Delete and add “Services” (programs) ................. 21/55 8.3.2. Auswahl der zu entschlüsselnden Programme in der PCU 4131/ Selection of the channels to be encoded PCU 4131 ............22/56 8.3.3. Vergabe von Programmplätzen über die M3U-Liste/ Assigning program position via M3U list................23/57 8.3.4.
Informationen zur Installation, Umgebungsbedingungen sowie Wartung und Service am Gerät! Bewahren Sie die Bedienungsanleitung für den späteren Gebrauch auf. Alle Bedienungsanleitungen finden sie auf unserer Website unter: https://polytron.de/index.php/de/service/bedienungsanleitungen Bestimmungsgemäßer Gebrauch Verwenden Sie das Gerät nur an den zulässigen Betriebsorten, unter den zulässigen Umgebungs-bedingungen sowie zu den in der Bedienungsanleitung beschriebenen Zweck.
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Direttiva RAEE (2012/19/UE) Raccolta carta Garantiebedingungen § Es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen der Polytron-Vertrieb GmbH. Diese finden Sie auf unserer Website unter: https://polytron.de/index.php/de/unternehmen/agbs ALLGEMEINE HINWEISE ZUR BEDIENUNGSANLEITUNG Alle Parameterangaben sind lediglich beispielhaft. Technisch realisierbare Parameter sind frei wählbar.
Triple-Tuner sind 4/8 Eingänge für SAT-Signale und 4/8 Eingänge für terrestrische Signale (DVB-T/T2 oder DVB-C) vorhanden. Für die LNB-Speisung bei der PCU 4131 liegt am SAT-Eingang Tuner 1 und Tuner 2 im Auslieferzustand zusätzlich eine 12 V-Gleichspannung an. Diese kann durch die Jumper J1 und J2 geschaltet werden.
Anschließen der Eingangssignale SAT-Signale direkt oder über Verteiler an die entsprechenden Tuner-Eingänge anschließen. PCU 4131 Am SAT-Eingang Tuner 1 und Tuner 2 liegt eine 12 V-Gleichspannung zur LNB-Speisung an. DVB-T und DVB-C werden über den Terr.-Eingang angeschlossen. Am terrestrischen Eingang Tuner 4 steht optional eine 12 V-Versorgung zur Verfügung.
Stecken der CI-Module PCU 4131 Zum Einschieben der CI-Module bei der PCU 4131 müssen die Abdeckungen entfernt werden. Anhand des Bildes erkennt man die Zuordnung der CI-Schächte zu den Eingängen. Bei Wandmontage, wie im Bild dargestellt, muss die seitliche Doppelnasenführung der CAMs immer auf der linken Seite sein. Auf der rechten Seite hat das CAM nur eine einzelne Führungsnase.
Werkseinstellungen IP-Parameter vorprogrammierte TV-Sender: Service Name IP-Address Port CH No Protocol IP-Out Das Erste HD 10301 239.1.1.100 10001 ARTE HD 10302 239.1.1.101 10001 SWR BW HD 10303 239.1.1.102 10001 ZDF HD 11110 239.1.1.103 10001 ZDF neo HD 11130 239.1.1.104 10001 SAT.1 17500 239.1.1.105...
8. Programmierung allgemein Nach dem Anschluss durchläuft das Gerät eine interne Routine und alle Kanäle (4 bei PCU 4131 und 8 bei PCU 8130) werden auf die bisher gespeicherten Daten eingestellt. In dieser Zeit blinkt die Status-LED grün. Erst nachdem die Status-LED dauerhaft grün oder orange leuchtet, ist eine Verbindungsaufnahme zwischen der PCU 4131 / PCU 8130 und dem PC / Notebook möglich.
8.2. Programmierung der Geräteparameter Nach erfolgtem Netzzugang wird folgendes Übersichtsfenster (Overview) eingeblendet: Übersichtsfenster PCU 4131...
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Die Statusanzeige wird automatisch alle 3 Sekunden aktualisiert. Im oberen Teil des Menüs werden die Gerätedaten, wie Typ, Seriennummer, Hardwareversion und die Softwarestände für CPU, IP- und CI-Controller (bei PCU 4131) oder ASI-Controller (bei PCU 8130) angezeigt. Außerdem befindet sich dort die Anzeige der Gesamtdatenrate.
8.2.1. Eingangsparameter für den SAT-Empfang DVB > Eingangssignal TP > Transponderfrequenz Art des Transponderfrequenz eingeben Eingangssignals wählen -> Wird DVB-T/T2 oder DVB-C gewählt, bitte bei Eingangsparameter für den terr. Bereich weiterlesen. > Symbolrate Auto > LO - Frequenz Die benötigte Frequenz wird automatisch eingestellt, kann aber 09750 , 10600 oder eine andere...
