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Em-Trak A100 Produkthandbuch

Em-Trak A100 Produkthandbuch

Voll integriertes ais sende-/empfangsgerät der klasse a
Inhaltsverzeichnis
em-trak A100
Voll integriertes AIS Sende-/Empfangsgerät der Klasse A
Produkthandbuch
Hochleistungsfähige Schiffsprodukte
www.em-trak.com
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Inhaltszusammenfassung für Em-Trak A100

  • Seite 1 A100 Voll integriertes AIS Sende-/Empfangsgerät der Klasse A Produkthandbuch Hochleistungsfähige Schiffsprodukte www.em-trak.com...
  • Seite 2 Vielen Dank für den Erwerb dieses AIS-Transponders der Klasse A. Dieses Produkt wurde entwickelt, um Ihnen das höchste Maß an Leistung und Langlebigkeit zu bieten, und wir hoffen, dass es viele Jahre zuverlässige Dienste liefert. Es ist unser kontinuierliches Bestreben, die höchstmöglichen Qualitätsstandards zu erreichen.
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Installation..................33 Inhalt der Verpackung......................... 34 Installation vorbereiten........................ 35 Installationsverfahren........................35 Anschließen des Geräts......................42 Konfigurieren des A100 Transponders ..................50 Ändern des Kennworts........................ 53 Bestätigen des ordnungsgemäßen Betriebs................53 Einstellungen für den regionalen Bereich ................... 53 Inland-AIS ........................... 55 Technische Daten................59 Anwendbare Gerätestandards ....................
  • Seite 4 Display und Benutzeroberfläche ....................60 Internes GPS ..........................60 TDMA-Sender ..........................60 TDMA-Empfänger ........................61 DSC-Empfänger.......................... 61 5.10 RF-Anschlüsse..........................61 5.11 Datenschnittstellen........................62 5.12 Energie- und Datenanschluss-Informationen................62 Technische Referenz..............63 Schnittstellensätze ........................63 Übertragungsintervalle........................ 64 Sensordaten-Eingangsport ......................64 Bidirektionale Datenports......................65 Ausgangsleistung von bidirektionalen Datenports ..............
  • Seite 5 Lijst met afbeeldingen Abbildung 1 Das AIS-Netzwerk ......................9 Abbildung 2 Vorderseite des Transponders ..................11 Abbildung 3 Display-Layout......................12 Abbildung 4 Auswahl des Hauptbedienbildschirm................13 Abbildung 5 Bildschirm 'Zielliste' und Ansicht 'Schiffsdetails' ............14 Abbildung 6 Bildschirm 'Eigene Schiffs- und Reisedaten' ..............14 Abbildung 7 Bildschirm 'Eigene dynamische Daten'.................
  • Seite 6 Seite 6...
  • Seite 7: Hinweise

    Hinweise Hinweise Achten Sie beim Lesen dieses Handbuchs besonders auf Warnungen, die mit dem links abgebildeten Warndreieck markiert sind. Dies sind wichtige Hinweise zur Sicherheit, Installation und Verwendung des Transponders. 1.1 Sicherheitshinweise Dieses Gerät muss entsprechend den Anweisungen in diesem Handbuch installiert werden. Die Nichtbeachtung der Anweisungen kann sich folgenreich auf die Leistung und Zuverlässigkeit des Geräts auswirken.
  • Seite 8: Entsorgung Des Transponders Und Der Verpackung

    Hinweise 1.2.4 Entsorgung des Transponders und der Verpackung Bitten entsorgen Sie diesen AIS-Transponder entsprechend der europäischen WEEE-Direktive oder den anwendbaren lokalen Vorschriften für das Entsorgen von elektrischen Geräten. Es wurden alle Anstrengungen unternommen, um sicherzustellen, dass die Verpackung für den Transponder recycelbar ist. Bitte entsorgen Sie die Verpackung auf umweltfreundliche Weise.
  • Seite 9: Einführung

    Schiffe übertragen. ● AIS-Empfänger. AIS-Empfänger empfangen Übertragungen von Klasse A-Transpondern, Klasse B-Transpondern, AtoNs und AIS-Basisstationen, übertragen jedoch keine Informationen zu dem Schiff, auf dem sie installiert sind. Der A100 Transponder ist ein Klasse A-Transponder/Inland AIS. Abbildung 1 Das AIS-Netzwerk Seite 9...
  • Seite 10: Statische Und Dynamische Schiffsdaten

    Einführung 2.2 Statische und dynamische Schiffsdaten Die von einem AIS-Transponder übertragenen Informationen sind in zwei Kategorien unterteilt: statische und dynamische Daten. Zu den dynamischen Schiffsdaten gehören Position, Geschwindigkeit über Grund (SOG) und Kurs über Grund (COG), die automatisch mit dem internen GPS-Empfänger berechnet werden. Statischen Daten sind Informationen zum Schiff, die in den AIS-Transponder programmiert werden müssen.
  • Seite 11: Betrieb

    Betrieb Betrieb Dieser Abschnitt setzt voraus, dass der A100 Transponder entsprechend den Anweisungen im Abschnitt 'Installation' dieses Handbuchs installiert wurde. Bitte lesen Sie die Warnhinweise vorne in diesem Handbuch, bevor Sie den AIS-Transponder in Betrieb nehmen. 3.1 Display und Bedienelemente...
  • Seite 12: Transponder Einschalten

    3.2 Transponder einschalten Der A100 Transponder hat keinen Netzschalter und wurde so entwickelt, dass er dauerhaft eingeschaltet ist. Beim ersten Einschalten werden auf dem Display ein Splash-Screen. Das Bildschirm wird 5 Sekunden lang angezeigt, bevor der Hauptbedienbildschirm angezeigt wird.
  • Seite 13: Symbole In Der Statusleiste

