Nibe FIGHTER 310P Handbuch

Allgemein

"In order to get the ultimate benefit from your heat pump FIGHTER 310P you should read through the For Home Owners section in this Installation and Maintenance Instruction" (Um den größtmöglichen Nutzen aus Ihrer Wärmepumpe FIGHTER 310P zu erzielen, sollten Sie den Abschnitt „Für Hausbesitzer“ in dieser Installations- und Wartungsanleitung durchlesen).
Die FIGHTER 310P ist eine Abluftwärmepumpe. Das bedeutet, dass sie die Energie in der Lüftungsluft sammelt und für Warmwasser und Raumheizung nutzt.
Ein Mikroprozessor stellt sicher, dass die Wärmepumpe stets effizient arbeitet.
Die FIGHTER 310P ist ein schwedisches Qualitätsprodukt, das lange hält und zuverlässig ohne unangenehme Überraschungen funktioniert.
Auszufüllen, wenn die Wärmepumpe installiert wurde

Die Seriennummer (103) sollte immer bei jeglicher Korrespondenz mit NIBE angegeben werden.
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Installationsdatum
Installateure
Gewählte Leistung, Tauchsieder
Einstellung Umwälzpumpe
Lüfterleistung
Gewählte Lüfterkennlinie
Eingestellter Drosselklappenwinkel
Einstellung "Heating curve selection" (Auswahl der Heizkennlinie)
Einstellung "Heating curve offset" (Heizkurvenverschiebung)

Systembeschreibung

Funktionsprinzip
Die FIGHTER 310P besteht aus einem Elektrokessel mit einem kupferbeschichteten Warmwasserbereiter und einer Wärmepumpe, die Energie aus der Lüftungsluft zurückgewinnt. Die zurückgewonnene Energie wird der Wärmepumpe zugeführt. Die Wärmepumpe muss in einem Lüftungssystem installiert werden, das für mechanische Abluft vorgesehen ist.
Die Leistung des Tauchsieders beträgt max. 9,0 kW (Gelieferte Leistung von 8,0 kW). 13,5 kW als zusätzliche Option verfügbar.
Wenn die Abluft mit Raumtemperatur den Verdampfer durchströmt, verdampft das Kältemittel aufgrund seines niedrigen Siedepunktes. Auf diese Weise wird die Wärme in der Raumluft auf das Kältemittel übertragen.
Das Kältemittel wird dann in einem Kompressor verdichtet, wodurch die Temperatur erheblich ansteigt.
Das warme Kältemittel wird dem Verflüssiger zugeführt, der sich im Heizkesselwasser befindet. Hier gibt das Kältemittel seine Wärme an das Kesselwasser ab, sodass dessen Temperatur sinkt und das Kältemittel seinen Zustand von Gas zu Flüssigkeit ändert.
Das Kältemittel gelangt dann über Filter zum Expansionsventil, wo Druck und Temperatur weiter reduziert werden.
Das Kältemittel hat nun seinen Kreislauf abgeschlossen und kehrt zum Verdampfer zurück.

Systemdiagramm
Systemdiagramm

Bedienfeld

Oberer (sichtbarer) Teil des Bedienfeldes
Oberer (sichtbarer) Teil des Bedienfeldes

Unterer (versteckter) Teil des Bedienfeldes
Oberer (sichtbarer) Teil des Bedienfeldes

Funktionen am Bedienfeld

Sichtbare Funktionen

  1. Manometer
    Hier wird der Heizkreislaufdruck angezeigt. Die Skala reicht von 0 - 4 bar. Normaldruck liegt bei 0,5 - 1,5 bar.
  2. Netzschalter
    mit 3 Modi 0 - 1 - R:
    0 Wärmepumpe aus.
    1 Normalbetrieb. Alle Steuerfunktionen verbunden.
    R Standby (Bereitschaft). Dieser Modus wird beim Start und bei Betriebsunterbrechungen verwendet.
  3. Anzeigelampen

    Obere Lampe
    Leuchtet: Kompressor ist in Betrieb.
    Blinkt: –
    Nicht leuchtet: Kompressor ist nicht in Betrieb.
    Mittlere Lampe
    Leuchtet: Automatische Abtauung.
    Blinkt: –
    Nicht leuchtet: Normalbetrieb.
    Untere Lampe
    Leuchtet: Tauchsieder ist in Betrieb.
    Blinkt: Teile des Tauchsieders sind durch eine externe Steuerung (Lastwächter etc.) deaktiviert.
    Nicht leuchtet: Tauchsieder ist nicht in Betrieb.
  4. Ziffernanzeige
    Im Normalbetrieb wird hier die Kesseltemperatur angezeigt. Die beiden linken Ziffern geben die "channel number" (Kanalnummer) an und die beiden rechten Ziffern den Messwert/die Einstellung dieses Kanals.
    Im Falle einer Störung wird abwechselnd eine Fehlermeldung mit Kanalnummer und Wert angezeigt. Siehe "Dealing with malfunctions" (Umgang mit Störungen) – "Indications on the numerical display" (Anzeigen auf der Ziffernanzeige).
    HINWEIS! Beim Umschalten vom Standby-Modus "R" (Bereitschaft) in den Normalmodus "1" (Normalbetrieb) kann die Ziffernanzeige für kurze Zeit gedimmt bleiben. Dies kann auch bei extrem niedrigen Außentemperaturen vorkommen.
  5. Zusätzliches Warmwasser
    Durch Drücken der Taste "Extra hot water" (Zusätzliches Warmwasser) wird die Kesseltemperatur auf ca. 60°C erhöht, was eine erhöhte Wasserkapazität für etwa 24 Stunden ermöglicht. In diesem Modus leuchtet die integrierte Lampe dauerhaft.
    Erneutes Drücken der Taste aktiviert eine Dauerfunktion, die die Temperatur des Warmwassers in regelmäßigen Abständen erhöht. In diesem Modus blinkt die integrierte Lampe.
    Ein weiteres Drücken der Taste setzt die oben genannten Funktionen zurück.
  6. Heizkurvenverschiebung
    Mit der Taste "Heating curve offset" (Heizkurvenverschiebung) können Sie die Verschiebung der Heizkennlinie und damit die Raumtemperatur ändern.

Versteckte Funktionen

  1. Betriebsmodusanzeigen

    Die beiden Lampen neben dem Betriebsartenwähler zeigen den gewählten Betriebsmodus an. Dies sollte nicht mit den Anzeigelampen in der Ziffernanzeige verwechselt werden.
    Oberste Lampe "Immersion heater" (Tauchsieder)
    Leuchtet: Der Tauchsieder kann bei Bedarf zugeschaltet werden, d.h. wenn der Kompressor den Heizbedarf nicht alleine decken kann.
    Nicht leuchtet: Der Tauchsieder ist deaktiviert.
    Unterste Lampe "Circulation pump" (Umwälzpumpe)
    Leuchtet: Die Umwälzpumpe ist in Betrieb.
    Nicht leuchtet: Die Umwälzpumpe ist nicht in Betrieb. Das Umschaltventil ist in dieser Position ebenfalls geschlossen.
  2. Betriebsmodus
    Wenn die Wärmepumpe gestartet wird, sind alle Funktionen (Tauchsieder, Umwälzpumpe und automatische Heizungsregelung) in Betrieb.
    Einmaliges Drücken der Taste "Operating mode" (Betriebsmodus) deaktiviert den Tauchsieder.
    Ein weiteres Drücken stoppt auch die Umwälzpumpe.
    Ein nochmals Drücken verbindet den Tauchsieder und die Umwälzpumpe wieder.
  3. Kanalauswahl
    Verwenden Sie die Taste "Channel selection" (Kanalauswahl), um die Kanäle im Anzeigefenster vorwärts zu durchsuchen und den gewünschten Messwert oder die Einstellung anzuzeigen. Verfügbare Messwerte/Einstellungen sind:
    1. Kesseltemperatur
    2. Vorlauftemperatur
    3. Außentemperatur
  1. Ablufttemperatur
    Normalerweise zeigt das Display immer Kanal 1 an. Nachdem Sie die Kanäle durchsucht haben, kehrt Kanal 1 nach einer Weile zurück.
  1. Auswahl der Heizkennlinie
    Verwenden Sie den Drehknopf "Heating curve selection" (Auswahl der Heizkennlinie), um die automatische Heizungsregelung einzustellen; siehe unter "Room temperature" (Raumtemperatur).