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Empfangsverhältnisse (DVB-S/S2) Über die Bitfehlerrate und den Signal-Rauschabstand kann die Qualität des Eingangssignals bewertet werden. Diese sind von der Qualität der Empfangsverhältnisse und der SAT-Signale abhängig. sollte ≤ 1e-6 sein Empfehlung: Bitfehlerrate Beim Signal-Rauschabstand SNR gelten die abgebildeten Richtlinien. Die entsprechenden Werte der FEC (Vorwärtsfehlerkorrektur) sind aus den Tabellen der Satelliten-Betreiber zu entnehmen.
8.2.2. Eingangsparameter für den terrestrischen Bereich TP > Frequenz BW > Kanal-Bandbreite Die Art des Eingangssignals wird automatisch dargestellt. Eingangsfrequenz eingeben Auswahl 7 oder 8 MHz Search > Suchlauf PLP > Serviceauswahl (DVB-T2) Nach Betätigen des Buttons Search werden die Daten übernommen und der gewünschte Kanal eingestellt.
8.2.3. Ausgangsparameter MPTS (Multiple Program Transport Streams) Klick auf Menu * Input & MPTS Settings MPTS oder oder Übernahme der Einstellungen je Kanalzug MPTS lässt sich je Kanalzug separat ein- oder ausschalten -> Werkseinstellung: Aus Wenn MPTS ausgeschaltet ist, dann sind die werkseitig voreingestellten SPTS-Streams aktiv (siehe Punkt 8.2.4.). Auch das Netzwerkprotokoll kann je Kanalzug separat ausgewählt werden ->...
8.2.4. Ausgangsparameter SPTS (Single Program Transport Stream) Klick auf Menu * SPTS Settings Nun wird folgende Eingabemaske (hier mit den Werkeinstellungen) angezeigt: Einzelne SPTS-Streams Ein oder Aus EPG-Daten Ein oder Aus oder Alle SPTS-Streams Ein oder Aus Die IP-Adressen, Ports und Netzwerkprotokolle können separat für jeden Service (Programm) entweder manuell eingestellt oder über die unten angeordneten Bedienfelder entsprechend automatisiert vergeben werden.
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M3U-Liste erstellen Im SPTS-Betrieb ist das Erstellen einer M3U-Liste wie folgt möglich: Durch Klick auf Download M3U-List wird eine M3U-Liste (Dateiname: dvb_ip.m3u) der aktuell aktiven SPTS-Streams erzeugt und kann auf dem PC / Notebook (Downloadverzeichnis) gespeichert werden. ...
Kennzeichnung fehlerhafter Dateneingaben Im Fehlerfall (z.B. Doppelvergabe der IP-Adresse) werden die entsprechenden Eingabefelder wie folgt rot unterlegt angezeigt: Nach Berichtigung und Eingabe aller Daten müssen diese erneut mittels Klick auf Save gespeichert werden.
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8.2.5. CI-Menü PCU 4131 Dieses Menü ist nur bei der PCU 4131 verfügbar. Klick auf CI-Menu * CI 1, CI 2, CI 3 oder CI 4 Beispielhafte Anzeige nach Klick auf CI 1 Menüzeilen mit einem vorangestellten Pfeil sind anwählbar und/oder enthalten Untermenüs.
8.3. „Serviceliste“ (Programmliste) Falls bestimmte Services innerhalb eines Transponders am Ausgang nicht erwünscht sind, können diese entfernt werden. Weiterhin können bei Verwendung der PCU 4131 über diese Funktion verschlüsselte Services zur Entschlüsselung ausgewählt werden. 8.3.1. Löschen und Hinzufügen von Services (Programmen) Neben dem Search-Button wird ein weiterer Button Service List angezeigt.
8.3.2. Auswahl der zu entschlüsselnden Programme in der PCU 4131 Das CAM-Modul mit der entsprechenden Smartcard im ausgeschalteten Zustand in die PCU 4131 einstecken. Falls keine Erkennung erfolgt oder kein CAM-Modul eingesteckt ist, erscheint ein entsprechender Hinweis: Falls das CAM-Modul mit der entsprechenden Smartcard nicht erkannt wurde, können keine Services entschlüsselt werden! Verschlüsselte und unverschlüsselte Services können jedoch grundsätzlich...
8.3.3. Vergabe von Programmplätzen über die M3U-Liste Voraussetzung ist, dass die IP-Empfangsgeräte das Einlesen und Auswerten von M3U-Listen unterstützen. Klick auf Menu * SPTS Settings Die Anzeige IN bezieht sich auf den Kanalzug, in dem das Programm enthalten ist.
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In der Spalte CH No kann der gewünschte Programmplatz eingegeben werden. Diese Programme werden dann in der M3U-Liste der Reihe nach sortiert. Programme, die keine Kennziffer erhalten, werden hinter die gekennzeichneten Programme gelegt. Abspeichern der Einstellungen...
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8.3.4. Device-NIT Nach Auswahl von Device NIT erscheint folgende Maske, über die weitere Eingaben möglich sind: Device-NIT je nach Bedarf ein- oder ausschalten (werkseitig eingeschaltet) Die Paarung von ONID und TSID identifiziert den Transponder. Abspeichern der Einstellungen Hinweis: Bitte bereits bei der Dateneingabe auf Plausibilität und/oder Überschneidungen achten! Network ID: Werkseinstellung 3002 (Änderung möglich) Network Name: Kann vom Nutzer frei vergeben werden.
