite) 14. Spindelanschluß Rundsteckerbuchse (Rückseite) 15. Lüftungsschlitze 16. Netzanschluß (Rückseite) 17. Sicherung (Rückseite) 18. ‐ ‐ ‐ ‐ 19. Kühlkörper 20. ‐ ‐ ‐ ‐ …wenn es um Qualität geht! BMR GmbH ...
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SFU 0103/0203 im 19"‐ Einschub mit LED Frontplatte 1. Gehäuse 2. Leuchtanzeigen für Umformer 3. Leuchtanzeigen für Spindel 4. Netzschalter 5. Firmenlogo 6. Taste Spindel "EIN" 7. Anzeige Spindel EIN 8. Taste Spindel AUS 9. Anzeige Spindel AUS 10. Lastanzeige (Belastung der Spindel in %) 11. Drehzahleinstellung 12. Digitale Drehzahlanzeige 13. Steueranschluss 15 pol. SUB‐D Buchse Rückseite) 14. Spindelanschluss 7 pol. Buchse (Rückseite) 15. ‐‐‐‐ 16. Netzanschluss (Rückseite) 17. Sicherung (Rückseite) 18. ‐‐‐‐ 19. ‐‐‐‐ ...