    Betrieb 3.3.1 Symbole in der Statusleiste In der Statusleiste wird der aktuelle Transponderstatus mit Hilfe von Symbolen angezeigt. Die Bedeutung der einzelnen Symbole ist in Tabelle 1 beschrieben. Symbol Beschreibung Der Transponder funktioniert normal. Wird nach jeder Übertragung eine Sekunde lang angezeigt. Wird nach jeder empfangenen Meldung eine Sekunde lang angezeigt.
  • Seite 14: Zielliste

    Betrieb 3.5 Zielliste Der Bildschirm 'Zielliste' wird standardmäßig nach dem Einschalten angezeigt. Auf diesem Bildschirm werden der Name (oder MMSI), der Bereich (in nautischen Meilen) und die Peilung (in Grad) von anderen, mit AIS ausgestatteten Schiffen angezeigt. Das nächste Schiff wird oben in der Liste angezeigt. In der Zielliste werden nur die 200 nächsten Schiffe angezeigt.
  • Seite 15: Eigene Dynamische Daten

    Betrieb Auf diesem Bildschirm werden folgenden Informationen angezeigt: ● MMSI –- die ID des mobilen Seefunkdienstes (Maritime Mobile Service Identity) für das Schiff, auf dem der Transponder installiert ist. ● Schiffsname ● Rufzeichen ● Ziel – das aktuelle Reiseziel ● IMO-Nummer (sofern zutreffend) ●...
  • Seite 16: Empfangene Meldungen

    Betrieb 3.8 Empfangene Meldungen Auf diesem Bildschirm werden AIS-Text- und sicherheitsbezogene Meldungen (SRM) angezeigt, die von anderen AIS-Stationen empfangen wurden. Die zuletzt empfangene Meldung wird oben in der Liste angezeigt. In der Meldungsliste werden das Datum und die Uhrzeit des Empfangs, der Name oder die MMSI der sendenden Station und der Typ der Meldung (Text oder SRM) angezeigt.
  • Seite 17: Alarmbildschirm

    Betrieb 3.9 Alarmbildschirm Auf diesem Bildschirm wird der Status von AIS-Systemalarmen angezeigt. Wenn eine aktive, aber noch nicht bestätigte Alarmbedingung vorhanden ist, blinkt das Alarmsymbol in der Statusleiste. Wenn eine Alarmbedingung eintritt, ohne dass Sie sich im Menüsystem befinden, wird sofort der Bildschirm 'Bestätigung' angezeigt, der in Abschnitt 3.12 beschrieben ist.
  • Seite 18: Bildschirm 'Zielbeobachtung

    Betrieb 3.10 Bildschirm 'Zielbeobachtung' Im Bildschirm 'Zielbeobachtung' werden die Positionen von anderen, mit AIS-ausgestatteten Schiffen und Küstenstationen relativ zu Ihrem eigenen Schiff angezeigt. Der Bildschirm 'Zielbeobachtung' bietet eine einfache Übersicht über die AIS-Ziele und sollte nicht als Ersatz für die Anzeige von AIS-Informationen auf einem dedizierten elektronischen Seekartensystem (ECDIS) betrachtet werden.
  • Seite 19: Abbildung 14 Benachrichtigung Zur Sicherheitsbezogenen Meldung

    Betrieb Abbildung 14 Benachrichtigung zur sicherheitsbezogenen Meldung 3.11.2 AIS-Text- und sicherheitsbezogene Meldungen senden Um einen neuen Text oder eine neue sicherheitsbezogene Meldung (SRM) zu erstellen, drücken Sie die Taste Menü, und wählen Sie dann das Untermenü MELDUNGEN und anschließend die Option MELDUNG SENDEN.
  • Seite 20: Alarme Handhaben

    Betrieb 3.12 Alarme handhaben Der A100 Transponder führt kontinuierlich Selbsttestfunktionen aus. Wenn ein Selbsttest fehlschlägt, wird ein Alarm ausgelöst. Mögliche Alarmbedingungen sind in Tabelle 2 aufgeführt. Alarmbedingung Beschreibung Senderstörung Dieser Alarm kann auftreten, wenn ein Fehler mit dem Sender vorliegt, oder wenn die Antenne zulässige VSWR-Grenzwerte überschreitet.
  • Seite 21: Text Eingeben

    Betrieb Ein neuer Alarm wird angezeigt, indem der Bildschirm 'Alarmbenachrichtigung' eingeblendet wird (siehe Abbildung 16). Wenn ein Alarm aktiv ist und vom Benutzer noch nicht bestätigt wurde, blinkt das Alarmsymbol in der Statusleiste. Abbildung 16 Bildschirm 'Alarmbenachrichtigung' Im Bildschirm 'Alarmbenachrichtigung' können Sie den Alarm durch Drücken der Funktionstaste BES sofort bestätigen oder durch Drücken der Funktionstaste Zu Liste die Liste der aktiven Alarme anzeigen.
  • Seite 22: Weitbereichsmeldungen

    Abbildung 17 Texteingabe 3.14 Weitbereichsmeldungen Wenn der A100 Transponder über den Kommunikationsport für den Weitbereich an ein Kommunikationssys- tem für den Weitbereich angeschlossen ist, können Weitbereichsabfragen empfangen werden. Dies sind An- fragen für Informationen von einer entfernten Basisstation, die über den normalen AIS-Betriebsbereich hinausgehen.
  • Seite 23: Abbildung 18 Benachrichtigung Zur Weitbereichsabfrage: Automatische Antwort

