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Western Digital Raptor Bedienungsanleitung Seite 4

Festplatte
5. Einbau
Falls Sie keine Fachkenntnisse für den Einbau besitzen, so lassen Sie den Einbau von
einer FACHKRAFT oder einer entsprechenden Fachwerkstatt durchführen!
Durch unsachgemäßen Einbau wird sowohl die Festplatte als auch Ihr Computer und alle
angeschlossenen Geräte beschädigt.
Vorsicht, Lebensgefahr!
Schalten Sie den Computer, in den die Festplatte eingebaut werden soll und alle
angeschlossenen Geräte aus und trennen Sie alle Geräte von der Netzspannung, ziehen
Sie den Netzstecker! Das Ausschalten über den Ein-/Ausschalter genügt nicht!
Öffnen Sie das Gehäuse Ihres Computers und nehmen Sie den Gehäusedeckel vorsichtig ab.
Suchen Sie einen freien Einschub für 3.5"-Laufwerke (oder 5.25", hier ist ein Montagerahmen nötig) in
Ihrem Gehäuse und schrauben Sie die Festplatte dort mit 4 passenden Schrauben fest.
Vorsicht: Festplatte darf mechanisch nicht beansprucht werden (Stöße, Schläge usw.); achten
Sie darauf, dass die von Ihnen verwendeten Schrauben nicht zu lang sind und dadurch die
Festplatte beschädigen (max. Gewindelänge der Schrauben nur ca. 3-4mm).
Der Einbau ist nur waagrecht (die Elektronik-Platine liegt unten) und um 90° auf die linke oder
rechte Längsseite gekippt erlaubt. Die Festplatte darf nicht schräg oder "überkopf" eingebaut
werden!
Verbinden Sie den schmalen 7poligen Anschluss der Festplatte über ein S-ATA-Datenkabel mit einem
freien S-ATA-Anschluss auf Mainboard bzw. Controller-Steckkarte. Nur eine Orientierung ist korrekt,
wenden Sie beim Anstecken keine Gewalt an!
Beachten Sie, dass ein Bootvorgang (das Starten des Betriebssystems) oft nur dann möglich ist, wenn
die Festplatte als erste Festplatte betrieben wird (bei herkömmlichen IDE-Controllern ist dies eine als
"Master" eingestellte IDE-Festplatte am ersten IDE-Controller).
Da es momentan bei S-ATA-Festplatten kein "Master"- oder "Slave"-Laufwerk gibt (das S-ATA-
Datenkabel hat nur zwei Stecker), ist es vom Mainboard abhängig, wie die S-ATA-Festplatte evtl. an
einem der vorhandenen IDE-Controller "hängt". Beachten Sie die Anleitung zu Ihrem Mainboard.
Oft kann bei modernen Mainboards aber auch das Bootlaufwerk im BIOS/Setup eingestellt werden.
Schließen Sie ein S-ATA-Stromkabel an den breiten 15poligen Anschluss der Festplatte an (falls Sie
kein S-ATA-Stromkabel an Ihrem Netzteil haben, steht an der Festplatte alternativ eine herkömmliche
5.25"-Strombuchse zur Verfügung. Dieses Ausstattungsdetail könnte jedoch bei neueren Versionen der
Festplatte entfallen).
Durch die hohe Umdrehungszahl entsteht mehr Wärme als bei herkömmlichen Festplatten.
Deshalb sollte die Festplatte durch geeignete Maßnahmen ausreichend gekühlt werden (z.B.
entsprechenden Lüfter vor der Festplatte montieren damit der Luftstrom über und unter die
Festplatte bläst).
Andernfalls kann die Lebensdauer der Festplatte geringer werden!
Schließen Sie Sie das Gehäuse Ihres Computers und verbinden Sie ihn wieder mit Ihren anderen
Geräten und Zubehör.
Verbinden Sie Sie Ihren Computer mit der Netzspannung und schalten Sie ihn ein.
Startet Ihr Computer nicht korrekt, so schalten Sie ihn sofort aus und kontrollieren Sie sämtliche
Einstellungen und Kabelverbindungen, ziehen Sie vor dem erneuten Öffnen des PCs den
Netzstecker!
