Bosch GTC 400 C Handbuch

Bestimmungsgemäße Verwendung

Diese Wärmebildkamera ist für die berührungslose Messung von Oberflächentemperaturen bestimmt.

Das dargestellte Wärmebild zeigt die Temperaturverteilung des vom Infrarotobjektiv erfassten Bereichs und ermöglicht so die Darstellung von Temperaturabweichungen in verschiedenen Farben.

Bei korrekter Anwendung ermöglicht dies die berührungslose Untersuchung von Bereichen und Objekten auf Temperaturunterschiede und -abweichungen, um Komponenten und/oder Schwachstellen sichtbar zu machen, einschließlich:

  • Wärmedämmung und andere Isolationsarten (z. B. Lokalisierung von Wärmebrücken)
  • Aktive Heiz- und Warmwasserleitungen (z. B. Fußbodenheizung) in Böden und Wänden
  • Überhitzte elektrische Komponenten (z. B. Sicherungen oder Klemmen)
  • Maschinenteile (z. B. Überhitzung durch fehlerhafte Kugellager)

Das Gerät darf nicht zur Temperaturmessung an Personen und Tieren oder für andere medizinische Zwecke verwendet werden.

Das Gerät ist nicht zur Oberflächen-Temperaturmessung von Gasen oder Flüssigkeiten geeignet.

Merkmale

Merkmale - Teil 1

  1. Schutzkappe für visuelle Kamera und Infrarotsensor
  2. Seriennummer
  3. Abdeckung, Micro-USB-Anschluss
  4. Micro-USB-Anschluss
  5. Pfeiltaste nach oben []
  6. Messtasten [Func]
  7. Umschalten Temperaturskala zwischen automatisch und fixiert/rechte Funktionstaste
  8. Pfeiltaste nach rechts []
  9. Ein-/Aus-Taste []
  10. Pfeiltaste nach unten []
  11. Speichertaste
  12. Pfeiltaste nach links []
  13. Galerie-Taste/linke Funktionstaste
  14. Anzeige
  15. Visuelle Kamera
  16. Infrarotsensorbereich
  17. Messwert einfrieren/Messung fortsetzen Taste
  18. Batterieschacht
  19. Entriegelungstaste für Akkupack
  20. Akkupack*
    Merkmale - Teil 2
  21. Micro-USB-Kabel
  22. Schutztasche*

Anzeigeelemente

  1. Datum/Uhrzeit
  2. Messfunktion
  3. Emissionsgradanzeige
  4. WiFi ein-/aus-Anzeige
  5. Ladekontrollanzeige
  6. Anzeige der maximalen Oberflächentemperatur im Messbereich
  7. Skala
  8. Anzeige der minimalen Oberflächentemperatur im Messbereich
  9. Skalensperrsymbol
  10. Hotspot-Anzeige (Beispiel)
  11. Fadenkreuz mit Temperaturanzeige
  12. Coldspot-Anzeige (Beispiel)
  13. Galerie-Symbol

*Das abgebildete oder beschriebene Zubehör gehört nicht zum Standard-Lieferumfang.

Technische Daten

Wärmebildkamera GTC 400 C
Artikelnummer 3 601 K83 1..
Auflösung Infrarotsensor 160 x 120
Thermische Empfindlichkeit <50mK
Spektralbereich 8–14 μm
Sichtfeld (FOV) 53 x 43°
Fokusdistanz ≥1 ft (≥0,3m)
Fokus Fest
Oberflächentemperatur-Messbereich 14...+752°F (–10...+400°C)
Messgenauigkeit (typisch) Oberflächentemperatur1)
–10...+10°C
10...100°C
>+100°C
5.4°F (3°C)
5.4°F (3°C)
3%
Display-Typ TFT
Displaygröße 3.5"
Display-Auflösung 320 x 240
Bildformat .jpg
Bilder pro Speichervorgang 1 x Wärmebild (Screenshot)
1 x reales visuelles Bild inkl. Temperaturwerten (Metadaten)
Anzahl der Bilder im internen Bildspeicher (typisch) 500
Integrierte visuelle Kamera
Akku- / Ladegeräteliste
  • Akkus (Bosch 10.8 V/12 V - Max Lithium-Ionen-Akku)
  • Ladegeräte

BAT414 2.0 Ah, BAT420 4.0 Ah
GBA12V30 3.0 Ah, GBA12V60 6.0 Ah

BC330, BC430
GAX1218V-30, GAL 12V-20

Akkulaufzeit
10.8 V/12 V - Max
5.0 h
USB-Anschluss 1.1
Drahtlose Konnektivität WiFi
Max. WiFi-Sendeleistung 30mW
WiFi-Betriebsfrequenzbereich 2.400–2.483 GHz
Gewicht gemäß EPTA-Procedure 01:2014 0.54 kg
Abmessungen (Länge x Breite x Höhe) 9.2" x 3.7" x 2.5" (233 x 95 x 63 mm)
Schutzart (ohne Akkufach) IP 53
Zulässige Umgebungsbedingungen
  • Ladetemperatur
  • Betriebstemperatur2)
  • Lagertemperatur
  • Relative Luftfeuchtigkeit (nicht kondensierend)
32....+113°F (0...+45°C)
14....+113°F (–10...+45°C)
-4....+158°F (–20...+70°C)
20... 80%

Das Gerät ist mit der Seriennummer 2 auf dem Typenschild eindeutig identifizierbar.

1) bei einer Umgebungstemperatur von 20–23°C und einem Emissionsgrad von >0.999, Messabstand: 0,3m, Betriebszeit: >5 min.

2) eingeschränkte Leistung bei Temperaturen

Technische Daten ermittelt mit Akku aus dem Lieferumfang.

Definitionen

Infrarot-Wärmestrahlung
Infrarot-Wärmestrahlung ist elektromagnetische Strahlung, die von jedem Körper emittiert wird. Die Menge der Strahlung hängt von der Temperatur und dem Emissionsgrad des Körpers ab.