    Betrieb Abbildung 18 Benachrichtigung zur Weitbereichsabfrage: automatische Antwort Abbildung 19 Benachrichtigung zur Weitbereichsabfrage: manuelle Antwort Eine Liste der empfangenen Weitbereichsabfragen ist jederzeit über das Untermenü Meldungen des Konfigurationsmenüs verfügbar. Weitere Informationen hierzu finden Sie in Abschnitt 3.16. In der Liste der Weitbereichmeldungen werden die Uhrzeit und das Datum der einzelnen Meldungen sowie die MMSI der sendenden Basisstationen angezeigt.
  • Seite 24: Kennwörter Und Sicherheit

    Betrieb 3.15 Kennwörter und Sicherheit Bestimmte wichtige Informationen, die auf dem Transponder gespeichert sind, können ohne Bestätigung des Kennworts nicht gespeichert werden. Folgende Informationen sind geschützt: ● MMSI-Nummer ● Schiffsname ● Rufzeichen ● IMO-Nummer ● Einstellungen für die Kanalverwaltung ● Schiffsabmessungen und Positionen der GNSS-Antennen ●...
  • Seite 25: Abbildung 22 Struktur Des Hauptmenüs

    Betrieb Abbildung 22 Struktur des Hauptmenüs Seite 25...
  • Seite 26: Abbildung 23 Bildschirm Des Hauptmenüs

    Betrieb Abbildung 23 Bildschirm des Hauptmenüs 3.16.1 Menü 'Reisedaten' Das Menü 'Reisedaten' bietet schnellen Zugriff auf die Parameter des AIS-Transponders, die am häufigsten geändert werden. Abbildung 24 Das Menü 'Reisedaten' In diesem Menü können Sie die folgenden Parameter festlegen: ● Navigationsstatus – Wählen Sie den geeignetsten Navigationsstatus für Ihr Schiff in der Liste aus ○...
  • Seite 27: Abbildung 25 Das Menü 'Meldungen

    ● Weitbereichseingang – Öffnet eine Liste der empfangenen Weitbereichsmeldungen, wie in 3.14 beschrieben. 3.16.3 Menü 'Benutzereinstellungen' Das Menü 'Benutzereinstellungen' bietet Zugriff auf konfigurierbare Voreinstellungen für den A100 Transponder. Alle Benutzereinstellungen werden im Transponder gespeichert und beibehalten, wenn die Stromversorgung ausgeschaltet wird.
  • Seite 28: Abbildung 27 Das Installationsmenü

    Betrieb 3.16.4 Installationsmenü Das Installationsmenü bietet Zugriff auf Einstellungen, die während der Installation des A100 Transponders erforderlich sind. Weitere Informationen zu den Installationseinstellungen und -anforderungen finden Sie im Abschnitt 'Installation' dieses Handbuchs. Einige Einstellungen im Installationsmenü sind kennwortgeschützt und sollten nur von autorisierten Mitarbeitern eingestellt werden.
  • Seite 29: Tanker-Modus

    Betrieb 3.16.6 Diagnose Es sind bestimmte Diagnosedaten verfügbar, um den Benutzer bei der Installation und Wartung des Transponders zu unterstützen. Auf diese Daten kann über das Menü 'Wartung' zugegriffen werden. Die Menüseite 'Diagnose' ist in Abbildung 29 abgebildet. Über dieses Menü können Sie auf mehrere Funktionen zugreifen: ●...
  • Seite 30: Einheiten-Anzeige - Geschwindigkeit Und Distanz

    Anzeige von Geschwindigkeit und Distanz, unabhängig von der AIS-Modus. 3.19 Inland-AIS Der A100 Transponder unterstützt sowohl den standardmäßigen Hochseebetrieb als auch den Inland-AIS-Betrieb. Inland-AIS ist eine Erweiterung des AIS, die für die Verwendung an Bord von Schiffen vorgesehen ist, die im Binnenschiffsverkehr unterwegs sind.
  • Seite 31 Betrieb ● Die Anzahl der Crewmitglieder, Passagiere und sonstiger Mitglieder der Schiffsbesatzung wird angezeigt. Seite 31...
  • Seite 32: Anzeige Der Details Des Zielschiffs Im Inland-Ais-Modus

    Betrieb 3.19.2 Anzeige der Details des Zielschiffs im Inland-AIS-Modus Beim Betrieb im Inland-AIS-Modus sind zusätzliche Details zu Zielschiffen verfügbar. Die zusätzlichen Informationen werden nur für Zielschiffe angezeigt, die ebenfalls mit einem Inland-AIS-Transponder ausgestattet sind und Inland-AIS-Daten übertragen. Auf dem Display für die Details der Zielschiffe, das in Abschnitt 3.5 beschrieben ist, werden die folgenden Daten angezeigt: ●...
  • Seite 33: Installation

    Installation Installation Der A100 AIS-Transponder wurde für eine einfache Installation entwickelt. Der Transponder ist eine One-Box-Lösung, die sowohl den Transponder als auch das Display enthält. Um den Anschluss der Sensor- und Display-Datenkabel zu vereinfachen, steht ein externer Schaltkasten zur Verfügung. Ein typisches System- und Anschlussdiagramm ist in Abbildung 32 dargestellt.
  • Seite 34: Inhalt Der Verpackung

    CW-271 Betriebsleit- CW-407 faden Abbildung 33 Inhalt der Verpackung ● A100 AIS-Transponder der Klasse A Der Haupttransponder samt Display. ● Datenkabel Ein 1 m langes 50-Wege-Datenkabel, um die seriellen Datenports des Transponders mit dem Anschlusskasten zu verbinden. ● Anschlusskasten Stellt Schraubanschlüsse für die Datenverbindungen zu Schiffssensor- und Display-Systeme zur...
  • Seite 35: Installation Vorbereiten

