– die Oberfläche der Tibia und des Talus bei minimaler Knochenresektion ersetzt – ein mobiles Inlay integriert • Die anatomische Form des einzigartigen Designs der Hintermann H3™ Total-Sprunggelenksersatzprothese bietet: – eine hohe intrinsische Stabilität – eine geringe Kontaktspannung am Knochen –...
2. Technische Merkmale 2.1 Tibiale Komponente • Anatomische Form für minimale Kontaktspannung am Knochen • Minimale Knochenresektion erforderlich • Doppelte Beschichtung (poröses Titan und HAP) für optimales Einwachsen des Knochens (Knochenintegration) Hintermann Serie H3 Tibiale Komponente • Flache Vorderplatte: – um Rotationsstabilität der Tibialen Komponente zu liefern –...
2.3 Talare Komponente • Anatomische Form (konische Oberfläche) um: – physiologische Talusbewegungen zu ermöglichen – Gelenkbandspannung zu minimieren • Minimale Knochenresektion notwendig • Doppelte Beschichtung (poröses Titan und HAP) für optimales Einwachsen des Knochens (Knochenintegration) • Vordere Zapfen, um die Stabilität und Positionierung zu verbessern •...
3. Materialien 3.1 Einführung Die reguläre Version der Hintermann Serie H3™ Total-Sprunggelenksersatzprothese besteht aus den Metallbestandteilen: • Tibia und Talus bestehen aus einer Kobalt-Chrom-Legierung (enthält bis zu 1% Nickel) • Die optionalen Tibia-Schrauben bestehen aus rostfreiem Edelstahl (enthalten 9 bis 11% Nickel) Es ist Besonders angepasst an die biomechanische Belastung im Gelenk und für eine optimale Verschleißbeständigkeit.
Indikationen Die Hintermann Serie H3 Total-Sprunggelenksersatzprothese ist für den Gebrauch als zementfreies Implantat indiziert um ein schmerzvolles arthritisches Sprunggelenk aufgrund von primärer Osteoarthritis, post-traumatischer Osteoarthritis oder sekundärer Arthritis aufgrund einer entzündlichen Erkrankung (z.B. rheumatoide Arthristis, Hämochromatose, etc.) zu ersetzen und, falls die Knochensubstanz ausreichend ist, zum Erhalt einer misslungenen Sprunggelenkstotalendoprothese, sowie bei einer fehlgeschlagenen Arthrodese.
Operationstechnik (Primäroperation) Entwickelt in Kooperation mit Prof. Beat Hintermann, Liestal - Schweiz. DT MedTech, LLC, als Hersteller dieser dieses Implantates, praktiziert weder Medizin noch empfiehlt es diese oder jedwede andere Operationstechnik zur Verwendung an einem konkreten Patienten. Der Chirurg, der dieses Implantationsverfahren durchführt, ist verantwortlich dafür die geeignete Technik zur Implantierung der Endoprothese in den jeweiligen Patienten zu bestimmen und zu verwenden.
3. Positionierung des Tibia Schnittblocks 3.1 Vorbereitung • Der Tibia Schnittblock (309 753 + 309 773), der Tibia Stab (309 615), die V-förmige Tibia Positionierungshilfe (309 625), der Ausrichtungs-Querträger (309 620) und der Translationsblock (309 630) werden am Operationstisch zusammengesetzt, bevor sie am Patienten positioniert werden.
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Setzen Sie die Stäbe in die mit Pfeilen gekennzeichneten Löcher ein. Dieses Produkt ist noch nicht für den Verkauf in den USA zugelassen. Bitte kontaktieren Sie DT MedTech International Limited bezüglich der Verfügbarkeit außerhalb der USA.