Emissionsgrad
Der Emissionsgrad eines Objekts hängt vom Material und der Struktur seiner Oberfläche ab. Er gibt an, wie viel Infrarot-Wärmestrahlung das Objekt im Vergleich zu einem idealen Wärmestrahler (schwarzer Körper, Emissionsgrad = 1) aussendet.

Wärmebrücke
Eine Wärmebrücke ist ein Objekt, das unerwünscht Wärme nach außen oder innen leitet und sich daher deutlich von der Temperatur des restlichen Wandbereichs oder der gewünschten Wandtemperatur unterscheidet.

Da die Oberflächentemperatur an Wärmebrücken niedriger ist als im restlichen Raum, steigt an diesen Stellen das Schimmelrisiko erheblich.

Reflektierte Temperatur/Reflexionsgrad eines Objekts
Die reflektierte Temperatur ist die Wärmestrahlung, die nicht vom Objekt selbst emittiert wird. Je nach Struktur und Material wird Hintergrundstrahlung im zu messenden Objekt reflektiert, wodurch das tatsächliche Temperaturergebnis verfälscht wird.

Abstand zum Objekt
Der Abstand zwischen dem zu messenden Objekt und dem Messgerät beeinflusst die pro Pixel erfasste Flächengröße. Mit zunehmendem Abstand zum Objekt können Sie immer größere Objekte erfassen.

Abstand (m) Größe der Infrarotpixel (mm) Infrarotbereich Breite x Höhe (m)
0.5 3 –0.5 x 0.4
1 6 –1 x 0.75
2 12 2.05 x 1.5
5 30 5.1 x 3.8

Vorbereitung

Stromversorgung

Das Gerät kann mit einem Bosch Li-Ion Akku betrieben werden.

Betrieb mit Akkupack

(siehe Abbildung C)


Verwenden Sie nur Bosch Lithium-Ionen-Akkupacks, die im Abschnitt „Technische Daten“ dieses Handbuchs aufgeführt sind. Die Verwendung anderer Akkupacks kann das Risiko von Brand, Personen- und Sachschäden erhöhen.


Entfernen Sie die Akkus aus dem Gerät, wenn Sie es längere Zeit nicht benutzen. Bei längerer Lagerung können die Akkus korrodieren und sich selbst entladen.

Warnung Hinweis: Der Akkupack wird teilgeladen geliefert. Um die volle Kapazität des Akkupacks zu gewährleisten, laden Sie den Akkupack vor der ersten Verwendung vollständig im Akkuladegerät auf.


Verwenden Sie nur Bosch Ladegeräte, die im Abschnitt „Technische Daten“ dieses Handbuchs aufgeführt sind. Die Verwendung anderer Ladegeräte kann das Risiko von Brand, Personen- und Sachschäden erhöhen.

Der Lithium-Ionen-Akkupack kann jederzeit geladen werden, ohne seine Lebensdauer zu verkürzen. Eine Unterbrechung des Ladevorgangs beschädigt den Akkupack nicht.

Der Lithium-Ionen-Akku ist durch die Electronic Cell Protection (ECP) gegen Tiefentladung geschützt. Eine Schutzschaltung schaltet das Gerät ab, wenn der Akku entladen ist.

  • Drücken Sie nach dem automatischen Ausschalten des Geräts die Ein-/Aus-Taste nicht weiter. Der Akku kann beschädigt werden.

Um den geladenen Akkupack 20 einzusetzen, schieben Sie ihn in den Batterieschacht 18, bis er spürbar einrastet. Wenden Sie keine Gewalt an.

Um den Akkupack 20 zu entfernen, drücken Sie die Entriegelungstasten 19 und ziehen Sie den Akkupack aus dem Batterieschacht 18. Wenden Sie keine Gewalt an.

Akkuladezustandsanzeige

Die Akkuladezustandsanzeige e im Display zeigt den Ladezustand der Batterien oder des Akkupacks 20 an.

Anzeige Kapazität
>2/3
≤2/3
≤1/3
≤10 %
Akkus oder Akkupack wechseln

Bedienung

  • Schützen Sie das Messwerkzeug vor Feuchtigkeit und direkter Sonneneinstrahlung.
  • Setzen Sie das Messwerkzeug keinen extremen Temperaturen oder Temperaturschwankungen aus. Lassen Sie es beispielsweise nicht längere Zeit in Fahrzeugen liegen. Bei großen Temperaturschwankungen lassen Sie das Messwerkzeug vor der Inbetriebnahme an die Umgebungstemperatur anpassen. Bei extremen Temperaturen oder Temperaturschwankungen kann die Genauigkeit des Messwerkzeugs beeinträchtigt werden.
  • Sorgen Sie für eine korrekte Akklimatisierung des Messwerkzeugs. Bei starken Temperaturschwankungen oder stark variierenden Umgebungsbedingungen kann die Messgenauigkeit des Messwerkzeugs beeinträchtigt sein, bis es sich wieder vollständig akklimatisiert hat.
  • Vermeiden Sie harte Stöße auf das Messwerkzeug oder ein Herunterfallen. Bei starken äußeren Einwirkungen sowie bei Auffälligkeiten in der Funktionalität sollten Sie das Messwerkzeug durch einen autorisierten Bosch-Kundendienst überprüfen lassen.

Inbetriebnahme

Ein- und Ausschalten

Zum Messen klappen Sie die Schutzkappe 1 nach oben. Achten Sie darauf, dass der Infrarot-Messbereich während der Arbeit nicht verschlossen oder abgedeckt ist.

Zum Einschalten des Messwerkzeugs drücken Sie die Ein-/Aus-Taste 9. Im Display 14 erscheint eine Startsequenz. Nach der Startsequenz beginnt das Messwerkzeug sofort mit der Messung und misst fortlaufend, bis es ausgeschaltet wird.

Warnung Hinweis: In den ersten Minuten kalibriert sich das Messwerkzeug möglicherweise mehrmals selbst, da die Sensortemperatur und die Umgebungstemperatur noch nicht abgeglichen sind. Ein erneutes Kalibrieren ermöglicht eine präzise Messung. Das Wärmebild friert während der Kalibrierung kurz ein.

