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BMR SFU 0103 Bedienungsanleitung

Schnell-frequenzumrichter
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          ...wenn es um Qualität geht!  BMR GmbH       
 
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für BMR SFU 0103

  • Seite 1           …wenn es um Qualität geht!  BMR GmbH         ...
  • Seite 2         SFU 0103/0203  Frequenzumrichter...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

      8                Parametrierung, Konfiguration mit Windows‐Software       9   Fehlerhinweise, Fehlersuchhilfe                      10  EMV              21         11  Gehäusevarianten                     13  Unser Qualitätsversprechen                          …wenn es um Qualität geht!  BMR GmbH         ...
  • Seite 4: Einführung

    1.  Einführung    Bauartbedingt  ist  die  Drehzahl  eines  Asynchronen‐AC‐Drehstrommotors  direkt  abhängig  von  der Frequenz des angeschlossenen Netzes und der Polzahl des Rotors. Bei einem 3ph / 50Hz  Netz und einem 2‐Pol Motor ergibt sich die Nenndrehzahl auf 50 U/s * 60 = 3000 Upm.   Bei  Synchron‐BLDC‐Motoren  (Brushless  DC)  ist  die  Drehzahl  abhängig  von  der  angelegten  Spannung.    Drehstrommotoren  bieten  im  industriellen  Einsatz  zahlreiche  Vorteile,  wie  bürstenlosen  Antrieb, Verschleißfreiheit, günstiges Leistungs‐/ Gewichtsverhältnis, hohe Drehzahlfähigkeit,  und  vieles  mehr.  Entsprechend  vielfältig  ist  Ihr  Einsatzgebiet,  wie  z.B.  für  den  Antrieb  von  Spindeln in Fräs‐, Schleif‐, oder  Bohrmaschinen.  ...
  • Seite 5: Beschreibung Und Merkmale

      Hohe Betriebssicherheit: Alle Betriebszustände wie Beschleunigen, Betrieb bei Nenndrehzahl,  Abbremsen werden überwacht und kritische Zustände abgefangen.    Transparenz: Der Anwender wird immer über den aktuellen Status des Umrichters (LED  Anzeigen) und der Drehzahl der Spindel (7‐Segment Displays) an der Frontplatte informiert.    Kontrolle: mit Potentiometer und 2 Fronttasten kann der Umrichter manuell gesteuert und  parametriert werden.     Individuelle Anpassung an die jeweilige Applikation und angeschlossene Spindel. Es können  bis zu 16 verschiedene Spindelkennlinien individuell erstellt und im Umrichter gespeichert  oder vorhandene modifiziert und an die Applikation angepasst werden    vielfältige Steuerungs‐ und Kommunikationsmöglichkeiten: Für die Kommunikation und  Einbindung in die Steuerung durch IPC, SPS und CNC steht ein RS232 Anschluss zur Verfügung  und für die Parametrierung über den PC ist eine USB Schnittstelle vorhanden.    Einfache und flexible Einbindung in vorhandene Anlagen durch freie Konfiguration der I/O  Signale für Steuerung und Konfiguration:    Steuereingänge:   1 Analog, 3 Digital    Steuerausgänge:  1 Analog, 5 Digital (Relais)    Galvanische Trennung der Schnittstellen vom Netz     kurzschlussfest     Einfache und komfortable Konfiguration und Kontrolle mittels optionaler PC‐Windows  Software "SFU‐Terminal"                      …wenn es um Qualität geht!  BMR GmbH         ...
  • Seite 6: Blockschaltbild

        Blockschaltbild                                                                              ...
  • Seite 7: Technische Daten