    Installation 4.2 Installation vorbereiten Zusätzlich zu den zum Lieferumfang des A100 Transponders gehörenden Komponenten sind für die Installation folgende Komponenten erforderlich: 4.2.1 VHF-Antenne Damit der AIS-Transponder ordnungsgemäß funktionieren kann, ist der Anschluss einer geeigneten VHF-Antenne erforderlich. Eine standardmäßige Marineband-VHF-Antenne, wie sie mit VHF-Sprechfunk verwendet wird, ist ausreichend.
  • Seite 36: Abbildung 34 Abmessungen Des Ais-Transponders

    Installation ● Der Transponder ist mit vier selbstschneidenden Schrauben ausgestattet, um den AIS-Transponder mit der Zapfenhalterung auf einer geeigneten Oberfläche zu befestigen. Weitere Informationen hierzu finden Sie in Abbildung 35. ● Der Transponder wird Panel-Montageklemmen für bündige Montage in einer Instrumententafel geliefert.
  • Seite 37: Abbildung 35 Montieren Des Ais-Transponders

    Installation Abbildung 35 Montieren des AIS-Transponders Abbildung 36 Panelmontage des AIS-Transponders Seite 37...
  • Seite 38: Abbildung 37 Abmessungen Des Anschlusskastens

    Installation 4.3.2 Schritt 2 – Installieren des Anschlusskastens Der AIS-Transponder empfängt Daten von den Schiffssensoren über das 50-Wege-Kabel, das auf der Rückseite des Transponders angeschlossen wird. Das andere Ende dieses Kabels wird an den Anschlusskasten angeschlossen, der für das Anschließen der Sensordatenkabel des Schiffs über ein praktisches Schraubanschlusssystem verfügt.
  • Seite 39: Abbildung 38 Montieren Des Anschlusskastens

    4.3.3 Installieren der GPS-Antenne Der A100 AIS-Transponder ist mit einem internen GPS-Empfänger für die Zeitsynchronisierung ausgestattet. Zusätzlich zu allen an Bord bereits installierten GPS-Geräten ist eine unabhängige GPS-Antenne erforderlich. Für das Montieren der zum Lieferumfang des AIS-Transponders gehörenden GPS-Antenne ist ein Gewindeanschluss (1"...
  • Seite 40: Abbildung 39 Position Der Gps-Antenne

    Abbildung 40 GPS-Antennenanschluss 4.3.4 Installieren der VHF-Antenne Der A100 AIS-Transponder erfordert eine dedizierte VHF-Antenne für die Kommunikation. Hierzu eignet sich eine standardmäßige VHF-Seefunkantenne. Beachten Sie bei der Auswahl und der Position der AIS-VHF-Antenne bitte folgende Richtlinien: ● Die VHF-Antenne sollte so hoch wie möglich und so weit wie möglich von anderen Antennen entfernt positioniert werden.
  • Seite 41: Abbildung 41 Installation Der Vhf-Antenne

    Installation ● Die AIS-VHF-Antenne sollte idealerweise direkt über oder unter der primären VHF-Mobilfunkantenne des Schiffs montiert werden, ohne horizontalen Abstand und mit einem vertikalen Abstand von mindestens 2 m. Wenn sie sich auf derselben horizontalen Ebene wie andere Antennen befindet, sollte der räumliche Abstand zwischen diesen mindestens 10 m betragen.
  • Seite 42: Anschließen Des Geräts

    Transponder angeschlossen werden. Weitere Informationen hierzu finden Sie in Abbildung 40 und 42. 4.4.2 Datenanschlüsse Der A100 Transponder ist für die Verbindung zum Anschlusskasten mit einem 1 m langen 50-Wege-Kabel ausgestattet. Verbinden Sie den Anschlusskasten unter Verwendung des Datenkabels mit dem Transponder wie in Abbildung 43 dargestellt.
  • Seite 43 Installation Sämtliche Dateneingangsanschlüssen sind optisch isoliert. Datenport Funktion Standard-Baudrate Sensor 1 Eingang Nur Empfang 4800 (DGPS - COG/SOG/LAT/LON) Sensor 2 Eingang Nur Empfang 4800 (Drehgeschwindigkeit) Sensor 3 Eingang Nur Empfang 4800 (Gyro-Steuerkurs) Externes Display/ECDIS Bidirektional 38400 Pilotport Bidirektional 38400 Weitbereich/Ersatz* Bidirektional 38400 DGPS-Beacon-Empfänger/...
  • Seite 44: Abbildung 44 Anschlüsse Des Anschlusskastens

    Installation 4.4.4 Anschlüsse des Anschlusskastens Der Anschlusskasten verfügt für jeden der sieben Datenports über Schraubanschlüsse. Die Anschlüsse und Funktionen der einzelnen Verbindungen sind in Tabelle 4 definiert. Alle Anschlüsse sind auf der Leiterplatte des Anschlusskastens der Deutlichkeit halber gekennzeichnet. Ein Diagramm mit den im Anschlusskasten verfügbaren Anschlüsse ist in Abbildung 44 dargestellt.
  • Seite 45: Funktion

    Installation Signalkennzeichnung Datenport Beschreibung Funktion Anschlusskasten Sensor 1 SEN1 A Sensorport 1 Eingang A Anschluss an Datenquelle, in der Regel mit primären GPS bei 4800 SEN1 B Sensorport 1 Eingang B Baud. Dieser Port kann für den Betrieb bei entweder 4800 oder SEN1 GND Sensorport 1 isolierte Erde 38400 Baud konfiguriert werden.*...
  • Seite 46 Installation Signalkennzeichnung Datenport Beschreibung Funktion Anschlusskasten Pilot PILOT_IN A Externes Display Eingang A Anschluss für den Pilotport. Diese Anschlüsse duplizieren PILOT_IN B Externes Display Eingang B den Pilotstecker auf der Vorderseite des Transponders PILOT_IN GND Externes Display Eingang und können verwendet werden, Erde (isoliert) um den Pilotstecker bei Bedarf zu PILOT_OUT A...
  • Seite 47: Abbildung 45 Beispielverbindung Zu Externem Display-Gerät