Zum Ausschalten des Messwerkzeugs drücken Sie die Ein-/Aus-Taste erneut. Das Messwerkzeug speichert alle Einstellungen und schaltet sich dann aus. Schließen Sie die Schutzkappe 1, um das Messwerkzeug sicher zu transportieren.

Im Menü "Settings" (Einstellungen) können Sie wählen, ob und nach wie viel Zeit sich das Messwerkzeug automatisch ausschaltet (siehe "Switch-off time" (Ausschaltzeit)).

Liegt der Akku oder das Messwerkzeug nicht im im Kapitel „Technische Daten“ angegebenen Betriebstemperaturbereich, schaltet sich das Messwerkzeug nach einer kurzen Warnung automatisch ab (siehe "Troubleshooting – Causes and Corrective Measures" (Fehlersuche – Ursachen und Abhilfemaßnahmen)). Lassen Sie das Messwerkzeug die richtige Temperatur erreichen und schalten Sie es dann wieder ein.

Um Energie zu sparen, schalten Sie das Messwerkzeug nur ein, wenn Sie es benutzen.

Vorbereitung zur Messung

Einstellung des Emissionsgrades für Oberflächentemperaturmessungen

Der Emissionsgrad eines Objekts hängt vom Material und der Struktur seiner Oberfläche ab. Er gibt an, ob ein Objekt (im Vergleich zu anderen Objekten mit gleicher Temperatur) viel oder wenig Infrarot-Wärmestrahlung aussendet.

Zur Bestimmung der Oberflächentemperatur misst das Messwerkzeug berührungslos die natürliche Infrarot-Wärmestrahlung, die von dem Objekt abgegeben wird, auf das das Messwerkzeug gerichtet ist. Um eine korrekte Messung zu gewährleisten, muss die Einstellung des Emissionsgrades am Messwerkzeug vor jeder Messung überprüft und gegebenenfalls an das Messobjekt angepasst werden.

Sie können eine der voreingestellten Emissionsstufen auswählen oder einen genauen Zahlenwert eingeben. Passen Sie den erforderlichen Emissionsgrad über das Menü "Measurement" (Messen) >"Emissivity" (Emissionsgrad) an.


Temperaturmessungen sind nur korrekt, wenn die Einstellung des Emissionsgrades und der Emissionsgrad des Objekts übereinstimmen.

Farbdifferenzen können durch unterschiedliche Temperaturen und/oder unterschiedliche Emissionsgrade verursacht werden. Sind die Emissionsgrade sehr unterschiedlich, können die dargestellten Temperaturdifferenzen erheblich von den tatsächlichen Temperaturdifferenzen abweichen.

Befinden sich im Messbereich mehrere Objekte aus unterschiedlichen Materialien oder mit unterschiedlichen Strukturen, sind die angezeigten Temperaturwerte nur für die Objekte aussagekräftig, deren Emissionsgradeinstellung übereinstimmt.

Für alle anderen Objekte (mit abweichenden Emissionsgraden) können die angezeigten Farbdifferenzen als Anhaltspunkt für Temperaturverhältnisse genutzt werden.

Material Emissionsgrad 32 ºF bis 212 ºF (0 ºC bis 100 ºC)
Beton 0.93
Putz/Mörtel 0.93
Dachziegel 0.93
Dachpappe 0.93
Heizkörperlack 0.93
Holz 0.91
Linoleum 0.88
Papier 0.89

Hinweise zu den Messbedingungen

Stark reflektierende oder glänzende Oberflächen (z. B. glänzende Fliesen oder polierte Metalle) können die angezeigten Ergebnisse verfälschen oder beeinträchtigen. Maskieren Sie bei Bedarf die zu messende Oberfläche mit einem dunklen, matten und gut wärmeleitenden Klebeband. Lassen Sie das Klebeband kurz auf der Oberfläche akklimatisieren.

Achten Sie auf einen günstigen Messwinkel bei reflektierenden Oberflächen, um zu gewährleisten, dass die von anderen Objekten reflektierte Wärmestrahlung das Ergebnis nicht verfälscht. So kann z. B. bei einer frontalen Messung aus senkrechter Position die Reflexion der eigenen Körperwärme die Messung stören. Auf einer ebenen Fläche könnten dann die Umrisse und die Temperatur Ihres Körpers abgebildet (reflektierter Wert) werden, und diese Werte entsprechen nicht der tatsächlichen Temperatur der gemessenen Fläche (emittierter Wert oder realer Wert der Fläche). Das Messen durch transparente Materialien (z. B. Glas oder transparente Kunststoffe) ist grundsätzlich nicht möglich.

Die Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Messergebnisse steigen mit besseren und stabileren Messbedingungen.

Infrarot-Temperaturmessungen werden durch Rauch, Dampf/hohe Luftfeuchtigkeit oder staubige Luft beeinträchtigt.

Hinweise zur Erzielung einer verbesserten Messgenauigkeit:

  • Gehen Sie so nah wie möglich an das Messobjekt heran, um störende Faktoren zwischen Ihnen und der zu messenden Oberfläche zu minimieren.
  • Lüften Sie Innenbereiche vor der Messung, insbesondere wenn die Luft verschmutzt oder extrem dampfhaltig ist. Lassen Sie den Raum nach dem Lüften eine Weile akklimatisieren, bis die übliche Temperatur wieder erreicht ist.

Zuordnung von Temperaturen anhand der Skala

Rechts am Display wird eine Skala angezeigt. Die Werte am oberen und unteren Ende orientieren sich an der höchsten und niedrigsten im Wärmebild erfassten Temperatur. Farben werden Temperaturwerten mit einer gleichmäßigen Verteilung im Bild (linear) zugeordnet.

Innerhalb dieser beiden Grenzwerte können somit unterschiedliche Farbtöne zur Temperaturzuordnung verwendet werden. Eine Temperatur, die beispielsweise exakt zwischen dem Maximal- und dem Minimalwert liegt, kann dem mittleren Farbbereich der Skala zugeordnet werden.

