3. Abmessungen und Montage
Das BMS V3 hat die Außenmaße 125mm x 85mm x 34.5mm. Die Rückseite besteht aus einer Aluminiumkühlplatte.
Sie sollte dementsprechend Luftzugänglich sein oder auf einer wärmeleitenden Oberfläche befestigt werden. Das
Gehäuse bietet in der Grundausstattung keine extra dafür vorgesehenen Befestigungsmöglichkeiten. Jedoch können
an der Rückseite mit zwei der Gehäuseschrauben Haltelaschen angebracht werden welche dann wiederum an eine
Halterung geschraubt werden können. Da das BMS durch ein Touchdisplay (resistive) bedient wird, muss die
Oberseite des BMS zugänglich sein und durch keine umliegenden Gegenstände berührbar sein. Eine der
Gehäuseschrauben befindet sich unter einem Garantiesiegel welches nicht gebrochen werden darf (Garantieverlust).
Für die Haltlaschen sind also nur die andern drei schrauben zu verwenden.
4. Inbetriebnahme
Wird das BMS zum ersten Mal mit Strom versorgt, startet der Installation Guide. Dieser beinhaltet unter anderem
die Verbindung mit dem Internet über WLAN und Grundeinstellungen zu Ihrem System. ACHTUNG keine der
vorhanden RJ45 Ports sind für einen Anschluss einer Ethernet-Verbindung gedacht! Bei Anschluss eines Ethernet-
Geräts (Router / Switch) kann das angeschlossene Gerät beschädigt werden! Die Internet-Verbindung ist zu Beginn
zwingend notwendig und sollte auch während des Betriebs regelmäßig wieder hergestellt werden, um nach Updates
zu suchen. Dies ist vor allem bei mobilen Einbauten (KFZ) zu beachten. Diese bringen nicht nur Verbesserungen,
sondern machen Ihr System kontinuierlich sicherer. Nachdem Sie das BMS mit dem Guide erfolgreich eingerichtet
haben, können Sie Ihre Komponenten anschließen. Bei der Erstinbetriebnahme der Akku Platinen werden Sie über
das BMS im Display durch die einzelnen Schritte geführt.
4.1. Verkabelung
Das BMS sowie unsere Akkuplatinen verfügen über eine RJ45 Buche diese ermöglicht es für die Verbindung der
beiden Komponenten herkömmliche LAN-Kabel / Netzwerk Kabel zu verwenden. Einzige Einschränkung ist, dass
Sie um spätere Störungen zu vermeiden, eine Schirmstufe von mindestens CAT 5 verwenden sollten. Auf den
Akkuplatinen für CAN befinden sich zwei RJ45 Buchsen, beiden können als Eingang sowie als Ausgang verwendet
werden. So können alle Akkuplatinen hintereinandergeschaltet werden. Die letzte Platine hat dann eine
unbelegte RJ45 Buchse, in diese kommt ein RJ45 abschlusswiederstand.
Wenn Platinen für den Line-Bus verwenden werden, haben diese rote Stecker die über ein Flachbandkabel
angeschlossen werden. So kann wie bei dem BMS V2 ein Akkupacket aufgebaut werden. Die Anleitung, wie das
Kabel mithilfe einer Crimp-Schablone gefertigt wird, befindet sich ebenfalls auf unserer Website. Sind alle Akkus
miteinander verbunden oder die entsprechenden Blöcke, kann das Flachbandkabel mithilfe eines Adapters
(800302) auf ein LAN-Kabel überführt werden. Über einen RJ45 Teiler (800304) können mehrere Blöcke
zusammen gefast werden.
Die Trennung der Signalkette sollte bei dem CAN-Bus möglichst vermieden werden. Nur bei kurzen
Abzweigungen beleibt das System funktionstüchtig.
Es können zwei arten Relais für die Steuerung im System verwendet werden. Die alten Relais, die über den Line
Bus auf dem Flachbandkabel angeschlossen wurden, behalten für das Lade/Entladerelais Ihre Funktionalität. Sie
sind nicht konfigurierbar. Das I2C Multifunktionsrelais welches über die Buchse 2 angeschlossen wird, ist in allen
seinen 4 Relais frei konfigurierbar.
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