      24VDC/1000mA, 125VAC/500mA   RS232 ‐ 9600/115kBd,  USB Mini (nur bei Tischversion) Schnittstelle   (Tisch) 290 x 120 x 305                                                                             Gehäusemaße                                     (SSE) 125 x 380 x 262                                                                                 B x H x T (mm) (19") 482 x 132 x 330  3HE / 84TE     (Tisch) ca. 6kg                                                                                             (SSE) ca. 8,5kg                                                                                           Gewicht   (19") ca. 10kg   IP20 Schutzart   5°C … 40°C / rel. Luftfeuchtigkeit max 85% Betriebsbedingungen       ACHTUNG:     Der Betrieb einer Spindel / eines Motos mit einer falschen Kennlinie kann zu schweren    Beschädigungen der Spindel / des Motors führen!  Bitte immer sicherstellen, dass die richtige Kennlinie ausgewählt ist!                …wenn es um Qualität geht!  BMR GmbH         ...
  • Seite 8: Sicherheits- Und Warnhinweise

    5.   Sicherheits‐ und Warnhinweise    Dieses Gerät erzeugt gefährliche elektrische Spannungen und wird zum Betrieb von gefährlich  rotierenden mechanischen Teilen verwendet. Aus diesem Grund darf nur fachlich  qualifiziertes, geschultes Personal an diesem Gerät arbeiten und den Anschluss vornehmen!     Vor der Inbetriebnahme des Geräts ist darauf zu achten, dass es sich in einwandfreiem  Zustand befindet. Sollte es beim Transport beschädigt worden sein, darf es auf keinen Fall  angeschlossen werden.    Bei der Installation darf auf keinen Fall gegen bestehende, nationale  Sicherheitsbestimmungen verstoßen werden.    Vor dem erstmaligen Einschalten des Umrichters sollte sichergestellt sein, dass dieser  mechanisch fixiert und die angeschlossene Spindel auch sicher verbaut ist.    Der Umrichter darf nicht in der Nähe von Wärmequellen, starken Magneten sowie starke  Magnetfelder erzeugenden Geräten betrieben werden.    Eine ausreichende Luftzirkulation muss am Umrichter gewährleistet sein.    Es darf keine Flüssigkeit in das Gerät eindringen. Sofern dies den Anschein hat, muss das Gerät  umgehend ausgeschaltet und vom Netz getrennt werden.    Die Umgebungsluft darf keine aggressiven, leicht entzündliche oder elektrisch leitfähigen  Stoffe enthalten und sollte möglichst frei von Staub sein.    Alle Arbeiten am Umrichter und dem entsprechenden Zubehör dürfen nur im ausgeschalteten  Zustand und bei Abtrennung vom Netz durchgeführt werden. Dabei sind sowohl die  nationalen Unfallverhütungsvorschriften als auch die allgemeinen und regionalen Montage‐  und Sicherheitsvorschriften (z.B. VDE) zu beachten.    Das Öffnen des Umrichtergehäuses ist untersagt. Es besteht Lebensgefahr an offenen  spannungsführenden Teilen. Der Garantieanspruch erlischt mit dem Öffnen ebenfalls.      Alle Arbeiten in Zusammenhang mit einem unserer Umrichter dürfen nur von Personen  ausgeführt werden, die fachlich qualifiziert und entsprechend eingewiesen worden sind.      ACHTUNG:  ...
  • Seite 9: Anschlüsse, Stecker Und Pinbelegungen