Raumtemperatur

Automatische Heizungsregelung
Die Innentemperatur hängt von mehreren Faktoren ab. In der warmen Jahreszeit reichen Sonneneinstrahlung und Wärmeabgabe von Personen und Geräten aus, um das Haus warm zu halten. Wenn es draußen kälter wird, muss die Heizungsanlage gestartet werden. Je kälter es wird, desto heißer müssen die Heizkörper sein.
Diese Anpassung erfolgt automatisch, die Grundeinstellungen müssen jedoch zuerst am Kessel vorgenommen werden, siehe den Abschnitt "Room temperature" (Raumtemperatur) "Default setting" (Grundeinstellung).
Automatische Heizungsregelung

Grundeinstellung
Die Grundheizung wird mit dem Drehknopf "Heating curve selection" (Auswahl der Heizkennlinie) und mit dem Drehknopf "Heating curve offset" (Heizkurvenverschiebung) eingestellt.
Wenn Sie die richtigen Einstellungen nicht kennen, verwenden Sie die Grunddaten aus der gegenüberliegenden Karte.
Wird die gewünschte Raumtemperatur nicht erreicht, kann eine Nachjustierung erforderlich sein.
HINWEIS! Warten Sie einen Tag zwischen den Einstellungen, damit sich die Temperaturen stabilisieren können.

Nachjustierung der Grundeinstellungen.
Kalte Wetterbedingungen
Ist die Raumtemperatur niedrig, erhöhen Sie die Einstellung für die "Heating curve selection" (Auswahl der Heizkennlinie) um einen Schritt.
Ist die Raumtemperatur hoch, reduzieren Sie die Einstellung für die "Heating curve selection" (Auswahl der Heizkennlinie) um einen Schritt.

Warme Wetterbedingungen
Ist die Raumtemperatur niedrig, erhöhen Sie die Einstellung für die "Heating curve offset" (Heizkurvenverschiebung) um einen Schritt.
Ist die Raumtemperatur hoch, reduzieren Sie die Einstellung für die "Heating curve offset" (Heizkurvenverschiebung) um einen Schritt.

Ändern der Raumtemperatur
Manuelles Ändern der Raumtemperatur.
Wenn Sie die Innentemperatur vorübergehend oder dauerhaft relativ zur zuvor eingestellten Temperatur senken oder erhöhen möchten, drehen Sie den Drehknopf "Heating curve offset" (Heizkurvenverschiebung) gegen den Uhrzeigersinn bzw. im Uhrzeigersinn. Eine Skalenmarkierung entspricht einer Änderung der Raumtemperatur um etwa ein Grad.
HINWEIS! Eine Erhöhung der Raumtemperatur kann durch die Heizkörper- oder Fußbodenheizungsthermostate gehemmt werden; in diesem Fall müssen diese aufgedreht werden.

Grundwerte für die automatische Heizungsregelung
Die auf der Karte angegebenen Werte gelten für die "Heating curve selection" (Auswahl der Heizkennlinie). Die niedrigeren Werte im Norden Schwedens sind auf die geringere Auslegungsaußentemperatur zurückzuführen.
Der erste Wert gilt für Niedertemperatur-Heizkörpersysteme*. "Heating curve offset" (Heizkurvenverschiebung) wird auf -2 eingestellt.
Der Wert in Klammern bezieht sich auf Fußbodenheizungssysteme**, die in Betonbodenkonstruktionen installiert sind. Wenn das System in einer Holzbodenkonstruktion installiert ist, können Sie die Zahl vor den Klammern verwenden, dieser Wert muss jedoch um zwei Einheiten reduziert werden. In diesen Fällen wird die "Heating curve offset" (Heizkurvenverschiebung) auf -1 eingestellt.
Die Kartenwerte sind in der Regel ein guter Ausgangspunkt und beziehen sich auf eine ungefähre Raumtemperatur von 20°C. Die Werte können bei Bedarf später angepasst werden.
Die niedrigeren Werte im Norden Schwedens sind auf die geringere Auslegungsaußentemperatur zurückzuführen.

Beispiele für die Auswahl von Grunddaten:
Grundwerte für die automatische Heizungsregelung

  1. Haus mit Niedertemperatur*-Heizkörpersystemen
    Markaryd = Bereich 10 (5). Stellen Sie den Drehknopf "Heating curve selection" (Auswahl der Heizkennlinie) auf 10 und den Drehknopf "Heating curve offset" (Heizkurvenverschiebung) auf -2 ein.
  2. Haus mit Fußbodenheizung**, installiert in einer Betonbodenkonstruktion
    Markaryd = Bereich 10 (5). Stellen Sie den Drehknopf "Heating curve selection" (Auswahl der Heizkennlinie) auf 5 und den Drehknopf "Heating curve offset" (Heizkurvenverschiebung) auf -1 ein.
  3. Haus mit Fußbodenheizung**, installiert in einer Holzbodenkonstruktion
    Markaryd = Bereich 10 (5). Stellen Sie den Drehknopf "Heating curve selection" (Auswahl der Heizkennlinie) auf 8 (10-2=8) und den Drehknopf "Heating curve offset" (Heizkurvenverschiebung) auf -1 ein.

* Ein Niedertemperatur-Heizkörpersystem bezieht sich auf ein System, bei dem die Vorlauftemperatur am kältesten Tag 55°C betragen muss.
** Fußbodenheizungen können sehr unterschiedlich dimensioniert sein. Die Beispiele 2 und 3 oben beziehen sich auf ein System, bei dem die Vorlauftemperatur am kältesten Tag ca. 35 - 40°C bzw. 45 - 50°C betragen muss.

Wartungsroutinen

Die Wärmepumpe und ihre Lüftungsleitungen erfordern eine regelmäßige Wartung, bei der folgende Punkte überprüft werden sollten.
Die Zahlen in Klammern beziehen sich auf den Abschnitt "Standorte der Komponenten".