Um die Temperatur eines bestimmten Bereichs zu bestimmen, bewegen Sie das Messwerkzeug so, dass das Fadenkreuz mit Temperaturanzeige l auf den gewünschten Punkt oder Bereich gerichtet ist.

In der Automatik-Einstellung verteilt sich das Farbspektrum der Skala immer linear (= gleichmäßig) über den gesamten Messbereich zwischen der maximalen und minimalen Temperatur.

Die Wärmebildkamera zeigt alle gemessenen Temperaturen im Messbereich in Relation zueinander an. Wird Wärme in einem Bereich beispielsweise in einer Farbdarstellung als Blau angezeigt, bedeutet dies, dass die blauen Bereiche zu den kälteren Messwerten im aktuellen Messbereich gehören. Diese Bereiche können jedoch in einem Temperaturbereich liegen, der unter Umständen Verletzungen verursachen kann. Beachten Sie daher immer die an der Skala oder am Fadenkreuz selbst angezeigten Temperaturen.

Funktionen

Einstellen der Farbdarstellung

Je nach Messbedingungen können unterschiedliche Farbpaletten die Analyse des Wärmebildes erleichtern und Objekte oder Gegebenheiten im Display deutlicher abbilden. Dies hat keine Auswirkung auf die gemessenen Temperaturen. Es ändert sich lediglich die Art und Weise, wie die Temperaturwerte dargestellt werden.

Zum Ändern der Farbpalette bleiben Sie im Messmodus und drücken die rechte 8 oder linke 12 Pfeiltaste.

Überlagerung von Wärmebild und Realbild

Für eine verbesserte Orientierung (= lokale Zuordnung des dargestellten Wärmebildes) kann bei angepassten Temperaturbereichen zusätzlich ein visuelles Realbild eingeblendet werden.

Warnung Hinweis: Die Überlagerung von Realbild und Wärmebild ist bei einem Abstand von 1.08 ft (0,55 m) exakt. Befindet sich das Gerät näher oder weiter vom Messobjekt entfernt, kann es zu einer Verschiebung von Realbild und Wärmebild kommen.

Die Wärmebildkamera bietet Ihnen folgende Optionen:

  • Komplettes Infrarotbild
    Es wird ausschließlich das Wärmebild dargestellt.
  • Bild in Bild
    Das angezeigte Wärmebild wird zugeschnitten und das umliegende Umfeld als Realbild gezeigt. Diese Einstellung verbessert die lokale Zuordnung des Messbereichs.
  • Transparenz
    Das angezeigte Wärmebild wird leicht transparent über das Realbild gelegt. Dies ermöglicht eine verbesserte Objekterkennung.

Die Einstellung können Sie über die aufwärts 5 oder abwärts 10 Pfeiltasten anpassen.

Fixieren der Skala

Die Farbverteilung im Wärmebild wird automatisch angepasst, kann aber durch Drücken der rechten Funktionstaste 7 fixiert werden. Dies ermöglicht einen Vergleich von Wärmebildern, die unter verschiedenen Temperaturbedingungen aufgenommen wurden (z.B. bei der Überprüfung mehrerer Räume auf Wärmebrücken).

Um die Skala wieder auf automatisch umzustellen, drücken Sie erneut die rechte Funktionstaste 7. Die Temperaturen sind nun wieder dynamisch und passen sich den gemessenen Minimal- und Maximalwerten an.

Messfunktionen

Um weitere, für die Anzeige hilfreiche Funktionen aufzurufen, drücken Sie die Taste "Func" (Funktion) 6. Navigieren Sie mit den rechts/links Tasten durch die angezeigten Optionen, um eine Funktion auszuwählen. Wählen Sie eine Funktion aus und drücken Sie die Taste "Func" (Funktion) 6 erneut.

Folgende Messfunktionen stehen zur Verfügung:

  • "Automatic" (Automatisch)
    Farben werden im Wärmebild automatisch verteilt
  • "Heat detector" (Wärmemelder)
    In dieser Messfunktion werden nur die wärmeren Temperaturen im Messbereich als Wärmebild dargestellt.

Der Bereich außerhalb dieser wärmeren Temperaturen wird in Graustufen als Realbild dargestellt, damit farbige Objekte nicht fälschlicherweise mit Temperaturen assoziiert werden (z.B. rotes Kabel im Schaltschrank bei der Suche nach überhitzten Komponenten). Passen Sie die Skala mit den Aufwärts- 5 und Abwärts- 10 Tasten an. Dies erweitert oder reduziert den angezeigten Temperaturbereich.

Das Gerät misst weiterhin minimale und maximale Temperaturen und zeigt diese an den Enden der Skala an. Sie können jedoch steuern, welcher Temperaturbereich farbig als Wärmebild dargestellt wird.

  • "Cold detector" (Kältemelder)
    Nur die kälteren Temperaturen im Messbereich werden in dieser Messfunktion als Wärmebild dargestellt. Der Bereich außerhalb dieser kälteren Temperaturen wird in Graustufen als Realbild dargestellt, damit farbige Objekte nicht fälschlicherweise mit Temperaturen assoziiert werden (z.B. blauer Fensterrahmen bei der Suche nach fehlerhafter Isolierung). Passen Sie die Skala mit den Aufwärts- 5 und Abwärts- 10 Tasten an. Dies erweitert oder reduziert den angezeigten Temperaturbereich. Das Gerät misst weiterhin minimale und maximale Temperaturen und zeigt diese an den Enden der Skala an. Sie können jedoch steuern, welcher Temperaturbereich farbig als Wärmebild dargestellt wird.
  • "Manual" (Manuell)
    Wenn im Wärmebild stark abweichende Temperaturen gemessen werden (z.B. Heizkörper als heißes Objekt bei der Suche nach Wärmebrücken), werden die verfügbaren Farben auf eine große Anzahl von Temperaturwerten im Bereich zwischen der maximalen und der minimalen Temperatur verteilt. Dies kann dazu führen, dass subtile Temperaturunterschiede nicht mehr detailliert dargestellt werden können. Um eine detaillierte Darstellung der Fokustemperatur zu erhalten, wechseln Sie in den "Manual" (Manuellen) Modus und stellen Sie die maximale und minimale Temperatur ein. Dies ermöglicht es Ihnen, den für Sie relevanten Temperaturbereich festzulegen, in dem Sie subtile Unterschiede erkennen möchten. Die Einstellung Reset (Zurücksetzen) passt die Skala automatisch an die gemessenen Werte im Sichtfeld des Infrarotsensors an.