    SFU‐0103/0203 zur Verfügung.        Mit der auf der Website verfügbaren Windows PC‐Software SFUTerminal  ist eine freie  Konfiguration der Ein‐ und Ausgänge und dessen Zuordnung zu diversen Funktionen möglich.  Hierfür steht sowohl die RS232‐Schnittstelle oder die USB Schnittstelle auf der Rückseite zur  Verfügung. Damit ist es möglich, eine außerordentlich flexible Einstellung an die jeweilige  Applikation zu realisieren.   Ein paralleler Betrieb der beiden Schnittstellen ist nicht möglich.      Jeder Betriebsparameter kann als Ausgangs‐Meldung und jedes Steuersignal kann einem  beliebigen Input‐Pin zugewiesen werden. Darüberhinaus kann auch individuell der jeweilige  Logikpegel (High‐ oder Low‐aktiv) definiert werden.     Die gleiche Zuordnung ist auch für die analogen Messdaten und Steuerdaten an dem Analog  I/O‐Pin möglich.       Die standardmäßigen Zuordnungen von Betriebsparametern und zugehörigen Ausgängen und  Steuersignalen und Eingängen ist in der nachstehenden Tabelle aufgelistet.   6.1  USB‐Anschluss      (USB‐Mini)   Für den komfortablen Anschluss und die Kommunikation mit einem PC ist eine USB‐  Schnittstelle integriert. Sie findet sich bei der Tisch‐Version auf der Rückseite des Geräts in der  Ausführung USB Mini AB.    Diese Schnittstelle teilt sich die Funktionalität mit dem RS232 Interface. Deshalb können sie  hier auch nur alternativ verwendet werden.    USB‐Adapter  Darüber hinaus ist optional auch ein RS232‐USB  Adapter erhältlich, der genau auf die 15pol. D‐Sub  Buchse passt und damit auch hier eine USB  Verbindung zur Verfügung stellt.            …wenn es um Qualität geht!  BMR GmbH         ...
  • Seite 10: Digital Und Analog Ein- Und Ausgänge

    6.2  Digital und Analog Ein‐Ausgänge      (D‐Sub 15 pol. Buchse)   Pin Funktion Beschreibung gemeinsamer Anschluß Relais Relais 1 Schließer Drehzahl erreicht (Soll‐ / Ist‐Wert) Relais 2 Öffner Übertemperatur (Umformer oder Spindel) Relais 3 Schließer Spindel Stillstand (Soll‐ / Ist‐Wert) Relais 4 Öffner Überlast Spindel Relais 5 Schließer Umformer und Spindel bereit Analog Output                                    Wirklast 0 … 10V = 0…100%                                       Drehzahlvorgabe                                                           Analog Input   Ground   Digital Input 1 Start / Stop     Digital Input 2 Verriegelung (Not‐Aus)     Digital Input 3 Drehrichtung  ...
  • Seite 11: Funktion

    SGND Signal‐Masse für FP‐and PTC‐Signale   Hall‐Sensor‐Signal (Spindeldrehzahl)   PTC‐Signal (Spindeltemperatur)    + 5V Hilfspannung für Sensor   6.5  Netzanschluss      Tischgerät:               über eine 3 pol. Kaltgeräte‐Buchse    SSE oder 19":    Schraubklemmen, 4mm       Mit einem Spannungswahlschalters kann die Anpassung     an 230V und 115V Netze durchgeführt werden.  Eine entsprechende Anpassung der Netzsicherung ist  unbedingt erforderlich!  Der erforderliche Wert ist unter 4.aufgelistet  ACHTUNG:   Diese Einstellung darf nur vom qualifizierenden Personal durchgeführt werden! Eine  falsche Einstellung führt unmittelbar zu ernsten Schäden am Gerät!      Steuerleitungen, Netzleitungen, Motorleitungen getrennt führen!    Wenn möglich abgeschirmte Kabel verwenden!              …wenn es um Qualität geht!  BMR GmbH         ...
  • Seite 12: Funktionsbescheibung, Inbetriebnahme, Bedienung