    Installation Ein Beispiel für den Anschluss an ein externes Display-Gerät ist in Abbildung 45 dargestellt. Anschlüsse an andere Geräte und Sensoren folgen demselben Schema. Verwenden Sie zum Ermitteln der Signalleitungen 'A' und 'B' auf externen Geräten einen digitalen Spannungsmesser, um die Spannung der Signalleitung bezogen auf die Erde zu messen.
  • Seite 48: Abbildung 47 Stromanschluss

    Installation Der Anschlusskasten verfügt neben den Anschlüssen für die Datenports auch Anschlüsse für die Alarmre- laiskontakte des AIS-Transponders. Die Alarm-Arbeitskontakte sind Duplikate der Alarmrelaisanschlüsse, die am Stromanschluss verfügbar sind (siehe Tabelle 5), während der Ruhekontakt nur im Anschlusskasten ver- fügbar ist. Die Alarmrelaisanschlüsse sind in Tabelle 5 beschrieben. Verwenden Sie die dem Alarmsystems des Schiffs entsprechenden Alarmanschlüsse.
  • Seite 49: Abbildung 48 Rs232-Anschluss Für Pc-Daten

    4.4.6 Anschluss für PC-Daten Auf der Rückseite des A100 Transponders befindet sich eine 9-polige Typ D-Anschlussbuchse. Diese Schnittstelle ermöglicht den direkten Anschluss an eine PC-RS232-Schnittstelle und kann für die Installation, Diagnose oder den Anschluss eines externen Displays verwendet werden. Die Standardkonfiguration dieser Schnittstelle ermöglicht den Anschluss eines ECDIS oder Seekartensystems und dupliziert den Port für...
  • Seite 50: Konfigurieren Des A100 Transponders

    ● Der Transponder ist an der Stromversorgung angeschlossen und betriebsbereit (das Display ist aktiviert). Die folgenden Konfigurationsanweisungen setzten voraus, dass die die Installation durchführende Person mit A100 Benutzeroberfläche vertraut ist, die im Abschnitt 'Betrieb' dieses Handbuch näher beschrieben ist. 4.5.2 Schiffs-ID-Informationen konfigurieren Der Transponder muss vor Inbetriebnahme mit Informationen zum Schiff konfiguriert werden, auf dem er installiert ist.
  • Seite 51: Abbildung 49 Messen Der Abmessungen Des Schiffs

    Installation Um die Standorte der GNSS-Antennen einzugeben, wechseln Sie zurück zum Hauptmenü, und wählen Sie Abmessungen und dann wie erforderlich die Option Intern oder Extern. Die Abmessungen für die interne und externe GNSS-Antenne müssen eingegeben werden, wenn ein externes GNSS am AIS-Transponder angeschlossen ist.
  • Seite 52 Installation Typ- Schiffstyp code Reserviert (nicht verwenden) 1[n] Bodeneffektfahrzeuge 2[n] Fischereischiff Schlepper Schlepper und Schlepplänge überschreitet 200 m oder die -breite überschreitet 25 m Beschäftigt mit Bagger- oder Unterwasservorgängen Beschäftigt mit Tauchgängen Beschäftigt mit Militäraktionen Segelschiff Ausflugsschiff Hochgeschwindigkeitsfahrzeug (HSC, High Speed Craft) 4[n] Lotsenboot Seenotkreuzer...
  • Seite 53: Ändern Des Kennworts

    Sie die Taste Bildschirm, bis der Bildschirm Zielliste angezeigt wird. Stellen Sie sicher, dass die Daten von anderen mit AIS ausgestatteten Schiffen angezeigt werden. Der A100 Transponder ist nun betriebsbereit und sollte eingeschaltet bleiben, es sei denn, es liegt eine anderweitig lautende Autorisierung seitens der lokalen Seefahrtsbehörde vor. Das Installationsprotokoll hinten in diesem Handbuch sollte nun ausgefüllt und an Bord des Schiffs aufbewahrt werden.
  • Seite 54: Abbildung 51 Bildschirm 'Regionalen Bereich Bearbeiten

    Installation Um eine neue Einstellung für den regionalen Bereich zu erstellen, drücken Sie nun die Funktionstaste Neu, um den in Abbildung 51 dargestellten Bearbeitungsbildschirm anzuzeigen. Abbildung 51 Bildschirm 'Regionalen Bereich bearbeiten' 1. Sie können das Scrollrad verwenden, um zu dem zu bearbeitenden Feld zu scrollen. 2.
  • Seite 55: Inland-Ais

    Installation 4.9 Inland-AIS Der A100 AIS-Transponder unterstützt sowohl den AIS-Betrieb der Klasse A (Hochsee/SOLAS) als auch den AIS-Betrieb für die Binnenschifffahrt. Das Wechseln zwischen dem Klasse A- und dem Inland-AIS ist möglich über das Menüsystem, und diese Einstellung sollte, je nachdem, in welcher Umgebung das Schiff eingesetzt wird, während der Installation vorgenommen werden.
  • Seite 56: Eingeben Von Einstellungen Für Die Binnenschiffsreise

    Installation Diese Aktualisierungen werden mit dem in Abschnitt 4.5 beschriebenen Prozess vorgenommenen. Abmessungen des Binnenschiffs – Beim Betrieb im Inland-AIS-Modus werden die Länge und der Strahl des Schiffs bis zu den nächsten 10 cm eingegeben. Dies erfolgt zusätzlich zu den Schiffsabmessungen, die von der Position der GPS-Antenne abgeleitet und während der Standardkonfiguration (siehe Abschnitt 4.5) eingegeben wurden.
  • Seite 57: Abbildung 53 Anschluss Des Schalters Für Die Blaue Tafel