Reinigung des Luftfilters
Der Luftfilter der Wärmepumpe sollte regelmäßig (etwa dreimal im Jahr) gereinigt werden, indem er herausgenommen und Schmutz abgeschüttelt wird. Wenn der Filter sehr verschmutzt ist, drehen Sie ihn um und waschen Sie ihn vorsichtig mit Wasser.
Reinigung des Luftfilters

  • Stellen Sie den Schalter auf "0".
  • Öffnen Sie die obere Frontabdeckung, indem Sie sie am unteren Rand herausziehen und dann anheben.
  • Lösen Sie den Filterhalter, indem Sie die beiden schwarzen Knöpfe um eine Vierteldrehung gegen den Uhrzeigersinn drehen.
  • Ziehen Sie den Halter heraus, entnehmen Sie den Filter und schütteln Sie jeglichen Schmutz ab. Überprüfen Sie, ob der Filter nicht beschädigt ist. Neue Originalfilter können bei NIBE bestellt werden.
  • Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.

Der Reinigungsintervall variiert und hängt von der Staubmenge in der Abluft ab. Die Intervalle dürfen nicht so lang sein, dass ein Alarmcode "A-01" (A-01) auf der numerischen Anzeige erscheint. Wenn dies der Fall ist, ist der Filter verstopft und muss unverzüglich gereinigt werden.

Reinigung des Ventilators
Reinigen Sie den Ventilator einmal jährlich, indem Sie ihn aus der Wärmepumpe nehmen und die Flügel vorsichtig sauber bürsten.
Reinigung des Ventilators

  • Stellen Sie den Schalter auf "0".
  • Öffnen Sie die obere Frontabdeckung, indem Sie sie am unteren Rand herausziehen und dann anheben.
  • Um die innere rechte Abdeckung zu öffnen, schrauben Sie die Schrauben an den äußeren Rändern der Abdeckung ab.
  • Der Ventilator wird durch Abschrauben der vier Schrauben wie abgebildet und Trennen des Ventilator-Kabelsteckers entfernt.
  • Überprüfen Sie nach dem Entfernen des Ventilators die Kondensatwanne unter dem Verdampfer. Überprüfen Sie gleichzeitig, dass der Kondensatschlauchanschluss nicht verstopft ist.
  • Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.

HINWEIS! Vermeiden Sie es, die Ventilatorflügel zu verbiegen, da dies zu einer Unwucht führt. Verwenden Sie kein Wasser oder Reinigungsmittel.

Reinigung der Lüftungseinrichtungen

Die Lüftungseinrichtungen des Gebäudes sollten regelmäßig mit einer kleinen Bürste gereinigt werden, um die korrekte Belüftung aufrechtzuerhalten.
Die Geräteeinstellungen dürfen nicht geändert werden.
HINWEIS! Wenn Sie mehr als eine Lüftungseinrichtung zur Reinigung demontieren, verwechseln Sie diese nicht.
Überprüfen Sie, dass die Lüftungsöffnung (84) hinter der unteren Frontabdeckung nicht blockiert ist. Bei Bedarf reinigen.

Überprüfung der Sicherheitsventile
Überprüfung der Sicherheitsventile
FIGHTER 310P verfügt über zwei Sicherheitsventile, eines für das Heizsystem und eines für den Warmwasserbereiter.
Das Sicherheitsventil (52) des Heizsystems muss vollständig dicht sein, aber das Warmwassersicherheitsventil (47) kann gelegentlich etwas Wasser ablassen, nachdem Warmwasser entnommen wurde. Dies liegt daran, dass das kalte Wasser, das in den Warmwasserbereiter gelangt, um das Warmwasser zu ersetzen, sich beim Erhitzen ausdehnt, wodurch der Druck steigt und das Sicherheitsventil öffnet.
Beide Sicherheitsventile müssen etwa viermal im Jahr überprüft werden. Überprüfen Sie jeweils ein Ventil wie folgt:

  • Öffnen Sie das Ventil.
  • Überprüfen Sie, dass Wasser durch das Ventil fließt.
  • Schließen Sie das Ventil.
  • Das Heizsystem muss möglicherweise nach der Überprüfung des Sicherheitsventils (52) nachgefüllt werden, siehe Abschnitt "Inbetriebnahme und Einstellung" "Befüllen des Heizsystems".

Manometer
Der Manometerstand sollte zwischen dem Vordruck des Ausdehnungsgefäßes (normalerweise 0,5 bar) und 2,5 bar (25 mvp) liegen. Siehe "Inbetriebnahme und Einstellung"

Ablufttemperatur
Ablufttemperatur
Überprüfen Sie, dass die Temperatur der Abluft (Kanäle 5) deutlich niedriger ist als die Raumtemperatur, wenn der Kompressor in Betrieb ist, siehe auch Abschnitt "Umgang mit Störungen" "Hohe Ablufttemperatur". Es ist normal, dass die Ablufttemperatur variiert.

Allgemeine Hinweise für den Installationsingenieur

Transport und Lagerung
Die Wärmepumpe sollte stehend und trocken transportiert und gelagert werden.

Handhabung
VerbrennungsgefahrDie Wärmepumpe enthält hochentzündliches Kältemittel. Besondere Vorsicht ist bei Handhabung, Installation, Wartung, Reinigung und Entsorgung geboten, um Schäden am Kältemittelsystem zu vermeiden und so das Risiko von Leckagen zu reduzieren.

Aufstellung der Wärmepumpe
Die Wärmepumpe sollte vorzugsweise mit einem Abstand von etwa 10 mm zur Außenwand in einem Hauswirtschaftsraum oder Ähnlichem aufgestellt werden, um Geräuschbelästigungen zu minimieren. Ist dies nicht möglich, sollte eine Wand, die an ein Schlafzimmer oder einen anderen Raum grenzt, in dem Geräusche ein Problem darstellen könnten, vermieden werden. Unabhängig von der Platzierung sollte die Wand schallgedämmt sein.
HINWEIS! Der Abstand zwischen Wärmepumpe und Wand sollte mindestens 10 mm betragen.
Verlegen Sie Rohre so, dass sie nicht an einer Innenwand befestigt sind, die an ein Schlafzimmer oder Wohnzimmer grenzt.

Maximale Kessel- und Heizkörpervolumen

Das Volumen des Ausdehnungsgefäßes (85) beträgt 12 Liter und ist standardmäßig auf 0,5 bar (5 mvp) vordruckbeaufschlagt. Folglich beträgt die maximal zulässige Höhe "H" (H) zwischen dem Gefäß und dem höchsten Heizkörper 5 Meter; siehe Abbildung
Ist der serienmäßige Vordruck im Druckgefäß nicht ausreichend, kann dieser durch Zugabe von Luft über das Ventil im Ausdehnungsgefäß erhöht werden. Der Vordruck des Ausdehnungsgefäßes muss im Prüfdokument angegeben werden.
Jede Änderung des Vordrucks beeinflusst die Fähigkeit des Ausdehnungsgefäßes, die Wasserausdehnung zu bewältigen.
Das maximale Systemvolumen ohne Kessel beträgt bei dem oben genannten Vordruck 285 Liter.

Inspektion der Installation
Aktuelle Vorschriften verlangen, dass die Heizungsinstallation vor der Inbetriebnahme inspiziert wird. Die Inspektion muss von einer entsprechend qualifizierten Person durchgeführt werden. Das Obige gilt für Installationen mit geschlossenem Ausdehnungsgefäß. Eine neue Inspektion muss bei einem Wechsel der Wärmepumpe oder des Ausdehnungsgefäßes erfolgen.

Temperaturen im FIGHTER 310P
Normale Temperaturniveaus in Kessel oder Warmwasserbereiter.