    7.   Funktionsbeschreibung, Inbetriebnahme, Bedienung    3 Möglichkeiten zur Bedienung:    manuelle Bedienung über Fronttasten  automatisiert mittels / über SPS, IPC   automatisiert mittels PC (RS232)    Parametrierung und Setup der Funktionen mittels PC‐Software SFU‐Terminal . Alle im folgenden  angeführten Hinweise auf Menüfunktionen beziehen sich auf diese Software.      ACHTUNG:     Der Betrieb einer Spindel / eines Motors mit einer falschen Kennlinie kann zu ernsten    Beschädigungen der Spindel / des Motors führen!    Bitte immer sicherstellen, dass die richtige Kennlinie ausgewählt ist.          7.1 Drehzahleinstellung  Die Drehzahlvorwahl kann auf zwei Arten erfolgen:    manuelle Vorwahl mittels Poti an der Frontplatte    Die Solldrehzahl wird am LED‐Display angezeigt und kann stufenlos verändert werden. Die  Drehzahl kann auch während des Betriebs verändert werden.    Vorwahl über Analogeingang Solldrehzahl    Hierzu muss im Menü "Analog‐Eingänge"  dieser Funktion der Analogeingang ausgewählt  werden. Zusätzlich muss im zugehörigen Edit‐Feld für Solldrehzahl eine Skalierung von  Drehzahl zu Analogwert getroffen werden (z.B.: 1V/10.000UpM oder 0‐10V min/max).     Die Solldrehzahl entsprechend der angelegten Spannung und Skalierung wird am LED‐Display  angezeigt und kann beliebig verändert werden. ...
  • Seite 13: Starten Und Stoppen Des Umrichters

      Eine Eingangsspannung von 0V führt zum Stillstand und das Anlegen einer Spannung > 0V führt zum  Anlauf bzw. Einstellen einer Drehzahl gemäß der getroffenen Skalierung. Für obige Skalierung wird für  beispielsweise 4V eine Drehzahl von 40.000 UpM eingestellt.    Ferngesteuert über die serielle Schnittstelle (RS232) vom PC      Hier wird die voreingestellte Drehzahl vom LCD‐Display als Solldrehzahl genommen. Die Drehzahl kann  durch Befehle von der RS232 Schnittstelle verändert werden.    Ferngesteuert über potentialfreien Kontakt an Pin11 und Pin12    Kontakt offen     =  Spindel "AUS"    Kontakt geschlossen  =   Spindel "EIN"      Diese Funktion kann auf der Start Übersicht der Software SFU‐Terminal aktiviert werden.     PIN11 – 12 Start □         Falls dies gewünscht wird, kann eine Dokumentation der seriellen Kommandos bei BMR‐GmbH oder  der zuständigen Vertretung gesondert bestellt werden        Wurde aus der obigen Liste eine Betriebsart zum Starten des Umformers ausgewählt,    kann er auch nur in dieser Betriebsart gestoppt werden. Dies gilt nicht für die    Sicherheitsfunktionen.                …wenn es um Qualität geht!  BMR GmbH         ...
  • Seite 14: Möglichkeiten Zur Fernbedienung

    7. 3   Möglichkeiten zur Fernbedienung    Der Anschluß der Fernbedienung für den Umrichter erfolgt über die15‐polige D‐Sub Steuerbuchse (13).    Die Anzeige (2.4) leuchtet immer dann auf, wenn der Umrichter ferngesteuert wird.  Tipp:  Um Störungen zu vermeiden, sollte ein abgeschirmtes Kabel verwendet werden.    MÖGLICHKEITEN:    a)  Digital: Über ein Start/Stop (0 / +24V) Signal am Digital‐Eingang 1/ Pin12 .   Der Eingang kann Low‐ oder Hi‐aktiv konfiguriert werden. Die Drehzahlvorwahl erfolgt mittels Poti oder  über eine Spannung an Pin11‐8    Analog: mit einer Gleichspannung am Analog‐Eingang. (+) an Pin11 und (‐) an Pin 8 (GND)    Voraussetzung ist ein gültiges Start Signal an Pin12     Uin < 0,5V entspricht Spindel "AUS" und Uin ≥ 0,5V entspricht Spindel "EIN".    Gleichzeitig wird hiermit auch die Drehzahl gemäß der Skalierung von Drehzahl zu Analogwert  eingestellt. Möglich ist 1V/10.000UpM oder 0‐10V min/max.     ACHTUNG:       Die Gleichspannung an PIN11 darf 12V nicht überschreiten und sollte von    Störspannungen frei sein!      c)    RS232: über Steuerbefehle über die Schnittstelle Pin13 (RxD), Pin14 (TxD) und Pin8 (GND)          Die Dokumentation der seriellen Kommandos ist auf Anfrage erhältlich.      ACHTUNG:    ...
  • Seite 15: Konfiguration Der Drehrichtung Über Digitaleingänge