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c. Vertikale Anpassung • Der distale Tibia Schnittblock (309 773) wird proximal verschoben, bis die gewünschte Resektionshöhe erzielt wird. Normalerweise wird eine Resektion von etwa 2mm bis 3mm oberhalb des Apex des Tibia-Oberdaches angestrebt. • Ziehen Sie die Rändelschraube 2 mit dem Schraubendreher fest (309 645). HINWEIS: In Varusgelenken ist normalerweise eine dickere Tibia Resektion notwendig.
d. Rotationseinstellung • Falls notwendig, kann der distale Tibia Schnittblock (309 773) rotiert werden, um eine parallele Ausrichtung seiner medialen Oberfläche auf die mediale Oberfläche des Talus zu erhalten; dies kann verhindern, dass der mediale Malleolus während der Resektion mit dem Sägeblatt getroffen wird.
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4.2 Erster Schnitt • Die Tibia Resektion wird mit einer adäquaten Säge durchgeführt, welche in den Schlitz des Tibia Schnittblocks eingeführt wird. Stellen Sie sicher, dass sich das Sägeblatt perfekt in einer antero-posterioren Position befindet um jeglichen Schaden an den Malleoli zu verhindern. Für das Hintermann Serie H3 Sägeblatt sind verschiede Aufsätze verfügbar...
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4.4 Fertigstellung • Nachdem der Tibia Schnitt durchgeführt wurde, kann eine Stichsäge verwendet werden, um die Schnitte abzuschließen, insbesondere für den vertikalen Schnitt auf der medialen Seite. Es muss besonders darauf geachtet werden, dass die Säge nicht zu tief in das Gelenk eingeführt wird um den Nervus tibilias nicht zu gefährden, da der Knochen der distalen Tibia postero-medial besonders hart ist.
5. Positionierung des Talus Schnittblocks 5.1 Einsetzen des Blocks • Der Talus Schnittblock (309 656 or 309 657) wird in den Tibia Schnittblock eingesetzt (309 773), bis es durch den Schnappmechanismus fixiert ist. • Die proximale Tibia Rändelschraube (2) wird geöffnet und der distale Tibia Schneideblock wird so weit nach distal wie möglich geschoben, bis die kollateralen Bänder gespannt sind;...
6. Talus Resektion 6.1 Oberer Schnitt • Die Resektion der Taluskuppel wird mit einer oszillierenden Säge durchgeführt . Der Schnitt wird durch den Schlitz des Talus Schnittblocks (309 656) durchgeführt. 1. Schnitt 3. Schnitt 2. Schnitt gerades Verlauf der Schnitte Sägeblatt Für das Hintermann Serie H3 Sägeblatt...
6.2 Hintere und Kollaterale Schnitte • Die geeignete Größe der Talus Schnitthilfe* wird folgendermaßen ausgewählt: – mediale Seite: um 2mm des Knochens zu resezieren (Parallelschnitt) – laterale Seite: um 1-3mm des Knochens zu resezieren (z.B. 1mm am hinteren Teil und 2- 3mm am vorderen Teil, wie durch die Anatomie des Taluskörpers vorgegeben) •...
• Danach werden die medialen und lateralen Schnitte mithilfe einer Stichsäge durchgeführt - es ist besonders darauf zu achten, dass das Sägeblatt der Schnitthilfe strikt folgt. – mediale Größe: etwa 6mm tief – laterale Größe: etwa 8mm tief HINWEIS: Falls notwendig, kann ein Meißel verwendet werden, um den Schnitt auf der medialen und lateralen Kante abzuschließen.
7. Kontrolle der Schnitte, Achs-Ausrichtung und Stabilität • Nach Entfernen des Hintermann Serie™ Distraktors (119 664), werden der 12mm dicke Spacer (309 608), welcher die Dicke der tibialen und talaren Komponenten darstellt, und das dünnste 5mm Inlay in den erzeugten Gelenksspalt eingeführt. Während der Fuß in einer neutralen Flexionsstellung gehalten wird, erlaubt dies folgende Punkte zu kontrollieren: Drei Fälle: 1.