Um das Hauptmenü aufzurufen, drücken Sie die Taste "Func" (Funktion) 6, um die Messfunktionen aufzurufen. Drücken Sie nun die rechte Funktionstaste 7.

  • "Measurement" (Messung)
  • "Emissivity" (Emissionsgrad) c:
    Eine Auswahl gespeicherter Emissionsgrade ist für einige der gängigsten Materialien verfügbar. Wählen Sie das entsprechende Material im Menüpunkt "Material" (Material) aus. Der entsprechende Emissionsgrad wird in der Zeile darunter angezeigt. Wenn Sie den genauen Emissionsgrad des zu messenden Objekts kennen, können Sie ihn auch als numerischen Wert im Menüpunkt "Emissivity" (Emissionsgrad) einstellen.
  • "Reflected temperature" (Reflektierte Temperatur): Das Einstellen dieses Parameters verbessert die Genauigkeit der Messergebnisse, insbesondere bei Materialien mit geringem Emissionsgrad (= hoher Reflexion). Die reflektierte Temperatur entspricht normalerweise der Umgebungstemperatur. Wenn sich Objekte mit stark abweichenden Temperaturen in der Nähe von stark reflektierenden Objekten befinden, die die Messung beeinflussen könnten, sollte dieser Wert angepasst werden.
  • "Display" (Anzeige)
  • "Hotspot" (Hotspot) j: "ON/OFF" (EIN/AUS)
    In dieser Funktion wird der heißeste Punkt (= Messpixel) im Messbereich automatisch durch ein rotes Fadenkreuz im Wärmebild hervorgehoben. Dies kann Ihnen helfen, einen kritischen Punkt zu erkennen, z.B. eine lose Klemme im Schaltschrank zu lokalisieren.
  • "Cold spot" (Coldspot) l: "ON/OFF" (EIN/AUS) Der kälteste Punkt (= Messpixel) im Messbereich wird automatisch durch ein blaues Fadenkreuz im Wärmebild hervorgehoben. Dies kann Ihnen helfen, einen kritischen Punkt zu erkennen, z.B. ein Leck in der Isolierung zu lokalisieren.
  • "Crosshairs" (Fadenkreuz) k: "ON/OFF" (EIN/AUS) Das Fadenkreuz wird in der Mitte des Wärmebildes angezeigt und zeigt Ihnen den gemessenen Temperaturwert an dieser Stelle.
  • "Scale" (Skala) i: "ON/OFF" (EIN/AUS)
  • "WiFi" (WLAN): "ON/OFF" (EIN/AUS)
    (siehe "Data Transmission" (Datenübertragung))
  • "Tool" (Werkzeug)
  • "Language" (Sprache)
    Unter diesem Menüpunkt können Sie die Sprache für alle Anzeigen ändern.
  • "Time & Date" (Uhrzeit & Datum) a
    Um Datum und Uhrzeit in der Anzeige zu ändern, öffnen Sie das Untermenü "Time & Date" (Uhrzeit & Datum). In diesem Untermenü können Sie auch das Datums- und Zeitformat ändern. Um das Untermenü "Time & Date" (Uhrzeit & Datum) zu verlassen, drücken Sie entweder die linke Funktionstaste 13 unter dem Häkchensymbol, um die Einstellungen zu speichern, oder die rechte Funktionstaste 7 unter dem Kreuzsymbol, um die Änderungen zu verwerfen.
  • "Audio signals" (Audiosignale): "ON/OFF" (EIN/AUS) Unter diesem Menüpunkt können Sie die Audiosignale ein- oder ausschalten.
  • "Switch-off time" (Ausschaltzeit)
    Unter diesem Menüpunkt können Sie das Zeitintervall auswählen, nach dem sich das Gerät automatisch ausschaltet, wenn keine Tasten gedrückt werden. Sie können die automatische Abschaltung auch deaktivieren, indem Sie die Einstellung "Never" (Nie) wählen.
  • "Delete all images" (Alle Bilder löschen)
    Unter diesem Menüpunkt können Sie alle Dateien im internen Speicher auf einmal löschen. Drücken Sie die rechte Pfeiltaste 8 für "more" (mehr) ..., um das Untermenü aufzurufen. Drücken Sie dann entweder die linke Funktionstaste 13 unter dem Häkchensymbol, um alle Dateien zu löschen, oder die rechte Funktionstaste 7 unter dem Kreuzsymbol, um den Vorgang abzubrechen.
  • "Tool information" (Werkzeuginformationen)
    Unter diesem Menüpunkt können Sie Informationen zum Gerät abrufen. Dort finden Sie die Seriennummer des Geräts und die installierte Softwareversion.

Sie können auch Taste 17 drücken, um jedes Menü zu verlassen und zum Standardanzeigebildschirm zurückzukehren.

Dokumentieren von Messungen

Speichern von Messungen

Das Gerät beginnt sofort nach dem Einschalten mit der Messung und führt diese kontinuierlich fort, bis es ausgeschaltet wird.

Um ein Bild zu speichern, richten Sie die Kamera auf das gewünschte Messobjekt und drücken die Taste "Save" (Speichern) 11. Das Bild wird im internen Speicher der Kamera abgelegt. Alternativ drücken Sie die Taste "Freeze measurement" (Messung einfrieren) 17. Die Messung wird eingefroren und im Display angezeigt. Dies ermöglicht Ihnen, sich das Bild in Ruhe anzusehen. Wenn Sie das eingefrorene Bild nicht speichern möchten, drücken Sie Taste 17, um in den Messmodus zurückzukehren. Wenn Sie das Bild im internen Speicher der Kamera speichern möchten, drücken Sie die Taste "Save" (Speichern) 11.