    Verriegelung "Not‐Aus"    Diese kann per Software auf „aktiv“ oder „inaktiv“ programmiert werden.   Bei einer Programmierung auf „inaktiv“ ist diese ohne Bedeutung, während hiermit bei einer  Programmierung auf „aktiv“ ein übergeordneter Stop‐Befehl gegeben werden kann.   Der Umrichter kann jetzt weder durch die Taster, noch über die Fernbedienung gestartet  werden und wenn die Spindel dreht, wird diese kontrolliert abgebremst.    Um den „Not‐Aus“‐Befehl bei "aktiv low" aufzuheben muß am Steuerstecker Pin 15 (+) und  Pin 8 (⊥) eine Spannung von 5V...30V angelegt werden.    7.4   Konfiguration der Drehrichtung über Digitaleingänge    Im Menü "Digital Eingänge" (SFU‐Terminal) kann die Funktion Drehrichtung  auf einen  Digitaleingang gelegt werden. Dies ist erforderlich, wenn die Drehrichtung z.B.: von einer SPS  festgelegt werden soll. Ein Umschalten der Drehrichtung kann nur bei Stillstand der Spindel  vorgenommen werden. Ändert sich während des Laufes die Vorwahl der Drehrichtung am  Eingang, wird die neue Drehrichtung erst nach Stillstand und erneutem Start übernommen  und ausgeführt.      Drehrichtungsumkehr     Um die Drehrichtungsumkehr zu aktivieren, muß am Steuerstecker Pin 5 eine Gleichspannung  von +12V...24V angelegt werden. Pin 8 ( ) Ground.  ┴   Diese Funktion wird vom Umrichter nur ausgeführt, wenn sich die Spindelachse nicht mehr  dreht, "Stillstand Spindel“ (Anzeige 3.4) leuchtet.    Wird das Signal aktiviert oder deaktiviert während sich die Spindel dreht, so ändert sich die  Drehrichtung erst beim nächsten Spindelstillstand.            …wenn es um Qualität geht!  BMR GmbH         ...
  • Seite 16: Bedienung Über Led Frontplatte

    7.5   Bedienung über LED Frontplatte      LED Lastanzeige                             Drehzahl Anzeige             LED-Umformer   Statusmeldungen         Netzschalter   START Taste Drehzahl Poti     STOP Taste           Netzschalter ...
  • Seite 17: Led-Anzeigen

      ca."0%" an.    Überlastanzeige    Die  Anzeige  (2.3)  leuchtet  immer  dann  auf,  wenn  die  Spindel  überlastet  ist  oder  wenn  die  Überlastabschaltung angesprochen hat.      Überlastabschaltung    Eine Überlastabschaltung erfolgt, wenn die Spindel länger als ca. 10 sec. (softwaremäßig       konfigurierbar 1...20  sec.) in Überlast betrieben wird.  D.h. nach dieser Zeit schaltet der Umrichter die Spindel selbstständig ab und die Anzeigen (2.2) und  (2.3) leuchten auf.      Ein Wiedereinschalten der Spindel kann erst erfolgen, wenn die Anzeige (2.2) erloschen ist.      Die Anzeige (2.3) erlischt beim erneuten Einschalten der Spindel.                …wenn es um Qualität geht!  BMR GmbH         ...
  • Seite 18: Übertemperatur Umrichter