8. Ermittlung der Tibia Größe • Das Tibia Tiefenmessgerät (309 607) wird verwendet, um die Größe des Tibia Implantats zu bestimmen. • Das Messgerät in entsprechender Größe wird gegen die Tibia Oberfläche eingelegt (rechts/links) und die hintere Kante wird an der Hinterkante der Tibia eingehakt. Die auszuwählende Größe kann von der Skala auf dem Tiefenmesser, welche sich auf dessen oberen Seite (Tibia Seite) befindet, abgelesen werden.
10. Einsetzen der Probekomponenten 10.1 Zuerst die Talus Probe • Eine spezifische Halterung (309 697) kann verwendet werden, um die Talus Probe auf die Talus Schnitte aufzubringen. • Die ausgewählte Talus Probe (309 680-686 für die rechte Seite / 309 690-696 für die linke Seite) wird mithilfe des speziellen Impaktors (309 699) eingesetzt.
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10.4 Kontrolle • Es wird dringend empfohlen, Fluoroskopie zu verwenden, um die Position der Implantate zu kontrollieren, während der Fuß in einer neutralen Position gehalten wird - insbesondere: a. Die angemessene Länge der Tibialen Komponente, Hintere Ausrichtung der Tibia z.B. sollte ihr hinterer Rand mit dem hinteren Teil der Tibia ausgerichtet sein, und dadurch ist die Tibia Oberfläche vollständig bedeckt.
11. Vorderer Schnitt des Talus • Wenn eine ordnungsgemäße Position der Talus Probe erreicht wurde, wird eine Resektion der vorderen Oberfläche des Talus mithilfe eines Luer durchgeführt. • Der Hintermann® Distraktor wird mit den übrigen Kirschnerdrähten montiert. zu resezierende vordere Stufe Resektion fertiggestellt 12.
13. Einsetzen der Implantate • Die endgültigen Implantate werden folgendermaßen eingesetzt: 13.1 Talare Komponente • Die Talare Komponente wird mithilfe des Implantathalters (119 662) eingesetzt, sodass die Stifte in die 2 Löcher gleiten können; Hammer und Impaktor (119 609) werden verwendet, um einen passenden Sitz der Komponente im Knochen zu erreichen.
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13.3 Inlay • Das Inlay (selbe Größe wie die Talare Komponente) wird eingesetzt; der Implantathalter kann verwendet werden (309 661). Da die Kontaktfläche des Talus konisch geformt, ist gibt es einen Unterschied zwischen den Radien auf der medialen und lateralen Seite des Talus. Demnach ist ein adäquates Einsetzen des Inlays obligatorisch! Die Markierungen für den rechten und linken Knöchel auf der Vorderseite des Inlays müssen beachtet werden.
14. Optionale Fixation mit Tibia Schrauben • Eine Schraubenfixation der Tibia kann verwendet werden, falls Zweifel an einer ausreichenden Stabilität entgegen rotatorische oder translatorische Kräfte währende des Osteointegrationsprozesses bestehen. • Die Löcher werden mit dem 2,5mm Bohrer (119 611) unter Verwendung der Bohrhilfe 2,7mm (159 127) gebohrt.
16. Postoperative Nachsorge (Empfohlen von Prof. B. Hintermann, Schweiz) • Verband und Schiene werden nach 2 Tagen entfernt und gewechselt. • Wenn der Zustand der Wunde trocken und einwandfrei ist, typischerweise 2 bis 4 Tage nach der Operation, wird der Fuß in einem stabilisierenden Gipsverband oder Gehgestell platziert, um das Gelenk gegen Eversion, Inversion und plantare Flexionsbewegungen für 6 Wochen zu schützen.
17. Revisionsprozedur 17.1 Definition Die Revision einer Totalen Sprunggelenkendoprothese hat sich als ein realisierbares und erfolgreiches Verfahren mithlife dieses 3-Komponenten Systems herausgestellt, da eine Inversions-Eversionsstabilität und axiale Rotations- und normale Flexion-Extension-Mobilität mithilfe eines mobilen Gleitlagers erzielt wird (Hintermann B, Zwicky L, Knupp M, Henninger HB, Barg A. HINTEGRA revision arthroplasty for failed total ankle prostheses.