Aufrufen gespeicherter Bilder

Gehen Sie wie folgt vor, um gespeicherte Wärmebilder aufzurufen:

  • Drücken Sie die linke Funktionstaste13. Das zuletzt gespeicherte Foto erscheint nun im Display.
  • Drücken Sie die rechte 8 oder linke 12 Pfeiltaste, um zwischen den gespeicherten Wärmebildern zu wechseln.

Löschen gespeicherter Bilder

Gehen Sie zur Galerieansicht, um einzelne Wärmebilder zu löschen:

  • Drücken Sie die rechte Funktionstaste7 unter dem Papierkorb-Symbol.
  • Bestätigen Sie den Vorgang durch Drücken der linken Funktionstaste13 oder beenden Sie den Löschvorgang durch Drücken der rechten Funktionstaste 7 unter dem Abbrechen-Symbol.

Alle Bilder löschen

Im Menü "Delete all images" (Alle Bilder löschen) können Sie alle Dateien im internen Speicher auf einmal löschen.
Drücken Sie die Taste "Func" (Funktion) 6, um die Messfunktionen aufzurufen. Drücken Sie nun die rechte Funktionstaste 7 und wählen Sie "Tool" (Werkzeug) > "Delete all images" (Alle Bilder löschen). Drücken Sie die rechte Pfeiltaste 8, um das Untermenü aufzurufen. Drücken Sie dann entweder die linke Funktionstaste 13 unter dem Häkchensymbol, um alle Dateien zu löschen, oder die rechte Funktionstaste 7 unter dem Kreuzsymbol, um den Vorgang abzubrechen.

Datenübertragung

Datenübertragung via USB-Schnittstelle

Öffnen Sie die Abdeckung am Micro-USB-Anschluss 3. Verbinden Sie den Micro-USB-Anschluss des Geräts mit Ihrem PC oder Laptop über das mitgelieferte Micro-USB-Kabel.

Drücken Sie nun Taste 9, um die Wärmebildkamera einzuschalten.

Öffnen Sie den Dateibrowser und wählen Sie das Laufwerk "BOSCH GTC 400 C" aus. Die gespeicherten JPG-Dateien können kopiert, auf Ihren Computer verschoben oder aus dem internen Speicher des Geräts gelöscht werden.

Sobald Sie den erforderlichen Vorgang beendet haben, trennen Sie das Laufwerk gemäß dem Standardverfahren und schalten Sie dann die Wärmebildkamera mit Taste 9 wieder aus.

Entfernen Sie das Micro-USB-Kabel während des Messvorgangs und schließen Sie die Abdeckung 3.

Warnung Achtung: Trennen Sie das Laufwerk immer zuerst von Ihrem Betriebssystem (Laufwerk auswerfen), da andernfalls der interne Speicher der Wärmebildkamera beschädigt werden kann.
Halten Sie die Abdeckung der USB-Schnittstelle stets geschlossen, damit kein Staub und Spritzwasser ins Gehäuse gelangen kann.

Warnung Hinweis: Schließen Sie das Gerät nur an einen PC oder ein Notebook an. Das Gerät könnte beschädigt werden, wenn Sie es an ein anderes Gerät anschließen.

Warnung Hinweis: Die Micro-USB-Schnittstelle dient ausschließlich der Datenübertragung – sie ist nicht zum Laden von Batterien geeignet.

Nachbearbeitung der Wärmebilder

Sie können die gespeicherten Wärmebilder auf Ihrem Computer nachbearbeiten, wenn dieser ein Windows-Betriebssystem verwendet. Laden Sie dazu die GTC Transfer Software von der Produktseite für die Wärmebildkamera unter www.boschprofessional.com/gtc herunter.

Datenübertragung via WLAN

Das Gerät ist mit einem WLAN-Modul ausgestattet, das die drahtlose Übertragung der gespeicherten Bilder von Ihrer Wärmebildkamera auf ein mobiles Gerät ermöglicht.

Als Softwareschnittstelle ist hierfür die Bosch Thermal App erforderlich. Diese können Sie im Store für Ihren Endgerätetyp herunterladen:

www.apple.com

play.google.com

Neben der drahtlosen Übertragung Ihrer Bilder ermöglicht die Bosch Thermal App die Nutzung eines erweiterten Funktionsumfangs und erleichtert die Nachbearbeitung und Weiterleitung von Messdaten (beispielsweise per E-Mail). Informationen zu den Systemvoraussetzungen für eine WLAN-Verbindung finden Sie auf der Bosch-Website unter "www.bosch-professional.com/gtcthermalapp".

Um die WLAN-Verbindung am Gerät zu aktivieren oder zu deaktivieren, rufen Sie das Hauptmenü auf, wählen Sie mit den Tasten "WiFi" (WLAN) aus und aktivieren oder deaktivieren Sie es. d erscheint auf dem Display. Stellen Sie sicher, dass die WLAN-Schnittstelle auf Ihrem mobilen Gerät aktiviert ist.

Die Verbindung zwischen dem mobilen Gerät und dem Gerät kann hergestellt werden, nachdem die Bosch-Anwendung gestartet wurde (wenn WLAN-Module aktiviert sind). Befolgen Sie dazu die Anweisungen in der Bosch-Anwendung.

Wartung und Service


Überprüfen Sie das Gerät jedes Mal vor Gebrauch. Bei sichtbaren Schäden oder losen Bauteilen im Messgerät kann die sichere Funktion nicht mehr gewährleistet werden.

Halten Sie das Gerät stets sauber.

Tauchen Sie das Gerät nicht in Wasser oder andere Flüssigkeiten.