Normale Temperaturniveaus in Kessel oder Warmwasserbereiter
Die Temperatur des Warmwassers im Warmwasserbereiter kann zwischen etwa 50 und 65°C variieren.
Der Knopf "Extra hot water" (Extra Warmwasser) (18) an der Frontplatte dient zur Erhöhung der Warmwasserkapazität.

Rohranschlüsse

Allgemein
Die Rohrinstallation muss gemäß den geltenden Normen und Richtlinien durchgeführt werden.
Das System erfordert eine Niedertemperaturdimensionierung des Heizkörperkreislaufs. Bei der Auslegungstemperatur (DUT) sind die höchsten empfohlenen Temperaturen 55°C im Vorlauf und 45°C im Rücklauf.
Wenn die Zirkulationspumpe läuft, darf der Durchfluss im Heizkörperkreislauf nicht vollständig gestoppt werden. Das heißt, in einem System, in dem der Heizkörperdurchfluss stoppen könnte, weil alle Thermostatventile schließen, muss ein Bypassventil vorhanden sein, um die Zirkulationspumpe zu schützen.
Das Gesamtvolumen beträgt 240 Liter, davon 170 Liter im Warmwasserbereiter und 70 Liter im Doppelmantelraum.
Das Druckgefäß im FIGHTER 310P ist für maximal 9,0 bar (0,9 MPa) im Warmwasserbereiter und 2,5 bar (0,25 MPa) im Doppelmantelraum zugelassen.
Überlaufwasser aus der Verdampfer-Auffangwanne und den Sicherheitsventilen gelangt über drucklose Sammelleitungen zu einem Abfluss, sodass Spritzer von heißem Wasser keine Verletzungen verursachen können.
HINWEIS!
Die Rohrleitungen müssen gespült werden, bevor die Wärmepumpe angeschlossen wird, damit keine Verunreinigungen die Bauteile beschädigen.

Anschluss externer Wärmequellen
Andere Wärmequellen können an den FIGHTER 310P angeschlossen werden. Zubehör ist erforderlich. Kontaktieren Sie NIBE AB für Informationen.

Pumpen- und Druckverlustdiagramme
Pumpen- und Druckverlustdiagramme

Lüftungsanschluss

Lüftungsvolumenstrom
FIGHTER 310P wird so angeschlossen, dass die gesamte Lüftungsluft mit Ausnahme des Küchenventilators den Verdampfer (62) in der Wärmepumpe passiert. Der niedrigste Lüftungsvolumenstrom gemäß aktuellen Standards beträgt 0,35 l/s pro m2 Wohnfläche. Für eine optimale Leistung der Wärmepumpe sollte der Lüftungsvolumenstrom nicht weniger als 100 m3/h (28 l/s) betragen.
Der Aufstellbereich der Wärmepumpe sollte mit mindestens 36 m3/h (10 l/s) belüftet werden.
FIGHTER 310P ist mit einer Lüftungsöffnung im Sockel ausgestattet. Dadurch wird ein Luftstrom von etwa 5 m3/h (1,4 l/s) direkt aus dem Raum entnommen, in dem die Wärmepumpe installiert ist.
Die Änderung der Lüftungsleistung wird unter "Elektrischer Anschluss" "Einstellung der Ventilatorleistung" beschrieben. Siehe auch "Schaltplan". Die Nummerierung der Kurven bezieht sich auf die Anschlussstifte des Ventilatortransformators.

Ventilatordiagramm
Das untenstehende Diagramm zeigt die verfügbare Lüftungskapazität.
Ventilatordiagramm

Kanalinstallation
Um die Übertragung von Ventilatorgeräuschen auf die Ablufteinrichtungen zu verhindern, kann es sinnvoll sein, einen Schalldämpfer im Kanal zu installieren. Dies ist besonders wichtig, wenn Ablufteinrichtungen in Schlafzimmern vorhanden sind.
Da die Wärmepumpe ein brennbares Kältemittel in Form von Propan (R290) enthält, muss das Luftkanalsystem geerdet werden. Dies geschieht durch eine gute elektrische Verbindung zu den Abluft- und Belüftungskanälen mit den beiden mitgelieferten Erdungskabeln. Die Kabel müssen dann an die Erdungsbolzen auf der Oberseite der oberen Abdeckung angeschlossen werden.
Die Anschlüsse sollten über flexible Schläuche erfolgen, die so installiert werden müssen, dass sie leicht austauschbar sind. Der Abluftkanal muss über seine gesamte Länge diffusionsdicht isoliert werden. Eine Inspektionsmöglichkeit des Kanals muss vorgesehen werden. Stellen Sie sicher, dass es keine Querschnittsverengungen in Form von Falten, engen Biegungen usw. gibt, da dies die Lüftungskapazität reduziert. Alle Verbindungen in den Kanälen müssen abgedichtet und genietet werden, um Leckagen zu verhindern.
Das Luftkanalsystem sollte mindestens der Luftdichtheitsklasse B entsprechen.
HINWEIS!
Ein Kanal in einem gemauerten Schornstein darf nicht für Abluft verwendet werden.

Abluftkanal
Ein Abluftkanal darf nicht an FIGHTER 310P angeschlossen werden.

Einstellung
Um den notwendigen Luftaustausch in jedem Raum des Hauses zu gewährleisten, müssen die Ablufteinrichtungen korrekt positioniert und eingestellt werden. Eine fehlerhafte Lüftungsinstallation kann zu einer reduzierten Wärmepumpeneffizienz und somit zu einer schlechteren Betriebswirtschaftlichkeit führen und Schäden am Haus verursachen.

Elektrische Anschlüsse

Anschluss
Alle elektrischen Geräte, mit Ausnahme des Außensensors, wurden werkseitig angeschlossen.
Trennen Sie die Wärmepumpe vor der Isolationsprüfung der Hausverkabelung vom Stromnetz.
NOTE! (HINWEIS!)
Der Schalter (8) darf erst von "0" (0) bewegt werden, nachdem der Kessel mit Wasser gefüllt wurde. Andernfalls können der Temperaturbegrenzer, der Thermostat, der Kompressor und der Tauchsieder beschädigt werden.
Die Stromversorgung der Wärmepumpe wird über eine Zugentlastung an Klemme (9) angeschlossen. Der Anschluss darf nicht ohne Genehmigung des Stromversorgers und unter Aufsicht eines qualifizierten Elektrikers erfolgen. Der Kabeleinführungskanal ist für Kabel mit einem max. Ø von 19 mm dimensioniert.
Die Leistung wird über einen Schütz gesteuert, der von einem Mikroprozessor betrieben wird.
Der Temperaturbegrenzer (6) unterbricht die Versorgung des Tauchsieders, wenn die Temperatur auf 90 bis 100 °C ansteigt; er kann manuell durch Drücken der Taste am Temperaturbegrenzer zurückgesetzt werden.
NOTE! (HINWEIS!)
Setzen Sie den Temperaturbegrenzer zurück, er könnte während des Transports ausgelöst haben.

Die automatische Heizungsregelung, die Umwälzpumpe (16) und deren Verkabelung sind intern mit einem Leitungsschutzschalter (7) abgesichert.
NOTE! (HINWEIS!) Elektrische Installation und Wartung müssen unter Aufsicht eines qualifizierten Elektrikers durchgeführt werden. Die elektrische Installation und Verkabelung müssen den geltenden Vorschriften entsprechen.