    Installation ● Einmal alle 5 Sekunden ● Einmal alle 2 Sekunden ● Nächsthöhere Melderate ● Nächstniedrigere Melderate Manuelle Änderungen an der Meldrate sollten mit Vorsicht und in der Regel nur auf Anweisung der lokalen Behörden hin ausgeführt werden. 4.9.5 Anschluss des Schalters für die blaue Tafel An den AIS-Transponder kann ein externer Schalter angeschlossen werden, um im Inland-AIS-Modus den Status der blauen Tafel anzugeben.
  • Seite 58 Installation Seite 58...
  • Seite 59: Technische Daten

    Technische Daten Technische Daten 5.1 Anwendbare Gerätestandards IEC61993-2 (2001) Geräte der Klasse A des universellen automatischen Identifikationssystems (AIS) für Schiffe – Betriebs- und Leistungsanforderungen, Prüfverfahren und geforderte Prüfergebnisse IEC60945 (2002) Navigations- und Funkkommunikationsgeräte und -systeme für die Seeschifffahrt – Allgemeine Anforderungen – Prüfverfahren und geforderte Prüfergebnisse IEC61162-1(2010) Navigations- und Funkkommunikationsgeräte und -systeme für die Seeschifffahrt –...
  • Seite 60: Elektrik

    Technische Daten 5.4 Elektrik Versorgungsspannung 12 bis 24 V DC (absolutes Mi. 10,8 V, absolutes Max. 31,2 V) Energieverbrauch < 12 W Stromverbrauch bei 12-V DC-Versorgung 0,9 A typisch, 4,0 A Spitze Stromverbrauch bei 24-V DC-Versorgung 0,5 A typisch, 2,0 A Spitze 5.5 Display und Benutzeroberfläche Display 248 x 128 Pixel Monochromes LCD mit einstellbarer Hintergrundbeleuchtung...
  • Seite 61: Tdma-Empfänger

    Technische Daten 5.8 TDMA-Empfänger Anzahl der Empfänger Frequenzbereich 156,025 MHz bis 162,025 MHz Kanalbandbreite 25 kHz Empfindlichkeit <-107 dBm für 20 % PER Modulationsart 25 kHz GMSK Nachbarkanalselektivität 70 dB Unterdrückung von 70 dB Nebenempfangsstellen 5.9 DSC-Empfänger Anzahl der Empfänger Frequenz 156,525 MHz (Kanal 70) Kanalbandbreite...
  • Seite 62: Datenschnittstellen

    Technische Daten 5.11 Datenschnittstellen Sensordaten-Eingangsports Anzahl der Ports Standard IEC61162-1 Baudrate 4800 Baud Bidirektionale Datenports (einschließlich Pilotport) Anzahl der Ports Standard IEC61162-1 / -2 Baudrate 4800 oder 38400 Baud (Standard) Differentialkorrektur-Port Standard ITU 823-2 / RTCM SC-104 Baudrate 9600 Baud RS232-Port Standard IEC61162-1 / -2 über RS232...
  • Seite 63: Technische Referenz

    Technische Referenz Technische Referenz 6.1 Schnittstellensätze Die von den seriellen Datenports akzeptierten und ausgegebenen IEC61162-Sätze sind in Tabelle 10 unten aufgeführt. Datenport Sätze Eingang Sätze Ausgang Sensor 1 DTM, GBS, GGA, GLL, GNS, HDT, Sensor 2 RMC, ROT, VBW, VTG Sensor 3 Externes Display ABM, ACA, ACK, AIR, BBM, DTM,...
  • Seite 64: Übertragungsintervalle

    Technische Referenz 6.2 Übertragungsintervalle Bei den IEC61162-Sätzen handelt es sich in der Regel um eine Ausgabe als Reaktion auf ein bestimmtes Ereignis, z. B. das Initiieren einer Binärmeldung über die Benutzeroberfläche. Bestimmte Meldungen werden in regelmäßigen Intervallen über die Ports ausgegeben. In Tabelle 11 sind die einzelnen Satztypen und die entsprechenden Übertragungsintervalle aufgelistet.
  • Seite 65: Bidirektionale Datenports

    Technische Referenz 6.4 Bidirektionale Datenports Der Eingangsschaltkreis der bidirektionalen Datenports ist identisch mit dem die im vorherigen Abschnitt beschriebenen Eingangsschaltkreis für Sensordaten-Eingangsports. Der Ausgangsschaltkreis besteht aus einem Differenzleitungstreiber IC (Texas Instruments AM26LV31E) und ist abgebildet in Abbildung 55. 220 Ohms @100MHz 10 Ohms From UART...
  • Seite 66: Aca - Ais Regional Channel Assignment Message (Meldung Zur Ais-Kanalzuweisung)

    Technische Referenz 6.8.1 ABM - Addressed Binary and Safety Related Message (Adressierte binäre und sicherheitsbezogene Meldung) Dieser Sa tz erm ög lic ht, da ss exte rne An wen du ng en m it d em AIS- Tra nsp on de r binä re un d sicherheitsbezogene Meldungen über AIS-Meldungen 6 und 12 übertragen kann.
  • Seite 67: Air - Ais Interrogation Request (Abfrageanforderung)