17.3 Entfernung des Implantats Eine primäre anteriore Inzision legt das Sprunggelenk frei. Narbengewebe und prominente Knochensporne werden entfernt. Die Polyethylen-Einlage (in Fällen in denen eine 3-Komponent-Sprunggelenkprothese mit Gleitlagern verwendet wurde) wird entfernt Die Stabilität der metallischen Komponenten wird geprüft ...
17.4 Revision der Totalen Sprunggelenksendoprothese Planung entsprechend Abb. 1 A-B Knochendefekt < 18mm - Talusköper erhalten TAR - Standardkomponente Knochendefekt 19-24mm - Talusköper tlw. zerstört TAR - Revisionskomponente Knochendefekt >25mm - Talusköper zerstört TAR - maßgeschneiderte Komponente Abb. 1 A Knochendefekt <10mm - 2/3 des Tibia Cortex erhalten TAR - Standardkomponente Knochendefekt 10-14mm - 2/3 des Tibia Cortex erhalten...
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Präparierung der Tibia Knochensubstanz: - der Tibia Schnittblock wird passend positioniert, unter Verwendung der vorderen Intersektionslinie des Knöchels und der Tibia Tuberositas als Referenz für den Stab zur Ausrichtung der Frontalebene, und die vordere Tibia Rinne für die Ausrichtung des Stabs in der Sagittalebene - Der Resektionsblock wird im Bezug auf die Höhe adjustiert mit dem Ziel ein Minimum an Knochen der zirkumflexen kortikalen Strukturen der distalen Tibia Metaphyse zu entfernen (Abb.2)
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- Defekte und Zysten werden debridiert - Der Resektionsblock wird montiert (Abb. 4 A) und mit einer kleinen Säge wird ein Schnitt entlang der lateralen und medialen Ränder durchgeführt - Der Resektionsblock wird montiert, um die vordere Knochenfläche zu kürzen (Abb. 4 B) - Ein weiterer Resektionsblock wird verwendet, um die Löcher für die Stifte zu erweitern (Abb.
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Abb. 5 A-E Einsetzen der Talaren Komponente: - Typ und Größe der Komponente wird gemäß der Planung und vorherigen Präparation der Knochensubstanz ausgewählt - Im Fall von verbleibenden kleinen Defekten auf der vorbereitenden Knochenoberfläche wird etwas Knochenmatrix auf die Unterfläche der Talaren Komponente gegeben (Abb. 6 A) - Die Komponente wird eingesetzt, während die Stifte (Abb.
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Einsetzen der Tibialen Komponente: - Typ und Größe der Komponente werden gemäß der Planung und vorgehenden Präparation der Knochensubstanz ausgewählt - Im Fall von verbleibenden kleinen Defekten auf der vorbereiteten Knochenoberfläche wird etwas Knochenmatrix auf die Unterfläche der Tibialen Komponente gegeben - Die Komponente wird mithilfe des Impaktors eingesetzt, um eine feste Fixierung zum Knochen zu erreichen (Abb.
17.5 Zusätzliche Operationen Je nach Allgemeinzustand können zusätzliche Operationen notwendig sein, um ein ausbalanciertes Sprunggelenk zu erhalten: Arthrodese von angrenzenden Gelenken Osteotomie der distalen Tibia Osteotomie der Fibula Osteotomie des Fersenbeins Bandrekonstruktion Sehnentransfer 17.6 Wundverschluss Je nach Allgemeinzustand können zusätzliche Operationen notwendig sein, um ein ausbalanciertes Sprunggelenk zu erhalten: ...
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Dieses Produkt ist noch nicht für den Verkauf in den USA zugelassen. Bitte kontaktieren Sie DT MedTech International Limited bezüglich der Verfügbarkeit außerhalb der USA.
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