Werkseitig eingestellte Nennleistung
Standardmäßig beträgt die Ausgangsleistung des Tauchsieders 9,0 kW.
Die gelieferte Leistung beträgt 8,0 kW. Ein Upgrade-Kit auf max. 13,5 kW ist als zusätzliche Option erhältlich.
Das Umschalten zwischen verschiedenen Leistungsabgaben erfolgt durch Öffnen der Frontplatte (siehe unter "Service" (Wartung) — "Opening the front panel" (Öffnen der Frontplatte)) und Bewegen bestimmter Kabel, wie unter "Electrical diagram" (Schaltplan), "Changing the output" (Ändern der Leistung) beschrieben.

Zurücksetzen des Temperaturbegrenzers
Der Temperaturbegrenzer ist hinter der oberen Frontabdeckung zugänglich und befindet sich rechts vom Bedienfeld. Der Temperaturbegrenzer wird durch festes Drücken seiner Taste zurückgesetzt.
Das Zurücksetzen des Temperaturbegrenzers darf nur von einem qualifizierten Installateur nach Überprüfung der elektrischen Ausrüstung durchgeführt werden.
Zurücksetzen des Temperaturbegrenzers

Maximaler Phasenstrom

Tauchsieder LeistungMax. Last Gruppensicherung
(kW) Phase (A) (A)
6,0 12,4 16
8,0 13,0 16
9,0 16,7 20

Anschluss des Außensensors
Installieren Sie den Außensensor im Schatten an einer Nord- oder Nordwestwand, damit er nicht von der Morgensonne beeinflusst wird. Der Sensor wird mit einem zweiadrigen Kabel an die Klemmen (14) der Positionen "7" (7) und "8" (8) angeschlossen.
Wenn ein Leerrohr verwendet wird, muss es abgedichtet werden, um Kondensation in der Sensorkapsel zu verhindern.
Anschluss des Außensensors

Einstellen der Lüfterkapazität
Die Lüfterkapazität wird durch Anschließen eines weißen Kabels des Abluftventilators an die erforderliche Klemme am Lüftertransformator (54) ausgewählt. Dies ist bei der Einstellung der Lüftung praktisch. Siehe unter "Ventilation connection" (Lüftungsanschluss) - "Fan diagram" (Lüfterdiagramm) und "Service" (Wartung) - "Opening the front panel" (Öffnen der Frontplatte).
Einstellung der Lüfterkapazität
Lüftertransformator Anschlüsse
Anschluss Spannung (V)

4 115
7 140
9 160
12 185
15 230

Blockieren des Tauchsiederbetriebs
Normalerweise darf der Tauchsieder weiterlaufen, auch wenn der Kompressor abgeschaltet hat, weil seine Stopptemperatur erreicht wurde (unter der Bedingung, dass der Tauchsieder über den Betriebsartenschalter angeschlossen ist). Ferner darf die Vorlauftemperatur bis zu 65 °C betragen. Diese Funktionen können deaktiviert werden, indem die Taste auf der Mikroprozessorkarte herausgedrückt wird (federbelastet). Dazu muss das Gummistück, das sich hinter der Mikroprozessorkarte befindet, entfernt werden. Die numerische Anzeige zeigt dann horizontale Linien, andernfalls vertikale.
Blockieren des Tauchsiederbetriebs - Schritt 1
Nachdem das Gummistück entfernt wurde, darf der Tauchsieder nur noch laufen, wenn der Kompressor in Betrieb ist (außer im Abtau-Modus). Zusätzlich ist die Vorlauftemperatur auf maximal 60 °C begrenzt.
Blockieren des Tauchsiederbetriebs - Schritt 2

Inbetriebnahme und Einstellung

Zentrale Laststeuerung und Lastüberwachung
Die Leistungsstufen des Tauchsieders können mittels eines Lastsensors oder eines zentralen Laststeuerungsrelais getrennt werden. Dies kann entweder mit potentialfreien Schließ- oder Öffnerkontakten erfolgen, die an die Klemmleiste (14) angeschlossen werden. Die erforderliche Kontaktfunktion wird mit einem Jumper auf der Platine hinter der Frontplatte gewählt (siehe unten). Die Wärmepumpe wird ohne Jumper geliefert, d.h. für Schließkontaktfunktion.
Bei dieser Anordnung führt ein offener externer Kontakt nicht zu einer Leistungsdeaktivierung.
Zentrale Laststeuerung und Lastüberwachung - Schritt 1

Die folgende Tabelle beschreibt die Leistungsdeaktivierung.

Betätigter externer Kontakt Deaktivierte Leistungsstufe
A * Schütz 69 (Schwarzer Stromkreis)
B Schütz 67 und 69 (Weißer und schwarzer Stromkreis)
A + B Schütz 10, 67 und 69 (Brauner, weißer und schwarzer Stromkreis)

* Nur bei 13,5 kW Tauchsiederleistung
Sollen sowohl ein Lastsensor als auch eine zentrale Laststeuerung verwendet werden, müssen die Kontaktfunktionen für beide gleich sein (entweder beide Schließer oder beide Öffner). Die Kontakte müssen für die Schließkontaktfunktion parallel und für die Öffnerkontaktfunktion in Reihe geschaltet werden.
Zentrale Laststeuerung und Lastüberwachung - Schritt 2

Vorbereitungen
Prüfen Sie, ob der Schalter (8) auf "0" (0) steht.
Prüfen Sie, ob die Ventile (44) und (50) vollständig geöffnet sind und ob der Temperaturbegrenzer (6) nicht ausgelöst hat (drücken Sie die Taste fest).
Füllen Sie den Kondenswasserschlauch (97) mit etwas Wasser, um Geräusche zu vermeiden. Dies geschieht, indem der Schlauch, der sich am Abwasserrohr (98) befindet, gelöst und Wasser in das Schlauchende gegossen wird, sodass ein Wasserverschluss entsteht. Bringen Sie den Schlauch wieder an.

Befüllen des Warmwasserspeichers und des Heizsystems
Befüllen des Warmwasserspeichers und des Heizsystems

  • Der Warmwasserspeicher wird gefüllt, indem zuerst ein Warmwasserhahn geöffnet und dann das Füllventil (46) vollständig geöffnet wird. Dieses Ventil sollte dann vollständig geöffnet bleiben. Wenn Wasser aus dem Warmwasserhahn kommt, kann dieser geschlossen werden.
  • Öffnen Sie das Füllventil (49). Der Boilerteil der Wärmepumpe und das Heizkörpersystem werden nun mit Wasser gefüllt.
  • Nach einer Weile zeigt das Manometer (42) einen steigenden Druck an. Wenn der Druck 2,5 (bar) (ca. 25 mvp) erreicht, beginnt eine Mischung aus Luft und Wasser aus dem Sicherheitsventil (52) auszutreten. Das Füllventil (49) wird dann geschlossen.
  • Drehen Sie das Sicherheitsventil (52), bis der Boilerdruck den normalen Arbeitsbereich (0,5 - 1,5 bar) erreicht.

Entlüften des Heizsystems

  • Entlüften Sie den Elektroboiler über das Sicherheitsventil (52) und den Rest des Heizsystems über die entsprechenden Entlüftungsventile.
  • Füllen Sie Wasser nach und entlüften Sie, bis die gesamte Luft entfernt und der Druck korrekt ist.