    Technische Referenz 6.8.3 ACK - Acknowledge Alarm (Alarm bestätigen) Dieser Satz wird zum Bestätigen einer vom Transponder gemeldeten Alarmbedingung verwendet. $--ACK,xxx,*hh<CR><LF> Feld- Beschreibung nummer xxx = ID-Nummer der zu bestätigenden Alarmquelle. 6.8.4 AIR - AIS Interrogation Request (Abfrageanforderung) Dieser Satz unterstützt ITU-R M.1371-Meldung 15. Er stellt externen Anwendungen die Möglichkeit zur Verfügung, Anforderungen für spezifische ITU-R M.1371-Meldungen von entfernten AIS-Stationen zu initiieren.
  • Seite 68 Technische Referenz 6.8.6 DTM - Datum Reference (Datumsreferenz) Logisches geodätisches Datum und Datumsabweichungen von einem Referenzdatum. $--DTM,ccc,a,x.x,a,x.x,a, x.x,ccc*hh<CR><LF> Feld- Beschreibung nummer ccc = Lokales Datum Lokales Datum, Code für Untereinteilung – WIRD NICHT VERWENDET x.x, a = Abw. geografische Breite, min., N/S - WIRD NICHT VERWENDET x.x,a = Abw.
  • Seite 69 Technische Referenz $--GBS, hhmmss.ss, x.x, x.x, x.x, xx, x.x, x.x, x.x *hh <CR><LF> Wahrscheinlichkeit der fehlenden Erkennung des Satelliten, der am wahrscheinlichsten ausgefallen ist – WIRD NICHT VERWENDET Schätzung der Verzerrung des Satelliten, der am wahrscheinlichsten ausgefallen ist – WIRD NICHT VERWENDET Standardabweichung der Schätzung der Verzerrung –...
  • Seite 70 Technische Referenz 6.8.9 GLL - Geographic Position, Latitude and Longitude (Geografische Position, Breitengrad und Längengrad) Dieser Satz stellt den Breiten- und Längengrad für die Schiffsposition sowie die Ortungszeit und den Status zur Verfügung. $--GLL, llll.ll, a, yyyyy.yy, a, hhmmss.ss, A, a *hh<CR><LF> Feld-...
  • Seite 71: Hdt - Heading, True (Wahrer Steuerkurs)

    Technische Referenz 6.8.11 HDT - Heading, True (Wahrer Steuerkurs) Der wahre Steuerkurs des Schiffs in Grad, produziert von einem HDT-System oder -Gerät. $--HDT, x.x, T*hh<CR><LF> Feld- Beschreibung nummer x.x, T Wahrer Steuerkurs, Grad 6.8.12 LRF - Long Range Function (Weitbereichsfunktion) Dieser Satz wird in Anfragen und Antworten für Weitbereichsabfragen verwendet.
  • Seite 72: Rmc - Recommended Minimum Specific Gnss Data (Empfohlenes Minimum An Gnss-Spezifischen Daten)

    Technische Referenz 6.8.13 LRI - Long Range Interrogation (Weitbereichsabfrage) Die Weitbereichsabfrage des AIS erfolgt unter Verwendung zweier Sätze. Das Paar der Abfragesätze, ein LRI-Satz gefolgt von einem LRF-Satz, enthält die Informationen, die von einem AIS benötigt werden, um zu ermitteln, ob es den Antwortsatz (LRF, LR1, LR2 und LR3) erstellen und zur Verfügung stellen muss. $--LRI,x,a,xxxxxxxxx,xxxxxxxxx,llll.ll,a,yyyyy.yy,a,llll.ll,a,yyyyy.yy,a*hh<CR><LF>...
  • Seite 73: Rot - Rate Of Turn (Drehgeschwindigkeit)

    Technische Referenz 6.8.15 ROT – Rate of Turn (Drehgeschwindigkeit) Dieser Satz stellt Informationen zur Drehgeschwindigkeit und -richtung zur Verfügung. $--ROT, x.x, A*hh<CR><LF> Feld- Beschreibung nummer Drehgeschwindigkeit, °/min, "-" = Bugdrehung nach links Status: A = Daten gültig V = Daten ungültig 6.8.16 SSD –...
  • Seite 74: Vbw - Dual Ground / Water Speed (Grund-/Wassergeschwindigkeit)

    Technische Referenz 6.8.17 VBW – Dual ground / water speed (Grund-/Wassergeschwindigkeit) Dieser Satz gibt die Daten zur referenzierten Grund- und Wassergeschwindigkeit an. $--VBW, x.x, x.x, A, x.x, x.x, A, x.x, A, x.x, A*hh<CR><LF> Feld- Beschreibung nummer Wassergeschwindigkeit in Längsrichtung, Knoten – WIRD NICHT VERWENDET Wassergeschwindigkeit in Querrichtung, Knoten –...
  • Seite 75: Vtg - Course Over Ground And Ground Speed (Kurs Über Grund Und Grundgeschwindigkeit)

    Technische Referenz 6.8.19 VTG - Course over ground and ground speed (Kurs über Grund und Grundgeschwindigkeit) Der tatsächliche Kurs und die Geschwindigkeit des Schiffs relativ zum Grund. $--VTG, x.x, T, x.x, M, x.x, N, x.x, K,a*hh<CR><LF> Feld- Beschreibung nummer x.x, T Wahrer Kurs über Grund, Grad x.x, M Magnetischer Kurs über Grund, Grad –...
  • Seite 76 Technische Referenz 6.9.3 ALR - Set Alarm State (Alarmstatus festlegen) Dieser Satz wird verwendet, um lokale Alarmbedingungen und -statuswerte sowie den Status der Alarmbestätigung anzugeben. $--ALR,hhmmss.ss,xxx,A, A,c--c*hh<CR><LF> Feld- Beschreibung nummer hhmmss.ss Uhrzeit der Änderung der Alarmbedingung, UTC Lokale Alarmnummer (Kennung) Alarmbedingung (A = Schwellenwert überschritten, V = nicht überschritten) Bestätigungsstatus des Alarms, A = bestätigt, V = nicht bestätigt c--c...
  • Seite 77 Technische Referenz 6.9.6 LR2 – Long range reply for function requests 'B', 'C', 'E' and 'F' (Weitbereichsantwort für Funktionsanforderungen 'B', 'C', 'E' und 'F') Der LR2-Satz enthält die Informationen, die von den Funktionszeichen B, C, E und F angefordert wurden. $--LR2,x,xxxxxxxxx,xxxxxxxx,hhmmss.ss,llll.ll,a,yyyyy.yy,a,x.x,T,x.x,N*hh<CR><LF>...
  • Seite 78: Vdo - Vhf Data Link Own Vessel Message (Meldung Zur Schiffseigenen Vhf-Datenverbindung)