Versuchen Sie nicht, Staub mit spitzen Gegenständen vom Sensor, der Kamera oder der Empfangslinse zu entfernen, und wischen Sie nicht über die Kamera und Empfangslinse (Kratzgefahr).
Sollte das Gerät trotz sorgfältiger Herstellung und Prüfung ausfallen, sollte die Reparatur durch eine autorisierte Kundendienststelle für Bosch Elektrowerkzeuge durchgeführt werden. Öffnen Sie das Messgerät nicht selbst.

Geben Sie bei jeglicher Korrespondenz und Ersatzteilbestellung immer die 10-stellige Artikelnummer an, die auf dem Typenschild des Geräts angegeben ist.

Fehlerbehebung – Ursachen und Abhilfemaßnahmen

Im Fehlerfall startet das Gerät neu und kann dann weiterverwendet werden. Besteht der Fehler weiterhin, kann Ihnen die folgende Übersicht helfen.

Fehler Ursache Abhilfemaßnahme
Messgerät lässt sich nicht einschalten. Akkupack oder Batterien leer Akkupack laden oder Batterien wechseln.
Akku zu warm oder zu kalt Akku auf richtige Temperatur bringen bzw. wechseln.
Messgerät zu warm oder zu kalt Messgerät auf richtige Temperatur bringen.
Bildspeicherfehler Internen Speicher formatieren, indem alle Bilder gelöscht werden (siehe "Delete all images" (Alle Bilder löschen)). Besteht der Fehler weiterhin, senden Sie das Messgerät an eine autorisierte Bosch Kundendienststelle.
Bildspeicher voll Bei Bedarf Bilder auf anderes Speichermedium (z. B. Computer oder Notebook) übertragen. Dann die Bilder im internen Speicher löschen.
Messgerät ist defekt Senden Sie das Messgerät an eine autorisierte Bosch Kundendienststelle.
Messgerät lässt sich nicht mit einem Computer verbinden. Messgerät wird von Computer nicht erkannt Prüfen Sie, ob der Treiber an Ihrem Computer aktuell ist. Gegebenenfalls ist eine neuere Betriebssystemversion auf Ihrem Computer erforderlich.
Micro-USB-Anschluss oder Micro-USB-Kabel defekt Prüfen Sie, ob das Messgerät an einen anderen Computer angeschlossen werden kann. Wenn nicht, senden Sie das Messgerät an eine autorisierte Bosch Kundendienststelle.

BEGRENZTE GARANTIE FÜR BOSCH LASER- UND MESSGERÄTEPRODUKTE

Die Produktregistrierungskarte muss ausgefüllt und an Bosch geschickt werden (Poststempel innerhalb von acht Wochen nach dem Kaufdatum), oder Sie können sich online unter www.boschtools.com/Service/ProductRegistration registrieren.

Standorte der nächstgelegenen Servicezentren finden Sie in unserem Online-Service-Locator oder rufen Sie an unter 1-877-267-2499.

Einzelheiten zur Geltendmachung eines Anspruchs im Rahmen dieser beschränkten Garantie finden Sie unter www.boschtools.com oder rufen Sie an unter 1-877-267-2499.

Sicherheitssymbole

Die folgenden Definitionen beschreiben den Schweregrad jedes Signalworts. Bitte lesen Sie die Anleitung und beachten Sie diese Symbole.

Warnung Dies ist das Sicherheitswarnsymbol. Es wird verwendet, um Sie auf potenzielle persönliche Verletzungsgefahren aufmerksam zu machen. Befolgen Sie alle Sicherheitshinweise, die diesem Symbol folgen, um mögliche Verletzungen oder den Tod zu vermeiden.
Symbol „Anleitung lesen“ – weist den Benutzer darauf hin, die Anleitung zu lesen.
WARNHINWEIS weist auf eine gefährliche Situation hin, die, wenn sie nicht vermieden wird, zum Tod oder zu schweren Verletzungen führen kann.
Dieses Symbol weist darauf hin, dass dieses Wärmebildkamera-Gerät Teil 15 der FCC-Regeln entspricht.

Allgemeine Sicherheitshinweise


Lesen Sie alle Sicherheitshinweise, Anweisungen, Abbildungen und Spezifikationen, die mit diesem Gerät geliefert werden. Die Nichtbeachtung aller unten aufgeführten Anweisungen kann zu elektrischem Schlag, Brand und/oder schweren Verletzungen führen.

BEWAHREN SIE ALLE WARNHINWEISE UND ANWEISUNGEN FÜR ZUKÜNFTIGE BEZUGNAHME AUF

Der Begriff „Gerät“ in den Warnhinweisen bezieht sich auf Ihr netzbetriebenes (kabelgebundenes) Gerät oder akkubetriebenes (kabelloses) Gerät.

Verwendung und Pflege

Verwenden Sie das richtige Gerät für Ihre Anwendung. Das richtige Gerät erledigt die Arbeit besser und sicherer.

Schützen Sie das Gerät, insbesondere den Bereich um Kamera und Infrarotlinse, vor Feuchtigkeit und Schnee. Die Empfangslinse könnte beschlagen und die Messungen verfälschen. Falsche Einstellungen am Gerät und andere atmosphärische Einflüsse können die Messungen ungenau machen. Objekte könnten heißer oder kälter dargestellt werden, was beim Berühren eine Gefahr darstellen kann.

Große Temperaturunterschiede in einem Wärmebild können dazu führen, dass selbst hohe Temperaturen in einer Farbe angezeigt werden, die mit niedrigen Temperaturen assoziiert ist. Das Berühren eines solchen Bereichs kann Verbrennungen verursachen.

Temperaturmessungen sind nur dann korrekt, wenn die Einstellung des Emissionsgrades und der Emissionsgrad des Objekts übereinstimmen. Objekte könnten in Temperatur und/oder Farbe heißer oder kälter dargestellt werden, was beim Berühren eine Gefahr darstellen kann.

Verwenden Sie das Gerät nicht, wenn der Schalter es nicht ein- und ausschaltet. Jedes Gerät, das nicht mit dem Schalter gesteuert werden kann, ist gefährlich und muss repariert werden.