Starten

  • Stellen Sie den Schalter (8) auf "R" (R). In diesem Modus ist die Elektronik getrennt, sodass das Anzeigefenster nicht leuchtet. Der Thermostat (3) öffnet in diesem Modus bei 68 °C.
  • Stellen Sie den Mischer (19) von Hand ein (drücken Sie den Knopf hinein und drehen Sie ihn).
  • Wenn die Raumtemperatur über 16 °C steigt, stellen Sie den Schalter (8) auf "1" (1). NOTE! (HINWEIS!) Die Anzeige ist möglicherweise noch nicht beleuchtet, sie schaltet sich automatisch ein, wenn die Boilertemperatur um einige Grad gesunken ist. Der Kompressor hat eine Startverzögerung von mindestens 20 Minuten.
  • Setzen Sie den Mischer (19) von Hand zurück (drehen Sie den Knopf, bis er "herausspringt").
  • Stellen Sie die dimensionierte Leistung (35) an der Umwälzpumpe (16) ein. Siehe Abschnitt "Pipe connections" (Rohranschlüsse) "Pump and pressure drop diagram" (Pumpen- und Druckverlustdiagramm). Stellen Sie sicher, dass sich der Schalter nicht in einer Zwischenstellung befindet.

Einstellen der Lüftung
Lüftungsströme und Lüftertransformatoreinstellungen sind auf der Lüftungszeichnung angegeben.

  • Um die Lüfterleistung zu ändern, verschieben Sie gegebenenfalls das Anschlusskabel des Abluftventilators am Lüftertransformator (54). Um den niedrigstmöglichen Geräuschpegel zu gewährleisten, stellen Sie den Lüfter auf die niedrigstmögliche Leistung ein.
  • Stellen Sie sicher, dass alle Außenluftgeräte vollständig geöffnet sind.
  • Stellen Sie die korrekten Lüftungsströme an den Abluftgeräten ein.

Nachjustierung
Aus dem Warmwasser entweicht zunächst Luft, und es kann eine Entlüftung notwendig sein. Wenn aus der Wärmepumpe Blubbergeräusche zu hören sind, muss das gesamte System weiter entlüftet werden. NOTE! (HINWEIS!) Das Sicherheitsventil (52) fungiert auch als manuelles Entlüftungsventil. Betätigen Sie es vorsichtig, da es schnell öffnet. Wenn das System stabil ist (korrekter Druck und gesamte Luft entfernt), kann die automatische Heizungsregelung nach Bedarf eingestellt werden. Siehe Abschnitt "Room temperature" (Raumtemperatur) "Setting the Automatic heating control system" (Einstellung der automatischen Heizungsregelung) und "Front panel" (Frontplatte).

Entleeren des Warmwassersystems
Das Warmwasser kann über das Ablassventil (51) mittels einer R15(1/2") Schlauchkupplung abgelassen werden. Entfernen Sie die Abdeckung (80) vom Ventil. Schrauben Sie nun die Schlauchkupplung auf und öffnen Sie das Ventil (51).
Öffnen Sie das Sicherheitsventil (52), um Luft in das System zu lassen.

Entleeren des Warmwasserspeichers
Um den Warmwasserspeicher zu entleeren, gehen Sie wie folgt vor:

  • Trennen Sie das Überlaufrohr vom Abflussanschluss (79) und schließen Sie stattdessen einen Schlauch an eine Entleerungspumpe an. Wo keine Entleerungspumpe vorhanden ist, kann das Wasser in den Überlaufstrichter (99) abgelassen werden.
  • Öffnen Sie das Sicherheitsventil (47).
  • Öffnen Sie einen Warmwasserhahn, um Luft in das System zu lassen. Wenn dies nicht ausreicht, lösen Sie eine Rohrverbindung (74) auf der Warmwasserseite und ziehen Sie das Rohr heraus.

Einstellung der automatischen Heizungsregelung

Heizkurvenverschiebung -2
Heizkurvenverschiebung -2

Heizkurvenverschiebung 0
Heizkurvenverschiebung 0

Heizkurvenverschiebung +2
Heizkurvenverschiebung +2

Einstellung mittels Diagrammen
FIGHTER 310P ist mit einer außentemperaturgeregelten Automatik ausgestattet. Das bedeutet, die Vorlauftemperatur wird in Abhängigkeit von der aktuellen Außentemperatur geregelt.
Der Zusammenhang zwischen Außentemperatur und Vorlauftemperatur wird mit den Knöpfen "Heating curve selection" (Heizkurvenwahl) und "Offset, heating curve" (Heizkurvenverschiebung) eingestellt.
Das Diagramm basiert auf der dimensionierten Außentemperatur in der Region und der dimensionierten Vorlauftemperatur des Heizsystems. Wenn diese beiden Werte übereinstimmen, kann die Steigung der Heizkurve abgelesen werden.
Stellen Sie die "Offset, heating curve" (Heizkurvenverschiebung) entsprechend ein. Ein geeigneter Wert für Fußbodenheizungen ist -1 und für Heizkörpersysteme 2.
Siehe auch Abschnitt "Room temperature" (Raumtemperatur).

Umgang mit Störungen

Im Falle einer Störung oder Betriebsstörung prüfen Sie zuerst die folgenden Punkte:

Niedrige Temperatur oder mangelnde Warmwasserversorgung
HINWEIS!
Die Warmwasserkapazität kann durch Drücken der Taste (18) für 24 Stunden erhöht werden.

  • Große Mengen Warmwasser wurden verbraucht.
  • Stromkreis oder Haupt-LS-Schalter ausgelöst.
  • Möglicherweise Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schalter) ausgelöst.
  • Schalter (8) auf "0" gestellt.
  • LS-Schalter (7) ausgelöst. Siehe den Abschnitt "Dealing with malfunctions" (Umgang mit Störungen) "Resetting the miniature circuit breakers" (Zurücksetzen der Leitungsschutzschalter).
  • Ausgelöster Temperaturbegrenzer (6). (Service kontaktieren)
  • Schalter (25) nicht korrekt eingestellt.
  • Geschlossenes oder gedrosseltes Füllventil (46) am Warmwasserbereiter.

Geringe oder mangelnde Belüftung

  • Abtauautomatik, Lampe (31) leuchtet ständig; siehe "Indications on the numerical display" (Anzeigen auf der Digitalanzeige).
  • Filter (63) verstopft (ggf. ersetzen).
  • Abluftgerät blockiert oder zu stark gedrosselt.
  • Stromkreis oder Haupt-LS-Schalter ausgelöst.
  • Möglicherweise Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schalter) ausgelöst.
  • LS-Schalter (7) ausgelöst. Siehe den Abschnitt "Dealing with malfunctions" (Umgang mit Störungen) "Resetting the miniature circuit breakers" (Zurücksetzen der Leitungsschutzschalter).

Niedrige Raumtemperatur

  • Stromkreis oder Haupt-LS-Schalter ausgelöst.
  • Möglicherweise Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schalter) ausgelöst.
  • LS-Schalter (7) ausgelöst. Siehe den Abschnitt "Dealing with malfunctions" (Umgang mit Störungen) "Resetting the miniature circuit breakers" (Zurücksetzen der Leitungsschutzschalter).
  • Ausgelöster Temperaturbegrenzer (6). (Service kontaktieren)
  • Einstellungen des automatischen Regelsystems nicht korrekt (40).
  • Umwälzpumpe (16) gestoppt. Siehe den Abschnitt "Dealing with malfunctions" (Umgang mit Störungen) "Starting the pump" (Starten der Pumpe).
  • Luft im Kessel oder System.
  • Ventil (44) und (50) im Heizkörperkreis schließen.
  • Anfangsdruck im Ausdehnungsgefäß zu niedrig. Dies wird durch einen niedrigen Druck am Manometer (42) angezeigt. Installateur kontaktieren.