    Technische Referenz 6.9.8 TXT - Text transmission (Textübertragung) Für die Übertragung von kurzen Textmeldungen vom AIS-Gerät. Diese Meldungen beziehen sich auf den Status des Geräts. $--TXT,xx,xx,xx,c--c*hh<CR><LF> Feld- Beschreibung nummer Gesamtanzahl der Meldungen, 01 - 99 Meldungsnummer, 01 - 99 Textkennung, 01 - 99 c--c Textmeldung, ASCII, bis zu 61 Zeichen 6.9.9...
  • Seite 79: Abbildungen

    Abbildungen Abbildungen 7.1 Gesamtabmessungen des AIS-Transponders 172 mm 157 mm 195 mm 112 mm 7.2 Gesamtabmessungen des Anschlusskastens 165 mm 178 mm 76 mm Seite 79...
  • Seite 80: Befestigungsöffnungen Für Die Montagehalterung (Bohrzeichnung) (Nicht Maßstabsgetreu)

    Abbildungen 7.3 Befestigungsöffnungen für die Montagehalterung (Bohrzeichnung) (nicht maßstabsgetreu) Drill for screw size No. 8 (4-PL) 120.0mm Tap drill size No. 29 (3mm drill is sufficient) 7.4 Abbildung der GPS-Antenne (nicht maßstabsgetreu) 10m RG58 cable TNC (male) Seite 80...
  • Seite 81: Anhang A - Eri-Schiffstypen

    Anhang A – ERI-Schiffstypen Anhang A – ERI-Schiffstypen Die folgende Tabelle sollte verwendet werden, um den UN-ERI-Schiffstyp (wird im Inland-AIS verwendet) in den IMO-Schiffstyp umzuwandeln, der im Standard-AIS-Betrieb verwendet wird. ERI-Schiffstypen werden in der binnenschifffahrtspezifischen AIS-Meldung 10 übertragen, während der ITU-Schiffstyp in AIS-Meldung 5 übertragen wird ERI-Code (Binnenschifffahrt-AIS) ITU-AIS-Schiffs...
  • Seite 82 Anhang A – ERI-Schiffstypen 8160 Tankbarge Tankschubleichter (TSL) 8161 Tankbarge, liquid cargo, type N Tankschubleichter, Flüssigfracht Typ N 8162 Tankbarge, liquid cargo, type C Tankschubleichter, Flüssigfracht, Typ C 6163 Tankbarge, dry cargo as if liquid (e.g Tankschubleichter, cement) Trockenfracht 8170 Freightbarge with containers Tankschubleichter mit Containern...
  • Seite 83 Anhang A – ERI-Schiffstypen 8400 Tug, single Motorzugschiff 8410 Nein Tug, one or more tows Motorzugschiff 8420 Tug, assisting a vessel or linked Motorzugschiff assistierend combination 8430 Pushboat, single Motorschubschiff 8440 Passenger ship, ferry, cruise ship, red Motorfahrgastschiff cross ship 8441 Ferry Fähre...
  • Seite 84 Anhang A – ERI-Schiffstypen Seite 84...
  • Seite 85: Installationsprotokoll

    Installationsprotokoll 9 Installationsprotokoll Das folgende Installationsprotokoll sollte ausgefüllt und an Bord des Schiffes aufbewahrt werden, sobald der AIS-Transponder installiert und in Betrieb genommen wurde. Schiffsdetails Schiffsname Flaggenstaat IMO-Nummer MMSI-Nummer Eigentümer Funkrufzeichen Schiffstyp Bruttoregistertonnen Länge (m) Strahl (m) Seriennummer des AIS-Transponders (siehe Unterseite des Transponders oder Verpackungsetikett) Seriennummer des Anschlusskastens (siehe...
  • Seite 86 Installationsprotokoll Angeschlossener Gerätetyp (wo zutreffend, Gerätemodell und AIS-Datenport in den einzelnen Fällen angeben) (D)GPS-Empfänger Kreiselkompass ROT-Indikator Fahrtmessgerät ECDIS Radar Sonstige Geräte Stromversorgung Dem Installationsprotokoll sollten die folgenden Zeichnungen beigefügt werden: ● Antennenlayout der VHF- und GPS-Antennen ● Abbildung der AIS-Anordnung ●...
  • Seite 87 Installationsprotokoll Details des Installateurs Installiert von (Name) Name des Installationsunternehmens Datum der Installation Standort des Schiffs während der Installation Unterschrift Seite 87...
  • Seite 88 Installationsprotokoll Seite 88...
  • Seite 90: Features Und Spezifikationen

    Technical Support ‡ Für technischen Support besuchen Sie bitte support.em-trak.com oder E-Mail support@em-trak.com Die em-trak A100 ist ein Hilfsmittel zur Navigation und darf nicht um geltend gemacht werden präzise Navigation Informationen. AIS ist kein Ersatz für die wachsame Menschen Aussichtspunkten und andere Navigationshilfen wie Radar.

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