Bewahren Sie unbenutzte Geräte außerhalb der Reichweite von Kindern auf und gestatten Sie Personen, die mit dem Gerät oder diesen Anweisungen nicht vertraut sind, nicht die Bedienung des Geräts. Geräte sind in den Händen ungeschulter Benutzer gefährlich.

Warten Sie die Geräte. Überprüfen Sie auf Fehlausrichtung oder Blockierung beweglicher Teile, Bruch von Teilen und andere Zustände, die den Betrieb beeinträchtigen könnten. Bei Beschädigung muss das Gerät vor Gebrauch repariert werden. Viele Unfälle werden durch schlecht gewartete Geräte verursacht.

Verwenden Sie das Gerät, Zubehör usw. gemäß diesen Anweisungen und in der für den jeweiligen Gerätetyp vorgesehenen Weise, unter Berücksichtigung der Arbeitsbedingungen und der auszuführenden Arbeiten. Die Verwendung des Geräts für andere als die vorgesehenen Zwecke kann zu einer gefährlichen Situation führen.

Verwendung und Pflege von Akku-Geräten

Laden Sie Akkus nur mit dem vom Hersteller angegebenen Ladegerät. Ein Ladegerät, das für einen Akkutyp geeignet ist, kann bei Verwendung mit einem anderen Akkutyp Brandgefahr verursachen.

Verwenden Sie das Gerät nur mit speziell dafür vorgesehenen Akkupacks. Die Verwendung anderer Akkupacks kann zu Verletzungen und Brandgefahr führen.

Wenn der Akkupack nicht verwendet wird, halten Sie ihn von anderen Metallgegenständen wie Büroklammern, Münzen, Schlüsseln, Nägeln, Schrauben oder anderen kleinen Metallgegenständen fern, die eine Verbindung von einem Pol zum anderen herstellen können. Ein Kurzschluss der Akkupole kann Verbrennungen oder einen Brand verursachen.

Unter missbräuchlichen Bedingungen kann Flüssigkeit aus dem Akku austreten; vermeiden Sie den Kontakt. Bei versehentlichem Kontakt mit Wasser spülen. Wenn Flüssigkeit in die Augen gelangt, zusätzlich ärztliche Hilfe suchen. Aus dem Akku austretende Flüssigkeit kann Reizungen oder Verbrennungen verursachen.

Verwenden Sie keinen beschädigten oder modifizierten Akkupack oder kein beschädigtes oder modifiziertes Gerät. Beschädigte oder modifizierte Akkus können unvorhersehbares Verhalten zeigen, das zu Brand, EXPLOSION oder Verletzungsgefahr führen kann.

Setzen Sie einen Akkupack oder ein Gerät keinem Feuer oder übermäßiger Temperatur aus. Exposition gegenüber Feuer oder Temperaturen über 265°F (130°C) kann eine Explosion verursachen.

Befolgen Sie alle Ladeanweisungen und laden Sie den Akkupack oder das Gerät nicht außerhalb des in den Anweisungen angegebenen Temperaturbereichs. Unsachgemäßes Laden oder Laden bei Temperaturen außerhalb des angegebenen Bereichs kann den AKKU beschädigen und das Brandrisiko erhöhen.

Trennen Sie den Akkupack vom Gerät, bevor Sie Einstellungen vornehmen, Zubehör wechseln oder das Gerät lagern. Solche vorbeugenden Sicherheitsmaßnahmen verringern das Risiko eines versehentlichen Starts des Geräts.

Modifizieren oder versuchen Sie nicht, das Gerät oder den Akkupack zu reparieren, außer wie in den Anweisungen für Gebrauch und Pflege angegeben.

Service

Lassen Sie Ihr Gerät von einer qualifizierten Fachkraft nur mit identischen Ersatzteilen warten. Dadurch wird sichergestellt, dass die Sicherheit des Geräts erhalten bleibt.

Erstellen Sie einen regelmäßigen Wartungsplan für das Gerät. Seien Sie beim Reinigen eines Geräts vorsichtig, keine Teile des Geräts zu zerlegen, da interne Kabel falsch platziert, eingeklemmt oder unsachgemäß montiert werden könnten. Bestimmte Reinigungsmittel wie Benzin, Tetrachlorkohlenstoff, Ammoniak usw. können Kunststoffteile beschädigen.

Elektrische Sicherheit


Batterien können explodieren oder auslaufen, Verletzungen oder Brand verursachen. Um dieses Risiko zu verringern, befolgen Sie immer alle Anweisungen und Warnungen auf dem Batterieetikett und der Verpackung.

Setzen Sie das Gerät und den Akku NICHT Regen oder nassen Bedingungen aus. Eindringendes Wasser erhöht das Risiko von Feuer und Personenschäden.
KEINE Batterieklemmen kurzschließen.
KEINE Batterietypen mischen.
Batterien gemäß den örtlichen Vorschriften entsorgen oder recyceln.
Batterien NICHT ins Feuer werfen.
Bewahren Sie Batterien außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
Entfernen Sie die Batterien, wenn das Gerät mehrere Monate lang nicht benutzt wird.

Entfernen Sie die Batterien aus dem Gerät, wenn Sie es längere Zeit nicht benutzen. Bei längerer Lagerung können die Batterien korrodieren und sich selbst entladen.

Das Gerät ist mit einer Funkschnittstelle ausgestattet. Örtliche Betriebsbedingungen, z. B. in Flugzeugen oder Krankenhäusern, sind zu beachten.

Unbeabsichtigtes Starten verhindern. Stellen Sie sicher, dass der Schalter vor dem Einlegen der Batterien in der Aus-Position ist. Ein unbeabsichtigtes Einschalten des Geräts, bei dem der Schalter eingeschaltet ist, führt zu Unfällen.

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www.boschtools.com

Referenzen

Anleitung herunterladen

Hier können Sie die vollständige PDF-Version des Handbuchs herunterladen. Sie kann zusätzliche Sicherheitsanweisungen, Garantieinformationen, FCC-Regeln usw. enthalten.

Bosch GTC 400 C Handbuch herunterladen

Verfügbare Sprachen

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