Hohe Raumtemperatur

  • Einstellungen des automatischen Heizungsregelsystems nicht korrekt.

Stellung des Hauptschalters "R"
Stellung des Hauptschalters „R“
Wenn der Schalter auf "R" steht, sind der Kompressor und die elektronische Steuerung der Wärmepumpe ausgeschaltet.
Der Ventilator ist in Betrieb und der Tauchsieder wird von einem separaten Thermostat gesteuert.
Die Digitalanzeige ist aus. Die automatische Heizungsregelung ist nicht in Betrieb, daher ist ein manueller Bypass-Betrieb erforderlich. Dies erfolgt durch Eindrücken des Bypass-Motorreglers und anschließendes Drehen in die gewünschte Position.
HINWEIS!
Beim Umschalten in den Normalbetrieb nicht vergessen, den Bypass-Regler in seine ursprüngliche Position zurückzusetzen, indem Sie den Regler drehen, bis er "jumps out" (herausspringt).
Die Anzeige kann beim Umschalten in den Normalbetrieb unbeleuchtet bleiben. Dies liegt daran, dass die Kesseltemperatur über dem normalen Arbeitsbereich der Wärmepumpe liegt. Die Anzeige leuchtet wieder auf, wenn die Kesseltemperatur erneut auf den Normalwert sinkt.

Wenn die Betriebsstörung nicht mittels der oben genannten Maßnahmen behoben werden kann, sollte ein Installationsmonteur gerufen werden.
Stellen Sie den Schalter bei Bedarf auf "R" (manueller Bypass-Betrieb erforderlich).

Anzeigen auf dem Display
Fehlercode A-01 auf der Digitalanzeige

  • Anzeige, dass der Luftfilter gereinigt werden muss (Fehlercode wird alle drei Monate angezeigt).
    Nachdem der Filter gereinigt wurde, setzen Sie den Fehlercode zurück, indem Sie die Wärmepumpe aus- und wieder einschalten.

Fehlercode A-03 auf der Digitalanzeige
Ein Hochdruck- oder Niederdruckpressostat im Kältemittelkreislauf hat ausgelöst, siehe den Abschnitt "Resetting pressostats" (Zurücksetzen der Pressostate).

  • Hochdruckpressostat: Einstellungen für "Heating curve selection" (Heizkurvenauswahl) und "Heating curve offset" (Heizkurvenverschiebung) zu hoch (auch auf den Kanälen 6 und 7 der Digitalanzeige sichtbar). Siehe auch Abschnitt "Room temperature" (Raumtemperatur).
  • Niederdruckpressostat: Lüftungsstrom zu niedrig oder nicht genug Kältemittel.
    Wenn die Fehlerursache behoben wurde, muss der Fehlercode durch Aus- und Einschalten der Wärmepumpe vom Display gelöscht werden..

Mittlere Lampe leuchtet

  • Abtauen.
    Wenn sich zu viel Eis auf dem Verdampfer befindet, findet ein Abtauvorgang statt. Danach startet der Kompressor automatisch, wenn Heizbedarf besteht. Häufiges Abtauen ist ein Zeichen für verstopfte Lüftung oder verschmutzte Filter. Siehe den Abschnitt "Maintenance routines" (Wartungsroutinen) "Cleaning the air filter" (Reinigen des Luftfilters).

Fehlercode A- 011
Wenn die Codes A-03 und A-01 gleichzeitig aktiv sind, wird dieser Code angezeigt.

HINWEIS!
Die Seriennummer des Produkts sollte bei jeder Korrespondenz mit NIBE stets angegeben werden.
089_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

Zurücksetzen der Pressostate
Um einen ausgelösten Druckschalter zurückzusetzen, drücken Sie die Taste oben auf diesem; siehe Diagramm. Die Druckschalter sind durch die Öffnung der Filterzugangsklappe erreichbar.
Normalerweise setzt sich dieser Schalter automatisch zurück und hat daher keine Reset-Taste.
Zurücksetzen der Pressostate

Zurücksetzen der Leitungsschutzschalter
Der LS-Schalter ist hinter der oberen vorderen Zugangsklappe zugänglich und befindet sich links von der Klappe. Die normale Stellung des LS-Schalters ist "1" (oben).
Zurücksetzen der Leitungsschutzschalter

Hohe Ablufttemperatur
Wenn die Ablufttemperatur (auf Kanal 5 abgelesen) nur unwesentlich niedriger ist als die Raumtemperatur, während der Kompressor in Betrieb ist, deutet dies auf einen wahrscheinlichen Fehler im Kältemittelkreislauf oder dessen Steuerung hin. Fordern Sie einen Service an.
Wenn der Kompressor nicht in Betrieb ist, liegt die Ablufttemperatur etwa auf dem gleichen Niveau wie die Raumtemperatur.
Hohe Ablufttemperatur

Starthilfe für die Umwälzpumpe
Starthilfe für die Umwälzpumpe

  • FIGHTER 310P ausschalten, indem der Schalter (8) auf "0" gestellt wird.
  • Die untere Frontabdeckung entfernen.
  • Die Entlüftungsschraube mit einem Schraubendreher lösen. Halten Sie ein Tuch um die Schraubendreherklinge, da eine gewisse Menge Wasser austreten kann.
  • Einen Schraubendreher einsetzen und den Pumpenrotor drehen.
  • Die Entlüftungsschraube festziehen
  • FIGHTER 310P starten und prüfen, ob die Umwälzpumpe läuft.
    Es ist normalerweise einfacher, die Umwälzpumpe bei laufendem FIGHTER 310P zu starten, Schalter (8) auf "1" gestellt. Wenn die Starthilfe für die Umwälzpumpe bei laufendem FIGHTER 310P erfolgt, seien Sie darauf vorbereitet, dass der Schraubendreher ruckelt, wenn die Pumpe anläuft.

Service

Austauschen der Lüfterlager
Austauschen der Lüfterlager
Nach mehreren Betriebsjahren können die Lüfterlager Geräusche machen. In diesem Fall können sie leicht ausgetauscht werden.

  • Entfernen Sie den Lüfter wie unter "Maintenance routines" (Wartungsroutinen) "Cleaning the fan" (Reinigen des Lüfters) beschrieben. Die kleine Platte kann mit einem scharfen Gegenstand entfernt werden.
  • Den Sicherungsring entfernen und den Lüfter auf zwei Holzstücke (gegen die Befestigungsplatte) legen.
  • Vorsichtig mit einem Hammer und Dorn auf das Ende der Lüfterradwelle klopfen, um das Lüfterrad zu entfernen.
  • Die beiden Lager abziehen.
  • Neue Standardlager vom Typ 608 - 2RS oder alternativ 608 - 2Z einbauen, die Lager sind in guten Baumärkten erhältlich. Stellen Sie sicher, dass die Federscheiben mit den "tops" (Spitzen) zueinander zeigend installiert werden, wie abgebildet.
  • Den Lüfter in umgekehrter Reihenfolge zusammenbauen.
  • Den Lüfter mit den Schrauben befestigen und den Stecker anschließen.