       Übertemperatur Umrichter    Bei Übertemperatur des Umrichters leuchtet die Anzeige (2.1) auf.  Verzögert um ca. 3 sec. [softwaremäßig konfigurierbar (1..20 sec.)] schaltet der Umrichter auf "STOP"  und die Anzeige (2.2) leuchtet auf.    Die Spindel kann erst wieder eingeschaltet werden, wenn die Anzeige (2.2) erloschen ist.    Die Anzeige (2.1) erlischt beim erneuten Einschalten.       Übertemperatur Spindel    Bei Übertemperatur der Spindel leuchtet die Anzeige (3.1) auf.    Verzögert um ca. 3 sec. (softwaremäßig konfigurierbar 1..20 sec.) schaltet der Umrichter auf "STOP"  und die Anzeige (3.2) leuchtet auf.    Die Spindel kann erst wieder eingeschaltet werden, wenn die Anzeige (3.2) erloschen ist.    Die Anzeige (3.1) erlischt beim erneuten Einschalten.    ACHTUNG:      Diese Auswertung ist nur möglich, wenn in der Spindel ein Temperaturfühler verbaut       Drehzahl erreicht    Wenn die Spindel die voreingestellte Drehzahl erreicht hat, so leuchtet eine der beiden Hälften der  Anzeige (3.3) auf.    Die linke Hälfte mit dem Symbol „Soll‐Wert“ leuchtet dann auf, wenn die interne Umrichterfrequenz  der eingestellten Sollwert‐Vorgabe entspricht. Diese Auswertung geschieht immer dann, wenn die  Spindel nicht mit einer Drehzahlabtastung ausgestattet ist.    Die rechte Hälfte mit dem Symbol „Ist‐Wert“ leuchtet dann auf, wenn die Spindelachse tatsächlich die  eingestellte Drehzahl erreicht hat (Ist‐Auswertung). Bei Spindeln mit Feldplatte.   ...
  • Seite 19: Fehleranzeigen - Fehlernummern

    Umformers führen, als Fehlernummern im Display angezeigt. Liegen mehrere Fehler vor,  werden diese Fehlernummern zyklisch nacheinander angezeigt.  Folgende Fehler werden wie folgt kodiert:    E30:  Überlastabschaltung nach Ablauf der Delaytime  E31:  Übertemperatur Umformer (Abschaltung nach Ablauf der Delaytime)  E32:  Übertemperatur Spindel (Abschaltung nach Ablauf der Delaytime)  E33:  Übertemperatur Umformer oder Spindel  (Abschaltung nach Ablauf der Delaytime)  E34:  Überspannung Zwischenkreisspannung   E35:  Unterspannung AUS Zwischenkreisspannung  E36:  Unterspannung STOP Zwischenkreisspannung  E37:  Überstromabschaltung ‐> Abschaltung der Endstufe  E38:  Not‐Aus Eingang verriegelt  E39:  Ohne Spindel oder Spindelkabel defekt (bei aktiviertem SpindelTest)  E40:  TimeOut serielles Interface  E41:  Spindelkennlinie ungültig oder beschädigt   E42:  Abschaltung wegen zu hoher Backenergie (AC) oder Spindel‐Stall (DC)  E43:  reserviert  E44:  reserviert  E45:  Encoderfehler                …wenn es um Qualität geht!  BMR GmbH         ...
  • Seite 20: Sicherheitsfunktionen