8.4. Speicherung der Programmierung / IP-Streamer zurücksetzen Es besteht die Möglichkeit eine bestehende Programmierung auf einem PC / Notebook zu speichern bzw. von demselben zu laden. Somit kann eine Archivierung von Gerätekonstellationen durchgeführt werden. Der IP-Streamer kann bei Bedarf auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt werden. 8.4.1.
8.4.2. Upload von Einstellungen Über den Menüpunkt Load Settings ist der Upload einer bestehenden Programmierung vom PC / Notebook auf den IP-Streamer PCU 4131 / PCU 8130 möglich. Dazu die entsprechende .dip-Datei (z.B. „settings.dip“) im Verzeichnis auswählen und öffnen. Die Daten werden dann innerhalb von ca. 45 - 60 Sekunden automatisch übernommen.
8.5. Netzwerkeinstellungen Klick auf Menu * Network Settings Nun wird folgende Eingabemaske angezeigt: Werkseitige Einstellung: v2 (aktuell keine Auswahlmöglichkeit) Mit Save werden alle Änderungen gespeichert. Der nachfolgende Neustart kann bis zu einer Minute dauern. Die aufgeführten IP-Adressen sind nur beispielhaft. Alle Adressen müssen an das „Netzwerk vor Ort“ Hinweis: angepasst werden.
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Die IP-Streamer PCU 4131 / PCU 8130 besitzen als Standardeinstellung folgende IP-Adresse: 192.168.1.129 Wird die Anlage in einem Netzwerk mit einer anderen Netzwerkadresse verwendet, muss die IP-Adresse der PCU 4131 / PCU 8130 dementsprechend angepasst werden. Beispiel: Der im Netzwerk betriebene PC hat folgende Einstellungen: IP-Adresse: 192.168.1.068...
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Betriebsstunden über 45 °C Umgebungstemperatur Die angezeigten Temperaturen entsprechen nur bei fachgerechter, senkrechter Montage und geschlossenem Gehäusedeckel dem tatsächlichen Wert. Nur für PCU 4131 CAM-Plugged: zeigt an, ob das CAM-Modul eingesteckt ist CAM-Init: zeigt an, ob das CAM-Modul erkannt wird Descrambling: zeigt an, ob alle gewählten Programme...
8.7. LED-Auswertung PCU 4131 grün: 12V-Spannungsversorgung aus: keine Spannungsversorgung Tuner grün dauerhaft: Tuner geloggt grün blinkt: Tuner nicht geloggt FPGA grün: konfiguriert, betriebsbereit aus: Fehler 12 V grün: 12 V vom Netzteil vorhanden aus: Netzteil-Fehler grün: CAM 1-4 erkannt aus:...
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PCU 8130 grün: 12V-Spannungsversorgung aus: keine Spannungsversorgung Tuner grün dauerhaft: Tuner geloggt grün blinkt: Tuner nicht geloggt FPGA grün: konfiguriert, betriebsbereit aus: Fehler 12 V grün: 12 V vom Netzteil vorhanden aus: Netzteil-Fehler Status grün: alle Tuner geloggt, betriebsbereit orange: verschiedene Funktionen bei der Programmierung Terr.
Software kann den Update-Vorgang unterbrechen und dazu führen, dass das Gerät nicht mehr reagiert oder eine Reparatur erforderlich wird. Klick auf Menu * Software Update Die Software-Auswahl „CI-FPGA“ wird nur bei der PCU 4131 angezeigt. Bei der PCU 8130 wird die Auswahl „CI-ASI-FPGA“ angezeigt.
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Mittels Select den entsprechenden Order mit der Update-Datei suchen, die .bin-Datei auswählen und öffnen. Es findet nun ein Abgleich der Software-Daten statt, die Felder mit den Software-Ständen sind farbig markiert: Grün bedeutet: Software ist auf dem neuesten Stand. Orange bedeutet: Es existiert neuere Software, ein Update ist möglich. Die einzelnen Software-Dateien sind selektiv aktualisierbar.
Die Seriennummer ist auch auf dem Aufkleber ersichtlich, welcher außen auf dem Gerätegehäuse angebracht ist. Die generelle Passwortrücksetzung kann nur durch POLYTRON vorgenommen werden. Im Zuge dessen generieren wir ein neues Passwort, mit dem die Bedienung wieder freigeschaltet werden kann.
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Durch Klicken auf Change Password wird das neue Passwort gespeichert. Hinweis: Nach Ändern / Speichern der neuen Anmeldedaten und dem nachfolgenden Aufruf einer anderen Eingabemaske werden die Anmeldedaten erneut abgefragt. 8.8.3. CI Monitoring PCU 4131 Funktion zur Aktivierung der CI-Überwachung Klick auf Extras * CI Monitoring...