Öffnen der Frontplatte
Um die Frontplatte abzusenken, die beiden Schrauben oben an der Platte lösen. Die Platte kann dann in die horizontale Position abgesenkt werden (wo sie auf Anschlägen auf beiden Seiten der Frontplatte aufliegt).
Öffnen der Frontplatte

Kältemittelsystem
Arbeiten am Kältemittelsystem müssen von autorisiertem Personal gemäß der einschlägigen Gesetzgebung für Kältemittel durchgeführt werden, ergänzt durch zusätzliche Anforderungen für brennbare Gase, z.B. Produktkenntnisse sowie Serviceanweisungen für Gasanlagen mit brennbaren Gasen.

Komponentenpositionen

Komponentenpositionen

Schaltplan

Schaltplan

Ändern der Leistung
8,0 kW auf 6,0 kW
Kabel "67A1-12" von Position "A1" Schütz (67) in die Parkposition, Position "14", am selben Schütz umlegen, siehe Leistungsoption "6 kW".

8,0 kW auf 9,0 kW
Das geklemmte weiße Kabel "1" (Aderendhülsenmarkierung) an Position "1" am Schütz (67) anschließen, siehe Leistungsoption "9,0 kW".

Liste der Komponenten

  1. Eintauchheizkörper 9 kW
  1. Betriebsthermostat, Zusatzheizung
  1. Temperaturbegrenzer
  2. Leitungsschutzschalter (LS-Schalter), Umwälzpumpe, automatische Heizungsregelung und Kompressor
  3. Schalter, Positionen 0 - 1 - R
  4. Klemmleiste, Stromversorgung
  5. Schütz Stufe 1
  6. Klemmleiste, Andockung
  1. Klemmleiste
  2. Klemmleiste
  3. Außensensor
  4. Umwälzpumpe
  5. Entlüftungsschraube, Umwälzpumpe
  6. Taster, "Extra hot water" (Extra Warmwasser)
  7. Shuntmotor mit Handrad
  8. Anschluss, Abluftventilator
  1. Platz für Eintauchheizkörper 4,5 kW
  2. Wahlschalter für Betriebsart
  3. Motorschutz, Kompressor
  4. Kompressor
  5. Betriebskondensator, Kompressor
  6. Relaiskarte mit Netzteil
  7. Anzeigelampe, "Compressor" (Kompressor)
  8. Anzeigelampe, "Defrosting" (Abtauen)
  9. Anzeigelampe, "Immersion heater" (Eintauchheizkörper)
  10. Hochdruckpressostat
  11. Mikroprozessorkarte
  12. Leistungseinstellung, Umwälzpumpe
  13. Ventilator, Abluft
  14. Drehknopf, "Heating curve selection" (Heizkurvenauswahl)
  1. Drehknopf, "Heating curve offset" (Heizkurvenverschiebung)
  2. Taster, "Channel selection" (Kanalauswahl)
  3. Numerische Anzeige mit dahinterliegender Steuerkarte
  4. Niederdruckpressostat
  5. Manometer, Kessel
  6. Bypassventil
  7. Absperrventil, Pumpe und Vorlauf Heizkreis
  1. Füllventil, Wassererhitzer
  2. Sicherheitsventil, Wassererhitzer
  3. Expansionsventil
  4. Kombiniertes Füll- und Rückschlagventil, Heizungsanlage
  5. Absperrventil, Rücklauf Heizkreis
  6. Ablassventil, Heizungsanlage
  7. Sicherheitsventil, Heizungsanlage
  8. Vakuumventil (verdeckt)
  9. Ventilatortransformator, Leistungsumschaltung
  10. Anzeigelampe, "Immersion heater" (Eintauchheizkörper)
  11. Anzeigelampe "Circulation pump" (Umwälzpumpe)
  12. Anlaufkondensator, Abluftventilator
  13. Zugentlastung, Andockkabel
  14. Zugentlastung, Versorgungskabel
  15. Ventilatormodul
  16. Andockanschluss, erfordert Spezialrohr von NIBE
  17. Verdampfer
  18. Luftfilter (Filtertyp G2)
  1. Trocknungsfilter mit Behälter
  2. Typenschild
  3. Schütz Stufe 2
  4. Kompressorheizung

Liste der Komponenten

Abmessungen

Abmessungen und Anreißkoordinaten
Abmessungen - Teil 1
A, B und C: Siehe "Connection" (Anschluss) in "List of components" (Liste der Komponenten). Rohre dürfen in dem durch Punkte gekennzeichneten Bereich nicht vom Boden verlegt werden.
Abmessungen - Teil 2

Messprinzip
Messprinzip

Technische Daten

Höhe (ohne Fuß: 15 - 40 mm) 2 095 mm
Erforderliche Deckenhöhe 2 185 mm
Breite 600 mm
Tiefe 615 mm
Gewicht 195 kg
Gesamtvolumen 240 Liter
Volumen Doppelmantel 70 Liter
Volumen Wassererhitzer 170 Liter
Versorgungsspannung 400 V~ 3-phasig + N
Leistung Eintauchheizkörper 9,0 kW (schaltbar)
Nennleistung, Umwälzpumpe 100 W
Nennleistung Abluftventilator 130 W
Nennleistung, Kompressor 550 W
Schutzart IP 21
Max. Druck im Speicher 0,9 MPa (9 bar)
Max. Druck im Doppelmantelvolumen 0,25 MPa (2.5 bar)
Auslösewert, Hochdruckpressostat 2,45 MPa (24.5 bar)
Auslösewert, Niederdruckpressostat 0,15 MPa (1.5 bar)
Auslegungsdruck im Doppelmantelvolumen 0,25 MPa (2.5 bar)
Kältemittelmenge 420 g
Kältemitteltyp R290 (Propan)
Einschalttemperatur Kompressor 49°C (Gesteuert durch separaten Sensor)
Ausschalttemperatur Kompressor 52°C
Einschalttemperatur Eintauchheizkörper 47 – 62°C *(47 – 57)
Ausschalttemperatur Eintauchheizkörper 50 – 65°C *(50 – 60)
Schallpegel im Heizraum 45 – 50 dBA

* Siehe den Abschnitt "Electrical connection" (Elektrischer Anschluss) "Blocking immersion heater operation" (Blockierung des Eintauchheizkörperbetriebs)

Zubehör

Oberschrank
Oberschrank hoch 332 mm.
Oberschrank niedrig 242 mm.
Niedrig und hoch können kombiniert werden. Einbauhöhe 332 532 mm.

Lastwächter
Bei vorübergehend hohem Stromverbrauch deaktiviert der Lastwächter Teile der elektrischen Leistung des FIGHTER 310P, um die Hauptsicherungen des Gebäudes zu schützen.

ROOM SENSOR RG 10
In einigen Fällen kann ein Raumfühler als Ergänzung zur gewöhnlichen automatischen Regelung eingesetzt werden.

Andocksätze
Es sind Andocksätze zum Anschluss anderer Wärmequellen an die Wärmepumpe erhältlich.

Nachrüstsatz Heizpatrone ES
Dient zur Erhöhung der Eintauchheizkörperleistung von max. 9 kW auf max. 13,5 kW.

Anleitung herunterladen

Hier können Sie die vollständige PDF-Version des Handbuchs herunterladen. Sie kann zusätzliche Sicherheitsanweisungen, Garantieinformationen, FCC-Regeln usw. enthalten.

Nibe FIGHTER 310P Handbuch herunterladen

Verfügbare Sprachen

Inhaltsverzeichnis