    7.9   Sicherheitsfunktionen                Hinweis: Alle im Folgenden auftauchenden Hinweise auf Menüs beziehen sich auf die  entsprechenden Menüs im SFU‐Terminal.    die folgenden Ereignisse leiten ein kontrolliertes Abbremsen gemäß der spezifizierten  Beschleunigungsdaten der Spindel ein, wie sie im Menü "Spindel" für diese Spindel vorgegeben  sind.      Stop wegen Übertemperatur an der Spindel, sofern diese Funktion aktiviert und die    zugehörige Verzögerungszeit überschritten ist.        Stop wegen Übertemperatur des Umrichter nach Ablauf der zugehörigen Verzögerungszeit.    Eingestellt im Menü "Verzögerungen"        Stop wegen Überlast nach Ablauf der zulässigen Verzögerungszeit.   Die Parameter hierzu werden im Menü "Spindel" durch den Max‐Strom und die Max‐ Spannung bestimmt. Die Verzögerungszeit kann im Menü "Verzögerungen" eingestellt  werden      Sofort‐Stop wegen Überschreitung des Maximal‐Stroms des Umrichters.        Not‐Stop durch Signal am Digitaleingang Verriegelung     Eingestellt im Menü "Digital Eingänge"     Die folgenden Ereignisse führen zu einem Abschalten der Endstufe. Die Spindel wird nur durch  die eigene Last abgebremst. Es kann bis zu zehn Minuten dauern, bis der Stillstand   e rreicht ist.   ...
  • Seite 21: Parametrierung, Konfiguration Mit Windows-Software

    8.   Parametrierung, Konfiguration mit Windows‐Software    Die Software SFU‐Terminal  ist ein komfortables Werkzeug zur Konfiguration von BMR SFU  Frequenzumrichtern. Darüber hinaus bietet es auch die Möglichkeit, auf einfache Weise  Systemdaten auszulesen und zu parametrieren. Es ist frei auf der BMR Webseite verfügbar  und kann dort heruntergeladen werden.   Dazu sollte in folgender Weise vorgegangen werden:     Umrichter einschalten und Verbindung über die RS232 herstellen.     Starten des Programms SFUTerminal.EXE     Nach der Verbindung des Umrichters mit dem PC wird das Interface automatisch konfiguriert  und sobald ein Umrichter erkannt wurde, erscheint seine Typenbezeichnung in dem Feld  "Start offline"                                                 ...
  • Seite 22: Fehlerhinweise, Fehlersuchhilfe

    9.   Fehlerhinweise, Fehlersuchhilfe        Fehlerbeschreibung Fehlerursache, Abhilfe   Beim Starten der  Beim Verwenden eines Laptops mit RS232 können die Pegel    Software SFU‐Terminal  zu gering sein‐ verwenden eines RS232 Verstärkers (als      wird der Umformer nicht  externe Box im Handel erhältlich)                                                            gefunden bzw. der  Sicherstellen, dass ein Null‐Modem Kabel verwendet wird.        Datenverkehr ist gestört Der Umformer muss eingeschaltet sein.                                                Das RS232 Kabel sollte nicht länger als 2m sein.                                  ‐> USB‐Anschluss verwenden       LED Statusanzeige  Überprüfen, ob der Temperatursensor in der Spindel evtl.    Spindel nicht bereit und  defekt ist, oder die Spindel evtl. Übertemperatur hat.   Übertemp. Spindel  Ist der Temperatursensor korrekt angeschlossen?   leuchten  ...
  • Seite 23: Statusanzeige Umformer Bereit Und Spindel Bereit Bereit