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6. Installation bei PC-kompatiblen Computern
Da die S-ATA-Technik sehr modern ist, dürfte es bei der Erkennung der 36GByte-Festplatte keinerlei
Probleme geben. Dies gilt gleichermaßen für Mainboards mit S-ATA-Schnittstelle(n) als auch für zusätz-
liche PCI-S-ATA-Steckkarten.
Bei der Einstellung im BIOS/Setup (wenn die Festplatte an einer S-ATA-Schnittstelle des Mainboards
angesteckt ist) gilt:
Stellen Sie im BIOS/Setup Ihres PCs den Festplattentyp auf "AUTO" ein, stellen Sie zusätzlich den
Modus ("Mode") auf "AUTO" ein. So erkennt das BIOS die Werte (Spuren, Köpfe, Sektoren)
automatisch.
Wie man das CMOS-/BIOS-Setup aufruft, finden Sie in der Regel in der Beschreibung Ihres Rechnersy-
stems oder Mainboards. Bei vielen PCs ist dies mit der „DEL"- oder „ENTF"-Taste möglich, die man kurz
nach dem Einschalten drücken muss.
Wenn Sie im BIOS/Setup irgendwelche anderen Werte einstellen (etwa "AUTO" als Festplatten-
typ und als Modus "CHS", "NORMAL" oder "LARGE"), dann können z.B. nur 504MByte
formatiert werden, der Rechner startet von der fertig formatierten und mit einem Betriebssystem
versehenen Festplatte nicht usw.
Stellen Sie also unbedingt für den Festplattentyp "AUTO" und für den Modus "AUTO" ein.
7. Partitionieren und Formatieren
Eine neue, "leere" Festplatte muss nach dem Einbau partitioniert und formatiert werden.
Danach können Sie, falls gewünscht, ein Betriebssystem auf der Festplatte installieren.
a) Partitionieren
Partitionieren Sie die Festplatte z.B. mit dem MSDOS-Befehl "FDISK".
Wenn Sie z.B. Windows 98/ME auf der Festplatte installieren wollen, so benötigen Sie zuerst eine bootfähige
Startdiskette, auf der zusätzlich die Befehle "FDISK.EXE" & "FORMAT.COM" sein müssen; weiterhin für
die Installation von der CD der "MSCDEX.EXE" und der CD-ROM-Treiber (der auf der Treiberdiskette zu
Ihrem CD-ROM-Laufwerk zu finden ist), sowie eine entsprechende Config.sys-Datei und eine Autoexec.bat.
Sinnvoll wäre auch das Kopieren des deutschen Tastaturtreibers (alle Dateien, die mit KEY anfangen).
Beispiel für eine Config.sys-Datei:
DEVICE=CDROM.SYS /D:MSCD001
KEYB GR
Falls Sie mehrere Festplatten in Ihrem Computer haben, so müssen Sie im FDISK-Programm die korrekte
Festplatte auswählen (Menüpunkt "5. Wechseln der aktuellen Festplatte"; er erscheint nur dann, wenn mehr
als eine Festplatte im PC betrieben wird!).
Die Festplatte bietet eine Kapazität von über 2GB. Ältere Windows-Versionen (und auch DOS) können nur
eine max. Partitionsgrösse von 2GB (2047MByte) verwalten. Deshalb müsste die Festplatte hier in
mindestens 19 Partitionen aufgeteilt werden. Dies ist sehr nur unpraktisch, da es nur Laufwerksbuchstaben
von A-Z gibt! Verwenden Sie dieshalb ein aktuelleres Betriebssystem, z.B. Windows 98/98SE, ME oder XP;
bzw. andere Betriebssysteme, die so große Festplatten unterstützen.
Achten Sie beim Partitionieren unbedingt darauf, dass die primäre Partition über FDISK aktiviert wird, sonst
erfolgt nach dem Installieren des Betriebssystems kein Bootvorgang. Wenn eine Festplatte in mehrere
Partitionen aufgeteilt wird, so erfolgt die Aktivierung der primären Partition NICHT automatisch!
Wird die neue Festplatte z.B. als zweite Festplatte eingebaut, so kann die Partitionierung bei Windows 98/
98SE/ME auch über ein DOS-Fenster erfolgen bzw. bei Windows XP über die Computerverwaltung.
Beispiel für eine Autoexec.bat-Datei:
MSCDEX.EXE /D:MSCD001
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Diese Anleitung auch für:

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