      eingestellten Spindeldiagramms. Ist eine nicht passende    Spindeltype gewählt, ist  evtl. der Prüfstrom zu gering und    die Spindel wird nicht akzeptiert.                                                             ‐> Vorwahl der Kennlinie überprüfen,                                                    ‐> Überprüfen ob Spindeltyp zu Kennlinie passt   10.  EMV    Die Einhaltung der Grenzwerte der EMV liegt in der Verantwortung des Herstellers der Maschine oder Geräts.     Der Umrichter wurde für den Betrieb in industrieller Umgebung entwickelt. Für den störungsfreien Betrieb und  zur Reduzierung der Störaussendung sollten folgende Hinweise bei der Verdrahtung  beachtet werden:    Die EMV einer Maschine oder eines Geräts wird durch alle angeschlossenen Komponenten beeinflusst (Motor,  Kabel, Verdrahtung, ...). Unter bestimmten Bedingungen kann der Anschluss von externen Filtern erforderlich  sein, um die Einhaltung der EMV‐Normen zu gewährleisten.     Die Erd‐ und Schirmverbindungen, welche innerhalb eines Verbunds zwischen Umrichter und Peripheriegeräten  bestehen, sind so kurz wie möglich und mit einem maximalen Querschnitt ausführen.      Mit dem Umrichter verbundene Steuergeräte (SPS, CNC, IPC, ...) sind an die gemeinsame Erdanschlussschiene  anzuschließen.      Alle Verbindungen zum und vom Umrichter sind mit abgeschirmten Kabeln auszuführen und den Schirm  beidseitig zu erden.    Netz‐, Motor‐ und Steuerleitung sind grundsätzlich getrennt voneinander zu verlegen. Sind Kreuzungen nicht  vermeidbar, sollten diese im 90° Winkel ausgeführt werden.    Steuer‐ und Signalleitungen möglichst entfernt von den Lastleitungen verlegen.                …wenn es um Qualität geht!  BMR GmbH         ...
  • Seite 24: Gehäusevarianten

    11.  Gehäusevarianten    SFU 0103/0203  SSE  mit LED Frontplatte oder LCD Display    117.00   96.50     2 x 4 260.00             RPM x 1000     L a s t i n %     10 ... . 100 Spindel-Übertemperat ur  ...
  • Seite 25         1. Gehäuse  2. Leuchtanzeigen für Umformer  3. Leuchtanzeigen für Spindel  4. Netzschalter  5. Firmenlogo  6. Taste Spindel  "EIN"  7. Anzeige Spindel EIN  8. Taste Spindel  "AUS"  9. Anzeige Spindel AUS  10. Lastanzeige  (Belastung der Spindel in %)  11. Drehzahleinstellung  12. Digitale Drehzahlanzeige  13. Steueranschluß 15 pol.SUB‐D Buchse Rückseite)  14. Spindelanschluß Rundsteckerbuchse (Rückseite)  15. Lüftungsschlitze  16. Netzanschluß  (Rückseite)  17. Sicherung  (Rückseite)  18. ‐ ‐ ‐ ‐  19. Kühlkörper  20. ‐ ‐ ‐ ‐                      …wenn es um Qualität geht!  BMR GmbH         ...
  • Seite 26 SFU 0103/0203 im 19"‐ Einschub mit LED Frontplatte                                            1. Gehäuse  2. Leuchtanzeigen für Umformer  3. Leuchtanzeigen für Spindel  4. Netzschalter  5. Firmenlogo  6. Taste Spindel "EIN"  7. Anzeige Spindel EIN  8. Taste Spindel AUS  9. Anzeige Spindel AUS  10. Lastanzeige (Belastung der Spindel in %)  11. Drehzahleinstellung  12. Digitale Drehzahlanzeige  13. Steueranschluss 15 pol. SUB‐D Buchse Rückseite)  14. Spindelanschluss 7 pol. Buchse (Rückseite)  15. ‐‐‐‐  16. Netzanschluss (Rückseite)  17. Sicherung (Rückseite)  18. ‐‐‐‐  19. ‐‐‐‐ ...
  • Seite 27: Unser Qualitätsversprechen

      UNSERE QUALITÄTSVERSPRECHEN      100%      „Made in Germany“    100%      Präzision    100%      Zuverlässigkeit    100%      Support    100%      Flexibilität      Technische Änderungen vorbehalten. Dezember 2018            …wenn es um Qualität geht!  BMR GmbH         ...
  • Seite 28         SFU 0103/0203  Frequenzumrichter...
  • Seite 29           …wenn es um Qualität geht!  BMR GmbH         ...
  • Seite 30         SFU 0103/0203  Frequenzumrichter...

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Sfu 0203

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